{"id":749,"date":"2020-01-22T11:15:44","date_gmt":"2020-01-22T11:15:44","guid":{"rendered":"https:\/\/noxa.ch\/wiki\/?p=749"},"modified":"2020-03-12T08:50:53","modified_gmt":"2020-03-12T08:50:53","slug":"parasiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/parasiten\/","title":{"rendered":"Parasiten"},"content":{"rendered":"<table id=\"toc\" class=\"toc\" summary=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Vorwort\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Vorwort<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Was_sind_Parasiten.3F\"><span class=\"tocnumber\">2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Was sind Parasiten?<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Einzeller\"><span class=\"tocnumber\">3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Einzeller<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Mehrzeller\"><span class=\"tocnumber\">4<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Mehrzeller<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#W.C3.BCrmer\"><span class=\"tocnumber\">4.1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">W\u00fcrmer<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Plattw.C3.BCrmer\"><span class=\"tocnumber\">4.1.1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Plattw\u00fcrmer<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Rund-_oder_Fadenwurm\"><span class=\"tocnumber\">4.1.2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Rund- oder Fadenwurm<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Saitenw.C3.BCrmer\"><span class=\"tocnumber\">4.1.3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Saitenw\u00fcrmer<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Kratzw.C3.BCrmer\"><span class=\"tocnumber\">4.1.4<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Kratzw\u00fcrmer<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Saugw.C3.BCrmer_.28Egel.29\"><span class=\"tocnumber\">4.1.5<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Saugw\u00fcrmer (Egel)<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-3\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Zungenw.C3.BCrmer_.28Gliederf.C3.BC.C3.9Fer.2C_Krebstiere.29\"><span class=\"tocnumber\">4.1.6<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Zungenw\u00fcrmer (Gliederf\u00fc\u00dfer, Krebstiere)<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Spinnentiere\"><span class=\"tocnumber\">4.2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Spinnentiere<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Insekten\"><span class=\"tocnumber\">4.3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Insekten<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Zweifl.C3.BCgler\"><span class=\"tocnumber\">4.4<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Zweifl\u00fcgler<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#der_Mensch_als_.28Fehl.29wirt\"><span class=\"tocnumber\">5<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">der Mensch als (Fehl)wirt<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Links\"><span class=\"tocnumber\">6<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Links<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Web_.26_Quellen\"><span class=\"tocnumber\">6.1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Web &amp; Quellen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Wiki\"><span class=\"tocnumber\">6.2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Wiki<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Parasiten#Literatur\"><span class=\"tocnumber\">6.3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Literatur<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a id=\"Vorwort\" name=\"Vorwort\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">Vorwort<\/span><\/h1>\n<p>Jeder Mensch beherbergt in (Endoparasiten) und auf (Ektoparasiten) seinem K\u00f6rper Parasiten. So eigent\u00fcmlich es klingt: nur jede 10. Zelle eines Menschen ist auch vom Typ \u201eMensch\u201c! Der \u201eRest\u201c von 90% besteht aus Bakterien, Pilzen, Viren, W\u00fcrmern und Spinnentieren, die als Symbiot, Krankheitserreger oder auch als Parasit leben. Uns interessieren hier nicht die Organismen, die zu den Krankheitserreger gez\u00e4hlt werden, sondern jene die als Parasiten in und auf von uns leben.<\/p>\n<p><a id=\"Was_sind_Parasiten.3F\" name=\"Was_sind_Parasiten.3F\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">Was sind Parasiten?<\/span><\/h1>\n<p>Viele Parasiten ern\u00e4hren sich zwar vom Wirt auf dessen Kosten, vermeiden jedoch eine zu starke Sch\u00e4digung ihres Wirtes. Meist sind sie stark spezialisiert und an ihren Wirt angepasst, k\u00f6nnen aber auch in Fehlwirten \u00fcberleben. In diesem Fall k\u00f6nnen unterschiedliche Entwicklungen eintreten. Es kann sowohl der Fehlwirt ernsthaft gesch\u00e4digt werden als auch eine Reproduktion des Parasiten nicht mehr m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Parasiten haben sich im Verlauf der Evolution an ihren Wirt angepasst und deshalb unbenutzte Organe r\u00fcckgebildet daf\u00fcr zB. Haft- und Klammerm\u00f6glichkeiten weiter entwickelt. Manchen (zB.: Bandw\u00fcrmer) fehlen sowohl Verdauungs- als auch Sinnesorgane. Daf\u00fcr k\u00f6nnen Unmengen von Eiern produziert werden, da der Weg \u00fcber ungeschlechtliche Phasen (Zwischenwirt) bis zum neuen Endwirt von wenigen Zuf\u00e4llen abh\u00e4ngig ist. Manche Parasiten schleppen andere in unseren Organismus ein, man nennt dann Erstere &#171;Vektoren&#187;.<\/p>\n<p><a id=\"Einzeller\" name=\"Einzeller\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">Einzeller<\/span><\/h1>\n<p>Einige Einzeller aus der Gruppe der Protozoen erzeugen parasitische Infektionen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Am\u00f6benruhr<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Am\u00f6benruhr wird durch\u00a0<i>Entamoeba histolyica<\/i>\u00a0verursacht. Obwohl sie besonders in tropischen und subtropischen Gegenden weltweit verbreitet ist und dort besonders h\u00e4ufig auftritt ist sie auch bei uns nicht selten. In milder Form macht sie sich durch Bauchschmerzen und Stuhldrang bemerkbar, kann aber auch blutige Durchf\u00e4lle mit starken Unterbauchkr\u00e4mpfen erzeugen. Unbehandelt k\u00f6nnen Geschw\u00fcre in der Leber und anderen Organen entstehen. Die Zysten werden zumeist durch kontaminiertes Wasser, pflanzliche Lebensmittel und Kontakt mit Infizierten \u00fcbertragen. Aber auch Fliegen, Kakerlaken oder Schadnager k\u00f6nnen \u00dcbertr\u00e4ger sein.