Entfernung von Zahnherden (Gift- und Eiterherde)

Kategorien: Zähne

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zahnherde sind Schädigungen des Kieferknochens, die oft weder schmerzen, noch von herkömmlichen Zahnärzten erkannt werden. Durch ungesunde Zahnfüllmaterialien, Vorschädigung im Mutterleib und den Kontakt mit Umwelt- und Wohngiften sammeln sich im Kiefer Gifte an, die zu Gewebsdefekten und Eiterungen führen. Wurzelbehandlungen, Wurzelreste nach Extraktionen und Wurzelentzündungen sind weitere Gründe für das Entstehen von Zahnherden. Wenn ein Zahn abstirbt, weil er z.b. durch das Beschleifen beim Zahnarzt geschädigt wurde, entsteht langfristig auch ein Zahnherd, denn tote Zähne faulen sozusagen im Kiefer. Nach außen (also in der Mundhöhle) sieht man nichts.

Zahnherde können auch zu einer Degeneration von Knochengewebe führen.

Bei verschiedenen Füllungen in den Zähnen können sich Dutzende Metalle (aus Legierungen) im Kiefer sammeln. Bakterien, Pilze und Viren gesellen sich dazu und belasten den Menschen in seiner Grundkonstitution. Erst im letzten Stadium bilden sich, für normale Zahnärzte, sichtbare Wurzelgranulome. Fernwirkungen auf alle Organe sind möglich. Aus Zahnherden werden fortwährend Metalle und Bakterientoxine in kleinen Dosen abgegeben, welche die Gesundheit massiv schädigen können.

 

Zahnherde müssen operativ entfernt werden. Gelegentlich wird davon gesprochen, Zahnherde mit Infusionen, Rohkost oder anderen Methoden zu therapieren. In der einschlägigen Literatur werden diese Verfahren zwar gelegentlich zur Unterstützung empfohlen. Um eine Entfernung des betroffenen Gewebes kommt man aber nicht umhin.

Durch die Entfernung großer Mengen an Gift und Bakterien wird der Köper effektiv entgiftet und hat so die Chance, sein strapaziertes Immunsystem wieder für dessen eigentliche Aufgaben einzuspannen. Auch die Fernwirkung (zb Zahn 46 – Darm oder Magen) wird aufgehoben und Beschwerden am betroffenen Organ können sich bessern.

Diagnose

  • OPT/OPG (Panoramaröntgen des Kiefers)
  • Kiefer-CT (NewTom) 1
  • Topas-Test [2]
  • CAVITAT (Ultraschall des Kiefers) [3]
  • Speicheltest auf Gifte aus Zahnherden [4]
  • Kinesiologische Verfahren, EAV

Das OPT muss von erfahrenen Experten beurteilt werden. Oft werden Röntgenartefakte oder dünner Knochen z.b. am Kinn fälschlich als Herde identifiziert. Wesentlich öfter kommt es aber vor, dass der Behandler keine ausreichende Erfahrung darin besitzt, Knochendefekte röntgeologisch zu erkennen. Der Topastest misst direkt an verdächtigen Zähnen, ob sog. Leichengifte austreten. Cavitat ist ein punktuell angelegter Kiefer-Ultraschall, welcher offensichtlich stark abhängig davon ist, ob er richtig angewandt wurde (=störanfällig). Der Speicheltest auf sog. Leichengifte sagt nur etwas darüber aus, ob bestimmte Abbauprodukte in der Mundhöhle existieren. Streng genommen können diese auch von anderen Quellen als den Zähnen stammen. Am verlässlichsten scheint das NewTom zu sein, hier wird die Knochenstruktur dreidimensional sichtbar gemacht. Kinesiologische und andere energetische Verfahren sind umstritten, bei Verfechtern gelten sie als sensibler als bildgebende Methoden. Kritiker bezeichnen sie als Betrug.

Therapie

  • Ziehen der betroffenen Zähne und Entfernen des gestörten Kiefergewebes («Ausfräsen») mit Zunähen der Wunde und Unterstützung der Therapie durch Ozon-, Vitamin- und Mineralstoffgabe (nach Türk/Glaser [5])
  • Extraktion und Ausfräsen (s.o.), offen Halten der Wunde durch Antibiotika-Tamponaden, Ausheilen des Knochens von «unten» (nach Daunderer) Anleitung Nachversorgung Zahnherde

Die Frage, ob zugenäht oder offen gelassen werden soll, ist nicht endgültig geklärt. Die Verfechter des offenen Heilens argumentieren damit, dass die eingelegten Antibiotika-Gazestreifen für das Abheilen der Entzündung unerlässlich sind. Gefährliche Bakterien würden zerstört und das Ausheilen der Wunde «von unten nach oben» gewährleistet. Kritiker dieser Methode ziehen das speicheldichte Vernähen der Wunde vor und sehen im Einbringen von Medikamenten und Gazestreifen in den Knochen ein Heilungshindernis. Durch das ständige Einbringen von Fremdkörpern werde das ungestörte Ausheilen verhindert und Bakterien der Mundhöhle könnten ungehindert in den Kieferknochen gelangen. Eine dritte Fraktion von Behandlern präferiert keine der beiden Methoden und lässt einfach offen. Je nach dem, ob die Wunde gesäubert wurde («ausgefräst»), und wie gut das Immunsystem des Patienten ist, kann die Wunde auch so gesund zuheilen. Eine offene Ausheilung birgt jedoch immer das Risiko des Eindringens der physiologischen Bakterien der Mundhöhle, die im Kochen als pathologisch gelten.

Kosten

  • bei naturheilkundlichen Herdspezialisten bis zu mehreren Tausend Euro
  • bei Kieferchirurgen oder Zahnärzten, die «willig» sind, wesentlich billiger, teils auf Kasse

Infos

  • Vortrag über Zahnherde 1958, pdf [6]
  • umfassende Infos über Zahnherde [7]
  • beeindruckende Fallgeschichte [8]
  • Zahnherdentfernung keine Wundertherapie [9]
  • Infos mit Zahnschema der Wechselbeziehungen zu Organen [10]
  • Toxcenter.de [11]
  • verschiedene Fallbeispiele (Thomas Klein) [12]
  • Vortrag von K. Windstosser über Zahnherde und Krebstherapie[13]
  • Das dentale Herdgeschehen in biologisch-medizinischer Sicht, K. Windstosser [14]

Weblinks

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