Wieso findet man bei MCS neurologisch nichts?

Themenstarter
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Hallo,


ich habe diverse neurologische Auffälligkeiten durch Expositionen.

Aber die Neurologie findet keine Probleme. Keine Polyneuropathie wegen der Muskelzuckungen oder steifen Hände, keine Enzephalopathie (toxisch).

Warum ist das so?


Und war Jemand mit MCS schon mal in einer psychosomatischen Klinik und hat Psychopharmaka bekommen?


LG,
Manuf
 
wundermittel
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Es ist sicher sehr schwierig und aufwändig, MCS labormäßig zu beweisen. Vielleicht kann Dir dieses Labor weiter helfen?:

Allerdings denke ich: Du bist geschädigt, und Du weißt ja auch, warum. Insofern wäre es jetzt wichtig, Belastungen abzubauen, egal, welche Were dahinter stehen.

Grüsse,
Oregano
 
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Allerdings denke ich: Du bist geschädigt, und Du weißt ja auch, warum.
Hallo Oregano,


Ich vermute es ganz stark, ja. Bei soviel Bremsenreiniger an der Haut ist das vermutlich der Grund.

Nur wundert es mich, dass ich, meine ich, nicht direkt etwas an Symptomen gemerkt habe. Das mit dem Magen fing erst einige Wochen später an, meine ich. Andere Dinge waren vorher nicht zu spüren. Krafthalteverlust im Körper, vielleicht, hatte ich aber auch schon vorher.

Nur Antriebslosigkeit und etwas Schwierigkeiten in die Gänge zu kommen hatte ich direkt,und Gereiztheit, wenn ich nachdenken musste und meine Frau dazwischen quatschte.
Aber das hatte ich vorher schon ziemlich lange und bei mehreren Wochen jeden Tag Autoschrauben bis tief in die Nacht hab ich das auch als normal angesehen.

Aber deine Antwort zielt nicjt ganz auf meine Frage ab, warum neurologisch nicjts zu finden ist.

Können denn neurologische Symptome wie Muskelzuckungen, Kribbeln und Sxhmerzen, Taubheit wieder besser werden, wenn die Expositionen gemieden werden?


Vg
 
regulat-pro-immune
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Können denn neurologische Symptome wie Muskelzuckungen, Kribbeln und Sxhmerzen, Taubheit wieder besser werden, wenn die Expositionen gemieden werden?
Natürlich. Aber es weiß doch niemand, ob hier wirklich eine chronische Vergiftung mit Bremsenreiniger der Grund ist. Ich halte das nicht für sehr wahrscheinlich.
 
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Natürlich. Aber es weiß doch niemand, ob hier wirklich eine chronische Vergiftung mit Bremsenreiniger der Grund ist. Ich halte das nicht für sehr wahrscheinlich.
Warum denn nicht?

Ich habe bestimmt 6 Wochen mehrere 12er Packs Bremsenreiniger verbraucht und mir öfter damit die Hände von Öl und anderen Dreck gereinigt/gewaschen, da es immer nur hieß, Bremsenreiniger entfettet die Haut. Ja, ok, creme ich sie halt danach ein.
Zusätzlich habe ich mit Öl, Fett, Silikon etc gearbeitet. Waren halt ein Motorumbau und andere Dinge am Auto und ich mochte es nicht, mit Hanfschuhen zu arbeiten, weil kein Gefühl beim Schrsuben, mochte aber auch keine ständig dreckigen Hände. Daher oft abgewischt und gewaschen.
Dass Bremsenreiniger direkt durch die Haut das Gehirn angreift, war mir nicht klar.
 
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Dass Bremsenreiniger direkt durch die Haut das Gehirn angreift, war mir nicht klar.
Aber er hat das Gehirn ja nicht angegriffen, du sagst ja selbst, daß du keine direkten Symptome bei der Benutzung hattest. Eine akute Vergiftung scheidet also aus. Und daß es eine chronische Vergiftung mit solchen leichtflüchtigen Lösemitteln gibt, da bin ich mir gar nicht sicher. Gibt es eine solche Berufskrankheit?
 
