Wieder ins Gleichgewicht kommen.

ory

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Wie viele Menschen mittlerweile "Ihr Gleichgewicht" verloren haben weiß ich nicht, aber ich höre in meiner Umgebung, das durch die aktuelle C-Krise sich die meisten durch die gängigen Informationen überfordert, verloren oder hilflos vorkommen.
Weltweit versuchen ja sicher die Menschen sich genauestens zu informieren, sich Aufklärung zu verschaffen, doch eine wirklich Klarheit kommt dabei leider selten raus. Selbst in vertrauenswürdige Quellen findet man immer wieder Informationen die ordentlich hin und her gebeutelt werden.

Wer kann denn da noch auseinanderhalten was richtig, was falsch ist und was für einen selber jetzt wichtig ist?
Das sich dadurch eine gewisse Unsicherheit einstellt, eingestellt hat, ist ohne viel Mühe recht einfach nachzuvollziehen.

Da nun einmal die Basis unseres inneren Gleichgewichtes unsere Emotionen sind haben sie auch Einfluss auf unsere mentale sowie auch auf unsere körperliche Ebene, was sich unvermeidbar auch im Long-Covid wieder spiegelt.
Werden unsere Gefühle in Mitleidenschaft gezogen, reagiert spontan erst einmal der Verstand und er versucht, irgendwelche Erklärungen dafür zu finden, warum man sich jetzt gerade nicht gut fühlt. Seit Anfang 2020 wissen viele warum, wieso unsere Gefühle aus dem Gleichgewicht kommen, gekommen sind.

Mich berühren ganz stark die Informationen die mit Long-Covid zu tun haben.

Selber davon betroffen, möchte ich immer wieder darauf aufmerksam machen wollen, das die Möglichkeit sehr nah liegt, das die jetzigen vorkommenden Depressionen und Ängste auch mit der gegebene C-Krisensituation zusammen hängen können und nicht automatisch eine Folge der Covid19-Infektion sein muss. https://www.symptome.ch/threads/dep...n-nach-covid19-infektion.143680/#post-1289948
Ohne es wirklich zu bemerken wird das Gleichgewicht in solchen Situationen ordentlich durcheinander gebracht, mir selber ist bewusst geworden, dass es unerlässlich ist sich auf die eigenen inneren Bedürfnisse mehr den je zu konzentrieren um nicht doch vollends aus dem Gleichgewicht zu geraten.
Ich erlebe diese, aus dem Gleichgewicht gekommene Entwicklung leider doch relativ stark in meinem persönlichen Umfeld.

Gruß Ory
 
wundermittel
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bei den leuten, die ich gut kenne ist keiner aus dem gleichgewicht gekommen. sie haben sich impfen lassen um die chance zu erhöhen, daß sie bei einer infektion keinen schweren verlauf haben und damit war für sie das thema erledigt.

einer hatte anfang vorigen jahres schon corona, hatte aber glück, daß er nur einen rel. leichten verlauf hatte. er mußte nur ein paar tage im bett liegen, weil er beschwerden wie bei einer sehr heftigen grippe hatte und dann war es erledigt und vergessen.
den termin mit mir hatte er abgesagt als er dachte, er bekommt eine erkältung, aber man kann ja vor den deutlichen symptomen schon ansteckend sein.
und weil ich dann längere zeit einen völligen geruchsverlust hatte und es mich nichts gekostet hat und ich sowieso beim laborarzt war, hab ich die ak testen lassen, war aber alles ok (ich nehm nichts gebrauchtes :giggle: ).
impfen geht bei mir nicht und mein immunsysem ist seit dem crash, von dem ich mich erst sehr langsam erhole (ich hab longcovid ohne covid und das ca. 1,5 j. sehr kraß und dann nur sehr langsam weniger und mehr als einen einkauf in einem laden in der nähe der bushaltestelle schaff ich immer noch nicht ohne totale erschöpfung), evtl. nicht gerade das beste und ich bin mehrmals pro woche mit leuten ohne maske (aber genug abstand) in einem kl. raum, aber das bringt mich nicht aus dem gleichgewicht.
ich bin nur schon mal sauer, wenn im bus, in dem man keinen abstand halten kann einige leute, die evtl. ansteckend sind keine maske tragen, obwohl die da vorgeschrieben ist.

