Zahnarzt für Amalgamausleitung?

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08.05.04
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Nachdem ich durchgecheckt worden bin und meine Beschwerden wie Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsschwächen, Nervösität und flaues Gefühl im Magen, wurden als "Befindlichkeitsstörungen" abgetan. Mit dem ich zu Leben habe.
Nun denke ich, dass dies auch von meinen 12! Amalganplomben kommen kann.
Ich habe einmal bei einem Ganzheitsmediziner wegen einer Ausleitung nachgefragt. Der will mir aber gleich meine 5 wurzelbehandelten Zähne ziehen. :( Das würde bedeuten dass ich ein "Teilbeisserl" bekomme.
Das will ich nicht!
Bitte, bitte kann mir wer einen Zahnarzt in Wien nennen, bei dem ich gut und vernünftig aufgehoben bin? ;)
LG carota
 
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13.01.04
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Der Ganzheitsmediziner hat recht! Wie ich Dir im Mail geschrieben habe! Gesund wird man nur ohne Metall, Wurzelbehandlungen und im Kieder verbliebenen Zähnen!!! Aber das Allerwichtigste: Lesen, lesen, lesen- sich informieren, Panoramaröntgen- ganzheitliche Sanierung!! Je besser du dich informierst, desto besser kannst du mit Zahnärzten umgehen!! Ich empfehle- bei mir in der Schweiz- keine Z. mehr! Weil ich DEN Zahnarzt schlicht noch nicht gefunden habe! Ein guter Zahnarzt- was ist das? Das sind zwei Ebenen: 1. er abeitet für die Gesundheit seiner Patienten! 2. er ist freundlich, man kann mit ihm diskutieren- der Z. arbeitet in einem Intimbereich- wichtig, dass es auch zwischenmenschlich stimmt! Gibt es den SuperZahnarzt! Wenn ja, hilft mir diesen zu finden!! Tschüssli und alles Liebe Susy
 

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16.02.04
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Hallo Susy,

ich bin ganz Deiner Meinung, den optimalen Zahnarzt für mein Amalgam-/Palladiumproblem habe ich auch noch nicht gefunden.
Nach langer Suche und Überlegen (mehr als fünf Jahre) habe ich jetzt kein Amalgam bzw. Palladium mehr im Mund. Auch wurden mir drei wurzelbehandelte Zähne gezogen.
Als Langzeitprovisorium habe ich nun Kunststoffkronen/Brücken.
Nach sechswöchiger Ausleitung mit Algen, Bärlauch pp. kann ich aber wegen versch. Probleme (Beschwerden, Ziehen, unangenehmes Gefühl im Kiefer) mit meinem Zahnarzt
(der die gesamte Behandlung durchführte) über meine Befürchtungen (Ängste) nicht sprechen.
Die Beschwerden werden als nichtig abgetan; genaue Erklären gibt es nicht. Er hat richtig behandelt. Keine Zeit.
Ich denke, dabei ist ein schlüssiges Gespräch sehr wichtig in solch einer Situation.
Gruß Martin
 
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10.01.04
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Hallo Martin,
6 Wochen Entgiftung sind eine sehr kurze Zeit. Du hast doch sicher das Amalgam udn Palladium längere Zeit drin gehabt? Sind bei Dir sämtliche Schutzmaßnahmen verwendet worden?
Es erleben viele, daß bei der Entgiftung Schmerzen auftreten, gerade im Kiefer, weil dort wohl das Quecksilber durch Bärlauch und Chlorella mobilisiert werden. Meine Zahnärztin meinte auch öfters, daß der Leberzahn (glaube der 4rer) sich rühre, wenn ich Schmerzen hatte.
Ich fürchte, man muß sich klarmachen, daß der ZA nicht wirklich interessiert ist an eniem Patienten, bei dem er so gut wie kein Geld verdienen kann im Moment. Deshalb ist es wahrscheinlich besser, Du suchst Dir einen Arzt, der mit der Entgiftung vertraut ist: entweder mit DMPS/Dimaval oder eben mit Chlorella & Co. nach Klinghardt.
Den DMPS-Arzt könntest Du über das Labor Schiwara in Bremen finden, Dr. Köster:
http://www.schiwara.de/deutsch/aerzte.html oder über das Forum des INK http://www.ink-neuro-biologie.de/ .

