Zusammenhang zwischen HIT und Alzheimer ?

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Könnte ein Zusammenhang zwischen HIT (Histamin Intoleranz) und Alzheimer bestehen?

So weit ich weiß, hat hierüber anscheinend noch niemand nachgedacht. Das heißt nicht, dass es nicht möglich ist.
Ich will jedoch nicht lange rätseln, ob es nun einen Zusammenhang geben könnte oder nicht, sondern meine eigene Erfahrung hier berichten.

Ich leide an HIT. Wahrscheinlich in geringer Weise schon seit 30 Jahren. Denn ich hatte oft Bauchschmerzen und viele Blähungen und auch Migräne war relativ häufig, besonders bei Wetterwechsel. Ich ging damals vo 30 Jahren zum Arzt und er überwies mich zum Internisten, aber es wurde keine organische Störung gefunden. Von HIT wussten die Ärzte damals noch kaum etwas.
Nun verschlechterte sich mein Zustand Anfang 2010 sehr beträchtlich. Ich ging zum Arzt und er diagnostizierte „Reizdarm“. Dass meine Probleme irgendwie mit dem Essen zusammen hingen, war mir klar. Ich hatte auch selbst schon jahrelang versucht, heraus zu finden, was ich nicht essen sollte. Jedoch ohne Erfolg. Der Arzt riet mir, mich genauer zu beobachten und jede Nahrung zu vermeiden, die ich nicht vertragen konnte. Das half mir jedoch überhaupt nicht weiter, obwohl ich viel herum probierte und mal dies und mal das weg ließ.
Es wurde jedoch immer schlimmer! Nun konnte ich auch nicht mehr schlafen, wachte mitten in der Nacht auf und fand keinen Schlaf mehr. Dann stellten sich vermehrt Kopfschmerzen ein. Es wurde so schlimm, dass ich schließlich nahezu ständig Kopfschmerzen hatte. Ich ging wieder zum Arzt und er verschrieb mir Aspirin. Schon nach der ersten Tablette wurde mein Kopfweh SCHLIMMER! Trotzdem nahm ich noch eine weitere Tablette. Nun wurde der Schmerz so schlimm, dass ich nur noch im Bett liegen konnte und hoffte, dass es wieder besser wurde. Jede Bewegung tat weh und ich konnte kaum noch denken. Endlich wurde es nächsten Tag langsam etwas besser. Aspirin nahm ich natürlich nicht mehr.
Mein Allgemeinzustand verschlechterte sich nun jeden Tag. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und vergaß alles. Ich saß oder lag nur noch herum, wurde depressiv, hatte ständiges Kopfweh. Dann kam der Schwindel. Bei der kleinsten Bewegung wurde mir schwarz vor den Augen. Einmal fiel ich ohne jeden Grund um, schlug mit dem Kopf gegen die Wand und hatte ein Platzwunde an der Stirn. Dann kamen Momente der vollkommenen Blindheit. Sie dauerten 10-15 Minuten. Ich sah nicht einmal mehr, ob es Tag oder Nacht war. Das beunruhigte mich sehr und
ich ging zum Optiker, der jedoch kein Augenleiden feststellte.
Aber nun kam es ganz schlimm mit meinem Gedächtnis. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, was ich vor 5 Minuten getan habe. Zum Beispiel besprach ich mit meiner Frau, was wir einkaufen sollten. Nach 10 Minuten ging ich zu meiner Frau und sagte ihr, dass wir doch die nächsten Tage einkaufen sollten. Sie meinte, wir hätten doch gerade erst darüber gesprochen. Ich wusste aber nichts mehr davon. Oft ging ich in den Garten, um irgend etwas zu holen oder auch nur zu sehen, ob das Gemüse schön wächst. Aber sobald ich vor der Türe war, wusste ich nicht mehr, warum ich nun im Freien stand. Wenn wir in die Stadt fuhren, wusste ich nicht mehr, wo das Auto geparkt war. Autofahren war natürlich auch nicht mehr möglich. Ich konnte nicht mehr gerade aus fahren und wäre eine Gefährdung für alle Autofahrer gewesen. Meine Frau bekam nun wirklich Angst um mich, denn es wurde tatsächlich ständig schlimmer. Ich konnte nicht mehr alleine gelassen werden und war immerzu nur traurig oder depressiv und hatte keinen Anreiz, irgend etwas zu tun.
Ich muss nun erwähnen, dass vor einigen Jahren ein Freund an Alzheimer starb und bald darauf auch der Vater meiner Schwiegertochter. Wir wussten also ziemlich genau, wie diese Krankheit in den Anfangsstadien aussieht. Genauso bahnte sich bei mir alles an!!! Ich hatte schreckliche Angst vor der Zukunft und meine arme Frau ebenso.
Schlimm war auch, dass ich nicht mehr flüssig reden konnte. Ich konnte ganz einfache Worte, wie z.B. Tasse, Fuß, Handtuch, einfach nicht finden. Zwar wusste ich genau, was ich sagen wollte und ich wusste auch, was eine Tasse war, aber ich konnte das Wort nicht finden. Schließlich sprach ich nur noch das Nötigste und verfiel in dumpfes Dahindämmern.
Zu meinem Arzt hatte ich nun kein Vertrauen mehr und suchte nach Möglichkeiten, einen anderen Arzt zu finden. Besser gesagt, meine Frau suchte danach, denn die Situation war auch für sie unerträglich geworden. Ich muss nun einfügen, dass wir in Neuseeland wohnen und hier ist es nicht so einfach wie in Deutschland, einen anderen Arzt aufzusuchen. Zusätzlich wohnen wir in einer sehr kleinen und abgelegenen Stadt. Bekannte gaben uns dann die Adresse einer deutschen Ärztin, die allerdings in einer anderen Stadt, 2 ½ Autostunden von uns entfernt lebte.
Wir nahmen die lange Reise und auch die Kosten auf uns. Ich war mehr tot als lebendig nach der langen Reise, denn meine Energie war fast auf den Nullpunkt angelangt. Ich konnte ohnehin beispielsweise kaum mehr als 1 km zu Fuß gehen, obwohl ich wenige Wochen vorher noch ohne Probleme Spaziergänge von 4-5 km gemacht hatte.
Die Fahrt zu dieser Ärztin hat sich gelohnt. Sie fand schnell heraus, dass ich HIT hatte und gab mir strikte Anleitungen, was ich nun zu tun hatte. Ich durfte nun für mehrere Tage nur Kartoffeln, Reis oder Porridge (Haferbrei) essen.
Und nun geschah etwas, das sich wie ein Wunder anhört. Schon nach drei Tagen ließ das Kopfweh deutlich nach. Nach einer Woche gingen wir gemeinsam 2 km spazieren und ich konnte wieder normal sprechen. Die Kopfschmerzen waren nun ganz weg und alles wurde langsam wieder ganz normal. Allerdings muss ich bis heute immer noch sehr extrem meine Diät einhalten. Zwar kann ich nun mehr essen als nur Kartoffeln, Reis und Haferbrei, muss aber streng nach der Liste der verbotenen Lebensmittel vorgehen. Wenn ich auch nur 30 gr Käse esse, oder gar noch ein Scheibe Brot, habe ich schon Probleme. Aber sie vergehen dann meistens nach ca. 3 Tagen (falls ich mich nach meiner Diät richte!) wieder und ich bin auch wirklich sehr streng mit mir selbst.
Somit bin ich nun wieder ganz normal, kann – meinem Alter von 73 Jahren gemäß – wieder im Garten arbeiten, spazieren gehen, Schreiben (wie man hier deutlich sehen kann!!!) und lebe wieder so, wie früher, wenn man mal von meiner Diät absieht.
Dass damals meine Kopfschmerzen nach der Einnahme von Aspirin immer schlimmer wurden, liegt daran, dass manche Medikamente das Histamin sehr stark fördern. Aspirin ist eines dieser Medikamente! Also kein Wunder, dass mein Kopfweh immer schlimmer wurde, denn es war eine Folge meiner HIT !