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Cryptosporidiose<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Protozoen\u00a0<i>Cryptosporidium parvum<\/i>\u00a0ist eine parasit\u00e4re Infektion des D\u00fcnndarmes von Menschen und K\u00e4lbern, welche meist \u00fcber verunreinigtes Trink-, Oberfl\u00e4chen- oder Badewasser geschieht. Bei gesunden Erwachsenen dr\u00e4ngt die Immunreaktion zumeist die Infektion zur\u00fcck. Deshalb sind h\u00e4ufiger Kinder oder immungeschw\u00e4chte Menschen (Alte und HIV-Kranke) betroffen, bei denen es einen lebensgef\u00e4hrlichen Verlauf nehmen kann. Die Symptome sind Durchfall, Schwindel, Bauchkr\u00e4mpfe, Fieber. Kryptosporidien sind weltweit verbreitet und \u00fcberleben selbst im stark gechlortem Badewasser. Deshalb sollte man auch zum Selbstschutz vor dem Bad duschen und kein Badewasser verschucken.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Giardiasis<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Lambelienruhr kann durch\u00a0<i>Giardia lambila<\/i>\u00a0ausgel\u00f6st werden. Die meisten Infektionen erzeugen bei gesunden Erwachsenen keine Symptome und werden vom Infizierten nicht bemerkt. Erst bei massiven Befall kommt es zu pl\u00f6tzlich einsetzenden, \u00fcbel riechenden gelben Durchf\u00e4llen und Bl\u00e4hungen sowie Bauchkr\u00e4mpfen. Auch hier werden die Cysten \u00fcber Trinkwasser, Lebensmittel und Fliegen \u00fcbertragen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Sarcocystiose<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Protozoen aus der Gattung\u00a0<i>Sarcocystis<\/i>, welche in Wild- und Haustieren vorkommen verursacht nach Verzehr von rohem oder nicht gen\u00fcgend erhitztem Fleisch diese massive parasit\u00e4re Infektion. Sie f\u00fchrt nach kurzer Zeit zu Durchf\u00e4llen, \u00dcbelkeit und Benommenheit, die jedoch beim Menschen nur wenige Tage dauert w\u00e4hrend sie bei Schweinen zum Tode f\u00fchren kann.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Toxoplasmose<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Hauptwirt f\u00fcr den protozooischen Parasiten\u00a0<i>Toxoplasma gondii<\/i>\u00a0ist die Katze. Nur selten ruft er bei ihnen Durchfall hervor. W\u00e4hrend sie nach der Erstinfektion viele Oozysten ausscheiden, werden sie sp\u00e4ter immun. Als Zwischenwirt dienen neben dem Menschen auch andere S\u00e4uger, die ebenfalls selten Symptome (Schw\u00e4che, M\u00fcdigkeit, leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen Lympfknotenschwellungen) zeigen. Nach einer Infektion werden Antik\u00f6rper gebildet und erneute Ansteckung verhindert. Problematisch ist die Erstinfektion von Schwangeren, da der Erreger schwere Fruchtsch\u00e4den hervorrufen kann. Auch immungeschw\u00e4chte Patienten (Aids usw.) k\u00f6nnen st\u00e4rkere Symptome haben und Entz\u00fcndungsherde am Gehirn mit L\u00e4hmungserscheinungen oder Hirnhautentz\u00fcndung sowie Wesensver\u00e4nderungen oder anderen Organen (Lungenentz\u00fcndung) entwickeln. Die Durchseuchungsrate von Menschen ist weltweit hoch. In Deutschland ist jeder 2. Mensch betroffen und unter den 50+ B\u00fcrgern betr\u00e4gt sie etwa 70%. Momentan wird untersucht ob, wenn sie die Hirnschranke \u00fcberwunden haben Wesensver\u00e4nderungen bis hin zu Schizofrenie ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a id=\"Mehrzeller\" name=\"Mehrzeller\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">Mehrzeller<\/span><\/h1>\n<p><a id=\"W.C3.BCrmer\" name=\"W.C3.BCrmer\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">W\u00fcrmer<\/span><\/h2>\n<p><a id=\"Plattw.C3.BCrmer\" name=\"Plattw.C3.BCrmer\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Plattw\u00fcrmer<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><b>Bandw\u00fcrmer<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt tausende Arten von\u00a0<b>Bandw\u00fcrmern<\/b>. Sie haben sich meist an einen bestimmten Wirt angepasst. Oft sind nur noch jene Organe ausgebildet, die sie selbst zum \u00dcberleben und Fortpflanzen unbedingt ben\u00f6tigen. Sie beziehen ja die N\u00e4hrstoffe schon aufgespalten und \u201ezubereitet\u201c die uns nat\u00fcrlich verloren gehen. Unter unseren hygienischen Bedingungen ist ein Befall relativ selten, w\u00e4hrend man weltweit mit mehreren hundert Millionen infizierten Menschen rechnet. Zumeist ist ein Befall symptomlos und erscheint deshalb harmlos. Das ist bei erwachsenen W\u00fcrmern im D\u00fcnndarm tats\u00e4chlich meist so, deren Larven (Finnen) nach einer Reinfektion verhalten sich jedoch anders. Sie k\u00f6nnen sich durch die Darmwand bohren und schlimme Sch\u00e4den im Gehirn, der Lunge, Leber und weiteren Organen und K\u00f6rperteilen erzeugen. Manche kapseln sich ein. Erwachsene Bandw\u00fcrmer lassen sich manchmal behandeln, die Larven jedoch nicht. Zur Zeit laufen Versuche mit Krebsmitteln. Eine Anwendung gibt es aber bisher noch nicht.<\/p>\n<p>Ein Befall mit dem\u00a0<b>Fischbandwurm<\/b>\u00a0ist bei uns sehr unwahrscheinlich, denn Seefisch wird noch an Bord des Fangschiffes eingefroren und dadurch wird die Kette unterbrochen. M\u00f6glich ist unter unseren Bedingungen ein Befall, wenn frischer S\u00fc\u00df- oder Salzwasserfisch roh als Carpaccio verzehrt wird.