Amalgamverbot fordern!

05.08.06 17:03 #1
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Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
ja binnie, ich hab leider schon ewig nichts mehr über amalgam im fernsehen gesehen, und wenn, dann stand irgendwo im teletext ein kleiner beitrag. man müsste jemanden kennen, der beim fernsehen arbeitet *g*

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken
Christell
hab heute gelesen,die Zahnärzte haben beschlossen,die Einführung der elektronischenGesundheitskarte abzulehnen.Sie gefährde das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nuzten für das Gesundheitswesen.Zudem entstehe kein Nutzen für die Zahnärzte. Die meisten Befunde lägen ohnehin offen zu Tage.
Mit dieser Karte würde ja auch festgehalten,welche Materialien sie bei uns verbrauchen oder?da haben die sicher Bedenken was?
Gruß

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Ich versuche ja immer wieder die Leute auf Amalgam anzusprechen, die in
verantwortlichen Positionen sitzen, und die ich mitverantwortlich halte, dass Amalgam noch nicht verboten ist.

Darum möchte ich Euch meinen Email-Austausch mit Professor Schiele nicht vorenthalten.
Vielleicht möchte ja auch jemand seinem Ärger Luft machen. Solange nicht eine große Zahl von Betroffenen solche Verantwortlichen anspricht, machen sich diese doch auch keine weiteren Gedanken und vergessen ganz schnell, dass es Amalgam gibt.


Sehr geehrter Herr Professor Schiele,


dieser Tage habe ich mir eine CD aus den 90er Jahren angeschaut, bei der Sie in einer Gesundheitssendung über Amalgam sprechen.

Es ist unerhört welche wissenschaftlich Lügen und Dummheiten von Ihnen verbreitet werden.
Sie zählen für mich zu den Menschen, die weiterhin verhindern, dass Amalgam verboten wird, obwohl weltweit ständig immer mehr von der Gefährlichkeit des Quecksilbers gesprochen wird.
Ich habe die letzten 4 Jahre jede Menge Literatur darüber gesammelt, die Sie erschlagen könnte.
Umsonst gibt es nicht die Bestrebungen in der EU, Quecksilber aus allen Bereichen der Medizin und Industrie zu verbannen.
In meinen Augen machen Sie sich eines großen Verbrechens schuldig, wider allen besseren Wissens mit dazu beizutragen, dass Menschen so unsäglich leiden müssen.
Durch Menschen wie Sie, die in federführenden Positionen sitzen und ihre Macht schamlos ausnützen, können verantwortungsbewusste Ärzte nicht forschen.
Was hat den ein Student für eine Möglichkeit, wenn er kritisch und anderer Meinung ist?
Oder junge Ärzte, die könnten die Karriereleiter nie hinaufsteigen, wenn Sie sich nicht unterordnen und die vorgegebenen Lehrmeinungen weitergeben.
Menschen wie Sie sind billige Handlanger der Industrie.
Ich möchte nicht wissen, wie viele falsche Studien und Gutachten verfasst werden, damit die Amalgamlüge weiter unter den Tisch gekehrt werden kann!

Ich wurde durch Amalgam sehr krank und so geht es sehr vielen Menschen.

Ich hoffe auf eine höhere Gerechtigkeit und wünsche dass Sie dafür eines Tages bestraft werden.
Solche Menschen wie sind eine Schande für die Ärzteschaft und verdienen am Leid von bedauernswerten kranken Menschen viel Geld.

Ich könnte an Ihrer Stelle nicht mehr ruhig schlafen.
Durch Menschen wie Sie wurde mein Leben fast zerstört.

Ich werde jedenfalls nicht ruhen, dass Menschen wie Sie zur Verantwortung gezogen werden und wende mich weiter an alle verantwortlichen Stellen in unserem Land um auf diesen Skandal aufmerksam zu machen.

Wenn es Sie interessiert können Sie im Anhang meine Krankengeschichte lesen und mein Schreiben an unsere ehemalige Regierung.

