Positive "Ritalin Nebenwirkungen" und Tyrosin

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hallo,

ich habe eben in einem beitrag gelesen das die aminosäure tyrosin bei ads helfen könnte,
da sie für die bildung der neurotransmitter zuständig ist (bin mir nicht sicher ob das stimmt).
und methylphenidat / ritalin soll ja die konzentration von (u.a.) dopamin erhöhen.

bei mir wurde schon mehrmals ads diagnostiziert, früher mit hyper- heute eher mit hypoaktivität.

ritalin/medikinet scheine ich nicht gut zu vertragen, da bei mir die nebenwirkungen sehr ausgeprägt sind, und die wirkung (selbst bei höhere dosis) immer nur sehr kurz anhält.

auch habe ich probleme mit meinem blutzuckerspiegel,
wenn man ritalin nimmt muß ausreichend glukose zu verfügung stehen (sonst entsteht ein ödem/wasseransammlung im hirn, welches starke kopfschmerzen verursacht und der niedrige blutzuckerspiegel kann zu weiteren beschwerden wie kalte hände, blässe, zittern, müdigkeit führen).

dem kann man normalerweise mit der ernährung gegensteuern, (meint mein psychiater),
bei mir scheint das allerdings nicht zu klappen.

methylphenidat regt die bildung von katecholaminen an, welche das herz-kreislaufsystem anregen, und zu herzrasen, bluthochdruck etc. führen kann,
weshalb ausgeschlossen werden muß, dass man nicht an bluthochdruck oder gefäßerkrankungen leidet.

genau von dieser, herz-und kreislauf anregenden wirkung habe ich allerdings profitiert.

ich habe immer große schwierigkeiten "in gang" zu komme, mir ist schnell kalt, schwindelig und ich fühle mich irgendwie antriebslos.

etwa 20 minunten nach der einnahme von mph wurde mir meist etwas wärmer, ich bekam farbe ins gesicht, und kreislauf-technisch gings mir prima!

auch war meine stimmung wesentlich besser. (nicht euphorisch, aber heller).

ich arbeite gerne kreativ, habe ständig neue ideen im kopf,
unter der einnahme von ritalin konnte ich die ideen endlich umsetzen.
normalerweise belasten mich die ideen sogar, da ich nicht weiß was ich als erstes tun soll, was bei mir schnell zur resignation führt.
nun konnte ich mich endlich auf ein projekt konzentrieren und dieses duchführen.
(das war so schön! - alleine deshalb fällt es mir schon schwer, ritalin nur negativ zu sehen).

nun habe dies hier bei wiki über tyrosin gelesen:

Auch in Folge einer Phenylketonurie (PKU) kann es zu einem Mangel an Tyrosin kommen. Über Nahrung aufgenommenes Phenylalanin kann nicht korrekt zu Tyrosin synthetisiert werden, welches dem Körper infolgedessen medikamentös zugeführt werden muss, da es ansonsten zu einer Unterproduktion von Melanin (Albinismus) und Thyroxin (Kretinismus) kommt. Ebenso kommt es zu Problemen bei der Herstellung von Katecholaminen.

bei "thyroxin" wurde ich hellhörig, da ich an einer leichten schilddrüsenunterfunktion leide, welche mit der gabe von l-tyroxin "behandelt" wird (eine ursache für die UF wurde nicht gefunden),
auch könnte es ja sein, das ich deshalb so gut auf die "katecholamin"-nebenwirkung von ritalin reagiert habe, dabei mir diese nicht ausreichend hergestellt werden?

