{"id":1064,"date":"2020-03-09T09:17:12","date_gmt":"2020-03-09T09:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/?p=1064"},"modified":"2022-10-06T10:58:52","modified_gmt":"2022-10-06T10:58:52","slug":"darmflora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora\/","title":{"rendered":"Darmflora"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p>Der Begriff \u201eDarmflora\u201c stammt aus einer Zeit, in der man deren Zusammensetzung noch nicht genau kannte. Da die Besiedlung vornehmlich aus vielen Bakterienarten und einigen Pilzen gebildet werden, welche nicht zum Pflanzenreich geh\u00f6ren ist dieser Begriff irref\u00fchrend. Da sich aber \u201eFlora\u201c statt \u201eFauna\u201c eingeb\u00fcrgert hat, verwenden wir den Begriff nat\u00fcrlich weiter. Richtig w\u00e4re die Bezeichnung \u201eMikrobiom\u201c.<\/p>\n<table id=\"toc\" class=\"toc\" summary=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"toctitle\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<\/div>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Was_ist_der_Darm\"><span class=\"tocnumber\">1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Was ist der Darm<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Abschnitte_des_Darmes\"><span class=\"tocnumber\">1.1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Abschnitte des Darmes<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Die_Darmflora\"><span class=\"tocnumber\">2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Die Darmflora<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Der_Darm_als_Immunorgan\"><span class=\"tocnumber\">3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Der Darm als Immunorgan<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Darmflora.2C_Vitamine_und_Spurenelemente\"><span class=\"tocnumber\">4<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Darmflora, Vitamine und Spurenelemente<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Was_sch.C3.A4digt_den_Darm\"><span class=\"tocnumber\">5<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Was sch\u00e4digt den Darm<\/span><\/a>\n<ul>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Fehlern.C3.A4hrung\"><span class=\"tocnumber\">5.1<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Fehlern\u00e4hrung<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Medikamente\"><span class=\"tocnumber\">5.2<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Medikamente<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Stress\"><span class=\"tocnumber\">5.3<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Stress<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Unvertr.C3.A4glichkeiten\"><span class=\"tocnumber\">5.4<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Unvertr\u00e4glichkeiten<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-2\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#weitere_Erkrankungen_im_Zusammenhang_mit_der_Darmflora\"><span class=\"tocnumber\">5.5<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">weitere Erkrankungen im Zusammenhang mit der Darmflora<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Symptome_einer_ver.C3.A4nderten_Darmflora\"><span class=\"tocnumber\">6<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Symptome einer ver\u00e4nderten Darmflora<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Wie_teste_ich_die_Darmflora\"><span class=\"tocnumber\">7<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Wie teste ich die Darmflora<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Wie_baue_ich_die_Darmflora_nach_einer_St.C3.B6rung_wieder_auf\"><span class=\"tocnumber\">8<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Wie baue ich die Darmflora nach einer St\u00f6rung wieder auf<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Wiki\"><span class=\"tocnumber\">9<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Wiki<\/span><\/a><\/li>\n<li class=\"toclevel-1\"><a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/darmflora#Web\"><span