Aber Menschen wie Sie sind am Schicksal des einzelnen Patienten ja nicht interessiert.
Sie richten sich lieber nach willkürlich festgelegten Grenzwerten, die wahrscheinlich absichtlich so bestimmt werden, dass keine Vergiftung anerkannt werden kann.

Einfache gutgläubige Menschen werden hinters Licht geführt.
Wenn Menschen in ihrer Position etwas verkünden, vertrauen doch viele Patienten diesen Aussagen


Gezeichnet
A.S.Email 31.3.07
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Betreff: Antwort: Amalgam Von: "RAINER Schiele" RAINER.Schiele@med.uni-jena.de

Datum: 10.04.07 12:32:51 Uhr



Sehr geehrte Frau S.
Ihrem vorwurfsvollen Schreiben zu Amalgam nach zu urteilen, halten Sie mich anscheinend für einen unreflektierten Amalgamverteidiger im Dienste der Industrie. Dies trifft nicht zu. Ich bin als Universitätsprofessor unabhängiger Forscher und als solcher alleine der Wahrheitsfindung verpflichtet.
Dazu gehört es, alle vorliegenden Forschungsergebnisse vorurteilsfrei zu prüfen, diese für die Fachwelt und möglichst auch Laien transparent und nachvollziehbar zu machen und daraus Vorschläge für die Praxis abzuleiten. Niemals mache ich dabei meinen Studenten und Mitarbeitern Vorschriften, den einen oder anderen Argumenten zu folgen, sondern setze auch im Unterricht allein auf Forschungsergebnisse, Argumente und Überzeugung. Das Problem von evtl. falschen Dogmen ist mir durchaus bewusst.
Zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung gehören für mich selbstverständlich auch Kasuistiken. Allerdings kann ich für Ihre Krankheit und deren Verlauf nach den von Ihnen gemachten Angaben keinen Zusammenhang mit Amalgam erkennen und halte die Vermutung für willkürlich. Mir sind in den letzten Jahren schon viele Fälle ganz verschiedener Krankheiten bekannt geworden, in denen die *Diagnose“ alleine nach der allenfalls für Laien oder sehr schlichte Mediziner überzeugenden Formel
*seltene Krankheit + Amalgam = Amalgamkrankheit“
gestellt wurde.
Wenn Sie mal nicht nur sich selbst, sondern die vielen Millionen gesunden Menschen mit Amalgamfüllungen sehen, zu denen ich auch gehöre, werden Sie wohl zugeben müssen, dass nur wenige von diesen Krankheitsbilder wie Sie aufweisen.
Ihr langer Leidensweg lässt mich vermuten, dass Sie weniger eine Opfer von Amalgam als vielmehr ein Opfer des Geschäfts mit der Angst um Amalgam geworden sind. Die wirklich *schwarzen Schafe“ sind m. E. diejenigen, die Profit aus den Leiden Ihrer Mitmenschen ziehen und sie mit falschen Diagnosen und Behandlungen systematisch *abzocken“. Die einzige Chance von deren Patienten besteht in der Regel darin, trotzdem wieder gesund zu werden (und dann natürlich an eine ursächliche Heilung zu glauben). Ich hoffe, dass dies bei Ihnen inzwischen der Fall ist und weiterhin anhält.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Rainer Schiele

P.S.: Sollte ich überzeugende wissenschaftliche Literatur zur Schädlichkeit von Amalgam in den letzten Jahren übersehen haben, wäre ich Ihnen für Hinweise durchaus dankbar.
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Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Professor Schiele,

eigentlich wollte ich auf Ihren Brief nicht mehr antworten, da es wahrscheinlich verschwendete Energie ist, und wie man so schön sagt: „Hopfen und Malz verloren ist“.
Da Sie mir aber wider Erwarten auf mein „anklagendes Schreiben“, wozu Sie natürlich nicht verpflichtet waren, geantwortet haben, möchte ich mich zu Ihren Ausführen doch noch mal äußern.

