Schlechte Leberwerte

Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
Können erhöhte Leberwerte im Zusammenhang mit der KPU stehen?

Ich habe seit Jahren erhöhte Leberwerte (nur das GGT ist massiv erhöht, das GPT ein bissel, das GOT ist normal) ohne das jemand weiß warum.

Seit kurzem weiß ich, dass ich KPU habe, die Behandlung hat noch nicht angefangen.

Auch seit einiger Zeit weiß ich, dass ich wahrscheinlich eine familiäre "Fettstoffwechselstörung" habe, das heißt die Triglyzeride sind massiv erhöht. Dafür soll ich jetzt was nehmen, habe aber nun gestern gelesen, dass das Zeug im Verdacht steht, krebserregend zu sein. :schock:

Anbei bemerkt: Das kuriose ist, in meinen beiden Schwangerschaften waren die Leberwerte völlig normal. :confused:

Kennt das jemand hier?
 
Beitritt
30.06.05
Beiträge
1.359
schlechte Leberwerte

Hallo!

Zu KPU kann ich Dir leider nichts sagen, da gibt es hier aber einige andere, die sich damit auskennen.

Hast Du für Deine Leber schon mal Mariendistel und Artischocke genommen? Beides ist recht sinnvoll, wenn die Leber überlastet ist.
Ausserdem möcht ich Dir folgendes empfehlen:
http://www.symptome.ch/vbboard/auswirkungen/1997-gehts-euch-euren-therapeuten-so-3.html#post16906

Ich hab das in einem Naturheilkundeheft gelesen. Nehm die Alphaliponsäure zur Schwermetallausleitung nun auch schon über ein Jahr und meine Leberwerte sind die eines kerngesunden Babys. (Hab allerdings vorher schon über ein Jahr Mariendistel und Artischocke genommen)

Lieber Gruss
Karin
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
13.03.05
Beiträge
1.648
schlechte Leberwerte

Hallo anjanamaire,

ich habe gerade mal in HPU und dann ...? geguckt, und bin auf PCB (Primäre biliäre Zirrhose) gestoßen, ist das schon mal überprüft worden?
Das wäre sehr dringend abzuklären, da Du ohne Behandlung schnurstracks auf eine Zirrhose (Säuferleber) zumarschierst.
PCB ist eine Autoimmunerkrankung der Leber, sozusagen Leber-Hashi. Typisch ist das fämiliäre Auftreten (Mutter - Tochter). Dass es in Deiner Schwangerschaft besser wurde, deutet auch darauf hin, da Autoimmunprozesse während der Schwangerschaft oft besser sind, ebenfalls von Hashi bekannt.
Kamsteeg schreibt auch von typischerweise erhöhten GGT-Werten.
Also: dringender Abklärungsbedarf, PCB dürfte zu den Sachen gehören, die man nicht zu Hause am Küchentisch mit ein paar Vitaminpillen kuriert.
Unbedingt einen Experten suchen, notfalls für nähere Infos mal ans KEAC wenden.
 

cobi

schlechte Leberwerte

Ich hab gerade hier gelesen, dass bei Histaminintoleranz in der Schwangerschaft keine Beschwerden mehr bestehen. Ich weiss aber nicht, ob Histaminintoleranz und schlechte Leberwerte etwas miteinander zu tun haben.
cobi
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

Also:
Die schlechten Leberwerte hängen nicht mit der KPU zusammen sondern mit meinen NM-Unverträglichkeiten. Seit ca. 3 Monaten lasse ich unverträgliche Sachen weg (jedenfalls die meiste Zeit), und meine Leberwerte haben sich drastisch verbessert. Sie sind noch nicht gut, aber Tendenz fallend, und zwar auffallend.
Auch meine Triglyzeride sind sinkend, aber da noch nicht drastisch. Hoffen wir, dass es so bleibt.
Ach und Rohi: PCB wurde 2003 abgeklärt, als Hashi festgestellt wurde. Denk ich jedenfalls, den die Ärztin sagte, keine Antikörper, also keine Autoimmunhepatitis (ich nehme an sie meinte PCB).
 