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich ist es beim\u00a0<b>Rinderbandwurm<\/b>\u00a0und\u00a0<b>Schweinebandwurm<\/b>. Nach ihren gut erkennbaren Finnen wird schon bei der Schlachtung gefahndet und m\u00f6gliche Risiken ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Vom meldepflichtigen\u00a0<b>Hunde- und Fuchsbandwurm<\/b>\u00a0(Echinokokkose) sind dem RKI nur sehr wenige F\u00e4lle in Deutschland bekannt, wobei S\u00fcddeutschland eine h\u00f6here Rate aufweist. Es ist es wahrscheinlicher vom Biltz getroffen zu werden. Hier besteht die \u00dcbertragungsm\u00f6glichkeit nicht haupts\u00e4chlich, wie f\u00e4lschlich angenommen beim Waldspaziergang, Pilze- oder Beerensammeln. F\u00fcchse leben auch in St\u00e4dten und stadtnahen Bereichen. Die Gefahr geht von unseren Haushunden aus, denn sie suhlen sich gern im Fuchskot und so gelangen die Eier auf ihr Fell. Meist ist es die Hand der Hundebesitzer, welche den \u00dcbertragungskreis auf den Fehlwirt Mensch schlie\u00dft, wobei die meisten Menschen immun dagegen sind und auch viele Eier aufgenommen werden m\u00fcssen. Die Larve wandert im K\u00f6rper und kann unterschiedliche Organe sch\u00e4digen, da es auch 2 verschiedene Arten dieses Bandwurmes gibt. In der Mehrzahl der F\u00e4lle waren die Symptome eine Gelbsucht und Oberbauchschmerzen oder es bildeten sich Zysten. Ehe sich die ersten Symptome bemerkbar machen, k\u00f6nnen bis zu 20 Jahre vergehen. Unbehandelt kann diese Infektion zum Tode f\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den vorher genannten ist der\u00a0<b>Zwergbandwurm<\/b>\u00a0sehr klein (adult ca. 4 cm). Er ben\u00f6tigt nicht unbedingt einen Zwischenwirt und kann sich auch deshalb direkt vermehren. Als Zwischenwirt dienen ihm Getreidesch\u00e4dlinge wie dem Mehlk\u00e4fer (Mehlwurm), die als Futter f\u00fcr Terrarientiere und V\u00f6gel gez\u00fcchtet und auch Menschen als &#171;Insektenfood&#187; -dann allerdings ger\u00f6stet und somit unsch\u00e4dlich- angeboten werden. Er ist weltweit verbreitet und bei Kindern h\u00e4ufiger zu beobachten. Seine Schadwirkung h\u00e4ngt von der Intensit\u00e4t der Infektion ab. Am Anfang ist sie meist symptomlos, sp\u00e4ter werden die Darmw\u00e4nde in Mitleidenschaft gezogen. Da er gro\u00dfe Mengen der aufbereiteten N\u00e4hrstoffe im Zw\u00f6lffingerdarm f\u00fcr sich verbraucht, kann es zu Mangelerscheinungen f\u00fchren.<\/p>\n<p><a id=\"Rund-_oder_Fadenwurm\" name=\"Rund-_oder_Fadenwurm\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Rund- oder Fadenwurm<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><b>Peitschenwurm<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Beim Menschen ist eine Infektion mit dem weltweit verbreitetem Peitschenwurm relativ h\u00e4ufig (ca 750 Mio Menschen), besonders sind aber die tropischen und subtropischen Gebiete betroffen. Er lebt ohne Zwischenwirt zwischen D\u00fcnn- und Dickdarm wo er die Darmw\u00e4nde sch\u00e4digt und sich auch fortpflanzt. Die Eier gelangen mit dem Kot ins Freie und reifen dort aus. Durch Kopfd\u00fcngung oder mangelnde Hygiene werden sie oral wieder aufgenommen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Spulwurm<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der\u00a0<b>Menschen-Spulwurm<\/b>\u00a0(<i>Ascaris lumbricoides<\/i>) ben\u00f6tigt keinen Zwischenwirt. Die adulten W\u00fcrmer leben im D\u00fcnndarm. Die Weibchen werden bis zu 40 cm lang und legen am Tag bis zu 200.000 Eier. Die M\u00e4nnchen sind kleiner. Die sehr widerstandsf\u00e4higen Eier gelangen mit dem Kot in die Umwelt. Sie bleiben mehrere Jahre lebensf\u00e4hig. Es darf nur nicht zu trocken werden. Ca 20% der Weltbev\u00f6lkerung sind betroffen. Bei guten Bedingungen entwickeln sich die Eier auch in der Umwelt schon weiter ehe sie oral aufgenommen werden. Die Larve schl\u00fcpft im D\u00fcnndarm, bohrt sich in die Darmwand bis in ein Blutgef\u00e4\u00df und erreicht mit dem Blutstrom die Leber. Sie wandert weiter \u00fcber das Herz zur Lunge und kommt dann nach mehreren H\u00e4utungen und Larvenstadien im Kehlkopf an. Dort wird durch sie der Hustenreflex ausgel\u00f6st und die Larve wird entweder ausgehustet oder verschluckt. Wenn sie geschluckt wird erreicht sie wieder den D\u00fcnndarm wird dort erwachsen. Die Symptome sind unspezifisch. Manchmal l\u00f6sen die Larven allergische Reaktionen aus. Beim Passieren der Lunge kann es zu Verschleimung, Fieber und asthma-\u00e4hnlichen Reaktionen kommen. Adulte W\u00fcrmer verstopfen manchmal die Ausg\u00e4nge von Bauchspeicheldr\u00fcse oder Galle. Dies kann Koliken ausl\u00f6sen. Ein Massenbefall entzieht sehr viele N\u00e4hrstoffe, so dass Mangelerscheinungen m\u00f6glich sind. Ebenso kann ein Darmverschluss mit Darml\u00e4hmung eintreten. Die Mortalit\u00e4tsrate liegt weltweit bei etwa 1% der F\u00e4lle. Dass Spulw\u00fcrmer bei einer Vollnarkose manchmal panisch durch alle nur m\u00f6glichen K\u00f6rper\u00f6ffnungen den Patienten verlassen geh\u00f6rt NICHT zur M\u00e4rchen- und Sagenwelt, sondern wird durch biochemische Signale ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Der\u00a0<b>Schweine-\u00a0<\/b>(<i>Ascaris<\/i>),\u00a0<b>Hunde-\u00a0<\/b>und\u00a0<b>Katzenspulwurm\u00a0<\/b>(<i>Toxocara<\/i>) kann den Menschen zwar infizieren, sie erreichen aber wie der Fuchbandwurm nicht den adulten Zustand und k\u00f6nnen sich nicht vermehren weil der Mensch f\u00fcr sie ein Fehlwirt ist. Trotzdem k\u00f6nnen die wandernden Larven heftige Symptome ausl\u00f6sen. Deshalb sind Haustiere regelm\u00e4\u00dfig zu entwurmen, da von deren Larven eine starke Belastung des menschlichen Organismus ausgehen kann. In unserer Kultur ist die Kopfd\u00fcngung mit menschlichen F\u00e4kalien zwar nicht ganz auszuschlie\u00dfen aber sicher selten.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Madenwurm<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Madenwurm ist bei uns ein h\u00e4ufiger Parasit und zumeist bei Kindern anzutreffen. Da er im Dickdarm lebt, entzieht er nur noch wenige f\u00fcr uns verwertbare Stoffe.Sch\u00e4den durch diesen Wurm sind beim Menschen unwahrscheinlich, w\u00e4hrend er zB bei europ\u00e4ischen Landschildkr\u00f6ten bei massivem Befall zum Tod durch Darmverstopfung beitragen kann. Untersuchungen zeigten, dass bei Kindern sich nach dem Wurmbefall scheinbar das Immunsystem kr\u00e4ftig weiter entwickelt hat. Dadurch nimmt man an, dass auch das Allergie-Risiko sinkt. Die weiblichen W\u00fcrmer kriechen w\u00e4hrend des Schlafes aus dem Anus und legen dort ihre Eier ab. Der dadurch erzeugte Juckreiz tr\u00e4gt dazu bei, dass \u00fcber Finger und N\u00e4gel die Eier wieder oral aufgenommen werden.