{"id":26,"date":"2019-11-11T12:53:30","date_gmt":"2019-11-11T12:53:30","guid":{"rendered":"https:\/\/wiki.furti.net\/hvb_rheuma\/"},"modified":"2020-03-12T16:47:38","modified_gmt":"2020-03-12T16:47:38","slug":"hvb_rheuma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/hvb_rheuma\/","title":{"rendered":"HvB Rheuma"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"bodyContent\">\n<p>Rheuma in der Heilkunde Hildegards von Bingen<\/p>\n<dl>\n<dd>Eine psycho- , neuro- , immunologische Betrachtung<\/dd>\n<dd>Vortrag von <a title=\"Dr. Berkm\u00fcller\" href=\"\/wiki\/Dr._Berkm%C3%BCller\">Dr. Berkm\u00fcller<\/a> in Pfaffenhofen am 20.9.1998, anl\u00e4\u0178lich des zehnj\u00e4hrigen Bestehens der dortigen Hildegardgruppe.<\/dd>\n<\/dl>\n<table id=\"toc\" class=\"toc\" summary=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Vorwort\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span> <span class=\"toctext\">Vorwort<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Grundlagen\"><span class=\"tocnumber\">2<\/span> <span class=\"toctext\">Grundlagen<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Die_ganzheitliche_Aktivierung_der_Selbstheilungskr.C3.A4fte\"><span class=\"tocnumber\">3<\/span> <span class=\"toctext\">Die ganzheitliche Aktivierung der Selbstheilungskr\u00e4fte<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Formen_des_Rheumas\"><span class=\"tocnumber\">4<\/span> <span class=\"toctext\">Formen des Rheumas<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Rheuma_als_Autoimmunkrankheit\"><span class=\"tocnumber\">5<\/span> <span class=\"toctext\">Rheuma als Autoimmunkrankheit<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Therapie\"><span class=\"tocnumber\">6<\/span> <span class=\"toctext\">Therapie<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Mittel_gegen_Rheuma\"><span class=\"tocnumber\">7<\/span> <span class=\"toctext\">Mittel gegen Rheuma<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"#Anhang\"><span class=\"tocnumber\">8<\/span> <span class=\"toctext\">Anhang<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a id=\"Vorwort\" name=\"Vorwort\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Vorwort<\/span><\/h3>\n<p>Das Rheuma ist eine Krankheit die mit allem zu tun hat, was den Menschen beweglich macht. Der Kranke f\u00e4llt in eine gewisse Starre und versucht das dann seelisch zu kompensieren, auszugleichen, indem er sich extrem an seine Umwelt anpasst. Der Mensch, der an Rheuma leidet, will das Gute und wird, wenn er kr\u00e4ftem\u00e4ssig nicht mehr kann, aggressiv. Deshalb bringt Rheuma auch ungeheuer viele seelische Probleme mit sich, die verarbeitet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a id=\"Grundlagen\" name=\"Grundlagen\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Grundlagen<\/span><\/h3>\n<p>Wir wollen uns zuerst die Grundlagen anschauen, die uns Hildegard gibt, um mit der Krankheit Rheuma zurechtzukommen. Das Wort Rheuma selbst finden wir bei Hildegard nicht. Daf\u00fcr gibt sie uns eine grosse Zahl von Symptomen zur Hand, die wir ohne Probleme zu dem Krankheitsbild z\u00e4hlen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Dann werden wir sehen, was Hildegard f\u00fcr Aspekte hat, wie der Rheumakranke \u00fcber die Seele arbeiten kann, damit seine Heilkr\u00e4fte eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir uns bei der Krankheit Rheuma dringend auch um das leibliche Wohl des Patienten k\u00fcmmern. Die Ern\u00e4hrung spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, aber es wird leider das Gem\u00fctsleben oft vernachl\u00e4ssigt und das ist bei Hildegard ungeheuer wichtig.<\/p>\n<p>Hildegards Heilkunde ist eine ganzheitliche Heilkunde und wenn wir von ihr sprechen, sollen wir in das ganz gro\u00dfe Geschehen hineinwachsen, das g\u00f6ttliche Geschehen des Gesundens von der Seele her. Dazu geh\u00f6rt die Sicht der Tugenden und Laster.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Meinungen \u00fcber die Quellen von Hildegards Heilkunde. Die einen sagen, Hildegard hat alles selber erarbeitet, hat es abgeschrieben aus verschiedenen B\u00fcchern und zusammengestellt und uns hinterlassen. Andere sagen, sie hat etwas erhalten in ihren Visionen, und hat daran mitgearbeitet. Sie erhielt eine Inspiration, der Geist Gottes ging in sie hinein und Hildegard hat in einer Art freiwilliger Hinwendung das niedergeschrieben, was Gott ihr als ausersehener Frau mitteilen wollte und hat es gut gemacht.<\/p>\n<p>Hildegard selbst sagt immer wieder, dass sie das alles nicht von sich aus hat. Sie hat zwar einen Teil einer Heilkunde \u00fcbernommen, den wir aus dem Altertum kennen, aus Griechenland mit Hippokrates und Platon und von Galen dem r\u00f6mischen Arzt, der \u00fcber 1000 Jahre die Medizin bestimmt hat. Die eigentliche Heilskraft aber, die sie in ihre Lehre hineingelegt hat, ist etwas Geschautes, etwas das sie in Visionen erhalten hat und was noch nicht in B\u00fcchern stand. Hildegard spricht schon von Dingen, die wir heute erst entdecken d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Also, Hildegard hat die Heilkunde geschaut, hat aber auch ihre menschlichen F\u00e4higkeiten, die Gott ihr gegeben hatte, eingesetzt. Hildegard war ganz f\u00fcr die Menschen da, war offen f\u00fcr Gott. Sie lebte ja in einer Gemeinschaft der Benediktiner, kannte und beherzigte die Heilige Schrift und hatte daher diese eigenartige Verbindung zu den Heilsdingen. Aus dieser innigen Verbindung heraus ist ihr auch etwas geschenkt worden, das f\u00fcr uns alle eine Heil- und eine Heilskunde ist.