{"id":627,"date":"2019-12-17T12:18:04","date_gmt":"2019-12-17T12:18:04","guid":{"rendered":"https:\/\/noxa.ch\/wiki\/kropf\/"},"modified":"2025-12-22T13:54:23","modified_gmt":"2025-12-22T13:54:23","slug":"kropf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/kropf\/","title":{"rendered":"Kropf"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"bodyContent\">\n<div id=\"readpost12345\">\n<div style=\"font-size: 15px; color: #4f8eb9!important; text-shadow: none!important; font-weight: bold; line-height: 1.5em; border-bottom: 2px solid #4F8EB9!important;\">Mit der Bezeichnung Kropf\/Struma bezeichnet man eine tastbare oder sichtbare Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse am Hals. Ob eine \u00dcber- \/Unterfunktion oder andere Ver\u00e4nderungen vorliegen, mu\u00df diagnostiziert werden.<\/div>\n<table id=\"toc\" class=\"toc\" summary=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Einleitung\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span> <span class=\"toctext\">Einleitung<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Symptome\"><span class=\"tocnumber\">2<\/span> <span class=\"toctext\">Symptome<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Ursachen\"><span class=\"tocnumber\">3<\/span> <span class=\"toctext\">Ursachen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Diagnostik\"><span class=\"tocnumber\">4<\/span> <span class=\"toctext\">Diagnostik<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Therapie\"><span class=\"tocnumber\">5<\/span> <span class=\"toctext\">Therapie<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Quellen\"><span class=\"tocnumber\">6<\/span> <span class=\"toctext\">Quellen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Siehe_auch\"><span class=\"tocnumber\">7<\/span> <span class=\"toctext\">Siehe auch<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Relevante_Wiki-Artikel\"><span class=\"tocnumber\">7.1<\/span> <span class=\"toctext\">Relevante Wiki-Artikel<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a id=\"Einleitung\" name=\"Einleitung\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Einleitung<\/span><\/h2>\n<p>Ein \u00e4u\u00dferes Zeichen einer Schilddr\u00fcsenerkrankung kann der Kropf (Struma) sein, also eine tastbare oder sichtbare Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse am Hals. W\u00e4hrend fr\u00fcher Jodmangel als h\u00e4ufigste Ursache galt, spielen heute neben der Jodversorgung auch Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis), genetische Faktoren und funktionelle St\u00f6rungen eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Je nach Auspr\u00e4gung unterscheidet man Struma von tastbar (Grad 0b) bis stark vergr\u00f6\u00dfert (Grad III). Morphologisch wird zwischen einer gleichm\u00e4\u00dfig vergr\u00f6\u00dferten Schilddr\u00fcse (\u201eStruma diffusa\u201c) sowie knotigen Formen unterschieden, die als \u201eStruma uninodosa\u201c (ein Knoten) oder \u201eStruma multinodosa\u201c (mehrere Knoten) bezeichnet werden.<\/p>\n<p><a id=\"Symptome\" name=\"Symptome\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Symptome<\/span><\/h2>\n<p>Ein Kropf (Struma) \u00e4u\u00dfert sich als sichtbare oder tastbare Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse. Er kann lange beschwerdefrei bleiben, ist jedoch nicht mehr ausschlie\u00dflich als Folge eines Jodmangels zu verstehen. Neben der Jodversorgung spielen auch Autoimmunprozesse, altersbedingte Umbauprozesse und funktionelle St\u00f6rungen der Schilddr\u00fcse eine Rolle. Im Verlauf k\u00f6nnen sich Knoten bilden und Funktionsver\u00e4nderungen auftreten.<\/p>\n<p><strong>Hei\u00dfe Knoten:<\/strong><br \/>\nDabei handelt es sich um hormonell aktive Gewebever\u00e4nderungen der Schilddr\u00fcse. Diese Areale nehmen Jod auf und produzieren Schilddr\u00fcsenhormone unabh\u00e4ngig vom hormonellen Regelkreis. Es kommt zu einem Hormon\u00fcberschuss mit entsprechenden Symptomen einer Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion. Solche Knoten werden als autonome Adenome bezeichnet. In Regionen mit fr\u00fcherer Jodmangelversorgung sind sie weiterhin eine h\u00e4ufige Ursache der Hyperthyreose.<\/p>\n<p><strong>Kalte Knoten:<\/strong><br \/>\nKalte Knoten sind hormonell inaktive Bereiche der Schilddr\u00fcse. Sie nehmen kein oder kaum Jod auf und bilden keine Schilddr\u00fcsenhormone. Ihre Funktion ist vermindert oder aufgehoben.