Ursachen für Allergien

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04.11.05
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Bin neu hier im Forum, und wie das Thema verrät Allergiker. Trotz der prinzipiellen Ausrichtung des Forums, hab ich zu Allergien und deren Ursache(n) nicht viel gefunden, deshalb meine Fragen an alle Betroffenen und Interessierten:

Was ist eurer Meinung/Erfahrung nach die Ursache von (euren) Allergien?
Welche Therapieformen kennt ihr oder habt ihr schon probiert?

Ich beschäftige mich jetzt schon seit einiger Zeit mit der Frage nach der Ursache meiner Allergien. Vor ca 2 Jahren ist mir ein Buch von R. Dahlke und T. Dethlefsen "Krankheit als Weg" in den Schoß gefallen. Die beiden legen in dem Buch eine wirklich interessante und tiefgründige Betrachtungsweise von Symptomen dar:
Sie betrachten köroerliche Symptome als "Ausgleichsbewegungen" unserer Seele/unseres Geistes. Unser Körper ist sozusagen nur ein Medium unserer Seele. Wenn man nun die "Äußerungen" seiner Seele unterdrückt, verschaft sich diese Gehör durch die diversen Symptome, die wir alle kennen.(Den Grund den die Autoren dafür angeben, möchte ich hier nicht erläutern, das sprengt einfach den Rahmen.) Was sind diese Äußerungen unserer Seele?
Unsere Emotionen!
Wut, Trauer, Freude,....
Wenn man eine Emotion auf Dauer unterdrückt, taucht dieser nicht gelebte Anteil unserer Seele in Form eines Symptoms auf. Wir werden also zwangsweise damit konfrontiert.
Jetzt komm ich zum Thema Allergien zurück: Laut den Autoren, unterdrücken Allergiker ihre Aggressionen.
Was meint ihr dazu?
Ich denke, dass man nicht alle Krankheiten (und die Symptome) so erklären kann. Bei meinen Allergien hab ich allerdings feststellen müssen, dass da einiges dran ist.
 
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Hallo Goli,
es ist sicher was dran, was Dr. Dahlke schreibt: daß nämlich Allergien damit zusammenhängen können, daß man auf jemand oder etwas "allergisch" reagiert, d.h., daß man Zorn, Wut, Frust empfindet gegenüber einer Sache oder einem Menschen. Dabei laufen ja auch körperliche Reaktionen ab, die zum Thema "Stress" gehören. Bei Stress wird das Immunsystem letzten Endes geschwächt, was wiederum mit sich bringt, daß der Körper zum Teil auf Dinge allergisch reagiert, die er bei guter Immunlage bestens bewältigt.

Wenn man dagegen etwas tun möchte, helfen entsprechend Stressbewältigungs-Strategien z.B. Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jakobsen, Meditation, Yoga , Joggen etc.
Ich denke, daß diese Techniken wirklich sinnvoll sind bei allen möglichen schwierigen und chronischen Erkrankungen - soweit möglich.

Allergien sind zusätzlich erblich auf jeden Fall mitbedingt. Sie haben mit der Lebenssituation zu tun: es macht sicher einen Unterschied, ob man in einer Villa mit Park wohnt oder in einer verschimmelten Wohnung an einer stark befahrenen Straße :mad: :rolleyes: . Es macht einen Unterschied, ob man Öko-Kost kauft oder alles im Supermarkt..

Allergien, aber auch Intoleranzen, die nicht als Allergien nachweisbar sind, können auch versursacht werden durch Vergifungen aller Art, u.a. durch eine Quecksilbervergiftung durch Amalgam. Holzschutzmittel, Lösungsmittel, Formaldehyd u.a. können ebenfalls Vergiftungen hervorrufen. Dadurch ist dann das Immunsystem und Organe direkt so betroffen, daß diese nicht mehr einwandfrei funktionieren können und entsprechende Symptome entstehen.
Zahn- oder Kieferherde können ihr übriges tun, um das Immunsystem "auf Trab zu halten", was es auf Dauer nicht schätzt .