Tust Du etwas zur STärkung von Leber und Niere?

Gruß,
Uta
 
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16.02.04
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Hallo Uta,
das Amalgam aus 14 Zähnen wurde mir vor 19 Jahren ohne jeglichen Schutz entfernt, gleich darauf kamen Goldkronen/bzw. Inlays mit 5 bis 20 % Palladiumanteil sowie Kupfer.
Das Gold wurde dann im November/Dezember 2003 beseitigt , die Zähne beschliffen und es kamen kinesiologisch ausgetestete Kronen aus Kunststoff (DC-Tell) in den Mund.
Die Ausleitung begann aber erst vor ca. sechs Wochen.
Ich hatte eine rapide Besserung der Symtomne erwartet, leider sehe ich da noch kein Licht.
Vertrage ich vielleicht den Kunststoff nicht? Wie lange kann es dauern, bis sich die Symtome dauerhaft bessern? Ich denke, daß ich fast 40 Jahre Amalgam bzw. Palladium im Mund hatte.
Mich würde interessieren, wie lange andere Betroffene nach dem Entfernen der störenden Materialien noch von den ursprünglichen Symtomen gepeinigt wurden und wann sie eine Besserung verspürten.
Seit Beginn der Ausleitungsphase nehme ich Solidagoren N (Nierenmittel) und trinke Löwenzahn- und Cystus-Tee. Und natürlich viel kohlensäurefreies Wasser (2,5 bis 3 Liter).
Liebe Grüße
Martin
 
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10.01.04
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Hallo Martin,
so eine ähnliche Geschichte habe ich auch, nur daß bei mir noch mehr herumprobiert wurde und es mir dabei immer schlechter ging :( .

Bei mir ging es eigentlich erst dann aufwärts, als [alle/I] Metalle aus dem Mund waren und dann so ganz allmählich alle Zähne gezogen wurden, weil die offensichtlich das immer mal wiederholte Beschleifen und Behandeln nicht vertrugen. Sie waren traumatisiert, es bildeten sich infolge immer wieder Zysten, sie starben still und einfach so ab. Bis jetzt komme ich mit meiner Vollprothese oben und unten gut zurecht und hoffe, daß das so bleibt... Aber mir ist es auf jeden Fall lieber zu wissen, daß in keinem Zahn mehr ein Herd sein kann als diese ständige Ungewißheit, ob nun schon wieder ein Nerv entzündet ist oder nicht.

Ich fürchte, es kann niemand genau sagen, wie lange eine Ausleitung geht und wann die unangenehmen Symptome verschwinden werden. Man kann nur dranbleiben, sich selbst beobachten und sich weiter informieren. - Hast Du denn mal eine STuhlprobe eingeschickt um zu wissen, ob Du überhaupt Hg ausscheidest?

Gruß,
Uta
 
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25.03.04
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Hallo Martin,

mir gehts ähnlich wie dir. Ich leite seit über 5 wochen aus und es geht mir auch nicht besser bzw. sogar eher schlechter.
Leider müssen wir dadurch.
Es werden ca. 3-6 Monate vergehen bis man überhaupt eine Besserung verspührt. Kommt natürlich auf den Menschen und die Menge von Schwermetallen im Körper an. Der eine schneller, der andere langsamer...
Ich dachte auch, dass es mir durch die richtige Ausleitungsmethode RuckZuck besser gehen wird... aber dem ist leider nicht so und man kann nur untertützende Mittel nehmen, leider nichts was von heute auf morgen wirkt (bis auf DMPS-Infusionen, die haben eine schnelle Besserung gebracht, war aber am Schluss allergisch drauf).
Ich denke schon, dass du den Kunststoff verträgst, wenn du kinesiologisch getestet hast. Aber um sicher zu gehen, kannst du dir den Kunststoff auch durch einen Hauttest austesten lassen.
Ich vertrage kein Kunststoff und auch die Klebestoffe nicht. Nun muss sich mein Za was einfallen lassen...
Viel trinken ist gut.
Aber auch die anderen Sachen wie Solidagoren, Löwenzahn- bzw. Cystustee würde ich mal austesten lassen.
Habe auch Solidagoren genommen und dann stellte sich raus, dass das nicht mein mom. Weg ist.