<\/p>\n<p>Ein Kropf kann sowohl im Rahmen einer Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion als auch einer Unterfunktion oder bei normaler Hormonlage entstehen.<\/p>\n<p>Kalte Knoten k\u00f6nnen verschiedene Ursachen haben, darunter:<\/p>\n<ul>\n<li>Zysten<\/li>\n<li>degenerative Umbauprozesse<\/li>\n<li>gutartige Tumoren<\/li>\n<li>b\u00f6sartige Neubildungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>In etwa <strong>3\u20135 %<\/strong> der F\u00e4lle kann sich hinter einem kalten Knoten ein Schilddr\u00fcsenkarzinom verbergen. Bei entsprechenden Verdachtsmerkmalen ist daher eine weiterf\u00fchrende Abkl\u00e4rung, gegebenenfalls inklusive Feinnadelbiopsie, erforderlich.<\/p>\n<p><a id=\"Ursachen\" name=\"Ursachen\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Ursachen<\/span><\/h2>\n<p>Die Entstehung eines Kropfes ist <strong>multifaktoriell<\/strong>. W\u00e4hrend fr\u00fcher eine unzureichende Jodaufnahme als Hauptursache galt, ist diese Erkl\u00e4rung heute zu kurz gegriffen. Zwar kann Jodmangel weiterhin zur Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse beitragen, doch spielen inzwischen <strong>Autoimmunerkrankungen, genetische Dispositionen, hormonelle Einfl\u00fcsse und altersbedingte Umbauprozesse<\/strong> eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p>Bei Jodmangel versucht die Schilddr\u00fcse, durch Gewebsvermehrung die Hormonproduktion aufrechtzuerhalten. Dieser Anpassungsmechanismus kann zur Ausbildung einer Struma f\u00fchren. In der heutigen Versorgungssituation ist ein ausgepr\u00e4gter Jodmangel jedoch nicht mehr die allein dominierende Ursache.<\/p>\n<p>Ob Deutschland insgesamt als Jodmangelgebiet gilt, wird differenziert beurteilt. Die Jodversorgung ist regional und individuell unterschiedlich und h\u00e4ngt unter anderem von Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, dem Konsum jodierten Salzes und dem individuellen Stoffwechsel ab. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung empfiehlt f\u00fcr Erwachsene eine t\u00e4gliche Jodzufuhr von etwa <strong>200 \u00b5g<\/strong>, f\u00fcr Schwangere und Stillende entsprechend h\u00f6here Mengen.<\/p>\n<p>Bei Autoimmunerkrankungen der Schilddr\u00fcse, insbesondere der <strong>Hashimoto-Thyreoiditis<\/strong>, ist Jod jedoch mit Vorsicht zu betrachten. Eine hohe oder unkritische Jodzufuhr kann hier entz\u00fcndliche Prozesse verst\u00e4rken. Die Jodzufuhr sollte daher individuell angepasst und \u00e4rztlich begleitet erfolgen.<\/p>\n<p><a id=\"Diagnostik\" name=\"Diagnostik\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Diagnostik<\/span><\/h2>\n<p>Bei einer vergr\u00f6\u00dferten Schilddr\u00fcse sollte eine \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung erfolgen, vorzugsweise durch einen Endokrinologen oder Nuklearmediziner. Zu Beginn steht eine gezielte Anamnese, unter anderem mit folgenden Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Seit wann besteht die Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse?<\/li>\n<li>Gibt es Hinweise auf eine erh\u00f6hte oder verminderte Jodzufuhr (z. B. jodiertes Speisesalz, Seefisch, Nahrungserg\u00e4nzungsmittel)?<\/li>\n<li>Bestehen Schluckbeschwerden, ein Enge- oder Klo\u00dfgef\u00fchl im Hals?<\/li>\n<li>Treten Atembeschwerden oder Missempfindungen im Halsbereich auf?<\/li>\n<li>Gibt es allgemeine Symptome wie M\u00fcdigkeit, Leistungsminderung oder innere Unruhe?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anschlie\u00dfend erfolgt die k\u00f6rperliche Untersuchung mit Abtasten der Schilddr\u00fcse, wobei Gr\u00f6\u00dfe, Konsistenz, Verschiebbarkeit und m\u00f6gliche Knoten beurteilt werden. Erg\u00e4nzend kann der Halsumfang gemessen werden.<\/p>\n<p>Ein zentrales diagnostisches Verfahren ist der Ultraschall, mit dem Gr\u00f6\u00dfe, Volumen und Gewebestruktur der Schilddr\u00fcse beurteilt werden. Werden Knoten festgestellt, kann eine Szintigraphie sinnvoll sein, um zwischen hormonell aktiven (\u201ehei\u00dfen\u201c) und inaktiven (\u201ekalten\u201c) Knoten zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Zur Beurteilung der Schilddr\u00fcsenfunktion werden Laboruntersuchungen durchgef\u00fchrt, insbesondere die Bestimmung von TSH, fT3 und fT4. Bei Verdacht auf Autoimmunerkrankungen k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich Schilddr\u00fcsenantik\u00f6rper (z. B. TPO-AK, Tg-AK) bestimmt werden. Weitere Laborparameter wie Calcitonin kommen bei speziellen Fragestellungen zum Einsatz.