Schlafstörung

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06.12.12
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hallo!:wave:
ich habe nun schon seit längerem ein problem: in unregelmäßigen abständen fange ich kurz vorm einschlafen an, mich stark am ganzen körper zu verkrampfen sodass ich mich nciht mehr bewegen kann,kaum atmen kann und nicht mehr sprechen kann.dieser zustand hält immer einige sekunden an,aber was um mich herum passiert bekomme ich trotzdem noch mit.ich hab das schon etwas länger als 6 monate und das alles war auch nie so dramatisch.gestern war das jedoch anders: ich hatte einen sehr stressigen tag und musste 2 verschiedene antibiotika gegen eine blasenentzündung einnehmen.als ich abends ins bett ging,verfiel ich zunächst in ein leichtes dösen,wurde dann jedoch durch meine verkrampung/lähmung da raus gerissen.dazu hörte ich in meinem linken ohr hysterische schreie, ich glaube es war etwas wie ''ich kann nicht mehr ich ertrag das nicht''. das hat mir schon wirklich sehr sehr viel angst gemacht.ich konnte darauf hin die halbe nacht nicht einschlafen,weil mich immer wieder so leichte schauer überkamen.
hat jemand sowas ähnliches oder weiß wodurch das kommt oder wie das wieder weggeht?:confused:

danke schonmal im vorraus!

PS: ich weiß nicht ob das relevant ist,aber ich habe bis vor ein paar wochem/monate 1 jahr regelmäßig gekifft,manchmal speed gezogen und mich manchmal mit medikamenten wie hustenstiller ''zugedröhnt''.mit dem ganzen habe ich aber aufgehört,ich trinke am wochenende nur noch ab und zu alkohol.ich möchte dies bezüglich keine miesen kommentare oder so,sondern einfach nur hilfe.
 
wundermittel
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10.01.04
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Hallo MistaaaX,

aus einem anderen Forum:

Das was du da erlebst ist tatsächlich die Schlafstarre. Überlicherweise hat man sie beim Übergang von Wachzustand zum Traum. Während dem Traum ist man ja gelähmt (außer die Augen und die Genitalien), damit man die bewegungen, die man im traum macht, nicht auch in wirklichkeit macht. Nur manchmal hört sie einfach nach dem traum zu spät auf bzw. fängt zu früh an. Die schlaflähmung ist aber überhaupt nicht gefährlich und hört auf jeden fall nach spätestens 2 minuten von selbst wieder auf, auch wenn dich deine Freundin nicht weckt. Sie wird auch von Klarträumern bewusst herbeigeführt, um leichter in einen Klartraum zu kommen.
Diese Atemprobleme sind auch normal. Du glaubst einfach, dass du nicht atmend kannst, weil der Muskeltonus des Körpers herabgesetzt ist, aber keine Angst, du atmest schon weiter. Dieses Gefühl deine Freundin zu erwürgen war vermutlich der Anfang eines Traumes.
Wenn es ab und zu auftritt ist es ganz normal (habe ich auch ganz selten). Wenn es allerdings so oft vorkommt, wie bei dir könnte es ein Anzeichen auf eine Schlafstörung sein. An deiner Stelle würde ich zur Abklärung einen Schlafspezialisten aufsuchen.
Atemnot, Starre, Verkrampfung vor Einschlafen | Forum Schlaf & Schlafstörungen | Onmeda: Medizin & Gesundheit
(Beitrag vom 27.8.08, 2.34 Uhr)

Dem würde ich mich anschließen. Es mag ja sein, daß durch frühere Drogen das ganze noch verstärkt wird. Aber das müßte sich dann ja mit der Zeit doch legen. Wichtig ist, daß es nichts Schlimmes ist und Panik damit unnötig ...
Diese Schreie im linken Ohr allerdings kommen mir so vor, als ob Du da schon im Halbschlaf warst und Deine angstvollen Gedanken im Traum so wahrgenommen hast.

Grüsse,
Oregano
 
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15.09.12
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Hallo mistaaaX,

Oreganos Erklärung scheint für mich auch logisch. Aber ich finde es gut, dass Du das beobachtest und nach Erklärungen suchst. Was man verstehen kann, macht ja auch weniger Angst. Ich kann mir vorstellen, dass sich das ganz schön beunruhigend angefühlt hat und wünsche Dir, dass es bei dem einmaligen Erlebnis bleibt. Angst führt natürlich auch dazu, dass im Körper Adrenalin ausgeschüttet wird, und das lässt Dich in der Folge dann auch nicht einschlafen und setzt Dich unter Stress. Und Stress im Übermaß tut nicht gut :)

Ich hätte dazu höchstens noch die Idee, dass es vielleicht interessant wäre, mal zu schauen, wie es bei Dir mit Vitaminen und Mineralstoffen aussieht - um zu schauen, ob Deinem Körper optimal die Grundbausteine zur Verfügung stehen, die er braucht, um biochemisch gut zu funktionieren (und z.B. weniger stressanfällig zu sein, Adrenalin gut wieder abzubauen, die Stimmung auf eine gute Weise zu regulieren, für ein gutes Immunsystem etc.). Richtig gut kenne ich mich damit nicht aus, aber ich meine, gelesen zu haben, dass vor allem die B-Vitamine dabei unterstützend helfen können (z.B. B3, B12). Beides kommt u.a. auch in Bierhefe vor, das kann man in der Drogerie kaufen. Vielleicht hat jemand hier im Forum noch eine Idee dazu?

Viele Grüße und alles Gute Dir,

odyssina
 
regulat-pro-immune
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