Vitamin B6 <- Welche Form ist verträglich?

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Hallo,

wenn ich Vitamin B6 Tabletten (Pyridoxal-5-Phosphat Monohydrat) nehme, bekomme ich nach 2 Tagen Kopf- und Gliederschmerzen.

Aus meiner Sicht liegt das daran, dass das Vitamn B6 in den Tabletten nicht 100% identisch ist mit dem Vitamin B6 in den Lebensmitteln.

Ich hatte das gleiche Problem mit Folsäure und bin dann auf Folat umgestiegen, was ich problemlos vertrage.

Ich wollte Euch daher fragen, welche Alternativen von Vitamin B6 es gibt.
Vielleicht gibt es ja wie beim Folat auch, eine Form die bestens verträglich ist.

Vielen Dank im Voraus!
 
wundermittel
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Buchweizenkeimling-Pulver könnte eine gute Alternative sein, da es Vitamin B6 enthält.
 
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Pyridoxal-5-phosphat (P-5-P) ist die bereits aktivierte Form von Vitamin B6 und kommt in dieser Form auch in der Natur vor. Das wasserlösliche B-Vitamin ist an über 100 enzymatischen Reaktionen, vor allem am Aminosäuren- und Proteinstoffwechsel, beteiligt. Als Intermediär kann P-5-P vor allem die Neurotransmittersynthese unterstützen und dadurch für ein emotionales Gleichgewicht sorgen. Zudem beeinflusst aktiviertes Vitamin B6 die Funktion von Nerven- und Immunsystem positiv.

Hallo Aqua,
welches Präparat hast Du denn genommen? Ich komme mit dem B6 von Purecaps sehr gut zurecht.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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Hallo Oregano,

habe mir gerade mal die Inhaltsstoffe Deiner Tabletten-Empfehlung angesehen:

Zutaten: Füllstoff: mikrokristalline Cellulose, Kapsel: Hydroxypropylmethylcellulose, Pyridoxal-5-Phosphat, Antioxidationsmittel: Ascorbylpalmitat

Beachte:
Mikrokristaline Cellulose ist schädlich! Dass wusstest Du noch nicht? Schau Dir unbedingt das Video an und erfahre, weshalb Du darauf verzichten solltest:




Vitamin B6 ist am verträglichten in den Lebensmitteln selbst.
Tabletten kommen immer aus dem Chemielabor und können unverträglich sein.
Auch kann die Dosis zu hoch sein.

An Deiner Stelle würde ich lieber das nehmen:

Am Besten müsste das hier sein:

Am Allerbesten wird es aber sein, sich einfach ausgewogen zu ernähren, damit erst gar kein Mangel entstehen kann.
 
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Hier finden sich etwas gehaltvollere Informationen zu mikrokristalliner Zellulose von der Firma Fairvital:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1998 eine Sicherheitsbewertung der mikrokristallinen Cellulose durchgeführt, bei der die Absorption, die Verteilung im Körper, die Ausscheidung und die Toxizität untersucht worden sind, sowohl bei Tieren als auch beim Menschen. Sie können sie hier nachlesen.

Diese Sicherheitsbewertung kam zu dem Schluss, dass der Verzehr von mikrokristalliner Cellulose weder beim Tier noch beim Menschen toxische Effekte hat, wenn diese in Lebensmitteln verwendet wird. Obwohl keine Persorption (Aufnahme feinster unlöslicher Partikel über das Darmepithel) von mikrokristalliner Cellulose festgestellt werden konnte, wurde dennoch als Vorsichtsmaßnahme festgelegt, dass mikrokristalline Cellulose, deren Partikel einen Durchmesser von weniger als 5µm besitzen, nicht in Lebensmitteln verwendet werden sollten.

Im Lebensmittelbereich werden verschiedene Typen von mikrokristalliner Cellulose eingesetzt, je nach Zweck der Verwendung. Die Firma Fairvital beispielsweise verwendet in ihren Produkten den Typ 102 und den Typ 200, da diese am besten geeignet sind für das Pressen der Tabletten oder das Füllen der Kapseln.
Der Typ 102 enthält Partikel mit einem Durchmesser von 34 – 263µm, während der Typ 200 Partikel mit einem Durchmesser von 91 – 527 µm enthält. Sie liegen weit über der Grenze von 5µm.
Der Knabe von Sports und Health verwechselt Mikrogramm und Mikrometer.
 