<\/p>\n<p>Gott hat Hildegard nicht nur Visionen gegeben sondern auch eine F\u00e4higkeit, die wir alle h\u00e4tten, wenn wir sie n\u00fctzen w\u00fcrden, n\u00e4mlich den Gehorsam, das heisst das Hinhorchen auf Gott, das Wahrzunehmen, wann er spricht und wie er spricht und was er uns sagt. Das war keine leichte Sache, die Hildegard da unternommen hat.<br \/>\nSie schaute in ihren Visionen einen kosmischen Menschen, der die Welt darstellte. Dieses Bild war so gewaltig, dass sie davonlaufen wollte, weil sie Angst hatte. Sie wurde schier erdr\u00fcckt von dieser Schau. Sie wollte alles hinwerfen und aufh\u00f6ren, aber Gott hat sie in eine Krankheit fallen lassen und dadurch ist sie wieder willig geworden, ihren Auftrag weiter zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Ihre Heilkunde ist kein Menschenwerk sondern ein von Gott Geleitetes und deshalb ist es so besonders heilsam. Wenn ich das nicht annehmen kann, mu\u00df ich die moderne Medizin nehmen, die technische Ger\u00e4temedizin und die Allopathie.<\/p>\n<p>Da\u00df uns Hildegard, eine Nonne aus dem finsteren Mittelalter, eine Frau ohne spezielle medizinische Ausbildung auch heute helfen kann, das wurde in Tausenden von F\u00e4llen bewiesen. Ihre Heilkunde ist ein Geschenk Gottes an uns.<br \/>\nLeider wird sehr viel gegen die Heilkunde Hildegards geschrieben, man soll deshalb sehr vorsichtig sein, wenn man in der Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rliteratur liest. Am besten ist, man probiert ihre Ratschl\u00e4ge und Rezepte aus und beh\u00e4lt, was gut ist.<\/p>\n<p>Ist Hildegard eine Heilige? Wenn man sagt, Hildegard sei nicht heilig gesprochen, dann meint man den Vorgang in Rom, die Kanonisierung. Vor Gott aber ist jeder Mensch heilig. Gott ist uns immer nah und das macht uns heilig. Also Hildegard war von Gott angenommen und ausgew\u00e4hlt und das hat sie heilig gemacht.<\/p>\n<p>Ihre drei wichtigsten B\u00fccher hie\u00dfen &#171;Sciavias&#187;, &#171;Liber vitae meritorum&#187; und &#171;Liber divinorum operum&#187;.<\/p>\n<dl>\n<dd>&#171;Scivias&#187; hei\u00dft &#171;Wisse die Wege des Herrn&#187;.<\/dd>\n<dd>&#171;Liber vitae meritorum&#187; hei\u00dft &#171;Der Mensch in der Verantwortung&#187; und ist ein ethisches Werk f\u00fcr die Psyche.<\/dd>\n<dd>&#171;Liber divinorum operum&#187; hei\u00dft w\u00f6rtlich Buch der g\u00f6ttliche Werke und hat den deutschen Titel &#171;Gott und Mensch&#187;. Es handelt davon, wie Gott mit uns Menschen umgeht.<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Hildegards vision\u00e4re B\u00fccher haben nicht nur eine Heilkunde sondern auch eine Heilskunde zum Gegenstand.<\/p>\n<p>Bei Hildegards Werk kommt ganz deutlich heraus, dass wir nicht von Heilmitteln gesund werden, da k\u00f6nnen wir die besten Mittel haben, das gen\u00fcgt nicht. Heil werden wir erst durch die Kr\u00e4fte die f\u00fcr uns da sind, die Tugenden, und wenn wir die Immunkr\u00e4fte im K\u00f6rper anregen.<\/p>\n<p>Hildegards Heilkunde ist nichts zum Wiegen und Messen wie es in der modernen Wissenschaft gefordert wird, Hildegard denkt weiter, f\u00fchrt uns in uns hinein, sie baut auf dem Faktum auf, dass wir in uns Kr\u00e4fte haben, die uns zur Heilung anregen.<br \/>\nHildegard schreibt: wenn der Mensch ein Mittel nimmt, wird es ihm danach besser gehen, es sei denn Gott will es nicht. Viele Menschen verstehen das nicht. Das ist aber der Grund und die Gnade ihrer Heilkunde.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen in der Medizin heute viel erzwingen. Durch chemische Mittel und Operationen, das will Hildegard nicht, wenn bei ihr ein Mittel nicht hilft, mu\u00df der Mensch erst einmal hinschauen, hinhorchen, hinsp\u00fcren, weil dann die Krankheit selber ein Heilmittel ist. Das ist schwer zu verstehen. Die Krankheit die der Mensch bekommt, ist ein Weg zur Besinnung zur\u00fcck auf seinen Ursprung, dahin wo er noch heil war. Die Wegsuche aus der Krankheit ist der Gesundungsprozess, der Heilsweg. Bei Hildegard mu\u00df man seine Krankheit annehmen.<\/p>\n<p><a id=\"Die_ganzheitliche_Aktivierung_der_Selbstheilungskr.C3.A4fte\" name=\"Die_ganzheitliche_Aktivierung_der_Selbstheilungskr.C3.A4fte\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Die ganzheitliche Aktivierung der Selbstheilungskr\u00e4fte<\/span><\/h3>\n<p>Die Heilkunde Hildegards ist und beruht darauf dass der Mensch Leib, Seele und Geist ist. Das ist ganz modern und wird heute ganz neu entdeckt.<\/p>\n<p>Ein Mensch bekommt eine Information, das kann nicht aus der Materie wachsen.<br \/>\nDer Mensch bekommt ein Symptom aus seinem seelischen Bereich, \u00fcber das Bewusstsein von Recht und Unrecht, die Seele vermittelt den Schmerz auf der Bewusstseinsebene, sodass der Mensch aufmerkt und wahrnimmt. Das muss der Mensch annehmen, das setzt voraus, dass die Wahrnehmungsf\u00e4higkeit schon angeregt ist, dass er weiss, was da mit ihm spricht.<\/p>\n<p>Wie eine Quarzuhr, die in sich etwas hat, das ausgerichtet ist auf das, worauf es reagieren sollt, das magnetische Feld der Erde. Die seelischen Kr\u00e4fte in uns werden von dem Bewusstsein das Heil macht, angestossen.