psychische Belastung auf der Arbeit

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Was meint ihr denn dazu?
Grundsätzlich geht es mir geanu um diese Frage. Jedoch möchte ich nicht, dass sich Jemand Gedanken macht, die mir vielleicht helfen könnten und selber nichts dazu beitragen.
Grundsätzlich geht es darum, dass ich mit meinem Leben unzufrieden bin. Eigentlich, so glaube ich, bin ich nicht mit meinem Leben unzufrieden, sondern mit manchen Dingen in meinem Leben. Bspw. Mit meinem Job. Das jedoch hat Auswirkungen auf mein ganzes Leben. Und vielleicht so meine Hoffnung finde ich mal ein Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten...

Ich habe vor 4 Jahren Abitur gemacht, danach Zivildienst und habe anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Diese habe ich Anfang diesen Jahres abgeschlossen und bin nun in diesem Unternehmen für zwei Jahre angesstellt.Also mein Lebenslauf weist keine Lücken auf, ich habe eiin festes Gehalt, gleitende Arbeitszeit, einen kurzen Weg zur Arbeit und bei einem großen Energieversorger (Wäre eine Übernahme letzte Woche nicht geplatzt, so wäre es der größte Energieversorgeer weltweit geworden) auf die Gewissheit, dass mein Arbeitgeber nicht plötzlich Konkurs anmelden wird. Eigentlcih alles ganz schön.
Aber, es gibt da ein paar Dinge, die mir eher missfallen. Dies ist der Grund, warum ich gerne etwas anderes machen würde. Was? Das weiß ich leider nicht. Ich habe mich nun ein Wenig in diesem Forum umgesehen und werde nun, nach einem Gespräch ettwas hinein schreiben, durch das ich hoffe Leute / Meinungen zu finden, die mir helfen könnten, meinen Weg zu finden.
Morgens klingelt um sechs der Wecker, ich bin entspannt und könnte aufstehen, frühstücken und vieles Tun, aber ich mache das Fenster auf und denke daran, waarum ich gleich aufstehe; Ich drehe mich um und stehe erst um acht auf, weil ich mich nicht motivieren kann! Ich komme um neun ins Büro und erwidere ein freundliches „Guten Morgen“. Man unterhält sich über Dinge, die man gestern oder vorgestern gemacht hat, ob alles in Ordnung ist und geht nach acht, neun Stunden wiedeer nach Hause. Hört sich eigentlich ganz nett an, Für mich ist es aber hart. Ich muss mich verstellen und habe keine Lust so viel Zeit mit diesem Menschen zuverbringen, die nicht auf meiner „Wellenlänge“ liegen. Ich komme nach Hause und bin fertig. Nicht weil die Arbeit so anstrengend war, sondern, weil ich weiß es nicht genau. Ich vermute, weil ich mich verstellen muss und etwas sinnfreies getan habe, schon den ganzen Tag. Ich nervt es sehr, dass ich den ganzen Tag, in einen Anzug gepresst nichts sinnvolles tue!
Seit ca. acht Jahren suche ich nach einer Beschäftigung, die mich erfüllt, oder bei der ich zufrieden bin und mir noch ein Wenig Geld verschafft. Soetwas habe ich noch nicht gefunden. Nun, was macht mir Spaß? Auch das kann ich pauschal nicht beantworten. Ich habe mich viele Jahre in der Kirche ehrenamtlich engagiert; Habe versucht Kindern und Jugendlichen Spaß und etwas sinnvolles zu vermitteln. Ich treibe Sport (früher Handball, Schach, jetzt Basketball, Volleyball, Fußball, hin und wieder Radeln, und Joggen habe ich ausprobiert) Das sind Dinge, da vergesse ich die Dinge, die mir Kummer bereiten.Aber letztes Jahr z.B. waren wir zwei Wochen in Schweden. Und selsbt in dieser Zeit konnte ich nicht abschalten, trotz 30 lärmender Jugnedlicher.
Ich würde ganz gern autak (richitg geschrieben), na halt unabhängig Leben. Ein Stück Land, auf dem ich mir meine Nahrungsmittel ranhole, sowohl Planzen, wie auch Tiere. Eine eigene Energieversorgung und ein Häuschen. Nett wäre noch ein Auto oder Mottorad, aber das muss nicht sein. Momentan (mit Mitte Zwanzig) zweifle ich schon daran, ob ich das hinkriegen würde, selbst, wenn ich die Möglichkeiten hätte.Es mag die mangelde Erfahrung sein, es mag die Angst vor dem Absprung sein, ich weiß nicht. Meine Freundin (seit 2000) würde sicherlich ihren Beitrag dazu leisten. Sie träumt schon ihr ganzes Leben von einem Bauernhof und ihr Lebensmittelpunkt sind Pferde. Sie reitet keine Turniere oder so etwas, sondern interessiert sich für das Tier, bemüht sich sehr eine art-gerechte Haltung einhalten zu können, isst selber zwar kein Fleich, aber findet diesen Ansatz schon ganz gut und könnte sich auch vorstellen Tiere zu haben, die dann halt mal gegessen werden. Dann könne man es so machen, dass man halt keine intensive Beziehung zu Ihnen aufbaut.

