Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hallo,

ich habe etliche Symptome, womit mein HA mich am liebsten langsam zum Psychologen schicken würde.
Das Ganze zieht sich jetzt schon über ca. vier Jahre und es wird mal hier und da besser, an anderen Stellen schlimmer oder es bleibt gleich:

Symptome

- Schwäche (habe das Gefühl, die Beine geben gleich nach, zittrige Hände) bis ca. eine Woche nach Turnier, dann geht’s langsam wieder besser. In der Zeit kann ich z.B. keine Kasten Wasser die Treppe rauf tragen oder eine Box ausmisten.
Auch an normalen Tagen ist körperliche Arbeit schwer geworden. Das erste Mal gemerkt habe ich das, als ich am Stall plötzlich keine Kraft mehr hatte, die Schubkarre den Berg hoch zu schieben
2004/2005
- sehr unreine Haut (für meine Verhältnisse)
- immer stärker werdende Körperbehaarung
- sehr empfindliche Augen (tränen leicht, schnell das Gefühl trockener Augen, Fremdkörpergefühl) schlechter Liedschluss
- langsames Denken
- Konzentrationsprobleme (teilweise nach Turnieren so stark, dass ich Probleme habe, vernünftig zu reden)
- (wieder steigende Aggressivität)
- innere Unruhe
- Einschlafprobleme
- ständig das Bedürfnis, sich zu Räuspern
- wesentlich stressanfälliger als früher (komme mit Stress nicht klar)
- juckende Haut vor allem an Armen und Beinen
- Allergie (juckende Augen, juckende und laufende Nase, juckender Rachen, Asthma)
- Muskelschmerzen im Oberschenkelbereich außen die gegen ende des Tages auftreten und häufig morgens wieder weg sind. Erst dachte ich an Muskelkater, was aber nicht wirklich sein kann, weil ich mich vorher nicht übermäßig belastet habe.

- die Finger, die während der Schwangerschaft dicker geworden sind (Wassereinlagerung?), sind nicht wieder dünner geworden

- sehr schlechte Wundheilung (nach Naht bei Geburt, Zähne – jeweils min. 2 Wochen massive Schmerzen)

- sich häufende Zahnbeschwerden


Natürlich kann vieles psychische Ursachen haben. Während meiner Therapie hatte ich aber alles diese Probleme weiterhin, sah sie nur etwas positiver als jetzt!


Besuch Endokrinologe Wuppertal
Diagnose: künstliche Überfunktion der SD, also runterdosieren der Hormone
PCO – Syndrom (keine Behandlung da ich die Pille nicht vertrage und andere Behandlungen nicht offiziell zugelassen sind und daher nicht bezahlt werden. Außerdem müsste ich mir die Spirale einsetzen lassen)

- seit runterdosieren auf 75 mg L-Thyroxin wieder mehr Schwäche
- wieder mehr Blähungen
- wieder öfter zitternde Hände




- nach Turnier (Hausturnier Beienbach): totale Schwäche
- Antriebslos


- heute: fühle mich krank, habe aber nur Kopfschmerzen, mir ist gleichzeitig warm und kalt – komisches Gefühl – kalte Füsse, kalte Hände, Arme kalt, im Bereich des Gehörgangs warm bis sehr warm, Ohren sehr warm


- Augen brennen seit ein paar Tagen dauernd




Warum nach Einnahme von Antihistaminikum sooo viel schlechter? (nach Einnahme eines Antihistaminikums ist die Schwäche und auch andere Symptome um ein Vielfaches stärker als ohne Antihistaminikum)


Termin Endokrinologe in Heidelberg:
Wegen SD: Hormone wieder hoch 100er L-Thyroxin
Rezept für Prednisolon

Datum heute: 5.10.2008

seit der Einnahme von Prednisolon und höher dosierten SD-Hormon:

- Konzentration ist wieder da – kein dumpfes Gefühl mehr im Kopf
- kann mir wieder etwas mehr Sachen merken (nicht mehr sooo vergesslich)
- habe wieder etwas mehr Energie
- kaum noch Antriebslosigkeit
- Schlaf ist wesentlich besser geworden (ich wache nicht mehr dauernd auf und schlafe insgesamt ruhiger)

Datum heute: 8. Januar 2009

Habe Prednisolon wieder abgesetzt seit ca. anderthalb Monaten da ich Magenprobleme bekommen habe. Außerdem will ich erst abklären lassen, ob ich es wirklich brauche (Cortisolmangel - Nebenniere?)