Nachdem ich – und auch meine Frau – die beiden oben erwähnten Fälle von Alzheimer sehr hautnah miterlebt haben, kann ich nun sehr gut beurteilen, dass meine Symptome die selben waren wie die bei den Alzheimer Patienten im Anfangsstadium. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass es möglicherweise Fälle gibt, die als Alzheimer diagnostiziert werden, jedoch lediglich durch Histamin verursacht werden.
Sollte hier jemand mitlesen, der einen Angehörigen pflegt, der sich im Anfangsstadium von Alzheimer befindet, würde ich vorschlagen, den Versuch zu machen, die Diät mal für ein paar Wochen ganz auf histaminfrei abzustellen. Anregungen gibt es hier im Forum mehr als genug, auch viele wichtige Informationen in Wiki.
Histamin beeinträchtig auch das Gehirn, das ist schon lange bekannt. Besonders die chronische Form. Es gibt die akute und die chronische Form, die meisten Patienten haben eine Mischung aus beiden. Die chronische Form wird nicht direkt durch Histamin verursacht, sondern durch sogenannte Histamin-Liberatoren. Ich will das hier nicht alles ausführlich beschreiben, dazu sind die entsprechenden Rubriken da und auch Wiki ist besonders hilfreich. Ich will nur noch erwähnen, dass z.B. Kaffee und auch Kakao oder Schokolade sehr gefährlich sein können. Also unbedingt auch das weg lassen! Auch Tomaten und Bananen. Mein Freund Allen, der vor einigen Jahren starb, aß Bananen sehr gerne und immer wenn wir ihn besuchten, mussten wir Bananen mitbringen. Davon aß er dann gleich 3-4 Stück auf einmal. Kein Wunder, dass es ihm sehr schnell immer schlechter ging. Kaffee gab es im Heim natürlich auch jeden Nachmittag und auch zum Frühstück. Und Brot (ist auch gefährlich wegen der Hefe oder Sauerteig!) wurde täglich gegessen. Vielleicht wäre dieser hochintelligente und liebe Mensch zu retten gewesen, wenn man mit der Nahrung aufgepasst hätte????

