Was nun? ADEM? MS? Doch NB?

Themenstarter
Beitritt
21.10.17
Beiträge
4
Hallo liebes Forum!
Ich weiss. Ich bin nicht die erste "MS" Patientin die überzeugt ist das eine NB übersehen wurde, aber ich war von Anfang an überzeugt davon das da etwas nicht stimmte.
Zur Vorgeschichte. Zecken? Ja. Hatte ich jede Menge aber nie lange genug um Probleme zu haben. Dachte ich zumindest. Ich habe sie immer selbst entfernt. Die letzte ist paar Jahre her und floss mit dem Wasser in der Dusche in den Kanal nachdem ich sie weggeschnippt habe. Gelsen lieben mich. Katzen hatte ich tonnenweise.
Roter Fleck? Ja. Letzter war vor paar Jahren als ich in einem Gartenhaus geschlafen habe. Quelle des Flecks ist mir aber unbekannt. Er war halt plötzlich da. Von dem Ausflug kam ich nachhause mit dem Fleck und einer üblen Genitalinfektion die ich mir im Pool geholt hatte weil er nicht gechlort war. Der Frauenarzt sage 'sowas hässliches habe er noch nie gesehen' als er sich den Abstrich voller Bakterien und Viren unterm Mikroskop angesehen hatte.
===================
Meine angebliche MS Geschichte beginnt 2016, da gibt es aber mehr dazu. Ich halte mich kurz und danke jedem der sich die Mühe macht meine trotzdem zu lange Geschichte zu lesen und einen Rat zu geben.

Ich habe/hatte:
+ Migränen, die Sorte bei der Schmerzmittel selten helfen.
+ Chronische Rhinnitis
+ grenzwertig hohes Cholesterin
+ Hypothyreose. seit Ewigkeiten. Der TSH wert schwankt so um die 7-9, T3,T4 normal. Kein Grund sich aufzuregen, sagten die Ärzte.
+ Leichte Herzrhytmusstörung, beiläufig festgestellt von Hausärztin bei Gesundenuntersuchung.
+ Reizdarmsyndrom, selbst diagnostiziert. Ich hätte nichts, sie haben nichts gefunden (colonoskopie) Ich hatte aber Schmerzen bis zum gehnichtmehr. Verstopfung und Durchfall abwechselnd waren normal (meistens eher ersteres), manchmal direkt hintereinander. Wenn ich mal überhaupt konnte.
+ "Tietze" Syndrom. Derzeitige Diagnose für das Stechen in der Brust das ich schon einmal vorher hatte. Ich dachte es wäre das Herz, dann verdächtigte ich die Lunge. Röntgen war damals ergebnislos.
+ Voriges Jahr im Sommer hatte ich öfter blaue und kalte Füsse. So blau das ich dachte sie würden abfallen. Ich dachte an Raucherbeine aber sie taten nicht weh.
+ so starke Schmerzen in den Zehen das ich dachte ich hätte Arthritis. Verging von allein.
+ permanent müde
+ Lufthunger
+ Hitzeunverträglichkeit (Sonne, heisse Luft/Dampf)
+ Schlechte Wundheilung
+ Häufige Infekte d Atemwege (schlechtes Immunsystem, dachte ich immer)
+ Sexuelle unlust,Scharfes Stechen in Brustdrüsen
+ Linke Gesichtshälfte war immer "stärker" als die andere, hab zB schief gelacht, etc.
+ Extrem lautes Nackenknacksen. So laut das meine Mutter es aus einer Entfernung von 2m hören konnte und sich erschreckt hat
+ Geschwollene Lymphknoten am Hals, Ohr (zeitweise)
+ Lichtempfindlich, geräuschempfindlich (morgens), Schmerz der augen bei bewegung
+ Misstrauen mir selbst gegenüber (habe immer wieder überprüft ob der Wecker wirklich gestellt ist oder die Tür wirklich zugesperrt ist.)

===================
Diese Symptome haben sich abgewechselt, manche waren dauerhaft, manchmal kamen mehrere gleichzeitig und in ihrer Stärke variierten sie, schraubten sich aber bis zur 'Ersmanifestation' hoch und befielen mich öfter/dichter.
Auf eigene Faust hab ich die Pille abgesetzt und in Folge stark an Gewicht verloren. Innerhalb 2 Monate waren's locker 10kg, grundlos. War aber nicht das erste Mal. Ich hatte mich zunehmend aus meinem gesellschaftlichen Leben abgekapselt aber Ende Sept2016 war ich auf einer Party. Nach 3-4 Bier war ich so betrunken das ich alles wieder auf dem selben Weg verloren habe wie ich's zu mir genommen hab. Auf dem Weg nachhause hatte ich das erste Mal im Leben blackouts.