Allerdings gehts mir ohne Kortison wieder schlechter.
- Konzentration wieder etwas schlechter
- wieder vergesslicher
- Energie ist ziemlich dahin außer wenn ich mich ca. eine Woche auf "die faule Haut legen" kann (danach habe ich das erste Mal seit langem wieder richtig mit dem Pferd arbeiten können in der Bahn)
- ich schlafe wieder fürchterlich schlecht, bin morgens müde und komme nicht aus den Federn

Habe angefangen das L-Thyroxin abends zu nehmen. Damit gehts mir etwas besser. Habe nicht mehr diese Unruhe morgens und kann den Tag etwas besser angehen.

- Die schlechte Wundheilung ist geblieben - hatte ewig ne Zahnfleischentzündung, die noch nicht ganz weg ist. Nehme seit ein paar Tagen Propoliszahncreme, damit gehts etwas besser.

- Die Haut juckt wieder häufiger (Arme und Beine)

- Meine Allergie meldet sich plötzlich ?? komisch


Die Muskelschmerzen an den Beinen sind komplett weg.

- Habe vermehrt Probleme mit Karparltunnel. Das könnte aber von den schlimmen Verspannungen kommen, die ich im Rücken habe.
Seit der ersten Massage gestern ists ein bisschen besser.

- Habe Schmerzen im linken Knie seit einiger Zeit, die auch nach Einnahme von Diclo nicht weg gehen.

- Mein Augenbrennen und häufiges Fremdkörpergefühl lässt nicht nach.

- Habe oft Mundgeruch und Magenbrennen.

Sobald ich Stress habe: Magen-, Sodbrennen, Mundgeruch, Schwäche, Konzetrationsprobleme, teilweise Ohrensausen

- Habe meistens sehr harten Stuhlgang, deshalb macht mir eine Hämorride ziemlich zu schaffen (habe ich im Moment etwas besser im Griff, seit dem ich jeden Tag getrocknete Pflaumen esse)

- Habe oft abends einen "dicken, überfüllten" (weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll) Kopf und dann auch Ohrensausen


18. Jan. 09:

- habe seit ein paar Tagen immer wieder Oberbauchschmerzen (Magen?). Sobald ich minimal erregt bin (Ärger über irgendetwas, Freude, etc.), tuts weh




Ich habe jetzt einfach mein Worddokument hier rein kopiert, in dem ich für mich immer mal wieder die Symptome festhalte. Zur Erklärung: die Turniere sind Reitturniere und wir haben eigene Pferde (die ich leider in letzter Zeit wegen der Schwäche kaum noch reiten kann, weil ich Angst habe runter zu fallen sobald sie schneller als Schritt gehen).

Festgestellte Erkrankungen sind bis jetzt: Hashimoto Thyreoiditis und PCO Syndrom

Außerdem war ich nach der Geburt meines Sohnes (2005) in psychologischer Behandlung, welche mir zwar geholfen hat aber die Schwäche etc. ist davon nicht besser geworden.


Ich hoffe, ihr habt noch ein paar Ideen. :confused:

LG
 
wundermittel

Pummeluff

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Hallo

Hast du von dir aus Prednisolon abgesetzt? Oder mit ärtzlichem Rat? Hast du keine Magenschonende Tabletten dazu bekommen wenn nein warum nicht? Du schreibst du hast Allergien.. Welche gegen was? Hast du irgendwelche Blutwerte?