die infos zu medis bei longcovid kennst du sicher schon. ich hatte bisher nur wenig darüber und über long covid gelesen und eben mal gegoogelt und erstaunt festgestellt, daß nicht nur müdigkeit, leistungsminderung usw. dazugehört, sondern auch psych. symptome (die aber auch bei meinen genet. krankheiten zu den symptomen gehören) die dann ja auch wieder dazu führen können, daß die körperl. zunehmen.

aber für die menschen, die medis nehmen können, gibt es ja wahrscheinlich schon bald einige, die helfen. teils auch schon eine ganze weile. du kennst sie wahrscheinlich, aber andere evtl. noch nicht.





ich wünsch dir gute besserung :)



lg
sunny
 
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18.03.12
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Liebe ory,
als ich gestern deinen Beitrag las, dachte ich sofort, genauso wie du es beschreibst, geht es mir und vielen anderen in meinem Umfeld auch.
Ich weiß nicht, ob du gesehen hast, dass ich ganz spontan darauf antwortete, dann aber meinen Beitrag wieder löschte. Da das Thema so wichtig ist, war ich mit meiner Antwort nicht zufrieden, denn es fällt mir schwer, meine Gedanken zu diesem Thema geordnet hinzubekommen.

Egal denn....
Mich berühren ganz stark die Informationen die mit Long-Covid zu tun haben.

....mich nämlich auch und darum finde ich es so wichtig, dass man sich darüber austauscht, gerade auch hier im Forum.:)

Ich erschrak mächtig, liebe ory, als ich vor einigen Wochen von deiner Corona - Erkrankung las und wünsche dir und deinem Mann von ganzem Herzen weiterhin gute Besserung.🍀❤️

Wie viele Menschen mittlerweile "Ihr Gleichgewicht" verloren haben weiß ich nicht, aber ich höre in meiner Umgebung, das durch die aktuelle C-Krise sich die meisten durch die gängigen Informationen überfordert, verloren oder hilflos vorkommen.
Weltweit versuchen ja sicher die Menschen sich genauestens zu informieren, sich Aufklärung zu verschaffen, doch eine wirklich Klarheit kommt dabei leider selten raus. Selbst in vertrauenswürdige Quellen findet man immer wieder Informationen die ordentlich hin und her gebeutelt werden.

Wer kann denn da noch auseinanderhalten was richtig, was falsch ist und was für einen selber jetzt wichtig ist?
Das sich dadurch eine gewisse Unsicherheit einstellt, eingestellt hat, ist ohne viel Mühe recht einfach nachzuvollziehen.

Das beobachte ich nicht nur an mir, denn überall wo ich mit anderen Menschen zusammenkomme ist das Thema "Corona" aktuell und man erfährt viel, auch von den Unsicherheiten des Einzelnen.
Was mich betrifft schaffe ich es in der Natur mein Gleichgewicht/ meine Klarheit wieder zu bekommen.

Es ist nicht einfach sich seinen eigenen Ängsten zu stellen- die bei mir da sind. Dabei denke ich in erster Linie an meine Familie, Freunde und Bekannte, aber auch an mich.

bei den leuten, die ich gut kenne ist keiner aus dem gleichgewicht gekommen. sie haben sich impfen lassen um die chance zu erhöhen, daß sie bei einer infektion keinen schweren verlauf haben und damit war für sie das thema erledigt.
Aus dem Grund habe ich mich ja auch impfen lassen, sunny, aber kennst du denn wirklich die Gedanken/die Gefühlswelt deines Gegenüber?
Wer spricht denn einfach mal so über seine Gefühle, Ängste oder sogar Depression?

und ich bin mehrmals pro woche mit leuten ohne maske (aber genug abstand) in einem kl. raum, aber das bringt mich nicht aus dem gleichgewicht.
ich bin nur schon mal sauer, wenn im bus, in dem man keinen abstand halten kann einige leute, die evtl. ansteckend sind keine maske tragen, obwohl die da vorgeschrieben ist.

