Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

22.06.10 21:43 #1
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Irene975 ist offline
Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Hallo,
bin Anfang 40. Mir geht's gesundheitlich immer schlechter. Ich frage mich, ob die Amalgamplomben (ca. 5) die Ursache sein könnten...
Allerdings bin ich sehr kritisch. Andererseits vermute ich, dass vielen, denen man nicht mehr helfen kann, zu spät dran gewesen sind.
So hab ich vor e. paar Jahren endlich einen Doc gefunden, der mein Knie operiert hat - Knorpelerweichung... Tja, hinterher geht's mir schlechter - aber diese Erweichung ist ja nicht mehr rückgängig zu machen...

Zudem habe ich eine "Zahnphobie". Also extreme Angst vor Zahnlosigkeit... Meine Mutter hatte nämlich keine mehr und vertrug kein Gebiss...

Ich habe mit ca. 13 die ersten Allergien bekommen. Um diese Zeit herum bekam ich die 1. Amalgamplombe... Ist das ein Zufall?
Mittlerweile bin ich gegen alles allergisch: Tiere, Pollen - ja, jetzt sogar Chemikalien (Parfüm...)
Schlimme Urtikaria - schlimmer Juckreiz - kam dazu. Ist nach ca. 5 Jahren aber deutlich besser geworden...
Ich habe - wohl infolge der Allergien - seit 8 Jahren chron. Ohrentzündungen. Chron. wohl im Innen-oder Mittelohr... Und ca. 1 x im Jahr bricht das auf und der ganze Gehörgang ist zugeschwollen und vereitert. Das sind höllische Schmerzen... Diese Entzündung hinter dem Trommelfell ist aber immer da. Es tut mir dort weh, habe heftige Schmerzstiche...
Wie nicht anders zu erwarten, resultieren daraus ständige Kopfschmerzen. Ich beschreibe meinen Zustand stets als ewige Grippe.
Aber wer kann denn mit einer Grippe arbeiten, sich konzentieren???
Und das Schlimmste ist: Ich bin so müüüüüüüüüüüüüüüde... Zu müde zu allem...
Mittlerweile ist mein Leben beschädigt, es kommen also soziale, finanz. Probleme hinzu. Aber wie soll ich die denn bei völliger Kraftlosigkeit angehen???
Manchmal denke ich darüber nach, ob ich Psychopharmaka nehmen sollte - aber das ist ja auch reines Gift...
Eine Schilddrüsenunterfunktion habe ich vor ca. 10 Jahren selber entdeckt. Mein TSH war damals 6,50 - heute 11. Es scheint eine Entzündung zu sein. Hashimoto - meine SD löst sich sozusagen auf.
Offiziell soll man so eine Entzündung aber nicht spüren. Durch die Substitution von Thyroxin soll alles behoben sein. Ich bin auch gut eingestellt...
Mir tut mein Hals innen drinn oftmals etwas weh. Aber gibt es das überhaupt - kann man eine Entzündung eines Organs haben und keinerlei Symptome haben? Der gesunde Menschenverstand ist jedenfalls irritiert.
Ja, es gibt vereinzelt Berichte von Ärzten, die behaupten, dass so eine Entzündung sehr wohl unterschiedl. Krankheitssymptome hervorrufen könne...
Aber inzwischen geht mein Leben kaputt...
Schon vor Jahren habe ich mir das Buch von diesem Dr. J. Mutter gekauft. Immer schon hatte ich Amalgam in Verdacht. Aber es ist doch auch eine Geldfrage.
Ich habe noch keine Krone - nix, nur 5 Plomben... Ich will keine Kronen, Brücken... Und mit diesen Kunstofffüllungen gehen die Zähne doch ratz-fatz kaputt. Randspaltkaries...
Was soll ich nur tun???
Ich bin ein Sozialfall, habe keine Unterstützung. Jetzt im Moment könnte ich es mir vielleicht leisten, alles mit Keramik machen zu lassen - und 2 plombierte Weisheitszähne ziehen lassen...
Aber was ist dann? Ich bin arbeitslos, es reicht nicht mal mehr für eine Rente...
Anfragen, Berichte wie meine(n) gibt's hier sicherlich viele. Es wäre nett, wenn mir jemand berichten könnte. Am besten wirklich ein kritischer Skeptiker... Dem klar ist, dass ein gebrochenes Bein nicht durch Amalgam verursacht wird...
Ich meine, dieser Placebo-Effekt, der ist schon tückisch. Man kann sich vieles einbilden...
Ich will meine Zähne behalten.
Gibt es in Rheinland-Pfalz, Saarland überhaupt einen geeigneten Zahnarzt...
Ich wäre viel zu erschöpft, um nach Freiburg in die Uniklinik - wo ich diesen J. Mutter vermute - zu fahren...

