Vertreibung aus dem Paradies

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Bei gewitzter Betrachtung und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass jede Gesellschaft getreidebasiert ist und Religion und Gesellschaft zusammengehören, könnte der Apfel beim Sündenfall durchaus ein Getreidekorn gewesen sein.
Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein.


Und zum Manne sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
Zuerst kommt die Scham, die sexuelle Perversion, die es in getreidefreien Urkulturen nicht gibt. Auch bei Hardcore-Autisten nicht, von denen haben angeblich über die Hälfte die Tendenz, unbekümmert in der Öffentlichkeit zu masturbieren.
Außerdem ist der Mensch die meines Wissens einzige Tierart, bei der die Weibchen den Balzschmuck tragen.
Dann kommen die Schmerzen bei der Geburt, durch die exorphingesteuerte Zerstörung des endorphinen Systems der natürliche Schmerzstillung.
Dann kommt die Sucht - die Getreidesucht, objektiviert im Ackerbau.
Darum musste dann auch der Ruhetag (Sabbat) eingeführt werden, um die Gier zu begrenzen.
Was ich nie verstanden habe: Es heißt "sicut eris deis, scientes bonum und malum", werdet sein wie Gott, und wissen, was gut und böse ist.
Das kann nicht stimmen. Da hat die Schlange gelogen, denn der Mensch weiß nicht, was gut und böse ist - wüsste er es, bräuchte es keine Gebote und Gesetze. Es steht nur da, dass der Mensch sich geschämt hat, weil er nackicht war.
 
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Natürlich hat die Schlange gelogen, sie musste ja ein bißchen Marketing betreiben für ihr "Produkt" ;)
Ich finde, vom Getreide werden einem ja eher die Augen zu getan ;). Die Frucht (oder was auch immer) der Eerkenntnis führt zum Schamgefühl, das Autisten wenig haben. Durch Getreide werden Autisten aber noch autistischer (mal platt ausgedrückt)...dann kann die Frucht der Eerkenntnis doch nicht Getreide sein?
Vielleicht hat Gott Adam und Eva vorher mit Getreide "gefügig" gehalten, so dass sie friedlich und "autistisch" im Garten Eden lebten. Dann kam der Apfel statt Getreide und plötzlich sahen sie.
Seltsamerweise bauten sie trotzdem weiter Getreide an...?
 

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Da hat die Schlange gelogen, denn der Mensch weiß nicht, was gut und böse ist - wüsste er es, bräuchte es keine Gebote und Gesetze.
Tiere wissen nicht was gut und böse ist und brauchen keine Gesetze. Wenn man aber weiss was gut und blöse ist, kann man sich für das eine oder das andere entscheiden. Und da der Mensch eben nicht einfach gut ist (wie oft behauptet wird) entscheidet er sixch egoistisch gerne offt für das Böse, weshalb es Gesetzte braucht.
 
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Woher weiß der Mensch, ob eine bestimmte Handlung gut oder böse ist?
So, wie es von der Schlange klang, hätte er es nach dem Sündenfall aus sich selbst heraus, aus seinem Gefühl wissen müssen. Stimmt aber nicht. Gott oder jemand anders muss vorschreiben, was gut und böse ist - nimm nur mal die Ernährungsvorschriften, das eine essen ist gut, das andere essen ist böse, woher soll ich das wissen? Das muss mir jemand sagen, also weiß ich nicht, was gut oder böse ist. Dann kommt jemand, Jesus zum Beispiel, und ändert die Regeln, indem was anderes gut oder böse ist. Wer soll da noch durchsehen.
In Hinblick auf das Wissen, was gut oder böse ist, ist der Mensch eben gerade nicht wie Gott, sonst hätte der Gott kein Buch herausgeben müssen (Bibel), in dem drinne steht, was gut oder böse ist.
 
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Damit zeigt Gott ja dass man sich nicht auf die Aussagen und schönen Versprechungen von Schlangen (Teufeln, Fernsehwerbung etc.) verlassen darf. Man darf sich aber auf die Aussagen von Gott verlassen, denn er hatte die Äpfel nicht ohne Grund verboten. Aber er hätte ahnen können, dass Menschen auf Werbung schon immer reingefallen sind...
 