Ist das nicht etwas widersprüchlich, sunny?

Ich wünsche uns weiterhin viel Gesundheit.🍀🍀🍀

Liebe Grüße von Wildaster
 
regulat-pro-immune
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Wer spricht denn einfach mal so über seine Gefühle, Ängste oder sogar Depression?

die von mir genannten leute normalerweise nicht, auch nicht mit bekannten und mit fremden sowieso nicht, aber mit mir reden sie schon seit einigen jahren über alles, was auswirkungen auf ihr wohlbefinden usw. hat.

Ist das nicht etwas widersprüchlich

? wieso ?

bei den ............ im bus weiß ich nicht, ob sie symptome haben usw. und vor allem gibt es da, wie gesagt, kein bißchen abstand.

bei den leuten, die hierher kommen, weiß ich, daß sie niemals kommen würden, wenn sie auch nur den geringsten verdacht hätten, daß sie irgendwas ansteckendes haben, noch nicht mal mit einem harmlosen schnupfen und außerdem sind sie ca. 3 m von mir entfernt und nach rel. geringer zeit wird auch noch gelüftet.
ich bin keineswegs ängstlich (sonst wär ich auch nicht allein mehrmals durch halb europa getrampt), aber immer vorsichtig.

Ich wünsche uns weiterhin viel Gesundheit

danke gleichfalls. :)


lg
sunny
 
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25.09.13
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Das ist eine gute Überschrift.

Wenn man jetzt zB geimpft ist und ab und zu hier liest, so wie ich, kommen immer wieder Zweifel an der Entscheidung. Weil man ja den "Staatsmedien" vertraut. Somit gehört man auch zum dummen "Mainstream". Man hat sich dem Druck gebeugt. In einigen Jahren bin ich anscheinend auch dem Tod geweiht, weil da irgendwas in einem arbeitet. Man kann sich ja vorher super eingehend informieren (ja - wenn man sich non stopp damit beschäftigt).

Da das Gleichgewicht wieder hinzubekommen, egal wie man zu Corona und Impfungen steht, dauert wohl seine Zeit.
 

ory

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....mich nämlich auch und darum finde ich es so wichtig, dass man sich darüber austauscht, gerade auch hier im Forum.:)
Ja Wildaster, es ist in diesen Krisenzeiten enorm wichtig sich auch mal über seinen Gemütszustand auszutauschen.
Wegstecken oder unter den Teppich kehren bis zum geht nicht mehr ist in diesen Zeiten einfach auch unangebracht.

Mein Gleichgewicht wird durch Informationen fast täglich hin und her geschüttelt.
Die Informationen die hier durch die Beiträge laufen und die Informationen die man dann durch eine Unterhaltung in seiner Umgebung hört, liegen leider oftmals nicht so weit auseinander.

Gerne möchte ich eins loswerden: Bitte, jeder der sich Impfen lassen möchte oder geimpft ist und sich nicht wirklich wohl fühlt, auch Long-Covid-Betroffene.....lasst eure Thrombose-Werte (D-Dimer-Wertbestimmung.) checken.
Schaut auf Vorerkrankungen, wenn vorhanden, habt sie mehr als sonst im Blick und unter Kontrolle...... macht es für euch und schiebt es nicht weg.

Gruß Ory
 

ory

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04.02.09
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Da das Gleichgewicht wieder hinzubekommen, egal wie man zu Corona und Impfungen steht, dauert wohl seine Zeit.
Das ist sicher ein wahrer Satz...der womöglich mit ein mehr an Achtsamkeit auf sich selber vermindert werden kann.
Ich glaube, wäre ich hier kein Mod. würde ich mittlerweile nur noch einmal die Woche mir Informationen einholen.

