Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

14.11.10 18:10 #1
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Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Katharina2 ist offline
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Ich muß es doch noch einmal klarstellen: Ich stimme zu, dass auch Amalgam nicht unbedenklich ist und es besser wäre, den Mist nicht im Mund zu haben. Aber auch Kunststoff ist nicht besser und birgt, wenn auch andere, Gefahren.
Ich denke, die breite nicht so zahlungskräftige Masse wird immer der Dumme sein. Die zahlungskräftigen oberen Schichten haben weder das eine noch das andere im Mund. Bei keinem Zahnarzt und seiner Familie wird man den Mist finden. Die haben auch nicht die kaputtgebohrten Zähne, die erst duch zahnärztiiches Einschreiten entstehen.
Die Schulmedizin hat keine Hemmungen, Gesundheit unwiderbringlich zu zerstören. Darüber muß man sich im Klaren sein.

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Katharina2 ist offline
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Seit: 13.11.10
Ich habe auch immer gedacht, dass ich mit 7 Amalgamfüllungen viele im Mund habe/hatte (jetzt sind es noch 5). Schlimm, was man uns in unserer Kindheit eigentlich angetan hat. Meine habe ich mit großer Wahrscheinlichkeit relative grundlos bekommen. Meine damalige Zahnärztin fand angeblich bei jeder Kontrolluntersuchung eine Karies, von ich nichts sah und spürte, und zack, war wieder eine Amalgamfüllung im Mund. Bei mir waren fast alle Backenzähne betroffen. Als ich dann später den Zahnarzt wechselte, hatte ich plötzlich wesentlich seltener Karies. Ich habe auch mal gelesen, dass in den 70er Jahren viel von dem Mist unnötig in Kindermünder verbaut worden sein soll.
Wie gesagt: Ich wollte Amalgam nicht verharmlosen, vielleicht habe ich das dummer Weise getan. Ich wollte nur auf die Gefahren von Kunststoff hinweisen (wenn schon Alternative, dann was anderes, nur was? Gold, Keramik - auch alles mit Nachteilen verbunden) und auf den wirtschaftlichen Aspekt, den BunnyDog so kurz und knapp wunderbar auf den Punkt gebracht hat.
L.G.

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BunnyDog ist offline
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Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Die Schulmedizin hat keine Hemmungen, Gesundheit unwiderbringlich zu zerstören. Darüber muß man sich im Klaren sein.
In gewissen Kreisen ist es Mode geworden, die Schulmedizin mit undifferenzierten und unreflektierten Sprüchen zu diffamieren und abzuwerten.

Ja, in der Schulmedizin passieren zuweilen Fehler, aber sie tut vor allem eines: mit bestem Wissen und Gewissen Leben retten und viel Leid vermindern.

Man stelle sich unsere Welt vor ohne Schulmedizin. Aids bekämpfen wir dann mit Globuli, Hirnhautentzündungen mit kraniosakralem *Kopf-klopf-klopf* und Schwerstverletzte mit Heilpflanzen aus Omas Kräutergarten, oder was?

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dmps123 ist offline
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Seit: 05.09.08
Der festgesetzte Referenzwert/Höchstgrenze für Bisphenol-A ist 700mcg am Tag.
Für Quecksilberdampf ist der Wert 5mcg am Tag.

Quecksilberdampf ist somit 140!!! Mal giftiger als Bisphenol-A.

Aus toxikologischer Sicht ist Amalgam das giftigste Füllmaterial und jeder der seine Giftbelastung durch Zahnfüllungen reduzieren möchte würde von einem Austauschen der Quecksilberfüllungen profitieren.

Das kann man auch leicht daran erkennen wie viele Amalgamopfer es im Vergleich zu Keramik, Gold, Kunstoff usw. gibt. Ich kenne niemanden der Probleme mit anderen Füllmaterialien hatte, obwohl es diese Leute sicher auch gibt aber Amalgamopfer gibt es wie Sand am Meer.

Also wenn man die Chance durch Zahnfüllmaterialen krank zu werden MAXIMIEREN möchte, sollte man sich Amalgam legen lassen bzw. es im Mund belassen....

Grüsse

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Katharina2 ist offline
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Seit: 13.11.10
Zitat von BunnyDog Beitrag anzeigen
In gewissen Kreisen ist es Mode geworden, die Schulmedizin mit undifferenzierten und unreflektierten Sprüchen zu diffamieren und abzuwerten.

Ja, in der Schulmedizin passieren zuweilen Fehler, aber sie tut vor allem eines: mit bestem Wissen und Gewissen Leben retten und viel Leid vermindern.

Man stelle sich unsere Welt vor ohne Schulmedizin. Aids bekämpfen wir dann mit Globuli, Hirnhautentzündungen mit kraniosakralem *Kopf-klopf-klopf* und Schwerstverletzte mit Heilpflanzen aus Omas Kräutergarten, oder was?
Auch wenn ich meine These nicht weiter ausgeführt habe, weiß ich genau, wovon ich spreche. Aber darüber könnte man einen anderen Thread eröffnen.

"Dass die Schulmedizin vor allem eines tut: mit bestem Wissen und Gewissen Leben retten und viel Leid vermindern." ist wohl eher Wunschdenken. Die Schulmedizin will vor allen Dingen Geld verdienen. Und das tut Sie nur, wenn Menschen z.B. durch willkürlich festgelegte Grenzwerte bei Blutuntersuchungen künstlich zu Kranken erklärt werden, damit man teure Medikamente verordnen kann. Ein Beispiel von vielen. Aber man muß sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

Mich erstaunt dieser Beitrag von Dir, der so gar nicht zu Deinem Beitrag zum Thema Amalgam passen will.