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.787
Seit: 26.04.04
Hallo Irene,

herzlich willkommen in unserem Forum!

Mein TSH war damals 6,50 - heute 11. Es scheint eine Entzündung zu sein. Hashimoto - meine SD löst sich sozusagen auf.
Offiziell soll man so eine Entzündung aber nicht spüren. Durch die Substitution von Thyroxin soll alles behoben sein. Ich bin auch gut eingestellt...
Ist Dein TSH heute immer noch 11 - trotz Hormonsubstitution?
Könntest Du Deine Schilddrüsenbefunde einmal hier einstellen, damit wir einen Blick drauf werfen? Bist Du beim Nuklearmediziner/Endokrinologen gewesen, und wurde auch ein Ultraschall gemacht?

Zum Thema Amalgam wirst Du sicher noch Antworten bekommen; im übrigen kann eine Amalgambelastung/-vergiftung sich auch auf die Schilddrüse auswirken.

Liebe Grüße,
uma

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte
Weiblich Maumel
Hallo Irene,

also du könntest da ja tatsächlich mit Inlays machen lassen, wäre ja sowieso die einzige Option, wie ich das aus deinem Text entnehme.

Hast du schon mal darüber nachgedacht dir zu besseren Belüftunge der Nasen/Ohrgeschichte Paukenröhrchen einsetzen zu lassen?

Als erste Linderungsmaßnahme wäre das evtl angezeigt? Bis du die Allergien im Griff hast.

Hier im Forum gibt es viele Berichte zur Linderung von Allergien.
Allergie ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit


und zum Thema Amalgam

Amalgam ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

LG Maumel

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Irene975 ist offline
Themenstarter Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Hallo,

nein, nein - glücklicherweise nicht. Es ist der unbehandelte Wert. Ich hatte die Tabs abgesetzt, weil ich keine Besserung bemerkte.
Der TSH-Wert ist jetzt 0.9.
Ich gehöre - wg. anderer med. Probleme - zu den mündigen Patienten. Ich habe viele Ärzte konsultiert, eine Dosierungsänderung verlangt, verschiedene Präparate ausprobiert...
Nur einmal war ich überdosiert. Da schwitzte ich zu sehr unter den Achseln und wurde in Stresssituationen extrem nervös.
Durch das Ultraschall sieht man, dass die SD sich auflöst.

Ja, dass SD-Probs. durch Amalgam ausgelöst werden können, habe ich auch schon gelesen. Aber eben auch durch Unfälle - und ich hatte einen schweren, incl. HWS-Schleudertrauma...

Diese bleierne Müdigkeit, die mir wirklich Lust zu jedweder Aktivität raubt, meine Konzentrationsfähigkeit stark mindert, die ist nach einem Infekt aufgetreten. So eine Art Bronchitis. Von der habe ich mich irgendwie nie wieder erholt.
Irgendwann bin ich dann in e. Buchhandlung, sah ein SD-Buch und verglich die dort beschriebenen Symptome...

Aber wie gesagt, diese extremen Allergien... Kein Arzt konnte mir wg der Ohren helfen...
Meine Meinung von Ärzten ist eben leider auch nicht mehr die Beste. Gerade Zahnärzte wollen doch auch Geschäfte machen. Das ist schon traurig...

Eben gerade habe ich ein längeres Interview von diesem J.Mutter gelesen. Er macht schon einen aufrichtigen Eindruck. Aber erwähnt wird eben nicht der frühere Zahnverlust durch Kunststoff, oder finanzielle Probleme...