Gruß Ory
 
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24.10.05
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Von mir vermag ich zu sagen, daß ich dadurch ins Gleichgewicht gekommen bin, daß ich systematisch und konsequent mir bewußt geworden bin: Was trägt letztlich und was trägt nicht? Letztgenanntes habe ich konsequent abgestoßen und mich damit davon getrennt.
 
regulat-pro-immune

ory

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Was trägt letztlich und was trägt nicht? Letztgenanntes habe ich konsequent abgestoßen und mich damit davon getrennt.
So einfach wie du es beschreibst ist es in der jetzigen Situation womöglich nicht, immerhin werden die Emotionen jeden Tag präsenter ...aber freue mich für dich das du deinen Weg gefunden hast.

Gruß Ory
 
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24.10.05
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In diesen kritischen Tagen gilt es für mich, stets nüchtern und wachsam zu sein, und mich nie von irgendwelchen bei anderen Leuten vorfindbaren Emotionen anstecken zu lassen. Es prägt einem, wenn man nach einem entsprechenden Studium bis zur Pensionierung meist in den Oberklassen Mathematik und Physik unterrichtet hat.
 
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28.01.20
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Ich glaube, wäre ich hier kein Mod. würde ich mittlerweile nur noch einmal die Woche mir Informationen einholen.
Hallo ory,
inzwischen überfliege ich die Infos nur noch. Tiefer eintauchen tue ich nur noch, wenn es mir wirklich wichtig erscheint, und ich will, dass andere dieses Wichtige auch wissen sollten. Im Grunde wurde von Anfang an auf die Risiken hingewiesen. Lust auf unnötige Debatten mit jenen, die davon überzeugt sind, dass das alles nur zu "unserem Besten" sein soll, (mit wem auch immer) habe ich nicht mehr.
Seit ich meine Aktivitäten deutlich eingeschränkt habe, gehts mir wieder besser und mein Gleichgewicht reguliert sich wieder... fast wie von selbst.
Und es ist sehr schwer, ein Ungleichgewicht wieder zu regulieren, wenn man immer wieder nur das Gleiche denkt und tut. Ich litt darunter... und das WILL ich nicht mehr.

Liebe Grüsse
zausel
 
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24.10.05
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Und es ist sehr schwer, ein Ungleichgewicht wieder zu regulieren, wenn man immer wieder nur das Gleiche denkt und tut. Ich litt darunter... und das WILL ich nicht mehr.
Sofern sich das Bisherige nicht mehr als tragfähig erweist, gilt es neue Wege zu gehen, und das Bisherige bewußt hinter sich zu lassen. Als ich vor etlichen Jahren in einer entsprechenden Lage gewesen bin, hat sich bei mir diesbezüglich die Einnahme von Rizinusöl als hilfreich erwiesen, da man hier wirklich viel im Wortsinn "hinter sich lassen" kann.
 
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18.03.12
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In diesen kritischen Tagen gilt es für mich, stets nüchtern und wachsam zu sein,

Lieber gerold, ich weiß nicht so recht, ob ich dich darum beneide. Ich bin zwar auch wachsam geworden, aber mir gelingt es nicht meine Emotionen in der jetzigen Zeit zu unterdrücken, ich tausche mich auch mit all meinen Emotionen aus.
Ich bin wahrscheinlich das krasse Gegenteil von dir. Vielleicht auch, weil ich die Fächer Mathematik und Physik nicht gerade mochte.;)

Schaut auf Vorerkrankungen, wenn vorhanden, habt sie mehr als sonst im Blick und unter Kontrolle...... macht es für euch und schiebt es nicht weg.

Bitte, jeder der sich Impfen lassen möchte oder geimpft ist und sich nicht wirklich wohl fühlt, auch Long-Covid-Betroffene.....lasst eure Thrombose-Werte (D-Dimer-Wertbestimmung.) checken.
Danke, liebe ory, den Schups brauchte ich. Seit der Impfung habe ich Venenprobleme in den Beinen, tue und mache selbst, aber die Angst sitzt tief.