Magen-Darm-Verdauungsorgane einschl. Leber/Galle und Bauchspeicheldrüse sind bei Vergiftungen immer beeinträchtigt. Ist z.B. die Darmschleimhaut geschädigt, läßt sie zu große Nahrungsmittelteilchen durch, die dann im Körper als Fremdkörper "erkannt" werden und dann als Allergene behandelt werden.
Wenn die Bauchspeicheldrüse ihre Enzyme bzw. das Insulin nicht wie normal produzieren und ausschütten kann, entstehen bei der Verdauung bzw. im Stoffwechsel wieder Produkte, die dem Körper überhaupt nicht gut tun. Die Folge davon können wieder Allergien u. a. sein.

Deshalb ist ein Ansatzpunkt die Darmsanierung. Das fängt an bei einer ausgewogenen und Allergene meidenden Ernährung, geht weiter über einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, Pilzbekämpfung ,falls nötig und vor allem die Entfernung aller möglichen Gifte und Allergene im Körper und in der Umgebung. Obwohl bei den Epikutantests auf Amalgam nicht sehr oft etwas herauskommt (weil Amalgam im allgemeinen keine Kontaktallergie erzeugt sondern eher eine Vergiftung), sollten die Füllungen trotzdem entfernt werden - mit sämtlichen Schutzmaßnahmen. Um die spätere Ausleitung kommt der Amalgami auch nicht herum.

Wenn Du hier mit "Suchen" das STichwort "Allergie" eingibst, findest Du noch mehr zu diesem Thema.

Gruss
Uta :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Bei Allergien kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Jedes Symptom hat einen Auslöser, der tief verborgen im Unterbewusstsein des Menschen liegt. Aufdeckende Hypnosetherapie kann diese Informationen auffinden und neutralisieren.

Viele Allergien sind psychischer Natur und nur bedingt auf einem externen Faktor beruhend. Ist der Auslöser für die allergische Reaktion im Unterbewusstsein gefunden - egal ob es sich um Pollen, Gräser, Kräuter, Nahrungsmittel etc. handelt - kann er neutralisiert werden. Somit gibt es für den Körper keinen Grund mehr, die allergische Reaktion zu produzieren.
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04.11.05
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Hallo Uta,
das wirklich gute an Dahlke´s Theorie ist der Versuch einer echten Ursachenklärung. Wie du richtig aufzählst gibt es viele Ursachen und nicht alle sind in einer "seelischen" Erkrankung zu finden.

Bei mir hab ich festgestellt, dass immer die großen Umstellungen in meinem Leben Hand in Hand gegangen sind mit großen Änderungen, der Intensität meiner Allergien. In meiner Schulzeit hatte ich jahrelang eine chronisch verstopfte Nase, nach Matura und Auszug von zu Hause war das von heute auf morgen weg! Während meines Studiums hatte ich dann kaum Probleme, nur in der absoluten Spitzenzeit von Hasel und Birke etwas Heuschnupfen. Vor ca 4 Jahren ist dann meine Verlobte zu mir gezogen und mein Studium ging dem Ende zu. Als Ergebnis hab ich jetzt seit ca 2 Jahren allergisches Asthma. Für mich war das der Wink mit dem Zaunpfahl und ich hab eine Psychotherapie begonnen. Das hat mir inzwischen schon einiges gebracht, aber sein Leben neu zu Ordnen erfordert eine große Kraftanstrengung und braucht einige Zeit.
Mich würd es interressieren ob andere hier ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Die Therapieformen / Techniken die du angegeben hast können hilfreich sein und sind meiner Meinung nach Tabletten vorzuziehen. Ich geh 3-4mal pro Woche je 1h laufen, das mach ich schon seit ca 10 Jahren, jetzt probier ich progressive Muskelentspannung. Leider hat das bei Asthma seine Grenzen (Wenn deine Lunge zu macht hilft akut nur der Inhalator!). Ich könnt jetzt nicht sagen ob mir z.B. das Laufen hilft, da ich ja keinen Vergleich habe.

