Was hilft bei Erkältung? Mit was habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

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12.05.11
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Wenn man das liest, so sind Aflatoxine überall. Es sind ja auch sehr starke Gifte, die die Immunabwehr herabsetzen. Ich fürchte, alles zu vermeiden, ist nicht möglich, da diese Schimmeltoxine im Grunde überall vorkommen.
Ich fürchte, oft werden Aflatoxine und andere (weniger gefährliche) Mykotoxine fälschlicherweise gleichgesetzt. Aflatoxine werden lebensmittelrechtlich sehr streng überwacht. Der Aspergillus flavus wächst primär bei tropischen Temperaturen, d.h. daß vor allem Importe wie Nüsse, Soja etc. gefährdet sind, die auch intensiv überwacht und getestet werden. Daß unser heimisches Getreide mit Aflatoxin belastet sein könnte, kann man wohl ausschließen.

Natürlich ist es möglich, daß du auf andere Mykotoxine reagierst, es gibt ja wohl Hunderte davon. Und diese anderen werden bei weitem nicht so gründlich überwacht, weil sie nicht so lebensgefährlich giftig sind bzw. weil sie zum normalen Keimspektrum im Haushalt gehören (Brotschimmel). Der übliche Brotschimmel ist übrigens was ganz anderes als Aspergillus flavus (das nur zum obigen Beitrag).
 
wundermittel
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07.05.09
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Hallo Kate,

ja, das ist mir hinterher auch eingefallen, als ich schon im Bett lag. Das stimmt nicht. Da habe ich was Falsches geschrieben und muss ich mich verbessern.

Ich verwende Mondamin in Form von Maisstärke. Eine Zeitlang hatte ich der Einfachheit halber auch ein Mehl von Schär verwendet, in dem sowohl Reismehl als auch Maisstärke bereits enthalten sind. Ohne Stärke funktionieren solche Brote ja meines Wissens nicht und wenn, dann vielleicht eher bei Knäckebrot.

Hab gerade gegoogelt (Mondamin was ist das?) und gesehen, dass Mondamin auch Laktose, Maltodextrin und den Farbstoff E 150 C enthält. Damit meinen die dann wohl eher Mondamin aus Kartoffelstärke (s.u.).

Das war jetzt kurzzeitig leicht verwirrend für mich, aber auf meiner Packung Mondamin steht: Mondamin Feine Speisestärke ist reine Maisstärke.

Dann sind also vermutlich in Mondamin aus Kartoffelstärke noch die unten aufgeführten Zutaten enhalten. Ich kann das hier nicht überprüfen, da ich keine andere Speisestärkepackung als die aus Maisstärke zu Hause habe. Vielleicht habe ich aber die aus Kartoffelstärke aber auch schon mal benutzt, wer weiß..Aussehen tun sie alle gleich.

Was ist in Mondamin drin?

Zutaten: Kartoffelstärke, MILCHZUCKER, Maltodextrin, Reismehl, Farbstoff E 150 C.

Zum Farbstoff E 150 C fand ich durch googeln des Namens folgendes:

Ammoniak-Zuckerkulör ist ein brauner bis schwarzer Farbstoff, der entsteht, wenn man Zucker unter Einwirken von Ammoniumverbindungen erhitzt. Ammoniak-Zuckerkulör wird unter anderem in Cola, Süßwaren, Bier und Spirituosen aus Getreide, Essig, Frühstücksgetreideprodukten und Malzbrot eingesetzt.

Hhm. Dann sollte man vielleicht besser kein Mondamin aus Kartoffelstärke verwenden, wenn man es bisher gemacht hat. Obwohl in einem anderen Thread hier steht, dass Mondamin auch bei Fruktose-Intoleranz noch zu den verträglichen Lebensmitteln zählt.

https://www.symptome.ch/threads/lebensmittelliste-fructoseintoleranz.79196/

viele Grüsse
 
regulat-pro-immune
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02.10.10
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Hallo,
Aflatoxine werden lebensmittelrechtlich sehr streng überwacht.