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Warum Risiko eingehen?
Wenn ein Zusatzstoff umstritten ist, kauft man halt einen anderen der nicht umstritten ist.
Jeder Konsument trifft seine Wahl durch seine Kaufentscheidung.

Für mich persönlich ist die WHO keine Referenz.
Ich will mit so einem Verein gar nichts zu tun haben.
Die haben doch mitgeholfen die Menschen in die C-Impfung zu treiben und jetzt haben wir allein in Deutschland 2,5 Millionen Menschen mit Impschäden:



Wenn die WHO sagt, mikrokristalline Cellulose sei OK, ist das für mich ein Grund die Finger davon zu lassen.
 
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Wenn die WHO sagt, mikrokristalline Cellulose sei OK, ist das für mich ein Grund die Finger davon zu lassen.
Na klar, mach was du willst! Du wirst allerdings vermutlich noch sehr viel mehr Nahrungsmittel und Substanzen finden, bei denen die WHO die Unbedenklichkeit festgestellt hat. Wenn du von denen allen die Finger lassen willst? 🥳
 
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Ich meine nicht, dass ich dann die Finger davon lasse, sondern das die WHO-Aussagen mir egal sind.

Wenn man sich ein Produkt kauft, sollte man sich nicht nur den sogenannten Wirkstoff ansehen, sondern auch die Zusatzstoffe, weil die auch eventuell negative Wirkungen haben können. Wenn die WHO sagt, mikrokristalline Cellulose sei OK, dann kauf es dir doch wenn Du es gut findest. Ich will den Dreck nicht haben.
Ein Hochwertiger Natur-Füllstoff sind z.B. ballaststoffreiche Akzienfasern aus Anbau ohne Pflanzenschutzmitteln. Kauf Dir lieber Qualität die nicht umstritten und sicher ist.
 
regulat-pro-immune
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Bei den Buchweizenkeim-Produkten muß man auch aufpassen, ob sie beim Keimen künstlich angereichert wurden.

Sunday ist so ehrlich, das bei ihrem Vitamin-B-Produkt dazuzuschreiben:

Der B6-Gehalt ist trotzdem viermal so niedrig wie in "deinem" Produkt, woraus ich schließe, das das auch künstlich angereichert ist.

Man muß die Produktinformationen immer mit höchster Skepsis lesen.
 
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Bei den Buchweizenkeim-Produkten muß man auch aufpassen, ob sie beim Keimen künstlich angereichert wurden.

Ja, die Frage ist auch ob dies nur B12 betrifft oder die anderen B-Vitamine auch.

Der B6-Gehalt ist trotzdem viermal so niedrig wie in "deinem" Produkt, woraus ich schließe, das das auch künstlich angereichert ist.

Mein Produkt? Welches meinst Du genau?

Angenommen der Tagesbdarf an Vitamin B6 beträgt 1,6 mg pro Tag, warum sollte man Tabletten mit 17 mg pro Tag zu sich nehmen? Das kann man dann einmal in der Woche machen aber doch nicht jeden Tag. Wenn man zuviel davon nimmt, ist es auch eine Belastung für den Körper.

Man muß die Produktinformationen immer mit höchster Skepsis lesen.

Genau so ist es.
 
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Vorsicht bei Vitaminen:
Auch B-Vitamine werden im Körper gespeichert.
Ich nahm B6 mit tgl. 10 mg ein über mehrere Jahre. Im Blut wurde bei mir ein ca 6-fach erhöhter Wert festgestellt. Ich setzte das Präprat vor der Blutabnahme nicht ab, weil mein Arzt es mir vor der Blutabnahme nicht sagte, dass er auch Vitamine mitbestimmen lässt.
Aber andere B-Vitamine, die er auch mituntersuchte, lagen im Normbereich oder waren nur minimal erhöht.

Natürlich habe ich B6 danach abgesetzt.
Ich werde den Wert bald ein 2. Mal bestimmen lassen und hoffe, dass sich der Wert dann normalisiert hat.
 
