{"id":889,"date":"2020-01-23T09:07:06","date_gmt":"2020-01-23T09:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/noxa.ch\/wiki\/?p=889"},"modified":"2020-03-24T14:59:18","modified_gmt":"2020-03-24T14:59:18","slug":"mischkost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/mischkost\/","title":{"rendered":"Mischkost"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Frage, was man denn nun essen darf \/ kann \/ sollte bzw. nicht sollte, gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Wir konzentrieren uns auf die Schwerpunkte einer Mischkost.<\/p>\n<p>Die Eckpfeiler einer Mischkost, wie sie dem K\u00f6rper gef\u00e4llt, sind Wasser, Brot, Kartoffeln, Obst und Gem\u00fcse. Alles kann reichlich verzehrt werden. Die Beigabe von Eiwei\u00df ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Brot und Eiwei\u00df sind S\u00e4urebildner. Die Restriktionen bez\u00fcgl. Zucker und Fett schr\u00e4nken die S\u00e4urebildung ein. Insgesamt kann die &#171;Mischkost&#187; als &#171;s\u00e4urereduziert&#187; eingeordnet werden. Zum Erreichen des S\u00e4ure-Basen-Gleichgewichts ist idR eine basische\u00a0<a title=\"Nahrungserg\u00e4nzung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Nahrungserg%C3%A4nzung\">Nahrungserg\u00e4nzung<\/a>\u00a0erforderlich.<\/p>\n<p><a id=\"Schwerpunkte_einer_Mischkost\" name=\"Schwerpunkte_einer_Mischkost\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Schwerpunkte einer Mischkost<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Als Wasser gen\u00fcgt Leitungswasser. Warme Getr\u00e4nke sind magenfreundlich und bieten zus\u00e4tzlich einen gewissen Schutz gegen Erreger. F\u00fcr den Geschmack ist Zitrone (selbst gepresst) und Bl\u00fctenhonig zu empfehlen (die Zitrone wirkt au\u00dferdem basisch und lockt die Magens\u00e4ure hervor). Der Verzehr von 2 gro\u00dfen Tassen Zitronenwasser sowohl zum Mittagessen als auch zum Abendbrot gibt dem Speisebrei eine k\u00f6rperfreundliche Konsistenz und befriedigt auch den Fl\u00fcssigkeitshaushalt. Regelm\u00e4\u00dfiges Trinken hat zugleich den Vorteil, dass der Fl\u00fcssigkeitshaushalt gar nicht erst in die Problemzone kommt (das Durstgef\u00fchl entsteht auf komplizierte Weise und mit Verz\u00f6gerung).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Brot ist der beste Lieferant f\u00fcr\u00a0<b><a title=\"Ballaststoffe\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Ballaststoffe\">Ballaststoffe<\/a><\/b>\u00a0und Ballaststoffe sind der beste Pfleger unserer Wurzel, des Darms. Sie gehen wie ein Besen hindurch und reinigen ihn. Wei\u00dfbrot enth\u00e4lt zu wenig Ballaststoffe und bei Vollkornbrot ist von Nachteil, dass sich im Getreidekorn gerade in der Randschicht die Gifte konzentrieren. Die Verwendung von Mischbrot und Vollkornbrot gleichzeitig ist ein guter Kompromiss.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kartoffeln bilden Basen und sind deshalb ein wertvolles Nahrungsmittel. Gekochte Kartoffeln sind, da ohne Fett zubereitet, besonders zu empfehlen. In Fett geborene Produkte (Pommes, Chips &amp; Co) sind zu meiden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Rohkost: Obst und Gem\u00fcse sind unterschiedlich einzuordnen. W\u00e4hrend Gem\u00fcse gemeinsam mit anderen Nahrungsmitteln verzehrt werden kann, ist das bei Obst nicht zu empfehlen (durch die Kombination von Obst mit anderen Nahrungsmitteln entstehen Gifte). F\u00fcr die gesamte Rohkost gilt, dass sie zwar die Nahrung unserer Vorfahren ist, aber die volle Kraft der Verdauung ben\u00f6tigt. Und unsere Verdauung ist, man kann es drehen und wenden wie man will, ein bequemer Geselle. Sie kommt nur gem\u00e4chlich in die Puschen und wird fr\u00fchzeitig tr\u00e4ge. Die volle Kraft der Verdauung liegt an zwischen 10 und 15 Uhr und das ist auch der Zeitraum, in dem man Rohkost verzehren sollte.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Eiwei\u00df: Wir k\u00f6nnen ohne Kohlenhydrate und ohne Fett (abgesehen von einer Minimalmenge) auskommen, denn unser K\u00f6rper kann eines in das andere umwandeln, aber ohne Eiwei\u00df geht es nicht. Eiwei\u00df ist unser Baustein. Und da sich unser K\u00f6rper vorsorglich immer wieder neu aufbaut, rund um die Uhr, sollte es keinen Mangel an Eiwei\u00df geben. Eier, Fisch, Fleisch, Milch, Joghurt, Quark und (magerer) K\u00e4se sind deshalb als Beigabe zu den Eckpfeilern des Speiseplans m\u00f6glich. Fleisch ist ziemlich ins Gerede gekommen, aber die Probleme betreffen vorwiegend die Art und Weise, wie die Lebensmittelindustrie das Fleisch erzeugt und lagert, und selten das Fleisch selbst. Auch Fisch wird, je mehr Zuchtbetriebe daf\u00fcr entstehen, zunehmend mit diesen Problemen konfrontiert. Eiwei\u00df ist ein Sammelbegriff f\u00fcr Aminos\u00e4uren. Ein Mangel an speziellen Aminos\u00e4uren ist leicht zu vermeiden, indem der Speiseplan