Gruß Pummeluff
 

Malve

Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hallo babu,

viele Hashimoto-Patienten haben gleichzeitig eine Insulinresistenz
Eine Insulinresistenz tritt gelegentlich bei Hashimotoerkrankten auf. Hierbei ist zwar die Menge an körpereigenem Insulin normal, nur die Zellen können auf das Insulin nicht mehr entsprechend reagieren. Der Körper versucht dies durch eine erhöhte Insulinproduktion auszugleichen. Gleichzeitig besteht häufig Übergewicht und ein zu hoher Cholesterinspiegel. Eine Insulinresistenz kann in einen Diabetes Typ 2 übergehen und sollte durch einen erfahrenen Arzt behandelt werden. Ziel muss eine Gewichtsabnahme sein, die bei Menschen mit Schilddrüsenkrankheiten durch einen angepassten Schilddrüsenhormonersatz unterstützt werden muss. Die Insulinresistenz ist keine eigene Autoimmunerkrankung. Sie ist rückbildungsfähig.
www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Symptome.html

Ist bei Dir in dieser Richtung schon einmal untersucht worden? Hierzu müssten ein Blutzuckerbelastungstest und die Bestimmung des Insulinspiegels gemacht werden.
Durch einen zu hohen Insulinspiegel kann es zu einer Vermehrung der männlichen Hormone in den Eierstöcken kommen, deshalb wäre es wichtig, hier abzuklären - wenn nicht schon geschehen.

Könntest Du Deine Schilddrüsenbefunde einmal hier einstellen (Laborwerte, Ultraschall, etc.)?

Aus welchem Grund sollst Du Kortison nehmen (Allergie? Cortisolmangel?...)?

Liebe Grüsse,
uma
 
regulat-pro-immune
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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hallo,
von den vielen Symptomen, die Du aufzählst,habe ich auch selbst viele gehabt.
Hast Du deinen Zahn,Kieferbereich schon einmal nachschauen lassen?
Grüße
Christelchen:wave:
 
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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hast Du Füllungen in den Zähnen und wenn ja: welche?

Gruss,
Uta
 
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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hallo,

erst mal vielen Dank für eure Antworten!

Ein Glukosetoleranztest ist schon gemacht worden nachdem ich die Diagnose PCO-Syndrom hatte. -> der war negativ

Warum ich Prednisolon verschrieben bekommen habe ... weil ich dem Endo gesagt habe, dass es mir mal mit Cortison besser ging (ich hatte mal viel zu viele männliche Hormone und da habe ich am Anfang der Therapie Cortison bekommen). Es war also einfach ein Versuch, dass es mir besser ging. Warum weshalb, weiß ich nicht. Eine Diagnose dafür hat er nicht die diese Therapie rechtfertigt. Was für den Magen habe ich nicht von ihm bekommen.
Als mein Magen immer mehr zu rebellieren begann, und ich auch immer mehr Pickel bekam, habe ich es wieder ausgeschlichen.
Habe vor kurzem mit meinem Endo telefoniert und der meinte, ich solle jetzt, da es dem Magen wieder gut geht, das Cortison wieder nehmen (gerade jetzt im Winter - laut Aussage des Endo).

Ich habe es noch nicht wieder genommen, weil ich dann doch lieber erst die NN testen lassen würde.

Allergie: eigentlich habe ich "nur" Heuschnupfen davon aber auch schon Asthma bekommen.
Nachdem ich vergeblich zwei Desensibilisierungen gemacht habe, sind diverse Kreuzallergien dazu gekommen im Nahrungsmittelbereich (z.B. Nüsse, Karotten, Paprika, Banane, mehr fällt mir im Moment gerade nicht ein).

Zähne: letztes Jahr musste ich mir einen Backenzahn ziehen lassen weil er nicht tot zu kriegen war und ansonsten habe ich noch zwei tote Zähne (die sich aber auch immer mal wieder melden), ansonsten knirsche ich mit den Zähnen und mein Aufbiss ist auch nicht wirklich der beste.
@christelchen: was hast du gehabt? Ist es behandelt worden? Sind die Symptome anschl. verschwunden?

Ansonsten danke ich euch erst mal für die links, ich werde mich da auf jeden Fall mal durchlesen. Klar bin ich schon mal vom Pferd gefallen und ansonsten habe ich auch eine instabile HWS (da ist immer alles so verspannt, dass ein Physiotherapeut mal sehr erstaunt war, dass ich meinen Kopf noch drehen konnte).

Ansonsten bin ich laut meines Endos schon gut eingestellt was die SD betrifft.

Och menno, ich will endlich mal wieder normal agieren können ohne direkt schlapp zu machen.