Was mir sehr viel gebracht hat war Akkupunktur. Hier ist das einzige Problem, dass das nicht ganz billig ist (60€ eine Einheit, Kasse zahlt nichts!), zumindest als Student.

Ganz schlechte Erfahrungen hab ich mit Antiallergika bzw. Antihistaminpräparaten gemacht. Wenn ich die nehme wird meine Nasenschleimhaut total trocken. Das heißt ich hab zwar ca 12 - 14h Ruhe pro Tablette, aber dafür hab ich nacher eine Woche lang einen "trockenen" Schnupfen. Nehm ich die Tabletten länger als 2 Tage bekomm ich meistens noch einen bakterielle Infektion dazu. Hab auch schon Befeuchtungsnasenspray dazu probiert, nützt aber nichts. Also mein Erfahrung mit Schulmedizin: Taugt nur eingeschränkt zur Symptombekämpfung, von Ursachenforschung keine Spur!
Der einzige Ratschlag meiner Hausärztin: Allergenkarenz!:mad:
Wie bitte soll man sich Pollen entziehen, die in ganz Europa herumfliegen?

Trotz aller Leiden ;) wünsch ich allen Benutzern einen schönen Sonntag!

Goli
 
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10.01.04
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Hallo Goli,
Du bist ja schon ein Experte auf dem Gebiet Allergie-Abwehr ;) .
Ein Satz ist mir aufgefallen:
In meiner Schulzeit hatte ich jahrelang eine chronisch verstopfte Nase, nach Matura und Auszug von zu Hause war das von heute auf morgen weg!
Das kann bedeuten, daß zu Hause und mit der Schule starke STressoren vorlagen, die durch den Auszug wegfielen. Es kann aber auch bedeuten, daß zu Hause oder in der Schule (Österreich?) irgendwelche Stoffe iin der Raumluft waren, die Dir nicht bekommen sind. Irgendwoher muss ja die Sensibilisierung auf z.B. Pollen kommen. Dazu sind z.B. behandelte Hölzer bestens geeignet, aber auch Farben, Lacke, Teppiche usw.
Wenn Du dort einer solchen Belastung über Jahre ausgesetzt warst, wäre es interessant zu wissen, ob Du auch auf z.B. Lösungsmittel reagierst.

Es muss aber auch gar keine Allergie nachweisbar sein. Trotzdem wäre es möglich, daß Du eine Art mehr oder weniger starker MCS entwickelt hast, also eine Hochempfindlichkeit auf Stoffe wie Parfüm, Formaldehyd usw. - Das kann man testen, indem man z.B. mal für eine Stunde zu IKEA in die Teppichabteilung geht. MIr wird da immer ganz anders, und ich muss schauen ,daß ich schnell an die Luft komme :mad: .

Wenn sich in der Richtung ein Verdacht findet, wäre es gut, erst einmal mögliche Belastungen zu entfernen. Die Psyche zieht dann nur nach, denn auch bei MCS (wie bei der Allergie) entstehen Reaktionen, die auch das Gehirn betreffen.

Dahlke in Ehren; - ich bin trotzdem immer dafür, gleichzeitig auch mögliche materielle Ursachen herauszufinden und wenn möglich zu entfernen.

Gruss,
Uta
 
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17.09.05
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Hallo,

Es gibt viele ähnliche Ansätze wie Dahlkes, z.B. bei Louise Hay. Ich sage bewusst ähnlich. Manchmal scheint es mir wie die Frage, wer zuerst da war, die Henne oder das Ei. Ich denke, es ist tatsächlich so, dass eine Empfänglichkeit für solche Probleme da sein muss, damit ein Allergen überhaupt erstmal seine Wirkung entfalten kann. Wenn der Körper unbewusst die Nase voll hat, passierts eben, entweder als Schnupfen oder Allergie. Und das wird vom Geist gesteuert. Deshalb fiunktionieren auch Maßnahmen wie Radionik oder Geistheilung. Die funktioniert nur, wenn unbewusst festgestellt wird, dass der Betreffende auch ohne die Krankheit weiterkommt, weil er dazugelernt hat.
Eine reine symptomatische Behandlung ist für den Akutfall vielleicht angesagt, aber letzendlich führt sie zur Symptomverschiebung.

