Zahnsanierung in Deutschland - Kann ich mir das leisten? -Nein!

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11.02.07
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Hallo,

vor kurzem stellte ich die Frage: "Zahnsanierung beim Ganzheitszahnarzt - Kann ich mir das leisten?" - Nein!

Jetzt stelle ich mir die Frage: "Zahnsanierung in Deutschland - Kann ich mir das leisten?" - Nein!

Obwohl ich auf die Amalgamlegierungsbestandteile als auch auf meine Titanstifte und Kronenmaterial (Goldlegierung) hin nach dem Epicutantest allergisch getestet wurde, will die Krankenkasse nichts zahlen. Ja, überhaupt nichts. Weder das Ausbohren der Amalgamfüllungen noch das Ersatzmaterial. Nicht einmal den Regelsatz.

Begründung: Solange keine zahnmedizinische Notwendigkeit vorliegt (also z. B. Risse in der Füllung) zahlen wir nicht. Ist z. B. ein Riss in der Füllung und eine Allergie nachgewiesen, dann zahlen wir, auch die Ersatzfüllung, sogar über den Regelsatz hinaus. Ich muss also nur lange genug auf einen Riss warten (vielleicht bin ich vorher schon gestorben).

Dass hier eine medizinische Notwendigkeit vorliegt ist denen egal.
Lieber werden weitere Behandlungen für die Allergiesymptome ausgegeben (Salben eventuell auch Kortison) und dadurch weitere Krankheiten ausgelöst, als dass sie die Ursachen beseitigen würden.

Hier wird der Kreis also geschlossen. Wo die Ärzte anfangen (Symptombekämpfung) hören die Krankenkassen auf (Symptombekämpfung).
Das ganze System in Deutschland ist krank. Der Staat, der das zulässt ist auch ... .

Ich wunderte mich immer, warum so viele Leute auswandern. Jetzt weiß ich es.

Ich zahle nicht gerade wenig Krankenkassenbeiträge auch sonstige Abgaben! Für was eigentlich? Für alle Arbeitslosen? Ich habe wirklich nichts gegen Arbeitslose, ich könnte der nächste sein.
Aber manchmal fragt man sich, warum man noch zur Arbeit geht.
Man muss die anderen mit seinen Abgaben unterstützen.
Wenn einem selber Unterstützung zustehen sollte, bekommt man sie nicht.
Vielleicht ist es tatsächlich besser hier arbeitslos zu sein.

Es ist eine Schande, wie hier (in Deutschland) mit den Kranken umgegangen wird. Selbst wenn man recht hat und sich auf rechtlichem Wege durchsetzen will, kann sich eine solche Auseinandersetzung heute über mehrere Jahre hinziehen. Genau das wollen die doch auch. Dem Kleinen soll die Puste ausgehen.

Muss man immer erst an die Öffentlichkeit gehen!??

Armes Deutschland!

Grüße
 
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20.03.07
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Hallo Conrad,
ich kann es kaum glauben, dass trotz Allergietest keine Annerkennung von seiten der Kasse da ist. Der Allergietest wird doch immer als Voraussetzung empfohlen!
Aber als Zahnmetallgeschädigter zählt man zu denen, die nichts mehr haben, aber trotzdem alles aus eigener Tasche zahlen dürfen!!!
Zusätzlich darf man noch selbst (trotz Schmerzen & Krankheiten) ein halbes Studium in Toxikologie, Homeöpathie, Ernährungslehre, Psychologie und Meditation machen, da die Kassenärzte keine Zeit oder ausreichend Erfahrung bzgl. der Sanierung haben. Ich habe meine Amalgam schon lange raus, aber dadurch ist nichts besser, Gold ist inzwischen auch wieder raus, inzwischen habe ich Zement, darüber hinaus Paradontose und mein Kiefer soll vereitert sein.
Ich kann Deine Ausführungen nur bekräftigen. Wir sind Ignoranten als Entscheidungsträgern ausgeliefert und wir muß fast im verborgenen "operieren", da nichts anerkannt ist und die Gesellschaft, dich fast zum Trottel macht.
LG tinaruhrgebiet
 

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03.08.06
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Ich denke viele Betroffene kapitulieren schon, wenn ihnen bewußt wird wie der Hase im Gesundheitswesen läuft. Nachdem ich verstanden habe, daß man von den Krankenkassen und dem Staat nichts zu erwarten hat, war ich zuerst voller Hass und wollte gegen die Machenschaften angehen. Habe meine Meinung geändert und setze meine Energie für die Zahnsanierung ein, auch deshalb.....Siehe hierzu auch:

http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/re2_02.pdf

Der Staat weiß genau, daß Amalgam schädlich giftig ist, aber kann es dem Volke nicht sagen, da ansonsten durch Schadensersatzansprüche und den notwendigen Zahnsanierungen das Gesundheitswesen kollabieren würde. Oder wie ist das zu erklären?:

Die damals amtierende Justizministerin, Frau Däubler-Gmelin, hat eine besondere Beziehung zum Amalgam: Sie weiß um dessen Gefährlichkeit. Und nicht erst seit heute, nein seit 10 Jahren! So heißt es in der "BILD am Sonntag" vom 26.1.1992:

"Die Bundesregierung muß endlich handeln", verlangt Herta Däubler-Gmelin,
stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD. "Seit März letzten
Jahres [1991] liegt dem Gesundheitsministerium eine schwedische Studie vor,
die belegt, daß Amalgamfüllungen zu Quecksilbervergiftungen führen. Statt
Amalgam zu verbieten, werden bei uns nur wieder neue Studien in Auftrag
gegeben."