class=\"tocnumber\">10<\/span>\u00a0<span class=\"toctext\">Web<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a id=\"Was_ist_der_Darm\" name=\"Was_ist_der_Darm\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Was ist der Darm<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Schlauchf\u00f6rmiges, etwa sieben bis neun Meter langes Organ<\/li>\n<li>Dient der Nahrungszerlegung \/ Verwertung, Energiegewinnung und Wasseraufnahme<\/li>\n<li>Dient der Immunabwehr, Bildung von Immunzellen (ca. 80% des Immunsystems)<\/li>\n<li>Erzeugung von Hormonen, Mikron\u00e4hrstoffen, Vitaminen und weiterer bioaktiver Stoffe<\/li>\n<li>Der massgebliche Teil der Arbeit wird durch zahlreiche (ca. 400 bisher bekannte) Bakterienarten erledigt<\/li>\n<li>Die Besiedlung des Darms durch diese Bakterien nennt man \u201eDarmflora\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a id=\"Abschnitte_des_Darmes\" name=\"Abschnitte_des_Darmes\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Abschnitte des Darmes<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>D\u00fcnndarm<\/li>\n<\/ul>\n<p>An den Magenpf\u00f6rtner schlie\u00dft sich der D\u00fcnndarm an, Er ist im entspannten Zustand 6-7 Meter lang. In ihm m\u00fcnden der Hauptgallen- und der Bauchspeicheldr\u00fcsengang. Hier findet der gr\u00f6\u00dfte Teil der Verdauung und die Resoption der freigesetzen und aufgespaltenen N\u00e4hrstoffe statt. Gleichzeitig erfolgt hier die Resorption der B-Vitamine. Zudem ist der D\u00fcnndarm das gr\u00f6\u00dfte Immunorgan (GALT) des K\u00f6rpers. Hier befindet sich auch das lymphatische System, welches k\u00f6perfremde Stoffe und giftige Spaltprodukte entsorgt. Die Darmschleimhaut beherbergt Teile der Darmflora.<\/p>\n<ul>\n<li>Blinddarm<\/li>\n<\/ul>\n<p>An den D\u00fcnndarm schlie\u00dft sich der Blinddarm (7 cm) im rechten Unterbauch mit dem Wurmfortsatz als entwicklungsgeschichtliches Relikt an. Heute nimmt man an, dass zwar der Wurmfortsatz keine Funktion zur Verdauung besitzt, jedoch sich dort wichtige Bakterienst\u00e4mme befinden, die der Darm nach einer starken St\u00f6rung (z.B. durch Antibiotika) zur Neubesiedlung ben\u00f6tigt.<\/p>\n<ul>\n<li>Dickdarm<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Dickdarm (Colon) ist etwa 1,5 Meter lang und besteht aus einem aufsteigenden Teil, dem Querteil und dem S-f\u00f6rmigen Teil. Hier werden die bisher unverdauten Reste mit der Hilfe von Bakterien durch G\u00e4rung (und F\u00e4ulnis) zersetzt. Au\u00dferdem wird hier Wasser und Salze, die mit den Verdauungss\u00e4ften in den Darm gelangen r\u00fcckresorbiert. Im Dickdarm befindet sich der Hauptteil der Darmbakterien.<\/p>\n<ul>\n<li>Mastdarm<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der s-f\u00f6rmige Endabschnitt des Dickdarmes, der Mastdarm endet mit dem Schlie\u00dfmuskel des After. Hier findet die Kotformung statt.<\/p>\n<p><a id=\"Die_Darmflora\" name=\"Die_Darmflora\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Die Darmflora<\/span><\/h2>\n<p>Sie befindet sich auf der Oberfl\u00e4che als Biofilm unserer Schleimhaut. Sie bildet dort ein Schutznetz welches Teil unseres Immunsystem ist. Bisher wurden ca. 400 verschiedene Bakteriearten untersucht. Insgesamt befinden sich dort 10x mehr Zellen als unserer eigener K\u00f6rper besitzt. Dies ist m\u00f6glich, da diese Bakterien erheblich kleiner als die menschlichen Zellen sind. Den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Darmflora nehmen Milchs\u00e4urebakterien ( Escheria, Lactobacillus, Bifidobakterien, Acidophilus, Oxalobacter) ein. Schon gleich nach der Geburt mit den ersten Stillungen beginnt sich die Darmflora auszubilden, indem einige Kulturen sich von der Mutter auf das Kind \u00fcbertragen. Man wei\u00df inzwischen, dass auf nat\u00fcrlichem Wege geborene Kinder schneller die Darmflora aufbauen k\u00f6nnen und damit weniger Empfindlichkeiten zeigen. Wie neuere Forschungen zeigen, scheint es beim Menschen 3 unterschiedliche Besiedlungstypen zu geben, die man \u00e4hnlich wie unsere Blutgruppen unabh\u00e4ngig von geografischen und ethnischen Zusammenh\u00e4ngen betrachten kann. Letztlich \u00e4ndert sich w\u00e4hrend des Lebens die Darmflora auch mit den Ern\u00e4hrungsgewohnheiten. So hat, genau betrachtet jeder Mensch eine einzigartig ausgebildete Darmflora. Deshalb hat auch die Ern\u00e4hrung einen so gro\u00dfen Einflu\u00df auf deren Zusammensetzung und somit auf die Gesunderhaltung. Ein gesunder Erwachsener beherbergt etwa 2 kg Bakterien, also 35% mehr Masse als das Gehirn!