Nun stellt sich mir die Frage, danach ob ich das wirklich hin kriegen würde. Ich habe halt Angst das alles aufzugeben, was ich habe, bzw. Es vielleciht zu verlieren. Ich finde es sehr schön, fließend Wasser zu haben (kalt und warm!) Ich finde es angenehm mit meinem Auto fahren zu können und und und Es gibt so viel, was man verlieren kann. Vielleicht ist es aber auch nur das Ungewisse....

Jetzt schließen wir den Kreis: Was meint ihr denn dazu? Was muss man beachten?

Ach so, was ich noch kurz erwähnen wollte: Ich bin zwar schon seit einiger Zeit auf der Suche meinen Platz in dieser Gesellschaft zu finden, bzw, ihn zu suchen, aberhabe ihn noch nicht gefunde, gut so ist das halt, wenn man jung ist. Ich habe aber nun seit Weihnachten Rückenschmerzen und manchmal Problem im Bauch. Mein Verdauungstrkt arbeiten also nicht einwandfrei. Ich sehe die Gründe dafür in meiner Psyche. Es ist stark von äußeren Faktoren abhängig, wie es mir geht. Es gibt Phasen, in denen ich nicht nur schlecht drauf bin, sondern auch Wutausbrüche bekommen, in denen ich nicht mehr so weiter machen will, wie bisher. Diese Wut entloädt sich meist an toten Gegenständen. (Weshalb auch sicherlich in diesem Text nicht alle Worte, die getrennt werde müssten, getrennt wurde, mein Keyboard funktioniert halt nicht immer...) manchmal endet solch eine Phase auch in Weinen oder darin, dass ich es darauf anlege mit meiner Freundin zu streiten, nach ein paar Jahren Beziehung weiß man ja welche Schalteer man betätigen muss... Das schafft dann natürlich noch meerh Probleme.

Die Sache mit Gott, habe ich mal eine Zeit lang für mich entdeckt, aber bin leider innerhalb der Landeskirche in eine Sektenstruktur reingerutscht, die ich natürlich zu dieser Zeit nicht als solche erkannt habe. Von diesen fiesen Menschen habe ich mich mittlerweile geetrennt und mittlerweile ganz von dieser Geschichte weg und habe für mich auch entschieden, dass ich es nicht noch einmal versuchen werde, diesen Weg einzuschlagen.
Vielen Dank schon mal, dass du so weit gelesen hast, ich werde mich jetzt in mein Bettchen schwingen, damit ich auch morgen wieder fit bin, für meinen Arbeitgeben. ;-)
 
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15.10.06
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Lieber Bastian,
Du hast jetzt einen ersten Schritt gemacht und die ganze Geschichte mal aufgeschrieben.
Vielleicht hat ja das alleine schon mal geholfen, klarer zu sehen?
Ich verstehe deinen Lebenstraum sehr gut und finde, du solltest dir Zeit nehmen, um darauf hin zu arbeiten.
Geniesse deinen sicheren Arbeitsplatz und nutze die Freizeit um Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Ich hoffe, dass einige unserer Mitglieder ihre Lebenserfahrung hier einbringen und dir wertvolle Tipps geben können!
( Evtl. würde dein Beitrag in einer anderen Rubrik mehr Beachtung finden? Man wird sehen )
Ich wünsche dir viel Zuversicht!
Liebe Grüsse, Sine
 

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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19.03.06
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Hallo Bastian,

ich habe mit Spannung Deinen Bericht gelesen. Warum? Das wirst du gleich verstehen: ich war vielleicht ein Jahr oder zwei jünger als du jetzt, als ich mich entschloss, meinen ersten Beruf aufzugeben und etwas anderes zu machen. Ich hatte - aus Ermanglung an Ideen und Perspektiven, nach den Schule den Beruf meiner Eltern erlernt - Gärtner - und ihn ohne große Lust und inneres Engagement ausgeübt, bis ich vor lauter Unzufriedenheit mit mir an körperlichen Symptomen litt, wie Herzrasen, permanenter Müdigkeit und ähnlichem. Als ich für mich die Entscheidung getroffen hatte, meinen Beruf aufzugeben, noch mal zur Schule zu gehen und dann etwas anderes zu machen, hörten die Symptome schlagartig auf.
Ich hatte damals begonnen, ehrenamtliche Jugendarbeit zu machen und freundete mich mit mehreren Sozialarbeitern/ Sozialpädagogen an. Da mir meine Familie nicht viel Zeit lassen wollte, mich für einen Weg zu entscheiden, beschloss ich relativ schnell, mein Interessengebiet zu meinem Beruf zu machen. Also studierte ich Sozialarbeit.