Ich denke wir brauchen viel Geduld und wir müssen akzeptieren, so wie es ist... Dies ist ein langer beschwerlicher Weg, aber am Ende steht das Wörtchen GESUNDHEIT und es ist schön zu wissen, dass es in einigen Monaten/Jahren einmal so sein wird.
Nur ich muss auch noch weiter lernen zu akzeptieren und die Geduld haben die Symptome zu ertragen.

Wünsche dir viel Erfolg dabei und gute Besserung.
LG
himmelsengel :)
 
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16.02.04
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Hallo Uta, Hallo Himmelsengel,

vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ich hoffe nur, daß meine Zähne nicht traumatisiert sind.
Äußerte sich dies durch Ziehen oder Schmerzen?

Dankesgrüsse
Martin
 
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10.01.04
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Das ist ganz unterschiedlich, Martin. Manche Zähne taten weh. Andere taten gar nichts und waren dann auf einmal mausetot... :(

Hast Du eigentlich wurzelbehandelte Zähne im Mund?

Gruß,
Uta
 
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16.02.04
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Hallo Uta,
ich hatte drei wurzelbehandelte Zähne.
Diese wurden Zug um Zug entfernt, der Letzte im Dezember 2003.
Hierbei wurde der Kiefer jeweils ausgefräst.
Verdeckt liegende Zähne habe ich auch nicht, Weisheitszähne wurden vor 20 Jahren gezogen.
Ich werden meinen Zahnarzt nach der Problematik befragen.
Kann diese Traumatisierung getestet werden?
War auf dem Röntgenbild etwas erkennbar?

Übrigens sind die Beschwerden fast nur im Oberkiefer spürbar.

Danke
Martin
 
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10.01.04
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_Hallo Martin,
Traumatisierung heißt ja einfach, daß die Zähne einen Schaden abbekommen haben, als sie zugeschliffen wurden oder als eine Füllung entfernt wurde bzw. neu eingefüllt. Selbst wenn sie einen Schaden abbekommen haben, heißt das nicht, daß sie nun auf einmal absterben. Das ist ein langer Prozess, und manche erholen sich auch wieder.
Am besten kann man Entzündungen mit einem guten Panoramabild sehen oder mit Aufnahmen mit dem NewTom-Computertomographen. Einzel-Röntgenbilder sind im allgemeinen nicht so aussagefähig.
Leider muß man den NewTom selbst bezahlen.

Schmerzen können übrigens auch daher kommen, daß die Bißhöhe nicht stimmt. Das ist gar nicht mal so einfach festzustellen. -Damit habe ich ziemlich schmerzvolle Erfahrungen :( ;) ...
http://www.newtom.de/

Gruß,
Uta
 
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13.01.04
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Lieber Martin, nur schnell ein Wort zur Ausleitung: Diese braucht uuuuunendlich Geduld! Und- typisch es gibt Phasen wo es Dir sehr gut geht, Du glaubst das ganze überstanden zu haben- und päng, alle Symptome wieder da, ev. noch stärker!!! Mache Dir folgende Ueberlegung: Wenn ein 50jähriger Mensch mit 7 Jahren die ersten Amalgamfüllungen erhielt- hat er dieses Gift nun 43 Jahre im Körper deponiert! Glaubst Du, das kann man in Wochen ausleiten? (Wie es viele Aerzte ihren Patienten versprechen)Ich entgifte seit 10 Jahren- damit will ich niemanden entmutigen- aber aufzeigen, dass diese Krankheit von uns enorm viel abverlangt! Ich will Euch Mut machen durchzuhalten! Geniesst die guten Phasen, tut Euch in diesen etwas zuliebe- führt Tagebuch (wie ich), schreibt Eure körperlichen und psychischen Symptome auf- wenn ihr dann zurückblättert, werdet ihr erstaunt feststellen, dass das eine oder andere Symptom verschwunden ist! Spornt an! Uebrigens- ich war neun Jahre Zahnarztgehilfin unter krimineller Arbeitsweise- darum immer noch am entgiften! Habt MUT, KRAFT, HOFFNUNG und ZUVERSICHT! Susy
 
