Viel Gesundheit aus dem Garten

So hier nun als Link das Neuste von "meinen" Mit-Gärtnern und "unseren" Schnecken:
Liebe Kate...(y)😘

Die Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini werden regelmäßig mit Brennesseljauche gedüngt.
Liebe Eva, mein Bruder und ich wollten ja deinen Ratschlag in diesem Jahr umsetzen, aber wir bekamen zum Geburtstag viel für den Garten, auch Bio- Dünger, geschenkt. Auf jeden Fall wächst schon ein kleiner Brennesel-Wald 🌿🌿🌿im Garten meines Bruders.:ROFLMAO:

Gestern brachte ich wieder viel Schnittlauch aus dem Garten mit und habe ihn gerade eingefroren.
Wusstet ihr, dass ihr beim Abschneiden etwas falsch machen könnt? Von der Garten- Omi auf YOuTube lernte ich vor einigen Wochen wieder etwas dazu.:)



Und auch ihre Tipps für das Einfrieren von Schnittlauch finde ich interessant...:)



Ein kleines Glas zum Einfrieren? Auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen. Zum Kleinschneiden nehme ich gern eine Schere und die Blütenköpfe friere ich mit ein. Mir geht es wie die Garten- Omi, denn der blühende Stengel ist auch mir zu hart und nehme dann nur noch die Knospen/Blüten.
Bei mir wächst der Schnittlauch nicht nur im Kräuterbeet sondern überall. Er gefällt mir blühend sehr und den Insekten auch.🐝🦋

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Einen schönen Sonntagabend noch und liebe Grüße.💚
 
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Ja, den Brennesselwald haben wir auch. Wir waren mal auf einer "Gartenroas", wo sich Gartenbesitzer in ihre Gärtenreinschauen ließen. Da war ein "Brennesselgarten" dabei, da gab´s wirklich nur Brennesseln und Wege dazwischen und haufenweise Schmetterlinge. Ich finde es immer lustig, dass Brennesseln Schmetterlinge anziehen, weil die ja nicht wirklich gut zum drauf sitzen sind:p

Super, danke für die Schnittlauchtips. Man soll sie ja immer gleich zusammenschneiden und einfrieren und dann wieder wachsen lassen.

Kate, danke für das Verlinken der Schneckentips von der Permakultur und Orangerl, danke für den tollen Link. Salz würde ich nie verwenden, das ist ja wirklich furchtbar. Weinbergschnecken trage ich regelmäßig mit nach Hause, nach dem Regen gibt es sie haufenweise hinten beim Bach. Sie sind wunderschön, aber gegen unsere "Hausschnecken" hilft das bei mir leider gar nichts.
 
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Liebe @evalesen und liebe Alle,

zu
Weinbergschnecken ... gegen... "Hausschnecken"
habe ich im Schnecken-Thread etwas geschrieben :)

Brennnesseln gibt's in "meinem" Garten auch; ob sie diese nutzen, habe ich noch nicht herausgefunden. Ich habe gestern schon mal eine Bio-Zucchini-Pflanze gekauft, leider entgegen der telefonischen Vorab-Auskunft doch nicht samenfest.

ChatGPT nannte mir als samenfeste Sorten diese: Black Beauty, Costata Romanesco, Yellow Crockneck. Als Samen bekommt man die sicherlich leicht über's www, als Pflanzen vor Ort leider nicht. Das wäre ja für einen Permakulturgarten das passendste, finde ich. Naja, dann vielleicht nächstes Jahr.

Lieben
 
Extrem große Auswahl an samenfesten Sorten aller Gemüsepflanzen gibt es hier:
www.deaflora.de

Leider ist nicht in jeder Samentüte genau das drin, was draufsteht. Aber ich bestelle dort trotzdem seit Jahren. Im Frühjahr versenden sie sogar Jungpflanzen, aber für Zucchini ist es jetzt schon etwas spät.
 
Ach noch was: Bei Zucchini ist "samenfest" irrelevant, weil man Zucchini niemals aus eigenen Samen nachziehen soll (oder nur, wenn man genau weiß, was man tut).

Aus diesem Grund:
Man hat diese giftigen Bitterstoffe aus den Kürbisgewächsen und auch Gurken weggezüchtet.
Wenn man Kürbisgewächse in der Nähe von Zierkürbissen pflanzt, kann es zu Rückkreuzungen mit hohem Anteil an Cucurbitacinen kommen.
Ganz selten gibt es Todesfälle deswegen.
 
Warum gibt es dann überhaupt samenfeste Zucchinisorten?