Zwischendurch habe ich mir immer mal gedacht: es wäre schön gewesen, ich hätte mehr Zeit gehabt, noch zu überlegen. Dann hätte ich mich vielleicht für etwas anderes entschieden. Aber letztenendes war es gut so. Ich bin heute sehr zufrieden und glücklich mit meinem Beruf.

Und ich denke, für mich war es gut, mich dann auch mal selbständig (wenn auch unter 'Druck') entscheiden zu müssen.

Nun stellt sich mir die Frage, danach ob ich das wirklich hin kriegen würde. Ich habe halt Angst das alles aufzugeben, was ich habe, bzw. Es vielleciht zu verlieren. Ich finde es sehr schön, fließend Wasser zu haben (kalt und warm!) Ich finde es angenehm mit meinem Auto fahren zu können und und und Es gibt so viel, was man verlieren kann. Vielleicht ist es aber auch nur das Ungewisse....
Ich kenne ganz viele Menschen, die es hinbekommen, einen ungeliebten Beruf auszuüben. Den machen sie dann acht Stunden am Tag und widmen sich den Rest der Zeit einem ausfüllenden Hobby oder einer Nebenbeschäftigung oder der Familie.
Manchen gelingt es auch, berufsbegleitend ein Studium zu absolvieren (was aber, glaube ich, sehr hart ist).

Mir selbst war, als ich mich entscheiden wollte klar, dass das was anstreben , also das was ich "gewinnen" wollte, wichtiger sein musste, als das was ich zu verlassen gedachte.

Ach ja, bevor ich mich endgültig für die "neue berufliche Richtung" entschied, machte ich erst mal ein Praktikum in dem Bereich.

Herzliche Grüße von

Leòn
 
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17.11.05
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Hi Leòn,

vielen Dank für deine Antwort. Für mich ist es nicht selbstverständlich, dass man nicht mit seinem Beruf unzufrieden ist. In meinem Freundeskreis gibt es eigentlich nur Leute, die zufrieden mit dem sind, was sie machen. Es scheint aber auch einige Menschen zu geben, wie dich, denen es nicht so ergangen ist. Also bei denen nicht alles glatt lief. Ich habe gestern und im Verlaufe des heutigen Tages nochmal darüber nachgedacht, ob ich nicht doch studieren soll. Ich wollte eigentlich nie studieren, aber manchmal denke halt doch drüber nach. Ich bin nicht einer von denen, die sich gut in Allerwertesten treten können. Dann ist vielleicht ein wissenschaftliches Studium nicht so optimal. Ich weiß es aber nicht, da ich es halt noch nie ausprobiert habe.

Hinzu kommt, dass ich noch nicht mal wüsste, was ich studieren wollte. Ich könnte mir vorstellen, Interesse an Botanik, Forstwissenschaften oder so etwas zu haben, andererseits könnte es auch sein, dass mich für Sport interessiere oder Deutsch… nein, Deutsch nicht, also Germanistik. Das ist auch so eine Sache, die mich stört. Diese ganzen Fachwörter, als ob man dadurch mehr Ahnung hätte. Klar macht es manchmal Sinn, ein Fremdwort zu gebrauchen, aber wir haben doch auch so schöne Wörter, da brauche ich mich doch nicht immatrikulieren. Oder? Ich kann mich doch auch einschreiben oder anmelden….? Vielleicht bin ich ja auch einfach nur „Anti“ eingestellt…. Who knows?
 
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15.10.06
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Hi Bastian.
Mir ist aufgefallen, dass ich ja gar nichts von mir erzählt habe, also noch ein paar Infos:
Ich habe einen sehr interessanten Beruf gelernt und übe den schon seit über 20 Jahren ( :eek: ich bin alt! ) aus.
Trotzdem bin ich jetzt der Meinung, das könne doch nicht alles gewesen sein. Ich bin sehr vielseitig interessiert und habe mir das Ziel gesetzt, bis in 5 Jahren meinen Lebensunterhalt auf andere Art zu bestreiten.
Das Tolle daran: Mir steht die ganze Welt offen, ich muss mir jetzt einfach Zeit nehmen, um weise zu entscheiden, in welche Richtung ich gehen möchte. Du siehst also, auch Menschen, die zufrieden sind mit ihrem Beruf, dürfen sich Gedanken über Veränderungen machen...
Liebe Grüsse, Sine
 
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18.12.06
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hallo bastian!

angst frisst seele!

du hast nichts zu verlieren, auch morgen wird die sonne wieder aufgehen.

deine beschreibung von dem sicheren arbeitsplatz den du gerade hast, und die angst diesen aufzugeben und sozusagen ins kalte wasser zu springen, in diesen zeiten, das ist nur die angstmacherei die von gewissen stellen verbreitet wird.
menschen wie du, die strebsam sind, nachdenken und eine ordentliche basis haben, die sollten von solchen ängsten nicht geplagt werden und schon gar nicht sich davon abhalten lassen "ihr ding" durchzuziehen.

ich habe nach deiner schilderung über dich keine sorgen das du, wenn du jetzt (und deine freundin noch dazu) etwas völlig anderes machen würdest, du scheiterst, und vielleicht auf der strasse landest. nein, das wird dir sicher nicht wiederfahren.