LG

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Von wo hast du die Information mit dem Zahnverlust eigentlich?

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

Irene975 ist offline
Themenstarter Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Diese Kunststofffüllungen halten nicht. Es entsteht Randspaltkaries.... Auch wg des Schrumpfungsprozesses beim Härten...
Ich habe 3 Stück an den Zahnhälsen. Sie mussten alle nach 3 Jahren ausgetauscht werden.
Jeder Austausch ist mit Substanzverlust verbunden.
Wenn man rechnet, wird klar, dass mit 80 Jahren keine Zahnsubstanz mehr vorhanden sein kann.
Meine Amalgamfüllungen haben sämtlich - bis auf eine - viele Jahre gehalten.
Im Grunden halten sie ewig - über 30 Jahre... Randspaltkaries gibt es nicht.
Diese Infos habe ich aus e. Buch über Zahnfüllstoffe von Stiftung Warentest.
Man kann nicht erwarten, von Zahnärzten über diese Folgen aufgeklärt zu werden. Die arbeiten in aller Regel auf einen Zahnersatz zu. Damit läßt sich mehr Geld verdienen.
Ich weiß nicht, ich habe hier in meiner Stadt nur einen gefunden, der wirklich seriös ist. Ich war eine Weile Privatpatientin... Meine Güte, wie wurde ich abgezockt!!! Betrug ist da an der Tagesordnung.
Ich kann vor Zahnärzten nur inständig warnen...

Nun ja, dieser seriöse ZN gefällt mir sehr gut. Aber er ist sicher nicht informiert über die Toxizität von Amalgam...
Sollte ich mich zu e. Sanierung entschließen, wäre ja eine Ausleitung etc. erforderlich... Das könnte ich leider nicht von ihm machen lassen.

Und auch die Sanierung mit Keramikinlays würde den Zahnverlust wieder um 10-30 Jahre beschleunigen...Durch den Austausch verliere ich ja wieder Substanz... Verfrüht...

Mir ist aufgefallen, dass ZN Amalgamplomben oft ohne jeden Grund frühzeitig ersetzen -durch Amalgam... Während sie bei Kunststofffüllungen lustig zusehen, wie die schwarze Randspaltkaries wächst und wächst und...
Dabei kann die Karies längst im Inneren des Zahns wüten - so what???

Ich weiß, mir kann hier niemand die Entscheidung abnehmen...
Warum kann man bei Blei Schlimmstes nachweisen - und bei Amalgam scheinbar nix?
Mir ist klar, dass Allergien keine psych. Ursache haben. Es ist klar umweltbedingt... Magenprobleme sah man vor Entdeckung dieses Helicobacters auch fälschlich als psych. abgetan. Die Psyche muss für alles mögliche Unerklärliche herhalten...
Das die Psyche draufgeht, wenn man chron. Krankheiten hat, ist klar...
Meine Pollenallergie war mal schlimmer. Ich habe mir Blütenpollen-Granulat aus der Apotheke gekauft, lege diese unter die Zunge - imitiere also diese sublinguale Therapie der Allergologen. Vielleicht hat das geholfen...
Trotzdem, die Ohrprobleme setzen mir heftig zu. Die scheinen allergisch bedingt zu sein. Die Schleimhäute in Mund und Rachen, die eustachsche Röhre sind sicherlich angegriffen.
Einnehmen muss ich jedenfalls nichts.
Nur diese Chemikalien-Intoleranz ist heftig. So viele Menschen parfümieren sich...

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

ChriB ist offline
Beiträge: 455
Seit: 17.01.09
Hallo, Irene,

Zitat von Irene975 Beitrag anzeigen
Mir geht's gesundheitlich immer schlechter. Ich frage mich, ob die Amalgamplomben (ca. 5) die Ursache sein könnten...
könnte ich mir schon vorstellen bei den genannten Symptomen. Es hängt stark davon ab, wie gut du Metalle entgiften kannst. Mir hat Amalgam sehr geschadet.

