{"id":27,"date":"2019-11-11T12:53:32","date_gmt":"2019-11-11T12:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/wiki.furti.net\/hvb_uber_das_herz\/"},"modified":"2020-03-12T16:56:49","modified_gmt":"2020-03-12T16:56:49","slug":"hvb_%C3%BCber_das_herz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/hvb_%C3%BCber_das_herz\/","title":{"rendered":"HvB \u00fcber das Herz"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"bodyContent\">\n<table id=\"toc\" class=\"toc\" summary=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Was_Hildegard_zum_Herzen_schreibt\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span> <span class=\"toctext\">Was Hildegard zum Herzen schreibt<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Worte_der_Weisheit\"><span class=\"tocnumber\">1.1<\/span> <span class=\"toctext\">Worte der Weisheit<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Vom_Wohnsitz_der_Seele\"><span class=\"tocnumber\">1.2<\/span> <span class=\"toctext\">Vom Wohnsitz der Seele<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Vom_Herzweh\"><span class=\"tocnumber\">1.3<\/span> <span class=\"toctext\">Vom Herzweh<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Von_den_Tr.C3.A4nen\"><span class=\"tocnumber\">1.4<\/span> <span class=\"toctext\">Von den Tr\u00e4nen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Von_Gottes_Plan_mit_den_Menschen\"><span class=\"tocnumber\">1.5<\/span> <span class=\"toctext\">Von Gottes Plan mit den Menschen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Was_die_Seele_im_Herzen_wirkt\"><span class=\"tocnumber\">1.6<\/span> <span class=\"toctext\">Was die Seele im Herzen wirkt<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Tr.C3.A4nen_und_Reue\"><span class=\"tocnumber\">1.7<\/span> <span class=\"toctext\">Tr\u00e4nen und Reue<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Vom_Herzen_als_der_Lebensmitte_des_Menschen\"><span class=\"tocnumber\">1.8<\/span> <span class=\"toctext\">Vom Herzen als der Lebensmitte des Menschen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"#Vom_Gef.C3.A4.C3.9Fsystem\"><span class=\"tocnumber\">1.9<\/span> <span class=\"toctext\">Vom Gef\u00e4\u0178system<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a id=\"Was_Hildegard_zum_Herzen_schreibt\" name=\"Was_Hildegard_zum_Herzen_schreibt\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Was Hildegard zum Herzen schreibt<\/span><\/h2>\n<p><a id=\"Worte_der_Weisheit\" name=\"Worte_der_Weisheit\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Worte der Weisheit<\/span><\/h3>\n<p>Der Mensch aber lebt auf diesem Erdball und ist von seinem Kreislauf umschlossen. Daher kann kein Mensch mit seiner Fassungskraft \u00fcber diese Grenze vordringen. Die Gesch\u00f6pfe indes leben in der Kraft Gottes, wie im Menschen das Herz lebt, das nur ein kleiner Teil ist im Vergleich zum \u00fcbrigen Organismus. So sind auch die Gesch\u00f6pfe klein; Gottes Kraft aber ist machtvoll und unbegreiflich\u00a0 LVM S. 45<\/p>\n<p><a id=\"Vom_Wohnsitz_der_Seele\" name=\"Vom_Wohnsitz_der_Seele\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Vom Wohnsitz der Seele<\/span><\/h3>\n<p>So wohnt auch die Seele im Herzen wie in einem Haus und l\u00e4sst wie durch eine T\u00fcr desselben die Gedanken aus- und eingehen, betrachtet sie wie durch ein Fenster und f\u00fchrt ihre Kr\u00e4fte wie von einem angez\u00fcndeten Feuer zum Gehirn wie zu einem Schornstein hin\u00fcber, damit es sie dort pr\u00fcfe und voneinander sondere. Die Gedanken aber sind die Urheber des Wissens von Gut und B\u00f6se und die Ordner aller Dinge. Die Gedanken sind die Urheber der G\u00fcte, der Weisheit, der Torheit und \u00e4hnlicher Dinge, wie ja auch schlechte Gedanken aus dem Herzen hervorgehen und das ist die T\u00fcr. Weiterhin f\u00fchrt vom Herzen aus ein Weg zu den Elementen, mit denen der Mensch verrichtet, was er denkt. CC S. 