viel mehr scheint mir die gefahr zu bestehen, daß wenn du zu lange unentschlossen bist, das du dich dann letztendlich "deinem schicksal" fügst und diesen doch so "sicher" job nicht an den nagel hängen wirst. um so mehr zeit vergeht umso schwerer wird es, denn dann kommen zu allen überlegungen auch noch das gefühl dazu, na jetzt ist es eh schon zu spät. und wenn dann auch noch eventuell kinder da sind na dann wird es fast unmöglich.

lange rede kurzer sinn:
wenn du in dir spürst deine berufung liegt wo anders, dann folge dieser.
die probleme die dadurch entstehen wirst du meistern. du wirst mit der aufgabe wachsen und das nicht nur geistig sondern auch körperlich, ganz so wie es Leon von sich beschrieben hat.

die signale deines körpers deuten darauf hin das dein geist bereits weiß was er will, umsetzen mußt es letztendlich du.

in diesem sinne wünsche ich dir das allerbeste!



grüße
richter
 
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17.11.05
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Hallo RRichter,

vielen Danke dür deine guten Worte, für dein Zureden und Mutmachen. klingt alles schlüssig, bzw. ich stimme dir zu. Mein Problem ist nur anders gelagert:
Ich fühle keine Berufung. Ich weiß noch nicht mal einen Beruf, bei dem ich Spaß hätte, bzw. bei dem ich nicht zu Hause sitze und die schlechten Dinge mitnehmen würde. Ich kann zwei Wochen in Schweden mit lärmenden Jugendlichen sein und denke an die Arbeit, obwohl eigentlich nichts Anlass dazu gibt. Außer den Erinnerung und dem Wissen bald wieder dahin zu müssen.

Also ich bin gerade auf der Suche nach einer Möglichkeit herauszufinden, was mein Ziel ist, vielleicht auch Berufung.

Grüße,
Bastian
 
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19.03.06
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Hallo Bastian,

ich glaube, dass du auf einem guten Weg bist. Denn Du stellst dir und anderen Fragen. Die Antworten kann dir leider keiner abnehmen. Aber ich vermute, dass Du sie, da sie schon irgendwo in Dir sind, bereits ahnst.

Du sagst, dass du keine Berufung verspürst. Da finde ich sehr vernünftig und realistisch. Aber Du kennst Deine Neigungen und Interessen.

Ganz liebe Grüße von

Leòn
 
Themenstarter
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17.11.05
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Hallo Sine,

dir steht die ganze Welt offen. Mir auch. Vielleiht uns allen. Vielleciht überfordeert uns oder einen Teil von uns auch. Ich weiß nicht genau, aber es gibt so viele Wahlmöglichkeiten und WEgabzweigungen, dass man das nicht mehr alles fassen kann.

Ich muss momentan sagen, dass mit den Sonnenstunden pro Tag auch mein WIlle wieder steigt und es nicht so schlimm erscheint, wie vor zwei Wochen, als es auch noch kalt war. Da besteht ein großer Zusammenhang bei mir. Mir ist auch aufgefallen, dass ich in den letzten drei Jahren immer so kruz vor dem Frühling noch mal so einen richtigen SChub bekommen habe an negativen Energien. Vielleciht muss iuch dda halt einfach dann durch. Ich weiß nicht....
 
Themenstarter
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17.11.05
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Hi Léon,

es mag sehr realitätsnah sein, dass mir Niemand diese Antworten geben kann, aber es wäre so schön....

Vielleicht läuft ddas ja auch so alles, vielleicht aber auch nicht. Diese ganze Ungewissheit macht mich fertig. Was wird sein...

Für manche ist das eine Herausforderung, für mich leideer nicht.

Dennoch vielen Dank für deine Antwort.

Bastian
 
Beitritt
15.10.06
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Lieber Bastian.
Ja, die vielen Möglichkeiten, die die Welt zu bieten hat, können uns auch überfordern.
Jeder geht anders an so ein Thema ran.
Ich zum Beispiel habe grosses Vertrauen, dass "es schon gut kommt " und lasse Vieles einfach auf mich zu kommen.
Sehe ich dann, dass die Zeit drängt, werde ich dann von selber aktiv.
Diese Taktik passt wohl kaum zu dir, wie gehst du normalerweise mit Entscheidungen um? Womit hast du gute Erfahrungen gemacht?
Neugierige Grüsse, Sine
 
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30.11.04
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Lieber Bastian!

Ich kann dich gut verstehen.
aus diversen Gründen:
Ich kenne die Branche und den Job den Du heute machst sehr genau...
Ich hatte selbst einige Mitarbeiter, die mich ins Vertrauen zogen
und die mir ähnliche Probleme geschildert hatten.
Heute stehe ich allerdings nicht mehr im Berufsleben.

Ich habe sie damals beraten als Mensch und nicht als Chef.
Denn Leute die im Beruf nicht zufrieden sind,
kann man auf Dauer sowieso nicht halten.
Meist sind es die aufmerksameren und intelligenteren...