samadhi
 
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14.01.04
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Hallo Zusammen

Auch ich stimme im wesentlichen mit Uta überein.
Vom Prinzip her ist es ganz einfach.
Eine allergie hängt direkt mit dem Immunsystem zusammen. Also muss die Ursache im Immunsystem liegen. dAS iMMUNSYSTEM KANN NUN GENETISCHE BZW VERERBLICH nicht richtig funktionieren, oder es kann zumindest eine präposition zu Allergieen oder auch zu organischen Problemen die allergieen bedingen können bestehen.
Immunsystem ist zu etwa 80% der Darm, also ist meist der darm das übel. Insbesondere muss der Darm zumindest bei NMU durchlässig sein, dies wiederum kann von Candida kommen. Ungesunder Darm heisst ungesunde Darmflora, also sind wir beim Pilz (insbesondere Candida), welcher wiederum direkt mit Hg (nebst der direktschädigeung von Hg auf die Enzymproduktiueon) zu tun hat. Dies alles kann Vitalstoffverwertungsprobleme nach sich ziehen, speziell bei Allergieen ist praktisch immer Zinkmangel (ein gegfenmineral zu Hg) vorhanden.
Und dazu kommt noch die 2. Seite. Die Psyche hat wissenschjaftlich nachgewissen einen starken Einfliuss auf das Immunsystem, womiot die Psyche auf den darm wirken kann und eine (mit-)Ursache für >allergieen oder zumindest eine Verstärkung derselben sein kann.
Dabei darf aber nicht (wie leider oft) vergessen werden, dass ein gestörtes geschwächtes Immunsystem indirekt wie oben erwähnt auch auf die Psyche wirken kann (hg Belastung ist eine von ein paar Formen).
Quitessenz manchmal ist wie schon erwähnt schwierig zu sagen, ob das Huhn oder das Ei eher da war, oder vielleicht sogar eine Störung bei beiden miteinader zum Allergie ausbruch führten.
 
Themenstarter
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04.11.05
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@Uta´s zweiter Beitrag
Ich verwende verschiedene Deo´s und hab grade am Wochenende mit lösungsmittelhaltigen Chemikalien gearbeitet, das ruft bei mir keine Reaktionen hervor.
Das sind sicher "echte" Allergien, hab mich schon mal ausführlich austesten lassen (schulmedizinisch mit Hautreizungstest und Blutabnahme). Bin mir durchaus bewußt, dass die Ursachen für eine Krankheit immer multifaktoriell sind.
In meiner Schulzeit (Ja Österreich)! war ich echt unter Druck. Hier noch eine Ergänzung zur Betrachtungsweise - Seele beeinflußt Körper: Mein Therapeut hat gemeint, dass je früher eine schwierige Situation im Leben auftritt desto eher bildet sich ein körperliches Symptom heraus, weil es als Kind einfach weniger Artikulations- / und Handlungsmöglichkeiten gibt, um Probleme zu verarbeiten.

@samadhi
Es geht mir nicht um den Henne/Ei Streit. Ich hab ja auch gesagt, das man sicher nicht alles zu 100% so erklären kann. Als Buddhist könnte man sagen: Eine Krankheit besitzt kein Selbst, sondern ist nur ein Zusammentreffen verschiedener Umstände. Jeder Umstand oder Faktor ist immer irgendwo vorhanden nur ihr Zusammentreffen, im Leben eines Menschen, ist scheinbar eine abgeschlossene eigenständige Sache. Auf das Ei/Henne Bsp bezogen: Alle Bestandteile des Eis und der Henne (Proteine, Fett,...) waren vorher irgendwo auf der Welt in einer anderen Form versteut. Das heißt die Frage nach dem Was war zu erst? ist sekundär. Primär geht es um die (ständig wechselnde) Struktur der Dinge. Ups, jetzt ist der Buddha in mir rausgekommen:) .
Im wesentlichen teile ich deine Sichtweise, wobei ich nicht ausschließe, das es auch andere Auslöser gibt.