Meine Blutwerte werde ich mal raussuchen.

LG
 
regulat-pro-immune
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So, habe gerade nach meinen Blutwerten geforscht und bin fündig geworden:

Blutwerte – Labor Anfang August 2008 bei einer Endokronologin

in der Reihenfolge:

Klartext - Test - Einheit - mein Wert - Normbereich

Kreatinin - KREA - mg/dl - 0,73 - 1,40

Calcium - CA - mmol/l - 2,4 - 2,10-2,60

Natrium - NA - mmol/l - 142 - 135-149

Anorganisches Phosp - ANPH - mg/dl - 2,4 - Erw: 2,5-4,5

GOT - GOT - U/l - 27 - 18,00

GPT - GPT - U/l - 28 - 24,00

Creatinkinase - CPK - U/l - 52 - unter 170

Myoglobin im Serum - MYOS - ng/ml - unter 2 bis 85

Leukozyten - LEUK - tsd/ul - 5590 - 4,00-10,00

Erythrozyten - ERY - Mio/ul - 5,10 - 4,20-6,20

Hämoglobin - HB - g/dl - 15,6 - 14,0-18,0

Haematokrit - HK - l/l - 44,8 - 0,36-0,46

MCV - MCV - fl - 87,8 - 83,00-93,0

HBE (MCH) - HBE - pg - 30,6 - 26-34

MCHC - MCHC - % - 34,8 - 33,00-36,00

Thrombozyten - THRO - tsd/ul - 310000 - 150,00-300,00

17-OHP - 17OH - ng/ml - 1,2 - <2 (Follikelphase)

ACTH - ACT - pg/ml - 19,4 - 10-46

Androstendion - AND - ng/ml - 4,2 - M:0,6-3,1; W:0,3-3,3

TPO-Antikörper - ATA - IU/ml - <10,0 - 0-35

Cortisol i.S. - COR - µg/dl - 16,4 - vorm.:5-25 / nachm: 2-12
abgenommen um ca.13:00 Uhr

DHEA-sulfat - DHS - µg/dl - 230,0 - M:80-560, W: 35-430

17-beta-Östradiol - E2 - pg/ml - 30,1 - M: <56 / W: zyklusabh.

Freier Androgen-Ind - FAI - . - 4 - M:15-90, W:<4,9

Ferritin - FER - ng/ml - 31,9 - M: 28-365 W: 15-148

FSH - FSH - mU/ml - 8,2 - M: 0,7-11,1 W: zyklusabh.

fT 3 - FT3 - pmol/l - 3,5 - 2,8-7,2 (15,91 %)

fT 4 - FT4 - pmol/l - 18,8 - 10,3-24,5 (59,86 %)

Wachstumshormon - GRH - ng/ml - 0,6

IGF-1 - IG1 - ng/ml - 262,0 - Altersabhängig

LH - LH - mU/ml - 6,3 - M: 0,8-7,6 M: zyklusabh.

Prolaktin - PRL - ng/ml - 10,1 - M: 2,5-17 W: 1,9-25

SHBG - SBG - nmol/l - 38,0 - M: 13-71 W: 18-114

Testosteron gesamt - TES - ng/ml - 0,4 - M: 1,8-15 W: <0,8

TSH-Rezeptor-AK - TRAK - U/l - 0,2 - 0-1 (Graubereich 1-2)

TSH basal - TSH - µU/ml - 0,1 - 0,3-3,5



Neue Werte Nov. 2008 bei meinem HA:

TSH 0,05 0,3-3,69 (-7,37%)
fT3 3,4 2,3-4,2 (57,89%)
fT4 1,6 0,8-1,7 (88,89%)
 
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Nahrungsmittelbereich (z.B. Nüsse, Karotten, Paprika, Banane

Das sind alles Lebensmittel, die bei einer Histaminintoleranz auch nicht gut vertragen werden... Hauptseite - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit > Ernährung

Tote Zähne können sehr viele Symptome hervorrufen. Sie stehen quasi als "Leichen" im Mund :eek:).

Die Leberwerte sind wohl leicht erhöht? Hast Du eine Ahnung, was Deiner Leber zu schaffen macht?

