Status der Untersuchungen pro/contra Mobilfunk

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01.01.04
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Anbei ein Link zu einer Infobroschüre für Ärzte. Ab Seite 16 wird auf wissenschaftliche Untersuchungen und deren Ergebnisse eingegangen. Dabei wird dem massgeblichen Argumentarium der Mobilfunkgegner der Wind aus den Segeln genommen.

Mich würde (wertfrei) interessieren, was von diesem Bericht und dem darin festgehaltenen Status gehalten wird.

http://www.allum.de/downloads/mobilfunk_infos_aerzte.pdf

Gruss, Marcel
 
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28.03.04
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ja, sehr interessant!

laut dieser broschüre sind also die meisten befürchtungen hinfällig.

daß übertriebene angst schädlicher sein kann wie der gegenstand der angst ist mir klar und aus diesem grund könnte diese zusammenfassung und verniedlichung der möglichen gefahr positive auswirkungen haben .
objektiv betrachtet wundert es mich aber schon sehr , daß fast alle negativen befürchtungen angeblich entkräftet sind.
ich kann nur immer wieder darauf hinweisen , daß studien in die eine oder andere richtung gebogen werden können und es noch keine wirklichen erkenntnisse gibt die über jahrzehnte gesammelt wurden.
ich will nicht sagen , daß diese broschüre lügt, jedoch scheint sie mir eher verniedlichender natur zu sein und darauf ausgelegt ängste und verunsicherungen entgegenzuwirken.

für mich steht fest : erst wenn unsere lebenszeit dem ende entgegen geht , werden wir langsam gewissheit bekommen ob diese noch junge technik sich negativ oder neutral auf den menschlichen organissmus auswirkt.
eine positive wirkung kann meines erachtens ganz ausgeschlossen werden.angesichts der (immerhin möglichen) gefahr ist vorsicht geboten.
eine verteufelung allerdings bewirkt natürlich nichts gutes ; aus diesem grund können die infos dieser broschüre einen positiven einfluss auf verunsicherte mitmenschen ausüben.

gruß gaea
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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10.01.04
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Hallo Marcel,
ich finde diese Zusammenfassung ganz ok. - Fast komisch finde ich die Einbindung (wie eine Rahmenhandlung) der Ärzte in dieses Thema. Es wird suggeriert, daß Ärzte besonders viel vertrauenswürdiges Wissen zu diesem Thema haben und deshalb der Patient sich auf die Aussagen des Arztes verlassen kann; natürlich vor allem, wenn der Arzt diese Zusammenfassung verinnerlicht hat und sie weitergibt. Gar nicht dumm ;) !
Es werden viele technische Daten und Aussagen und auch Studien angeführt, die mich wie immer verwirren und mir keinerlei Klarheit bringen. Teilweise finde ich die Aussagen auch widersprüchlich. Einerseits wird durchaus angemerkt, daß es Veränderungen bei den Hirnströmen beim Handy-Telefonieren gibt. Andererseits wird das heruntergespielt. MIch stört, daß viele Behauptungen einfach so dastehen, ohne wirkliche Begründung. Sätze wie "Hochfrequente... dringen kaum in den Körper ein" sind für mich frag-würdig. "Kaum" heißt doch genauso, daß sie eindringen...

Komisch wieder am Ende dieser Zusammenfassung die erneute Rückkehr zum Wissen der Ärzte... ;) .

Mein Fazit: Vorsicht bleibt die Mutter der Porzellankiste! 11 Jahre sind ja auch noch eine sehr kurze Zeit, und wenn man sich vor Augen führt, wieviel Geld hinter dem Thema MObilfunk steckt, könnte ich mir schon vorstellen, daß das Interesse an kritischen Studien und damit deren Finanzierung nicht allzu gross ist...

Gruß,
Uta
 

Urs

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05.02.04
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Hallo,

aber Vorsicht, bitte. Die Broschüre dünkt mich doch ziemlich platt pro Mobilfunk:

In der Abhandlung über die Wahrnehung von Experten und Laien werden die Laien mit der kleinen Minderheit der alternativen Experten mal schön vermengt, um dann auszuführen, wie diese bereits schon bei allen anderen neuen Geräten, die eingeführt wurden und Elektrosmog produzieren, undifferenziert dagegen vorgingen.