Ich lese gerade eure Beiträge, liebe Zausel und lieber Gerold, es liest sich so einfach wie ihr im Gleichgewicht bleibt und es freut mich echt, aber bei mir klappt das einfach nicht so. Nur draußen im Wald.

Liebe Grüße von Wildaster
 
regulat-pro-immune

ory

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04.02.09
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Als ich vor etlichen Jahren in einer entsprechenden Lage gewesen bin, hat sich bei mir diesbezüglich die Einnahme von Rizinusöl als hilfreich erwiesen, da man hier wirklich viel im Wortsinn "hinter sich lassen" kann.
Hm....gerold, ich habe lange überlegt was ich auf deinen Satz antworten kann, auch sehe ich "in der jetzigen Krisenzeit" keinen Zusammenhang mit Rizinusöl, der Mathematik und Physik zum Gleichgewicht der Emotionen.

Mal abgesehen vom Zusammenhang: " Ist das empfinden von Emotionen nicht auch menschlich? Macht uns Menschen das nicht auch aus?

Mit Emotionen umzugehen, sein Gleichgewicht zu halten, ist sicherlich von Mensch zu Mensch verschieden, da jeder anders auf unterschiedliche Reize reagiert kommt bei jedem eine ganz andere Wirkung zustande.
Das, was jemand als negativ empfindest, kann ein anderer positiv wahrnehmen.

Sich unter Kontrolle zu haben, so wie du dem Anschein nach, ist sicherlich erstrebenswert aber eben nicht jedermanns Ding.

Gruß Ory
 
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26.07.09
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Wie viele Menschen mittlerweile "Ihr Gleichgewicht" verloren haben weiß ich nicht, aber ich höre in meiner Umgebung, das durch die aktuelle C-Krise sich die meisten durch die gängigen Informationen überfordert, verloren oder hilflos vorkommen.
Weltweit versuchen ja sicher die Menschen sich genauestens zu informieren, sich Aufklärung zu verschaffen, doch eine wirklich Klarheit kommt dabei leider selten raus. Selbst in vertrauenswürdige Quellen findet man immer wieder Informationen die ordentlich hin und her gebeutelt werden.

Wer kann denn da noch auseinanderhalten was richtig, was falsch ist und was für einen selber jetzt wichtig ist?
Das sich dadurch eine gewisse Unsicherheit einstellt, eingestellt hat, ist ohne viel Mühe recht einfach nachzuvollziehen.

Ich habe ein paar Worte hervorgehoben, Ory, die auch für mich in den letzten 19 Monaten irgendwie wichtig waren. A l l e verfügbaren Informationen kann man sowieso nicht aufnehmen und verarbeiten. Nicht nur in dieser Katastrophensituation. Man m u s s in irgendeiner Form für sich selber auswählen. Vielleicht auch nach Gefühl, nach Intuition, nach Vertrauen. Selbst wenn man nur öffentlich-rechtliche Medien hernehmen wollte, wäre man wahrscheinlich völlig überfordert, sich auch nur einmal in der Woche einen Überblick verschaffen zu wollen. Allein von der Menge des Angebots.

Und dann kann man hier, oder auch in anderen Foren lesen, dass bestimmte Sichtweisen, Meinungen und kritische Stimmen von den großen Medien erst gar nicht gehört bzw wahrgenommen werden. Und auch nicht wahr-genommen werden. Da kann und muss man sich fragen, wie ich meine, was es bedeutet, wenn bestimmte Stimmen, auch fundierte kritische Stimmen, in einer angeblich offenen Gesellschaft mit ihren Medien zum Teil überhaupt nicht wahrgenommen werden - aber darüber hinaus auch ohne eine sachliche Diskussion diskreditiert, diffamiert, vom öffentlichen Diskurs ausgeschlossen und sogar mundtot gemacht werden. Zum Teil reflexartig. Ist die Frage, ob man sich solche Stammtisch-Manieren allzu oft antun will. Was aber nur ein sehr harmloser Vergleich ist, das mit dem Stammtisch. Was da in Talkshows, in Zeitungen on- und offline, und in allen anderen Netz-Medien abgeht, hat sicher nichts mehr mit einem Stammtisch zu tun.