<\/p>\n<p>Die Psycho-Neuro-Immunologie ist ein Ausdruck f\u00fcr die Kr\u00e4fte in uns, die uns heilen k\u00f6nnen. Wir sind einige Umwege gegangen bis wir das erkannt haben, dass Hildegard schon solche Gedanken in ihrem Werk hatte. Vor 85o Jahren hat Hildegard schon mit ihren Worten ausgedr\u00fcckt, was wir heute erst m\u00fchsam erforschen m\u00fcssen. Die Selbstheilungskr\u00e4fte sind in uns und m\u00fcssen in der Heilweise aktiviert werden.<\/p>\n<p>Jetzt muss ich noch einiges zu den Abl\u00e4ufen sagen die im K\u00f6rper geschehen.<\/p>\n<p>Wenn wir verdauen wollen, gibt es eine Kaskade von ca. 10 000 Enzymen, die dabei ihre Arbeit verrichten. Dass es zu der Bildung eines Enzyms kommt, ist ein hochkomplizierter Vorgang. Hier beginnt schon die Immunologie. Dass mit dem was der Mensch aufnimmt, was er dann in sich hat, dass mit diesen Kr\u00e4ften die Bakterien verarbeitet werden k\u00f6nnen, ebenso wie andere St\u00f6rstoffe, die wir z.B. auch aus der Luft aufnehmen. Wenn die Enzyme das nicht schaffen, weil sie zu schwach oder mangelhaft sind, entsteht vielfach eine Krankheit . Das sind dann diese allt\u00e4glichen Krankheiten wie Grippe, Magen- und Darmst\u00f6rungen, Hautaffekte usw. Wir nehmen das ja tagt\u00e4glich immer wieder in uns auf.<\/p>\n<p>Die Medizin hat zwar Mittel, die diese Giftstoffe unsch\u00e4dlich machen oder zumindest so schw\u00e4chen, dass sie nicht mehr schaden k\u00f6nnen, aber diese Mittel k\u00f6nnen den Menschen nicht heilen. Da ist ein gravierender Unterschied.<\/p>\n<p>Jetzt sind aber einige Forscher draufgekommen, dass wir gar keine solchen schweren Gesch\u00fctze brauchen, sondern dass ganz einfache Dinge aus der Natur gen\u00fcgen, den Menschen so zu st\u00e4rken, dass er sich gegen die Angriffe aus dem Mikrobenbereich durchsetzen kann.<\/p>\n<p>Das ist also die zweite Voraussetzung, Hildegard setzt voraus, dass wir diese Heilkr\u00e4fte in uns haben, sonst w\u00fcrde sie uns diese Kr\u00e4fte ja auch nicht vermitteln k\u00f6nnen.<br \/>\nManche \u00c4rzte sagen, dass ein Mittel von der Hildegard nicht heilen kann,<br \/>\nweil sie Mittel hat, die ja gar keine Mittel sind, z. B. die Nahrung.<\/p>\n<p>Das stammt doch schon von ganz fr\u00fcher her, dass unsere Nahrungsmittel unsere Heilmittel sein sollen. Bei Hildegard sagen wir aber Lebensmittel sollen Heilmittel sein. Also Heilmittel sind auch Lebensmittel. Wenn man so sagt, dann kann man das besser verstehen. Das ist weit besser, dass der Heilende etwas tut, dass er kein Gift braucht, nicht etwas das zerst\u00f6rt, sondern er setzt die positiven Kr\u00e4fte ein, die st\u00e4rken. So k\u00f6nnen wir bei Hildegard in der Praxis helfen.<\/p>\n<p>Die dritte Voraussetzung ist, zu erkennen, was wir haben und anzunehmen, was wir bekommen haben.<\/p>\n<p><a id=\"Formen_des_Rheumas\" name=\"Formen_des_Rheumas\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Formen des Rheumas<\/span><\/h3>\n<p>Hier habe ich einmal die verschiedensten Formen des Rheumas zusammengefasst:<\/p>\n<p>Die Morgensteifigkeit ist bei Rheuma etwas sehr Qu\u00e4lendes, es dauert eine gewisse Zeit bis sich der Rheumakranke morgens aus dem Bett erheben kann. Er hat starke Schmerzen, bis er einige Schritte gemacht hat. Bewegung bessert meistens.<\/p>\n<p>Von der Schulmedizin her kann man bis heute nichts gegen das Rheuma tun, man kann nur die Schmerzen lindern, man kann eine Immuntherapie machen, das sind zwar Ans\u00e4tze, aber was Hildegard uns sagt, kann die Schulmedizin nicht.<br \/>\nMan kann mit Rheuma alt werden, man kann es 20, 30, ja 50 Jahre haben, man stirbt nicht daran, aber geheilt wurde es bis heute nicht.<\/p>\n<p>Kann man also bei Hildegard Rheuma heilen?<\/p>\n<p>Ich bin sehr vorsichtig &#8211; Hildegard kann uns die Kr\u00e4fte erkl\u00e4ren, die uns heilen k\u00f6nnen. Aber das ist \u00e4usserst kompliziert und nicht leicht zu verstehen, da m\u00fcssen wir ganz fest aufpassen und wer es wissen m\u00f6chte, muss ganz dabei sein, nicht mit den Gedanken weggehen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen eine Krankheit, bevor wir sie heilen wollen, annehmen.<br \/>\nWir d\u00fcrfen uns nicht dagegen wehren oder resignieren.<br \/>\nWir sollen keinen Schuldigen suchen und uns nicht als arme Schlucker hinstellen.<\/p>\n<p>Der Rheumatiker leidet an etwas, das wir zusammenfassen in dem Wort FLUSS.<br \/>\nBei ihm sollte etwas besser fliessen: n\u00e4mlich die gesunden S\u00e4fte, aber in Wahrheit fliesst in ihm Gift. Der Rheumakranke ist starr.<\/p>\n<p>In der Therapie eines Rheumatikers, muss etwas neu werden, was f\u00fcr ihn absolut notwendig ist. Im \u00dcbrigen gilt das f\u00fcr s\u00e4mtliche Krankheiten, die wir uns vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Mensch muss sein Leiden annehmen.<br \/>\nEs ist durchaus menschlich, dass der Kranke erst einmal rebelliert gegen sein Schicksal, dann muss er aber umdenken, einwilligen und verstehen lernen.<\/p>\n<p>Eine Ursache f\u00fcr Rheuma ist die Ma\u00dflosigkeit.