Solange Du es noch drin hast, würde ich empfehlen, den Materialabtrag zu minimieren (möglichst wenig Heißes, Saures, Hartes und Zähneputzen mit weicher Bürste und Zahnpaste mit geringem RDA-Wert).
Ich wußte das nicht und meine Plomben waren deshalb immer relativ schnell kaputt, was über die Jahre eine starke Quecksilbervergiftung bewirkt hat.

Kunststoff ist keine so gute Alternative, besonders dann nicht, wenn er nicht recht ausgehärtet wird. Die üblichen Zeiten sind eigentlich viel zu kurz. Habe neulich einen Bericht gelesen, wo durch langes "Nachbelichten" der Füllungen gesundheitliche Probleme verschwunden sind.

Ansonsten gibt es leider noch unzählige andere Giftquellen, die krankmachen können. Vielleicht mal die Wohnung kritisch überprüfen und Verdächtiges beseitigen.

Dr. Mutter arbeitet in der Zahnklinik Konstanz.

LG,

ChriB
__________________
Laserdrucker und damit bedrucktes Papier können toxische, metallhaltige Stäube freisetzen.

Geändert von ChriB (22.06.10 um 23:21 Uhr)

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

BunnyDog ist offline
Beiträge: 1.288
Seit: 05.08.08
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass deine Probleme mit dem Amalgam im Zusammenhang stehen. Auch heute hat ein Grossteil der Bevölkerung Amalgam im Mund, ohne dass sie davon krank wird. Und so mancher der sich das Amalgam hat entfernen lassen musste feststellen, dass sich dadurch seine Situation nicht signifikant verbessert hat.

Grade da deine Symptome offenbar stark auf deine Lebensqualität drücken scheint es mir ratsam, sich nicht zu sehr auf das eine Thema Amalgam zu fixieren - und dadurch womöglich anderes zu übersehen.


Gruss- BunnyDog

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte
Binnie
Hallo Irene,

ich habe nach der Amalgamentfernung mit Zement sehr gute Erfahrungen gemacht. Sicherlich ist Zement nicht so "haltbar" wie Amalgam, aber ein sehr guter Ersatz. Kunststoff würde ich unmittelbar nach Amalgam sowieso nicht einsetzen lassen.

Deine Probleme werden sicherlich durch das Amalgam mitverursacht. Aber erstens hattest Du nur 5 Plomben (ich hatte über 12!) und zweitens ist in diesem Alter das Krankheitsgeschehen natürlich multifaktoreller Art (Ernährungsfehler, zu wenig (zu viel) Bewegung, Stress, Rauchen, Alkohol, einfach der gesamte Lebensstil... ).

Wobei Amalgam aber auch dazu führt, dass die Fähigkeit mit Stress adäquat umzugehen wohl regelmäßig deutlich herabgesetzt ist. Denn Toxine allgemein lagern sich eben bevorzugt in sehr fettreichem Gewebe, wie man es bevorzugt auch bei den Drüsen und im Gehirn vorfindet, ab. Und die Stressachse (Hypothalamus - Hypophyse- Nebennieren) ist halt nunmal für eine korrekte Stressantwort verantwortlich. Wenn da irgendwo zu viele Toxine sitzen, dann ist halt der Ablauf logischerweise gestört...

Bei mir wurde das Amalgam zum Großteil "geschützt" entfernt, d.h. die Füllungen wurden quasi "herausgehebelt". Weiterhin wurde eine Goldmundschutzmaske (besser Sauerstoff) und eine starke Absaugevorrichtung verwendet. Einzelne Plomben wurden zuvor mit normalen Bohrern ohne Schutz herausgebohrt. Danach ging es mir teilweise so beschissen... so bin ich aber auf den Zusammenhang mit Amalgam gestoßen. Es ist also von enormer Bedeutung wie sorgfältig das Amalgam entfernt wird!

Nachdem ich also das gesamte Amalgam geschützt entfernt bekommen hatte, verschwand meine Migräne und auch Kopfschmerzen kenne ich seither kaum noch. Also bei mir war der Zusammenhang schon sehr eindeutig. Dann habe ich aber mit der Ausleiterei "etwas" übers Ziel hinaus geschossen, und das war halt ziemlich kontraproduktiv...