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dmps123 ist offline
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Seit: 05.09.08
"Dass die Schulmedizin vor allem eines tut: mit bestem Wissen und Gewissen Leben retten und viel Leid vermindern." ist wohl eher Wunschdenken. Die Schulmedizin will vor allen Dingen Geld verdienen.
Ja genau wie jede andere Industrie auch. Man sollte die moderne Schulmedizin eigentlich "kommerzielle Medizin" nennen. Viele Leute glauben leider noch die Schulmedizin sei eine wohlwollende Gemeinde von Ärzten und Forschern die fieberhaft daran arbeiten unser Leben zu verbessern. Vielleicht war sie das einmal. Aber heute ist es nichts anderes mehr als ein Geschäft mit der Krankheit geworden.
Fast jede Forschung oder Studie wird heutzutage mit dem Hintergedanken finanziert daraus später den grösstmöglichen Profit schlagen zu können.

Wenn der Patient zum Arzt kommt bekommt er nicht die bestmöglichste medizinische Versorgung sondern die profitableste.

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Katharina2 ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 48
Seit: 13.11.10
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Der festgesetzte Referenzwert/Höchstgrenze für Bisphenol-A ist 700mcg am Tag.
Für Quecksilberdampf ist der Wert 5mcg am Tag.

Quecksilberdampf ist somit 140!!! Mal giftiger als Bisphenol-A.

Aus toxikologischer Sicht ist Amalgam das giftigste Füllmaterial und jeder der seine Giftbelastung durch Zahnfüllungen reduzieren möchte würde von einem Austauschen der Quecksilberfüllungen profitieren.

Das kann man auch leicht daran erkennen wie viele Amalgamopfer es im Vergleich zu Keramik, Gold, Kunstoff usw. gibt. Ich kenne niemanden der Probleme mit anderen Füllmaterialien hatte, obwohl es diese Leute sicher auch gibt aber Amalgamopfer gibt es wie Sand am Meer.

Also wenn man die Chance durch Zahnfüllmaterialen krank zu werden MAXIMIEREN möchte, sollte man sich Amalgam legen lassen bzw. es im Mund belassen....

Grüsse
Es wäre wichtig zu wissen, wer diese Referenzwerte festgelegt hat, um zu beurteilen, ob sie überhaupt aussagekräftig sind. Ich denke für Bisphenol A Grenzwerte festzulegen, ist sehr gewagt. Dies gilt für alle Stoffe, für die noch gar keine Erfahrungswerte vorliegen, weil es noch gar keine Langzeiterfahrungen gibt.

Du schreibst, es gibt so viele Amalgamopfer. Ich kenne wie jeder andere auch viele Menschen. Aber ich kenne niemanden persönlich, der von sich sagt, durch Amalgam krank geworden zu sein.

Und wenn jemand Krebs hat, woher will man wissen, ob nicht der Kontakt mit Kunststoffen in allen Lebensbereichen die Ursache dafür ist? Das ist doch der Knackpunkt: Letztendlich weiß man nie wirklich, was eine Erkrankung verursacht bzw. auslöst. Und das die Anti-Amalgam-"Industrie", die es offensichtlich genauso gibt, wie es Profiteure in allen anderen Lebensbereichen gibt, bereitwillig durch irgendwelche Untersuchungen das Problem auf Amalgam schieben könnte, ist denkbar. Man kann nichts ausschließen.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Es wäre wichtig zu wissen, wer diese Referenzwerte festgelegt hat, um zu beurteilen, ob sie überhaupt aussagekräftig sind. Ich denke für Bisphenol A Grenzwerte festzulegen, ist sehr gewagt. Dies gilt für alle Stoffe, für die noch gar keine Erfahrungswerte vorliegen, weil es noch gar keine Langzeiterfahrungen gibt.
Ja absolut auch für Quecksilber gibt es in Wahrheit keine Langzeitwerte. Aber man kann schon grob abschätzen ob Bisphenol-A giftiger als Amalgam ist oder nicht.
Quecksilberdampf ist mit Abstand eine der giftigsten Substanzen mit denen ein Normalverbraucher in Kontakt kommen kann. Es gibt kaum etwas giftigeres.

Es gibt wie gesagt in jedem Land Amalgam Selbsthilfegruppen, ich kenne keine Keramik oder Gold Selbsthilfegruppen also dürften die Materialen was nicht überraschend ist, lange nicht so problematisch sein.

Wenn jemand absolut kein Plastik möchte gibt es wie gesagt noch andere Füllmaterialien. Es besteht wirklich kein Grund Quecksilber im Mund zu lassen weil man Angst vor alternativen Füllmaterialien hat.

Grüsse

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Katharina2 ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 48
Seit: 13.11.10
Mein Grund, Amalgam im Mund zu lassen, ist auch nur die Erfahrung, dass die Alternative rießige Löcher und kaum verbliebene eigene Zahnsubstanz ist. Wenn ich das dann bei 7 Backenzähnen habe, prost Mahlzeit! Darauf habe ich keine Lust.

Geändert von Katharina2 (15.11.10 um 15:15 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Ich habe noch etwas zu Bisphenol A gefunden:

IAOMT

Also scheinbar ist die Sitation folgende:

- Amalgam besteht zu 50% aus Quecksilber
- Komposite mit BPA bestehen zu ein paar wenigen Prozent aus Bisphenol
- Quecksilberdampf ist nach derzeitigem Wissensstand viel giftiger
- Komposite setzen BPA im Milliardenstelgrammbereich frei
- Amalgam setzt Quecksilber im Millionstelgrammbereichfrei
- Quecksilber aus Amalgam ist die grösste Quelle am Menschen
- BPA aus Komposit ist ein Tausendstel von dem was wir bereits über Nahrung, Luft, Wasser etc. aufnehmen

Grüsse


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