Sie werden resignieren und immer unzufriedener,
dass zieht sie meist noch weiter runter
und darunter leidet letzlich auch die Arbeit
und daran hat auch eine Firma kein Interesse.
Deshalb helfen aufgeschlossene Chefs oder Firmen
ihren Mitarbeitern oft aus Eigeninteresse sogar.

Also gibt es nur zwei Wege,
entweder du kannst Deinen "roten Berufsfaden" weiter gehen,
dass bedeutet Weiterbildung und evtl. auch Studium,
wenn Du Dir vorstellen kannst in der Firma (oder Branche etc.)
einen erfülltern Job zu finden.

Das war in etwa mein Weg durchs Berufsleben,
ich fing als Hanwerker an und habe es über den 2. Bildungsweg,
Studium und Weiterbildungen sehr weit nach oben geschafft.
Aber ohne Zwang und Druck, aber mit Hilfe eines Menschen
(ehemaliger Pauker), der meine Neigungungen und Fähigkeiten
erkannt und mich beraten hat.

Was nicht heisst, dass es keine Brüche in der Laufbahn gab,
weil schon vor jahrzenten Flexibilität angesagt war.
Von 4 z.T. nicht gerade kleinen Firmen in denen ich beschäftigt war,
existieren heute nur noch 2. Wäre ich allerdings in der ersten Firma geblieben,
Agfa Geafert, hätte ich genau bis zum Zusammenbruch mein 40jähriges dort feiern können. :)

Wichtig ist, dass man selbst erkennt wann es Zeit ist,
zu gehen. Dazu gehört Lebenserfahrung, die man als junger Mensch
noch nicht ausreichend besitzt, deshalb ist eine Art Tutor,
der einen berät und wichtige Tipps geben kann sehr wichtig (wie bei mir der Pauker).

Meist sind Menschen ausserhalb der Familie dazu besser geeignet,
weil sie als Unabhängige, bessere neutralere Ratschläge geben können.
Sie sollten trotzdem aber Erfahrung mitbringen.

Jetzt kommt der Punkt, wo Du Dich entscheiden musst mit Deinen Fragen
einen Vertrauten zu finden, der Dich aufbaut und Dir hilft, Deinen Weg zu finden.

Wenn Du in der Firma jemanden findest, dass soll es geben,
frage z.B. nach Weiterbildung und Möglichkeiten der Entwicklung.
Moderne Firmen, hören das gerne, wenn Mitarbeiter hier Ergeiz zeigen.
Aber mach es vorsichtig und sprich niemals von Kündigung,
eher von Deinem Willen mehr zu leisten etc!

Ich habe evtl. bisher übersehen, was dir konkret im Berufsleben nicht gefällt,
denn Du hast ja vermutlich Deinen Beruf selbst ausgewählt.
Sind es die Menschen, die Aufgaben, die Monotonie der Tagesarbeit,
oder ein Einfluss der garnicht aus dem Berufleben kommt(Religion...)?

Wie bei Krankheiten, muss die echte Ursache gefunden werden,
sonst verrennt man sich möglicherweise in der "Heilung von Symptonen"!

Dies gilt es evtl. aufzuarbeiten. Ich habe letzt selbst im Thread
http://www.symptome.ch/vbboard/plauder-ecke/6682-selbstgemaltes-bild.html
darüber siniert, dass ich evtl. Künstler geworden wäre.
Heute kann ich sagen ich habe es trotzdem in meinen Hobbies ausgelebt
und würde es wieder so machen.

So jetzt zur 2. Möglichkeit für Dich, so wie ich es sehe!
Du bist Dir mit Deiner Partnerin sicher,
dass Du eine ganz andere berufliche Erfüllung siehst,
Dann packe das an!

Für beide Wege ist aber unausbleiblich,
dass wie bei jedem wirklichen Erfolg,
nicht nur Ziel und Glück erforderlich sind, sondern harte Arbeit!

Von nix kommt nix!

Also, das Ziel muss geplant werden
und dabei gilt es vieles zu bedenken,
macht mal etwas Brainstorming und notiert mal alles was
Euch für den Weg und das Ziel wichtig erscheint
und legt Prioritäten fest und Etappenziele.
Evtl. habt Ihr ja schon "Startkapital" (nicht nur finanziell gesehen).

Ihr werdet die wichtigen Punkte schnell erkennen,
denn irgenwo gehört auch Sicherheit dazu, den jeweils nächsten "Sprung" zu schaffen.

Das geht u.U. soweit, dass der Weg in eine Selbsständigkeit in Frage kommt. Dafür gibt es Institutionen die Existenzgründern helfen. Manchmal regional, oder auch über staatliche Organisationen oder Parteien organisiert bzw. unterstützt

Ich hoffe, dass ich Dir einen kleine Fingerzeig geben konnte
und wünsche Dir bei der weiteren Zielplanung viel Erfolg!
 