<\/p>\n<p>Rheuma ist ein Sammelbegriff f\u00fcr verschiedene Krankheiten die ihre verschiedenen Symptome haben. Bei Rheuma hat man vor allem einen Schmerz. Dieser Schmerz kommt von vielfachen Entz\u00fcndungen im Gewebe, an den Knochen, den Sehnenans\u00e4tzen, den Muskeln und den Fascien. All das kann entz\u00fcndet sein und erhebliche Schmerzen machen. Entz\u00fcndungen f\u00fchren zu Schwellungen im Bereich des Geschehens. Man erkennt es an den Knien, den Handgelenken, den Fingergelenken und den Fussgelenken, was im Verlauf der Krankheit zu Verh\u00e4rtungen und Verkr\u00fcppelungen der peripheren Gelenke f\u00fchren kann. Am Anfang sind die herzfernen Gelenke betroffen. Man spricht von Madonnenfingern mit spindelf\u00f6rmigen Auftreibungen. Bei der Polyarthritis weichen die Finger der H\u00e4nde nach aussen weg, das zeigt, wie sehr sich der K\u00f6rper gegen die Krankheit wehrt. Dadurch wird die Bewegungsf\u00e4higkeit so stark eingeschr\u00e4nkt, dass es zu einer Inaktivit\u00e4t kommt. Der Patient bewegt sich nicht mehr.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6ssten Schmerzen hat der Mensch immer nach einer Ruhephase. Wenn er sich dann etwas bewegt hat, f\u00fchlt er sich besser. Das ist dann auch das Mittel\u00a0 B e w e g u n g, auch wenn es weh tut, soll er morgens alle Gelenke durchbewegen. Eine gute \u00dcbung ist auf den Zehen stehend herumgehen. 20 oder 30 Meter reichen oft schon, in der Wohnung hin und herzugehen. Das tut zwar stark weh, ist aber unabdingbar denn von der Bewegungseinschr\u00e4nkung werden die Muskeln ganz schwach. Beim Rheuma sind die Gelenke symmetrisch befallen. Es beginnt an den H\u00e4nden und F\u00fcssen und geht dann zu den grossen Gelenken \u00fcber.<\/p>\n<p>Bei der Gicht, die nicht direkt zum rheumatischen Formenkreis geh\u00f6rt, beginnt das Problem an dem Ballen der Gro\u00dfzehe. Das macht die Diagnose leicht, Gichtzehen sind Hinweise auf Harns\u00e4ure\u00fcberschuss und lassen den Tr\u00e4ger ziemlich j\u00e4mmerlich erscheinen. Polyarthritiskranke sind keine wehleidigen Menschen, sie tragen ihr Leiden meist mit Fassung, sie denken aber, es hat ja doch alles keinen Sinn, es hilft ja nichts.<\/p>\n<p>Der Rheumatiker ist unbeweglich und starr.<br \/>\nGesundheit bewegt sich und fliesst.<\/p>\n<p>In der Vorphase des Krankheitsausbruchs hat der Mensch eine aussergew\u00f6hnlich starke Bewegungsphase, motorische Unruhe, bis hin zum Herumrasen, &#171;Umherschweifen&#187; sagt Hildegard. Haushalt, Garten, gesellschaftliche Verpflichtungen, sportliche \u00dcberaktivit\u00e4t usw. Sport ist kein Heilmittel f\u00fcr Rheuma.<\/p>\n<p>Das Wesen des Rheumatikers ist aktiv beweglich, durch die Starre wird er gezwungen dass er ruhig wird. Das ist ein psychischer Vorgang, eine Kompensation ein Ausgleich.<\/p>\n<p>Das rechte Ma\u00df der dritten Regel der Ordnungstherapie\u00a0 &#8211; Anspannen und Entspannen &#8211;\u00a0 muss hier erlernt und eingehalten werden.<\/p>\n<p>Die Krankheit macht uns ehrlich. Sie teilt uns mit, was wir falsch gemacht haben, das muss ver\u00e4ndert werden. Das ist die Psychosomatisation &#8211; Seelisch ist etwas geschehen, das hat der Mensch verdr\u00e4ngt, dann ist es auf die K\u00f6rperebene verrutscht und teilt dem Menschen etwas mit. Kann ich das wahrnehmen, was sich hier meldet &#8211;\u00a0 das ist die Frage. Die \u00dcberaktivit\u00e4t meines K\u00f6rpers zieht eine Starre im seelischen Bereich nach sich. Die Beweglichkeit in meiner Seele ist eingeschr\u00e4nkt. Auch die Atmung ist reduziert auf Flachatmung und das Zwerchfell aufgelockert. Es kommt zu Fixierungen, Starrheiten im Verhalten anderen Menschen oder Dingen gegen\u00fcber, da wo wir unbelehrbar sind, wir wollen einfach nichts daraus lernen. Wir sind nicht offen, die Wahrheit interessiert uns nicht.<\/p>\n<p>Starrsinn macht stur und steif.<\/p>\n<p>Hildegard beschreibt die Menschen und ihren Charakter ganz deutlich.<\/p>\n<p>Einen zwanghaften Zug (Perfektionswahn)<br \/>\n\u00dcbergewissenhaftigkeit<br \/>\nSchizoide Z\u00fcge (Egozentrik)<br \/>\nDepression (im Loch sein)<br \/>\nHysterie (\u00dcbertreibung) besonders bei feinf\u00fchligen Frauen<br \/>\nWiederholungszwang (H\u00e4ndewaschen, Schl\u00fcsselumdrehen)<br \/>\n\u00dcbermoralisches Verhalten, leicht verstimmt.<br \/>\nDiese Krankheitsursachen zeigen ein wenig, was zu dem Bild Rheumastarre f\u00fchrt.<br \/>\nDer K\u00f6rper tr\u00e4gt also aus, was im Seelischen, im Geistigen nicht stimmt.<br \/>\nDie Starrheit hindert den Menschen so weiter zu machen wie bisher.<br \/>\nDer K\u00f6rper steuert gegen das Fehlverhalten an, dass es wieder ins Gleichgewicht kommt.<\/p>\n<p>Ein Mensch, der an Rheuma erkrankt ist, hat Aggressionen, er will auf Andere zugehen, kann es aber nicht. Er hat viel Kraft, die er aber in autoaggressiver Haltung auf sich selber lenkt. Zur\u00fcckhaltung ist beim Rheumatiker ein Leitsymptom. Das f\u00fchrt zu Muskelspannung, zu Hartspann, zu mangelnder Entspannung und das macht Kr\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Das optische Bild, das uns der Rheumatiker zeigt, gibt genau das wieder, was im Inneren des Patienten abl\u00e4uft oder nicht abl\u00e4uft. Die Aggression, die nach k\u00f6rperlicher Umsetzung dr\u00e4ngt, wird zwanghaft beherrscht.<\/p>\n<p>Der Rheumatiker kann die Energie, die er innerlich hat, nicht entladen. Die Energie bleibt quasi im Ansatz stecken. Das wirkt sich auf die Muskelans\u00e4tze aus. Wo nichts z\u00fcndet, also wo nichts erfolgt, da gibt es eine Entz\u00fcndung.<br \/>\nRheuma ist immer mit Entz\u00fcndung verbunden. Das zu erkennen ist in der Therapie sehr wichtig.<\/p>\n<p>Der Schmerz, den man bei einer Krankheit empfindet, gilt erst einmal einem Anderen. Das ist ein Zeichen, dass etwas zwischenmenschlich nicht stimmt.