<\/p>\n<p>Je nach Befund k\u00f6nnen erg\u00e4nzende Untersuchungen erforderlich sein, etwa eine Feinnadelbiopsie, R\u00f6ntgenaufnahmen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT), insbesondere bei gro\u00dfen Strumen oder unklaren Knotenbefunden.<\/p>\n<p><a id=\"Therapie\" name=\"Therapie\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Therapie<\/span><\/h2>\n<p>Die Behandlung eines Kropfes richtet sich nicht allein nach der Gr\u00f6\u00dfe der Schilddr\u00fcse, sondern vor allem nach <strong>Ursache, Funktion, Dynamik und individueller Belastung<\/strong>. Nicht jede Struma ist behandlungsbed\u00fcrftig. In vielen F\u00e4llen steht zun\u00e4chst eine <strong>beobachtende und regulierende Therapie<\/strong> im Vordergrund.<\/p>\n<p><strong>Schulmedizinische Optionen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Je nach Befund kommen in der konventionellen Medizin folgende Ma\u00dfnahmen zum Einsatz:<\/p>\n<ul>\n<li>Beobachtung bei beschwerdefreier, stabiler Struma<\/li>\n<li>Medikament\u00f6se Therapie bei Funktionsst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Radiojodtherapie oder Operation bei ausgepr\u00e4gten autonomen Knoten, Kompression oder malignem Verdacht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Ma\u00dfnahmen sind in bestimmten Situationen sinnvoll und manchmal notwendig. Sie behandeln jedoch prim\u00e4r <strong>Struktur oder Hormonwerte<\/strong>, nicht die zugrunde liegenden Regulationsst\u00f6rungen.<\/p>\n<p><strong>Naturheilkundlicher Therapieansatz<\/strong><\/p>\n<p>Die naturheilkundliche Behandlung verfolgt das Ziel, <strong>Regulationsf\u00e4higkeit, Stoffwechsel und Selbstordnung der Schilddr\u00fcse<\/strong> zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Individuelle Jodstrategie<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jod ist kein Medikament, sondern ein <strong>biologischer Reizstoff<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li>Bei funktioneller Struma ohne Autoimmunprozess kann eine <strong>moderate, nat\u00fcrliche Jodzufuhr<\/strong> sinnvoll sein<\/li>\n<li>Bei Hashimoto-Thyreoiditis oder aktiven Entz\u00fcndungsprozessen ist Jod <strong>zur\u00fcckhaltend und individuell<\/strong> zu handhaben<\/li>\n<li>Pauschale Hochdosen werden vermieden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Entscheidend ist nicht \u201eJod ja oder nein\u201c, sondern <strong>Kontext und Dosis<\/strong>.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Mikron\u00e4hrstoffe &amp; Orthomolekularmedizin<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Schilddr\u00fcse ist stark abh\u00e4ngig von Kofaktoren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Selen<\/strong> (entz\u00fcndungsmodulierend, antioxidativ)<\/li>\n<li><strong>Zink<\/strong>, <strong>Eisen<\/strong>, <strong>Magnesium<\/strong><\/li>\n<li><strong>Vitamin D<\/strong> (Immun- und Regulationsfunktion)<\/li>\n<li><strong>B-Vitamine<\/strong>, insbesondere bei Stressbelastung<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00e4ngel sollten gezielt ausgeglichen werden \u2013 idealerweise nach Diagnostik.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Phytotherapie (Heilpflanzen)<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Bew\u00e4hrt haben sich u. a.:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wolfstrappkraut (Lycopus)<\/strong> bei funktioneller \u00dcberaktivit\u00e4t<\/li>\n<li><strong>Melisse<\/strong> (beruhigend auf vegetatives Nervensystem und Schilddr\u00fcsenachse)<\/li>\n<li><strong>Bitterstoffe<\/strong> (z. B. Enzian, Artischocke) zur Unterst\u00fctzung von Leber und Hormonabbau<\/li>\n<li><strong>Adaptogene<\/strong> (z. B. Ashwagandha, Rhodiola) zur Stressregulation<\/li>\n<\/ul>\n<p>Heilpflanzen wirken nicht \u201egegen die Schilddr\u00fcse\u201c, sondern <strong>auf das Regulationsmilieu<\/strong>.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Darm- und Leberregulation<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Schilddr\u00fcse ist eng mit <strong>Darm, Leber und Immunsystem<\/strong> verbunden.<\/p>\n<ul>\n<li>Aufbau einer stabilen Darmflora<\/li>\n<li>Reduktion entz\u00fcndlicher Belastungen (\u201eLeaky Gut\u201c)<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung der Leber als zentrales Hormonabbauorgan<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ohne diese Ebenen bleibt jede Schilddr\u00fcsentherapie unvollst\u00e4ndig.