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17.11.05
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Hallo Sine,

wie gehe ich mit Entscheidungen um? Ich denke, das ist sehr unterschiedlich. Bei so Entscheidungen wie z.B. ob ich nun fürs Abi lerne oder nicht, lass ich, bzw. ließ ich die Dinge auch eher auf mich zu kommen. Aber bei Dingen, die mir wichtig sind mache ich mir schon sehr viele Gedanken. In einer Beziehung hat man auch mal Tiefpunkte und im zwischenmenschlichen Beriech zerbreche ich mir echtregelmäßig den Kopf, was ich getan habe, wie die anderen reagierten und was ich demnächst anders machen will.
Also es hängt sehr stark daran wie wichtig das ist. Bis jetzt habe ich allerdings den Focus eher auf andere gelegt, als auch mich. Also wenns brennt, dann bemühe ich mich dazu sein. DAs hat natürlcih mit Entscheidungen zu tun. WEnn´s jedoch um mich geht, dann hapert es oft mit dem Willen eine Entscheidung zu treffen. Ich beschäftige mich scheinbar nicht mit den wichtigen Dinge, das jedoch merke ich leider erst im Nachinein...:schlag:

Ich werte es mal beobachten.

Lieben Gruß,
Bastian
 
Themenstarter
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17.11.05
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Hallo Nobix,

vielen Dank für dein Geschriebnes.
Es ist sehr überraschend hier Jemanden zu finden, der sagt, dass er in der gleichen Branche ähnliche Probleme kennt. Es ist aber gut, dass du es von der anderen Seite, also von seinen des Vorgesetzten beschreibst.

Ich bin nun erst seit drei Monaten in dieser Abteilung, habe aber den Eindruck, dass mein Chef sich auch sehr um das Wohlergehen seiner Abteilung, bzw. seiner Mitarbeiter Gedanken macht. Er hat auch als Techniker anfangen und ist mit Anfang 50 in die Verwaltung zu dne Kaufleuten gegangen, also auch dort besteht eine Parallele zu dir. MAg auch sein, dass (um mal wieder an das alte Vorurteil anzuknüpfen) die Handwerker nett sind und die Kaufleute eher arrogant und abgehoben sind. Ich hatte in der Ausbildung auch eher das Gefühl mit Gewerblichen gut auskommen zu können und nicht mit den Schlipsträger. Aber es gibt natürlich in beiden Gruppen Ausnahmen keine Frage.

Ich habe auch schon darüber nachgedacht mich mit meinem Chef zu unterhalten über meine Situation. Ich werde damit auf jeden FAll noch ein Bisschen warten. Unsere Abteilung soll persönel aufgestockt werden um 3 bis 10 Mitarbeiter, weil momentan unterbesetzt sind und u.U. noch neue Aufgaben bekommen werden. DAs werde ich mir mal anschauen und dann sehen, wie sich das alles entwickelt.

Was stört mich denn nun eigentlich auf der Arbeit?
Das kann so pauschal nicht sagen. Also das Zwischenmenschliche ist nicht so, wie ich es mir wünsche. Gut das Leben ist auch kein Ponyhof, aber es wäre halt schon schön, wenn man als Kollegen in einem Boot sitzen würde und ddas ist halt nicht der FAll. MAn arbeitet mich ein (das sollte drei Monate dauern, war aber eigentlich nach einem abgeschlosssen und dann waren meine autodidaktischen Fähigkeiten gefordert, wenns nicht ging, dann frug ich. Das war auch ok, aber ich störte halt immer. Jedenfalls war das immer so mein Eindruck.) und jetzt arbeite ich weitesgehend selbstständig. Morgens spricht man kurz über den letzten Tag, dann schweig man sich acht Stunden lang an und anchmittags wünscht man sich einen schönen Feierabend. Das sind die Leute, mit denen ich die meiste Zeit verbringe, aber nichts zu tun habe....

Mein ist, wie bereits gesagt sehr nett und aufgeschlossen, ist aber halt Chef und sieht ihn nicht so häufig. Er bemüht sich jeden Tag mal rein zuschauen, aber das wars dann.
Also mein vermutlcih größtes Problem ist das Zwischenmenschliche.

Momoton ist meine Arbeit deshalb nicht, weil ich zum Einen erst seit drei Monaten da bin und zum Anderen bis zum Oktober alle Verträge umgestellt sein müssen und jetzt vieles neu gemacht wird. Also darüber kann ich mich nicht beklagen.

Über die Arbeit an sich jedoch schon. Es ist so sinnffrei morgens den Rechner einzuschalten und abends ausgemacht zumachen und in den acht bis zwölf Stunde dazwwwischen irgendwo irgendwelche Zahlen einzugeben. Es ist wichtig, dass der Vorstand immer alle Zahlen zur Verfügung hat, jedenfalls für ihn. Ich selber sehe aber wenig Sinn dahinter. Es begreife sicherlich in groben Zügen worum es in der Wirtschaft geht und im Besonderen in der Energiebranche. Ich hatte das große Glück drei Monate in einem Büro mit einem alten Hasen zu sitzen, der auch sehr daran interessiert war den Jugen etwas mit zu geben von seiner Erfahrung und seinem Wissen. Von ihm habe ich viel gelernt. Ich habe nur diese Gesellschaft wirklich kennen gelernt, in der lebe. Ich war nie lange im Ausland, habe kein Wirtschaftswunder und keinen Krieg miterlebt. Ich habe das Gefühl, dass so viel überflüssig ist. Brauchen wir das alles?