Nov2016 hatte ich grippeartige Gefühle mit Gliederschmerzen.Starkes schwitzen in der Nacht aber ich hatte kein Fieber. Lymphknoten am Hals waren wieder geschwollen, "Indianer" geht nicht zum Arzt. *Parkemed und aus. Was ich da nicht wusste war das ich Influenza positiv war und HHV6 war grenzwertig.
Bis dorthin war ich schon:
+ leicht reizbar, aggressiv, ungeduldig, weinerlich, depressiv, antriebslos, unkonzentriert, ich musste manchmal Sätze mehrfach lesen um den Zusammenhang zu verstehen.
+ Ich hatte das Gefühl ich wolle mir mit einer Gabel ins Auge stechen (eigenlich bei jedem spitzen Gegenstand) um etwas zu "erstechen" was hinterm Auge liegt.

Bis hin zum Dez2016 eskalierte alles:
+ Trockene Augen, Fremdkörpergefühl, Beginn opticus neuritis, wieder parkemed. Ich dachte es würde helfen, ich wusste ja nicht was es ist.
+ Doppelbilder bei bestimmter Lage.
+ Blutdruckanstieg
+ Laut knackende Gelenke (speziell Schulter)
+ Zunge links taub, Geschmacksverlust, Taubheit im Knochen d li Gesichtshälfte.
+ Dramatischer Drehschwindel um linke Achse
+ Linkes Bein zunehmend tauber

Ab Jänner2017 hab ich nur mehr geschlafen und Vitamine genommen. Vitamin B hat geholfen mich noch halbwegs aufrecht zu halten. Unter schwierigsten Umständen wurde ich im Feb2017 im KH in der Neurologie aufgenommen und ersmals 1 Woche untersucht bevor sie etwas unternahmen. In dieser Zeit hab ich nochmal gut 7kg verloren. Mein linkes Bein und linker Arm waren zwischenzeitlich fast vollkommen taub. Ich war schon fast komatös und hab nur mehr gepennt. Aufstehen oder Aufsetzen war schon praktisch unmöglich.
Diagnose: ADEM

+ MRT zeigte Läsionen im Hirn und im Rücken
+ Spätere Liquorpunktion zeigt positive Oligoklonale Banden. IgM, IgG, IgA, Albumin 2faches des Normwerts, schwere Schrankenstörung, keine intrathektale Synthese, Borrelien negativ.
Diagnose: MS

Behandlung mit Kortison hat gut angeschlagen. Läsionen gingen zurück, mei Zustand verbesserte sich.
Erneute Punktion: OKBs verschwunden (wider Erwartung der Ärzte), keine Schrankenstörung mehr.
Diagnose bei Entlassung revidiert: ADEM

Ich fahr auf Reha und fühl mich schlecht. Zurück im KH mit leicht wiedergekehrter Taubheit im linke Arm, zittrigem Schwindel und Tietze-Syndrom. Nach einem MRT fanden sie einen 7mm kleinen Fleck vorne im Cortex den die Radiologie ursprünglich übersehen hatte. 3te Lumbalpunktion unverändert zur 2ten. Erneute Kortisonpulstherapie die diesmal absolut nichts brachte. Mit angeschwollenen Lymphknoten und arthitischen Schmerzen in den Zehen die keinen Arzt interessiert haben als zusätzliche Symptome verlies ich das KH.
Diagnose: hochaktive RR MS