Daß unser heimisches Getreide mit Aflatoxin belastet sein könnte, kann man wohl ausschließen.
In Ökotest kann man nachlesen, dass öfter Aflatoxine gefunden wurden (zumindest in den vergangenen Jahren), jedenfalls in Nüssen und Gewürzen. Ob man daher die "strenge Überwachung" von Lebensmitteln hernehmen kann, um daraus zu schließen, dass Lebensmittel nicht mit Aflatoxinen belastet sind, bezweifle ich.
Dass es bei giselgolf um andere Schimmelgifte geht, kann natürlich trotzdem sein.
Dann sollte man vielleicht besser kein Mondamin aus Kartoffelstärke verwenden, wenn man es bisher gemacht hat.
Mondamin ist eine Marke. Man kann auch reine Kartoffelstärke kaufen, z.B. von Bauckhof (bio).

Viele Grüße
 
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12.05.11
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Ob man daher die "strenge Überwachung" von Lebensmitteln hernehmen kann, um daraus zu schließen, dass Lebensmittel nicht mit Aflatoxinen belastet sind, bezweifle ich.
Wenn du mich so verstanden hast, dann war ich wohl nicht deutlich genug. Natürlich kann man das nicht ausschließen, es wird ja nicht jede Lieferung oder gar jede Nuß getestet. Mir ging es eher um die Verallgemeinung, daß Aflatoxine überall drin sein könnten, weil ich die für Panikmache halte.
 
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02.10.10
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Ah, ok. Nur weiß man bei dem, was man kauft, ja vorher nicht, wie es damit aussieht, von daher sollte man da schon die Augen offen halten. Und bei den früher gelesenen Tests bei Gewürzen waren Aflatoxine auch sehr häufig. Wobei es natürlich sein kann, dass die Hersteller da jetzt mehr aufpassen...
 
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12.05.11
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Ja, natürlich sollte man das bei tropischen Gewürzen, Nüssen, Mais, Tabak (!) etc. im Aug behalten und auch nicht den billigsten Schrott kaufen.
Aber es ging hier ja zuerst um Brot!

Aflatoxine sind Pilzgifte (Mykotoxine), die lebertoxisch sind und Krebs hervorrufen können. Sie bedeuten ein ernstes Ernährungsproblem in Afrika und Südostasien. In der Vergangenheit gab es vor allem in subtropischen und tropischen Gegenden Afrikas und Asiens (wie Mosambique, Kenia und Malaisia) Ausbrüche mit Anstieg von Leberkrebs.
Quelle: https://www.medicoconsult.de/Aflatoxine/

Zu den gering bis kaum belasteten Lebensmitteln zählen Trockenfrüchte (Aprikosen, Feigen, Datteln, Pflaumen, Rosinen etc.), Getreide und Getreideprodukte, sowie Erdnuss- und Nuss-Nougat-Cremes. Ebenfalls unauffällige Lebensmittel hinsichtlich des Aflatoxingehaltes sind Leguminosen (Erbsen, Bohnen, Linsen) und Milch bzw. Milcherzeugnisse. Bei diesen Warengruppen waren Aflatoxine erfreulicherweise in der überwiegenden Mehrheit (ca. 90 %) der Proben nicht oder allenfalls in Spuren nachweisbar.