<\/p>\n<p>Fr\u00fcher nahm man an, dass der Zw\u00f6lffingerdarm keine Bakterien beherbergt. Heute wei\u00df man, dass dort die Flora sowohl aus Laktobazillen, Enterokokken, Bacteroides und weiteren Arten besteht. Der D\u00fcnndarm beherbergt noch mehr Arten und diese in um einige Potenzen h\u00f6herer Zahl. Die meisten Bakterien findet man im Dickdarm und das in noch h\u00f6herem Artenreichtum. Die bekanntesten sind E. coli und Bifidobakterien, die auch nat\u00fcrlichen Joghurtkulturen beigesetzt werden. Die Bakterien aus biologisch noch aktivem, unerhitzten Joghurt reichen allein bei gest\u00f6rter Flora idR. nicht aus um die Darmflora wieder erfolgreich aufzubauen, zudem sind gerade Milchprodukte f\u00fcr viele Menschen dann unvertr\u00e4glich. Bifidobakterien finden sich auch in der Muttermilch wieder und d\u00fcrften damit den Grundstock der Darmflora von S\u00e4uglichen bilden.<\/p>\n<p>Insgesamt hat man schon \u00fcber 6.000 verschiedene Bakterien-Formen im gesunden Darm identifiziert. Besondere Bedeutung besitzen f\u00fcr uns die Gruppe der Probiotika. Diese Unterarten der Milchs\u00e4urebakterien sind gegen Magens\u00e4ure sehr best\u00e4ndig und haften besonders gut an den Saumzellen der D\u00fcnndarmschleimhaut an. Probiotika sorgen f\u00fcr eine saure Umgebung im Darm. Sie produzieren Milch- und Essigs\u00e4ure. Dadurch werden Pilze und krankmachende sowie F\u00e4ulnisbakterien, die besser in neutraler oder sogar basischer Umgebung wachsen unterdr\u00fcckt. Es ist inzwischen schon deutlich geworden, dass unser Mikobiom bioaktive Stoffe wie Antibiotika, Interferone (Krebsmedikamente) und Insulin erzeugen kann. Um gut zu gedeihen, ben\u00f6tigen die probiotischen Bakterienst\u00e4mme prebiotische Bestandteile in unserer Nahrung. Das sind\u00a0<b><a title=\"Ballaststoffe\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Ballaststoffe\">Ballaststoffe<\/a><\/b>\u00a0wie z.B. Oligofructose, die unsere \u201eguten\u201c Bakterien als Nahrung ben\u00f6tigen und einige St\u00e4rkesorten (resistente St\u00e4rke Typ3) pflanzlicher Herkunft (siehe auch\u00a0<a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/ernaehrung\/119348-resistente-staerke-praebiotika-probiotika.html\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/ernaehrung\/119348-resistente-staerke-praebiotika-probiotika.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">resistente St\u00e4rke\/Forum<\/a>). Im Dickdarm sollten die dort vorhandenen Bakterienst\u00e4mme keinen direkten Kontakt mit der Darmwand haben, sie werden dann von einem sch\u00fctzenden Biofilm getrennt. Neuere Erkenntnisse lassen jedoch vermuten, dass dieser Schutzwall durch Emulgatoren (in Lebensmitteln) vernichtet wird. Die Bakterien entsorgen in Zusammenarbeit mit dem lymphatischen System (GALT) des Darmes auch giftige Spaltprodukte und k\u00f6rperfremde Stoffe. Mit Hilfe der Darmflora werden Abwehrzellen produziert, die einen Gro\u00dfteil des Immunsystems ausmachen. Auch an der Bildung von Hormonen und Vitaminen ist der Darm beteiligt. Neuere Untersuchungen zeigen, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora tageszeitlich \u00e4ndert. W\u00e4hrend in der Nacht haupts\u00e4chlich der Stoffwechsel im Vordergrund steht, ist es am Tag in der Hellphase die Entgiftung.