Kann sein, dass mein Fall ein Ausnahmefall ist und dass Alzheimer ganz was anderes ist und meine Symptome nur zufällig ähnlich wie Alzheimer ausgesehen haben. Mag alles sein. Aber es könnte auch sein, dass noch niemand auf die Idee kam, die HIT mit Alzheimer in Verbindung zu bringen. Alzheimer nimmt ja ständig zu und HIT auch. Bei HIT ist ganz viel Schuld und sicher auch ein Auslöser, dass unsere Ernährung heute sehr unnatürlich ist. Alles, was verarbeitet wurde, ist histaminhaltig. Jedes Essen muss immer frisch zubereitet werden. Auch Chemikalien in der Nahrung fördern das Histamin. Leider ist heute unsere Nahrung voll von Chemie. Auch wenn sie nicht direkt zugeführt wird, so ist sie schon infolge der Anbaumethoden voll von Spritzmitteln und Kunstdünger. Könnte also wirklich alles irgendwo zusammen hängen!

Ich muss noch erwähnen, dass oft zusammen mit HIT auch noch andere Intoleranzen vorkommen können, z.B. Laktose- oder Fructose-Intoleranz. Diese haben beeinträchtigen die Gehirnfunktion nicht! Nur das Histamin kann das Gehirn beeinträchtigen, insbesondere auch das Vegetative Nervensystem. Und somit auch den Schlal, den Blutdruck mit Schwindel und Kopfschmerzen, Herzrasen etc...
Vielleicht könnten meine Erfahrungen anderen Menschen in großer Not helfen! Denn es ist schrecklich, sich selbst beobachten zu müssen und zu sehen, wie man allmählich zum Idioten wird! Ich kann mir keine schlimmere Krankheit als diese vorstellen!!!

Schöne Grüße nach Deutschland
Werner
 
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wundermittel
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Hallo Fremder,

da alles mit allem zusammen hängt, kann ich mir einen Zusammenhang von Histaminproblemen und Alzheimer vorstellen. Histamin wirkt ja über Rezeptoren, an die nicht nur Histamin sondern auch andere (Boten)stoffe andocken können. Vielleicht läuft über diesen Weg auch eine Verschlechterung bzw. Beeinflussung von Alzheimer in den Anfängen.
Wenn dann schon Zerstörungen im Gehirn entstanden sind, ist es wahrscheinlich nicht mehr erfolgversprechend, mit einer Histamin-bezogenen Lebensweise zu steuern. (?)

Alzheimer-Krankheit

Dennoch: es wäre sicher in jedem Fall von Anzeichen von Demenz/Alzheimer gut, auch in die Richtung "Histamin" zu schauen, was auch dieser Link zeigt:


Pharmakologie und Toxikologie ... - Heinz Lüllmann, Klaus Mohr, Lutz Hein - Google Bücher, S. 366

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Werner ,

schön, dass Du wieder schreibst und Dir Gedanken machst. Ich finde diese richtig . Allerdings sind die Anmerkung, LI und FI machen kein "Alzheimer" , nicht richtig meiner Meinung nach. Denn bei mir sind sie vermutlich der AUslöser der HIT , schon unbemerkt in jungen Jahren...
Die "Alzheimer-Diagnose" , die Du Dir selbst stelltest, in Anlehnung an die Krankheit Deines Freundes , hätte Dir vermutlich auch bald ein Arzt gestellt....
Für bestimmpte Symptome gibt es in der Medizin eben Namen. Und dann eine Therapie, oder auch nicht...
Was Du beschreibst, habe ich in Ansätzen in schlimmster Zeit auch erlebt. Der Spuk war in 3 Wochen weg. Wöchentlich eine Injektion B12 . MIt B6 und vielen anderen Nährstoffen war innerhalb der nächsten Wochen der Rest auch vorbei.