Zu den auffällig belasteten Lebensmitteln zählen Gewürze und Nuss- bzw. Pistazienpasten für Speiseeis. Durchschnittlich sind 70 % der Pasten und der Gewürze (Pfeffer, Paprika, Chili) belastet. Vor allem Muskatnuss- und Ingwerproben überschreiten vereinzelt (in 3 % der Fälle) die gesetzlich festgelegten Höchstgehalte. Der Großteil der Aflatoxinuntersuchungen (25 %) entfällt auf Nüsse, wie Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pecanüsse, Paranüsse, Cashewnüsse, sowie Erdnüsse und Pistazien. Dabei weisen 95 % der Haselnüsse und Mandeln quantifizierbare Aflatoxingehalte auf, wobei es vereinzelt (in ca. 5 % der Fälle) zu Höchstgehaltsüberschreitungen kommt. Proben, die die gesetzlich festgelegten Höchstgehalte überschreiten, dürfen gemäß Artikel 1 der VO (EG) 1881/2006 nicht in den Verkehr gebracht werden. Dazu zählten in den letzten Jahren unter anderem auch eine Probe Reismehl, sowie eine Probe Fertigmehl für Sonnenblumenbrot. Beide Proben überschritten den zulässigen Höchstgehalt um das Doppelte.
Quelle: https://www.laves.niedersachsen.de/...halte-verschiedener-lebensmitteln-134526.html
 
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14.09.09
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Der übliche Brotschimmel ist übrigens was ganz anderes als Aspergillus flavus (das nur zum obigen Beitrag).
Danke für den Hinweis. Ich habe mir einige Seiten zum Thema Brotschimmel angesehen. Der Brotschimmel scheint aus vielen verschiedenen Schimmelarten zu bestehen:

Schimmel am Brot
Gefährlich speziell für Brotsorten sind der gemeine Brotschimmel, der weiße Brotschimmel und der rote Brotschimmel. Der gefährlichste der Schimmelpilze – nämlich gelber Schimmel – ist der Aspergillus flavius, den man hauptsächlich – wie soll es auch anders sein – auch auf Broten findet.

Der gemeine Brotschimmel (Rhizopus stolonifer)
ist einer der ersten Pilze im Brot.

Er gedeiht effektiv in einem Temperaturbereich zwischen 12 und 32 ° C, wobei die optimale Wachstumstemperatur 25 ° C beträgt. Tatsächlich sind seine Sporen in Frischluftumgebungen selten, aber in feuchten Umgebungen und bei der Zersetzung biologischer Produkte sind sie reichlich vorhanden.

Beim Menschen verursacht die hohe Umweltkonzentration von Rhizopus-Sporen eine Art Allergie der Atemwege.

Die Kolonien von Rhizopus stolonifer weisen ein schnelles Wachstum auf. Ihre Kultur im Labor bedeckt die Petrischale in nur drei Tagen bei 25 ° C vollständig.
Bei Zimmertemperatur und höherer Luftfeuchtigkeit braucht der Pilz nur 3 Tage um Kolonien zu bilden. Die Zeiten mit höherer Luftfeuchtigkeit (Herbst, Frühjahr) entsprechen genau der Saison für Erkältungskrankheiten.

Man sollte also darauf achten, Brote kühl und trocken oder im Kühlschrank (unter 12°C) aufzubewahren und möglichst nicht oder nicht länger als 3..4 Tage in Plastiktüten.
 
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regulat-pro-immune
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12.05.11
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Ich würde mich hier an Fachinformationen orientieren. Ein Produkthai.de gehört da sicher nicht dazu. Solche Angebote kopieren irgendwo Inhalte zusammen, um dazwischen ein paar Produktlinks verkaufen zu können.
 
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14.09.09
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Ich würde mich hier an Fachinformationen orientieren. Ein Produkthai.de gehört da sicher nicht dazu.
Das Problem ist mir bewusst, aber ich orientiere mich weitgehend am Inhalt und mir scheint es zuzutreffen, dass Brotschimmel aus verschiedenen Schimmelpilzen besteht oder bestehen kann (gemein, weiß, rot und/oder gelb).
 
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10.01.04
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Ursprünglich ging es hier ja um Hilfe bei Erkältungen, oder?

Ich habe auch gerade eine Riesen-Erkältung und merke, daß mir hilft, wenn ich täglich öfters die Nase mit Emser-Salz spüle und zusätzlich inhaliere.