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Ordnungstherapie &amp; Stressregulation<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Chronischer Stress wirkt direkt auf die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddr\u00fcsen-Achse.<\/p>\n<ul>\n<li>Schlafrhythmus<\/li>\n<li>Tagesstruktur<\/li>\n<li>Atemtherapie, Entspannungsverfahren<\/li>\n<li>Reduktion permanenter Reiz\u00fcberflutung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele Strumen sind Ausdruck einer <strong>langj\u00e4hrigen \u00dcbersteuerung<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Alternativmedizinische Verfahren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hom\u00f6opathie<\/strong><\/p>\n<p>In der klassischen Hom\u00f6opathie wird die Schilddr\u00fcse nicht isoliert betrachtet, sondern im Gesamtbild des Menschen. Bei passenden Konstitutionen k\u00f6nnen Regulation und R\u00fcckbildung unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><strong>Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)<\/strong><\/p>\n<p>Aus Sicht der TCM ist der Kropf h\u00e4ufig Ausdruck von <strong>Qi-Stagnation, Schleim-Ansammlung oder Milz-Schw\u00e4che<\/strong>. Akupunktur und chinesische Kr\u00e4utertherapie zielen auf L\u00f6sung dieser Muster.<\/p>\n<p><strong>Neuraltherapie<\/strong><\/p>\n<p>St\u00f6rfelder (z. B. im Hals-, Zahn- oder Narbenbereich) k\u00f6nnen die Schilddr\u00fcsenregulation beeintr\u00e4chtigen. Die Neuraltherapie kann hier regulierend wirken.<\/p>\n<p><strong>Ziel der Therapie<\/strong><\/p>\n<p>Ziel ist nicht prim\u00e4r die \u201eNormalisierung eines Laborwertes\u201c, sondern:<\/p>\n<ul>\n<li>Entlastung des Systems<\/li>\n<li>Wiederherstellung von Regulationsf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>Vermeidung unn\u00f6tiger Eskalationen<\/li>\n<li>F\u00f6rderung langfristiger Stabilit\u00e4t<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Quellen\" name=\"Quellen\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Siehe auch<\/span><\/h2>\n<p><a id=\"Relevante_Wiki-Artikel\" name=\"Relevante_Wiki-Artikel\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Relevante Wiki-Artikel<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><a title=\"Schilddr\u00fcse allgemein\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Schilddr%C3%BCse_allgemein\">Schilddr\u00fcse allgemein<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Morbus Basedow\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Morbus_Basedow\">Morbus Basedow<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Hashimoto-Thyreoiditis\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Hashimoto-Thyreoiditis\">Hashimoto-Thyreoiditis<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Schilddr%C3%BCsen%C3%BCberfunktion\">Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schilddr\u00fcsenunterfunktion\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Schilddr%C3%BCsenunterfunktion\">Schilddr\u00fcsenunterfunktion<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Funktionsst\u00f6rungen und Erkrankungen der Schilddr\u00fcse bei Pyrrolurie\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Funktionsst%C3%B6rungen_und_Erkrankungen_der_Schilddr%C3%BCse_bei_Pyrrolurie\">Funktionsst\u00f6rungen und Erkrankungen der Schilddr\u00fcse bei Pyrrolurie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Goitrogene\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Goitrogene\">Goitrogene<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Mit der Bezeichnung Kropf\/Struma bezeichnet man eine tastbare oder sichtbare Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse am Hals. Ob eine \u00dcber- \/Unterfunktion oder andere Ver\u00e4nderungen vorliegen, mu\u00df diagnostiziert werden. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Symptome 3 Ursachen 4 Diagnostik 5 Therapie 6 Quellen 7 Siehe auch 7.1 Relevante Wiki-Artikel Einleitung Ein \u00e4u\u00dferes Zeichen einer Schilddr\u00fcsenerkrankung kann der Kropf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-627","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-krankheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=627"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2677,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/627\/revisions\/2677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}