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Grüsse euch,

und wenn das Gute und das Böse ein rein menschliches Konstrukt wäre? Beispielsweise um die einen ins Töpfchen, die andern ins Kröpfchen zu stecken und so die Ungleichheit quasi als "göttlicher Wille" für alle Zeiten zu zementieren? Und immer wieder die Frage: Wer hat was davon?

Es gibt nun mal Erfahrungen die man nur in einem Materie gewordenen Energiekörper machen kann. Und da sollte man dem armen Teufel nicht auch noch die Hölle dafür heiss machen, dass er diese undankbare Aufgabe, dem Menschen die Erkenntnis zu ermöglichen, auf sich genommen hat.

Die Getreideproblematik wird bekanntlich nur von Menschen die darauf übersensibel reagieren wahrgenommen. Das Problem wird weniger bei der Tatsache liegen, dass der Mensch Getreide isst, als vielmehr bei der Art und Weise, wie er es produziert.

So beachtete Viktor Schauberger bereits in den 30er Jahren in Bulgarien (auf Einladung des Königs), dass im westlich orientierten Teil des Landes mit dem Einsatz schweren Ackergerätes die Erträge zurück gingen, während desse im "armen" Osten des Landes, noch mit Holzpflügen gearbeitet wurde und schöne, wenn auch schwerer erarbeitete Erträge eingefahren wurden. Leider haben wir heute kaum mehr Gelegenheit dies zu beobachten, werden kaum Felder finden, die sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Anbautechnik sichtbar unterscheiden.

Wie er treffend beobachtete sind Kunstdünger und Eisengeräte kontraproduktiv. Versuche ende der 40er, anfangs der 50er Jahre liessen erkennen, dass wenn mit verkupferten Geräten (oder solchen aus Holz) geackert wird, die Pflanze weitaus mehr Vitalität zeigt und sich der Ertrag bis gegen 40% steigert.

Ich denke solcherlei naturnah gezogenes Getreide ist auch für den Menschen weitaus verträglicher. Nur, wenn er schon in der Glutenunverträglichkeit drinn steckt, wird er möglicherweise auch mit qualitativ weit besserem Getreide sein Probleme haben, zumindest solange bis der Organismus die Information "unverträglich" für Getreide gelöscht hat.

Es nutzt also wenig die Schuld an der Misere dem Getreide zu zuweisen, wo es doch der Mensch ist, der in seinem heillosen Glauben an die Wissenschaft derweil die Verbindung zu dem was ihm das Leben ermöglicht, zur Natur verloren hat.

Wenn wir die ganze Nahrungsmittelproduktion ausschliesslich an der Rendite ausrichten - man stelle sich die damit verbundenen Informationen vor, die dann selbstverständlich Bestandteil des Produktes werden - dann muss man sich nicht wundern, wenn das Zeugs vom Organismus nicht mehr vertragen wird. Daher ist es ganz gut, dass wir erkennen und dadurch unterscheiden und lernen können. Mit jedweder Schuldzuweisung entfernen wir uns nur von der Lösung unserer tatsächlichen Probleme.

herzlichst - Phil :)
 
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Hallo Rohi

Woher weiß der Mensch, ob eine bestimmte Handlung gut oder böse ist?
Absolut weiss er es manchmal nicht, OK. Aber meistens weiss er es durch sein Gewissen. Praktisch jeder (gesunde) Mensch weiss, das das Umbringen eines unschuldigen zb zwaecks Steheln nicht gut ist.

Gott oder jemand anders muss vorschreiben, was gut und böse ist - nimm nur mal die Ernährungsvorschriften, das eine essen ist gut, das andere essen ist böse, woher soll ich das wissen?
Da hast Du einerseits recht, der Mensch ist nicht allwissend und weiss so etwas nicht direkt. Aber nach dem der allwissende Gott es ihm gesagt hat, wusste er es.

Dann kommt jemand, Jesus zum Beispiel, und ändert die Regeln, indem was anderes gut oder böse ist. Wer soll da noch durchsehen. Er hat die Regeln nicht verändert, die Situation hat sich veräändert. wenn jemand FI hat ist das Essen von Früchten meist nicht gut. Wenn e nicht mehr FI hat ist es aber gut. Die Ernährunsgregeln haben sich dabei auch nicht verändert.