Am Telefon erzählte eine Frau aus der Bio-Gärtnerei mir, sie würden Bingenheimer Saatgut nutzen, das sei samenfest. Sie selbst nutze es im Garten und die Pflanzen vermehrten sich fröhlich selbst.
 
Alle alten (z. B. italienischen) Sorten sind automatisch samenfest. Das ist das normale Ergebnis von klassischer Zucht von Pflanzensorten. Nicht samenfest ist alles, was als F1-Hybride verkauft wird; das gibt es erst seit dem 20. Jh.


Ich halte die Gefahr bei Zucchini und Kürbis auch nicht für so arg hoch. Man probiert das erste Schnipselchen der Frucht, und wenn das giftbitter schmeckt, dann hat man offenbar eine solche Verkreuzung vor sich. Der Todesfall, der da vor einigen Jahren durch die Medien ging, beruhte darauf, daß der Mann das aufaß, was seine Frau gekocht hatte, obwohl es fürchterlich schmeckte. (Aus der Erinnerung)

Unsere Sinnesorgane und Geschmacksinstinkte sind eigentlich dafür ausgerüstet, mit Gift- und Abwehrstoffen von Pflanzen korrekt umzugehen (weitestgehend -- ich will jetzt nicht behaupten, daß es gar keine Giftpflanzen gibt, die nicht bitter schmecken).
 
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Ach so, und noch was: Wenn bittere Zierkürbisse in der Nähe stehen und Kürbisse und Zucchini mit deren Pollen befruchtet werden, werden davon nicht die Kürbis- und Zucchinifrüchte betroffen (die werden rein aus Gewebe der Mutterpflanze gebildet), sondern nur die Samen und die nächste Generation an Pflanzen!
 
Ehrlich gesagt habe ich das noch nicht ganz durchdrungen, obwohl die Texte Deiner Links gut formuliert sind; gerade fehlt mir auch etwas die Zeit.

Was spricht denn dagegen, eine samenfeste Zucchini sich selbst vermehren zu lassen, wenn gar kein Zierkürbis in der Nähe wächst?

Auch in Deinem Link steht ja:
Beispielsweise bekommen wir dann keine gelbe große Zucchini mehr (wie die auf der Samenpackung), sondern eine kleine grüne. Wer jedes Jahr neues Saatgut kaufen will, der ist mit F1-Hybriden gut beraten. Wer allerdings selber Saatgut gewinnen und eigene Pflanzen aussäen will, ganz ohne Samen zu kaufen, sollte keine F1-Hybriden kaufen sondern sich nach sortenechten, alten Sorten umschauen.
 
Was spricht denn dagegen, eine samenfeste Zucchini sich selbst vermehren zu lassen, wenn gar kein Zierkürbis in der Nähe wächst?
Nichts, sofern man weiß, was passieren kann. :)

Ob Zierkürbisse in der Nähe stehen, kann man nicht wissen. Bienen fliegen bis zu 1 km. Viele Blütenbestäuber sind dem treu, was sie gerade sammeln, d.h. sie fliegen lieber alle Apfelbäume in einem großen Radius an als alles gemischt, was an einem Fleck blüht. Das könnte auch dazu führen, daß eine Zucchini von einem Zierkürbis in 500m Abstand bestäubt wird.
 
Ok, das
Bienen fliegen bis zu 1 km. Viele Blütenbestäuber sind dem treu, was sie gerade sammeln, d.h. sie fliegen lieber alle Apfelbäume in einem großen Radius an als alles gemischt, was an einem Fleck blüht. Das könnte auch dazu führen, daß eine Zucchini von einem Zierkürbis in 500m Abstand bestäubt wird.
... wusste ich nicht. Da es eine Wohngegend ist, könnte schon jemand innerhalb eines solchen Radius' Zierkürbisse haben.
 
Meine mitgebrachten Zucchini-Pflanzen wurden letzte Woche samt Schnecken-Kragen "gemeinschaftlich" in die Erde gesetzt; auch kugelförmige - sogar in Bio-Qualität - habe ich bekommen, obwohl mich das "Bauhaus" fast in letzter Minute versetzt hatte (Reservierung storniert). Das Pflänzchen sah nicht soo frisch aus und wird sich hoffentlich berappeln:

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Ich erfuhr bei dem Treffen auch, dass das Wilde & Bunte an dem Garten nicht so zufällig ist, wie von mir angenommen, sondern eine Art "gewollte Unordnung". Sie haben da jemanden, der das wohl mit viel Pathos betreibt. Ich mag's... so oder so:

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Einen Sonntags-
 

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