In meiner Panik liess ich mich zu einer Basistherapie breitschlagen und hier begann der eigentliche Horror. Ersteinnahme von Gilenya musste unter Beobachtung geschehen und startete mit Taubheit im linken Bein.
"Mein Bein wird auf der Oberfläche taub." sagte ich.
"Das kommt von der MS." sagte der Arzt.
"Als ich gekommen bin hatte ich das aber noch nicht."
"Das ist normal und das vergeht. Man gewöhnt sich dran."
"Ach wirklich?"
"Ja, wirklich."
Es verging nicht. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich praktisch pro Monat einen "Schub". Meine oben beschriebenen Symptome kehrten wieder, wechselten sich ab, fluktuieren.*Einmal bei einem Spaziergang war mir so schlecht das ich dachte ich würde jeden Moment das Bewusstsein verlieren. "Leichtsinnigerweise" hab ich auf eigene Faust vor 2 Wochen die Dosis halbiert und es fing an mir ein bisschen besser zu gehen. Seit 3 Tagen nehme ich sie gar nicht mehr und die Symptme ziehen sich langsam zurück, was mich in meiner Annahme bestätigt das Immunsuppression nicht gut für mich ist.

derzeitiger Zustand:
+ zittriger Schwindel (optisch), manchmal Drehschwindel (echter)
+ Taubheiten auf der Beinoberfläche links (manchmal), auf Ring und kleinem Finger, seltener im Gesicht
+ kribbeln an Beinen (als hätt ich die Füsse in Sodawasser)
+ Nachmittags/Abends glüht mein Gesicht komisch. Hab aber kein Fieber.
+ Stechender, ausstrahlender Schmerz in der Rückenmitte
+ wandernde Kopfschmerzen, Schmerzen als hätte jemand einen Ziegel auf meinen kopf gelegt, manchmal auch einseitig (meist links) als würde jemand mein Hirn drücken. Schmerzmittelresistent.
+ Lautes Gelenkeknacken (Schulter, Knie, Fuss+Armgelenke, Nacken)
+ Schmerzen in Knie, Hüfte, Schulter, Nacken, Ellbögen. Schmerzen wandern und verschwinden, binnen Tagen, Stunden, manchmal noch kürzer.
+ starke Muskelverspannungen (fühlt sich reissend an) ohne vorherige Belastung.
+ permanent müde, schlafe viel aber schlecht.
+ Blutdruck steigt grundlos gegen Abend an, ist sowieso viel zu hoch
+ Zuckungen beim Einschlafen
+ Symptomverschlechterng bei Hitze, während der Regel, wenn ich nichts esse oder vergesse genug zu trinken, gegen Abend hin.
+ ich will dauernd sitzen, muss mich selbst zwingen um mich zu bewegen.
+ Gedankenrisse, Sprachstörungen, Wortfindung, Vergesslichkeit.
hab sicher was wichtiges vergessen aber das wars mal. Is ja schon lang genug.

Termin bei einer Borreliose spezialistin ist für Anfang Dez ausgemacht. Zwischenzeitlich hab ich einen Test machen lassen. Ich habe/hatte scheinbar Mykoplasmen und Rickettsien. Borrelien negativ, eh klar.
Meine grösste Frage ist ob es sich überhaupt jemals um NB handeln könnte wenn man gut auf Kortison reagiert. Andererseits wird bei ADEM auch grundsätzlich eine bakterielle/virale Ursache vermutet aber ich bin dahingehend nie behandelt worden weil sie nichts gefunden haben. Was *heisst das alles bloss?
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
Beitritt
10.01.04
Beiträge
69.409
Hallo Espeon,

ich kannte ADEM bisher noch nicht:

...
Was ist eine akute disseminierte Enzephalomyelitis?
Die ADEM gehört zur Gruppe der erworbenen demyelinisierenden Erkrankungen des ZNS.
Eine bekanntere Erkrankung aus dieser Gruppe ist die multiple Sklerose (MS).
Bei der akuten disseminierten Enzephalomyelitis handelt es sich um eine eher seltene Erkrankung. Sie äußert sich durch eine akute Entzündung im Bereich des zentralen Nervensystems und tritt häufig ein bis vier Wochen nach einer Infektion auf. In vielen Fällen bilden sich die Symptome komplett zurück. Es können jedoch auch Schäden zurückbleiben. Nur in seltenen Fällen endet die Erkrankung tödlich.