In Hinblick auf das Wissen, was gut oder böse ist, ist der Mensch eben gerade nicht wie Gott, sonst hätte der Gott kein Buch herausgeben müssen (Bibel), in dem drinne steht, was gut oder böse ist.
Das stimmt, die menschliche Erkenntnis ist nicht gleich derjenigen von Gott.
Aber eben, wenn Gott es aufzeigt, dann weiss der mensch es. Wenn die Eltern dem kind sagen es ist nicht gut, dass du die Herdplatte berührst, dann weiss das Kind eigentlich das es nicht gut ist. Wenn es trotzdem die Platte berührt, dann spürt es nur noch zusätzlich, wie ungut es war.
 
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hallo Carrie

Aber er hätte ahnen können, dass Menschen auf Werbung schon immer reingefallen sind...
Lach, ja, er hat es auch. Gott liebt jeden Menschen und möchte das auch jeder Mensch ihn liebt. Echte Liebe gibt es nur in der freiheit, d.h. man kann nur lieben wenn man sich dafür entscheiden kann und nicht gezwungen wird. Damit man aber frei entscheiden kann, muss man die Wahl haben. Und wenn man die wahl hat, kann man sich eben falsch entscheiden, was Adam und Eva auch gemacht haben. Gott wusste es, ist es aber wie erwähnt eingegangen. Gleichzeitig hat er aber schon den Heilsplan in der Rückhand, JESUS.
 
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Hallo Phil

und wenn das Gute und das Böse ein rein menschliches Konstrukt wäre? Dann wäre es auch nicht gut, dass wir hier das Foruim haben um andere von schlechtem (Amalgam etc) zu bewahren. Dann wäre es auch nicht schlecht, wenn Dich jemand umbrinmgen würde um Dich zu bestehlen. Und dann dürfte niemand bestraft werden, es dürften keine Gesetzte, keine Vorschriften gemacht werden. Jemanden dem es scghlecht gehen würde, sollte nicht geholfen werden, da dies dann ja auch nicht gut wäre... etc etc

Ich denke solcherlei naturnah gezogenes Getreide ist auch für den Menschen weitaus verträglicher. Nur, wenn er schon in der Glutenunverträglichkeit drinn steckt, wird er möglicherweise auch mit qualitativ weit besserem Getreide sein Probleme haben
Damit könntest du recht haben. Es könnte aber auch an anderen mehr oder weniger unabhängigen Faktoren (hg etc) liegen, das viele (und es sind viele) es nicht vertragen.
 
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Ich will wieder zurück zum Gluten. Phil kann ich insoweit nicht zustimmen, dass auch aus meiner Begründung die Notwendigkeit von Gesetzen, egal woher, entspringt: der glutenberauschte Mensch braucht Regeln, sonst tanzt er um jedes goldene Kalb. Hat Moses ja damals gemerkt, heute nicht viel anders.
Getreide, also Gluten bei uns ist übrigens unabdingbare Bedingung für eine moderne Gesellschaft. Ohne Getreide keine Gesellschaft. Von wegen nur paare mit kaputten Enzymen:
PAPER: Die Ursprünge der Landwirtschaft -

Ich habe im Fernsehen mal ein Sendung über Stämme im Amazonasurwald gesehen, die auf Steinzeitniveau leben. Die leben noch ohne Gesetze ganz gut. Die haben auch Kontakt zur Zivilisation, war das Kamerateam da und ein Arzt kommt regelmäßig, aber eigentlich nur um sich mal die Zähne anzusehen.
Ein Vertreter der brasilianischen Behörden kam zu Wort und sagte, das wichtigste und schwierigste wäre, die christlichen Missionare fernzuhalten, die das zu solchen "Heiden" zieht wie die Fliegen zur Sch...
Der erste Missionar, der durchkommt, macht die Kultur kaputt. Und ich habe eben die Erklärung: als allererstes zieht er Glutenoblaten und Alkohol aus der Tasche, was von den Christen angebetet wird, und damit hat sichs erledigt mit diesen Menschen.
Dass der Alkohol zu der Ausrottung ganzer Indianerstämme in Amerika beigetragen hat, ist bekannt, wäre noch die Rolle des Glutens zu untersuchen, dass in der christlichen Religion gleichberechtigt oder sogar höher (katholische Kirche gibt nur Gluten) bewertet wird. Erst gestern habe ich auf einer Indianerseite gelesen, dass die Verträge bis heute gebrochen werden. Wenn mir mal so ein Ami mit irgendwas, zum Beispiel seiner angeblich so superguten Verfassung kommt, werde ich als erstes verlangen, sie sollen die Verträge mit den Indianern einhalten, die bis heute missachtet werden.
Wenn es also so ist, dass wir Zivilisierte und Christen (ich zähle mich als Kulturmitglied mal dazu) mit dem Gluten ganze Zivilisationen vernichtet haben, denke ich schon, dass es unsere Pflicht ist, die ganze Angelegenheit mal näher zu untersuchen. Macht aber keiner, wahrscheinlich haben die Angst vor den Ergebnissen.
 