Ich habe mir heute Planzen ins Amarturenbrett gesetzt, damit ich auch wirklciuh jeden Tag was natürliches mitbekomme. Ich sitze im Büro (wegen der vollautomatischen Klimaanlage kann man kein Fenster öffnen) und wenn ich wissen will, wie das Wetter draußen ist, dann schaue ich im Internet. Das ist für mich eine Perversion unserer Gesellschaft. Morgens steige ich ins Auto und mache mein Fenster runter, damit ich wenigstens in diesen 10 Minuten Luft atmen kann, die nicht von einer Maschine gesteuert wird. Dieses Leben im Beton stört mich auch sehr an meinem Arbeitsplatz. WEnn ich jedoch darüber mit meiner besseren Hälfte rede, merkt sie richtiger WEise an, dass ich wehleidigt sei. Im Winter zu kalt und zu dunkel und im Sommer zu warm. Im Frühling und Herbst fällt mir bestimmt auch was ein, das mit stört. Im Winter erwarte ich immer den Sommer und anders rum. Heißt ich bin einer von den verwöhnten Einzelkindern, denen man es nicht Recht machen kann! Arbeite ich Garten, stören mich meine dreckigen Finder. ICh muss ise waschen. Fällt Essen auf den Boden, dann esse ich es, kein Problem, aber dreckige Finger kann ich nicht leiden. Das sind so Sachen, wo ich mir übelege, ob es überhaupt etwas gibt, mit dem ich zufrieden sein könnte!? Sitze ich im Büro sill ich raus, bin ich draußen, finde ich einen Grund wieder rein gehen zu wollen.
Ich muss allerdings zu meiner Verteidigung sagen, dass es echt besser beworden ist. Ich habe gestern mit Jemanden zusammen an meinem Auto was gemacht und hatte auch Öl an den Fingern, so lange ich arbeit, ist das kein Problem, erst wenn ich rum sitze. Früher konnte ich nicht barfuß über Wiese laufe, mittlerweile mag ich es schon fast. Also ich arbeite daran. :kraft:

Zu deinen zwei Möglichkeiten:
Meinen Beruf weiter in dieser Branche zu führen, kann ich mir nicht vorstelln, wenn ich studieren müsste. WEnn ich wirklcih studieren gehen sollte, dann etwas, das mich interessiert. Wobei es vielleciht eine Überschneidung gibt: regenerative Energien. Ich schrieb ja, dass ich gerne eine eigene Energieversorgung hätte. ALso momentan kann ich mir vorstellen, dass ich weiter Sachbearbeiter bleibe.

Zweite Möglichkeit:
Meine Freundin hat echt ein klares Ziel vor Augen. Sie will ihr Geld mit Pferden verdienen, in dem sie sie möglichst Naturnah hält. Ich weiß noch nicht, wie lukrativ das ist, momentan hoffe ich, dass mal irgendwann ein paar Hundert €uro am Monatsende über bleibn, bis dahin ists aber noch ein langer Weg. Ich sehe noch nicht so konkret meinen Platz bei diesem Projekt. Vielleciht ergibt sich noch etwas, aber momentan sehe ich es halt noch nicht.

Das egal welchen Weg ich einschlage Arbeit damit verbunde ist, ist grundsätzlich kein Problem. Es wird nur dann zum Problem, wenn es mich kaputt macht, wie ich das z.Zt. sehe. Aber sonst ist es ok hart, viel und lange zu arbeiten. Es kommt halt darauf an, ob man sich mit dem Zeil oder dem Ergebnis identifizieren kann, das ist momentan nicht der Fall.

Was genau meinst du mit "Startkapital"? Wissen? Oder Gewissheit ? Zuversicht? Das habe ich nicht ganz verstanden.

Du schriebst, dass wir die nächsten SChritten erkennen würden. Das ist auch so ein Punkt, den ich anzweifle. Ich sehe sie scheinabr nicht, weil wir eben nicht die wichtigen Punkte sehen, glaube ich zumindestens momentan.

Dein Tipp mit den Organisationen, die einem helfffen können ist gut. Ich habe auch schon von so etwas gehört, aber ich habe leider noich nichts in diesem Bereich gefunden. Es gibt vielleciht auch "Netzwerke" von Leuten, die an den gleichen STelle stehen, mit denen man sich austasuchen könnte, aber wir finden diese LEute nicht. Falls Jemand einen konkreten Ansatz hat, dann bitte raus damit!
Das wär super.

Vielen dAnk schon mal.