Die Wirklichkeit und Wahrheit sieht doch wohl etwas anders aus, wie Sie das gerne darstellen möchten.
Sie sagen vielleicht „was für ein böser Mensch, mit unverschämten Anschuldigungen“.

Diese subtile verharmlosende Art ist meiner Meinung nach viel bösartiger.
Sie wissen doch genau, dass ein einfacher Bürger keine Möglichkeit hat solchen Aussagen Paroli zu bieten.
Aber meine Meinung werde ich offen und frei äußern, dieses Recht lasse ich mir nicht nehmen.
Ich habe nichts zu verbergen und alles entspricht der Wahrheit, was ich hier äußere.


Zitat:
„Ich bin als Universitätsprofessor unabhängiger Forscher und als solcher alleine der Wahrheitsfindung verpflichtet.“

Das sollte vielleicht so sein und will man dem „uninformierten Bürger“ auch weismachen, aber die Wirklichkeit sieht doch wohl anders aus!
Die Fälschung und Korruption in der Wissenschaft ist doch nicht zu leugnen, es wird ja oft genug in den Medien geschildert.
Oder lesen Sie die Veröffentlichungen von Prof. Otmar Wassermann und Prof. Erich Schöndorf.
Wer finanziert denn Ihre Forschung?
Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass die Gelder des Staates ausreichen, da sind immer Drittmittel im Spiel. Und wo kommen die her?
Wer betreibt denn Forschung? Die Pharmaindustrie und die chemische Industrie.

Zitat: Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) - Milliardenschäden durch Korruption – Abrechnungsbetrug und Einflussnahme der Pharmaindustrie gehören in Deutschland zum Alltag-.
Zitat: (RNZ) Merck steigt in die Liga der größten Biotech-Firmen auf - Für 11 Milliarden Euro wird der Schweizer Biotech-Konzern Serona übernommen -.
Für die sind ein paar Millionen doch ein Pinatz.

Und ich? Ich kämpfe um jeden Euro mit meiner Krankenkasse um wichtige Entgiftungsmaßnahmen.
Die Menschen werden hier doch für dumm verkauft.
Meinen Sie Dentsply oder Andere haben Interesse an objektiver Forschung?
Die forschen für ihren „Geldbeutel“ und für nichts Anderes!


Zitat: „. Niemals mache ich dabei meinen Studenten und Mitarbeitern Vorschriften,“

Da kenne ich aber Studenten, die mir ganz andere Sachen erzählen.
Ich weiß von Doktoranden, wie wissenschaftlichen Mitarbeiter, die von ihren Professoren ganz schön ausgebeutet werden. „Wessen Brot man isst, dessen Lied man singt“.
Meinen Sie ein wissenschaftlicher Mitarbeiter findet eine Anstellung als Außenseiter oder Andersdenkender.
Und was soll hier bitteschön für den Laien transparent und nachvollziehbar sein?

Zitat:
„. Allerdings kann ich für Ihre Krankheit und deren Verlauf nach den von Ihnen gemachten Angaben keinen Zusammenhang mit Amalgam erkennen und halte die Vermutung für willkürlich.“

Kennen Sie meine Untersuchungsergebnisse?
Glücklicherweise habe ich Ärzte kennengelernt, die die richtigen Untersuchungen veranlasst haben. Ich habe genug Untersuchungsergebnisse die eine Amalgamvergiftung beweisen und werde damit auch vor Gericht gehen, damit Menschen wie Ihnen endlich „ das Handwerk gelegt wird“.
Sie wissen doch sicher, dass eine chronische Quecksilbervergiftung nicht in normalen Blutuntersuchungen zu erkennen ist, wie man dem unwissenden Bürger gerne erzählen möchte. Quecksilber lagert sich im Körper an den verschiedensten Stellen ab.
Oder wollen Sie diese wissenschaftlichen Erkenntnisse auch leugnen.
Quecksilber bleibt Quecksilber, ob jetzt als Arbeitsstoff oder persönliches „Quecksilberlager“ im Mund des Patienten.
Wollen Sie mir ernsthaft versichern, 40 Jahre und mehr kontinuierliche Kumulation von Quecksilber ist völlig harmlos?