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25.01.05
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Mag sein dass Hg mitspielt, so wie alles andere in irgend einer Weise mitspielt. Hier geht es aber um Getreide und die Vertreibung aus dem Paradies.

Für mich beschreibt die Szene mit der Schlange genau das was passiert, wenn man einer von aussen kommenden Meinung mehr Bedeutung beimisst als seinem eigenen Gefühl. Da muss man sich dann nicht wundern, dass man im Schweisse seines Angesichts - nämlich für andere arbeitend - seinen bescheidenen Lebensunterhalt verdienen muss. Dennoch gibt es noch immer Orte auf der Erde, wo man sich von den Früchten der Pflanzen ernähren könnte, wo alles was man zum Leben braucht da ist, ohne Schweiss im Angesicht. Also muss der Allmächtige, als er seinen Schäfchen das dicke Buch eingab wohl etwas übersehen haben... oder es war nicht der Allmächtige sondern ein semitischer Ziegengott, heute besser bekannt als die Gestalt mit Bocksfüssen und Hörnern.

Wie sähe die Schöpfungsgeschichte in der Bibel denn aus, wäre sie von Aborigines geschrieben worden? Nur, die hatten offensichtlich das Bedürfnis danach nicht, nicht nötig. So leben die paar wenigen traditionell lebenden weiterhin von dem, was ihnen die Vorsehung auf ihren Zügen über den Weg laufen lässt, von dem an das sie herangeführt werden - im Einklang mit den Naturprinzipien, oder biblisch ausgedrückt "nach dem Willen des Vaters".

herzlichst - Phil :)
 
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Hallo Rohi

Die leben noch ohne Gesetze ganz gut.
Das bezweifle ich seeeeeeehr. Deren gesetze waren nicht auf Tafeln geschrieben, sondern das sind einfache Verhalttenmsregeln die man in der relativ kleinen gruppe gut kontrollieren kann. Auch wir haben zB uin der familie keine geschriebenen Gesetze. Die Kinder kennen aber die relevanten Regeln schon bevor sie lesen können.
Das aber eigentlich einfache und wenig Gesetze/Regeln reichen würden, zeigt die 10 Gebote.

Kenne diesen Amazonasstamm nicht und glaube ehrlich gesagt auch nicht, das irgendwer der nicht unter ihnen lebt, den Stamm kennen kann, dh auch nicht wissen kann, welche regeln sie haben und wie zufrieden sie sind.
Das Missionare viel schlechtes gemacht haben ist unbestritten, das solches noch heute vorkommt, ist anzunehmen. Aber Ich kenne etliche Missionare, teilweise persönlich und kenne viele Geschichten. Bei Interesse besorge Dir mal zB die Flyer der Helimission. Stämme denen es gesundheitlich schlecht geht, Stämme die in ständiger Angst vor Ahnen oder böse Geister leben, Stämme die grausame Rituale haben, zb beim Tod eines männlichen Familienmitglied der Frau ein Fingerglied abhacken, Krieger bzw Mörder, die anklagend sagen, wieso seid Ihr (Missionare) nicht früher gekommen, etc etc.

Der erste Missionar, der durchkommt, macht die Kultur kaputt.
Das muss einerseits nicht so sein (kenne auch ein persönliches Bsp aus der Dominikanischen Republik) und ist andererseits nicht immer einfach schlecht. Es herrscht bie vielen eine Kultur des odes, und/oder eine Kultuir der angst wie oben erwähnt. Die sind froh zu erfahren, das es nicht so ist, dass man ohne Angst leben darf, etc. Und das ist die Mehhrheit. Von anderen Kulturen können wir auch wieder was lernen und da müssen die Missionare schauen dies zumindest teilweise zu erhalten. (Bsp Massai).