Ursachen:
Bei der akuten disseminierten Enzephalomyelitis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. In vielen Fällen tritt die Erkrankung nach einem Infekt auf. Zu den auslösenden Infektionen gehören harmlose Infektionen der oberen Atemwege, Röteln, Windpocken, das Epstein-Barr-Virus (pfeiffersches Drüsenfieber) oder Hepatitisviren. Auch Impfungen können eine ADEM zur Folge haben. Zudem wird berichtet, dass ADEM auch durch die Behandlung mit bestimmten Medikamenten ausgelöst werden oder auf ein Trauma folgen kann.
Auch Fälle ohne jede auslösende Ursache (idiopathische ADEM) sind bekannt. Ein genetischer Hintergrund der Erkrankung wird diskutiert. Typisch für die Erkrankung ist ein Auftreten im Winter und zu Beginn des Frühjahrs. Man nimmt an, dass die Entzündung im zentralen Nervensystem durch eine Kreuzreaktion zwischen Hirnproteinen und Erregerbestandteilen verursacht wird.
...
Quelle: Akute disseminierte Enzephalomyelitis: Anzeichen, Symptome, Ursachen, Behandlung, Vorbeugen, Selbsthilfe

Anscheinend spielen Viren bei ADEM eine Rolle als Ursache. Von Bakterien ist hier wenigstens weniger die Rede.

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
Beitritt
21.10.17
Beiträge
4
Ich kannte es auch nicht bis ich rausgefunden habe was sie diagnostiziert haben. (Ja, ich hab's rausgefunden, es wurde mir nicht einfach so mitgeteilt.)
Ab dem Zeitpunkt wo ich gut genug gesehen habe um zu recherchieren hab ich begonnen mich mit ADEM auseinanderzusetzen und bin auf genug Fälle gestossen wo der Erreger nur durch Biopsien nachweisbar war weil alle Tests negativ zurück kamen. In einer sehr grossen Anzahl davon ist auch die Rede von Bakterien, wie in diesem Fall.
(seite4)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4274983/#!po=16.6667
Sie nennen es 'fragwürdige stäbchenförmige Bakterien'.
In einem MS forum bin ich dann auf Leute gestossen die mir sagten es wäre klug in meinem Fall dem Infektionsthema nochmal genauer nachzugehen und mich nicht von den Ärzten verschaukeln zu lassen. Es sähe so aus als ob sie da was übersehen haben könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
22.10.17
Beiträge
7
Hallo Espeon,
Hast du dich schon auf Schwermetalle testen lassen? Informiere dich mal über den Zusammenhang zwischen Krankheiten wie MS oder ALS usw... und Schwermetallen. Vor allem meine ich Quecksilber.
Alle deine Symptome sind vollkommen typisch für eine schwere chronische Quecksilbervergiftung.
Lass das unbedingt abklären, vielleicht lässt du dich auch mal alternativ behandeln, zB einem guten Heilpraktiker. Ich selbst habe eine bekannte die von ihrer MS geheilt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Malve

Hallo Robin,

Alle deine Symptome sind vollkommen typisch für eine schwere chronische Quecksilbervergiftung.
ich hatte Dir bereits mitgeteilt, dass Du bei Deinen Aussagen/Behauptungen unsere Boardregel D.1 berücksichtigen solltest.
Achten Sie darauf, dass Ihre Beiträge nicht im Ton einer ärztlichen (oder sonstigen heilkundlichen) Verordnung erfolgen und keine allgemeinen Heilungsversprechen geäussert werden. Wir möchten Sie auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es Ihnen nicht erlaubt ist, im Portal medizinische Beratung anzubieten oder den Anschein zu erwecken, Sie seien dazu ermächtigt. Dies gilt selbst dann, wenn Sie kein medizinischer Laie sind.

Gruß
Malve
 
Themenstarter
Beitritt
21.10.17
Beiträge
4
Danke für den Tip. Ich hab selbst schon an Vergiftung gedacht aber einstweilen scheint das nicht der Fall zu sein. Ich hab auch keinerlei Kontakt zu Quellen die eine solche Vergiftung auslösen könnten. Es wäre ja auch viel zu einfach gewesen.

Ein Team von 20 Ärzten die spezialisten von ausserhalb des KHes involviert haben standen ratlos vor meinen Dokumenten und haben gerätselt was ich denn nun hab. Schlussendlich haben sie einfach beschlossen es wär MS weil ihnen nichts besseres eingefallen ist. ;)
 
Beitritt
02.02.18
Beiträge
3
Hallo Espeon,

meine Mutter hat einen ähnlichen Krankheitsweg hinter sich wie sie.

Mehrere Krankenhausaufenthalte 2017, erst Verdacht auf MS, dann Diagnose ADEM, verursacht durch Bakterien/Viren
Antibiotika- und Kortisontherapie mehrmals,
Insgesamt alles mit mäßigen Erfolg.

