Warum verändere ich mich so?

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02.06.06
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Hallo,

ich glaube ich habe ein großes Problem. Seit langer Zeit verändere ich mich einfach extrem zum negativen.
Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich glaube ich werde immer verbitterter??? Es äußert sich so, dass ich keinerlei Sympathie für andere Menschen empfinden kann. Ich will nicht, dass mich jemand anspricht, anfasst oder sonst irgendwas mit mir macht. Am liebsten bin ich allein und ungestört.
Besonders hart trifft es meinen Mann, seit Monaten ist nichts mehr mit mir anzufangen und der Arme nimmt es natürlich persönlich und denkt ich würde ihn nicht lieben usw... Ist ja auch verständlich aber ich kann einfach nicht anders, so sehr ich auch möchte. Der Rest der Familie nimmt es zum Glück lockerer.

Außerdem bin ich in letzter Zeit schrecklich weinerlich, bei jedem Mist bekomm ich sofort einen Kloß im Hals und wässrige Augen, wenn das Depressionen sind dann hab ich auf jeden Fall ne Dauerdepression.

Ich weiß ganz sicher, dass ich früher ganz anders war. Ich war gern mit anderen Menschen zusammen und was meinen Mann betrifft sogar äußerst verschmust usw.

Besonders schlimm ist es, wenn ich über einen längeren Zeitraum Schmerzen habe oder ich wieder mal vom Arzt komme und mir völlig verarscht und allein gelassen vorkomme, teilweise entwickelt sich das allerdings in letzter Zeit (seit einem halben Jahr) zu einer Art Dauerzustand.

Meine Psychologin ist die Allergrößte und hilft mir nicht im geringsten. Außer "aha", "mhm" und "das schrenkt sie ja in ihrem Leben ganz schön ein" hat die nicht viel zu bieten.
Den einzig therapeutischen Tipp, den sie mir nach langem drängen gegeben hat ist, dass ich mich "ablenken" soll, wenn es mir schlecht geht. Super! Das hilft zwar die Depressionen einzudämmen, jetzt bin ich allerdings den ganzen Tag damit beschäftigt mich abzulenken und bringe auch nichts voran.

Bitte helft mir! Was soll ich bloß machen??? Ich will die Menschen, die ich eigentlich gern habe nicht ständig vor den Kopf stoßen. Ich fühle mich ja selbst nicht wohl in diesem Zustand und hab fast panische Angst, dass ich nie mehr normal werde...

Liebe Grüße

Schmausal
 
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14.01.04
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Hallo Schmausal

Denke es sind ganz klar Depressionen.

Angehen kannst du sie dreierlei, brauche dazu aber noch mehr Infos:

1. Hast du unvergebenheiten gegenüber einer Person oder sonst was?
Wenn ja, vergib auch wenn es schwer fällt.

2. Geistig: Hast Du Dich mit esotherischen Sachen (Bücher, Praktiken, medizinisch alternatives) beschäftigt und wenn ja mit was?

3. Organisch: Was geschah seid einen Monat vorher, bis die Symptome eintrafen? Wohnort. Arbeitsortwechsel, Krankheiten, Antibiotika, Zahnarztbesuche, Ernährungsänderungen, (andere) Pille, andere Länder, etc etc?
Hat sich dein Stuhlgang oder Deine Haut, Lippen, Nägel, Augen(schatten) oder Trinkverhalten verändert und wenn ja wie?

Je nach antworten kann ich Dir wahrscheinlich irgendwie weiterhelfen
 

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10.01.04
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Ich wäre sehr vorsichtig, hier "ganz klar Depressionen" zu diagnostizieren. Auch wenn man sich relativ gut auskennt, ist das einfach ziemlich waghalsig. Sicher kennen das viele hier: man geht zu einem Therapeuten, bekommt eine Diagnose, von der man ziemlich sicher ist, daß sie falsch ist, und trotzdem werkelt die nun im Kopf herum und verunsichert noch zusätzlich. Sagt jemand zu mir "Du siehst aber heute schlecht aus" fühle ich mich gleich halbwegs schlecht. Sagt jemand zu mir "du siehst aber heute gut aus" fühle ich gleich gutaussehend und fühle mich besser, ganz egal, wie das vorher war.
Gleiches dürfte für eine solche Forums-Diagnose "Depression" gelten.