Oft wird der Nährstoffmangel ( auch für die Histaminabbauenzyme dringend nötig ) total unterschätzt.
Durch Fehlverdauung bei unerkannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommt es schleichend zu großen Nährstoffdefiziten. Der Stoffwechsel kann einfach nicht mehr funktionieren, z.B. die Verdauungsenzyme , die Entgiftungsenzyme....und so schließt sich rasch der Kreis...die Schilddrüse wird über die Hormone ( Ungleichgewicht wegen steter zu vieler Wach-und Aktionhormone ) heruntergeregelt usw. Irgendwann merkt Du es im Kopf bzw. ZNS .
Dieser Kreislauf könnte auch durch akute oder meist chronische Vergiftungen aller Art ( Zahnmetalle ,Viren, Parasiten, Pilze ) in Gang gesetzt werden... weil die Entgiftung überlastet ist und zu viele Nährstoffe bindet.

Meist wird vermutlich beides zusammen wirken. Die HIT ist nur ein Symptom dafür....
Meine HIT ist nach ca 2 1/2 Jahren großzügiger Nahrungsergänzung neben strenger ( strenger als die LIsten hier und anderswo...) Diät , sehr milde geworden.
Geblieben sind die Empfindlichkeit gegenüber Stress und echte Unverträglichkeiten ( LI genetisch bedingt, Getreideunverträglichkeit trotz negativer Testung, und endlich getestet doch FI , nach 25 g Fructoselösung KEINERLEI Blutzuckeranstieg, aber eine Woche gestörte Verdauung. Und in dem Moment kann der Körper auch sonst verträgliche Nahrung nicht mehr richtig verdauen....
Bei stetem Fructosekonsum reicht das als Auslöser für alle anderen Verdauungsprobleme und folgenden Allergien aus.... und für den Rest auch.
Eine Anmerkung dazu aus eigener Erfahrung: bei wieder funktionierenden Darmverhältnissen sind die Auswirkungen erst einmal kaum zu merken. Man könnte denken, man verträgt es gut / oder man könnte es wieder essen.... falsch, es steigert sich wieder...

Der Mensch braucht zum Funktionieren, besonders auch im Kopf, sehr viele Nährstoffe...die muss man alle Essen oder eben ergänzen...dauerhaft wenn es sein muss.

LG K.
 
regulat-pro-immune
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Hallo Oregano und Kullerkugel

Danke für eure Antworten.
Dem Link von Oregana nach ist es also schon erkannt worden, dass hier Zusammenhänge bestehen. Sicherlich kann man bei fortgeschrittenem Alzheimer nicht mehr viel machen. Aber ganz offensichtlich habe ich diese Entwicklung noch rechtzeitig gestoppt. Wie lange es anhalten wird, kann ich nicht wissen. Ich hoffe jedoch, dass ich dem Herrn Alzheimer nicht doch noch begegnen werde!!!!
Danke auch, Kullerkugel, für den Hinweis, dass es bei LI und Fi möglicherweise ebenso ist wie bei dem Histamin. Ich selbst kann Milch trinken und habe auch keine FI, deshalb wusste ich das nicht. Danke also für die Berichtigung!

Auch bei mir ist es so, dass meine Empfindlichkeit bezüglich HIT noch ungebrochen stark ist. Wenn ich jedoch ganz strikt bin bei der Ernährung, dann geht es mir wirklich wieder gut. Ich kann nur alle Leidenden ermuntern, sich nicht gehen zu lassen und eisern zu bleiben in Bezug auf die Ernährung! Wie schnell könnte es zu spät sein!!!!

Es wäre schön und auch für Andere interessant, wenn hier jemand, der einen Alzheimer Patienten pflegt, bei dem Versuch mitmachen würde. Die offene Frage wäre auch noch, ob nicht doch noch auch bei etwas fortgeschrittenem Stadium die Ernährung noch positive Wirkungen haben könnte. Ein Versuch wäre es wert!

Wenn ich daran denke, dass ich ohne meine Diät heute vielleicht gar nicht mehr in der Lage sein könnte, auch nur einen Satz hier zu schreiben, dann wird mir ganz anders. Auf jeden Fall lebe ich nun jeden Tag sehr bewusst und freue mich, dass ich noch denken und sogar noch ein wenig arbeiten kann und noch "normal" bin!!!

LG Werner
 
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21.06.11
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Hallo an alle, die mit Alzheimer Patienten zu tun haben.

Ich habe diesen Thread vor langer Zeit eröffnet.
Nun hat sich in dem Thema "Es war einmal - vor mehr als 60 Jahren"
diese Frage nochmals ergeben. Vielleicht wollt ihr, falls ihr daran interessiert seid, nochmals nachlesen. Es geht um das Posting Nr. 42.

Der genannte Beitrag ist unsofern interessant, weil ich dort Erfahrungen einesteils von mir selbst aber auch Erfahrungen aus einem TV Bericht erwähne.