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Trichinen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><i>Trichinella spiralis<\/i>\u00a0hat von den vielen Trichinen-Arten f\u00fcr uns in Mitteleuropa die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung. Durch die vorgeschriebene Fleischbeschau ist jedoch die Trichinelose inzwischen selten. Prinzipiell sind Trichinen nicht an einen ganz bestimmten S\u00e4uger gebunden aber der urbane Kreislauf \u00fcber rohes, infiziertes Schweinefleisch ist am wahrscheinlichsten. Die 3-4 mm langen Weibchen geb\u00e4ren lebende Larven, die sich \u00fcber die Lymphgef\u00e4\u00dfe und sp\u00e4ter \u00fcber den Blutkreislauf im Organismus verteilen. Im Muskelgewebe kapseln sie sich ab und bleiben dort mehrere Jahrzehnte infekti\u00f6s bis sie absterben. Beim Menschen l\u00f6sen adulte Trichinen Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall aus, die Larven erzeugen zus\u00e4tzlich Fieber, Schw\u00e4chezust\u00e4nde und \u00d6deme im Gesichtsbereich. Diese Symptome k\u00f6nnen bis zu einem Jahr andauern und klingen dann in der Regel wieder ab. Bei geschw\u00e4chten Patienten kann ein schwerer Verlauf bis hin zum Tod eintreten. Ein Befall das Menschen ist bei uns meldepflichtig.<\/p>\n<p><a id=\"Saitenw.C3.BCrmer\" name=\"Saitenw.C3.BCrmer\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Saitenw\u00fcrmer<\/span><\/h3>\n<p>F\u00fcr die langen und d\u00fcnnen Saitenw\u00fcrmer ist der Mensch ein Fehlwirt. Die meisten leben im Wasser. Ihre Larven bohren sich durch die Haut. Der Wirt ist meist ein Krebstier oder Insekt. In seltenen F\u00e4llen ist auch mal ein Mensch betroffen aber da er ein Fehlwirt ist, kann sich der Wurm nicht weiter entwickeln. Symptome und Sch\u00e4den sind nicht bekannt.<\/p>\n<p><a id=\"Kratzw.C3.BCrmer\" name=\"Kratzw.C3.BCrmer\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Kratzw\u00fcrmer<\/span><\/h3>\n<p>Auch Kratzwurminfektionen sind beim Menschen sehr selten, auch wenn der Mensch als Wirt in Frage kommt. Sie ben\u00f6tigen einen Zwischenwirt n\u00e4mlich aquatisch oder terrestrisch lebende Gliederf\u00fc\u00dfer. Wer aber verzehrt bei uns rohe Insekten? Dagegen wundert es nicht, dass in einigen Regionen Chinas ein Befall mit Riesenkratzw\u00fcrmern h\u00e4ufiger ist, der sich durch Darmblutungen bemerkbar macht. Den Wirtswechsel findet man h\u00e4ufiger bei Schweinen, Wassergefl\u00fcgel und Fischen.<\/p>\n<p><a id=\"Saugw.C3.BCrmer_.28Egel.29\" name=\"Saugw.C3.BCrmer_.28Egel.29\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Saugw\u00fcrmer (Egel)<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><b>Gro\u00dfer Leberegel<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Befall ist selten. Er geschieht \u00fcber Fallobst, Wildkr\u00e4uter, L\u00f6wenzahn und Kresse auf verseuchtem Weideland. Die Larven durchdringen den Darm zur Bauchh\u00f6hle und gelangen innerhalb eines Tages zur Leber. Dort fressen sie Lebergewebe wandern dann in die Galleng\u00e4nge, wo sie nach ca. 2 Monaten die Geschlechtsreife erlangen. Die Eier werden von Schnecken als Zwischenwirt aufgenommen in denen sie sich zu den Schwanzlarven entwickeln, die dann vom n\u00e4chsten Endwirt aufgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Kleiner Leberegel<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch der kleine Leberegel ist ein selten beobachteter Parasit des Menschen. Das Spektrum der Endwirte ist sehr breit. Es umfasst fast alle S\u00e4uger und wurde auch schon in V\u00f6geln gefunden. Der erste Zwischenwirt ist wie beim gro\u00dfem Leberegel eine Schnecke. In den von Schnecken aufgenommenen Eiern befinden sich Wimpernlarven. Diese durchbohren den Darm und wandeln sich zu Sporocysten um, welche auf vegetativem Weg nach wenigen Monaten Schwanzlarven erzeugen. In weiterer Folge wandern diese in die Atemh\u00f6hle der Schnecke und verlassen sie innerhalb eines kleinen Schleimb\u00e4llchen. Diese B\u00e4llchen mit bis zu 400 Larven werden von Ameisen gefressen. Die Mehrzahl der Larven wandert in die Leibesh\u00f6hle der Ameise, eine kleine Anzahl in einen Nervenzellknoten und wandeln sich in die n\u00e4chste Larvenform. Durch letztere wird das Nervensystem beeinflusst. Die Ameise strebt bei Temperaturen unter 15 Grad C an einem Halm nach oben und bei\u00dft sich durch einen Mandibelkrampf fest. Steigt die Temperatur an, verhalten sich befallene Ameisen normal. Dieses Verhalten erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit von Weidetieren als Endwirt besser aufgenommen zu werden. Im Endwirt wandern sie zur Galle und l\u00f6sen in den Galleng\u00e4ngen die Dicrocoeliose mit Symptomen wie Bl\u00e4hungen, Erbrechen, Durchfall im Wechsel mit Verstopfung sowie Gallenkoliken aus. Erwachsene Egel k\u00f6nnen bis zu 6 Jahren im Endwirt \u00fcberdauern, der ihre Eier mit dem Kot ausscheidet.<\/p>\n<p><a id=\"Zungenw.C3.BCrmer_.28Gliederf.C3.BC.C3.9Fer.2C_Krebstiere.29\" name=\"Zungenw.C3.BCrmer_.28Gliederf.C3.BC.C3.9Fer.2C_Krebstiere.29\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Zungenw\u00fcrmer (Gliederf\u00fc\u00dfer, Krebstiere)<\/span><\/h3>\n<p>Die Lebensweise hat bei diesen Parasiten zur Reduktion vieler K\u00f6rperteile gef\u00fchrt, so dass man erst heute sie als eine Gruppe der Krebstiere einordnet, die mit den Karpfenl\u00e4usen eng verwandt ist und so &#8211; streng genommen nicht hier unter den W\u00fcrmern genannt werden d\u00fcrfte. Menschen werden nur gelegentlich als Fehlwirt befallen welche sowohl als Zwischen- wie auch als Endwirt dienen. Die Larven halten sich in der Leibesh\u00f6hle und in den Organen des Bauchraumes auf, die adulten in den Nasenh\u00f6hlen. Ersteres ist meist v\u00f6llig symptomlos, kann aber auch von den Symptomen her dem Lungen- oder Leberkrebs \u00e4hneln. Die Erwachsenen im Nasenbereich f\u00fchren zu heftigen Reizungen, Schmerzen und Entz\u00fcndungen. Manchmal gelingt es durch Niesen, dass der Parasit den K\u00f6rper verl\u00e4sst.