Beitritt
13.03.05
Beiträge
1.648
schlechte Leberwerte

Wenn ich mal fragen darf:
Welche Nahrungsmittel verträgst Du eigentlich nicht?
Wie hast Du das getestet (LTT, IgG)?
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

Hi,
also ich vertrage keine Milch (Eliminationsdiät), keine Äpfel (merk ich auch so!), keine Nüsse (dito), alles Histaminhaltige (HI) und alles mit viel Fruchtzucker (FI). Einen IgG-Test hätte ich gern gemacht, aber das Labor meiner Wahl hat mich zwei Mal versetzt und jetzt lass ich schon so viel weg, keine Ahnung ob das noch aussagekräftig ist. Sicher findet das Labor noch das ein oder andere (ich vermute, dass ich viele Kreuzallergien habe), aber keine Ahnung ob sich der finanzielle Aufwand noch lohnt.
 
Beitritt
01.10.05
Beiträge
624
schlechte Leberwerte

Hallo,

Ich denke Du solltest mal ein paar Leberreinigungen und danach ein paar Rizinusölreinigungen machen.

Öl-Eiweißkost nach Johanna Budwig
(Umsetzung dessen ist z. Bsp. 1 - 2 x tgl. 250 Gramm Topfen mit hochwertigem Leinöl und Honig essen, danach wenn möglich spazierengehen)

Ach so ja und die lieben Schwermetalle sollten natürlich auch ausgeschlossen worden sein.
Liebe Grüße

Medizinmann99
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

Ich habe seit Jahren erhöhte Leberwerte (nur das GGT ist massiv erhöht, das GPT ein bissel, das GOT ist normal) ohne das jemand weiß warum.


hallo,

was verstehst du unter massiv, und ein bissel erhöht?
hast du deine werte und den referenzbereich?
schreibe sie doch bitte hier hinein.

es gibt leberkrankheiten, bei denen nur einzelne werte erhöht sind, andere aber nicht. ein guter magen-darm-spezialist kann an hand der werte-konstellation herausfinden, um welche krankheit es sich handelt.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

Hi Shelly,
kann ich machen kein Problem!

Werte vom Sommer 2006

GGT (10-35) 225
GPT (10-35) 50
GOT wurde nicht gemessen, aber aus der Erfahrung weiß ich, dass das immer im Normebereich (lt. Labor <39) war.

Werte im Januar 2007
(Referenzwerte sind die gleichen)
GOT 21
GPT 39
GGT 206

und im Februar wurden meine Schilddrüsenwerte aktualliesiert und auch der GGT kontrolliert, da war er 67.

Der GGT ist seit Jahren immer so um 150. Außer in den beiden Schwangerschaften, da normalisierte er sich. Im Moment bin ich definitiv nicht schwanger!
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

hallo medizinmann,

jetzt bin ich wirklich total wütend auf dich!

warum gibst du anjanamarie den link von morbus meulengracht?
was bringt ihr das?
das bringt ihr schon mal rein gar, gar nix!

weil bei morbus meulengracht sind die leberwerte nicht so erhöht wie bei anjanamarie! bei morbus meulengracht ist hauptsächlich der bilirubinstoffwechsel gestört und der scheint bei anjanamarie okay zu sein, weil sonst hätte sie geschrieben, dass der bili-wert schlecht ist und die anderen werte alle normal, was ja eindeutig nicht der fall ist!


hallo anjanamarie,

also durch das netz diagnosen zu geben ist ja nicht möglich.
trotzdem wäre interessant zu wissen, wie es mit deinem cholesterinwert steht.
denn abhängig von dem, könnte ich meine vermutung fester bestätigen oder eben auch nicht.
des weiteren sollte man halt schon auch deine symptomatik kennen, wenn man näher auf die ursache deiner leberwerte gehen will.
der nächste schritt wäre dann ein ultraschall, wenn das nichts zeigt, würde es an die leberbiopsie gehen, was jedoch nicht mehr so nötig ist, weil es bei dir ja alles wieder fast gut ist.

deine bis jetzigen angaben gleichen am ehesten einer leichten cholangitis.
das kann es gerne geben bei frauen in deinem alter.
wie gesagt: es wären vor allem der cholesterinwert und deine symptomatik wichtig, wie auch noch andere untersuchungen, um so einem hinweis weiter nach zu gehen.
es könnte auch eine seltene harmlose leberkrankheit sein. doch als dein magen-darm-arzt würde ich jetzt am ehesten meinen obigen vermutungen nachgehen, was eigentlich gar nicht mehr so nötig ist, weil bei dir alles wieder eigentlich okay ist.


viele liebe grüsse von shelley :lolli:
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

Hi Shelley,
ich glaube meine Cholesterinwerte willst du lieber gar nicht wissen. Die sind nämlich katastrophal. (TRG bei 574, waren vorher schon mal bei 887 - normal bis 150).