Zitat:
„. Die wirklich *schwarzen Schafe“ sind m. E. diejenigen, die Profit aus den Leiden Ihrer Mitmenschen ziehen und sie mit falschen Diagnosen und Behandlungen systematisch *abzocken“.“

Da mögen Sie wohl Recht haben. Zahnärzte die mit Amalgamsanierung den Patienten mit überhöhten Privatrechnungen abzocken gibt es genug.
Aber wer sind den die „schwarzen Schafe“? Die Handlanger oder Marionetten der Mächtigen, die solche Zustände in unserem Land zulassen.
Da Amalgam dank diesen „wissenschaftlichen Aussagen“ für harmlos erklärt wird, können Gutachter dann fleißig Falschgutachten und Gefälligkeitsgutachten verfassten.
Beispiele dafür sind ja bekannt, wie die Herren Lehnert, Triebig u. Andere, in meinen Augen sind das „Schwerverbrecher in weißen Hemden“ unter dem Deckmantel der Seriosität stürzen sie Menschen ins Unglück.
Sie schreiben über *schwarze Schafe“! Ja wie würden Sie denn solche Professoren bezeichnen?
Da sind die „schwarzen Schafe“ doch noch harmlos, die Anderen sind doch hier die „reißenden Wölfe“.

Zum Glück greifen ab und zu Sender doch mal solche Themen auf um den „Ottonormalverbraucher“ aufzuklären. Es kam gerade diese Woche in der Sendung „frontal 21 ZDF“ v. 9.4.07. –Gefälligkeitsgutachten bei Kunstfehlern – Gutachterbranche in der Kritik-.

Oder, 29.1.07 Antje Kühnemann (Die Sprechstunde) – Ärzte dürfen nicht zugeben, dass sie sich geirrt haben- 1 Million Fälle wird geschätzt -.

Oder, - taz Nr. 8173 v. 121.07, Seite 18, 253 Interview Elke Brüser.
John Rengen hat über dreißig Jahre für die „Globalplayer“ in der Pharmabranche gearbeitet.
Jetzt packt er aus und gibt einen Einblick in die schmutzige Trickkiste der Pharmaindustrie. Korruption, Bestechung und das Verschwinden lassen von unerwünschten Studienergebnissen gehören zum Geschäft.


Zitat:
„Wenn Sie mal nicht nur sich selbst, sondern die vielen Millionen gesunden Menschen mit Amalgamfüllungen sehen, zu denen ich auch gehöre, werden Sie wohl zugeben müssen, dass nur wenige von diesen Krankheitsbilder wie Sie aufweisen.“

Ja, was wollen Sie mir denn jetzt für eine Milchmädchenrechnung aufmachen!

Wo sind denn die vielen gesunden Menschen? Wo verstecken die sich denn?
Ich bauch doch nur allein unsere Tageszeitung aufzuschlagen oder Gesundheitssendungen verfolgen, dann komme ich aber zu einem ganz anderen Ergebnis wie Sie!
Hier nur einige wenige Beispiele:

- Sprechstunde 29.01.07 Bis zu 16 % der Bevölkerung leidet unter dem Raynauld Syndrom
- nano 04.04.07 Bis 2030 Verdoppelung von Krebsfällen, lt. WHO weltweit 100 Millionen erkrankt, jährlich kommen 27 Millionen dazu, bezogen natürlich auf Amalgamverlegende Länder
- RNZ (Rhein-Neckar-Zeitung) Es gibt mehr als 400 Rheuma-Erkrankungen, alleine an rheumatischer Arthritis leiden allein 300 000 Deutsche Kinder. Therapiekosten pro Jahr u. Patient ca. 20 000 Euro.
- RNZ – an einer Uveitis leiden 100 000 Deutsche
- RNZ - Wenn die Umwelt der Gesundheit schadet - Schadstoffe meiden. Umweltgift belasten den Körper, können auch zu Langzeitschäden wie chronischen Erkrankungen, Allergien, einer erhöhten Infektanfälligkeit oder Krebserkrankungen führen.
(Hat man Töne? Sind die doch auf einmal so schlau geworden? Ja ist denn Quecksilber kein Umweltgift? Und das auch noch im Mund?)
- RNZ – Jedes vierte Kind ist seelisch krank (auch wieder 25 %)
- RNZ - Deutschland ist das Land der Hypochonder
- RNZ –Gesundheitsbericht Ulla Schmidt- Wer arm ist, stirbt früher
(Darüber müsste man mal nachdenken: 1. Die armen und sozial Schwachen haben vor allem Amalgam 2. – ernähren sich weniger gesund (Biolebensmittel sind teuer, Fastfood ist billig) und 3. wie schon viel berichtet werden dies Menschen bildungspolitisch benachteiligt).
- RNZ – Mehr als 300 000 Menschen leiden in Deutschland an Schizophrenie
- RNZ - Das große Gähnen gibt den Medizinern Rätsel auf – 250 000 Deutsche leiden am chronischen Erschöpfungssyndrom
- RNZ Diabetes und Demenz sind die Volkskrankheiten der Zukunft
- RNZ Krebshilfe weiter auf Rekordkurs - Allein für klinische Forschungsprojekte gab die Krebshilfe 2005 43 Millionen Euro aus (Warum so viel Geld, wenn es doch so viele gesunde Menschen gibt).
- RNZ Depression – eine Volkskrankheit
- RNZ Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Ursache
- RNZ Jeder 3te Bundesbürger hat Probleme mit der Schilddrüse

Das waren nur ein paar Beispiele, es ist mir zu zeitaufwendig noch mehr anzuführen.
Fazit dessen, was ich die letzte Zeit in den Medien verfolgt habe:
20 Millionen Krebskranke
20 Millionen Herz-Kreislauferkrankte
15 Millionen Diabetes
Das wären jetzt schon über die Hälfte der Deutschen, die krank sind.
Warum sind den die Kassen leer, wenn doch angeblich so viele gesund sind?
Warum gibt es so viele Ärzte, bei so vielen gesunden Menschen?

Ich habe es mir schon zur Aufgabe gemacht in meinem Bekannten – und Verwandtenkreis nach Medikamenteneinnahme zu fragen. Erstaunlich, dass es bei den Erwachsenen ab einem bestimmten Alter kaum einen gibt, der keine Medikamente nimmt.
Sie verwechseln wohl Heilung mit Symptombekämpfung.

Da fällt mir noch eine kleine Anekdote am Rande ein:
Um spezielle Blutuntersuchungen vorzunehmen, meinte mein Zahnarzt, ach gehen sie doch zu einem „stink normal Internisten“, der müsste das doch auch machen können.
Gesagt, getan habe ich dort vorgebracht, welche Untersuchungen ich gerne haben möchte, wollte aber aus den bekannten Gründen (Ärzte mit ihren Auffassungen) eigentlich nichts vom Amalgam erwähnen. Da der Internist dann aber dauernd bohrte und wissen wollte, warum ich gerade solche Untersuchungen wünsche, wo er ja nicht mal ein Labor wüsste die so was machen, bin ich dann doch aufs Amalgam zu sprechen gekommen.
Ja, wie sollte es anders sein, es kam genau der selbe „dumme Spruch“ wie von Ihnen.
Ja ich habe doch auch Amalgam und bin gesund. Na ja, er hat dann doch noch die Untersuchungen gemacht, wahrscheinlich auch aus Neugier, was da wohl dabei herauskommt.
Wahrscheinlich mit einem weinenden Auge, weil er wegen eines solchen Patienten auch noch sein Budget belastet.
Zuhause angekommen, erzähle ich die Geschichte meinem Mann und der sagt dann ganz verwundert. Ja so ganz gesund ist der Dr. „xy“ nun doch nicht wie er tut. Der hat doch eine Krebserkrankung mit Chemotherapie hinter sich und konnte eine ganz Zeit lang nicht praktizieren!
Natürlich weiß ich jetzt nicht aus welchen Beweggründen der Dr. „xy“ mir solch einen „Schmarrn“ erzählt hat. Wahrscheinlich betreibt er ja wie viele die beliebte „Vogel Strauß Politik“.
Nur so viel zur Gesundheit der Amalgamträger.