Und ich habe eben die Erklärung: als allererstes zieht er Glutenoblaten und Alkohol aus der Tasche, was von den Christen angebetet wird, und damit hat sichs erledigt mit diesen Menschen.
Das der Weisse Alkohol solchen Menschen brachte ist leider so. Aer dies hat nichts mit Missionaren zu tun. Das Stämmen die am verhungern sind gutgemeint Gluten gegeben wurde und wird, ist leider manchmal so. Da stimme ich Dir zu, auch wenn es gut gemeint war.

Wenn es also so ist, dass wir Zivilisierte und Christen (ich zähle mich als Kulturmitglied mal dazu) mit dem Gluten ganze Zivilisationen vernichtet haben, denke ich schon, dass es unsere Pflicht ist, die ganze Angelegenheit mal näher zu untersuchen. Macht aber keiner, wahrscheinlich haben die Angst vor den Ergebnissen.
Da stimme ich Dir voll zu
 
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14.01.04
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Hallo Phil

Mag sein dass Hg mitspielt, so wie alles andere in irgend einer Weise mitspielt. Hier geht es aber um Getreide und die Vertreibung aus dem Paradies
Hat eben einen zusammenhang, da die Glutenunverträglichkeit mit der hg Belastung zusammenhängt. Ausserdem waren die ersten Weizensorten anders, glichen eher dem Dinkel, welches weniger Gluten und anderes Gluten und erst noch gewisse Enzyme zur Aufspaltung in sich trug, weshalb es auch etliche gibt, die zB heutiger Weizen nicht, Dinkel aber schon vertragen.

Für mich beschreibt die Szene mit der Schlange genau das was passiert, wenn man einer von aussen kommenden Meinung mehr Bedeutung beimisst als seinem eigenen Gefühl.
Eigentlich wurde der aussenkommenden meinung mehr vertraut als Gott

Dennoch gibt es noch immer Orte auf der Erde, wo man sich von den Früchten der Pflanzen ernähren könnte, wo alles was man zum Leben braucht da ist, ohne Schweiss im Angesicht.
Meinst Du diese Orte, wo wir schon heute oder spätestens bei der ersten Naturkatastrophe Hilfslieferungen von Peersonen, material, und Nahrung senden?

Wie sähe die Schöpfungsgeschichte in der Bibel denn aus, wäre sie von Aborigines geschrieben worden?
Genau gleich

So leben die paar wenigen traditionell lebenden weiterhin von dem, was ihnen die Vorsehung auf ihren Zügen über den Weg laufen lässt, von dem an das sie herangeführt werden - im Einklang mit den Naturprinzipien, oder biblisch ausgedrückt "nach dem Willen des Vaters". Na ja, scheint so, als kennst du die Kultur da nicht so. Kennst du zumindest die Lebenserwartung?
 
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Ich hänge immer noch an meiner Ansicht, dass das Gluten das Böse eigentlich erst erschafft, durch Alpträume und Entzugserscheinungen. Aber mal weg vom Urmenschen, sonst haben wir bald die Konzianer auf dem Hals, und ich habe mir vorgenommen, nicht mehr so viel über Menschen zu reden oder zu schreiben, die ich nicht persönlich kenne.
Bei Gluten und Böse und Gut habe ich noch eine Problematik:
Zuerst auf einer amerikanischen Seite habe ich gelesen, dass Menschen mit autistischer Störung nicht lügen, weil sie den Sinn des Lügens nicht einsehen.
Nun sind diese Amerikaner sicher christlich, aber statt sich zu freuen, dass die Kinder gottgefällig sind, weil sie kein falsch Zeugnis geben, da haben die doch tatsächlich Anleitungen gegeben, wie man die Autisten zum Lügen bringt. Man müsse ihnen Argumente zum Lügen liefern, dann täten die es auch. Das verstehe ich nicht. Wieso soll man Menschen zum Lügen zwingen, denen das vom innersten Wesen zuwieder ist? Sonst kommt vielleicht das "böse von Jugend auf" ins Wanken. Wer ist hier eigentlich der Gestörte. Erst zum Lügen zwingen und dann in die Kirche gehen und wegen der Lüge um Vergebung bitten, das wird doch sinnlos.
Das ist der Punkt, wo ich sage, der Autismus kennzeichnet den Umschlag vom Rausch in den Entzug beim Gluten. So sehr ich Wertvolles aus der Bibel gezogen habe und die hochschätze, bin ich mit den Christen wegen deren abgrundtiefen Heuchelei und Verlogenheit nie zurechtgekommen. Und ich habe mich intensiv damit befasst, habe das neue Testament mehrmals und das alte einmal durchgelesen, war sogar in einer Synode der evangelischen Kirche und hatte auch Kontakt zu einigen christlichen Splittergruppen.
 