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Der B6-Gehalt ist trotzdem viermal so niedrig wie in "deinem" Produkt, woraus ich schließe, das das auch künstlich angereichert ist.

In dem von mir verlinkten Produkt von InnoNature beträgt der Vitamin B6 Anteil 2,8mg. Das würde ich eventuell selbst nehmen aber nur alle 2 Tage 1 Kapsel, weil der Tagesbedarf ja niedriger ist.

Das Produkt von Sunday Nature (bioaktives Vitamin B6 als P-5-P (Pydridoxal-5-Phosphat) hochdosiert) hat 25mg, aber ich würde es nicht nehmen und habe es nur als Alternative zu dem Produkt von Oregano aufgezeigt.

Deswegen verstehe ich Dich nicht, welches Produkt soll den 4 mal weniger Vitamin B6 entahlten als das von InnoNature?

Es klingt so, als würde B12 separat zum fertigen Keimlingspulver dazugegeben.

Nein, es ist in der Nährlösung enthalten, in der die Keimlinge wachsen und dadurch wird es von den Keimlingen aufgenommen. Die Frage ist halt, ob dies auch so bei den anderen B-Vitaminen ist oder ob die von Natur aus in den Keimlingen selbst gebildet werden.


Vorsicht bei Vitaminen:
Auch B-Vitamine werden im Körper gespeichert.
Ich nahm B6 mit tgl. 10 mg ein über mehrere Jahre. Im Blut wurde bei mir ein ca 6-fach erhöhter Wert festgestellt. Ich setzte das Präprat vor der Blutabnahme nicht ab, weil mein Arzt es mir vor der Blutabnahme nicht sagte, dass er auch Vitamine mitbestimmen lässt.
Aber andere B-Vitamine, die er auch mituntersuchte, lagen im Normbereich oder waren nur minimal erhöht.

Ja, genau. Es werden fast nur Vitamin-Produkte angeboten, welche die mehrfache Tagesdosis enthalten. Das ist auf jeden Fall für die meißten Menschen nicht so gut.

Beispiel:
Tagesdosis von Vitamin B6 bei einem Erwachsenen = ca. 1,6 mg (10 Tage = 16 mg)
Tagesdosis bei herkömmlichen Vitamin B6-Produkten = meißt 25 mg (10 Tage = 250 mg)

Man nimmt also durch die Tabletten ca. 15 mal soviel zu sich, wie man eigentlich müsste.
Das dies für den Körper belastend ist, ist klar.

Merke:
Eine dauerhafte Vitamin B6-Überdosierung kann Nervenschäden verursachen, die sich in Form von Müdigkeit, Lethargie, Lähmungserscheinungen, Störungen des Temperaturempfindens, Taubheit in den Extremitäten oder Hautentzündungen (Dermatitis) ausdrückt.
 
regulat-pro-immune
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02.01.05
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Ich hatte bisher immer geglaubt, dass überschüssige B-Vitamine, da wasserlöslich, ausgeschieden werden und hatte bei meiner Dosierung deshalb keine Bedenken. Hinzu kommt, dass mir ein Arzt, der auf die Vitaminversorgung achtet, es auch immer verschrieben hatte.
Bei anderen B-Vitaminen (Niacin, Biotin, B2), die öfters von ihm kontrolliert wurden, hatte ich dann immer wieder zu niedrige Werte, so dass ich es nie für möglich gehalten hätte, dass dies bei B6 wesentlich anders ist.
Aber es wird mir eine Lehre sein.
Eine dauerhafte Vitamin B6-Überdosierung kann Nervenschäden verursachen, die sich in Form von Müdigkeit, Lethargie, Lähmungserscheinungen, Störungen des Temperaturempfindens, Taubheit in den Extremitäten oder Hautentzündungen (Dermatitis) ausdrückt.
Ja, davon habe ich einige Symptome.
Da ich eine neurologische Grunderkrankung habe (spinocerebelläre Ataxie) u. wegen einer Leberkrankheit behandelt werden, glaubte ich, dass meine Symptomatik durch diese Krankheiten verursacht ist.
Aber natürlich sehe ich nun das Problem, dass auch die Überdosierung diese Symptome verursacht haben kann oder evlt. auch "nur" mitverursacht.
Ich hoffe nun, dass so nach und nach meine Symptome weniger werden, wenn sie von der Überdosierung gekommen sind u. diese zu keinen dauerhaften Nervenschäden geführt hat.