Grüsse,
Uta
 
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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Bin verwundert, dass du als Zeckenexponierte noch nicht auf Borreliose gecheckt wurdest. Infos findest du im Einsteigerbeitrag in der Borreliose-Rubrik dieses Forums.
 
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18.01.09
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Viele Symptome und keine Lösung - HA will mich gerne zum Psychologen schicken

Hallo,

das mit der Borreliose werde ich gleich direkt mal bei meinem HA ansprechen.

Was meiner Leber zu schaffen macht, weiß ich nicht. Die Pille nehme ich nicht mehr seit ca. 2 Jahren weil ich damit immer Pilz hatte und es mir psychisch auch nicht gut ging.

Ich meine, bei Hashimoto Thyreoiditis wären die Leberwerte öfter etwas erhöht.


Noch was anderes: heute geht es mir so richtig richtig bescheiden! Ich habe es gestern mit der Allergie nicht mehr ausgehalten und zur Nacht hin ein Antihistaminikum genommen. Jetzt habe ich verstärkt ein Unwirklichkeitsgefühl, enorme Schwäche, Schweißausbrüche (wohl durch die Schwäche verursacht). Alles seehr seltsam.
Eigentlich müsste ich heute Nachmittag Reitsunden geben - die habe ich schon alle abgesagt, weil ich das einfach nicht schaffe :traurig:
 
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Hallo,
Du kannst gerne mein Profil anklicken,und dann kannst Du meine Krankengeschichte lesen.Was mich bei Dir auch sehr hellhörig macht,sind deine
wurzelbehandelten Zähne.
Liebe Grüße
Christelchen.
 
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09.08.06
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Hallo babu

Ich persönlich denke nicht, dass dein ursächliches Problem ein psychologisches ist. Aber Ärtze schieben einem gerne dorthin ab, wenn sie nicht mehr weiterwissen.

Bei dir wurden ja anscheinend Probleme mit der Schilddrüse diagnostiziert, oder? Dann ist das ja nun mal organisch und bestimmt nicht einfach auf die Psyche zuzuschieben...

Natürlich spielt die Psyche trotzdem eine wichtige Rolle. In deinem Dokument schreibst du immer von den Turnieren und das du nachher erschöpft bist. Hast du dann mit Reiten berufshalber zu tun oder ist das einfach ein Hobby? Macht es dir immer noch Spass? Oder fühlst du dich manchmal gestresst / überfordert etc...?
 
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@christelchen: habe mich mal etwas informiert, was das Amalgam betrifft. Ich habe keine Amalgamfüllungen mehr. Allerdings erst seit kurzem nicht mehr und sie wurden auch alle einfach so rausgebohrt. Ein Zahnarzt bei uns im Ort setzt sogar wieder Amalgam ein, weil er der Meinung ist, dass das besser ist als die anderen Sachen :eek:

Wegen den "toten" Zähnen bin ich auch immernoch am überlegen, was ich machen soll. Habe etwas Angst sie mir ziehen zu lassen, weil ich beim letzten Zahn zwei Wochen krank feiern musste wegen den Komplikationen - aua!


@Johanna: tja, die Reiterei ... eigentlich ist es im Moment mal noch nur ein Hobby - jedenfalls die Turniere. D.h. auf Turniere bin ich die letzte Zeit gar nicht mehr gegangen weil es mir dann immer so schlecht ging. Ich denke, das dabei die psychische und die physische Komponente eine Rolle spielt. Bis zum Tag x ging ich gerne auf Turniere, war vor der Prüfung relativ ruhig, habe genügen Kraft gehabt, kurz, alles war soweit ok.

Dann kam mein Horroturnier: schon beim Trainieren am Vortag auf der Turnierbahn konnte ich mein Pferd nicht traben und schob es aufs Pferd >>schäm<< (mitlerweile schätze ich es so ein, dass sich da das erste Mal meine enorme Schwäche zeigte).
Am Turniertag selbst wurde es nicht besser mit traben. Dann kam die Prüfung: bis zu einem gewissen Punkt bin ich noch "geritten", habe Einwirkung gehabt. Dann, plötzlich hatte ich kaum noch Kraft, konnte mich noch oben halten, habe nur noch draufgesessen. Das merkten sogar einige Zuschauer, dass da plötzlich was nicht mehr stimmte.
Am Ende der Prüfung ist mein Mann zum Ausgang gelaufen um mich in Empfang zu nehmen.
Ich habe gesagt, er solle das Pferd nehmen, bin runtergerutscht und stand dann daneben. Mir wurde schwarz vor Augen, mir lief der Schweiß in Strömen, ich war hinter der Luft, hatte enormen Durst, mir zitterten die Beine, ... zum Glück bin ich nicht komplett kollabiert.