Die neusten Werte habe ich jetzt erst seit zwei Tagen, die Fragen wegen den hohen Leberwerten stellte ich ja schon früher.

Was ich weiß ist, dass meine Leber sonographisch schon besser aussieht. Ich hatte immer eine auffällige Fettleber. Seit neuestem weiß ich auch, dass ich Gallengries habe, was diverse Schmerzen und Beschwerden auch erklärt.
Und ich weiß auch, dass man meine hohen TRG-Werte einer Fettstoffwechselstörung zuschreibt (wobei ich nicht wusste, und die Ärztin auch nur vage von wahrscheinlich sprach) ob diese Störung mit den hohen GGT-Werten zusammenhängt.
Als ich jetzt das HPU-Ergebnis bekam war halt für mich auch die Frage, ob das damit zusammen hängen könnte.

Ich suche jetzt schon sooo lange (mehr als 10 Jahre) nach einer Antwort, dass ich nicht glauben konnte, dass sich die Werte nur mit weglassen unverträglicher Nahrungsmittel (die ich bis vor kurzem auch nicht kannte) so schnell bessern würden.

Ach und ja, meine Bili-Werte waren die ganzen Jahre immer in Ordnung. Es war wirklich nur das GGT. Ob die Cholesterinwerte früher schon mal kontrolliert wurden, das weiß ich leider nicht.

LG und Danke!

Kristina (anjanamaire)
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

hallo medizinmann,

du machst mich nochmals total wütend!
das hauptproblem von kristina war bis auf ihren letzten beitrag nicht die leber, sondern die gallengänge. es war also bis zu diesem beitrag nicht gerechtfertigt, ihr eine seite zu leberkrankheiten zu empfehlen! sie hätte empfehlungen für gallepatienten gebraucht!

:greis:

schau dir doch mal ihre werte an!

starke erhöhung von ggt,
leichte erhöhung von gpt,
keine erhöhung von got,
keine erhöhung von bilirubin,
sowie starke erhöhung von cholesterin
zeigt laborchemisch eine eindeutige cholangitis mit hypercholesterinämie an und das ist eine gallengangsentzündung.
cholangitis bei vorhandenem gallengries zeigt eindeutig darauf hin, dass sie die ursache in der verstopfung der gallengänge hat. da aber auch cholesterin erhöht ist, könnte man ama testen, um auszuschliessen, dass die cholangitis autoimmunologischer genese ist. da wie gesagt aber der gallengriess da ist, ist es wahrscheinlicher, dass dieser die ursache hat.

eine cholangitis behandelt man anders als eine leberkrankheit in spe heilung.
auch was die wahl der kreuter anbelangt, braucht ein gestörter gallefluss andere pflanzen als die leber.
ein beispiel:
klassisches lebermittel: carduus marianus
klassisches gallemittel: chelidonium
auch die schulmedizinische therapie einer leberkrankheit verläuft anders als die behandlung von gallegries, welcher cholangitis zur folge hat.
genau so auch diätvorschläge. eine kranke leber braucht andere stoffe als eine mit gallegries gefüllte gallenblase.

also medizinmann; ich finde es unverantwortlich, wenn du da ohne wirkliches wissen der vorhandenen erkrankung sagst, es sei diese oder jene erkrankung.
von der fettleber, welche kristina jetzt erzählt hat, wusstest du noch nicht, als du sagtest, kristina hätte leberprobleme.
eine fettleber hängt nicht zwingend mit den cholangitiswerten von kristina zusammen. du konntest also von ihren werten nicht unbedingt auf die fettleber schliessen.

was mich auch schon von beginn an nicht erstaunt hat, ist die tatsache, dass kristina während der schwangerschaft bessere leberwerte hatte. das zeigt, dass die gallenflüssigkeit während einer schwangerschaft anders fliesst, da ja die organe verlagert werden.
es scheint, dass durch die schwangerschaft der gries so verschoben wurde, dass die gallenflüssigkeit besser fliessen konnte und somit die gallengänge sich von der entzündung erholen konnten.
ich schrieb das noch nicht, als ich gallensteine oder gallegriess oder eine andere ursache der cholangitis erst vermutet habe.
jetzt schreibe ich es, weil ich schon ziemlich sicher bin, dass kristina das hat, was ich schon gleich vermutet habe.