Wenn jemand weiß, ob und wie man B6 ggf. "ausleiten" kann, dann wäre ich für eine Info dankbar.
 
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12.05.11
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In dem von mir verlinkten Produkt von InnoNature beträgt der Vitamin B6 Anteil 2,8mg. Das würde ich eventuell selbst nehmen aber nur alle 2 Tage 1 Kapsel, weil der Tagesbedarf ja niedriger ist.
Dort sind es 2,8 mg pro 560 mg Buchweizenkeim-Pulver.
Deswegen verstehe ich Dich nicht, welches Produkt soll den 4 mal weniger Vitamin B6 entahlten als das von InnoNature?
Bei sunday sind es 1,5 mg pro 1000 mg Buchweizenkeim-Pulver. Also hat das Buchweizenkeim-Pulver von innonature einen fast viermal so hohen B6-Gehalt. Da darf man doch wohl fragen, wo der herkommt?
Nein, es ist in der Nährlösung enthalten, in der die Keimlinge wachsen und dadurch wird es von den Keimlingen aufgenommen.
Denke ich nicht. Dann müßte es nämlich in der Zutatenangabe nicht aufgeführt werden.
 
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15.10.18
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Dort sind es 2,8 mg pro 560 mg Buchweizenkeim-Pulver.
Bei sunday sind es 1,5 mg pro 1000 mg Buchweizenkeim-Pulver. Also hat das Buchweizenkeim-Pulver von innonature einen fast viermal so hohen B6-Gehalt. Da darf man doch wohl fragen, wo der herkommt?

Vermute das hängt mit der Nährlösung zusammen, wenn darin viel B6 enthalten ist, wird es im Keimling auch stärker vorhanden sein. Da das Produkt von InnoNature nur B6 enthält, wird die Nährlösung vermutlich auch nur B6 enthalten haben und keine anderen Vitamine, sodass mehr B6 in den Keimling gelangen konnte.

Denke ich nicht. Dann müßte es nämlich in der Zutatenangabe nicht aufgeführt werden.

Das B12 im Produkt von Sunday Natural ist extra zugefügt aber es gibt auch Produkte aus Buchweizenkeimpulver wo es durch die Nährflüssigkeit in den Keimling gelangt ist und daher nicht in der Zutatenliste drinn steht, z.B. hier:

 
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12.05.11
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Das B12 im Produkt von Sunday Natural ist extra zugefügt aber es gibt auch Produkte aus Buchweizenkeimpulver wo es durch die Nährflüssigkeit in den Keimling gelangt ist und daher nicht in der Zutatenliste drinn steht
Genau.

Per Nährlösung kann man offenbar alles an Buchweizenkeimlinge "verfüttern" und es dann als "natürliches XY" verkaufen. Das wird auch mit Spurenelementen so gemacht.
 
regulat-pro-immune
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20.09.14
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Ich wollte Euch daher fragen, welche Alternativen von Vitamin B6 es gibt.
In den mir bekannten Nahrungsergänzungsmitteln wird Pyridoxal-5́-phosphat, Pyridoxamin-Hydrochlorid oder Pyridoxin verwendet.
Vielleicht gibt es ja wie beim Folat auch, eine Form die bestens verträglich ist.
Nach dem was ich hier aus dem Forum erinnere, vertragen einige Produkte mit Pyridoxin besser als P5P, bei anderen ist es umgekehrt. Die Masse wird vermutlich Pyridoxin und P5P gleich gut vertragen, doch darüber gibt es nur wenige Rückmeldungen, da es dazu vermutlich wenige Erfahrungen gibt oder aber, da die Erfahrungen gut sind.
Zu Pyridoxamin-Produkten habe ich hier noch keine Meinungen gelesen.

Einen klaren Favoriten hinsichtlich der Verträglichkeit hat sich da meiner Meinung nach also nicht herauskristallisiert. Als Lösung bleibt da dann wohl nur ein alternatives Produkt auszuprobieren.