Das Beispiel Monitor wird erwähnt… leider aber nicht korrekt behandelt, da ja gerade die alternativen Experten im Verbund mit Laien dafür sorgten, dass Grenzwerte geschaffen und geprüft wurden (TCO-Label), die die Industrie anfänglich für nicht notwendig erachtete.

Naja, das Rad der Zeit dreht und dreht sich im Kreise und die Industrielobbyisten schwimmen sehr oft im Geld…

Bemerkenswert find ich noch die Warnungen für Kinder: es ist ihnen anzuraten, nicht zu lange Mobil zu telefonieren… Welches Kind lässt sich damit von der Faszination und Verfügbarkeit dieser Mikrowellen-Handstrahler abhalten?!
Ich rate vernunftbegabten Eltern, dem Druck ihrer Kinder entgegenzuhalten und ihnen kein Handy zu beschaffen. Noch immer bestimmen Eltern in der Schweiz über die Verwendung des Sackgeldes, so nebenbei, und hier böte sich ein wirklich gutes Anwendungsfeld, Grenzen setzen und Grenzen akzeptieren zu lernen.

Gruss, Urs
 
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21.02.04
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Hallo Ihr alle,
bin skeptisch gegenüber solchen Pauschalentwarnungen oder -verurteilungen.
Habe grade kürzlich einen Artikel in anderen Zusammenhängen (Gen-Lebensmittel) gelesen, in dem der Autor darauf hinweist, wie die fast absolute Gefahrlosigkeit bei der Verwendung von Atomenergie in den ersten Jahren/Jahrzehnten der Nutzung propagiert wurde - es war/wäre ja auch zu schön, alle "Probleme" der Menschheit so "einfach" in den Griff kriegen zu können, so ohne negative Folgen.
Wenn irgendwo etwas extra für Kinder oder Schwangere o.ä. empfohlen wird, kann man m.E. schon aufhorchen. Zumindest geschwächte oder anderweitig nicht ganz gesunde Personen sind leicht auch in Gefahr, irgendwie negativ zu reagieren. Und die noch gesunden sind dann bald geschwächt, wenn sie nicht aufpassen. Unsere Erfahrungen mit Amalgam, Pestiziden u.a. sollten uns hellhörig, aber möglichst nicht kopflos machen.
Vielen Einflüssen können wir uns kaum entziehen, aber wir können versuchen, unsere Körper, die ja meist erst reagieren, wenn ein bestimmtes Maß überschritten ist, nicht ohne Not dauerhaft oder zu stark zu überlasten und zu reizen.
Beim Thema Handy für Kinder habe ich es bisher so gehalten, dass ich meinen eins mitgebe, wenn sie und ich meinen, dass sie eins brauchen, weil es ja auch nicht die Lösung sein kann, wenn sie des öfteren bei anderen, die eins haben, anfragen müssen, ob sie mal telefonieren dürfen. Die Tage, an denen sie eins brauchen, sind sooo selten, dass ich mich schon gefragt habe, ob sich die Anschaffung überhaupt gelohnt hat. Naja, vielleicht, um die Lust auf ein eigenes Gerät zu dämpfen. Meine (minderjährigen, 14 und 16) Kinder bekommen auch nicht so viel Taschengeld, dass sie sich eins dauerhaft leisten könnten, wenn sie nicht auf alles andere verzichten wollen. Wenn sie es in eigener Verantwortung nutzen, auch auf echt eigene Rechnung, sieht die Sache schon anders aus. Aber bis dahin sind sie vielleicht nicht schon handysüchtig geworden?? Hoffe ich jedenfalls. Wer ganz drauf verzichten kann, um so besser. Ich finde ein Handy bei einigen, eher seltenen Gelegenheiten durchaus nützlich und hilfreich. u
Lange genug habe ich die Nachteile kennen gelernt, die es mit sich bringt, kein Telefon und natürlich auch kein Handy zu haben (DDR-Alltag: Ich wollte eine ältere Verwandte (aus dem Westen Deutschlands) vom Dorf zum Bahnhof in die Großstadt zum Zug bringen. Mein Auto sprang nicht an, die Batterie leierte sich leer. Sie schlug vor: "Ruf doch ein Taxi an!" Wir sahen uns einen Moment lang an und mußten alle lachen. Anrufen? - Womit? Ein Taxi? - War auch Glücksache, wenn man es nicht Tage vorher bestellt hatte. Da waren zwei ein bißchen unterschiedliche Alltagswelten aufeinander getroffen.)
Aber die Geräte haben eben auch Mechanismen zum Ausschalten, die genutzt werden können.
Und ich muß den Kindrn auch nicht Dinge erlauben, die cih nicht für sie geeignte empfinde, nur weil es viele andere haben.
Grüße an Euch -
Jontev
 