Solche unqualifizierten Aussagen von der Elite unserer Gesellschaft, ist das beste Beispiel für die Missstände in unserem Land. Weiter zeigt es doch welche Macht Sie in ihrer Position ausüben, gegen die der einfache Patient keine Chance hat. Es ist wirklich traurig was Menschen erleiden müssen, weil solche Menschen wie Sie in solchen Positionen sitzen wo sie dazu beitragen, dass so viele Menschen so unsägliches Leid erdulden müssen.
Erstens entspricht Ihre Behauptung nicht der Wahrheit und was sind die weiteren Schlüsse die man daraus ziehen kann?

Unsere „Gesundheitsmaschinerie“ ist ein Milliardengeschäft (660 Milliarden Gewinn 2006 bei der Pharmaindustrie). Aber für wen?

Hat eigentlich jemand Interesse am gesunden Patienten. Die Patienten werden doch infantilisiert und in Unwissenheit gelassen.
Welcher Arzt klärt über die Organ-Zahn-Beziehung auf, oder über gesunde Ernährung und Zahnpflege. Und dann ist da immer noch der genetische Faktor, auf den der Patient ja keinen Einfluss hat.
Kennen Sie sich etwas in Anatomie aus?
Der Trigeminusnerv versorgt bekanntlich die Zahnnerven, umgekehrt gelangen Zahngifte in den Trigeminusnerv und gelangen ohne die BHS passieren zu müssen ins Gehirn bis ins Ganglion-Gasserie.
Was sagt Ihnen GST, Cytochrom P450, NAT2, NF-Kappa-B, cAMP, Fyn-Kinase, MBL usw.
Solche wichtigen Entgiftungsmechanismen sollten Standartuntersuchung sein! Damit wäre den Menschen geholfen!
Sie haben noch Amalgam, das glaub ich kaum. Sicher haben Sie es rechtzeitig entfernen lassen, im „stillen Kämmerlein“ einen DMPS – Test gemacht und ein Entgiftungstherapie gleich hinterher.
Sie sind gesund?! Dann seien Sie Gott dankbar über eine wahrscheinlich gute Genetik und schauen nicht auf andere Menschen spöttisch herunter. Nicht Jedem wurde dies in die Wiege gelegt.
Wollen Sie sich etwa anmaßen zu bestimmen, wie viel an Schwermetallen und Umweltgiften ein Körper verträgt. Was sagen Grenz- und Schwellenwerte aus.
Das hat Professor Drasch ja bei seinen Untersuchungen an Arbeitern in einer Goldmine bewiesen.

Unser Umweltminister Herr Gabriel verbreitet so groß, "Der Quecksilbereintrag in die Umwelt ist eine globale Bedrohung für die menschliche Gesundheit“. - Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin –
Und im Mund soll Quecksilber keine Bedrohung sein?
Es hat in der Vergangenheit genug Falschaussagen in der Wissenschaft gegen!
Wie wollen Sie Ihre Aussagen bei so vielen erdrücken Beweisen aufrecht erhalten?

