Schilddrüse oder Depression?

Themenstarter
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Hallo Leute,

ich bin 20 Jahre alt und habe seit ca. 2 Jahren immer wieder Probleme mit leichter Müdigkeit /Trägheit. Diese Symptome haben in den letzten 3 Monaten jedoch enorm zugenommen.

Meine Hauptprobleme sind nun folgende:
- Starke Müdigkeit
- Abgeschlagenheit
- Benommenheit/Unwirklichkeitsgefühl
- Brennende Augen
- Konzentrationsschwierigkeiten

Wenn es gerade wirklich schlimm ist, sacke ich so zusammen, dass ich mich zu nichts mehr in der Lage fühle und es kaum noch hinkriege für mein Studium zu lernen.
Mit diesen Beschwerden bin ich dann zu meinem Hausarzt gegangen, der daraufhin ein großes Blutbild anfertigen ließ. Daraus kam, dass alle meine Werte in Ordnung sind, bis auf der TSH-Wert.
Der lag bei 3,86 (Normbereich 0,4-3,8).
Daraufhin wurde ich zum Radiologen geschickt, der einen Ultraschall machte und mir Blut abnahm. Dem Ultraschall nach zu urteilen sehe die Schilddrüse ganz normal aus.
Die Blutwerte:
TSH: 2,1 (0,2-3,7)
ft3: 4,1 (2,1-5,3)
ft4: 1,2 (0,8-7,4)

Radiologe und Hausarzt meinten beide, dass es nicht an der Schilddrüse liegt und ich wurde nun zum Neurologen/Psychiater überwiesen, da mein Hausarzt meinte, es könne eine Depression sein.

Nun wollte ich mal eure Meinung dazu hören, ob es nicht doch die Schilddrüse sein kann, zumal der ft4 Wert wirklich im unteren Bereich liegt und ich auch zu trockener Haut und gesteigertes Kälteempfinden neige. Wäre es sinnvoll alles nochmal bei einem Endokrinologen abchecken zu lassen?

Vielen Dank schon mal! :)
 
wundermittel
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Hallo soblue,

haben denn beide Ärzte die Antikörper nicht mitbestimmt?
Der erste TSH von 3,86 war erhöht, vor allem, wenn man die neueren oberen Grenzwerte ansieht: die liegen bei 2 - 2,5.
Insofern wäre es schon gut, die Antikörper bestimmen zu lassen. Da drücken sich die Ärzte oft gerne drum herum, und am Ende stellt sich dann nach langer Zeit heraus, daß es sich doch um Hashimoto handelt :eek:).

Schilddrüse

So lange die Schilddrüse nicht einwandfrei angeschaut worden ist, würde ich mich auf "Depression" und am Ende noch Tabletten nicht einlassen.
Dann doch lieber zu einem anderen Endokrinologen/Nuklearmediziner.

Wie sieht es übrigens mit evtl. Mängel an Vitaminen und Spurenelementen aus?
Hast Du evtl. viel Stress, weißt Du etwas von Allergien und/oder Intoleranzen? Hast Du an Deiner Ernährung etwas verändert? Trinkst Du ausreichend? Kommst Du mit Giften aller Art zusammen, z.B. in einem Büro durch den Drucker usw.? Hast Du Amalgam in den Zähnen?

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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Danke für die Antwort!

Wie sieht es übrigens mit evtl. Mängel an Vitaminen und Spurenelementen aus?

Falls diese im großen Blutbild überpfrüft wurden, dann nicht, da alle Werte bis auf der TSH-Wert in Ordnung waren.

Hast Du evtl. viel Stress, weißt Du etwas von Allergien und/oder Intoleranzen?

Stress habe ich eigentlich nicht und einen Allergietest habe ich letztens erst machen lassen, wo auch nichts bei herauskam.

Hast Du an Deiner Ernährung etwas verändert? Trinkst Du ausreichend?

Da ich in letzter Zeit, auf Grund von einer quasi nicht mehr vorhandenen Magenklappe, Probleme mit Reflux habe, achte ich darauf nichts Süßes, kein Kaffee, kein Alkohol usw. mehr zu mir zu nehmen. Und ich denke, ich trinke ausreichend mit ca. 3 Liter am Tag.

Kommst Du mit Giften aller Art zusammen, z.B. in einem Büro durch den Drucker usw.? Hast Du Amalgam in den Zähnen?

Von Giften wüsste ich nichts und Amalgam habe ich nicht in den Zähnen.
 
regulat-pro-immune
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