<\/p>\n<p><a id=\"Spinnentiere\" name=\"Spinnentiere\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Spinnentiere<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><b>Zecken<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die gemeine Zecke\u00a0<i>Ixodes ricinus<\/i>\u00a0, auch Holzbock genannt ist bei uns fast jedem Menschen bekannt. Die weibliche Zecke ben\u00f6tigt Blut um sich reproduzieren zu k\u00f6nnen. Sie ist nicht auf uns angewiesen sondern sticht auch andere S\u00e4uger, V\u00f6gel und sogar Reptilien. Leider \u00fcbertr\u00e4gt sie dabei manchmal auch das Bakterium\u00a0<i>Borrelia burgdofi<\/i>\u00a0sowie das Fr\u00fchsommer \u2013 Meningoencephalitis \u2013 Virus (FSME). W\u00e4hrend die Symptome von FSME eher einer Grippe \u00e4hneln, entwickelt die Borreliose sehr unterschiedliche und schwer einzuordnenden Syptome. Manchmal erscheint anf\u00e4nglich um die Stichstelle herum die sogenannte Wanderr\u00f6te. Je eher die Borrelien erkannt und bek\u00e4mpft werden um so besser sind die Heilungsaussichten. Oft bemerkt man Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, geschwollene Lymphknoten oder Fiebersch\u00fcbe. Sp\u00e4ter einsetzende Symptome k\u00f6nnen die L\u00e4hmung von Gesichtsmuskeln, Pergamenthaut und chronische Gelenksentz\u00fcndungen sein. Sobald man eine saugende Zecke erkennt sollte man sie mit Hilfe einer Pinzette schnell und ohne Drehung nach hinten ziehend mit einem Ruck entfernen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Milben<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die meisten Milben z\u00e4hlt man nicht zu den Parasiten, weil sie sich von unseren Abbauprodukten ern\u00e4hren. Der Vollst\u00e4ndigkeit halber werden sie hier trotzdem erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Hausstaubmilbe<\/b>\u00a0Gattung\u00a0<i>Dermatophagoides<\/i>\u00a0mit etwa 50 Arten ist t\u00e4glich unser Bettgenosse. Sie lebt von Pilzen, die auf unseren abgestorbenen Hautschuppen wachsen. Manche Menschen reagieren allergisch auf ihren Kot, denn diesen atmen wir nicht nur w\u00e4hrend das Schlafes st\u00e4ndig ein. Die allergischen Reaktionen k\u00f6nnen bis hin zum asthmatischen Anfall sehr heftig ausfallen. Besonders Menschen die zus\u00e4tzlich mit der Schuppenflechte zu k\u00e4mpfen haben haben besonders schwere Probleme.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Haarbalgmilbe<\/b>\u00a0<i>Demodex folliculorum<\/i>\u00a0h\u00e4lt sich vorwiegend in den Wimpern auf. Bei einer \u201e\u00dcberpopulation\u201c k\u00f6nnen die Haarwurzeln durch Fra\u00df Schaden nehmen und zu Haarausfall f\u00fchren, da sich bis zu 25 dieser Tierchen an einer einzelnen Haarwurzel &#8211; wo sie sich am Tage stets aufhalten &#8211; tummeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Talgdr\u00fcsenmilbe<\/b>\u00a0<i>Dermodex brevis<\/i>\u00a0lebt in den Poren, vorwiegend im Gesicht. Man vermutet, dass sie zusammen mit auf ihr lebenden Bakterien f\u00fcr die Bildung von Mitessern verantwortlich sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Kr\u00e4tzmilbe<\/b>\u00a0<i>Sarcoptes scabiei<\/i>\u00a0ist ein sehr unangenehmer Gast. Die Weibchen fressen etwa 1 cm lange G\u00e4nge in die Haut, leben darin und erzeugen Kot. Letztlich legen sie dort auch ihre Eier ab. Der Kot erzeugt einen starken Juckreiz. Dadurch kratzt man den Gang auf, wodurch die Eier unter die Fingern\u00e4gel gelangen. Von dort aus \u00fcbertr\u00e4gt man sie an andere K\u00f6rperstellen und nat\u00fcrlich auch auf andere Menschen. Jene, die an den Fingern verbleiben finden in den Zwischenh\u00e4uten der Finger besonders weiche Haut die zudem recht gesch\u00fctzt liegt. Deshalb bohren anf\u00e4nglich die Weibchen bevorzugt dort neue \u201eWohnh\u00f6hlen\u201c. Oft wird statt der Kr\u00e4tze auf ein Ekzem getippt auch weil man die Kr\u00e4tze mit Armmut und Hygienem\u00e4ngel in Zusammenhang bringt. Wie man jedoch erkennen kann ist die \u00dcbertragung davon nicht abh\u00e4ngig sondern durch K\u00f6rperkontakt. Es gen\u00fcgt ein kr\u00e4ftiger H\u00e4ndedruck! Die\u00a0<i>R\u00e4ude<\/i>\u00a0bei Tieren entsteht durch andere Milbenarten. Diese sind jedoch auf dem Menschen nicht fortpflanzungsf\u00e4hig und somit f\u00fcr uns ungef\u00e4hrlich. Kr\u00e4tze erlebt in Deutschland eine neue &#171;Bl\u00fctezeit&#187; und ist im Vormarsch! Anf\u00e4nglich wird sie oft mit einem Exem verwechselt. Die sehr kleine, f\u00fcr das unbewaffnete Auge unsichtbare Milbe siedelt sich besonders an warmen, weichen und gesch\u00fctzten Hautstellen wie die Zwischenh\u00e4uten der Finger und Zehen, den Brustwarzen und Genitalbereich, Achsel, Kn\u00f6chel und am Nabel an. In NRW und um Aachen spricht man schon von einer Epidemie&#8230;<\/p>\n<p><a id=\"Insekten\" name=\"Insekten\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Insekten<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><b>Fl\u00f6he<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der\u00a0<b>Menschenfloh<\/b>\u00a0<i>Pulex irritans<\/i>\u00a0geh\u00f6rt in Wirklichkeit auf die rote Liste der gef\u00e4hrdeten Tierarten und sollte gesch\u00fctzt werden. Er ist seit der Erfindung des Staubsaugers extrem selten geworden denn er findet in heutiger Zeit keinen sicheren Zufluchtsort f\u00fcr seine Kinderstube. Sollte man doch einmal Kontakt mit dieser Rarit\u00e4t haben so findet man ganze Reihen recht dicht angeordneter Stiche, die nach einiger Zeit Juckreiz erzeugen und zu Pusteln anschwellen. Wie bei allen Floharten kann auch der Menschenfloh Krankheiten sowie Bandw\u00fcrmer \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Der\u00a0<b>Rattenfloh<\/b>\u00a0<i>Xenopsylla cheopis<\/i>\u00a0auch als Pestfloh bezeichnet hat sich als \u00dcbertr\u00e4ger des Bakterium Yersinia pestis einen besonders gef\u00fcrchteten Namen gemacht. Der Rattenfloh lebt auch auf anderen Nagern als der Haus- und Wanderratte wie Erdh\u00f6rnchen und Ziesel, verschm\u00e4ht aber wie wir wissen als Zwischenwirt auch den Menschen nicht. Die Pest als solche ist l\u00e4ngst nicht ausgerottet, kann aber inzwischen gut mit Antibiotika behandelt werden. Auch der Rattenfloh kann Bandw\u00fcrmer und neben weiteren Infektionskrankheiten das M\u00e4usefleckfieber (durch Rickettsia typhi) \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Mit dem\u00a0<b>Hundefloh<\/b>\u00a0<i>Ctenocephalides canis<\/i>\u00a0hat so mancher Hundebesitzer seine Erfahrung machen m\u00fcssen. Zum Gl\u00fcck sticht er selten den Menschen&#8230;. zumindest dann nicht, wenn auch ein Hund verf\u00fcgbar ist. Das ist auch der wahre Grund, dass sich im vorigem Jahrtausend der Scho\u00dfhund sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreute, denn der Hund hielt die Fl\u00f6he davon ab das Frauchen zu beissen. Im Gegensatz zum Land ist heute der Hundefloh im st\u00e4dtischem Umfeld selten. Dort sind Hunde eher von Katzenfl\u00f6hen besiedelt.