Die Fragen zu 3) von Beat sind wichtige Fragen, wobei natürlich alles noch weiter zurückgehen kann. Wenn aber gerade diese Fragen klar so beantwortet werden können, daß sich Gründe ergeben, wäre das dann keine Depression im klass. Sinne sondern eben eine durch Gifte und ähnliche Einflüsse ausgelöste toxische Reaktionen. Und dann muss da angesetzt werden.

Gruss,
Uta
 
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05.10.05
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Ich bin eigentlich ein sehr ausgeglichener Mensch, ab und zu kommen aber doch Ängste hoch und ich habe schon Beobachtungen gemacht, dass es durchaus einen ziemlichen zusammenhang damit hat, was ich gegessen habe.
ich glaube, dass da stofflich im Körper etwas abläuft, was von mir nicht gesteuert werden kann.
Es kann durchaus auch bei dir so eine stoffliche Reaktion geben. Ich würde es wichtig finden zu wissen, ob du oft Bauchprobleme ist, ob du das gefühl hast , manches nicht zu vertragen usw.
Es kann hilfreich sein, mal eine Weile ein ernährungstagebuch zu führen und die beobachtungen der reaktionen dazu zu schreiben. Es können aber durchaus auch Mangelerscheinungen eine Rolle spielen.

Schau mal unter http://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=4173&referrerid=1026 .

natürlich solltes du auch über Fragen 1 und 2 von Beat nachdenken.

Anne
 
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14.01.04
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Hallo
muss noch etwas klarstellen, da ich mich ungeschickt ausgedrückt habe.
Ich denke aufgrund der anzeichen das es klar eine Depression ist, aber was ich denke kann falsch sein.
Meine Aussage ist also keine Diagnose sondern zeigt mein Erdachtes aufgrund aller bekannten Fakten.
Hab mich aber schlecht ausgedrückt, entschuldigt.

Meines Erachtens gibt es übrigens kein durch Umweltbelastung oder nahrungsmittel entstehende Symptome die wie eine Depression sind und Depressionen die nicht davon kommen.

Depression als Krankheit wird aufgrund der Symptome gemacht, Ursache ist da irrelevant. Die Ursache zu den depressionen sind meist auch organisch bedingt, wenn auch oft nicht nur. Anders gesagt, in einer minderheit sind deperssionen ausschliesslich psychisch bedingt.
Deshalb wirken auch so oft Glutendiät, EPA/Omega3, hg Chelation, Lactobazillus GG, Zink/B6, etc
 
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02.06.06
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Hallo Beat,

1. Hast du unvergebenheiten gegenüber einer Person oder sonst was?
Wenn ja, vergib auch wenn es schwer fällt.
Also eigentlich nichts konkretes. Ich hab halt den Eindruck als wär ich auf die ganze Welt böse, weil mir irgendwie keiner helfen will und jeder so tut als würden meine Beschwerden nicht existieren oder als ob ich mir das alles nur einbilde.
Natürlich versuche ich ihnen zu vergeben, kann ich mich doch nur zu gut in ihre Situation versetzen, aber in dem Moment wenn ich Schmerzen habe, und das ist leider oft, fällt es mir so schwer, dass ich es einfach nicht schaffe.
Hast du sowas gemeint?

2. Geistig: Hast Du Dich mit esotherischen Sachen (Bücher, Praktiken, medizinisch alternatives) beschäftigt und wenn ja mit was?
Bisher hab ich mich nur mit Kinesiologie beschäftigt und war auch schon bei dem ein oder anderen Kinesiologen, leider sehr erfolglos...