Derzeit kann sie nur am Rollator gehen. Besonders Probleme und Lähmungen auf der rechten Seite.

Mich würde interessieren, wie es ihnen geht? und ob es neue Erkenntnisse gibt.

Bei meiner Mutter war auch Verdacht auf Schwermetallvergiftung. Wurde aber mittlerweile ausgeschlossen.

Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
 
Beitritt
27.08.13
Beiträge
4.168
...Andererseits wird bei ADEM auch grundsätzlich eine bakterielle/virale Ursache vermutet aber ich bin dahingehend nie behandelt worden weil sie nichts gefunden haben. Was *heisst das alles bloss?

Hallo Espeon,
ich denke auch, dass du auch Borreliose haben könntest, aber nicht nur, sondern auch andere Infektionen und eventuell diverse Parasiten, Viren, Pilze, Spirochäten, Protozoen, bzw. Zoonosen.

Für die Hauptursache halte ich aber Umweltgifte und Gifte in Lebensmittel, die das Immunsystem so schwächen, dass es mit den Erregern nicht mehr fertig wird.

Lies man den Artikel über Siglecs: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheitserreger-milch-fleisch-ia.html

Wie ernährst du dich denn, benutzt du Industriesalz, isst du Fleisch (Wurst, Schinken,...) und Milchprodukte (Käse, Butter, Joghurt...) aus Massentierhaltung, isst du gespritztes Gemüse und Obst, handelsübliches Brot mit Zusatzstoffen, Fertiggerichte wie Pizza, billiges Öl, viel Weißmehl, Nudel, und anderes glutenhaltiges Getreide, Zucker,....?

Gibt es Schimmel in der Wohnung, Wohnraumgifte, Duftstoffe, welche Kosmetikprodukte verwendest du, Deo mit Aluminium, Haarfärbemittel, Zahnpasta mit Fluorid ...?
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
27.08.13
Beiträge
4.168
Bei meiner Mutter war auch Verdacht auf Schwermetallvergiftung. Wurde aber mittlerweile ausgeschlossen..

Wie denn:confused:

Neben Schwermetallen gibt es auch noch Pestizide, Insektizide, Herbizide, Fluoride, ... und viele andere Giftstoffe in der Umwelt, die die Nerven schädigen können.
 
Beitritt
02.02.18
Beiträge
3
Sie war bei einer Heilpraktikerin.
Sie hat die Dunkelfelddiagnostik durchgeführt...
Dabei kann man das wohl testen!?

Das stimmt wohl mit den anderen Giftstoffen.
Kann man auf diese auch testen?
 
Beitritt
26.06.17
Beiträge
291
Hallo Espeon,

mal abgesehen von den Umweltgiften und Giften in Nahrungsmitteln:

Wie sieht es mit Deinen Zähnen aus ?
Hast Du Amalgamföllungen, Implantate oder wurzelbehandelte Zähne auf der linken Seite ?
Beherdete Zähne wirken sich auf den ganzen Körper aus und können die Gesundheit restlos ruinieren, wie ein bekannter Heilpraktiker schreibt: Zahnherde | Naturheilzentrum-Hollmann.de

Ärzte ziehen leider oft nicht die Möglichkeit von Zahnherden in Erwägung, da es nicht ihre Zuständigkeit ist, und so laufen manche Menschen mit ihren Symptomen von Arzt zu Arzt und denken nicht daran, dass auch die Zähne schuld sein könnten.

Es muss bei Dir nicht so sein, aber es könnte vielleicht eine Mitursache sein.

Viele Grüße
Sonnenblume56
 
Themenstarter
Beitritt
21.10.17
Beiträge
4
Ich bin mittlerweile mitten in der Behandlung wegen Borreliose und diversen Co-Infektionen.
Noch bevor ich mein Treffen mir der Borreliose Spezialistin im Dez vorigen Jahres hatte, habe ich in Wien in einem Labor mein Blut auf diverse Erreger testen lassen, spezifisch auch jene, die im KH überhaupt nicht in Betracht gezogen worden sind und somit auch nicht überprüft wurden.