<\/p>\n<p>Der\u00a0<b>Katzenfloh<\/b>\u00a0<i>Ctenocephalides felis<\/i>\u00a0hat als Krankheits\u00fcbertr\u00e4ger auf den Menschen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Die meisten Flohbisse des Menschen bei uns sind vermutlich dem Katzenfloh zuzuordnen. Von der vom Floh \u00fcbertragenen Katzenkratzkrankheit sind vorwiegend Kinder betroffen. Auch Mykoplasmosen k\u00f6nnen ebenso wie der Gurkenkernbandwurm durch diese Flohart auf Menschen \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>Auch der\u00a0<b>Vogelfloh<\/b>\u00a0<i>Ceratophyllus gallinae<\/i>\u00a0, auch als H\u00fchnerfloh bezeichnet sticht sehr gern den Menschen wie der Autor dieser Seite aus eigener Erfahrung nach der Reinigung von Nistk\u00e4sten erfahren durfte. Das Problem ist, dass es so gut wie kein Mittel gegen diesen Plagegeist gibt. Zum Gl\u00fcck kann er sich von Menschenblut zwar ern\u00e4hren aber nicht fortpflanzen. Man kann demnach das unangenehme Problem \u201eaussitzen\u201c. Ob der Vogelfloh weitere Parasiten und Krankheitskeime auf uns \u00fcbertragen kann ist bisher nicht erforscht.<\/p>\n<ul>\n<li><b>L\u00e4use<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gegensatz zu den Fl\u00f6hen gibt es in heutiger Zeit immer wieder \u201eEpidemien\u201c vom Lausbefall.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Kopflaus<\/b>\u00a0(<i>Pediculus humanus capitis<\/i>) findet man sehr oft in Kinderg\u00e4rten und Schulen. Die Anordnung im Bundesseuchengesetz von 1973 n\u00e4mlich dass Sch\u00fcler, die verlaust sind die Schulen nicht zu betreten haben hat der Laus offensichtlich nicht geschadet. Kinderg\u00e4rten sind oft wellenf\u00f6rmig mehrmals im Jahr von Ausbr\u00fcchen betroffen. Der Biss einer Laus ist eigentlich nicht so sehr gef\u00e4hrlich. Er l\u00f6st aber einen starken Juckreiz aus und dadurch kratzen sich Befallene die Biss-Stelle auf und es k\u00f6nnen Sekund\u00e4rinfektionen bis hin zu gro\u00dfen n\u00e4ssenden Ekzeme entstehen. Da sie ihre Eier, die Nissen an die Haarsch\u00e4fte der Kopfhaut klebt werden sind diese mit engzinkigen L\u00e4usek\u00e4mmen gut zu finden. Das durch L\u00e4use hervorgerufene, meldepflichtige Fleckfieber (<i>Rickettsien<\/i>) hat fr\u00fcher (Napoleon) ganze Armeen ausgel\u00f6scht w\u00e4hrend in Asien, Afrika und Amerika eher das L\u00e4user\u00fcckfallfieber (<i>Borrelien<\/i>) auftritt. Heute sind solche Infektionen selten.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Kleiderlaus<\/b>\u00a0(<i>Pediculus humanus humanus<\/i>) lebt wie die\u00a0<b>K\u00f6rperlaus<\/b>\u00a0(<i>P. h. corporis<\/i>) zwischen Unterw\u00e4sche und Haut. Sie sind gr\u00f6\u00dfer als die Kopfl\u00e4use und erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge bis zu 4,5 Millimeter. Durch die Waschmaschine und regelm\u00e4\u00dfigem W\u00e4schewechsel sind beide Arten eher selten.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Filzlaus<\/b>\u00a0(<i>Phthirus pubis<\/i>) ist mit 1,6 Millimeter sehr klein. Da sie mit Vorliebe den Schambereich besiedelt ist sie bei jungen Menschen mit h\u00e4ufigem Partnerwechsel \u00f6fter zu finden.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Wanzen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die\u00a0<b>Bettwanze<\/b>\u00a0(<i>Cimex lectularius<\/i>) ist bei uns und in Nordamerika verbreitet w\u00e4hrend in Asien und Afrika\u00a0<i>C. rotunddatus<\/i>\u00a0das Blut der Menschen nach einem Stich mit dem Saugr\u00fcssel trinkt. Die Wanzen sind extrem flach, so dass der etwa 5 Millimeter gro\u00dfe, fl\u00fcgellose Parasit in kleinsten Ritzen den Tag verbringen kann. Es gen\u00fcgt ihnen als Versteck sogar die R\u00e4nder von Tapetenbahnen. Nachts verl\u00e4sst sie ihr Versteck, sucht ihr Opfer und sticht oft mehrmals zu. Den Stich selbst bemerkt man nicht. Wenn die Stichstellen anschwellen und jucken haben sie l\u00e4ngst schon wieder ihre Verstecke aufgesucht. Will man die Qu\u00e4lgeister entdecken, sollte man den Wecker etwa auf 4 Uhr fr\u00fch stellen, das Licht anknipsen und die Bettdecke zur\u00fcck schlagen. Mit etwas Gl\u00fcck sind sie noch zu sehen aber bek\u00e4mpfen und ausrotten kann man sie so nicht. Da bedarf es auf jeden Fall professioneller Hilfe eines Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfers. Momentan scheinen die Populationen weltweit sogar gr\u00f6\u00dfer zu werden. Man vermutet, dass das eine Anpassung an bisher wirksame Insektizide ist. Hilfreich ist die so genannte W\u00e4rmeentwesung, bei der die Zimmertemperatur auf 55 Grad C erh\u00f6ht wird. Typisch f\u00fcr einen verwanzten Raum ist ein unangenehmer, s\u00fc\u00dflicher Geruch und schwarze, klebrige Kotstellen. Nachgewiesen ist die Bettwanze ein \u00dcbertr\u00e4ger des Q-Fiebers mit grippe\u00e4hnlichen Symptomen, woraus eine Lungenentz\u00fcndung bis hin zum lebensbedrohendem Atemnot-Syndrom entstehen kann. Nachgewiesen wurde auch, dass Bettwanzen sowohl Hepatitis als auch HIV-Viren in sich trugen. Ob eine \u00dcbertragung m\u00f6glich ist ist noch nicht bekannt.<\/p>\n<p><a id=\"Zweifl.C3.BCgler\" name=\"Zweifl.C3.BCgler\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Zweifl\u00fcgler<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><b>Stechm\u00fccken<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Mitteleuropa leben etwa 100 Stechm\u00fcckenarten (<i>Culicidae<\/i>). Die Weibchen ben\u00f6tigen zur Reproduktion Blut, manche sind auf bestimmte Wirte spezialisiert. Einige k\u00f6nnen Krankheiten wie Malaria oder das Denguefieber \u00fcbertragen. Dazu muss sich der Erreger in der M\u00fccke vermehren k\u00f6nnen und in die Speicheldr\u00fcse gelangen. Nur dann ist n\u00e4mlich eine Krankheits\u00fcbertragung denkbar. Durch den Klimawandel nimmt die Infektionsgefahr bei uns zu. Erste Zeichen, dass die Tigerm\u00fccke (<i>Stegomyia albopicta<\/i>) auch nach Europa verschleppt worden ist, gibt es seit 1990. Durch die Erderw\u00e4rmung scheint sie bei uns heimisch zu werden. Man vermutet, dass sie neben Malaria und Dengue-Fieber auch das Zika-Virus als Vektor \u00fcbertr\u00e4gt. Zur Zeit gibt dieses Virus im n\u00f6rdlichen S\u00fcd-Amerika R\u00e4tsel auf, da das Virus aus Afrika stammt und somit eingeschleppt wurde. 