dass die werte unter narhungsmitteldiät besser werden, erstaunt auch nicht. es ist bekannt, dass galleprobleme auf nahrung ansprechen. (je nach nahrungsmittel braucht es mehr oder weniger galle, womit auch der gallefluss anders läuft und sich somit auch eine stein- bzw. grieskonstellation verändert.)

interessant wäre noch die symptomatik zu wissen, denn damit könnte man mit weiteren untersuchungen andere mögliche ursachen der gallengangsentzündung ausschliessen. (erreger, parasiten, genetisch, immunologisch, etc.)

es ist gut, dass kristina nicht schon von anfang von ihrer fettleber erzählte, denn damit hätte sie sich auf diese diagnose abschieben lassen, statt dass man auf die idée gekommen wäre, nach der wirklichen ursache ihrer momentanen spezifischen problemen zu suchen. mit der diagnose fettleber wäre ihre cholangitis verschleiert worden. in gallengängen festgesteckter gallegries kann bei nicht diagnose durchaus gefährlich werden. dank dem sie nix von fettleber sagte, konnten wir hier im forum auf ihre gallenblasenentzündung aufmerksam werden und somit auch als weiteren schritt eine ultraschalluntersuchung in die wege leiten, um das problem zu finden und eine gerechte behandlung bei einem allfälligen zwischenfall bereit halten. da wir nun wissen, was los ist, kommt es wahrscheinlich nicht mehr zu einem solchen zwiscchenfall und wenn, dann können wir sofort handeln und kristina ist ausser gefahr. wir können ihr also sagen, dass sie jetzt nichts mehr zu befürchten hat und wieder ganz ohne sorgen glücklich leben kann.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

p.s.:

noch was, medizinmann: ich finde es übrigens voll oberdoof, wenn man ein allgemeines forum spezifisch nach einer einzigen krankheit, welche dort besprochen wird, benennt.
du sagst, das forum sei allgemein für leberprobleme und nicht nur für morbus meulengracht.
wenn ihr also leuten mit irgendwelchen leberproblemen dieses forum empfiehlt, denken diese leute plötzlich, sie hätten morbus meulengracht, auch wenn sie was total völlig ganz anderes haben!
nennt euer forum also lieber "leberprobleme-forum" oder wie auch immer. dann kommt es nicht zu solchen missverständnissen. (oder macht ein forum auf, welches wirklich nur für morbus meulengracht ist und nicht auch noch für andere leberprobleme. dann dürft ihr es aber nur leuten mit gilbert-syndrom empfehlen und keinen anderen. ich empfehle einem als-patienten auch nicht ein ms-forum, oder einem parkinson-patienten ein alzheimer-forum. das wäre voller dummfug.)
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

nochmals p.s.:

sei froh, dass kristina gellegriess und nicht gallensteine hat!
bei gallensteinen kann eine leberreinigung nach clark lebensgefährlich enden, wenn durch das schlucken dieser brühe ein gallestein in den gang eingeklemmt wird und sich somit die gallenblase entzündet bis die gallenwand so dünn ist, dass sie platzt. da stirbt man dran.
also ich finde, solche empfehlungen wie eine clark leberreinigung sollten gerade bei der angabe von werten, welche auf eine schon vorhanden störung richtung gallensteine zeigen, schon reichlich überlegt sein...

:greis:
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

ich habe gerade mal in HPU und dann ...? geguckt, und bin auf PCB (Primäre biliäre Zirrhose) gestoßen, ist das schon mal überprüft worden?
Das wäre sehr dringend abzuklären, da Du ohne Behandlung schnurstracks auf eine Zirrhose (Säuferleber) zumarschierst.
Kamsteeg schreibt auch von typischerweise erhöhten GGT-Werten.


hallo,

primär biliäre zirrhose ist auch eine form von cholangitis...

bravo rohi! :bier:

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.869
schlechte Leberwerte

Ich weiß nicht, ob es eine Beziehung zwischen GGT und Histaminintoleranz gibt. Mir fällt nur auf, dass Du schreibst, daß der Wert sich während der Schwangerschaft normalisierte. Und während der Schwangerschaft hat man auch keine Probleme mit einer HI.