Wenn Sie an ernsthafter Forschung interessiert wären, könnten Sie bei vielen, vielen Menschen die in Amalgamselbsthilfegruppen organisiert sind einmal Untersuchungen (aber die Richtigen) vornehmen.


Zitat:
„Die einzige Chance von deren Patienten besteht in der Regel darin, trotzdem wieder gesund zu werden (und dann natürlich an eine ursächliche Heilung zu glauben)“

Nein, die einzige Chance für den Patienten ist, um Menschen wie Sie einen großen Bogen zu machen und vor allem keinen Glauben zu schenken.
Zum Glück gibt es auch noch Ärzte mit Moral und Anstand, die wirklich an Ursachen von Krankheit interessiert sind.
Das ich als Patient jetzt auch noch so von Ihnen verhöhnt werde, spiegelt ja wieder „wessen Geistes Kind“ sie sind.

Informieren Sie sich vielleicht einmal über die „Madison Erklärung“, die in der Umweltzeitschrift „Ambio“ veröffentlicht wurde.
Im August 2006 haben „1 100 Quecksilber-Forscher“ in Wisconsin den USA getagt und eine gemeinsame Erklärung verfasst.

Gezeichnet
A. S.



Email 13.04.07
-------------------------------------------------
Antwort:

Sehr geehrte Frau S.
ich danke Ihnen für Ihre offene Antwort. Die Medizin ist aber viel komplizierter, als Sie es darstellen bzw. sich anscheinend vorstellen.
Natürlich wäre es schön, wenn es keine Krankheiten mehr gäbe. Aber die vielen Krankheiten, die es tatsächlich gibt, immer schon gab und auch zukünftig noch auf unabsehbare Zeit geben wird, so einseitig dem Amalgam bzw. Quecksilber zuzuschreiben, geht an der Sache einfach vorbei. Damit können Sie sich nur lächerlich machen, allenfalls auch eine Sekte von "Gläubigen" oder eine politische "Pressure-Group" begründen.
Etwas wirklich Positives werden Sie damit voraussichtlich für die Mehrzahl der kranken und gesunden Menschen aber nicht bewegen können, im Gegenteil viele mit unberechtigten und unerfüllbaren Hoffnungen auf Heilung (ent)täuschen müssen, ärmer und kränker machen, als sie es vorher waren.
Ich habe schon zu viele davon gesehen und werde deswegen bis zum wissenschaftlichen Beweis einer höheren Schädlichkeit von Amalgam im Vergleich zu anderen Füllungswerkstoffen Ihr entschiedener Gegner in dieser Frage sein.
Mit freundlichen Grüßen
Prof.Dr. R. Schiele

P.S.: Die von Ihnen erwähnte Madison Declaration wendet sich gegen lokale und globale Quecksilber-Verunreinigungen der Umwelt, die z. B. im Zusammenhang mit der Goldgewinnung im Amalgamverfahren in einigen Regionen tatsächlich bereits katastrophale Ausmaße angenommen haben. Die Verwendung von Quecksilber für Zahnamalgam wird in der Deklaration hingegen weder kritisert noch überhaupt thematisiert.


13.04.07 15:57:33 Uhr RAINER.Schiele@med.uni-jena.de

Darauf habe ich dann nicht mehr geantwortet.
Egal welche Argumente ich auch anführen würde, es wär doch vergebens.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
„Wenn Sie mal nicht nur sich selbst, sondern die vielen Millionen gesunden Menschen mit Amalgamfüllungen sehen, zu denen ich auch gehöre, werden Sie wohl zugeben müssen, dass nur wenige von diesen Krankheitsbilder wie Sie aufweisen.“

das erklärt ja wohl alles *seufz*

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Alanis,

„Wenn Sie mal nicht nur sich selbst, sondern die vielen Millionen gesunden Menschen mit Amalgamfüllungen sehen, zu denen ich auch gehöre, werden Sie wohl zugeben müssen, dass nur wenige von diesen Krankheitsbilder wie Sie aufweisen.“
Da hat Professor Schiele übrigens "geflunkert". So weit ich in Erinnerung habe, wurde er im Video darauf angesprochen, ob er noch Amalgamfüllungen hätte.
Die hat er sich angeblich von Studenten, "damit diese üben könnten", an der Uni entfernen lassen.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken
Silvia P
Das stimmt, der hat schon lange keine Amalgamfüllungen mehr, dieses Video habe ich auch gesehen.