Schönen Gruß
Werner
 
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19.10.15
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Könnte ein Zusammenhang zwischen HIT (Histamin Intoleranz) und Alzheimer bestehen?

So weit ich weiß, hat hierüber anscheinend noch niemand nachgedacht. Das heißt nicht, dass es nicht möglich ist.
Ich will jedoch nicht lange rätseln, ob es nun einen Zusammenhang geben könnte oder nicht, sondern meine eigene Erfahrung hier berichten.

Ich leide an HIT. Wahrscheinlich in geringer Weise schon seit 30 Jahren. Denn ich hatte oft Bauchschmerzen und viele Blähungen und auch Migräne war relativ häufig, besonders bei Wetterwechsel. Ich ging damals vo 30 Jahren zum Arzt und er überwies mich zum Internisten, aber es wurde keine organische Störung gefunden. Von HIT wussten die Ärzte damals noch kaum etwas.
Nun verschlechterte sich mein Zustand Anfang 2010 sehr beträchtlich. Ich ging zum Arzt und er diagnostizierte „Reizdarm“. Dass meine Probleme irgendwie mit dem Essen zusammen hingen, war mir klar. Ich hatte auch selbst schon jahrelang versucht, heraus zu finden, was ich nicht essen sollte. Jedoch ohne Erfolg. Der Arzt riet mir, mich genauer zu beobachten und jede Nahrung zu vermeiden, die ich nicht vertragen konnte. Das half mir jedoch überhaupt nicht weiter, obwohl ich viel herum probierte und mal dies und mal das weg ließ.
Es wurde jedoch immer schlimmer! Nun konnte ich auch nicht mehr schlafen, wachte mitten in der Nacht auf und fand keinen Schlaf mehr. Dann stellten sich vermehrt Kopfschmerzen ein. Es wurde so schlimm, dass ich schließlich nahezu ständig Kopfschmerzen hatte. Ich ging wieder zum Arzt und er verschrieb mir Aspirin. Schon nach der ersten Tablette wurde mein Kopfweh SCHLIMMER! Trotzdem nahm ich noch eine weitere Tablette. Nun wurde der Schmerz so schlimm, dass ich nur noch im Bett liegen konnte und hoffte, dass es wieder besser wurde. Jede Bewegung tat weh und ich konnte kaum noch denken. Endlich wurde es nächsten Tag langsam etwas besser. Aspirin nahm ich natürlich nicht mehr.
Mein Allgemeinzustand verschlechterte sich nun jeden Tag. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und vergaß alles. Ich saß oder lag nur noch herum, wurde depressiv, hatte ständiges Kopfweh. Dann kam der Schwindel. Bei der kleinsten Bewegung wurde mir schwarz vor den Augen. Einmal fiel ich ohne jeden Grund um, schlug mit dem Kopf gegen die Wand und hatte ein Platzwunde an der Stirn. Dann kamen Momente der vollkommenen Blindheit. Sie dauerten 10-15 Minuten. Ich sah nicht einmal mehr, ob es Tag oder Nacht war. Das beunruhigte mich sehr und
ich ging zum Optiker, der jedoch kein Augenleiden feststellte.
Aber nun kam es ganz schlimm mit meinem Gedächtnis. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, was ich vor 5 Minuten getan habe. Zum Beispiel besprach ich mit meiner Frau, was wir einkaufen sollten. Nach 10 Minuten ging ich zu meiner Frau und sagte ihr, dass wir doch die nächsten Tage einkaufen sollten. Sie meinte, wir hätten doch gerade erst darüber gesprochen. Ich wusste aber nichts mehr davon. Oft ging ich in den Garten, um irgend etwas zu holen oder auch nur zu sehen, ob das Gemüse schön wächst. Aber sobald ich vor der Türe war, wusste ich nicht mehr, warum ich nun im Freien stand. Wenn wir in die Stadt fuhren, wusste ich nicht mehr, wo das Auto geparkt war. Autofahren war natürlich auch nicht mehr möglich. Ich konnte nicht mehr gerade aus fahren und wäre eine Gefährdung für alle Autofahrer gewesen. Meine Frau bekam nun wirklich Angst um mich, denn es wurde tatsächlich ständig schlimmer. Ich konnte nicht mehr alleine gelassen werden und war immerzu nur traurig oder depressiv und hatte keinen Anreiz, irgend etwas zu tun.
Ich muss nun erwähnen, dass vor einigen Jahren ein Freund an Alzheimer starb und bald darauf auch der Vater meiner Schwiegertochter. Wir wussten also ziemlich genau, wie diese Krankheit in den Anfangsstadien aussieht. Genauso bahnte sich bei mir alles an!!! Ich hatte schreckliche Angst vor der Zukunft und meine arme Frau ebenso.
Schlimm war auch, dass ich nicht mehr flüssig reden konnte. Ich konnte ganz einfache Worte, wie z.B. Tasse, Fuß, Handtuch, einfach nicht finden. Zwar wusste ich genau, was ich sagen wollte und ich wusste auch, was eine Tasse war, aber ich konnte das Wort nicht finden. Schließlich sprach ich nur noch das Nötigste und verfiel in dumpfes Dahindämmern.
Zu meinem Arzt hatte ich nun kein Vertrauen mehr und suchte nach Möglichkeiten, einen anderen Arzt zu finden. Besser gesagt, meine Frau suchte danach, denn die Situation war auch für sie unerträglich geworden. Ich muss nun einfügen, dass wir in Neuseeland wohnen und hier ist es nicht so einfach wie in Deutschland, einen anderen Arzt aufzusuchen. Zusätzlich wohnen wir in einer sehr kleinen und abgelegenen Stadt. Bekannte gaben uns dann die Adresse einer deutschen Ärztin, die allerdings in einer anderen Stadt, 2 ½ Autostunden von uns entfernt lebte.
Wir nahmen die lange Reise und auch die Kosten auf uns. Ich war mehr tot als lebendig nach der langen Reise, denn meine Energie war fast auf den Nullpunkt angelangt. Ich konnte ohnehin beispielsweise kaum mehr als 1 km zu Fuß gehen, obwohl ich wenige Wochen vorher noch ohne Probleme Spaziergänge von 4-5 km gemacht hatte.
Die Fahrt zu dieser Ärztin hat sich gelohnt. Sie fand schnell heraus, dass ich HIT hatte und gab mir strikte Anleitungen, was ich nun zu tun hatte. Ich durfte nun für mehrere Tage nur Kartoffeln, Reis oder Porridge (Haferbrei) essen.
Und nun geschah etwas, das sich wie ein Wunder anhört. Schon nach drei Tagen ließ das Kopfweh deutlich nach. Nach einer Woche gingen wir gemeinsam 2 km spazieren und ich konnte wieder normal sprechen. Die Kopfschmerzen waren nun ganz weg und alles wurde langsam wieder ganz normal. Allerdings muss ich bis heute immer noch sehr extrem meine Diät einhalten. Zwar kann ich nun mehr essen als nur Kartoffeln, Reis und Haferbrei, muss aber streng nach der Liste der verbotenen Lebensmittel vorgehen. Wenn ich auch nur 30 gr Käse esse, oder gar noch ein Scheibe Brot, habe ich schon Probleme. Aber sie vergehen dann meistens nach ca. 3 Tagen (falls ich mich nach meiner Diät richte!) wieder und ich bin auch wirklich sehr streng mit mir selbst.
Somit bin ich nun wieder ganz normal, kann – meinem Alter von 73 Jahren gemäß – wieder im Garten arbeiten, spazieren gehen, Schreiben (wie man hier deutlich sehen kann!!!) und lebe wieder so, wie früher, wenn man mal von meiner Diät absieht.
Dass damals meine Kopfschmerzen nach der Einnahme von Aspirin immer schlimmer wurden, liegt daran, dass manche Medikamente das Histamin sehr stark fördern. Aspirin ist eines dieser Medikamente! Also kein Wunder, dass mein Kopfweh immer schlimmer wurde, denn es war eine Folge meiner HIT !