Hier werden einzelne Hausmittel gegen Erkältung näher betrachtet:

Grüsse,
Oregano
 
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07.09.22
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Mich erwischt es ja jeden Herbst und Winter mit Erkältungen, ist leider so sicher wie das Amen im Gebet. Ich würde speziell in dieser Lage aber gerne vermehrt Augenmerk auf die Verhinderung legen damit ich da nicht Gefahr laufe es noch mit einer anderen Krankheit zu verwechseln:)
Prophylaktisch: viel Bewegung/Sport, gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Vitamin C- und Zinkreserven auffüllen, frischen Ingwer- und Zitronentee :)
 
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08.12.15
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undichschaffsdoch schrieb:

Sie schlug mir vor mein Frühstück von Brot, Honig, Quark und heißer Milch zu ändern in gekochtes Frühstück (z.B. Hirsebrei)
Warum hat das geholfen? Weil auf Brot und Quark verzichtet wurde.

....also ich glaube ja eher dass der Verzicht auf die Milch und die Milchprodukte zum Frühstück bei mir ursächlich geholfen haben, zumal mein Brot nie älter als drei Tage wurde (konnte kleine, halbierte Brote beim Bäcker kaufen).
Laut Traditioneller Chinesischer Medizin können Milch- und Sojaprodukte zu verstärkter Schleimbildung führen, bei mir kann ich das für wärmebehandelte Milchprodukte bestätigen: wenn ich mehrere Tag hintereinander Sahne in meinen Frühstücksbrei mache bekomme ich wieder Probleme mit den Nasennebenhöhlen und laufender Nase (trotz gutem Vitamin-D-Status).
Allerdings komme ich mit meinem Kefir aus Rohmilch gut klar ohne Schnupfen :)
 
regulat-pro-immune
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07.05.09
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Hallo,

der Schnupfen kann auch an einer leichten Laktose-Intoleranz bei Dir liegen. Ich bekomme schon eine laufende Nase, wenn ich mir morgens einen kleinen Schwups Milch in den Kaffee gieße. Vielleicht stimmt ja, zumindest für manche, was hier geschrieben wird:

https://www.fairment.de/wissen/kefir/kefir-laktosegehalt-reduzieren/

Da ich aber auch Joghurt nicht vertrage, lasse ich da lieber die Finger von. Übrigens kann eine Laktose-Intoleranz mit einer Überbesiedlung des Dünndarms mit Lactobakterien zusammenhängen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Menschen asiatischer Herkunft fehlt zudem die Möglichkeit, Laktose zu verstoffwechseln, was dann genetisch bedingt ist.

viele Grüsse
 

Kate

Moderatorin
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16.11.04
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backe ich sowieso wieder mein eigenes Brot (Buchweizenmehl + Reismehl + Weizenstärke).
Magst Du davon Rezept & Anleitung in einem passenden Thread (z.B. einem der "Rezept"-Threads) preisgeben - mit der "richtigen" (glutenfreien) Stärke?

Das würde mich interessieren, denn viele der fertigen Brotmischungen enthalten mir viel zu viele Zutaten.

Gruß
Kate
 
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07.05.09
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Hallo Kate,

danke für Dein Interesse!! Das läßt sich machen. Allerdings finde ich es grundsätzlich nicht einfach, ein glutenfreies Brot zu backen, weil der Teig entweder an den Fingern klebt oder zu trocken ist und Risse bildet.

In der Hoffnung niemand damit zu langweilen, habe ich die Zubereitung deshalb etwas detaillierter beschrieben.

https://www.symptome.ch/threads/glutenfreies-brot-bezugsquelle.7943/page-3#post-1334126

VG
 
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04.05.17
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Glutenfreies Brot ist doch keine Zauberei . Natürlich ein Sauerteigbrot glutenfrei gibts nicht nur Samen und Körner….. wenn’s schmeckt? Zutaten sind Leinsamen, Haferflocken Eier usw. Dahingehend liefern die Ernährungsdocs schöne Rezepte. Katz frisst Maus ich Magd nicht.
 
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