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14.01.04
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Hallo Rohi

Ich hänge immer noch an meiner Ansicht, dass das Gluten das Böse eigentlich erst erschafft, durch Alpträume und Entzugserscheinungen. Dann würde es fast im ganzen asiatischen und vielen afrikanischen regionen inkl uramerikanischen Völkern nichts Böses geben. Dies ist aber nicht so, des belegen auch alte Schriften und der Besuch bei solchen Völkern. Kanibalismus kommt übrigens von glutenfreien Völkern.

Zuerst auf einer amerikanischen Seite habe ich gelesen, dass Menschen mit autistischer Störung nicht lügen, weil sie den Sinn des Lügens nicht einsehen. Ja habe ich auch gehört und wurde dann vor ca einem Jahr eines besseren von meiner Tochter belehrt. Vieleicht kann sei es jetzt, weil sie kein Gluten mehr isst.

Man müsse ihnen Argumente zum Lügen liefern, dann täten die es auch. Das verstehe ich nicht.
Ich verstehe es, mal will sie "Normal" machen, aber ich befürworte so ein Vorgehen nicht!

So sehr ich Wertvolles aus der Bibel gezogen habe und die hochschätze, bin ich mit den Christen wegen deren abgrundtiefen Heuchelei und Verlogenheit nie zurechtgekommen.
Ich verstehe Dich, Du bist auch nicht der einzige, der solche Erfahrungen gemacht hat. Schau auf Gott/Jesus und nicht sein sündiges Bodenpersonal. Christen bleiben nämlich sündhafte Menschen, auch wenn sei Christen werden. Einige können diesen alten Menschen besser, andere weniger gut ablegen. Was glaubst du, wieso steht soviel von der Pharisäern im NT? Die Bibel ist primär für Christen geschrieben und die haben es nötig, immer wieder zu prüfen, ob sie nicht selber pharisäerisch sind.
Es hat aber auch sein gutes, dass christliche Gruppierungen eben auch noch sündhaft sind. Dann passt man selber als sündiger Mensch besser hinein und kann sich gegenseitig helfen. Glaube das gott für jeden einen Gruppe/Kirche/Gemeinde bereit hält. Man sollte sich betend führen lassen, damit man diese auch findet.
 
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19.03.06
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Hallo Rohi,

wenn Gluten das Böse schafft, wer hat das Gluten erschaffen;) ?
Nein mal im Ernst: mir gefällt dieser Weg, den Mythen die Wahrheit zu "entlocken"...und wer weiß?


Herzliche Grüße von

Leòn
 
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13.03.05
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Ich muss jetzt noch mal was schreiben, ehe jemand denkt, dass ich hier der große Christenhasser bin (was nicht stimmt), im Grunde habe ich diesen Thread nur angefangen, weil Hollmann bei KPU bemerkt hat:
ich meine damit, dass es DIE ultimative Causa nicht gibt, oder eben doch ..... das Urtrauma......und zwar mit der Vertreibung aus dem Paradies ;-)
Ich wusste ja früher nicht, dass es so was wie Autismus gibt und dass die Betroffenen, ich auch, Probleme mit nonverbaler Kommunikation haben, also mit den Informationen (die den Hauptteil darstellen), die man nicht der logischen Sprachaussage entnehmen kann, sondern so Mimik, Gestik, Stimmmodulation etc.
Und da war das Christentum die große Versuchung, die bestehenden diesbezüglichen Probleme zu umgehen, indem man die Beziehung zu Menschen über ein Buch konstruiert, in diesem Fall die Bibel.
Interessanterweise war das zu meinen DDR-Zeiten nicht die einzige Alternative, es gab noch die kommunistische Staatsideologie, und das war auch eine Buchreligion, nicht mit der Bibel, sondern mit der MEL-Gesamtausgabe (Marx-Engels-Lenin). Da wäre das auch gegangen, und da würde ich jetzt nicht auf die Christen schimpfen, sondern auf die Kommunisten. Es gibt bis heute Leute, die sagen, die Theorie wäre richtig gewesen, man hätte es nur falsch durchgeführt. Leichte Formen von Autismus dürften zu DDR-Zeiten gar nicht aufgefallen sein, man hatte immer ein Buch, an dem man sich orientieren konnte, und der Staat hat einem den Lebenslauf ziemlich vorgeschrieben, von der Wiege bis zur Bahre, da brauchte man ziemlich wenig eigene Entscheidungen treffen. Teilweise wurde sogar der Beruf vorgeschrieben, den man zu erlernen hatte, war ja Planwirtschaft.
Die heutige hochgelobte Freiheit dürfte für entscheidungsschwache Menschen gar nicht so beglückend sein, die wären froh, wenn man ihnen bissel was vorschreiben würde. Es gab Zeiten, da haben einen die Eltern verheiratet - da ist es gar nicht aufgefallen, wenn man Schwierigkeiten mit der Partnerfindung hat. Ich bin der festen Überzeugung, viele Menschen wären glücklicher, wenn das noch heute so wäre.
 