<br \/>\nUrspr\u00fcnglich hatte der Mensch keine Schmerzen, Adam war so gebildet, dass ihm das nicht passieren konnte. Erst durch den S\u00fcndenfall, durch das Essen der giftigen Frucht, hat er die Unruhe in sich hineingebracht. Durch die Vertreibung sollte er auf sich zur\u00fcckkommen, er sollte dar\u00fcber nachdenken was er gemacht hat. Also gilt der Schmerz zu allererst sich selber, den Fehlern die passiert sind.<\/p>\n<p>Der rheumakranke Schmerzpatient wehrt sich gegen die, die den Schmerz verursacht haben, Gesellschaft, Familie usw.<br \/>\nWeil das aber oft gar nicht erfolgreich ist, wendet er sich gegen sich selbst. Es kommt zu autoaggressiven Prozessen, das sind Zerst\u00f6rungen der k\u00f6rpereigenen Substanzen, der Gelenke, Muskeln und Nerven.<\/p>\n<p>Die Verweigerung von Bewegung hat also ihre Folgen. Der K\u00f6rper entledigt sich der St\u00f6rstoffe durch Vernichtung des erkrankten und unmobilen Gewebes.<br \/>\nWo kein Leben ist, ist Tod. Das sind die Autoimmunkrankheiten.<\/p>\n<p><a id=\"Rheuma_als_Autoimmunkrankheit\" name=\"Rheuma_als_Autoimmunkrankheit\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Rheuma als Autoimmunkrankheit<\/span><\/h3>\n<p>Der Mensch weiss nicht mehr, gegen wen er angehen soll. Die Abwehrzellen richten sich nicht mehr nach der Ursache von aussen, sondern greifen die eigene Substanz der Gelenke an und l\u00f6sen sie auf.<\/p>\n<p>Wer Schmerzen hat, soll sich \u00fcberlegen, gegen was sie urspr\u00fcnglich gerichtet waren. Neid, Missgunst, Geltungsstreben sind Ursachen f\u00fcr schlechte Erfahrungen mit der Umwelt.<\/p>\n<p>Schmerzen sind Freunde und zeigen uns wo etwas falsch l\u00e4uft. Wenn wir erkennen, woran es liegt, k\u00f6nnen wir auch loslassen.<br \/>\nWenn wir z. B. einen entz\u00fcndeten Ellenbogen haben, dann k\u00f6nnen die Sehnen sich nicht mehr so dehnen wie es sein sollte. Sie haben nicht mehr die Kraft sich so zu verhalten, dss die Hand sich \u00f6ffnen und schliessen kann. So bleibt mitunter die Faust geschlossen. Das ist dann das Zuschlagen von Innen, von der Psyche her. Es wird gezeigt \u00fcber den Leib, dass der Patient etwas so schwierig findet, dass er am liebsten zuschlagen w\u00fcrde, sich aber nicht traut. Das Zuschlagen ist quasi im Keim erstarrt und zu einer Dauerfaust geworden, die nie zur Entladung des Schlages kommen kann.<\/p>\n<p>Oder die Krallenhand, die Depuitren\u00b4sche Kontraktur, wo sich die zwei letzten Finger in der Innenhandfl\u00e4che so zusammenziehen, dass sie nicht mehr gestreckt werden k\u00f6nnen. Auch das ist eine Art Aggressivit\u00e4t. Die Hand zu \u00f6ffnen und offen herzuzeigen war fr\u00fcher ein Symbol f\u00fcr Waffenlosigkeit. Man hat gezeigt, dass man keine Waffe hat, indem man dem Gegen\u00fcber die offene Hand zeigt. Das ist mit so einer Krankheit nicht mehr m\u00f6glich und der Kranke zeigt, dass er eine symbolische Waffe im Versteck hat, etwas das er nicht offen zeigen kann.<\/p>\n<p>Der Rheumatiker kann zu seiner Aggression nicht stehen. W\u00fcrde er das Problem, das dahinter steckt, beherrschen, m\u00fcsste er sich nicht selbst blockieren.<\/p>\n<p>Bei Hildegard ist ganz entscheidend, dass der Kranke seine Blockierung annimmt, dass er sich keine Schuldgef\u00fchle macht; die machen n\u00e4mlich die Situation viel schlimmer. Wenn sich der Rheumatiker nicht zugesteht, dass er aggressiv ist, ist er besonders hilfsbereit und umsorgt andere Menschen in auffallender Weise. Damit m\u00f6chte er seine Gef\u00fchle, die gegen etwas gerichtet sind, kompensieren. Das ergibt dann eine ganz bestimmte Kombination. Einerseits f\u00fcr Einen dazusein, zu dienen und gleichzeitig beherrschen wollen. Das ergibt dann eine Tyrannei bei der sich jemand sogar wohlf\u00fchlen kann. Verdr\u00e4ngte Schuldgef\u00fchle schaffen also das Ph\u00e4nomen der Hilfsbereitschaft. Die Krankheit Rheuma tritt gew\u00f6hnlich dann auf, wenn ein bestimmter Fall eintritt, z.B. ein Sterbefall in der Familie. Wenn also die Schuldgef\u00fchle nicht mehr abreagiert werden k\u00f6nnen, weil das Objekt auf das sie gerichtet sind, wegf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Rheumatiker haben auch oft Magen-Darm-Probleme.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen Herzschmerzen haben und ganz hohes Fieber im akuten Anfall.<br \/>\nDann sind vielleicht die Gelenke in Ordnung, aber sie reagieren sich auf einem anderen Gebiet mit ihrem Herzrheuma aus. Angst, Aggressivit\u00e4t bef\u00e4llt fast doppelt so viele Frauen wie M\u00e4nner, weil es eine bestimmte Sensibilit\u00e4t braucht um die Krankheit Rheuma zu bekommen. Frauen m\u00fcssen oft in der Kindererziehung und in der Ehe sehr viel aushalten, weil sie nicht einfach dreinschlagen k\u00f6nnen. Sie sind einfach schw\u00e4cher und zeigen es nicht nach aussen.<br \/>\nWenn man kleine Kinder hat, kann man doch keine Schmerzen zeigen, das will doch keine Mutter. Die Mutter will freundlich und liebevoll sein, will, dass das Kind sich sicher und beh\u00fctet f\u00fchlt, das w\u00e4re ja eine Unsicherheit, die sie da in das Kleinkinderleben streuen w\u00fcrde. M\u00fctter mobilisieren oft Kr\u00e4fte, die sie gar nicht mehr haben. Kinder wollen liebevoll angefasst werden und nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht, das w\u00e4re oft unm\u00f6glich, wenn eine Mutter nicht ein Schmerzmittel nehmen w\u00fcrde.<br \/>\nAlso Schmerzpatienten wie es Rheumakranke sind, haben Giftstoffe im Gewebe, die sie schlecht loswerden, weil sie nicht zum Fliessen gebracht werden k\u00f6nnen.