3. Organisch: Was geschah seid einen Monat vorher, bis die Symptome eintrafen? Wohnort. Arbeitsortwechsel, Krankheiten, Antibiotika, Zahnarztbesuche, Ernährungsänderungen, (andere) Pille, andere Länder, etc etc?
Dieser Zustand (psychisch) trat zum ersten Mal vor knapp 3,5 Jahren auf. Damals war das aber nicht von langer Dauer, es häufte sich ganz langsam und inzwischen ist es so, dass es fast garnicht mehr weggeht.
Ob vorher was geschah? :idee: Ich hatte mich wenige Wochen zuvor von meinem langjährigenfreund getrennt, und mein neuer Freund hat sich als Psychopath herausgestellt. Das hat mich schon ziemlich mitgenommen, sonst kann ich mich an nichts besonderes erinnern.

Das einzige Mal, dass ich mich erinnern kann in letzter Zeit normal gewesen zu sein war nach meiner zweiten und bis Dato letzen, Rizinuskur, wie sie Gerold hier im Forum beschreibt.
Noch zwei Tage danach war alles bestens, aber dann kamen die Probleme zurück.

Die körperlichen Symptome hab ich seit ca. 6 Jahren. Sie kamen genauso schleichen, wie die psychische Problematik. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob damals etwas besonderes vorgefallen ist.

Hat sich dein Stuhlgang oder Deine Haut, Lippen, Nägel, Augen(schatten) oder Trinkverhalten verändert und wenn ja wie
Ja, ich habe seit Jahren immer schlimmer werdende Durchfälle. Seit einem Jahr versuche ich das mit verschiedenen Diäten (Gluten, Lactose, Fruktose) zu kompensieren, aber immer wenn es ein bisschen besser geworden ist wird es sofort wieder schlimmer. Zudem hab ich ständig Durst. Ich trinke sicher 3-4Liter am Tag, manchmal auch bis zu 5 Liter.

Weiß nicht, ob das alles was zur Sache tut. Auf jeden Fall mal Danke. Ich find es schon sehr beruhigend, dass das mit den Depressionen zusammen hängen kann.
 
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05.10.05
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Wurde mal Diabetis abgeklärt? Der viele Durst kommt mir verdächtig vor. Wie lange ist das schon?

Anne
 
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02.06.06
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Hallo Anne,

die Bauchproblematik ist mein Hauptproblem. Ich ernähre mich auch bereits Fruktose, Milchprodukt und Glutenfrei. Zudem war ich vor kurzem bei einer Kinesologin und hab einige Nahrungsmittel testen lassen. Dabei sind auch einige Unverträglichkeiten rausgekommen.
Trotzdem geht es mir nicht besser.

Mangelerscheinungen hab ich auch, dass hat ebenfalls die Kinesiologin festgestellt. Hab einen starken Zink und Kalium Mangel und einen Eisenmangel. Dagegen hab ich bis vor kurzem was genommen, aber das Zink hab ich im Moment abgesetzt, da ich einen HPU-Test machen möchte...
 
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02.06.06
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langsam...

Diabetes habe ich nicht, das wurde bereits untersucht. Der Durst, so meint meine Ärztin liegt wahrscheinlich an den Durchfällen.
 
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05.10.05
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Wurde die Schilddrüse mal von einem wirklich guten Spezialisten überprüft? (Hausarzt reicht nicht)

Anne

ich sehe gerade, dass du die Durchfallprobleme schon an anderer Stelle gepostet hast. Da steht ja auch schon viel dazu.
 
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14.01.04
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Hallo Schmausal

Zu 1:
Aufgrund deiner Aussage sehe ich hier keine mögliche Ursache.
Seelisch könnte aber die Situation mit deinem Exfreund und Freund der Auslöser gewesen sein. Ein uslöser, welcher sich auf den körper übertrug und von da wieder auf die Psyche etc etc.