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10.01.04
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Exzessives Handy-Telefonieren zerstört Spermien
Ohio-Studie sorgt für Aufregung in den USA

New Orleans (pte/25.10.2006/13:50) - Das Ergebnis der so genannten Ohio-Studie, wonach das exzessive Handy-Telefonieren die Zahl der Spermien deutlich reduziert, hat unter Forschern einen Disput ausgelöst. Das Forscherteam der Cleveland Clinic Foundation in Ohio hat die Spermien von 364 Männern, die in einer Fertilitäts-Klinik in Mumbai/Indien behandelt worden waren, auf die Spermienqualität untersucht. Demnach war bei jenen Männern, die mehr als vier Stunden täglich das Handy benutzten, die Qualität am schlechtesten, berichten die Forscher vom jährlichen Treffen der ....

Der tägliche Gebrauch des Handys zwischen zwei und vier Stunden, zeigte eine deutliche Verbesserung der Spermienzahl - nämlich 69 Mio. pro Milliliter. Jene Männer, die überhaupt kein Mobiltelefon benutzten, wiesen eine Spermienzahl von 86 Mio. pro Milliliter auf, außerdem war die generelle Spermienqualität die beste. Für Agarwal bedeutet dies nicht notwendigerweise einen Beweis, dass Mobiltelefone die Fruchtbarkeit beeinflussen, allerdings sind dringend weitere Untersuchungen nötig....
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061025045
 
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Blutuntersuchungen des Vereins Risiko-Umwelt Rimbach
Autor: Weise
Datum: 08-07-06 23:23

Blutuntersuchungen des Vereins Risiko-Umwelt Rimbach

Am 26.11.05 gab Dr. Uli Hager einen Überblick über die Ergebnisse der dritten Untersuchungsreihe. Vorgestellt wurde ein Mittelwert, die Einzelwerte differierten zum Teil und können im INUS-Institut von Karin Bak abgefragt werden. Die Werte der einzelnen Markerstoffe entwickelten sich insgesamt wie erwartet, so Hager.

Im Vergleich zur zweiten Untersuchung 2003 seien die Werte der typischen Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin im Vergleich zur 3. Untersuchung im Januar 2004, also ein Jahr nach Inbetriebnahme nach der Mobilfunkanlage, wieder zurückgegangen. Das bedeutet, der Körper habe den Stress aus eigenen Kräften wieder ausgeglichen.

Allerdings lägen die Werte über dem Ausgangswert. Der anregende Neurotransmitter (Botenstoff) Dopamin sinke kontinuierlich, ebenso der PEA-Wert. Das Hirnprotein S 100, ein Marker wie dicht die Blut-Hirnschranke ist, sei von Beginn an erhöht gewesen.

Dieser erhöhte Wert sei nochmals deutlich angestiegen. Ein Indiz dafür, dass die Blut-Hirnschranke immer durchlässiger werde.

Der Wert des Schlafhormons Melatonin, bei der 2.Untersuchung schon erniedrigt, sei nochmals gesunken. Melatonin reagiere auf Stress im Körper.


Zur Vorgeschichte:

Am Samstag den 31.01.2004 trafen sich in der INUS Privatklinik für natürliches Heilverfahren und Umweltmedizin 70 Patienten zur speziellen Blutuntersuchung.

Der Verein Risiko Umwelt Rimbach hatte diese Untersuchung in die Wege geleitet, um den Einfluss der neu aufgestellten Mobilfunkantenne in Rimbach auf die Gesundheit, vor allem der Kinder zu überprüfen. So sollte eine der größten Untersuchung Deutschlands stattfinden.

43 Kinder und 27 Erwachsene hatten sich freiwillig bereit erklärt an der Untersuchung teilzunehmen. Sie wird im halbjährlichen Abstand über eine Dauer von 2 Jahren erfolgen.