<br \/>\nAlles schmerzt, wo diese Ablagerungen sind. Diese Gifte im Gewebe sind Symbole f\u00fcr nicht verarbeitete psychische Probleme, Unmut, Zorn Trauer, all das wandelt sich in Gewebsgifte um. So m\u00fcssen sich die armen Patienten neben einer Starre noch mit Giften abplagen, die sie besser heute als morgen loswerden sollten.<\/p>\n<p><a id=\"Therapie\" name=\"Therapie\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Therapie<\/span><\/h3>\n<p>Eine Arthritis und eine Arthrose kann man nach Hildegard nie mit Medikamenten heilen, sie kommen aus der Psyche und m\u00fcssen auch \u00fcber die Psyche wieder ins Lot gebracht werden. Der Kranke muss also hinschauen, was diese Starre erzeugt und er muss ehrlich zu sich selber sein. Unverdaute Probleme die man nicht verarbeitet hat, werden im Unterbewussten abgelagert. Alles was wir an Schwierigkeiten erleben, alles was wir selbst anderen Menschen zuf\u00fcgen und nicht verarbeiten, das macht uns in irgendeiner Form Beschwerden.<\/p>\n<p>Hier liegt der therapeutische Ansatzpunkt nach Hildegard von Bingen.<\/p>\n<p>Der rheumatische Formenkreis wird am besten mit einer Heilfastenkur angegangen.<br \/>\nDie Fettstoffe und die Harns\u00e4ure m\u00fcssen reduziert und abgebaut werden, ein Aderlass und Schr\u00f6pfen sind Ausleitungsmethoden, die den Giften helfen mobil zu werden. Heilfasten ist eine der Haupttherapien der hl Hildegard.<\/p>\n<p>Der k\u00f6rpereigene M\u00fcll muss weggeschafft werden. Das ist eine Grundvoraussetzung in der Hildegardtherapie. Das bekommen wir ganz deutlich gesagt in der f\u00fcnften Regel der Ordnungstherapie.<\/p>\n<p>Eine Heilung vom Rheuma geht nur \u00fcber die Abfallbeseitigung, anders geht es nicht. Wenn wir uns unsere seelischen Dinge bewusst machen, leisten wir eine ganz wichtige Arbeit zur Ausleitung von Giften, die M\u00fcllabfuhr geht einfach besser vonstatten. Wir m\u00fcssen mit den Schatten in uns aufr\u00e4umen. Das sind unsere negativen Seiten, unsere St\u00f6rfelder, unsere Risikofaktoren der Seele. Jeder Mensch hat sie &#8211; wenn wir sie aber nicht annehmen und wegleugnen, kommt eine schwierige Zeit auf uns zu, wo wir ein gutes Image aufbauen, vor Anderen gut dazustehen, quasi eine Maske tragen, um nicht erkannt zu werden wer wir wirklich sind, das macht uns krank, weil diese verdr\u00e4ngten Gem\u00fctsbewegungen ihr Recht fordern.<\/p>\n<p>Schatten geh\u00f6ren zu uns, wir k\u00f6nnen nicht ohne sein. Daran zu arbeiten, sie zu erkennen, ist eine grunds\u00e4tzliche Lebensaufgabe. Wir sollen umkehren, seufzen, weinen, bereuen, und bu\u00dfbereit sein, wir brauchen uns vor Gott nicht zu sch\u00e4men, er kennt uns ja, wie wir sind. Das Annehmen des eigenen Unvollkommenseins, wissen, dass wir Fehler haben d\u00fcrfen, sogar m\u00fcssen, das macht uns zu einem Menschen, zu einem Kind Gottes, das sich in seine Arme schmiegt wie ein Kind das sich nach z\u00e4rtlichen Worten sehnt. Gott geht auf den Menschen zu um ihm zu helfen, wenn er bereit ist zur Umkehr. Gott ist in den Menschen verliebt, er ist geradezu verknallt in uns.<\/p>\n<dl>\n<dd>&#171;Mit meinem Munde &#8211; spricht Gott &#8211;<\/dd>\n<dd>will ich dieses mein Werk ganz z\u00e4rtlich ber\u00fchren,<\/dd>\n<dd>jene Gestalt, die ich aus Erdenlehm formte,<\/dd>\n<dd>in unaussprechlicher Liebe umarme ich sie<\/dd>\n<dd>und habe sie durch meinen feurigen Geist verwandelt in Fleisch.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl>\n<dd>Ich bin die h\u00f6chste, die feurige Zeugungskraft -spricht Gott-<\/dd>\n<dd>Alle lebendigen Funken habe ich angez\u00fcndet.<\/dd>\n<dd>Nichts Sterbliches ist von mir ausgegangen.<\/dd>\n<\/dl>\n<dl>\n<dd>Ich &#8211; Feuer des Lebens &#8211;<\/dd>\n<dd>z\u00fcnde hin \u00fcber die Sch\u00f6nheit der Gefilde,<\/dd>\n<dd>leuchte auf den Gew\u00e4ssern,<\/dd>\n<dd>brenne in der Sonne und strahle in Mond und Gestirnen<\/dd>\n<dd>und wecke mit dem Windhauch der L\u00fcfte<\/dd>\n<dd>jedwedes lebenerf\u00fcllte Ding<\/dd>\n<\/dl>\n<dl>\n<dd>Dieser mein Anhauch ist Leben<\/dd>\n<dd>in allem Gr\u00fcnen und Bl\u00fchen<\/dd>\n<\/dl>\n<dl>\n<dd>O Mensch, so schaue dir diesen Menschen nur recht an!<\/dd>\n<dd>Himmel und Erde und das Gesamt der geschaffenen Welt<\/dd>\n<dd>birgt der Mensch in sich selber<\/dd>\n<dd>und so ruht im Menschen eingeborgen das All.&#187;<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Das ist die psychosomatische Betrachtung in der Rheumatherapie nach Hildegard von Bingen. Enge und Weite, das sind Dinge die man erfahren muss. Je offener wir sind um so eher entsteht f\u00fcr uns etwas ganz neues. Viele Krankheiten gehen in unserem Unterbewusstsein so weit zur\u00fcck, dass wir uns das gar nicht bewusst machen k\u00f6nnen. Das sind die Dinge des vorigen Herbstes sozusagen, wenn wir dann in den Fr\u00fchling hineingehen d\u00fcrfen, das \u00f6ffnet doch den Menschen, macht ihn weit und veranlasst, dass wir nicht stur auf etwas hinstarren m\u00fcssen. Wenn man eine Krankheit hat, dann starrt man auf die Krankheit, da k\u00f6nnen wir sie nur behalten, man muss sich l\u00f6sen davon, der erste Gedanke bei Hildegard ist das Annehmen, einfach ja sagen, nicht ungl\u00fccklich und m\u00fcrrisch, das bringt nichts, einfach annehmen wie es ist. Das kostet uns etwas, ganz sicher. Was hier am wichtigsten ist, ist das Aufarbeiten, es aus dem Unbewussten herausholen, das w\u00e4re arbeiten an den Ursachen, sich anders dazu einstellen.