Zu 2:
Mir sind einige bekannt, welche nach vielen kinesologischen Behandlungen psychische Beschwerden hatten. Würde einen zusammenhang also keinesfalls ausschliessen.

Zu 3:
Diäten: Bei der Gluten und/oder Milchdiät sind Erstverschlimmerungen möglich! D.h. möglicherweise würde Dir so eine diät mittel- und langfristig helfen.
Der Durst könnte (nebst Diabetes) von einem Fettsäuremangel kommen, welcher auch Deptressionen auslösen kann. Hast Du keine trockene Haut, lippen, Haare oder weiche Fingernägel?
Weitere Möglichkeit; Sulfatmangel. Abhilfe: Täglich in halber Tasse Glaubersalz (Apotheke) mindestens eine halbe stunde baden. Alternativ: Einnahme von MSM

Wegen dem Durchfall:
Vitalstoffe (Du kannst zu schlecht verwerten) sind sehr empfehlenswert. Hochdossierte Mischung inkl Eisen würde ich mal nebst 5HTP versuchen. Anschliessend noch und Acetyl L Carnitin
Im weiteren würde ich Lactobazillus GG unbedingt versuchen! Hilft dem Darm und gegen Depressionen, da es allfällige Clostridienbakterien die depressionen auslösen können, verdrängen kann.

Ich vermute, dass die Geroldsche Kur die sehr geholfen hat, aber wegen Deinem gestörten Immunsystem (Grund? hg?) der Darm sich danach wieder schlecht entwickelt hat dh schlecht besiedelt hat mit Clostridien und/oder Candida und dadurch NMU und Vitalstoffdefizite entstanden.
Die Geroldsche Kur mit anschliessendem Darmaufbau wäre sicher ein Versuch wert.
 
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21.10.06
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Hast Du mal deinen Hormonspiegel untersuchen lassen? Ich weiss das meine Mutter damals enorm Probleme hatte eben durch Ihre Hormone.

Grüße
Julie
 
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10.01.04
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Hallo Beat,
Zu 2:
Mir sind einige bekannt, welche nach vielen kinesologischen Behandlungen psychische Beschwerden hatten. Würde einen zusammenhang also keinesfalls ausschliessen.


Mir sind noch viel mehr Leute bekannt, die nach kinesiologischen Behandlungen keine psychischen Beschwerden mehr hatten. Ich würde deshalb Deine Verknüpfung von Kinesiologie und dadurch erst entstehenden psychischen Problemen so nicht akzeptieren. Es kann ja genauso gut sein, daß diese Leute schon vor der Kinesiologie und anderen Therapien ihre Probleme hatten und sich einfach nichts geändert hat.

Wenn Du das so in den Raum stellst, ist das für mich wieder einmal einfach nur eine Behauptung und nicht mehr...

Gruss,
Uta
 

Bea

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14.11.06
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Hallo Schmausal!

Kannst du dir nicht eine andere psychotherapeutische Unterstützung holen als die, die du jetzt hast und wie du selbst sagst, nicht als Unterstützung empfindest?
Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr wichtig für dich ist. Psychotherapie ist nicht gleich Psychotherapie. Da gibt es gewaltige Unterschiede.

Alles Liebe.
 
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14.11.06
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Hallo Schmausal,

da du von schwerer werdenden DUrchfällen schreibst, kann ich mir vorstellen, dass die erste zu bekämpfende Ursache für deine psyhcischen Verstimmungen im Darm liegt.
Eine dortige Störung kann wieder vielfältig ausgelöst sein, aber zunächst einmal würde ich, was du ja sicher auch schon versucht hast, alles was dort sein könnte, ausschließen, wie zB Pilze. Durch die Darmprobleme werden ja auch die Mangelzustände begünstigt und alles zusammen ist schonmal eine solide Basis für Veränderungen der Psyche. Auch diverse Unverträglichkeiten beeinflussen meiner Erfarhung nach die Psyche enorm. Dabei könnten wir wahrscheinlich essen, was wir wollten, wenn nur alles richtig verdaut würde und keine giftigen Abfallprodukte in unser Blut gelangten.