@Beat
Der Darm ist ein Schlüsselorgan bei vielen Störungen, da geb ich dir voll recht.
Um meine Sichtweise von der Dahlkes usw. noch mal klar zu unterscheiden:
Eine Krankheit entsteht durch ein (unglückliches) Zusammentreffen verschiedener Faktoren. Mit Faktoren meine ich z.B. Gene, biolog. und physik. Umwelteinflüße, soziales Umfeld, Innerpsychische Verfassung (selbstgemachte Ängste), usw.
In dem System erkrankter Mensch-Umfeld gibt es jetzt Faktoren die kritisch sind. Was meine ich damit?
Ein kritischer Faktor hat folgende Eigenschaft: Wenn man seine Intensität (z.B. weniger/mehr Streß) leicht verändert hat dies große Auswirkungen im System. Die anderen Faktoren spielen auch eine Rolle, aber ihre Veränderung bringt weniger Veränderung im System.
Also Henne oder Ei ist- meiner Meinung nach -nicht die Frage.

So, eigentlich wollte ich nicht eine Grundsatzdiskussion anzetteln, ob wohl ich das Thema sehr interressant finde. Eigentlich wollte ich nur wissen ob es andere Allergiker (oder auch andere Kranke) gibt, bei denen auch psychische/seelische Faktoren einen großen Anteil haben.;)
 
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14.01.04
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Hallo Goli

Denke im Grundsatz sind wir uns einig.
Denke auxch das es kritische Faktoren geben kann, aber das je nachdem mehrere kritische Faktoren gibt, manchmal sogar die Mehrheit der Faktoren kritisch ist. Dies aus folgenden Grund anhand eines Beispiels.
Angenommen jemand hat eine hg Belastung. Diese Belastung kann zu einem Darmpilz führen. Dieser wiederum kann den Darm durchlässig machen und schlussendlich so auch zu starken NMU's beitragen und zu Vitalstoff-(absorptions)probleme führen. Wenn jemand zb jetzt hohe Zink und Vitamindosen zu sich nimmt, ist dies die kurzfristig wirkungsvollste Therapie. Wenn jemand sieine Ernährung umstellt, eindeutig mittelfristig die beste Therapie. Wenn jemand Hg ausleitet ist dies vieleicht langfristig die beste, aber auch nur vieleicht. Wenn er nämlich alles andere nicht therapiert, dann können diese nicht therapierte Störungen weitere Krankheiten auslösen, welche durch die Hg Ausleitung nicht rückgängig gemacht werden können. Anders gesagt, es können weitere Leiden ausgelöst werden, welche mit dem ursprünglichen Hauptauslöser direkt nicht viel zu tun haben und mit der Therapie dieses Auslösers auch nicht behoben werden können.
Die Psyche habe ich hier vereinfacht nicht auch noch erwähnt, welche je nachdem eine sehr starke Wechselwirkung mit de organischen haben kann. Anders gesagt, ohne organische Ursachen wäre das Problem gar nicht schlimm, bzw ohne die Psyche vieleicht auch nicht, aber aufgeschaukelt hat sich die Symptome erst ergeben (Huhn, Ei)
Also ich würde es anhand dieses Beispiels nicht als sinnvoll betrachten, hier den kritischen Faktor zu bestimmen.
Welchen würdest DU HIER ALS KRITISCH BESTIMMEN?
 