12 Tage nach dem Stich einer infizierten M\u00fccke tritt leichtes Fieber, Kopfschmerzen oder Hautausschl\u00e4ge auf, die Symptome halten aber nicht lange an. Somit scheint es kein gro\u00dfes Problem zu sein. Handelt es sich jedoch um eine schwangere Frau, kann die Wirkung in einer Katastrophe enden. Die \u00fcbertragene Mikrozephalie bewirkt scheinbar, dass der Sch\u00e4del der Babys viel zu klein oder missgebildet ist und sie meist mit einer geistigen Behinderung geboren werden. Diese Zusammenh\u00e4nge sind leider noch nicht ausreichend erforscht, die betroffenen L\u00e4nder sind aber arlarmiert und arbeiten daran&#8230; Nach dem Stich vieler Stechm\u00fccken, die neben dem Saugr\u00fcssel f\u00fcr das Blut durch eine separate R\u00f6hre Speichel zur Verd\u00fcnnung und Bet\u00e4ubung in die Wunde pumpen erfolgt eine allergische Reaktion, welche mit Juckreiz verbunden ist. Durch Aussch\u00fcttung von Histamin kann dort auch eine Quaddel entstehen.<\/p>\n<p>Nach neusten Erkenntnissen k\u00f6nnen einheimische M\u00fccken auch Lyme Borreliose \u00fcbertragen. Die Ansteckungsgefahr ist bei ihnen jedoch geringer als bei der Zecke da der Stich nicht so tief und die Verweildauer geringer ist.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Sandm\u00fccken<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die globale Erw\u00e4rmung breiten sich etwa 4mm gro\u00dfen Sandm\u00fccken vom Mittelmeerraum immer weiter nach Norden aus und sind schon in \u00d6sterreich, Deutschland und Belgien nachgewiesen worden. Sandm\u00fccken (<i>Phlebotominae<\/i>) sind eine Unterfamilie der Schmetterlingsm\u00fccken, die wegen ihrer gro\u00dfen Fl\u00fcgel diese Bezeichnung erhalten haben. Im Gegensatz zu anderen M\u00fccken ritzen sie mit ihren breiten Mundwerkzeugen die Haut auf und saugen das austretende Blut auf. Die Bisse l\u00f6sen Juckreiz und R\u00f6tung, manchmal auch einen Ausschlag aus. Obwohl sie Haupt\u00fcbertr\u00e4ger der Leishmaniose im Mittelmeerraum sind, ist bisher in Deutschland so ein Fall bisher noch nicht bekannt geworden.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Gnitzen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt bei uns etwa 200 verschieden Arten der Gnitzen (<i>Ceratopogonidae<\/i>). Alle sind mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von nur 2 mm sehr klein. Manche verschm\u00e4hen auch das Blut den Menschen nicht und auch hier stechen nur die weiblichen Tiere. Die Stiche k\u00f6nnen sehr schmerzhaft sein. Es bilden sich Quaddeln und manchmal werden allergische Reaktionen ausgel\u00f6st.Im Mittelmeerraum spielen sie eine Rolle bei der \u00dcbertragung von Tierkrankheiten, welche aber nicht den Menschen betreffen.<\/p>\n<p>Auch Fische und S\u00e4uger k\u00f6nnen parasit\u00e4r den Menschen sch\u00e4digen, in unseren Breiten kommen sie jedoch nicht vor.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Bremsen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bremsen oder Pferdefliegen k\u00f6nnen in seltenen F\u00e4llen Lyme Borreliose \u00fcbertragen. Anf\u00e4nglich kann die Erkrankung gut mit Antibiotika behandelt werden.<\/p>\n<p><a id=\"der_Mensch_als_.28Fehl.29wirt\" name=\"der_Mensch_als_.28Fehl.29wirt\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">der Mensch als (Fehl)wirt<\/span><\/h1>\n<p>Nur wenige Parasiten sch\u00e4digen ihren Wirt bedrohlich, denn durch dessen Tod ist auch ihr Leben bedroht. Die dabei erworbenen Mechanismen greifen jedoch bei einem Fehlwirt oftmals nicht. Aus diesem Grund k\u00f6nnen Fehlbesiedlungen eine f\u00fcr Wirt und Parasit eine zerst\u00f6rerische Wirkung entwickeln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man noch vor relativ kurzer Zeit jeden Befall sofort bek\u00e4mpfte, sieht man heute diese Praxis kritischer. In Untersuchungen hat man festgestellt, dass sich bei Kindern mit W\u00fcrmern das Immunsystem viel besser entwickelt und Allergien seltener auftreten. So gibt es Behandler, die bei bestimmten Erkrankungen ihre Patienten mit Peitschenw\u00fcrmern animpfen. Man kann durchaus Parallelen zu den Bakterien beobachten. Eine \u00fcbertrieben keimarme Umgebung verhindert ebenfalls die Ausbildung und den Erhalt des Immunsystems und f\u00f6rdert Allergien und Unvertr\u00e4glichkeiten.<\/p>\n<p><a id=\"Links\" name=\"Links\"><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"mw-headline\">Links<\/span><\/h1>\n<p><a id=\"Web_.26_Quellen\" name=\"Web_.26_Quellen\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Web &amp; Quellen<\/span><\/h2>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Am%C3%B6biasis\" href=\"http:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Am%C3%B6biasis\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Am\u00f6benruhr<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bandw%C3%BCrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bandw%C3%BCrmer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Bandw\u00fcrmer<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.nlga.niedersachsen.de\/portal\/live.php?navigation_id=6625&amp;article_id=19323&amp;_psmand=20\" href=\"http:\/\/www.nlga.niedersachsen.de\/portal\/live.php?navigation_id=6625&amp;article_id=19323&amp;_psmand=20\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Cryptosporidiose<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.onmeda.de\/krankheitserreger\/fasciola_hepatica-krankheit-3002-2.html\" href=\"http:\/\/www.onmeda.de\/krankheitserreger\/fasciola_hepatica-krankheit-3002-2.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Gro\u00dfer Leberegel<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.drpabel.de\/Wissen\/Parasiten\/Flohe\" href=\"http:\/\/www.drpabel.de\/Wissen\/Parasiten\/Flohe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Fl\u00f6he<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.infektionsbiologie.ch\/parasitologie\/seiten\/modellparasiten\/mp03dicr.html\" href=\"http:\/\/www.infektionsbiologie.ch\/parasitologie\/seiten\/modellparasiten\/mp03dicr.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Kleiner Leberegel<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kratzw%C3%BCrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kratzw%C3%BCrmer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Kratzwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/videos\/haeufung-von-faellen-kraetze-in-deutschland-an-diesen-5-anzeichen-erkennen-sie-ob-sie-betroffen-sind_id_6304203.html\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/videos\/haeufung-von-faellen-kraetze-in-deutschland-an-diesen-5-anzeichen-erkennen-sie-ob-sie-betroffen-sind_id_6304203.