Nachdem ich – und auch meine Frau – die beiden oben erwähnten Fälle von Alzheimer sehr hautnah miterlebt haben, kann ich nun sehr gut beurteilen, dass meine Symptome die selben waren wie die bei den Alzheimer Patienten im Anfangsstadium. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass es möglicherweise Fälle gibt, die als Alzheimer diagnostiziert werden, jedoch lediglich durch Histamin verursacht werden.
Sollte hier jemand mitlesen, der einen Angehörigen pflegt, der sich im Anfangsstadium von Alzheimer befindet, würde ich vorschlagen, den Versuch zu machen, die Diät mal für ein paar Wochen ganz auf histaminfrei abzustellen. Anregungen gibt es hier im Forum mehr als genug, auch viele wichtige Informationen in Wiki.
Histamin beeinträchtig auch das Gehirn, das ist schon lange bekannt. Besonders die chronische Form. Es gibt die akute und die chronische Form, die meisten Patienten haben eine Mischung aus beiden. Die chronische Form wird nicht direkt durch Histamin verursacht, sondern durch sogenannte Histamin-Liberatoren. Ich will das hier nicht alles ausführlich beschreiben, dazu sind die entsprechenden Rubriken da und auch Wiki ist besonders hilfreich. Ich will nur noch erwähnen, dass z.B. Kaffee und auch Kakao oder Schokolade sehr gefährlich sein können. Also unbedingt auch das weg lassen! Auch Tomaten und Bananen. Mein Freund Allen, der vor einigen Jahren starb, aß Bananen sehr gerne und immer wenn wir ihn besuchten, mussten wir Bananen mitbringen. Davon aß er dann gleich 3-4 Stück auf einmal. Kein Wunder, dass es ihm sehr schnell immer schlechter ging. Kaffee gab es im Heim natürlich auch jeden Nachmittag und auch zum Frühstück. Und Brot (ist auch gefährlich wegen der Hefe oder Sauerteig!) wurde täglich gegessen. Vielleicht wäre dieser hochintelligente und liebe Mensch zu retten gewesen, wenn man mit der Nahrung aufgepasst hätte????