Schon im letzten Jahr, vielleicht vor 1 1/2 Jahren, wurde über meinen Mail-Account eine Nachricht, eine Meldung angezeigt von einer Krisenforscherin. Aha! dachte ich, das gibt es also auch. Und was sagte sie? Den Namen habe ich leider nicht festgehalten, sie befasste sich schon seit Jahren allgemein mit Krisensituationen, und sagte u.a., dass in einer tatsächlichen Krise, Katastrophe und Notsituation jede, aber auch unbedingt j e d e schlechte Nachricht, mit einer auch noch so kleinen g u t e n Nachricht eingeleitet werden muss. Nicht sollte oder könnte, sondern muss, wenn man der Bevölkerung eine Möglichkeit geben will, die schlechten Nachrichten verarbeiten und 'verdauen' zu können.

Jetzt kann man sich fragen, welche Personen in der Öffentlichkeit, welche Medien und welche Nachrichtensendungen so einen doch recht simplen Ratschlag auch nur annäherungsweise aufgenommen und beherzigt haben!? Oder auch nur diskutiert, und überhaupt gemeldet haben. In einer Katastrophensituation. Ich habe diese Meldung dort genau 1 einziges Mal gesehen, über einen Mail-Account, wie gesagt.

Wie offen ist eine Gesellschaft wirklich, die zwar Leute über Krisen allgemein forschen lässt, denen aber gar nicht zuhört, was sie zu sagen haben? Und warum i s t das so? Ja, und was macht das alles mit einem selber, mit mir und meinem inneren Gleichgewicht, meiner Gesundheit, meinem Immunsystem, mit meiner Psyche, mit meiner Seele und meinem Geist .....?

Die, denen man da permanent eine öffentliche Bühne bietet, haben für meine Begriffe nicht einmal ansatzweise Antworten auf diese Fragen. Kennen sie solche Fragen überhaupt? Oder was bewegt diese ewigen Warner und Angstmacher, von manchen auch 'Heulbojen' genannt? Und was bewegt die sogenannten 'Skeptiker', die seit mindestens 19 Monaten in dieser Katastrophe ihre sogenannte 'Skepsis' abspulen gegen alles, was auch nur graduell von ihrer, der einen öffentlichen Meinung abweicht? Ist das für diese Leute eigentlich interessant, ob da jemand sein Inneres Gleichgewicht findet und erhalten kann? Mein Eindruck, nein. Also sollte man sich, im Sinne von Gerold, von solchen Leuten möglichst fern halten, auch von den entsprechenden Nachrichten- oder Talkformaten.
✨
 
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18.03.12
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Guten Morgen, Gleerndil,

bei all dem was du schreibst, wie gelingt es dir denn in dieser Zeit, mit all den vielen Informationen im Gleichgewicht zu bleiben?

Morgengrüße von Wildaster
 
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10.01.04
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Ich finde dieses Angebot in St. Peter Ording gut:

...

Qigong in der Therapie

Der therapeutische Einsatz im Einzel- und Gruppenunterricht hat sich in den Fachbereichen Psychotraumatologie, Neurologie, Schmerztherapie, BGSW (Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung) und KSR (Komplexe Stationäre Rehabilitation) bewährt. Die Übungsauswahl richtet sich dabei nach Erkrankung und Beschwerdebild. Es sind meist leichte, einfach zu erlernende Übungen, die sich i.d.R. sehr gut an die aktuelle, individuelle Konstitution des Patienten anpassen lassen und die der Patient nach der Entlassung selbständig weiter praktizieren kann. Kerstin Möllgaard: „Unser Ziel ist es, hier in der Therapie den Grundstein zu legen und den Patienten das Handwerkszeug für die selbstständige Fortführung der Übungen zu Hause mitzugeben. Deshalb bekommen Sie auch Übungsanleitungen zur Verfügung gestellt, damit sie das Gelernte in den Alltag übertragen können.“