Fest steht, Wenn es unserem Körper schlect geht, können wir nicht gut drauf sein. wenn das ganze dann auch noch über Jahre (3,5?) geht, dann wird man auch schon ungeduldig und überreizt.
Erstmal würde ich raten, all diese Mängel rigoros zu beseitigen. Besonders ein Eisenmangel kann dies sehr begünstigen, gerade wenn er üer Jahre besteht. Ich spreche da aus Erfahrung. Ursachen schleichen sich oft einfach ein. Aber ich finde es schon ganz gut sukzessive, also von Symptom zu Symptom vorzugehen und eines nach dem anderen auszuschließen. DH. erstmal weg mit dem Eisen und Zinkmangel und den Durchfällen und dann weiter gucken, wie es dir geht und was als nächstes notwendig ist.
ich schätze, wenn der mangel weg ist, dann geht es dir schonmal wieder um einige Stufen besser und dann heißt es: weiter sehen.

Meinst Du denn selbst, dass die Ursache für die Darmgeschichte allein in Deiner Psyche liegt? Also hast du die Durchfälle, weil du aufgeregt, übereizt bist? Oder ist es dann doch eher umgekehrt? Oder eine reine Mischung? manchmal kann man das selbst auch ganz gut einschätzen.
Die Ursache für Beschwerden im Darm liegen ja meist in einer Kombi aus verschiedenen Dingen, die zusammenfallen: Stress, Trauer, Essgewohnheiten und -verhalten. Manche Dinge schleichen sich ein, ohne dass wir es zunächst bemerken und wenn dann das Fass zum Überlaufen kommt, dann bemerken wir etwas, aber dann sidn wir bereits sehr empfindlich. Die allererste Ursache zu finden, wird dann meist schwierig, auch wenn wir es uns so sehr wünschen. Aber am Ball bleiben und sich sukzessive vortasten von erfolg zu erfolg, dann hat man es irgendwann einmal!

Vielleicht ist Ablenkung, wie deine Psychologin schreibt ja auch genau das Falsche. Vielleicht möchtest du dicha uch mit dir auseinandersetzen, wie dein Beitrag ja auch zeigt. Möglich auch, dass als unterstützende Tätigkeit etwas Neues, zB eine meditative "Sportart" oder vielleicht aucheine künstlerisch-kreative Tätigkeit ein Ventil eröffnet, welches dir gut tut.

Liebe Grüße,
Nisha
 
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24.09.04
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Frage 2 von Beat ist wieder einmal mehr seine sektiererische Masche mit dem Angstmachen. Mir grausst echt davor und diese Frage ist echt der Horror. :schock:

Ich kenne -wie andernorts schon geschrieben- Menschen, die sehr krank wurden, weil ihnen von Leuten wie Beat eingetrichtert wurde, dass sie den falschen Glauben haben bzw. das falsche tun: Hör endlich damit auf, Beat!!!!!!
Dich würde ich wirklich aus diesem Forum verbannen, Beat!!!
 
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28.09.05
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Hallo Schmausal,

Fest steht, Wenn es unserem Körper schlect geht, können wir nicht gut drauf sein. wenn das ganze dann auch noch über Jahre (3,5?) geht, dann wird man auch schon ungeduldig und überreizt.