Kann sein, dass mein Fall ein Ausnahmefall ist und dass Alzheimer ganz was anderes ist und meine Symptome nur zufällig ähnlich wie Alzheimer ausgesehen haben. Mag alles sein. Aber es könnte auch sein, dass noch niemand auf die Idee kam, die HIT mit Alzheimer in Verbindung zu bringen. Alzheimer nimmt ja ständig zu und HIT auch. Bei HIT ist ganz viel Schuld und sicher auch ein Auslöser, dass unsere Ernährung heute sehr unnatürlich ist. Alles, was verarbeitet wurde, ist histaminhaltig. Jedes Essen muss immer frisch zubereitet werden. Auch Chemikalien in der Nahrung fördern das Histamin. Leider ist heute unsere Nahrung voll von Chemie. Auch wenn sie nicht direkt zugeführt wird, so ist sie schon infolge der Anbaumethoden voll von Spritzmitteln und Kunstdünger. Könnte also wirklich alles irgendwo zusammen hängen!

Ich muss noch erwähnen, dass oft zusammen mit HIT auch noch andere Intoleranzen vorkommen können, z.B. Laktose- oder Fructose-Intoleranz. Diese haben beeinträchtigen die Gehirnfunktion nicht! Nur das Histamin kann das Gehirn beeinträchtigen, insbesondere auch das Vegetative Nervensystem. Und somit auch den Schlal, den Blutdruck mit Schwindel und Kopfschmerzen, Herzrasen etc...
Vielleicht könnten meine Erfahrungen anderen Menschen in großer Not helfen! Denn es ist schrecklich, sich selbst beobachten zu müssen und zu sehen, wie man allmählich zum Idioten wird! Ich kann mir keine schlimmere Krankheit als diese vorstellen!!!

Schöne Grüße nach Deutschland
Werner

Hallo!
Es ist ja jetzt schon ein Weilchen her, das Sie das geschrieben haben... Ich denke ich habe auch - vielleicht schon mein Leben lang - eine HIT - zu lang der Weg....Aber mein Vater ist an Demenz erkrankt - diagnostiziert erst letztes Jahr... Langer Weg bis zur Diagnose... Aber ich denke schon länger, durch meine Selbstbeobachtung und Parallelen zu meinem Vater... das HIT in jedem Fall ein Faktor ist!!! Leider, leider viel zu wenig Forschung in diese Richtung... Wie geht es Ihnen heute? - Ich hatte zu allem Übel noch 15 Jahre eine Palladiumbasislegierung in vielen Kronen im Mund (auf die ich außerdem noch allergisch reagierte, was erst nach 15 Jahren festgestellt wurde, ich hatte keine Kontaktreaktionen, mir sind "nur" die Zähne unter den Kronen abgestorben, mein Immunsystem hat schlapp gemacht - am Ende konnte ich nur noch Reis, Sahne und Blattsalate essen - erst letzte Jahr - 25 Jahre später, ließ ich eine schwarze Narbe im Oberkiefer entfernen - Metallhaltig...Ich denke da sind Zusammenhänge, zwischen toxischer Belastung und HIT...
Wenn Sie das lesen würde ich mich über Antwort freuen. Mein Vater ist 73 ich 49 Jahre (w)
Wenn andere das lesen ebenso!!!
Lg
 