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05.01.04
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Hallo Martin und alle anderen!
Susy hat ja leider so Recht - eine Ausleitung braucht sehr viel Geduld! Ich habe des öfteren gemeint, ich sei jetzt fertig mit der Ausleitung und dann fingen die Symptome doch wieder an. Jetzt habe ich allerdings seit mehreren Monaten Ruhe. Ich habe mehr als drei Jahre ausgeleitet und es war eine Verbesserung in ganz kleinen Schritten
Herzliche Grüsse
Elisabeth

[geändert von Elisabeth am 05-17-04 at 03:44 PM]
 

gabi

hallo ihr lieben ihr habt mich total geschockt habe einiges an toten zaehnen und am freitag grosse amalganfuellungen ersetzt bekommen dachte nach einem jahr zahnschmerzen und ZA wechsel wäre jetzt alles gut bin leider immer sehr müde und auch andere symptome weisen auf eine vergiftung hin würde gerne ausleitung beginnen weiss aber zu weni darüber bescheid
 
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10.01.04
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Hallo Gabi,
falls hier noch nicht empfohlen: Bitte lies' das Buch von Dr. Mutter "Amalgam", damit Du Dich auskennst.
Dr. Mutter ist übrigens in Freiburg an der Universität:
http://www.ukl.uni-freiburg.de/iumwkra/amb_nu/index_de.htm

Du schreibst, daß Du Amalgamfüllungen ersetzt bekommen hast. Bedeutet das, daß Du neue Füllungen aus Amalgam hast oder daß die alten rausgekommen sind? Wurden Schutzmaßnahmen angewendet?

Gruß,
Uta
 

gabi

habe kunststoo bekommen schutzmaßnahmen keine ahnung war unter vollnarkose weil 7 zahne behandelt lange leidvolle geschichte
 
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10.01.04
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Hallo Gabi,
fast jeder hier hat lange leidvolle Geschichten :( . Erzähl' Deine doch mal in Kurzform :) .

Auf jeden Fall würde ich den Zahnarzt, wo Du das Amalgam enfernt bekommen hast mal fragen, ob er irgendwelche Schutzmaßnahmen gehabt hat. Das ist wichtig für Dich...

Gruß,
Uta
 
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03.05.04
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Hallo liebe Gabi
Veilleicht könntest du als erstes mal Algen zu dir nehmen! Das kann dir auf gar keinen Fall schaden, auch wenn du keine Belastung hast.
Wahrscheinlich zirkuliert das Gift immer noch in deinem Blut (es wird nicht sofort im Körper abgelagert). Mit den Algen kannst du schon einen Grossteil davon abfangen!
Ich persönlich würde dann gleich ein paar Tage lang Grossmengen nehmen (80 Stk./Tag).
Liebe Grüsse und alles Gute von
Margot
 
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08.05.04
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Hallo Margot!
Welche Algen soll man da nehmen? :? 80 Stk. sind für einen Tag schon eine ganze Menge und da wäre es interessant ob es Chlorella oder Spirulina Algen sein sollen. Es gibt ja noch andere. Was sind z.B. AFA -Algen?
Ich hab demnächst auch eine Ausbohrung vor mir, daher interessiert mich das sehr.
LG Carota
 
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03.05.04
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Hallo Rüebli
Dr. Klinghardt sagt Chlorella. Ich bevorzuge die natürliche Bio Reu Rella, andere hier aber eher die im geschlossenen Röhrensystem hergestellten Heidelberger Chlorella. Ich denke, du musst dir deine Meinung selber bilden. Schau doch mal unter "Qualitätsunterschiede bei Chlorella".
Vor und nach der Ausbohrung ist es sicher empfehlenswert, Algen zu nehmen.
LG von Margot
 
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