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19.03.06
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Hmmmm, ich denke mir ja so, dass die ideologisierung des Marxismus - Leninismus auch eine Art Suche nach neuen Mythen darstellt.... .
Mag ein Jeder seinen Glauben behalten. Neuinterpretationen sind mir dennoch herzlich willkommen.

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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30.01.09
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Bei gewitzter Betrachtung und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass jede Gesellschaft getreidebasiert ist und Religion und Gesellschaft zusammengehören, könnte der Apfel beim Sündenfall durchaus ein Getreidekorn gewesen sein.

Zuerst kommt die Scham, die sexuelle Perversion, die es in getreidefreien Urkulturen nicht gibt. Auch bei Hardcore-Autisten nicht, von denen haben angeblich über die Hälfte die Tendenz, unbekümmert in der Öffentlichkeit zu masturbieren.
Außerdem ist der Mensch die meines Wissens einzige Tierart, bei der die Weibchen den Balzschmuck tragen.
Dann kommen die Schmerzen bei der Geburt, durch die exorphingesteuerte Zerstörung des endorphinen Systems der natürliche Schmerzstillung.
Dann kommt die Sucht - die Getreidesucht, objektiviert im Ackerbau.
Darum musste dann auch der Ruhetag (Sabbat) eingeführt werden, um die Gier zu begrenzen.
Was ich nie verstanden habe: Es heißt "sicut eris deis, scientes bonum und malum", werdet sein wie Gott, und wissen, was gut und böse ist.
Das kann nicht stimmen. Da hat die Schlange gelogen, denn der Mensch weiß nicht, was gut und böse ist - wüsste er es, bräuchte es keine Gebote und Gesetze. Es steht nur da, dass der Mensch sich geschämt hat, weil er nackicht war.
Hallo,

also beim Sündenfall lügt ja nur einer und das ist Gott ! Gott sagt das man stirbt wenn man vom Baum der Erkenntnis isst und Adam und Eva essen davon und sterben NICHT !.....genau das was die Schlange gesagt hat die also keineswegs lügt. Wenn man dann weiter liest ist eine der Strafen Gottes das man "Brot" essen muss, scheint mir also da der Übergang von der Steinzeit zur Jungsteinzeit zu sein und der Start des Glutens.....beginn des Ackerbaus. Etwas später sagt Gott sogar "Seht, Adam ist nun geworden wie unsereins und kann unterscheiden zwischen Gut und Böse ".....damit bestätigt Gott sogar die Aussage der Schlange, die genau das eben vorhersagt. Nebenbei muss man sich fragen wen Gott da meinte mit "unsereins"?....gab es mehrere Götter ?
Der Apfel des Baum der Erkenntnis ist ein Granatapfel in dessen Samen DMT (Dimetyltryptamin) enthalten ist, welches (würde es nicht vom Körper im Darm zuvor abgebaut) zu erleuchteten Zuständen führen kann....also Tatsächlich kann da dann von Erkenntnis die Rede sein.
Mir wurde vor 14 Monaten Multiple Sklerose diagnostiziert, seit 8 Monaten ernähre ich mich zu 95% wie in der Steinzeit und mir ging es in meinem Leben nie besser.

Gruß Oli
 
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