<\/p>\n<p><a id=\"Der_Darm_als_Immunorgan\" name=\"Der_Darm_als_Immunorgan\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Der Darm als Immunorgan<\/span><\/h2>\n<p>St\u00e4ndig nehmen wir k\u00f6rperfremde Partikel auf. Unter ihnen nat\u00fcrlich auch Bakterien, Viren, Pilze und deren Sporen. Etliche davon k\u00f6nnen unseren K\u00f6rper sch\u00e4digen, sie haben eine pathogene Wirkung. Damit das nicht geschieht, sch\u00fctzt uns unser Immunsystem. Es besteht aus mehreren Komponenten mit unterschiedlichem Wirkmechanismus. Zuerst treffen sie auf Barrieresysteme, die ein tieferes Eindringen verhindern. Aber auch diese k\u00f6nnen noch von einem Teil \u00fcberwunden werden. Etliche dieser Keime kommen dann mit dem gr\u00f6\u00dften Immunorgan, dem Magen-Darm-Trakt in Ber\u00fchrung. Dieser enth\u00e4lt mehr antik\u00f6rperproduzierende Zellen als alle anderen (Lymphknoten und Milz) zusammen. Hier befinden sich Rezeptoren, welche an einem Muster erkennen, ob es sich um etwas k\u00f6rperfremdes und damit potentiell gef\u00e4hrliches oder eigenes handelt. So entscheidet der Darm, ob das Immunsystem \u00fcber Enzyme aktiviert wird und erzeugt \u00fcber das Mikrobiom die schon oben genannten bioaktiven Substanzen. Sind Krankheitserreger vorhanden produzieren dadurch Plasmazellen im Lymphsystem das Immunglobulin A (IgA) und verteilen es \u00fcber das Blut im K\u00f6rper. Nat\u00fcrlich mu\u00df der Darm und die Darmflora stark und gesund sein um diese Aufgaben erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Eine gest\u00f6rte Darmflora wirkt sich sehr negativ aus, da die Infektanf\u00e4lligkeit proportional steigt. Ist sie gesund, verhindert sie wie ein Schutznetz dass Gifte und Krankheitserreger wie sch\u00e4dliche Keime und Pilze \u00fcberhaupt nicht bis zu der Darmschleimhaut vordringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a id=\"Darmflora.2C_Vitamine_und_Spurenelemente\" name=\"Darmflora.2C_Vitamine_und_Spurenelemente\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Darmflora, Vitamine und Spurenelemente<\/span><\/h2>\n<p>Eine gesunde Darmflora bildet neben einigen Hormonen auch Vitamine und deren Vorstufen. Das gilt besonders f\u00fcr Vitamine aus dem B-Komplex. Ist die Darmflora gest\u00f6rt, stehen dem K\u00f6rper diese Vitamine nicht zur Verf\u00fcgung und es kommt in diesem Zusammenhang zu weiteren St\u00f6rungen. Deshalb sollte man zeitgleich mit Antibiotika-Behandlungen zumindest B-Vitamine zu sich nehmen obwohl auch ein erh\u00f6hter Bedarf an Vitamin A, C, D, K und eventuell auch Zink(?) besteht.<\/p>\n<p>Auch die vom Organismus ben\u00f6tigten Spurenelemente werden vorwiegend \u00fcber den Darm bereit gestellt. Patienten mit erkrankten Darmabschnitten leiden h\u00e4ufig auch an einem Mangel (zB. Eisen bei Z\u00f6likatie).<\/p>\n<p><a id=\"Was_sch.C3.A4digt_den_Darm\" name=\"Was_sch.C3.A4digt_den_Darm\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Was sch\u00e4digt den Darm<\/span><\/h2>\n<p><a id=\"Fehlern.C3.A4hrung\" name=\"Fehlern.C3.A4hrung\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Fehlern\u00e4hrung<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>ballaststoff- und fl\u00fcssigkeitsarme Ern\u00e4hrung beg\u00fcnstigt Verstopfungen<\/li>\n<li>fetthaltige Kost senkt die Darmt\u00e4tigkeit<\/li>\n<li>kurzkettige, leicht spaltbare Kohlenhydrate wie Zuckerarten und verdauliche St\u00e4rke sind Hauptbestandteile \u201emoderner\u201c N\u00e4hrmittel. Das \u00dcberangebot beg\u00fcnstigt Hefepilze (Candida), f\u00fchrt zu \u00dcbergewicht, Diabetes und weiteren Zivilisationskrankheiten.<\/li>\n<li>zuviel Eiweiss kann zu einem \u00dcberschuss von F\u00e4ulnisbakterien f\u00fchren<\/li>\n<li>Fertigprodukte enthalten Konservierungsstoffe, k\u00fcnstliche Aromen und Geschmacksverst\u00e4rker, die die Darmflora st\u00f6ren k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Medikamente\" name=\"Medikamente\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Medikamente<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><a title=\"Antibiotika\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Antibiotika\">Antibiotika<\/a>\u00a0kann Durchfall erzeugen und erh\u00f6ht die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Infekte durch die weitgehende Zerst\u00f6rung der Darmflora. W\u00e4hrend sich in den meisten F\u00e4llen die Flora innerhalb eines halben Jahres wieder erholt, f\u00fchrt oft eine erneute Antibiotika-Behandlung w\u00e4hrend dieser Phase unbehandelt zu bleibenden Sch\u00e4den.