Naja, jedenfalls denke ich nicht, dass Du eine Autoimmunerkrankung heute alleine über das Entfernen der Füllungen weg bekommst. Überschießende entzündliche Prozesse hängen regelmäßig auch mit einer Unterfunktion der Nebennieren zusammen (die selbstverständlich durch das Amalgam mitverursacht werden kann. Ist ja eben eine von den ganz wichtigen Drüsen. Stress und Amalgam ist wohl die perfekte Mischung, um die Stressachse zu zerstören (s.o.). ), sprich mit einem Cortisolmangel. Wurde das bei Dir mal überprüft ?

Weiterhin muss die Entzündungskaskade mittels bestimmter Micronährstoffe unterbrochen werden. Hier sind insbesondere Curcuma und N-Acetyl-Cystein zu nennen. Es gibt aber noch eine Reihe weiterer antientzündlich wirkender Phytostoffe, usw. Auch bei nitrosativem und oxidativem Stress ist Amalgam selbstverständlich mitbeteiligt. Schwermetalle führen eben insbesondere auch zu freien Radikalen, die ja allseits für ihre schädlichen Wirkungen bekannt sind.

Aber, wie gesagt, alleine durch das Entfernen der Füllungen, kannst Du das alles halt jetzt leider nicht mehr rückgängig machen. Es sind da halt eine Reihe von weiteren Maßnahmen erforderlich, die alle (viel) Geld kosten und von den gesetzlichen Versicherungen (und auch von den privaten) nicht rückerstattet werden!

Viele Grüße
Binnie

Geändert von Binnie (23.06.10 um 10:04 Uhr)

Amalgam raus oder nicht - bitte um Erfahrungsberichte

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Irene975,
über Amalgamfüllungen solltest du wissen, dass sich darüber die Experten schon seit 200 Jahren streiten und bis heute ist nichts entschieden. Es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise über die Schädlichkeit von Amalgamfüllungen. Meiner Meinung nach verursachen sie im Mund keine Entzündungen und dann können sie auch keine weiteren Entzündungen verursachen. Die Haltbarkeit und die damit verbundenen Vorteile sind enorm. Millionen haben Amalgamfüllungen ohne Probleme. Ich kann mich voll den Beiträgen anschließen, die ein Auswechseln für überflüssig halten. Viele Zahnärzte wissen nicht weiter, sehen darin eine Möglichkeit, den Patienten zufrieden zu stellen und die ganze Sache ist auch noch ein einträgliches Geschäft. Du verlierst Zeit und Geld und die tatsächlichen Ursachen für deine Probleme werden nicht gefunden.

Ein mögliches Problem bei dir könnte Parodontitis sein, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Das beachten Zahnärze meistens nicht. Der Zahnmedizin sind viele Hinweise bekannt, die auf Entzündungen am Zahnhalteapparat hinweisen. Dazu gehören: Zurückgehendes Zahnfleisch an einigen Stellen, lange Zahnhälse, schmerzempfindliche Zähne oder Zahnhälse auf Temperaturwechsel kalt-heiß und auf Druck, gelegentlicher Mundgeruch, gelegentliche Entzündungen wie Lippen Herpes, Furunkel, Darmentzündungen, Gelenkentzündungen, regelmäßige Infektionen häufiger als 2x jährlich, hoher Blutdruck, Schlaf von weniger als 6 Stunden, häufig traurige Stimmungslage.

Da stimmt doch einiges mit deinen Symptomen überein. Mach mal fogende Tests, um herauszufinden, ob das vielleicht zutrifft. Diese Tests sind jedem guten Zahnarzt bekannt. Lass das auch mal von einem Zahnarzt prüfen.

Test 1: Drücke mal mit einem Finger kräftig senkrecht einzeln auf jeden Zahn. Wenn dabei ein Schmerz entsteht, ist das Zahnfleisch entzündet.
Test 2: Drücke mal von der Seite auf Höhe des Zahnfleischrandes mit dem Fingernagel gegen jeden Zahn und reibe dabei. Wenn dabei ein Schmerz entsteht, ist das Zahnfleisch entzündet.
Falls dabei Schmerzen entstehen, brauchst du eine spezielle Zahnfleischbehandlung, sie nennt sich Parodontosebehandlung.


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