Das sagt doch eigentlich schon alles, oder???

Amalgam im Kopf ist das Geheimnis dafür, wie das gesamte Medizinsystem Milliarden verdient und mit tausenden Folgekrankheiten belohnt wird!


LG, Silvia

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Kathy ist offline
Beiträge: 3.387
Seit: 06.03.07
Ich habe gerade einige Infos über Amalgam, etc in

Ganzheitliche-Gesundheit.Info - Stichwort: "Körper" gefunden....

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo Alanis,

Da hat Professor Schiele übrigens "geflunkert". So weit ich in Erinnerung habe, wurde er im Video darauf angesprochen, ob er noch Amalgamfüllungen hätte.
Die hat er sich angeblich von Studenten, "damit diese üben könnten", an der Uni entfernen lassen.

Liebe Grüße
Anne S.
echt??? dieser lügenbeutel
oder vielleicht hat ers vergessen? bei dieser aktion dürfte er dann doch einiges ins hirn gekriegt haben...

oh, ich läster schon wieder... schnell weg *flitz*
*zurückrenn*
liebe grüße
*wieder verschwind*

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

Anne S. ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo,

das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ich hatte wieder mal einen Versuch unternommen, Ärzte auf die Auswirkungen von Amalgam aufmerksam zu machen.

Am 15.11.07 war im Rahmen der bundesweiten Herzwoche der Deutschen-Herzstiftung in Heidelberg eine Telefonaktion.

Ich dachte mir, jetzt ruf ich doch mal an und frage ob außer den möglichen Mitverursachern, wie z.B. den Paradontitisbakterien auch an das Amalgam in den Zähnen bei einem Herzinfarkt gedacht wird.

Ich hatte auch gleich den Herrn Professor Dr. K.- H. Gless Tel. 06221/56-8639 am Telefon.
Nachdem ich vorgebracht hatte, dass ich gerne eine Anregung als Patientin geben möchte und man solle doch auch an die Amalgambelastung bei einem Herzinfarkt denken, fragte er mich doch ganz unhöflich, (den unwilligen Unterton in der Stimme merkt ich ja) ob ich wohl Zahnärztin sei und am Amalgam herausbohren kräftig mitverdienen möchte.
Ich sagte: "nein", ich will nur als Patientin auf das Thema aufmerksam machen.
Darauf meinte er ziemlich unwirsch, "ja gut", und legte auf.

Das sagt wieder alles, was in den Köpfen vieler Mediziner vorgeht, wenn sie Amalgam hören.

Liebe Grüße
Anne S.

Amalgam immer wieder ins Bewußtsein von Anderen rücken

froschminister ist offline
Beiträge: 700
Seit: 29.06.07
Zitat von Christell Beitrag anzeigen
hab heute gelesen,die Zahnärzte haben beschlossen,die Einführung der elektronischenGesundheitskarte abzulehnen.Sie gefährde das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nuzten für das Gesundheitswesen.Zudem entstehe kein Nutzen für die Zahnärzte. Die meisten Befunde lägen ohnehin offen zu Tage.
Mit dieser Karte würde ja auch festgehalten,welche Materialien sie bei uns verbrauchen oder?da haben die sicher Bedenken was?
Gruß
nein, die daten, wie z.b. verwendete materialien würden/werden nicht aufgenommen werden. es geht um datenschutzrechtliche gründe, aber ihr werdet es erleben, denn die karte wird kommen, egal wer da dagegen ist.

der froschminister


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