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Themenstarter
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... Laut mehreren Umfragen sind die meisten Ukrainer Anhänger der ukrainisch-orthodoxen Kirche, die einem Patriarchen in Kiew untersteht. Unter den Ukrainern gibt es auch solche, die der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats angehören.

Zwischen beiden Konfessionen tobt ein erbitterter Streit um Legitimität und um Besitzansprüche an Immobilien. Dem orthodoxen Ritus folgt auch die 1596 entstandene Ukrainisch-Griechisch-Katholische Kirche, die allerdings das Supremat des Papstes anerkennt und mit Rom uniert ist. Ihr gehören ca. 5,5 Mio. Gläubige an. Die Mehrheit der griechisch-katholischen Kirchengemeinden (97%) konzentriert sich hauptsächlich in Galizien und Transkarpatien, obwohl sich ihr Zentrum nach den Regeln der Vatikanstadt in Kiew befindet. Das Ziel dieser Kirche ist, das eigene ukrainische Patriarchat zu verkünden und die ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinden sowohl im Zentrum als auch im Osten der Ukraine zu schaffen.

Daneben gibt es in der Ukraine ca. 2 Mio. Muslime (4 %, davon 1,7 % Tataren), 1,1 Mio. römisch-katholische Christen (vor allem Polen und Deutsche) sowie eine kleine Gruppe evangelischen Christen (2,7 %), und circa 103.000 Juden. 5,3 % sind Atheisten oder gehören anderen Religionen an. Es gibt hier auch 77 Gemeinden mit den Anhängern des Heidentums.

Was die Geographie der Religionsverbreitung anbetrifft, so kann man feststellen, dass die Ostukrainer weniger religiös sind als die Zentral- oder Westukrainer: 34,5 % der gesamten religiösen Gemeinden konzentrieren sich im Westen des Landes, 23% im Zentrum, 17,3% im Süden und nur 9,3% im Osten der Ukraine. ...

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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14.03.07
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Ein Lotus aus dem Donbass

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Unter den ukrainischen Gemeinden ist die tibetische Linie des Buddhismus die beliebteste. Die Linie, zu der Serhij gehört, heißt „Lotus Sutra Order“ oder „Der Orden Nippondsan Mijokhodi“, deren Mentor Sensei Terasawa Dsunsei ist. Dies ist der fernöstliche Buddhismus, der, bevor er die Ukraine erreichte, den Weg durch Zentralasien, China, Korea und schließlich Japan überwand, von dem der Meister von Serhij und anderer ukrainischer Mönche kam. Die Person des Meisters im Buddhismus ist besonders wichtig, insbesondere weil er entscheidet, wer eine Chance bekommt, Mönch zu werden:

Seit 2017
ist Krieg in der Ukraine und die Mönchen haben sich ab dem Zeitpunkt einen friedlichen Platz in den Karpaten gesucht.

Hier einige Ausschnitte aus dem Link:
Nicht weit vom Dorf Krywopillja in den Karpaten befindet sich eine der ältesten buddhistischen Gemeinschaften in der Ukraine, die ursprünglich aus Donezk stammt. Nach dem Beginn des kriegerischen Konfliktes im Donbas waren sie gezwungen, ihre Region zu verlassen und in die Karpaten zu übersiedeln. Die Mönche träumen vom Ende des Krieges und der Rückkehr der besetzten Gebieten zur Ukraine.
Die Buddhisten teilen die Menschen jedoch nicht in „ihre“ und „fremde“ ein, daher bezieht Filonenko in der komplexen „Ost-West“- Frage eine mittlere Position:
– Ich sehe, dass in allen Ukrainern etwas Gemeinsames ist. Und dieses Gemeinsame ist viel mehr als das Andere. Das Andere ist der Charakter, die Sprache und der ganze Rest. Tief drinnen unterscheiden sich die Menschen nur wenig.
Trotz der historischen Zugehörigkeit der Ukrainer zur christlichen Religion hat der Buddhismus eine ziemlich lange Tradition in unserem Land. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verbreiteten sich die östlichen Praktiken als allgemeine Mode hauptsächlich in den Kreisen der Intelligenz. Es gibt jedoch Hinweise auf Kontakte der Kosaken mit kalmückischen Buddhisten im 18. Jahrhundert, danken denen diese Ideen zuerst in die Ukraine kamen.
Serhij zufolge gibt es im Buddhismus keine offizielle Hierarchie, wie in anderen Religionen der Welt. Selbst der Dalai Lama ist ebenso ein Mönch wie alle anderen. Die Mönche unterscheiden sich nur durch Alter und Erfahrung, diejenigen, die älter sind, die mehr Weisheit gewonnen haben, verdienen den Respekt der Anderen:


– Die Ältesten setzen sich näher an den Altar, näher an den Lehrer und die jüngeren – auf der anderen Seite. Aber der Lehrer nimmt die jüngeren zu sich, um sie zu entwickeln, und verbringt mehr Zeit mit ihnen.
 
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31.10.21
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und was ist damit ?

Sprengsatz für Europa: Selenskyjs Vision von “Großisrael” in der Ukraine​


Ukraine: Staatliche Unterdrückung der Orthodoxen Kirche geht auch unter Präsident Selenski weiter
 
regulat-pro-immune
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14.03.07
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Ich denke, solange Krieger Krieg führen, dafür Menschen mit einer wirklichen Kompromissbereitschaft gepaart mit einfühlsamer Weisheit fehlen, wird sich nicht viel ändern oder gar diese Welt beenden.
 
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16.02.18
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Trotz Krieg: „Immer mehr Menschen suchen Gott“


Mitten im Krieg sendet das christliche Radio TWR Ukraine das Evangelium in das Land. Leiter Alexander Chmut erklärt, wie der Krieg das Programm verändert hat.

Der Krieg ist noch nicht zu Ende und wir wissen nicht, wann er zu Ende sein wird. Im Moment beobachten die Menschen aktiv, hören zu und reagieren. Wir glauben, dass Christus durch sein Wort weiterhin in ihren Herzen wirken wird. Derzeit erleben wir in unserem Land trotz des Krieges ein geistiges Erwachen. Und wir sind zuversichtlich, dass dieses Erwachen nicht mit dem Ende des Krieges enden wird. Es kommen immer mehr Menschen in unsere Kirchen, Menschen, die noch nie zuvor da waren, und sie sind wirklich auf der Suche nach Gott.

https://www.pro-medienmagazin.de/krieg-ukraine-menschen-suchen-gott/



Über Gott sagten sie im Interview: «Du musst bereit sein, ihm zuzuhören, denn sprechen tut er stets mit dir.»
Als Christ habe man laut den Klitschkos ein offenes Herz. Die Zehn Gebote, etwa der Respekt vor Älteren oder der Schutz des Lebens, seien in ihrem täglichen Leben tief verwurzelt. «Wir bemerken es oft gar nicht mehr, aber unsere ganze Kultur, unser ganzes Zusammenleben ist vom Christentum durchdrungen», sagte Vitali Klitschko in dem Gespräch. Beide erklärten: «Wir tragen Gott in unserem Herzen!»

Wladimir und Vitali Klitschko beten regelmässig | Livenet - Das christliche Webportal
 
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