Themenstarter
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Hallo Petra
Bitte entschuldie, dass ich nicht gleich geantwortet habe. Ich bin nicht mehr jeden Tag hier am Forum.
Übrigens, wir duzen uns alle hier, das ist bei Foren so üblich.
Aber nun zu deiner Frage bezüglich Alzheimer und HIT. Ja, wie ich schon vor langer Zeit schrieb, sehe ich deutlich einen Zusammenhang. Sicherlich ist nicht jede Demenz auf HIT zurück zu führen. Aber bei einigen (oder sogar bei vielen ?) ist es sicher so.
Ist dein Vater in einem Heim? Wenn nicht, dann kannst du sicher Einfluss nehmen, was er essen sollte.
Ich kann dir von mir berichten, dass ich vor 6 Jahren starke Zeichen von Demenz hatte. Ich vergass alles, ließ das Wasser im Garten laufen für einen ganzen Tag, vergaß die Herdplatte auzuschalten, wusste schon nach 5 Minuten nicht mehr, was ich soeben noch mit meiner Frau gesprochen hatte, konnte mich an Treffen mit Bekannten nicht mehr erinnern, obwohl ich erst vor 10 Minuten getroffen hatten, konnte natürlilch auch nicht mehr Auto fahren, wusste meine Telefon Nr nicht mehr und so weiter.... Zum Glück hatte ich noch gelegentlich helle Momente und sah mal am Computer nach, weil ich meinte ich hätte eine Hefeallergie. Aber da wurde darauf hingedeutet, dass dies oft mit HIT verwechselt wird und somit hatte ich das Wort und klickte diesen Link an. Dann zeigte ich meiner Frau, was ich gefunden hatte. Von nun an hielt ich ganz strenge Diät ein und meine Frau kochte nur das, was ich essen konnt und schon nach 1 Woche konnte ich eine leichte Besserung feststellen. Nach 4 Wochen war ich wieder so weit, dass ich wieder Auto fahren konnte, mich wider erinnerte, was ich im Garten tun wollte usw.... Allerdings halte ich heute immer noch meine Diät ein. Allerdings ist meine HIT im Laufe der Jahre besser geworden und ich kann nun doch eine Menge essen, was ich vorher gar nicht hätte essen können. Nur bei den Liberatoren muss ich noch sehr aufpassen. Besonders Kaffee und Schokolade, sowie Tomaten, Zitrusfrüchte etc. kann ich immer noch nicht essen. Höchstens mal in einer ganz kleinen Menge und das nicht zu oft. Aber anstonsten geht es mir nun recht gut. Ich habe inzwischen sogar noch einige Bücher geschrieben, die sogar recht gut verkauft werden. Kannst ja mal unter meinen Namen Werner Krieger bei Amazon nachsehen. Ohne meine Diät hätte ich das alles nicht gekonnt und wäre wahrscheinlich schon jahrelang im Heim oder schon tot.
Die Froschung tut nahezu nichts für HIT, denn es gibt kein Medikament dagegen. Nur mit Diät kann man HIT in Grenzen halten. Und dabei ist leider kein Geld für die Pharmaindustrie zu verdienen und deshalb zahlt auch niemand für eine Forschung. Wir müssen uns also hier selbst helfen. Gut, dass es dieses Forum gibt!!!!

Leider habe ich vor knapp 2 Jahren nun auch noch eine Leukämie bekommen, Daran werde ich wohl eines Tages sterben. Aber ich nehme Unmengen von Vit. C ein und noch viele andere NEM, sodass ich meinen Zustand doch recht hinauszögern kann. Immerhin bin ich nun 77 Jahre alt und irgendwann ist ja jeder mal so weit, dass man abtreten muss.

Ich wünsche dir und deinem Vater alles Gute. Wenn du noch weitere Fragen hast, dann schreib nochmals.
Schöne Grüße
Werner
 
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Hallo Werner! Ganz lieben Dank für deine Antwort! Hab kurz in amazone überflogen, was du schreibst... Beachtlich! Aber schon allein deine Ausdrucksfähigkeit - sorry ich sehe das jetzt wirklich nur im Verhältnis zu meinem Vater - in deiner Antwort/Posting - enorm... Nein, mein Vater lebt noch nicht in einem Heim - aber ich kann nur Einfluß über meine Mutter nehmen und sie blockt alles....
Sie ist einfach strukturiert, so eine Ernährungsumstellung wäre ihr viel zu aufwändig - es ist ein Jammer... Ich bin etwas engagiert in der Demenzthematik, es ist einiges im Argen, vor allem - eben - die DD - HIT kann ein Grund sein, muß aber nicht. Und es wäre soooo hilfreich das abzuklären - siehe deinen Fall - wie du selber schreibst, wer weiß, wo du jetzt wärest... Und es gibt immer mehr jüngere Erkrankte, ende 50, anfang 60 - wie du wahrscheinlich selber weißt ist die Lebensmittelindustrie sehr unüberschaubar geworden, immer mehr Zusatzstoffe die und Hit`lern nicht gut tun...Es ist kein Wunder, dass immer mehr (Bio- / Körper-) Systeme streiken... Und gerade bei der HIT ist dieser lange Leidensweg bekannt. Die Medizin strotzt nur so vor Ignoranz! Ist meiner Meinung nach nur noch ein Politikum, diktiert von der Pharmaindustrie - aber das geht mit Sicherheit zu weit hier:)
Ich wünsche dir noch viele gute Jahre!
 
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