149<\/p>\n<p><a id=\"Vom_Herzweh\" name=\"Vom_Herzweh\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Vom Herzweh<\/span><\/h3>\n<p>Weil sie (die Menschen) eine gesunde Leber haben, f\u00fchlen sie zuweilen eine Schw\u00e4che am Herzen, weil die schlechten, von der Leber fliehenden S\u00e4fte zur Milz und zum Herzen hin streben und diese heimsuchen, da sie die Leber nicht \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnen. CC Seite 153<\/p>\n<p>Haben aber die vorher erw\u00e4hnten S\u00e4fte in den Eingeweiden und in der Milz des Menschen \u00fcberhand genommen und auch dem Herzen viel Ungemach gebracht, dann wenden sie sich zur Schwarzgalle zur\u00fcck und vermischen sich mit ihr. Hierdurch erregt, erhebt sich die Schwarzgalle unwillig gemeinsam mit den S\u00e4ften, steigt mit einem schwarzen schlechten Rauch zum Herzen auf und erm\u00fcdet dies durch zahlreiche und ganz pl\u00f6tzlich auftretende Heimsuchungen\u00a0 CC Seite 148<\/p>\n<p><a id=\"Von_den_Tr.C3.A4nen\" name=\"Von_den_Tr.C3.A4nen\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Von den Tr\u00e4nen<\/span><\/h3>\n<p>Auch von den S\u00e4ften aus, die im Menschen sind, geht durch die Trauer ein bitterer Rauch hervor, der sich um das Herz hin verbreitet. Dieser \u00fcberw\u00e4ltigt das Blutwasser, also das Wasser des Herzblutes und des Blutes, in den \u00fcbrigen Gef\u00e4ssen unter Aussto\u0178ung von Seufzern und leitet es, wie wenn es dampfte, aufw\u00e4rts durch die Gef\u00e4sse zu den \u00c4derchen des Gehirns und durch diese zu den Augen hin, weil die Augen eine gewisse Verwandtschaft zum Wasser haben. Die Tr\u00e4nen aber die durch Freude entstehen greifen das menschliche Herz nicht an, lassen auch sein Blut nicht eintrocknen und das Fleisch nicht abmagern.\u00a0 CC S. 224<\/p>\n<p><a id=\"Von_Gottes_Plan_mit_den_Menschen\" name=\"Von_Gottes_Plan_mit_den_Menschen\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Von Gottes Plan mit den Menschen<\/span><\/h3>\n<p>Er bildete aus der befleckten Erde den Menschen. Er f\u00fchrte das so aus, wie Er diese Gestalt des Menschen vor der Zeit angeordnet hatte, wie ja auch das Herz des Menschen die Vernunft in sich einschliesst und jedes t\u00f6nende Wort schon ordnet, ehe es laut wird. So tat Gott in Seinem Wort, da Er alles schuf. Weste doch im Vater verborgen das Wort, der Sohn n\u00e4mlich, wie auch im Menschen das Herz verborgen ruht. LDO S. 85<\/p>\n<p><a id=\"Was_die_Seele_im_Herzen_wirkt\" name=\"Was_die_Seele_im_Herzen_wirkt\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Was die Seele im Herzen wirkt<\/span><\/h3>\n<p>Denn die Seele ist vern\u00fcnftiger Geist. In der Wohnung des Herzens ist ihre Weisheit zu Hause, mit der sie alles durchdenkt und anordnet, wie auch der Familienvater in seinem Haus seine Angelegenheiten in Ordnung h\u00e4lt. Denn die Seele ist feuriger Natur. Daher erw\u00e4rmt sie ihrem Gef\u00e4sse alle Lebensvorg\u00e4nge, die sie dem Herzen zuleitet und kocht sie zur Einheit. Zugleich h\u00e4lt sie sie im Zaume, damit nicht die eine Funktion von der anderen getrennt werde. F\u00fcllt sie auf, damit keiner was fehlt, und auf diese Weise ordnet sie mit der Weisheit in allem Denken klug die gesamten Verrichtungen des Organismus. LDO S. 96\/97<\/p>\n<p>Von Gott gesandt, giesst die Seele Gedanken in das Herz und sammelt sie in der Brust; von hier aus steigen sie in den Kopf und von da in alle Gliedma\u00dfen des Menschen LDO S. 167<\/p>\n<p>Das Herz ist Leben und Gef\u00fcge des ganzen Organismus. Es h\u00e4lt den ganzen K\u00f6rper. Im Herzen wird das Denken des Menschen geordnet und der Wille gro\u00dfgezogen. Daher ist das Wollen gleichsam das Licht des Menschen. Wie Licht alles durchdringt, so str\u00f6mt das Wollen \u00fcber in das, was er w\u00fcnscht. LDO S. 174<\/p>\n<p><a id=\"Tr.C3.A4nen_und_Reue\" name=\"Tr.C3.A4nen_und_Reue\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Tr\u00e4nen