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Aber er hat das Gehirn ja nicht angegriffen, du sagst ja selbst, daß du keine direkten Symptome bei der Benutzung hattest. Eine akute Vergiftung scheidet also aus.
Nein, keine spürbaren Symptome, ausser hier und da kurze kleine Schwindelattacken, die ich immer schon hatte.
Was vielleicht mal da war, war die Gereiztheit, Unruhe weitermachen/zu schrauben zu wollen und mal kurze Konz.aussetzer. aber auch die hatte ich schon vorher.
Nur wundert es mich, dass es relativ zeitgleich da anfing.

Aber auch können erst Stoffwechselprodukte die Vergiftungserscheinungen auslösen.

Ich habe aber auch von einer Frau gelesen, bei der es über Nacht kam.

Leider gab es bei mir rückblickend auch erste Anzeichen schon lange vor der Bauaktion und das mit den vielen Reinigern war dann zuviel.

Weniger nehmen oder besser schützen und es wäre gut ausgegangen. Zumindest noch für eine Zeit.
Aber dass es bei wirklich erst so langsam peu a peu losging, mit ähnlichen Beschwerden wie damals mit den KG (vielleicht wsr das aber schon die erste Phase und geruchsempfindlich war ich schon sehr lange).

Es ist echt mies, dass man als Kind nicht auf seine Entgiftungsgenetik getestet wird.

Ich war eigentlich von Natur aus schon immer bei vielen Dingen wie Nicjtrauchen, wenig Gebratens, wenn dann aver schön braun, Alkoholvermeidung, Fast Food, eSmog (zu Hause WLAn Leidtung reduziert) lange Zeit sehr vorsichtig (außer 10 Jahre im Mobilfunk gearbeitrt, aber auch dort versuchr so gut es ging, dem Zeug auszuweichen, nur die letzten 2 Jahre ging das nicht).
Ich habe bis auf Stress gesund gelebt, viel Salat.
Die letzten 1,5 Jahre war dann öfter Fast Food und viel am Handy mit 4G und WLAN dabei. Zusammen mit dem Autoschrsuben und der immer wieder Unachtsamkeit dort sowie viel Desinfektionsmittel durch Corona war es dann wohl zuviel für die Entgiftung.

Was mich nur übelst ärgert und das macht mich fertig.
Es gibt Leute, die ihr Leben lang ihre Gesubdheit malträtieren und nicjts bekommen und ich achtete meistens drauf (war leider über all die Jahre mal mit Glasfaserkunststoff am Arbeiten und halt Ölen und Bremsenreiniger (was KFZ Mechsniker aber viel länger machen, nur nicht jeden Tag soviel)) und bekomme jetzt so einen Mist.
Den ich spürbar übrigens erst seit drei Monaten und innerhslb der letzten zwei Wochen merke. Vorher habe ich zwar Gerüche wahrgenommen, auch sehr intensiv und eklig, habe aber nie direkt Symptome damit bemerkt.

Meine Eltern leben auch in einem Haus mit verklebtem Teppich, vielleicht hat mich Einiges vorgeschädigt.

Aber ich bin noch so jung, soll es das mit den Annehmlichleiten des Lebens gewesen sein?

All die Jahre habe ich solch eine Angst, an einer schlimmen unheilbaren Krankheit zu erkranken (z.B. Krebs), früh "aus dem Leben zu scheiden" und jetzt ist all das eingetreten.
Ich habe meine Oma wöhrend meiner Erkrankung verloren, meine Mom hat Brustkrebs und ich kann nicht für sie da sein, ich habe eine neugeborene Nichte meiner Blutlinie, die ich nicht sehen kann, mein kleiner Neffe wächst auf und ich kann nicht hin UND DAS ALLES GERADE JETZT.

Ich kann meine Eltern nicht mehr sehen, meine Familie nicht mehr. Kann Niemanden mehr in den Arm nehmen, obwohl ich das auch mal wieder dringend bräuchte. Ich hasse es gerade so, ich verliere alles.

Und diese Gewichtsabnahme macht mir Angst, der Muskelabbau. Ich war vor einem Jahr noch so sportlicj und muskulös. Jetzt sehe ich aus wie monatelang bettlägerig.


MlG
 
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