Dr. med. Bieger, neuer wissenschaftlicher Leiter der Further Klinik und Inhaber eines Speziallabors in München unterstützt und sponsert diese Aktion auch weiterhin.

Im Blut und Urin werden verschiedene Hormone, Neurotransmitter und Enzyme gemessen, die sich bei einem negativen Einfluss von Elektrosmog verändern. So kann über 2 Jahre verfolgt werden, ob gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.

Alle 70 Patienten werden zu dem in einer Umweltanamnese erfasst, die die komplette Krankheitsgeschichte sowie den zustand vor Mobilfunkantenne dokumentiert.

8 Ärzte haben sich bereit erklärt an der Anamneseerfassung, die sehr umfangreich und zeitaufwendig ist mitzuwirken. Weiterhin helfen Kinderärzte und Arzthelferinnen bei der Blutentnahme mit.

Der Verein „Risiko – Umwelt" Rimbach, die Privatklinik Furth im Wald, sowie das Labor Dr. Bieger, hoffen auf diese Weise, endlich Klarheit über die Auswirkungen von Mobilfunkantennen auf die Gesundheit zu bekommen. Da sehr konträre Meinungen vorherrschen, soll hier unabhängig dargestellt werden welche Auswirkungen tatsächlich vorliegen.

Besonders erfreut zeigte sich Karin Bak, kaufmännische Leiterin der INUS-Klinik in Furth, darüber, dass sich ein amerikanisches Umweltlabor in Seattle bereit erklärt hatte, die in München analysierten Blutproben kostenlos nochmals zu untersuchen, was bereits geschehen sei, um eine neutrale Gegendarstellung zu erhalten.

Ganz allgemein könnte man über die Rimbacher Werte gesagt werden, das leider bereits bei vielen Kindern überdurchschnittlich hohe Transmitterauffälligkeiten vorlägen. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte die Einwirkung der seit einigen Jahren bestehenden Mobilfunkanlage am Hohen Bogen sein. Genaueres würde allerdings erst der Vergleich mit den Anamnesen ergeben, die sich noch in der Auswertung befänden.

Mit der ersten umweltmedizinischen Untersuchung sei nun der „gesundheitliche Iststand" der einzelnen Person vor Inbetriebnahmen der Buchberger Mobilfunkantenne belegt. Bei den kommenden Untersuchungen im Juli und Dezember würde man feststellen können, ob und in wieweit sich einzelne Werte verändert haben.

Quelle: www.umwelt-rimbach.de
http://www.baubiologie-regional.de/forum3/read.php?f=4&i=114&t=114

Uta
 
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10.01.04
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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG

Neue Initiative mit hervorragenden Informationen und Aktivitäten:
Die "Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie" ist eine bundesweit tätige Organisation von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten, Technikern, Professoren und umweltengagierten Vereinigungen
Mehr unter Willkommen

Neue Broschüre zur Mobilfunkproblematik
Dr.med.Wolf Bergmann, Dr.med.Horst Eger
Mobilfunk: Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit . Folgerungen und Forderungen aus Ärztlicher Sicht, 40 Seiten, Illustriert, Preis 5.- Euro
Herausgeber: Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart West (Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog)
Und Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Demokratie und Umwelt.
Bestellung: Mail: [email protected].
Unkontrolliert wächst der Mastenwald. UMTS, WiMAX und jetzt der Polizeifunk TETRA sind nur einige seiner bekanntesten Baumnamen. Die Handydichte liegt bei über 100 %. Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz, das nicht für übertriebene Sorgen bekannt ist, kritisiert diese unkontrollierte
Exposition.
Ärzte haben in dieser Situation, die unsere Gesundheit betrifft, eine entscheidende Verantwortung. ....

Ergänzend zu dieser Broschüre steht ab sofort eine Recherche-Seite im Internet unter Der Mast muss weg! Bürgerinitiative Bismarckstraße 57, Stuttgart West. Aktuelles . Viele der zitierten und verwendeten Dokumente sind dort als PDFs zum Download verfügbar.
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Ingrid Scherrmann
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SAFER WORLD ist ein privates unabhaengiges internationales Internet-Informations-Netzwerk fuer eine gesuendere Umwelt
 
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