Themenstarter
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04.11.05
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Hallo Beat
Ich hab ja von Faktoren (Mehrzahl) geschrieben!
Würde auch niemand empfehlen zu versuchen zuerst eine Faktorenliste aufzustellen um dann die kritischen zu isolieren und erst danach eine Behandlung anzufangen.
Man sollte ein Experte für seinen eigenen Körper (bzw. sein Körper-Seele-System) werden, aber ohne eine Hypochondrie zu entwickeln.
Mein Weg war der über Versuch und Irrtum gepaart mit etwas Glück, als ich auf den Arzt mit der Akkupunkturbehandlung gestoßen bin.
Von der schulmedizinischen Seite gabs für mich niemals eine Anregung nach einer konkreten Ursache zu suchen. Nicht mal irgendwelche brauchbaren Tipps hab ich bekommen, ausser natürlich der Allergenvermeidung.
Ich bin mir sicher, würde ich zu 100 praktischen Ärtzen gehen, 99 würden mich nach 10 Minuten mit einem Rezept abfertigen.
 
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14.01.04
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Hallo Goli

Denke jetzt verstehe ich Dich. Kann Dir so zgut ustimmen. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Akkupunktur eine tiefe Ursachenbehandlung ist.
 
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10.01.04
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Hallo Goli,
"Echte"Allergien contra "falsche" Allergien?:p) ;)
In der Zeit, in der ich noch eine phantastische Mischung aus verschiedenen Metallen im Mund hatte (inklusive der Legierungs-Bestandteile), wurden bei mir viele Allergien über den RAST-Test und Prick-Test nachgewiesen. Ich bin sicher, daß die durch die Metalle ausgelöst wurden, egal, ob die nun als Allergene oder toxisch wirkten.
Wobei die "Pseudoallergien" auch zu diesen Symptomen gehören (meiner Meinung nach), obwohl sie nicht durch einen RAST, IgE-, Prick- oder Hauttest nachgewiesen werden können.
Auf jeden Fall vertrage ich heute wieder wesentlich mehr Lebensmittel als damals.

Gruss,
Uta
 
Themenstarter
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04.11.05
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@Uta

Uta schrieb:
Hallo Goli,
"Echte"Allergien contra "falsche" Allergien?:p) ;)
Hast mich falsch verstanden.:rolleyes:
Wie gesagt hab ich mich testen lassen und kann jetzt auch Rückblickend sagen (am Anfang wußte ich überhaupt nicht warum mir zu diesem oder jenem Zeitpunkt die Nase läuft), dass bei mir über Jahre die gleichen Stoffe Auslöser für allergische Reaktionen sind. Im Gegensatz dazu könnte es sein, dass jemand allergische Symptome zeigt, aber beim testen findet man keine Stoffe auf die die Person reagiert. Ich denke z.B. an das Problem mir dem Histaminabbau, dass es auch gibt. Dort kannst du die gleichen Symptome wie bei einer Allergie haben, das Problem hängt aber nicht an den Eiweißstoffen und einer übersteigerten Immunantwort sondern daran, dass dein Körper die "Entzündungsauslöser" nicht gut abbauen kann.
Das Problem kenn ich persönlich auch sehr gut. Wenn meine Allergie voll da ist und ich trinke etwas Rotwein (hoher Histamingehalt!) dann gute Nacht!
Alles klar?
Also "echte Allergie" soll heißen: Immunreaktion auf bestimmte Eiweißstoffe, die eigentlich nicht gefährich sind.


@Günter

Danke für deinen Tipp. Ich hab leider keine guten Erfahrungen mit Kinesiologie gemacht. Jemand aus meinem Bekanntenkreis hat die Ausbildung zum "Integrativen Kinesiologen" gemacht. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Person jemanden therapiert wird mir ganz anders.:schock:
Natürlich hab ich mich auch über die "Theorie" informiert, die hinter den (sehr vielfältigen) Kinesiologierichtungen steckt. Das überzeugt mich leider in keiner Weise, weil es in sich total widersprüchlich oder einfach schwammig ist. Eine ausführliche Kritik gehört sicher nicht hierher. Falls es dich interessiert können wir gern woanders drüber schreiben.

Goli
 
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