Borreliose selbst war negativ, hatte aber positive Ergebnisse für
Rickettsia conorii
Mycolasma pneumoniae
Später auch noch auf Viren in einem anderen Institut getestet. Positiv auf
Influenza A
HHV 6

Die Borreliose Spezialistin hat den Test nochmal erweitert und ein paar andere verdächtige Dinge überprüft. Es stellte sich heraus das HHV 6 scheinbar falsch positiv war, über das positive Ergebnis für Influenza sind wir uns nicht sicher. Sie hat mir allerdings etwas dagegen verschrieben und ich hab darauf reagiert. Sie nimmt an es kann gut sein das ich tatsächlich eine verschleppte Grippe gehabt haben könnte. Allerdings ist ein positives Ergebnis für mehrere verschiedene, bereits abgelaufene Infekte immer Epstein-Barr Virus verdächtig. - Der war im anschliesseden Test auch positiv, HHV6 negativ. Eine Reaktivierung. Naja, Herpes ist Herpes, nün? Ganz nebenbei wurden auch noch leichte Erhöhungen bei Candida gefunden.

Wie's mir geht?
Mittlerweile hab ich die erste Runde Antibiotika Behandlung hinter mir und bin halb durch die darauf folgende Behandlung. Im ersten Monat hab ich in der 2-3 Woche erst die Herxheimer Reaktion durchgemacht, die dafür heftig (generelle Verschlimmerung von allem) und am stärksten in den Gelenken. Übrigens eines von vielen Symptomen die ich hatte die im KH vollkommen ignoriert worden sind um es der Diagnose die sie wollten anzupassen.
Mein Zustand entwickelt sich aber insgesamt zum positiven, abgesehen von den Verschlimmerungen während der Antibiose.


@ullika
Zugegeben, die Antibiotika Therapie ist nicht das einzige was sich verändert hat. Ich hab mein Leben komplett umgekrempelt.
Ich war extrem starke Raucherin. Nicht mehr seit exakt 1 Jahr.
Ich war 25 Jahre lang Vegetarier, hab das im KH langsam aufgegeben und normale Mischkost gegessen. Nach langer Recherche im Netz (zum Thema leaky gut), hab ich im August letzen Jahres alles glutenhaltige aus dem Speiseplan gestrichen, Laktose ebenfalls. Was ich jetzt esse ist knapp vor Rohkost vegan mit paar kleinen Fehltritten.
Ich hatte immer Glück mit den Zähnen, hab kaum Plomben und die die ich hab sind alle weiss. Das einzige Stück Metall das ich im Mundraum hab (immer noch), ist der Draht einer Zahnspange auf der Innenseite meines Unterkiefers. Ich überleg seit geraumer Zeit das auch noch entfernen zu lassen.
Deo hat tatsächlich Aluminium enthalten und wurde entsort, fluoridfreie Zahnpasta verwende ich schon seit Jahren.
Und ja, ich hab in einer wiener Altbauwohnung gewohnt. Die alten Sandsteinmauern waren immer wieder feucht und leicht angeschimmelt. Da gab's auch noch alte Rohrstücke aus Blei im Wasserleitungssystem, die angeblich nicht mehr in meine Wohnung geführt haben. Wer's glaubt wird seelig... Ich wohne nicht mehr dort.
Ich geh auch jeden Tag spazieren, wenn es die Kraft erlaubt, aber insgesamt möge man glauben, ich wäre völlig normal wenn man mich anschaut.

@Rose1234
Genau vor einem Jahr konnte ich nicht einmal mehr alleine gehen, mich aufsetzen, anziehn oder anständig reden. Ich war ein kaputtes Wrack und die Ärzte waren hauptsächlich nur froh, dass das Kortison mich nicht endgültig gekillt hat, obwohl die Chancen gar nicht so schlecht dafür standen. Warum es gewirkt hat? Weil Kortison nur Entzündungen hemmt und die Blut-Hirn-Schranke schliesst. Mehr ist da auch nicht passiert. Es ging mir bei den ersten 3 Stosstherapien deswegen besser, bei der 4ten nicht. Was ich komplett übersehen habe war, dass die einzigen Symptome die sich verbessert haben nur die entzündungsbedingten waren. Alles andere hat sich verschlimmert, somanch neues ist sogar dazugekommen (Lymphknotenschwellungen, Veränderung beim Schwindel, etc). Der eigentliche Auslöser wurde weder gefunden (ich glaub auch ehrlich gesagt sie haben niemals wirklich gesucht) noch wurde etwas dagegen unternommen.
Ja ja, ich weiss. Ich klinge frustriert? Bin ich auch! Ich hab viel durchgemacht und viele Frechheiten ertragen. Bei meinem letzten Besuch im KH hat man mir unverfrohrenerweise nahegelegt wieder mit irgendeinem sauteuren MS Medikament weiterzumachen, man freue sich schon auf das neue MRT das sie dann bekommen würden. Ich solle es mir gut überlegen, denn mein nächster "Schub" könnte womöglich auch mein letzter sein. Schön zu wissen, dass ihnen mene Gesundheit SO am Herzen liegt. Passiert ist nix. Im Gegenteil. Mir geht's heute besser als zu irgendeinem beliebigen Zeitpunkt im vorigen Jahr und das obwohl ich gerade wieder eine Herxheimer durchmache. Und derzeit ist mein Immunsystem gestärkt, ganz im Kontrast dazu was man im KH versucht hat mit mir zu machen.
Also wenn deine Mutter eine ähnliche Geschichte hinter sich hat, gebt nicht auf und versucht es weiter. Für bzw bei jedem funktioniert etwas anderes. Ich glaube das kommt ganz darauf an welcher Erreger der Auslöser ist.