Gruss,
Uta
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

@shelley ich würde dir gern eine pn schicken
 
Beitritt
28.09.05
Beiträge
10.282
schlechte Leberwerte

hallo kristina,

(sorry, dass ich dich bei deinem richtigen namen nenne, das mache ich gewöhnlich nciht, doch deinen nick kann ich fast nicht schreiben, weil es wäre anja - marie, anja - annamarie, und das mit maire ist kompliziert und das ist einfach so schwierig für mich, deinen nick richtig zu schreiben.)

also wegen pn:
ich habe momentan schon 101 pn. das ist eine zuviel.
ich muss wieder löschen. doch ich lösche erst, wenn ich sie gespeichert habe. speichern kann ich nur am computer. dort mag ich fast nie hingehen. ich bin jetzt hier am laptop, wo ich die nachrichten nicht versorgen möchte.
zudem möchte ich noch einige dinge erledigen, bevor ich für längere zeit in die klinik gehe, wo ich wahrscheinlich ziemlich sicher eh nicht ins internet gehen kann. ob es also noch reicht, alles abzuspeichern, weiss ich nicht.
deswegen möchte ich eh noch rasch ne neue adresse für dieses forum hier bei gmx einrichten. das geht ziemlich schnell und die gmx adresse werde ich auch vom laptop aus besuchen können.
das ist mit der adresse, mit der ich mich hier angemeldet habe nicht der fall, weil ich mein passwort gerade nicht weiss. diese adresse kann ich also nur auf dem computer in outlook express ankucken. also wenn mir jemand an die e-mail hier schreibt, werde ich es vielleicht erst in einem jahr oder so lesen können.

und ich schreibe jetzt da so viel zeugs, was dich wahrscheinlich eh nicht interessiert.

also; du kannst mir hier schreiben, in mein tagebuch im seelen-ordner oder du wartest, bis ich hier oder in meinem tagebuch die gmx-adresse reingeschrieben habe oder du wartest eventuell sehr lange, bis ich wieder platz für pn's habe.

viele liebe grüsse von shelley :wave:

p.s.: ich bin momentan auch noch oft im chat. da wäre es im notfall auch möglich, telephonnummer aus zu tauschen.
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.07
Beiträge
20
schlechte Leberwerte

Hallo Shelley, dann schreibe ich hier, ist bloß etwas lang, deswegen hätte ich es "privat" gemacht, aber egal, ist ja vielleicht für alle interessant. ;)

Also:
... du meintest eine Cholangitis wäre das Problem. Habe mal gegoogelt und da würde wohl die chronische Form zutreffen, denn es besteht ja schon seit Jahren das Problem.

Ich versuche mal zu reflektieren:

1994 wurden bei einer Routineuntersuchung im Krankenhaus (bin Hebamme und es war eine Neuanstellung) erhöhte Leberwerte festgestellt. Das Hepatitislabor war unauffällig, ich konnte also arbeiten.
Da ich kurz vorher eine OP hatte hat man es darauf geschoben, als sich die Werte aber nicht wesentlich besserten, wurde ich gedrängt nach weiteren Ursachen zu suchen.
Damals hat ein alter Kinderarzt einen US gemacht und festgestellt, das die Leber und die Galle sonographisch unauffällig seien.
Da ich naturheilkundig interessiert war suchte ich natürlich nach allen möglichen Ursachen.
Ich hatte in der Zeit immer wieder einen Pilzbefall in der Vagina und habe dann irgendwann eine Pilzdiät und Nystatinbehandlung gemacht, um einen Darmpilz abzuschießen. Dazu muss ich sagen, dass ich massive Darmprobleme (a la Reizdarm) hatte, was ja auch zum Pilz passte. Ja und die Erklärung mit Fuselalkoholen und NASH ist dir sicher bekannt.
Habe das ganze dann nicht weiter verfolgt und bin 1998 mit meinem ersten Kind schwanger geworden, habe mich da an meine Leberwerte erinnert und die kontrollieren lassen. Die wurden je weiter die Schwangerschaft voranschritt immer besser. Gegen Ende der Schwangerschaft hatte ich dann mal was wie Leberschmerzen, gleich an ein HELLP gedacht, aber es war alles ok.
Mein Kind wurde geboren, meine Leberwerte wurden schlechter (ich meine mich zu erinnern, dass die Cholesterinwerte da auch mal kontrolliert wurden, aber ich weiß es nicht sicher). Mein Hausarzt war da relativ gelassen, was mich ja wirklich wunderte bei den hohen Werten (aber ich glaube, da waren sie noch nicht sooo hoch). Er hat mal nach Ebstein Barr geschaut, da war wohl auch ein Titer vorhanden, und er meinte das würde sicher damit zusammenhängen.
Ich habe dann einige Arztbesuche hinter mir, war auch mal beim Kinesiologen, der meinte ich hätte Leberprobleme, war auch bei einer Heilpraktikerin, die meinte ich hätte Pilze im Darm, meine SD-Werte begannen auffällig zu werden, das hat aber da noch keinen interessiert. Einzig meine Gyn. horchte auf, da ich erfolglos versuchte schwanger zu werden. Sie suchte gezielt nach Antikörpern, wurde fündig - Diagnose Hashi. Zeitgleich wurde ich schwanger.
Mit Einsetzen der Schwangerschaft hatte ich auch immer wieder z.T. massive Schmerzen im rechten Oberbauch. Aber meine Leberwerte wurden ganz schnell immer besser. Sehr seltsam. Egal, meine Gyn meinte, wo eine Autoimmunkrankheit ist, kann auch eine zweite sein und suchte nach AK, die für eine Autoimmunhepatitis sprachen. Habe mich damals noch nicht wirklich damit auseinander gesetzt, da ich so was nicht haben wollte. Also: Keine Ahnung was für AK, sorry!
Jedenfalls fand sie nichts und da sich die Leberwerte besserten haben wir es auch gelassen.
Aber ich hatte die ganze Schwangerschaft über Beschwerden im rechten Oberbauch. Z.T wirklich massiv. Mein Homöopath vermutete damals einen Gallenstein. Bili war immer iO, ich hatte nie einen Ikterus. Meine SD wurde während der Schwangerschaft nicht behandelt. Die Werte waren grenzwertig, heute weiß ich das zu schlecht, aber damals war ich SD-technisch noch richtig dumm.
Ich hatte einen Gestationsdiabetis, der war aber nur diätetisch im Rahmen, Insulin war nicht notwendig.
Unauffällige Geburt im November 2003, danach fingen relativ bald die Probleme mit der SD an, was wirklich heftig war. Habe mich dann endlich mit meinem Hashi auseinander gesetzt
und seit Februar 2004 nehme ich Thyroxin. Die Oberbauchschmerzen hörten mit der Geburt auf, nur immer mal wieder habe ich Schmerzen, dann habe ich vorher irgendwas gegessen (Gurkensalat, einen Hamburger bei BurgerKing usw.). Dann nehme ich homöopatisch Chelidonium und es geht wieder.
Die Leberwerte schnellten nach der Geburt wieder hoch. Da wurde dann auch mal ein US gemacht - eine Fettleber diagnostiziert und wieder was vom NASH erzählt. ich bin auch etwas adipös, solle abnehmen, mich mehr bewegen, fettarm essen, ... Die Galle wäre unauffällig.
Im Sommer 2006 hatte ich eine Mu-KI-Kur, mir ging es dort richtig gut (auch vom (Reiz)Darm her), aber meine Leberwerte waren anschließend so schlecht wie schon lang nicht mehr. Damals wurden auch die hohen TRG-Werte festgestellt. Da die Darmproblematik aber immer schlimmer wurde habe ich um eine Coloskopie gebeten, die unauffällig war. Aber die Gastroenterologische Praxis hat mir gut gefallen, dort wurde dann auch LI-Test gemacht (unauffällig), ein FI-Test durchgeführt (Atemwerte unauffällig, aber körperliche Reaktion, also wahrscheinlich FM) und mir zu einer Eliminationsdiät geraten. Dabei hat sich die Kuhmilchunverträglichkeit herausgestellt. Auf meinen Wunsch wurde dann noch Histamin gestestet, Ergebnis latente HI.
Habe die Ärztin auch um Abklärung meine Leberwerte gebeten, die stellte dann das erste Mal Gallengrieß fest und die schlechte Konstellation der Lipide. Die Leber sah ganz gut aus, jedenfalls hat sie auch nichts von einer Fettleber erzählt.
Daraufhin gab sie mir Fibrate mit. Parallel habe ich bei einem anderen Doc nach der HPU schauen lassen, da ich durchs Internet schon länger den Verdacht hatte, das auch zu haben. Diagnose positiv.

So, nun hab ich das alles mal zusammengefasst.
Ich muss im April noch mal hin wegen den TRG. Da kann ich ja die Problematik Cholangitis ansprechen. Was für Werte sollten kontrolliert werden?

Danke für deine Mühe!

LG

PS: sag einfach anja, ich bin es gewöhnt, das meinen nick niemand schreiben mag, ist also völlig ok!
 
Oben