Danach war nichts mehr wie vorher - meine Symptome stehen ja oben.

Ich habe es noch ein paar mal versucht mit den Turnieren aber es geht im Moment einfach nicht.

Klar ist so ein Turnier auch immer ne Menge Stress bei uns: Donnerstags Wohnwagen für Kind und Kegel packen, Pferde einpacken, die Fahrt, vor Ort Paddock für die Pferde aufbauen, Wohnwagen in Stellung bringen und Ordnung schaffen, das Turnier / die Prüfungen an sich, dann Sonntags nach der letzten Prüfung Wohnwagen wieder aufräumen - reisefertig machen, Paddock abbauen, Pferde einpacken, Fahrt, Pferde auspacken am Stall, Hänger säubern, nach Hause fahren, im Laufe der Woche Wohnwagen ausräumen und sauber machen.

Früher war es auch anstrengend aber es ist unser Hobby, wir haben es zusammen gemacht (mein Mann reitet auch Turnier) und es war alles ok.

Im Moment reite ich nur, wenn meine Kraft es zulässt und ansonsten bin ich mit unserem Stallbesitzer eine Reitschule am aufbauen.
Ich weiß, nicht gerade das beste im moment für mich aber wenn ich die Gelegenheit verstreichen lasse, kommt ein anderer reitlehrer an den Hof und dann wars das wieder (Reitlehrer ist mein Traumberuf).
Wenn ich in der Mitte stehe und Anweisungen gebe, gehts ja auch ganz gut nur sobald ich mich körperlich anstrenge macht sich die Schwäche enorm bemerkbar.

So, ist viel geworden :eek:) aber vielleicht hat ja noch jemand ne Idee.

LG
 
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14.01.04
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Hallo babu

Als sofortmassnahme empfehle ich eine Candidabehandlung mit Darmaufbau (siehe Cansdida im WIKI) und eine strikte Milchdiät. Letzteres kann vorerst verschlimmerungen ergeben.
Dazu Fischöl mit hohem EPA Gehalt.
 
Themenstarter
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18.01.09
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Wiso eine Candidabehandlung? Ich habe mal über zwei Jahre einen Candidapilz im Darm gehabt. Meine Symptome damals waren teilweise ähnlich aber es gab schon Unterschiede.
Die typische Candidabehandlung hat außerdem damals nicht gut angeschlagen (deshalb zwei Jahre lang). Im Moment würde ich einen darmpilz bei mir eher ausschließen - trotzdem danke für den Hinweis.

Und warum Milchdiät?

LG
 
regulat-pro-immune
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14.01.04
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Hallo babu

Wenn Du die Ursache des Candida nicht behandlelt hast, dann kommt der Candida meist wieder!! Empfehle Dir die Candidabehandlung mit natürlicher billiger caprylsäure wie im WIKI angegeben auf verdacht hin.
Candisda macht auch den darm durchlssig und kann so NMU erzeugen. Dazu kann es die Vitalstoffabsorption stören, so dass Du zusätzliche Sachen bekommen kannst.
Die Anzeichenm sprechen bei Dir für eine Milch- UV. Nebst der Gehirnallergie kann Milch auch opiat wirken. Mehr dazu auf autismus-diaet.at. Stör Dich nicht am Namen, lies einfach wie milch wirken kann.
Etwas steht auch in Die kritische Seite zur Milch
 

ADo

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06.09.04
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Hallo,
nach der Beschreibung vom Reiten drängt sich mir eher auf, das Problem an der Wirbelsäule zu suchen:confused:
Durch die Bewegung beim Reiten wurde vllt irgend was verschoben, geklemmt, gestaucht, ...

LG
 
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