<\/p>\n<p>Wir wissen ja gar nicht, was Gott mit uns vorhat. Ob er nicht auf uns zukommt.<br \/>\nWir sind noch lange nicht am Ende. Die ganze Welt ist erst am Anfang. Wir sind ja so gl\u00fccklich, dass wir dieses Bild von Hildegard haben.<\/p>\n<p>Dieser Kosmos aus dem Buch &#171;liber divinorum operum&#187;, wo drei Gestalten abgebildet sind.<\/p>\n<p>&#171;Mitten im vielgliedrigen Weltenbau steht der Mensch.<br \/>\nIn konzentrischen Kreisen ordnen sich die kosmischen Sph\u00e4ren<br \/>\nauf die Zentralgestalt des Menschen zu, die sich weit in das Weltenrad ausspannt.<br \/>\nDas Rad selber wird von den H\u00e4nden des dreifaltigen Gottes gehalten.<\/p>\n<p>Gott hat diese Welt mit den Winden verst\u00e4rkt, mit den Sternen erleuchtet, mit der Erde als dem Herzen des Firmaments gefestigt, weil Gott selber aus der Materie der Erde das Gewand f\u00fcr seine Menschwerdung nehmen wollte.&#187;<\/p>\n<p>Das ist eine pr\u00e4ventive Form, wie Gott sichtbar wird in einem Menschen und deshalb sind wir die Abbilder Gottes. F\u00fcr Gott ist der Mensch noch wichtiger als die Engel. Wir Menschen sind nach Hildegard in Gott drin. Er sp\u00fcrt alles, ob es uns gut geht oder nicht. Er nimmt alles wahr, auch wenn uns ein Zeh weh tut. Er weiss, dass wir Menschen Schmerzen haben, weil wir ein Teil von ihm sind. Langsam sind wir erst auf dem Weg reif zu werden um aus Gott geboren zu werden. Wir sind immer noch unbewusst und im Schoss Gottes eingeschlossen. Eins ist jedenfalls sicher, dass es uns immer mehr gelingt, wenn wir diese ganzen Kr\u00e4fte der Hildegard einsetzen.<\/p>\n<p>Diese Kr\u00e4fte sind die Heilkr\u00e4fte. Die hat sie uns in ihrem zweiten Buch angeboten, dem &#171;Liber vitae meritorum&#187;. Am Beispiel der Ma\u00dflosigkeit sehen wir, dass der Mensch noch gar kein Mensch ist, mehr ein Unmensch. Das sehen wir doch tagt\u00e4glich in den Medien, wie unmenschlich mit Kindern umgegangen wird. Gequ\u00e4lt und verhungert fristen sie ihr Dasein. Menschen die das zulassen, sind Unmenschen, fast schon Bestien.<\/p>\n<p>Hildegard gibt uns nicht nur ein paar Pfl\u00e4nzchen und Steine, sie gibt uns Heil- und Heilskunde im wahrsten Sinn.<\/p>\n<p>Wenn wir noch einmal auf das Rheuma zur\u00fcckkommen, diese Krankheit gibt es weltweit, aber hier in Deutschland ist es die Krankheit die am meisten Geld verschlingt. \u00dcber 300 Milliarden im Jahr, wenn man die Arbeitsausf\u00e4lle mitz\u00e4hlt.<br \/>\nWir haben kein Mittel dagegen, wenn nicht die Seele geheilt wird.<\/p>\n<p>Es gibt viele Menschen, von denen ich weiss, die von dem krankhaften Geschehen so eingenommen waren und sich auf diese Heilweise eingestellt haben. Sie haben ihre seelischen und geistigen Kr\u00e4fte so gest\u00e4rkt, dass sie sich gegen dieses Rheuma wehren konnten.<\/p>\n<p><a id=\"Mittel_gegen_Rheuma\" name=\"Mittel_gegen_Rheuma\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Mittel gegen Rheuma<\/span><\/h3>\n<p>Sie k\u00f6nnen uns ungef\u00e4hr ein Jahr von den Schmerzen freihalten. Es k\u00f6nnte sogar vorkommen, dass man, wenn man geistig ganz mitgeht, total heil wird.<\/p>\n<dl>\n<dd>Rheumapulver<\/dd>\n<dd>Edelkastaniensauna<\/dd>\n<dd>Eschenbl\u00e4tterpackung<\/dd>\n<dd>Fenchelmischpulver<\/dd>\n<dd>Galgantwurzelwein<\/dd>\n<dd>Kornelkirschenbad<\/dd>\n<dd>Quittenfrucht<\/dd>\n<dd>Selleriesamenpulver<\/dd>\n<dd>Wermutwein<\/dd>\n<dd>Wermuteisenkrautwein<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Aber, nicht die Mittel allein wirken, die geistige Beweglichkeit ist es, die die des K\u00f6rpers nach sich zieht.<\/p>\n<p>Wir brauchen vor anderen Menschen nicht besser zu sein als vor Gott. Wir sind nur das und nichts anderes als das, was wir von Gott sind. So zu sein, wie wir sind, das heilt. Lesen Sie in der Heiligen Schrift, da steht alles drin. Suchen Sie nicht nur im fernen Osten nach der Freiheit. Lassen Sie von der Materie los, wir brauchen nicht so viel, \u00dcberma\u00df macht krank.<\/p>\n<p>Wir sind zwar ein Teil der Materie auf Erden, aber wir d\u00fcrfen uns nicht an sie fesseln lassen, nicht daran h\u00e4ngen bleiben, das zieht herunter in die Krankheit.<br \/>\nDein Glaube hat dir geholfen, das ist ein Christuswort, aber wenn wir nicht glauben bitten wir auch um nichts, das ist es aber was Gott von uns will, dass wir uns zu ihm wenden und um seine Hilfe bitten, wenn wir das tun, wird uns auch geholfen.<br \/>\nDie Hildegardheilkunde ist etwas von Gott und das hilft uns. Leib, Seele und Geist sollen zusammenhelfen.<\/p>\n<p>Es lohnt sich, einmal in &#171;causae und curae&#187; \u00fcber die Schwarzgalle nachzulesen.<\/p>\n<p>&#171;Ehe Adam das g\u00f6ttliche Gebot \u00fcbertreten hatte, leuchtete das, was heute die Galle im Menschen ist, hell wie ein Kristall in ihm und hatte den Geschmack der guten Werke in sich. Als aber Adam das Gebot \u00fcbertreten hatte, wurde der Glanz der Unschuld in ihm verdunkelt, seine Augen, die vorher das Himmlische sahen, wurden ausgel\u00f6scht, die Galle in Bitterkeit verkehrt die Schwarzgalle in die Finsternis der Gottlosigkeit und er selbst v\u00f6llig in eine andere Art umgewandelt. Da befiel Traurigkeit seine Seele und diese suchte bald nach einer Entschuldigung daf\u00fcr im Zorn. Denn aus der Traurigkeit wird der Zorn geboren.