Viele Grüße,
Bastian
 
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30.11.04
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Hallo Bastian!

Dein "Startkapital" ist all dass was Du/Ihr auf der "Haben-Seite" einbringen kannst im Augenblick für einen neuen Weg, egal ob materiell, ideell oder finanziell.

Zwischendurch würde ich noch mehr Wert auf Freizeitbeschäftigungen legen, um einen Ausgleich für Deine Belastungen zu finden.

Mach "Bilanz" wie zuvor beschrieben als Kaufmann hast Du ja das Wissen dazu, Du musst es nur umsetzen/transponieren für Deine Zukunftspläne, dann wird es Dir/Euch klarer welchen Weg Du gehen kannst/willst/musst.

Diese Arbeit kann Dir niemand abnehmen...
 
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17.11.05
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Hallo zusammen,

ich wollte mal kurz Rückmeldung geben, was mir in der Zwischenzeit widerfahren ist. Ich habe eine neue Stelle in der gleichen Firma angenommen, habe eine Fortbildung gemacht zum Kauf´mann in der Energie- und Wasserwirtschaft (IHK-Zertifikat)
In 6 Wochen zum Energiefachmann: Die ersten 18 werden in Leipzig schon fit gemacht :: Leipziger Internet Zeitung :: Mehr Nachrichten. Mehr Leipzig.

http://www.uni-leipzig.de/~wipaed/kaufmann-energie-wasser/

Diese Fortbildung sei laut Personaldirektor der E.ON Ruhrgas eine sinnvolle Alternative zum Studium. Jetzt habe ich einen Schein mehr und man gibt mir noch nicht mal einen Festvertrag [trotz mdl. Zusage im April], ich habe eineinhalb Monate zwei Jobs gleichzeitig gemacht und habe 140 Überstunden in 5 Monaten aufgebaut, nebenbei mal zwei neue Mitarbeiter eingearbeitet, obwohl ich selber erst ein halbes Jahr raus aus der Ausbildung bin.
Es war also nicht ganz entspannend und was die Krönung war dann, dass mein Chef am Monatsende leicht cholerisch darauf reagierte, als er verstand, dass wir nicht alles abgerechnet hatten. Davon erzählte ich ihm natürlich auch schon mehrere Tage zuvor, da war es aber nicht interessant genug mich ausreden zu lassen.

Ok, dann meinte meine Ex-Freundin auch noch sich über unsere gemein geplante Zukunft: "Im Januar zusammen zuziehen." hinwegzusetzen und lieber ihr Pferd 300 Km weiter in den Süden zustellen und dort weiter zustudieren.

Ich halte es weiter für sinnvoll geplant in die Zukunft zu schreiten, aber ich habe mal das Beil kreisen lassen und habe die
Anstellung gekündigt, meine Beziehung beendet und werde jetzt mal nach Neuseeland reisen; geplant sind 6 Monate, mal sehen wie lange ich bleibe.

Nun aber kurz zu dem Zusammenhang zu diesem Forum:
Ich hatte in den letzten drei Monaten Rückenschmerzen; Ursache lt. Orthopäde sei eine Muskelverspannung. Das führte z.T. dazu, dass ich ein zusätzliches "S" in meiner Wirbelsäule auftauchte: In der senkrechten bildeten die Aussenkante meines rechten Armes und die Aussenkante meiner Hüfte eine Linie und parallel dazu stand der linke Rippenbogen weiter links als die Hüfte. Es war z.T. so, dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Ich lag ca. 16 Std. im Bett oder auf dem Sofa, nur muss man ja auch mal zwischendurch einkaufen und solche Sachen machen. Na ich habs überlebt.
Durch Manualtherapie und einer Dorn-Breus-Anwendung erging es mir kurzzeitig besser, aber Beschwerde-frei ich seit dem Tag, an dem ich mit meinem Chef sprach und meine Kündigung abgegeben habe!

Jetzt starte ich meine Flucht. Wer mag kann mal zwischendurch, allerdings erst ab Mitte Februar, auf meinen Blog schauen: b5.reisebloggo.de
Im nächsten halben Jahr werde ich dann mal schauen, dass ich es hinbekomme mein Leben zu ordnen.
 
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08.04.07
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Hallo Bastian

Da ist ja allerdings eine ganze Menge zusammengekommen, in den letzten Monaten...

Für Deine Auszeit, Ferien, Reise, Neuausrichtung wünsche ich Dir alles Gute :)!

Liebe Grüsse
pita
 
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15.10.06
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Lieber Bastian.
Das mit deinen Beschwerden ist ein eindrückliches Beispiel von Psychosomatik und es war für mich sehr interessant, dies zu lesen!
Ich freue mich für dich, dass es dir besser geht. Und dass du eine Entscheidung getroffen hast und dass du mit Freude in die Zukunft schauen kannst!
Ich werde bestimmt in deinen Blog reinschauen!
Liebe Grüsse, Sine
 
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19.03.06
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Mensch Bastian,

alles gute Dir! :)

Herzliche Grüße von

Leòn
 
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