<\/li>\n<li>Weitere Medikamente: z.B. Abf\u00fchrmittel oder Cortisonpr\u00e4parate u.a.<\/li>\n<li>Chemotherapie<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Stress\" name=\"Stress\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Stress<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>Einfluss durch Stress, \u00c4rger, Sorgen<\/li>\n<li>Einfluss durch seelische Verfassung generell<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Unvertr.C3.A4glichkeiten\" name=\"Unvertr.C3.A4glichkeiten\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">Unvertr\u00e4glichkeiten<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><a title=\"Laktose-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Laktose-Intoleranz\">Laktose-Intoleranz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>10 bis 20 Prozent der Menschen in Mitteleuropa leiden an Milchzuckerunvertr\u00e4glichkeit (Laktose-Intoleranz). Ihnen fehlt das Enzym Laktase zur Verarbeitung des Milchzuckers aus der Nahrung. Der Milchzucker kann im D\u00fcnndarm nicht aufgespalten werden. Wird keine kuhmilchfreie Di\u00e4t eingehalten, leiden die Betroffenen unter Beschwerden wie Bl\u00e4hungen und chronischem Durchfall. Milchs\u00e4urebakterien verg\u00e4ren einen gro\u00dfen Teil des Milchzuckers und stellen damit einen Ersatz f\u00fcr das Enzym Laktase dar. Einige Menschen mit Laktose-Intoleranz sind bei ausreichender Zufuhr von Probiotika beschwerdefrei.<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Gluten-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Gluten-Intoleranz\">Gluten-Intoleranz<\/a>\u00a0Z\u00f6likatie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Unvert\u00e4glichkeit von Gluten, einem Klebeeiweiss welches vorwiegend in Weizen- und Dinkelprodukten zu finden ist l\u00f6st im D\u00fcnndarm eine Erkrankung aus, die als Z\u00f6likatie bezeichnet wird. Dabei ist zu beobachten, dass sich Z\u00f6likatie entweder in der Kindheit oder im Alter von 30-40 Jahren vermehrt entwickelt. Die Symptome sind oftmals schwer zu deuten, da nicht immer Durchfall und Bl\u00e4hungen auftreten, sondern auch Gelenkschmerzen, Konzentationsst\u00f6rungen, Angstzust\u00e4nde oder Kopfschmerzen begleitende Symptome sein k\u00f6nnen. Bei Kindern k\u00f6nnen Entwicklungsst\u00f6rungen auftreten, da durch die Erkrankung sich die Darmzotten zur\u00fcckbilden und somit auch die Aufnahme von N\u00e4hrstoffen, Spurenelementen (Eisen) und Vitaminen vermindert wird.<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Histamin-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Histamin-Intoleranz\">Histamin-Intoleranz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fructose-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Fructose-Intoleranz\">Fructose-Intoleranz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Um Unvertr\u00e4glichkeiten bei einem\u00a0<a title=\"Reizdarmsyndrom\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Reizdarmsyndrom\">Reizdarmsyndrom<\/a>\u00a0zu diagnostizieren, kann unter \u00e4rztlicher Begleitung auch die spezielle FODMAP \u2013 Di\u00e4t genutzt werden. Hierbei entzieht man alle jene Kohlenhydrate, welche Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeiten ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Meist bessern sich die unangenehmen Symptome schnell. Dann l\u00e4sst man wieder bestimmte Lebensmittel zu und findet so heraus, bei welchen eine Unvertr\u00e4glichkeit besteht. Weil hierbei eine Zeit lang wichtige Nahrungsbestandteile dem K\u00f6rper entzogen werden, sollte eine FODMAP \u2013 Di\u00e4t nur unter \u00e4rztlicher Begleitung erfolgen.