{"id":897,"date":"2020-01-23T09:10:10","date_gmt":"2020-01-23T09:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/noxa.ch\/wiki\/?p=897"},"modified":"2020-03-24T14:55:51","modified_gmt":"2020-03-24T14:55:51","slug":"nahrung_und_chemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/nahrung_und_chemie\/","title":{"rendered":"Nahrung und Chemie"},"content":{"rendered":"<p>Nahrung und Chemie<\/p>\n<p>Die Chemie ist ein gro\u00dfer Faktor unserer Welt und unserer Nahrungsmittel geworden. Selbst wenn wir uns ausschlie\u00dflich von Wildkr\u00e4utern ern\u00e4hren w\u00fcrden und unser Wasser aus einem Gletschersee entnehmen k\u00f6nnten, in dessen N\u00e4he noch niemals ein Mensch gewesen ist, unser gr\u00f6\u00dftes Umweltproblem, das Cadmium (zum Beispiel), ist schon da. Es gibt zahlreiche und tiefsch\u00fcrfende Publikationen zu diesem Thema, und h\u00e4ufig wird die Chemie als das Hauptproblem f\u00fcr unser Befinden eingeordnet.<\/p>\n<p><a id=\"Spielraum\" name=\"Spielraum\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Spielraum<\/span><\/h2>\n<p>Unser Spielraum, der Chemie zu entkommen, ist in der Tat eingeschr\u00e4nkt. Nat\u00fcrlich kann man seine Nahrungsmittel selbst erzeugen oder sich, wie unsere Vorfahren, mit den Gaben der Natur begn\u00fcgen, aber diese Verfahrensweise wird wohl eher selten sein. In der Regel wird man einen Kompromiss machen und sich praktisch mit einem Teil \u201eChemie\u201c abfinden, aber versuchen, diesen Teil m\u00f6glichst klein zu halten.<\/p>\n<p>Die Frage, wie gro\u00df dieser Teil werden kann, bevor er unsere Gesundheit aus der Bahn wirft, d\u00fcrfte zu den schwierigsten Fragen der Welt geh\u00f6ren und kann hier unm\u00f6glich beantwortet werden. Aber man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Reduzierung der Chemie im Interesse unseres K\u00f6rpers ist.<\/p>\n<p><a id=\"BIO_und_Fertigprodukte\" name=\"BIO_und_Fertigprodukte\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">BIO und Fertigprodukte<\/span><\/h2>\n<p>Chemie ist immer auch ein Mengenproblem. Es macht also keinen Sinn, (z.B.) BIO-Pfeffer zu verwenden, aber sich bei den Dingen, die man reichlich verzehrt (z.B. Brot, Kartoffeln oder \u00c4pfel), nicht um diesen Faktor zu k\u00fcmmern. Brot kann man gleich in 2 Richtungen aus der Gefahrenzone f\u00fchren: zum einen kann man es selbst backen, und zum anderen kann man BIO-Mehl verwenden. Auch die eigenh\u00e4ndige Erzeugung von Kartoffelbrei aus BIO-Kartoffeln ist ein gutes Beispiel. Fertigprodukte sind generell verd\u00e4chtig. Der kleine Mehldieb soll uns als Beispiel dienen:<\/p>\n<ul>\n<li>Alle Backwaren werden mittlerweile aus Fertigmehl hergestellt. Egal, was es werden soll, man braucht nur das entsprechende Mehl mit Wasser mischen und in den Ofen geben und schon entstehen die sch\u00f6nsten Windbeutel, Br\u00f6tchen und auch Brot. Wenn nun ein kleines K\u00e4ferchen es mit MEIN und DEIN nicht so genau nimmt und an dem Fertigmehl nascht, wird es sofort in den K\u00e4ferhimmel bef\u00f6rdert. Weil das Fertigmehl einen Zusatzstoff enth\u00e4lt. Ein K\u00e4fergift. Weil dieser Zusatzstoff nicht f\u00fcr den Menschen zugesetzt ist, sondern f\u00fcr den K\u00e4fer, ist es ein Nicht-Zusatzstoff. Und Nicht-Zusatzstoffe brauchen nicht deklariert werden und deshalb auch nicht auf der Verpackung stehen. Nun ergibt sich nat\u00fcrlich die Frage, wieviel Prozent der Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln sind Nicht-Zusatzstoffe? 2%? 4%? Vielleicht sogar 7%? Es sind \u00fcber 70%.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das bedeutet, dass ein Lebensmittel, das laut Aufkleber aus 10 Inhaltsstoffen besteht, in Wirklichkeit (im Durchschnitt) noch 20 weitere Stoffe enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Nun geht es nicht darum, diesen Dingen v\u00f6llig auszuweichen. Aber h\u00e4ufig hat man die Wahl und dann lohnt sich halt die \u00dcberlegung, ob man sich f\u00fcr dieses oder jenes entscheidet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahrung und Chemie Die Chemie ist ein gro\u00dfer Faktor unserer Welt und unserer Nahrungsmittel geworden. Selbst wenn wir uns ausschlie\u00dflich von Wildkr\u00e4utern ern\u00e4hren w\u00fcrden und unser Wasser aus einem Gletschersee entnehmen k\u00f6nnten, in dessen N\u00e4he noch niemals ein Mensch gewesen ist, unser gr\u00f6\u00dftes Umweltproblem, das Cadmium (zum Beispiel), ist schon da. 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