Liebe Grüße,
Nisha

hallo nisha,

ich finde, das stimmt nicht.
ich kann voll gut drauf sein, wenn es meinem körper schlecht geht.
also ich finde, da steht gar nicht fest, dass wir nicht gut drauf sein können, wenn es unserem körper schlecht geht. ist dies der fall, steht fest, dass der betreffende mit seiner krankheit nicht umgehen kann, bzw. sich zu fest auf sie fixiert oder dass er gar nicht mehr drauf ist, weder gut noch schlecht, weil sein körper schon zu defekt ist. fest steht auch, dass jeder mensch die fähigkeit besitzten kann, trotz schlechtem körperlichem zustand (mindestens zeitenweise) an andere dinge als an den körper zu denken und somit durchaus auch gründe hat, gut drauf zu sein.

ich finde auch, dass nicht die länge der krankheit aus macht, ob man ungeduldig und überreizt wird oder nicht. gerade, wenn eine krankheit länger geht, lernen die betroffenen oft, dass es ohne geduld nicht geht. sie werden ruhiger und eben geduldig. man kann sehr gut lernen anzunehmen und nichts zu überstürzen.
ich finde, dass gewisse symptome überreizung machen können. zum beispiel nervliche überspanntheit. wenn also die nerven durch schmerzen, schlaflosigkeit oder so schon angespannt sind, dann kann man durchaus überreizt werden. doch das hat nix mit der länge der krankheit zu tun. ich kann 30 jahre lang krankheit haben und nicht überreizt sein.
dass man wegen einer krankheit ungeduldig wird finde ich eh unsinn. ich finde, ungeduld hat nix mit krankheit zu tun. es ist einfach eine eigenschaft.

viele grüsse von shelley :lolli:
 
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14.01.04
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Hallo Uta

Mir sind noch viel mehr Leute bekannt, die nach kinesiologischen Behandlungen keine psychischen Beschwerden mehr hatten. .
Das stimmt, genau so wie viele Amalgan haben und von keinen Problemen sprechen. Ist deshalb Amalgan sicher?

Es kann ja genauso gut sein, daß diese Leute schon vor der Kinesiologie und anderen Therapien ihre Probleme hatten und sich einfach nichts geändert hat
Ja sicher, aber ich rede bewusst nur von denen, als diese probleme danach auftauchten und oft nicht mehr weg gingen. Ausserdem geben sogar viele kinesologen es zu. Sie begründen es einfach damit, das dank der Kinesologie unbewusstes an die Oberfläche tritt und deshalb Depressionen kommen.
Wie so was ohne geistige (okkulte) Kräfte ablaufen soll ist jedoch schleierhaft.

Wenn Du das so in den Raum stellst, ist das für mich wieder einmal einfach nur eine Behauptung und nicht mehr...
Etwas mehr ist es schon (siehe oben) aber Du hast recht, dass ich dafür keine sauberen bweise habe. Nebebei hat die Kinesologie dies auch nicht. Im gegenteil entsprechende studien zeigten immer keinerelei signifikante Wirkung. Also ist die angebliche Wirkung aus dieser sicht auch eine Wenn Du das so in den Raum stellst, ist das für mich wieder einmal einfach nur eine Behauptung
 
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10.01.04
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Ich bewundere Deine Hartnäckigkeit, Beat. Und ich steige aus diesem Thema mit Dir aus, weil es überhaupt nichts bringt.
Das heißt nicht, daß ich von dem, was Du schreibst, nun überzeugt bin. Es bedeutet nur, daß ich meine Zeit anders verwenden kann.

Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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hallo Shelley

Du hast recht, aber nicht so allgemeni, denn es ist so, dass auf lange sicht die Körüperlichen beschwerden eben auf die psyche schlagen. Ausserdem ist es oft noch so, dass man psychisch Probleme hat, weil der Körper krank ist, zB weil er Clostridienbakterien hat, Fettsäuremangel, toxische Stoffe etc etc die das Gehirn beeinflussen. So wie jemand derv zuviel alkohol hat auch psychisch nicht mehr voll "normal" ist.

Wenn natürlich aber zb jemand eine Querschnittlähmung hat, dann gilt genau das was Du geschrieben hast.
 

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