<\/p>\n<p><a id=\"weitere_Erkrankungen_im_Zusammenhang_mit_der_Darmflora\" name=\"weitere_Erkrankungen_im_Zusammenhang_mit_der_Darmflora\"><\/a><\/p>\n<h3><span class=\"mw-headline\">weitere Erkrankungen im Zusammenhang mit der Darmflora<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>Morbus Crohn<\/li>\n<li><a title=\"Reizdarmsyndrom\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Reizdarmsyndrom\">Reizdarm<\/a>\u00a0(RDS)<\/li>\n<li><a title=\"Candida\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Candida\">Candidose des Darmes<\/a><\/li>\n<li>Glukoseintoleranz<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus einer Glukoseintoleranz kann sich Diabetes (Typ2) entwickeln.<\/p>\n<ul>\n<li>Herz-Kreislauferkrankungen<\/li>\n<li>\u00dcbergewicht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Forschungen mit fehlern\u00e4hrten, \u00fcbergewichtigen M\u00e4usen haben ergeben, dass sie eine stark ver\u00e4nderte Darmflora entwickelten. Pflanzte man diese in einen gesunden Tierbestand ein, wurde dieser trotz konstant gehaltener Ern\u00e4hrung ebenfalls \u00fcbergewichtig. Gleichzeitig erh\u00f6hte sich auch das Diabetes-Risiko sowie die Neigung zu Herz-Kreislauferkrankungen. Man kann annehmen, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen \u00fcbertragbar sind.<\/p>\n<p><a id=\"Symptome_einer_ver.C3.A4nderten_Darmflora\" name=\"Symptome_einer_ver.C3.A4nderten_Darmflora\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Symptome einer ver\u00e4nderten Darmflora<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Aufsto\u00dfen, Bl\u00e4hungen (\u00fcbelriechend bei F\u00e4ulnisflora)<\/li>\n<li>Darmkr\u00e4mpfe<\/li>\n<li>Verstopfung, Durchfall, unvollst\u00e4ndige Darmentleerung, Schleim im Stuhl<\/li>\n<li>\u00dcbergewicht<\/li>\n<li>M\u00fcdigkeit, Schlafst\u00f6rung, Unwohlsein, Vitalit\u00e4tsminderung<\/li>\n<li>migr\u00e4neartige Kopfschmerzen<\/li>\n<li>Pilzerkrankungen<\/li>\n<li>Hauterkrankungen (Neigung zu Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte)<\/li>\n<li>erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<li>Mangelerkrankungen (auch An\u00e4mie)<\/li>\n<li>bei Kindern Entwicklungsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Wie_teste_ich_die_Darmflora\" name=\"Wie_teste_ich_die_Darmflora\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Wie teste ich die Darmflora<\/span><\/h2>\n<p>Eine Darmflora-Analyse (Stuhlprobe) zeigt deren mikrobiologische Zusammensetzung im Dickdarm<\/p>\n<p>Was l\u00e4sst sich dadurch aussagen?<\/p>\n<ul>\n<li>Wie sieht die Besiedlung mit Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen aus<\/li>\n<li>Was davon hat f\u00fcr mich krankmachende Eigenschaften<\/li>\n<li>Wie ist der S\u00e4uregrad (zur Beurteilung des Milieus)<\/li>\n<li>Wie ist die Abwehrsituation meines Immunsystems<\/li>\n<li>Welche M\u00f6glichkeiten bestehen zur Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts<\/li>\n<\/ul>\n<p>Soll die D\u00fcnndarmflora untersucht werden bietet sich ein\u00a0<a title=\"H2-Atemtest\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/H2-Atemtest\">H2-Atemtest<\/a>\u00a0an. (\u00a0<a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.gastropraxis-mainz.de\/index.php?id=h2-atemteste\" href=\"https:\/\/www.gastropraxis-mainz.de\/index.php?id=h2-atemteste\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">H2 Test<\/a>\u00a0)<\/p>\n<p><a id=\"Wie_baue_ich_die_Darmflora_nach_einer_St.C3.B6rung_wieder_auf\" name=\"Wie_baue_ich_die_Darmflora_nach_einer_St.C3.B6rung_wieder_auf\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Wie baue ich die Darmflora nach einer St\u00f6rung wieder auf<\/span><\/h2>\n<p>In vielen F\u00e4llen l\u00e4sst sich in der Anfangsphase vor dem Entstehen chronischer Darmkrankheiten die Darmflora durch den Patienten mittels relativ einfacher Ma\u00dfnahmen wieder aufbauen. Man spricht in diesem Falle auch von Symbioselenkung. V\u00f6llig falsch w\u00e4re es, wenn man medikament\u00f6s die Symptome (entweder Durchfall oder Verstopfung) lediglich unterdr\u00fcckt und die Ursache nicht beseitigt! Es muss gekl\u00e4rt sein, ob sich die Probleme durch eine Unvert\u00e4glichkeit oder durch andere Ursachen entwickelt haben. Liegt eine Nahrungsmittelunvert\u00e4glichkeit vor, mu\u00df man die Ern\u00e4hrung darauf einstellen, da eine \u201eHeilung\u201c im \u00fcblichen Sinne nicht m\u00f6glich ist und die Unvertr\u00e4glichkeit lebensl\u00e4nglich besteht.