Typische Indikationen für eine Qigong-Therapie sind geistige und körperliche Erschöpfung, chronisches Schmerzgeschehen, Bewegungseinschränkungen, Koordinationsstörungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Angstzustände, fehlende oder mangelhafte Körperwahrnehmung oder ein reduziertes Atemvolumen.
Auch im Kontext der Gesundheitsschutzmaßnahmen hat sich Qigong als wirksame Maßnahme zur Förderung des Körperbewusstseins, der Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit und als entspannungsförderndes und stressreduzierendes Instrument am BGKH bewährt. ...

In der Gruppe oder in einer Einzelsttunde kann man Quigong sicher besser erlernen als allein. Aber es gibt viele CD-Angebote, und in vielen Städten werden QuiGong-Kurse angeboten (y) .

Grüsse,
Oregano
 
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12.10.18
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Oder was bewegt diese ewigen Warner und Angstmacher,

das gleiche wie schon seit jahrzehnten und noch länger.

einer der gründe warum ich schon sehr lange praktisch keine nachrichten mehr geschaut und keine zeitungen gelesen hab (im vorbeigehen sieht man eh die schlagzeilen und wenn da steht bohlen hat ne neue oder ähnlicher unsinn, weiß man daß hierzulande nichts alle betreffende schlimmes passiert ist) ist, daß es da weit überwiegend nur negative meldungen gibt um den verkauf bzw. die zahl der zuschauer in die höhe zu treiben.
immer nur mord und totschlag und kriege und katastrophen geht sicher an keinem spurlos vorbei, auch wenn man es nicht direkt merkt.
es könnte aber z.b. auch dazu beitragen, daß manche leute sehr aggressiv sind und bei kleinigkeiten ausrasten und ihre kinder oder sonstwen anschreien, schlagen usw. usw.
 
regulat-pro-immune
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24.10.05
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einer der gründe warum ich schon sehr lange praktisch keine nachrichten mehr geschaut und keine zeitungen gelesen hab (im vorbeigehen sieht man eh die schlagzeilen und wenn da steht bohlen hat ne neue oder ähnlicher unsinn, weiß man daß hierzulande nichts alle betreffende schlimmes passiert ist) ist, daß es da weit überwiegend nur negative meldungen gibt um den verkauf bzw. die zahl der zuschauer in die höhe zu treiben.
immer nur mord und totschlag und kriege und katastrophen geht sicher an keinem spurlos vorbei, auch wenn man es nicht direkt merkt.
Nach meiner Erfahrung ist es allein Übungssache, in kürzester Frist das Medienangebot durchzusehen und sich das Wesentliche und damit Bestimmende herauszusuchen. Dies ist einer der Gründe, weshalb ich Radio- und Fernsehsendungen meide, da dies dort systemimmanent ausgeschlossen ist, womit ich ausschließlich in gedruckter Form vorliegende Medien nutze. Auch bei verschriftlichten auf einem Bildschirm vorliegenden Medien ist dies nur sehr eingeschränkt möglich, weshalb ich diese höchstens für Tagesaktualitäten nutze.
 

ory

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04.02.09
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Sofern sich das Bisherige nicht mehr als tragfähig erweist, gilt es neue Wege zu gehen, und das Bisherige bewußt hinter sich zu lassen.
..... das sind Strategien die in der jetzigen Zeit für viele Menschen kaum machbar sind. In meinem Umfeld sind viele in Existenzangst und (noch) nicht fähig an neue Wege zu denken.
In erster Linie sind da Verunsicherung und Ängste an der Tagesordnung, nicht nur das,
bei bestehender Unzufriedenheit sich neu zu sortieren und orientieren um das verlorengegangenes Gleichgewicht wieder aufzubauen, fehlt fast jedem die Motivation dazu.

Gruß Ory
 
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