Wie Du es aber auch selbst in den folgenden beiträgen hast anklingen lassen, könnte die Verträglichkeit auch von den Zusatzstoffen abhängen, die von Produkt zu Produkt verschieden sein können.

Da nur sehr selten zusatzfreie B6-Produkte konsumiert werden, könnte eine vermeintliche Unverträglichkeit einer bestimmten B6-Form letztlich aber auch am Zusatzstoff liegen.
Ich nahm B6 mit tgl. 10 mg ein über mehrere Jahre. Im Blut wurde bei mir ein ca 6-fach erhöhter Wert festgestellt. Ich setzte das Präprat vor der Blutabnahme nicht ab, weil mein Arzt es mir vor der Blutabnahme nicht sagte, dass er auch Vitamine mitbestimmen lässt.
Aber andere B-Vitamine, die er auch mituntersuchte, lagen im Normbereich oder waren nur minimal erhöht.

Natürlich habe ich B6 danach abgesetzt.
Ich werde den Wert bald ein 2. Mal bestimmen lassen und hoffe, dass sich der Wert dann normalisiert hat.
@margie
Wenn ich am Vortag der Blutabnahme keine oder nur geringe (<2 mg) Mengen B6 einnahm, war der B6-Serummwert anschließend im Normbereich. Diese Verringerung geschieht durch die Nieren, die ja bestrebt sind Überschüsse aus dem Blut zu filtern.

Wenn die anderen B-Vitamine im Blut, obwohl von Dir auch supplementiert, deutlich weniger erhöht als das B6 waren, würde das aus meiner Sicht eher dafür sprechen, dass die Nieren grundsätzlich funktionieren und, dass der hohe B6-Wert damit gezielt vom Körper herbeigeführt wurde, weil irgendwo ein B6-Mangel herrscht(e), dein B6-Blutspiegel also kompensatorisch erhöht war.

Wenn diese Annahme stimmt, würde das m.E. auch einen bei der 2. Messung immer noch deutlich erhöhten B6-Wert erklären, der zwar vermutlich nicht mehr 6-fach erhöht wäre (da die zusätzliche B6-Supplementation weggefallen ist) aber immer noch 1,5- bis 3-fach erhöht wäre, weil es an den entscheidenden Stellen eben immer noch einen B6-Mangel gibt.
 
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02.01.05
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@Hans F.

Danke für Deine Hinweise und Deine Erklärungsversuche des hohen B6-Wertes.

Der B6-Wert war früher nicht auffällig. Ich muss mal nachsehen, wann er das letzte Mal bestimmt wurde und wie hoch der Wert damals war.
Ich habe gerade nachgesehen und bin etwas "beruhigter":
Der Wert lag im Juni 2019 bei 32 µg/l (NW 10 bis 50) und er war im April 2013 bei 41.

Der NW wurde bei gleicher Einheit (µg/l) im Nov. 2022 angegeben von 5 bis 30 µg/l (also niedriger als 2019 und 2013).
Mein aktueller Wert liegt bei 175. Hier steht im Befund "Serum".

Ob die früheren Bestimmungen auch aus dem Serum waren, weiß ich nicht sicher, aber ich würde dies vermuten.
Jedenfalls waren die beiden früheren Wert normal.

Ich hatte an dem Tag der letzten Blutentnahme noch die Corona-Infektion und war auch relativ dehydriert. Ich kann nicht mehr sagen, ob ich zuvor (am gleichen Tag oder den Tag zuvor) B6 eingenommen hatte und wieviel.
Mir ging es extrem schlecht. Körpertemperatur wurde 2 mal von der Helferin mit 35,3 (!) gemessen und der Blutdruck war mit 100/50 so niedrig wie schon Jahre nicht mehr.

Vielleicht wären alle Werte anders ausgefallen, wenn die Dehydration nicht gewesen wäre?
Denn Dehydration verdickt das Blut und erhöht die Konzentration der Werte.
Dann aber wären viele der übrigen Werte wohl auch verfälscht.

Ich werde also so schnell als möglich den Wert kontrollieren lassen.
 
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