Spezialkost ABF

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Spezialkost ABF

Die ersten Ansätze zu ABF sind, zunächst ohne Hintergrund zu „Ayurveda“, im Jahr 1997 entstanden, wurden schrittweise weiterentwickelt und haben sich mittlerweile bestätigt. Hier
ein kurzer Überblick zu Ayurveda.

A = Ayurveda,
B = Basen,
F = Fasten

Die lebensfeindliche Entwicklung unserer Nahrungsmittel in den letzten 100 Jahren macht es prinzipiell erforderlich, rohem Obst und Gemüse ein gröŸeres Gewicht zu geben. Das reduziert nicht nur den Anteil der Fertigprodukte, sondern dient auch dem Säure-Basen-Haushalt (denn Rohkost bildet Basen).

Reduziert wird auch die Belastung unserer Verdauungsorgane. Speziell die Gestaltung des Vormittags gewährt ihnen gröŸere Möglichkeiten für Ruhe und Regeneration, wirkt dem allgemeinen Überangebot entgegen und schöpft die seit Jahrtausenden bekannten Vorteile des Fastens ab, ohne den Körper durch strengen Nahrungsentzug in die Enge zu treiben.

Die Reihenfolge der Mahlzeiten (mittags Rohkost, abends warm) ist ungewöhnlich, korreliert jedoch (gemäŸ Ayurveda) mit der Leistungskraft unserer Verdauung. Und die Verdauung ist das Ziel und der Mittelpunkt von „ABF“. Alle bereitgestellten Vitalstoffe soll der Körper auch erhalten, und die Bildung von unverdauten Rückständen (Schlacken) wird vermieden. Dieser optimalen Verdauung ist es zu verdanken, dass die „Spezialkost ABF“, ganz im Sinne von Ayurveda, keine Nahrungsergänzung benötigt. Entsprechende Analysen (Vitalstoffe, Säure-Basen-Haushalt) wurden durchgeführt.

Die 3 Phasen von ABF:

  • Phase 1: Wasser
  • Phase 2: Rohkost (ca. 12 – 15 Uhr)
  • Phase 3: Brot und Kartoffeln

Inhaltsverzeichnis

Phase 1: Wasser

Die Phase 1 beginnt, zu einem beliebigen Zeitpunkt, mit dem Frühstück. Es besteht zu gleichen Teilen aus Milch und Kaffee. AnschlieŸend wird 1 ½ Liter (Leitungs-)Wasser 10 Minuten gekocht und langsam getrunken. Durch das Kochen bildet das Wasser (gemäŸ Ayurveda) eine spezielle, entgiftende Molekularstruktur.

Die verzehrte Flüssigkeitsmenge verhindert nicht nur jeglichen Flüssigkeitsmangel, sie entspricht auch einem regelmäŸigen Teilfasten und gewährt damit allen Organen des Stoffwechsels zusätzliche Möglichkeiten zu Erholung und Regeneration. Ein Hungergefühl entsteht nicht. Die Vorteile des Fastens sind, ebenso wie Ayurveda, seit Jahrtausenden bekannt und Bestandteil mancher Religion.

Phase 2: Rohkost

Diese Phase besteht aus rohem Obst und rohem Gemüse. Zuerst wird das Obst verzehrt, und dann das Gemüse. Der gemeinsame Verzehr von Obst und Gemüse ist nicht ratsam, weil Obst, wenn es zusammen mit anderen Nahrungsmitteln verzehrt wird, Schadstoffe bildet.

Es gefällt sowohl dem Geschmack als auch dem Körper, wenn man sich bei der Auswahl nicht nur auf eine einzige Obst- bzw. Gemüsesorte beschränkt, sondern die Vielfalt zu Wort kommen lässt. Das macht Versorgung und Lagerung komplizierter, aber die Vielfalt der Vitalstoffe ist wertvoll.

Bei Problemen mit Obst kann es durch Gemüse ersetzt werden. Verträgt man auch kein Gemüse, wird es schwierig. Dann ist eine penible Suche nach verträglichen Obst- bzw. Gemüsesorten sinnvoll.

Gemüseteller können mit angekeimten Getreidekörnern ergänzt werden. Das Ankeimen ist, wenn man es noch nicht kennt, eine kleine Wissenschaft. Näheres siehe Weblinks.

  • Obstteller Beispiel 1: Bananen, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen.
  • Obstteller Beispiel 2: „pfel, Birnen, Erdbeeren, Pampelmusen.
  • Gemüseteller Beispiel 1: Gurken, Tomaten, Oliven, Paprika.
  • Gemüseteller Beispiel 2: Kopfsalat, Karotten, angekeimte Getreidekörner, Küchenkräuter, Zitronensaft, Olivenöl.

Phase 3: Brot und Kartoffeln

Kartoffeln sind, genau wie Rohkost, Basenbildner, aber im Gegensatz zu Rohkost werden sie erwärmt. Das ist die Gelegenheit für alle Gemüse, mit in die Pfanne zu kommen. Der Vorteil dieser Behandlung: die Erwärmung steigert bei (manchen) sekundären Pflanzenstoffen die Ausbeute.

Brot, genauer gesagt Vollkornbrot, ist kein Basenbildner, aber es hat eine andere, wichtige Eigenschaft: es ist der beste Lieferant von Ballaststoffen. Ballaststoffe wiederum sind der beste Pfleger unseres Darms, und der Darm ist unsere Wurzel. Auch zu Suppen ist Brot eine empfehlenswerte Ergänzung.

Willkommene Beilagen (sowohl zu Brot als auch zu Kartoffeln) sind Gemüse, Milcherzeugnisse (Joghurt, Quark, Käse), Eier und Fisch.

Die Phase 3 besteht aus 2 Mahlzeiten. Da das Erwärmen unweigerlich ein wenig Aufwand mit sich bringt, ist es praktikabler, die Kartoffelpfanne in die ruhigere Zeit nach 18 Uhr zu legen und die Phase 3 mit der Brotmahlzeit zu beginnen.

  • Brotmahlzeit Beispiel: Vollkornbrot, Limburger (10%), Tomaten, Küchenkräuter, Naturjoghurt.
  • Kartoffelpfanne Beispiel: Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Ei.

Küchenfett:

  • Butter (zu Brot und zum Braten) und
  • Olivenöl sind willkommen.

Rote Karte:

  • Zucker & Co gehören nicht zu „ABF“.
  • Fertigprodukte sind eine schlimme Spezies. Brot und Milcherzeugnisse werden toleriert.

Der Mund

Mund und Zähne sind in besonderer Weise mit unserer Speisekarte und unserem Befinden verbunden und überraschen uns im Laufe der Zeit mit manchem Problem. Eine wirksame Vorsorge ist wünschenswert: Nach dem Putzen der Zähne wird ein gestrichener Teelöffel Meersalz in einem Glas warmem Wasser aufgelöst und die Flüssigkeit 5 Minuten im Mund behalten. Das Meersalz wird auch zum Würzen verwendet.

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