<\/p>\n<p>Ein sehr wirksames Naturheilmittel, welches sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung weitgehend ohne negative Nebenwirkungen wirkt sind\u00a0<b>Flohsamenschalen<\/b>\u00a0der Pflanze Plantago ovata, meist nur kurz Flohsamen, indischer -, bzw. schwarzer oder franz\u00f6sischer Flohsamen genannt. Dieses nat\u00fcrliche Darmregulanz vereint mehrere Vorz\u00fcge. Die Schalen binden gro\u00dfe Mengen Wasser, welches dadurch eine h\u00f6here Verweildauer im Darm hat. Zugleich quellen die\u00a0<b><a title=\"Ballaststoffe\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Ballaststoffe\">Ballaststoffe<\/a><\/b>\u00a0stark auf. Dadurch erh\u00f6ht sich das Volumen, die Peristaltik wird bei verbesserter Konsistenz angeregt und die l\u00f6slichen Ballaststoffe reinigen den Darm. Die letzt genannte Eigenschaft sch\u00fctzt den Darm vor Entz\u00fcndungen und Krebs. Sie f\u00f6rdert zugleich das Wachstum einer gesunden bakteriellen Darmflora, welche in der Folge den sch\u00e4dlichen Teil der Cholesterine senkt und das Immunsystem st\u00e4rkt. Neben diesen hervorragenden Eigenschaften steigern die Ballaststoffe \u00fcber die Volumenerh\u00f6hung das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl. Flohsamenschalen unterst\u00fctzen deshalb zus\u00e4tzlich Ma\u00dfnahmen der Gewichtskontrolle. Das Mittel kann im Gegensatz zu chemischen Medikamenten ohne Einschr\u00e4nkungen langfristig eingenommen werden, sofern gleichzeitig gen\u00fcgend Fl\u00fcssigkeit zugef\u00fchrt wird. Bei sehr starken Durchf\u00e4llen (zB nach einer St\u00f6rung durch Antibiotika) reicht meist die Wirkung von Flohsamen nicht aus. Dann ist es sinnvoll dem gereizten Darm zuerst eine Ruhepause durch\u00a0<b>Heilfasten<\/b>\u00a0zu g\u00f6nnen. Erst dadurch wird es m\u00f6glich, den Boden f\u00fcr einen Neuaufbau der Darmflora zu ebnen. In den vielen Vertiefungen und Taschen befinden sich alte \u201eSchlacken\u201c, die ein idealer N\u00e4hrboden f\u00fcr F\u00e4ulnis- und Krankheitskeime, Pilze aber auch Parasiten (W\u00fcrmer) bilden. Diese Altlasten belasten nicht nur das gesamte Verdauungs-System sondern auch Blut und Lymphe und somit den gesamten K\u00f6rper. Mit Glaubersalz und Einl\u00e4ufen kann man die\u00a0<a title=\"Entschlackung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Entschlackung\">Entschlackung<\/a>\u00a0unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Daran schlie\u00dft man durch Symbioselenkung den Neustart der Darmflora an. Durch probiotische Pr\u00e4parate, also Bakterienkulturen aus der Apotheke mit diversen Bifidium-Bakterien und Lactobacillus oder mit sehr guter Regenerationsleistung durch Brottrunk, geeignete zucker- und st\u00e4rkearme aber ballaststoffreiche Nahrung (Vollkorn, Gem\u00fcse, Leinsamen, Joghurt und milchs\u00e4urevergorenen Lebensmitteln\/Gem\u00fcses\u00e4ften) und gr\u00f6\u00dferer Mengen Wasser erneuert sich die Darmflora. Auch der Einsatz resistenter St\u00e4rke verbessert augenscheinlich den Zustand der Darmflora. (siehe\u00a0<a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/ernaehrung\/119348-resistente-staerke-praebiotika-probiotika.html\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/vbboard\/ernaehrung\/119348-resistente-staerke-praebiotika-probiotika.