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Kr\u00e4tze<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.netdoktor.de\/krankheiten\/giardiasis\/\" href=\"http:\/\/www.netdoktor.de\/krankheiten\/giardiasis\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Lambelienruhr<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/laeuse-infos.de\/\" href=\"http:\/\/laeuse-infos.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">L\u00e4use<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.madenwuermer.de\/\" href=\"http:\/\/www.madenwuermer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Madenwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/edoc.rki.de\/documents\/rki_fv\/redRzQ7LYHUGw\/PDF\/24otOzCT6Rb9c2.pdf\" href=\"http:\/\/edoc.rki.de\/documents\/rki_fv\/redRzQ7LYHUGw\/PDF\/24otOzCT6Rb9c2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Meldepflicht<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.t-online.de\/ratgeber\/gesundheit\/beschwerden\/id_64245058\/milben-beim-menschen-verschiedene-arten-der-parasiten.html\" href=\"http:\/\/www.t-online.de\/ratgeber\/gesundheit\/beschwerden\/id_64245058\/milben-beim-menschen-verschiedene-arten-der-parasiten.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Milben<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.muecken.org\/\" href=\"http:\/\/www.muecken.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">M\u00fccken<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/ernaehrung\/parasitaere-infektionen\/6734&amp;_druck=1\" href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/ernaehrung\/parasitaere-infektionen\/6734&amp;_druck=1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Parasit\u00e4re Infektionen<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.medizinfo.de\/gastro\/darm\/peitschenwuermer.shtml\" href=\"http:\/\/www.medizinfo.de\/gastro\/darm\/peitschenwuermer.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Peitschenwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/saitenwuermer\/58143\" href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/saitenwuermer\/58143\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Saitenwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/ernaehrung\/sarcocystiose\/7808&amp;_druck=1\" href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/ernaehrung\/sarcocystiose\/7808&amp;_druck=1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Sarcocystis<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.medizinfo.de\/gastro\/darm\/spulwuermer.shtml\" href=\"http:\/\/www.medizinfo.de\/gastro\/darm\/spulwuermer.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Spulwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/Laborwerte\/Toxoplasmose-IgG-IgM-IgA-Antikoerper-gegen-Toxoplasmose--209403.html\" href=\"http:\/\/www.apotheken-umschau.de\/Laborwerte\/Toxoplasmose-IgG-IgM-IgA-Antikoerper-gegen-Toxoplasmose--209403.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Toxoplasmose<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/de\/trichinen__trichinella_-54396.html\" href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/de\/trichinen__trichinella_-54396.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Trichine<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.chirurgie-portal.de\/reisemedizin\/q-fieber.html\" href=\"http:\/\/www.chirurgie-portal.de\/reisemedizin\/q-fieber.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Q-Fieber<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.medizin.de\/ratgeber\/wanzen-bettwanzen.html\" href=\"http:\/\/www.medizin.de\/ratgeber\/wanzen-bettwanzen.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Wanzen<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.zecken.de\/\" href=\"http:\/\/www.zecken.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Zecken<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zungenw%C3%BCrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zungenw%C3%BCrmer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Zungenwurm<\/a><\/p>\n<p><a class=\"external text\" title=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/deutschland-einheimische-muecken-koennten-borreliose-uebertragen-a-1083663.html\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/deutschland-einheimische-muecken-koennten-borreliose-uebertragen-a-1083663.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Einheimische M\u00fccken k\u00f6nnen Borreliose \u00fcbertragen<\/a>]<\/p>\n<p><a id=\"Wiki\" name=\"Wiki\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Wiki<\/span><\/h2>\n<p><a title=\"Mikroben\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Mikroben\">Mikroben<\/a><\/p>\n<p><a id=\"Literatur\" name=\"Literatur\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Literatur<\/span><\/h2>\n<p>&#171;Leben auf dem Menschen&#187;, J\u00f6rg Blech\u00a0<a class=\"external autonumber\" title=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/buch\/leben_auf_dem_menschen\/9783596032723\" href=\"http:\/\/www.fischerverlage.de\/buch\/leben_auf_dem_menschen\/9783596032723\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">[1]<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bei toten Links bitte Mitteilung an\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/members\/james.5353\/\">James<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhaltsverzeichnis 1\u00a0Vorwort 2\u00a0Was sind Parasiten? 3\u00a0Einzeller 4\u00a0Mehrzeller 4.1\u00a0W\u00fcrmer 4.1.1\u00a0Plattw\u00fcrmer 4.1.2\u00a0Rund- oder Fadenwurm 4.1.3\u00a0Saitenw\u00fcrmer 4.1.4\u00a0Kratzw\u00fcrmer 4.1.5\u00a0Saugw\u00fcrmer (Egel) 4.1.6\u00a0Zungenw\u00fcrmer (Gliederf\u00fc\u00dfer, Krebstiere) 4.2\u00a0Spinnentiere 4.3\u00a0Insekten 4.4\u00a0Zweifl\u00fcgler 5\u00a0der Mensch als (Fehl)wirt 6\u00a0Links 6.1\u00a0Web &amp; Quellen 6.2\u00a0Wiki 6.3\u00a0Literatur Vorwort Jeder Mensch beherbergt in (Endoparasiten) und auf (Ektoparasiten) seinem K\u00f6rper Parasiten. So eigent\u00fcmlich es klingt: nur jede 10. Zelle eines Menschen ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,8],"tags":[],"class_list":["post-749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-krankheitsbilder","category-mikroorganismen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=749"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1163,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/749\/revisions\/1163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}