Die Politikerin kennt ein Amalgamopfer persönlich: "Eine Frau aus meinem
Wahlkreis ist seit 35 Jahren schwerkrank, im letzten Jahr stellte sich heraus,
daß sie durch die Quecksilberabgabe ihrer Amalgamfüllungen vergiftet worden
war. Inzwischen sind 13 Zähne entfernt, und es geht ihr besser - aber sie weiß
nicht, ob sie jemals wieder ganz gesund wird."

Herta Däubler-Gmelin will darum Amalgam aus den Zahnarztpraxen verbannen: "Die
Kassen müssen für die teureren Ersatzstoffe bezahlen. Das ist immer noch
billiger als die Behandlung von Quecksilbervergiftungen." Als "besonders
makaber" empfindet die Politikerin, daß bei uns die Umwelt besser vor
Quecksilber geschützt wird als die Patienten. Zahnärzte müssen Amalgamreste,
die beispielsweise beim Ausbohren alter Füllungen abgesaugt werden, aus ihrem
Abwasser herausfiltern.
Seit mehr als einem Jahr immer wieder nach der Authentizität dieses Texts befragt (nicht einmal nach dem Inhalt, sondern lediglich nach der Echtheit des Interviews), schweigt die SPD-Politikerin beharrlich...

Die deutsche Amalgam-Page, 4. edition, http://www.ariplex.com/ama/ama_av1.htm

So langsam wird in der Zukunft das Amalgam in den Zahnarztpraxen verschwinden und keiner merkt es so richtig und der Staat ist fein raus.

Das es sinnlos ist, als Geschädigter seine Energien zu verschwenden, könnte man auch hieraus entnehmen:

GABNET.com Antje Bultmann - Vergiftet und alleingelassen Die Opfer von Giftstoffen in den Mühlen von Wissenschaft und Justiz

Brody
 
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20.03.07
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Als ich am Dienstag nach einer Überweisung meines Hausarzt zum Allergologen bei diesem vorsprach bekam ich zum Thema Allergietest die Antwort:

Ja wir können einen Allergietest auf die Bestandteile der Almagamlegierung vornehmen, die Frage ist nur "wer" zahlt?

Ich sollte diesen Test also selbst zahlen nur leider ist mir das als Hartz4 Empfänger nicht möglich.
Da frage ich mich natürlich wie der Allergietest als Grundlage für Alternativfüllungen genommen werden soll???
 
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09.11.04
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Hallo Conrad,

hast du dich schon mal bei anderen KK erkundigt?
Manchmal gibt es da Unterschiede, bzw es ist sogar so dass es manchmal
"nur" am Sachbearbeiter liegt.

Begründung: Solange keine zahnmedizinische Notwendigkeit vorliegt (also z. B. Risse in der Füllung) zahlen wir nicht. Ist z. B. ein Riss in der Füllung und eine Allergie nachgewiesen, dann zahlen wir, auch die Ersatzfüllung, sogar über den Regelsatz hinaus. Ich muss also nur lange genug auf einen Riss warten (vielleicht bin ich vorher schon gestorben).
Also, es ist nicht die Regel aber es gibt auch Zahnärzte die mal ein Auge zudrücken und so tun als wenn die Füllung nicht mehr ok ist.

Dann zahlt die Kasse immerhin die Behandlungskosten.
Ich befürchte aber auf irgendeinen Anteil wird man immer hocken bleiben;)
 
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23.04.06
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@Brody


stimmt, es gab schon vor Däubler-Gmelin wissenschaftliche Stimmen die Amalgam ablehnten.


"Die Zahnmedizin sollte die Verwendung von Amalgam als Zahnfüllung völlig vermeiden, oder es zumindest nicht verwenden, wenn es eine andere Möglichkeit gibt. Es herrscht kein Zweifel darüber, dass viele Symptome, darunter Ermüdung, Depression, Reizbarkeit, Schwindelgefühl, Gedächtnisschwäche, Mundentzündung, Diarrhöe, Appetitlosigkeit, und chronische Katarrhe oft durch Quecksilber hervorgerufen werden, dem der Körper durch die Amalgamfüllungen ausgesetzt ist, in kleinen, aber kontinuierlichen Mengen .. Ärzte sollten dieser Tatsache ihre ernsthafte Aufmerksamkeit schenken. Es wird dann wahrscheinlich festgestellt werden, dass das gedankenlose Einführen von Amalgam als Füllstoff für Zähne ein schweres Vergehen an der Menschheit gewesen ist.“


(Prof. Dr. Stock in seiner Studie im Auftrag des Berliner Kaiser - Wilhelm -Institutes, veröffentlicht in der Zeitschrift für angewandte Chemie, Ausgabe 39, Seite 984, im Jahre 1926)

Gruß
 
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