auch Tomaten, gr\u00fcnen Salat und einige Haseln\u00fcsse enth\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Mahlzeiten und Pausen: Fast so wichtig wie das Essen selbst sind die Pausen dazwischen. In diesen Pausen \u201ebearbeitet\u201c der Magen die Mahlzeit und gibt sie, wenn sie den richtigen Reifegrad erreicht hat, weiter. Ist eine Mahlzeit noch nicht fertig bearbeitet und befindet sich noch im Magen und es kommt etwas Neues dazu, entsteht sogleich ein Gemisch von zwei Mahlzeiten mit unterschiedlichem Verdauungsgrad, das der Magen nicht mehr zu trennen vermag. Wenn er das Gemisch schlie\u00dflich weitergibt, hat mindestens ein Teil davon (vielleicht sogar alle beide) nicht den richtigen Reifegrad. Dieser Reifegrad ist jedoch f\u00fcr die Mahlzeit (und f\u00fcr den Darm) von entscheidender Bedeutung. Beginnt eine Mahlzeit die Reise durch den Darm mit einem falschen Reifegrad, verl\u00e4uft alles, was mit dieser Mahlzeit geschieht, anders. Falsch. In der Regel g\u00e4rt oder fault die Mahlzeit und die entstehenden Schadstoffe bringen die Verh\u00e4ltnisse im Darm in Unordnung und dringen in den K\u00f6rper ein. Fast scheint die Zeitfrage ein wenig kompliziert zu sein, nochzumal die Rohkost ja auch gewisse Anforderungen an die Uhrzeit stellt. Als L\u00f6sung soll nachfolgendes Beispiel dienen, das s\u00e4mtliche Bedingungen ber\u00fccksichtigt: 8.00 Uhr Fr\u00fchst\u00fcck (Kn\u00e4ckebrot, Milch (warm), Honig, Kaffee), 11.00 Uhr Obst, 12.30 Uhr Mittagessen (Kartoffeln, Fleisch, Gem\u00fcse, rohes Gem\u00fcse, Joghurt, Zitronenwasser), 17.30 Uhr Abendbrot (Brot, Fisch, Eier, K\u00e4se, Zitronenwasser). Wenn das Fr\u00fchst\u00fcck wesentlich zeitiger liegt, kann evtl. eine zweite Obstmahlzeit erfolgen. Nach 90 Minuten hat der Magen die Obstmahlzeit in der Regel an den Darm weitergegeben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Probleme_einer_Mischkost\" name=\"Probleme_einer_Mischkost\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Probleme einer Mischkost<\/span><\/h2>\n<p>Reduzieren: Zucker und Fett. Vor hundert Jahren, als der Zucker unsere Lebensmittel noch nicht erobert hatte, war bereits das Fett allein f\u00fcr die, die es sich leisten konnten, ein Problem. Den K\u00f6nigen ist es bei jeder Mahlzeit von den Lippen getropft, und die Gicht, eine S\u00e4urekrankheit, wurde auch \u201eKrankheit der K\u00f6nige\u201c genannt. Heute leben wir alle wie die K\u00f6nige. Und der Zucker, ein starker S\u00e4urebildner, stampft unseren\u00a0<b><a title=\"\u00dcbers\u00e4uerung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/%C3%9Cbers%C3%A4uerung\">S\u00e4ure-Basen-Haushalt<\/a><\/b>\u00a0zus\u00e4tzlich und in einem Ma\u00dfe nieder, wie es das noch niemals gegeben hat.<\/p>\n<p>Wenn es um Problemstoffe geht, ist die Vermeidung immer die beste L\u00f6sung. Da Zucker und Fett auch gern in versteckter Form auftreten, gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Reduzierung. Besonders Zucker wird, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, h\u00e4ufig mit unbekannten Bezeichnungen geschm\u00fcckt. Man kann davon ausgehen, dass alles, was auf \u201e&#8230;.ose\u201c endet, Zucker ist. Der Zuckergehalt mancher Lebensmittel ist dabei regelrecht abenteuerlich. Eine einzige Flasche Limonade z.B. kann 40 St\u00fcckchen Zucker enthalten. Vierzig! Neben Limonade sind Marmelade, Schokolade, S\u00fc\u00dfigkeiten aller Art, Kuchen, Geb\u00e4ck, Butter, Margarine, Wurst, fettes Fleisch und fetter K\u00e4se eindeutige Empf\u00e4nger der Roten Karte.<\/p>\n<p>Fertigprodukte sind generell verd\u00e4chtig. Man kann fast sagen, dass viele Fertigprodukte, ohne dass das auf den ersten Blick ersichtlich ist, vorwiegend aus Zucker, Fett und Chemie bestehen. Nun geht es nicht darum, diese Dinge v\u00f6llig zu vermeiden. Auch Brot, Joghurt und K\u00e4se (z.B.) sind Fertigprodukte und bringen einiges an Zucker, Fett und Chemie auf die Waage. Wenn es sich in Grenzen h\u00e4lt, wird unser K\u00f6rper damit fertig.<\/p>\n<p><a id=\"Forumsbeitr.C3.A4ge\" name=\"Forumsbeitr.C3.A4ge\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Forumsbeitr\u00e4ge<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/showthread.php?t=8106\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/ernaehrung\/8106-zucker.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Zucker<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Frage, was man denn nun essen darf \/ kann \/ sollte bzw. nicht sollte, gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Wir konzentrieren uns auf die Schwerpunkte einer Mischkost. Die Eckpfeiler einer Mischkost, wie sie dem K\u00f6rper gef\u00e4llt, sind Wasser, Brot, Kartoffeln, Obst und Gem\u00fcse. Alles kann reichlich verzehrt werden. Die Beigabe von Eiwei\u00df ist m\u00f6glich. 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