Wie geht ihr mit den Auswirkungen eurer Vergiftung im Alltag um?

02.09.11 11:23 #1
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Wie geht ihr mit den Auswirkungen eurer Vergiftung im Alltag

HalfLife ist offline
Beiträge: 117
Seit: 27.09.12
Da gibts bei mir nicht viel zu tun

Erst mal meine wichtigsten Symptome:
-chronische Müdigkeit
-Atemnot bei geringer Belastung (wie z.B. länger als 30 sek stehen)
-Konzentrationsstörungen
-Verdauungstörungen, Candida, Fructose-Intolleranz
-Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen/Verspannungen
-sehr schnelles Frieren
-Tinitus
-und bestimmt 30 weitere "Symptome"

Auswirkungen:
-früher hab ich mich noch viele Jahre zur Arbeit geschleppt bin aber jetzt schon länger arbeitslos
-sehe mich zur Zeit als nicht arbeitsfähig (offiziell ALG2)
-soziale Isolation: Freundeskreis ist im Prinzip auf Null geschrumpft
-da ich die gesamte langwierige Therapie selber zahlen darf bin ich auch chronisch pleite
-letzter Urlaub war vor etwa 20 Jahren
-Ernährung komplett umgestellt: viel Gemüse, keine Fructose, keine Milchprodukte, kein Fleisch, wenig Kohlehydrate dafür mehr Eiweiss
-mein Leben ist im Prinzip auf Standby bis der ganze Mist durch ist

Der Alltag sieht dann so aus:
- Internet-Recherche bzgl. Gesundheit
- diverse Gesundheits-Massnahmen
- spazieren gehen, einkaufen gehen
- Zahnarzt-Besuche
- zu Hause rumhängen: TV,Musik,Internet,viel schlafen

Das schlimmste ist das einem erstens fast keiner glaubt das man nicht gesund ist und zweitens das einem jede kleine Aufgabe unglaublich schwer fällt weil einfach die "normale" Lebensenergie fehlt.

Daraus folgen dann selbstverständlich häufig Depressionen, bin aber eigentlich gar kein depressiver Mensch das merke ich wenn ich mal ein paar fast "normale" Stunden erleben darf.

Einzige Motivation ist natürlich die Symptome langsam los zu werden wobei ich schon mindestens 3 Jahre daran arbeite und vermutlich noch 1 Jahr brauchen werde.

Geändert von HalfLife (28.09.12 um 12:16 Uhr)


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