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Forum<\/a>\u00a0) Dieser Vorgang dauert mehrere Wochen. Zugleich wird sich ein g\u00fcnstiger Nebeneffekt einstellen: Ohne weitere di\u00e4tische Ma\u00dfnahmen wird man sein \u00dcbergewicht reduzieren und zugleich seine Vitalit\u00e4t und Lebensfreude erh\u00f6hen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a id=\"Wiki\" name=\"Wiki\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Wiki<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><a title=\"Antibiotika\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Antibiotika\">Antibiotika<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ballaststoffe\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Ballaststoffe\">Ballaststoffe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Candida\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Candida\">Candida<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Entschlackung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Entschlackung\">Entschlackung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ern\u00e4hrung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Ern%C3%A4hrung\">Ern\u00e4hrung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Exorphine\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Exorphine\">Exorphine<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fehlbesiedlung des Darmes\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/fehlbesiedlung-des-darmes\/\">Fehlbesiedlung des Darmes<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Histamin-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Histamin-Intoleranz\">Histamin-Intoleranz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Laktose-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Laktose-Intoleranz\">Laktose-Intoleranz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gluten-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Gluten-Intoleranz\">Gluten-Intoleranz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fructose-Intoleranz\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Fructose-Intoleranz\">Fructose-Intoleranz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Infektionsschutz Immunsystem\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Infektionsschutz_Immunsystem\">Immunsystem<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mikroben\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Mikroben\">Mikroben<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Pilze\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Pilze\">Pilze<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Reizdarmsyndrom\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/Reizdarmsyndrom\">Reizdarmsyndrom<\/a><\/li>\n<li><a title=\"S\u00e4ure-Basen\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/S%C3%A4ure-Basen\">S\u00e4ure-Basen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"\u00dcbers\u00e4uerung\" href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/wiki\/%C3%9Cbers%C3%A4uerung\">\u00dcbers\u00e4uerung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a id=\"Web\" name=\"Web\"><\/a><\/p>\n<h2><span class=\"mw-headline\">Web<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/0,1518,752273,00.html\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/0,1518,752273,00.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Forschung an menschlicher Darmflora<\/a><\/li>\n<li><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/mikrobiom-bakterien-im-koerper-stellen-antibiotika-her-a-990700.html\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/mikrobiom-bakterien-im-koerper-stellen-antibiotika-her-a-990700.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Darmfloa stellt bioaktive Stoffe her<\/a><\/li>\n<li><a class=\"external text\" title=\"https:\/\/www.fodmaps.de\" href=\"https:\/\/www.fodmaps.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">FODMAP<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Falls tote Links entdeckt werden bitte Mitteilung an\u00a0<a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/members\/james.5353\/\">James<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff \u201eDarmflora\u201c stammt aus einer Zeit, in der man deren Zusammensetzung noch nicht genau kannte. Da die Besiedlung vornehmlich aus vielen Bakterienarten und einigen Pilzen gebildet werden, welche nicht zum Pflanzenreich geh\u00f6ren ist dieser Begriff irref\u00fchrend. Da sich aber \u201eFlora\u201c statt \u201eFauna\u201c eingeb\u00fcrgert hat, verwenden wir den Begriff nat\u00fcrlich weiter. 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