und Reue<\/span><\/h3>\n<p>Bewegt Freude oder Trauer eines Menschen Herz, dann werden die kleinen Gef\u00e4sse seines Gehirns, der Brust und auch der Lunge ersch\u00fcttert. Es entsenden deshalb die \u00c4derchen der Brust und der Lunge ihre S\u00e4fte nach oben zu den \u00c4derchen des Gehirns, welche sie aufnehmen und die Augen \u00fcberschwemmen. Und so schenken sie dem Menschen die Tr\u00e4nen. Und so erhebt sich aus Seufzen und Tr\u00e4nen die gr\u00fcnende Lebenskraft der Reue. Von seinen guten Taten aufs neue geweckt, pr\u00fcft der Mensch die Schwere seiner S\u00fcnden mit solchem Ernst und solcher Reue, dass Fleisch und Glieder oft ausged\u00f6rrt werden. In seinem Herzen w\u00e4chst eine solche Bitterkeit, dass er in seinem Innern oftmals spricht: &#171;Warum bin ich zu solchen Verbrechen in die Welt gesetzt? Was aber in seinem Herzen sich sammelt, das weiss er durch das Erkennen und schaut dieses nicht mit seinen Augen\u00a0 LDO S. 103\/4\/7.<\/p>\n<p><a id=\"Vom_Herzen_als_der_Lebensmitte_des_Menschen\" name=\"Vom_Herzen_als_der_Lebensmitte_des_Menschen\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Vom Herzen als der Lebensmitte des Menschen<\/span><\/h3>\n<p>Das Herz eines Menschen zeigt seine W\u00e4rme, die Leber seine Tr\u00fcckenheit die Lunge seine Feuchtigkeit. Und wie die W\u00e4rme des Herzens, die Trockenheit der Leber und die Feuchte der Lunge den Menschen beleben, so festigen auch Hitze, Trockenheit und Feuchte der Luft und der Sph\u00e4ren alles, was es in der Welt gibt. Mit der gleichen Einsicht, mit der das Herz samt all seiner lebendigen Teile den Menschen w\u00e4rmt und st\u00e4rkt, vollendet auch die Seele mit all ihren von Gott verliehenen Kr\u00e4ften das Tun des Menschen, indem sie ihm die heilige Sehnsucht zum Guten schenkt. LDO S. 223\/24<\/p>\n<p><a id=\"Vom_Gef.C3.A4.C3.9Fsystem\" name=\"Vom_Gef.C3.A4.C3.9Fsystem\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Vom Gef\u00e4\u00dfsystem<\/span><\/h3>\n<p>Vom Herzen, der Leber und der Lunge gehen Blutgef\u00e4\u00dfe gleich kleinen R\u00f6hrchen aus, die dem Magen bei der Aufnahme und Ausscheidung der Nahrung behilflich sind. LDO S. 133<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung f\u00fcr symptome.ch und zur allgemeinen Verwendung freigegeben!<\/p>\n<table class=\"legend-menu\" style=\"text-decoration: none;\" cellspacing=\"4\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #000; background-color: #f0ffff; padding-left: 4px; padding-right: 4px; line-height: 1.14em; border-color: #fff #444 #444 #fff;\"><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Die_Heilkunde_Hildegards_von_Bingen#Leben_und_Werk__Hildegards\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Die_Heilkunde_Hildegards_von_Bingen#Leben_und_Werk__Hildegards\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">zur\u00fcck zur Hauptseite HvB<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Autorin: Rota<\/p>\n<p>Kontakt: <a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/private.php?do=newpm&amp;u=6043\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/private.php?do=newpm&amp;u=6043\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">hier Klicken<\/a><\/p>\n<p><!-- --><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Inhaltsverzeichnis 1 Was Hildegard zum Herzen schreibt 1.1 Worte der Weisheit 1.2 Vom Wohnsitz der Seele 1.3 Vom Herzweh 1.4 Von den Tr\u00e4nen 1.5 Von Gottes Plan mit den Menschen 1.6 Was die Seele im Herzen wirkt 1.7 Tr\u00e4nen und Reue 1.8 Vom Herzen als der Lebensmitte des Menschen 1.9 Vom Gef\u00e4\u0178system Was Hildegard [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-27","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-heilverfahren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1221,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27\/revisions\/1221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}