Das mag vielleicht komisch klingen wenn ich das so sage, aber seit ich krank geworden bin und angefangen habe zu recherchieren, hat sich bei mir der Verdacht erhärtet, dass alle Krankheiten die ein Mensch überhaupt nur haben kann, nix anderes sind als ein mikrobielles Ungleichgewicht und die Reaktion des Immunsystems darauf. Im übrigen hab ich genau das auch zur Borreliose Spezialistin das letzte Mal gesagt und sie hat das bestätigt, sie sei der gleichen Ansicht. Im übrigen waren wir uns auch eins bei der Ansicht das Immunsuppression das wohl absolut schlimmste ist was man in dieser Situation machen kann, und Kortison bzw MS Medikamente tun genau das.

Borreliose und Viren als Co-Infektion? Ich habs mir erklären lassen.
Borreliose erzeugt eine Immunsuppression und Viren gesellen sich genau dann gerne dazu wenn die Suppression am stärksten zum Vorschein kommt. Bam! Verwirrte Ärzte.
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
02.02.18
Beiträge
3
Hallo an alle,

vielen Dank für die Tipps und Anregungen.

Die Krankheitsgeschichte meiner Mutter begann tatsächlich mit den Zähnen. Sie hatte immer wieder Entzündungen und ein Zahn nach dem anderen wurde ihr gezogen.

@ Sonnenblume56 vielen Dank für den interessanten Artikel :)

Es zeichnete sich da bereits ab, dass irgendetwas nicht stimmt.
Sie konnte schlechter laufen, Gelenkprobleme, hoher Blutdruck, Schwindel etc....
Sie wurde zunächst Orthopädisch behandelt....und von Arzt zu Arzt geschickt. November 2016 hat sie ihr vollständiges Gebiss erhalten und ab Januar 2017 konnte sie gar nicht mehr alleine laufen....

Immer mehr traten neurologische Ausfälle auf, so dass wir einen Neurologen aufsuchten. Diese wies sie sofort in die Neurologie ein, mit Verdacht auf MS.

Dies bestätigte sich nicht. Wie bereits geschrieben erhielt sie die Diagnose ADEM. Antibiotika und Kortison folgten....
Derzeit ist sie in Heilpraktischer Behandlung, was ihr auch gut tut.

Und ja, wir freuen uns über jeden Tag, wo es ihr etwas besser geht. Die Hoffnung werden wir nicht aufgeben.
Jetzt müssen sich die Nerven regenerieren und wir wissen alle wie lange das dauern kann.

@ Espeon
Danke für deine ausführliche Schilderung.
Du hast sehr viel mitgemacht, da kann ich verstehen, das du frustriert bist.

Ich wünsche dir weiterhin alles erdenklich Gute.
Beste Grüße Rose 1234
 

FX1

Beitritt
07.10.15
Beiträge
62
Hallo an alle,

vielen Dank für die Tipps und Anregungen.

Die Krankheitsgeschichte meiner Mutter begann tatsächlich mit den Zähnen. Sie hatte immer wieder Entzündungen und ein Zahn nach dem anderen wurde ihr gezogen.


Beste Grüße Rose 1234

wie wäre es wenn deine mutter eine schwermetall ausleitung mit DMPS /DMSA macht ?
 
Oben