&#187;<\/p>\n<p>Rheuma ist eine Versumpfung im K\u00f6rper, die Schwarzgalle ist das sichtbare Zeichen daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Depression erzeugt Schwarzgalle und Rheuma. Zorn ist vergiftend und ver\u00e4ndert das Blut chemisch hin zur Schwarzgalle. Daher kommt der Ausdruck, einer spuckt Gift und Galle, man vergiftet sich selber und noch seine Mitmenschen dazu, denn das bleibt nicht ohne Folgen f\u00fcr die Umwelt.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns um unsere S\u00e4fte k\u00fcmmern und an erster Stelle steht bei Rheuma die Ausleitung der Giftstoffe.<\/p>\n<p>Die Ausleitung f\u00fchrt zur Entschlackung<\/p>\n<p>Das Fasten ist eine einfache Methode, nur ein Mal pro Woche essen, sonst nur trinken.<\/p>\n<dl>\n<dd>Aderlass<\/dd>\n<dd>Schr\u00f6pfen<\/dd>\n<dd>Sauna<\/dd>\n<dd>B\u00e4der<\/dd>\n<dd>Abf\u00fchren<\/dd>\n<dd>Packungen<\/dd>\n<dd>Wickel<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Und die Aus\u00fcbung der Tugenden:<\/p>\n<dl>\n<dd>Die Ordnung der sechs res non naturalis<\/dd>\n<dd>Loslassen lernen<\/dd>\n<dd>Fr\u00f6hlichkeit pflegen<\/dd>\n<dd>\u00d6ffnen auch der Not anderer Menschen gegen\u00fcber<\/dd>\n<dd>Lesen in den B\u00fcchern der Weisheit und den Psalmen. Dieser Reichtum ist uns geschenkt.<\/dd>\n<dd>Gott loben, beten und singen, auch musizieren.<\/dd>\n<dd>Kleine Gelenk\u00fcbungen machen, keine Angst haben vor den Schmerzen, sie hinaustrainieren.<\/dd>\n<\/dl>\n<p>Hildegard-Heilkunde ist nur ganz, wenn wir uns auch ganz einbringen, wenn wir mit Leib, Seele und Geist dabei sind. Wir haben eine Chance, das Rheuma wieder aus unserem K\u00f6rper herauszubringen. Geben wir uns in die Hand Gottes, wir sind seine Kinder und werden genau so z\u00e4rtlich von ihm getr\u00f6stet wie es eine Mutter tut mit ihrem Kind.<\/p>\n<p><a id=\"Anhang\" name=\"Anhang\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Anhang<\/span><\/h3>\n<p>Als Anhang eine Auswahl der g\u00e4ngigen Bestandteile die bei Hildegard zu den Symptomen von Rheuma, Gicht und Podagra genannt sind womit Heilmittel zubereitet werden k\u00f6nnen. Genaue Vorgaben findet der Leser in der &#171;Gro\u00dfen Hildegardapotheke&#187; von Dr. Hertztka. und Dr. Strehlow.<\/p>\n<dl>\n<dd>Eberraute<\/dd>\n<dd>Diptam<\/dd>\n<dd>Basilikum<\/dd>\n<dd>Hafer<\/dd>\n<dd>Zimt<\/dd>\n<dd>Rose<\/dd>\n<dd>Gew\u00fcrznelke<\/dd>\n<dd>Farn<\/dd>\n<dd>Tausendg\u00fcldenkraut<\/dd>\n<dd>Aronstab<\/dd>\n<dd>Wolfsmilch<\/dd>\n<dd>Salbei<\/dd>\n<dd>Dill<\/dd>\n<dd>Beinwell<\/dd>\n<dd>Petersilie<\/dd>\n<dd>Sellerie<\/dd>\n<dd>Winde<\/dd>\n<dd>Bachbunge<\/dd>\n<dd>Krauseminze<\/dd>\n<dd>B\u00e4rlauch<\/dd>\n<dd>Galgant<\/dd>\n<dd>Wegerich<\/dd>\n<dd>Veilchen<\/dd>\n<dd>Eberraute<\/dd>\n<dd>Wermut<\/dd>\n<dd>B\u00e4renfenchel<\/dd>\n<dd>Nieswurz<\/dd>\n<dd>Gichtkraut<\/dd>\n<dd>Bohnenkraut<\/dd>\n<dd>Zaunr\u00fcbe<\/dd>\n<dd>Zwergholunder<\/dd>\n<dd>Nachschatten<\/dd>\n<dd>Pilze<\/dd>\n<dd>Feige<\/dd>\n<dd>Balsam<\/dd>\n<dd>Waid<\/dd>\n<dd>Schledorn<\/dd>\n<dd>Erde<\/dd>\n<dd>Mariendistel<\/dd>\n<dd>Apfel<\/dd>\n<dd>Nuss<\/dd>\n<dd>Quitte<\/dd>\n<dd>Pfirsich<\/dd>\n<dd>Pflaume<\/dd>\n<dd>Kastanie<\/dd>\n<dd>Lorbeer<\/dd>\n<dd>\u00d6lbaum<\/dd>\n<dd>Zeder<\/dd>\n<dd>Tanne<\/dd>\n<dd>Linde<\/dd>\n<dd>Esche<\/dd>\n<dd>Pappel<\/dd>\n<dd>Thymian<\/dd>\n<dd>Ahorn<\/dd>\n<dd>Kornelkirsche<\/dd>\n<dd>Ulme<\/dd>\n<dd>Saphir<\/dd>\n<dd>Chrysopras<\/dd>\n<dd>Diamant<\/dd>\n<dd>Gold<\/dd>\n<dd>Kupfer<\/dd>\n<dd>Hirschwurz<\/dd>\n<dd>Biene<\/dd>\n<dd>Dachs<\/dd>\n<dd>Hirsch<\/dd>\n<dd>Reh<\/dd>\n<dd>Schwein<\/dd>\n<dd>Elch<\/dd>\n<dd>Ameise<\/dd>\n<dd>Kalb<\/dd>\n<dd>B\u00e4r<\/dd>\n<\/dl>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table class=\"legend-menu\" style=\"text-decoration: none;\" cellspacing=\"4\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid #000; background-color: #f0ffff; padding-left: 4px; padding-right: 4px; line-height: 1.14em; border-color: #fff #444 #444 #fff;\"><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Die_Heilkunde_Hildegards_von_Bingen#Therapie_f.C3.BCr_den_Leib\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Die_Heilkunde_Hildegards_von_Bingen#Therapie_f.C3.BCr_den_Leib\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">zur\u00fcck zur Hauptseite<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Autorin: Rota<\/p>\n<p>Kontakt: <a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/private.php?do=newpm&amp;u=6043\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/private.php?do=newpm&amp;u=6043\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">hier Klicken<\/a><\/p>\n<p><!-- --><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Rheuma in der Heilkunde Hildegards von Bingen Eine psycho- , neuro- , immunologische Betrachtung Vortrag von Dr. Berkm\u00fcller in Pfaffenhofen am 20.9.1998, anl\u00e4\u0178lich des zehnj\u00e4hrigen Bestehens der dortigen Hildegardgruppe. Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 2 Grundlagen 3 Die ganzheitliche Aktivierung der Selbstheilungskr\u00e4fte 4 Formen des Rheumas 5 Rheuma als Autoimmunkrankheit 6 Therapie 7 Mittel gegen Rheuma [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-26","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-heilverfahren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1219,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26\/revisions\/1219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}