(phenylketonurie habe ich ja sicher nicht, darauf wird man bei der geburt ja routinemäßig geprüft)

kennt sich jemand mit tyroxin aus oder hat erfahrung mit der einnahme (muß man es vom arzt verschrieben bekommen?)

oder kann sich jemand einen anderen reim auf meine "positiven" nebenwirkungen machen?

ich freue mich über jeden beitrag,
liebe grüße, träumerin

ps,
mir geht es natürlich nicht darum mit irgendwelchen nahrungsergänzungsmitteln herum zu experimentieren, ich forsche ja gerade in richtung kpu/hpu.. aber ich frage mich ob zb l-tyroxin (zb hier) als ergänzung eingenommen, nicht wenigstens momentan helfen könnten?
 
wundermittel
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08.10.04
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hallo Träumerin

ich habe wie Du auch eine AD(H)S.

unter Deinem beigefügten Link hab ich diese Beschreibung von Tyrosin gefunden:

Tyrosin - Phenylalanin

In der Leber wird Phenylalanin zu der nichtessenziellen Aminosäure Tyrosin umgewandelt und ist damit indirekt an der Synthese von Adrenalin, Schilddrüsenhormonen und von Melanin beteiligt. Beide Aminosäuren beeinflussen den Stoffwechsel von Neurotransmittern und damit Stimmungen und die geistige Funktionstüchtigkeit.
Dementsprechend finden die Aminosäuren Anwendung bei Depression, PMS (Prämenstruelles Syndrom), nachlassendem sexuellen Verlangen, übermäßigem Appetit, multipler Sklerose, Parkinsonscher Krankheit, Schmerzen, Stress und Hyperaktivität bei Kindern.
Es sind im Zusammenhang mit Phenylalanin und Tyrosin von einigen Wechselwirkungen mit Antidepressivas bekannt. Ebenso sollte keine Einnahme bei einem hohen Dopamingehalt oder bei Schizophrenie erfolgen.
Vorkommen und Dosierung
Ca. 2,2g pro Tag, in der Therapie mehr. Überdosierungen können zu Kopfschmerzen und Angstgefühlen führen.

das klingt so vielversprechend, so dass man es am liebsten gleich bestellen möchte. Aber Achtung: Überdosierungen vermeiden und vor allem der letzte Satz macht mich noch nachdenklicher: "ebenso sollte keine Einnahme bei einem hohen Dopamingehalt erfolgen."

also ich kenne mich da wirklich zuwenig aus, aber daraus könnte man folgern, dass man dieses Tyrosin nicht zusammen mit MPH einnehmen sollte. Ich würde dies an Deiner Stelle zuerst mit dem Arzt absprechen!

die positiven Wirkungen von Ritalin die Du beschreibst, gehören ja auch zur Wirkungsweise, von der profitiert wird. Man ist wacher, aufmerksamer, der Kreislauf kommt in Schwung, man kommt mehr "in Schuss". Dies ähnelt der Wirkung eines Antidepressivums, weil man nun endlich in die Gänge kommt und umsetzen kann, was man im Kopf hat.

welche negativen Nebenwirkungen hast Du nun genau? Herzklopfen, Zittrigkeit, einen tiefen Blutzuckerspiegel? Hab ich das richtig verstanden?

wie ernährst Du Dich denn? Achtest Du auf vollwertige Ernährung? Hast Du Dich schon über Hypoglykämie informiert? Ich stell Dir unten noch etwas darüber ein. Wenn Du ein wenig darauf achtest, müsste es besser werden mit Deinem Zuckerspiegel. Falls nicht, gibt es auch Nahrungsergänzungen, zBsp. Chrom. Chrom ist oft auch in Basenmischungen vorhanden, dies wäre also eine Möglichkeit. Ich hab Chrom auch schon eine Weile hochdosiert eingenommen und konnte so eine Verbesserung erzielen. Wenn es aber auch ohne geht, ist es auch gut!

an Nahrungsergänzungsmitteln gibt es natürlich noch ganz viele, welche für Dich in Frage kommen könnten. Doch meine Devise ist heute: weniger ist mehr.

Omega 3 wird auch hoch angepriesen bei ADHS
OPC wird auch viel gelobt bei ADHS
Vitamin B-Komplex, wichtig bei KPU
Zink, wichtig bei KPU
Mangan, bei KPU (ist auch enthalten in Basenmischungen!)

ob man nun Zink und Vitamin-B-Komplex wirklich hochdosiert einnehmen soll, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Auf jeden Fall wird es von den KPU-Forschern so empfohlen, und ich hab selber fast 3 Jahre lang all diese Mittel eingenommen. Schulmediziner raten hingegen davon ab. So sagt jeder wieder etwas anderes und man muss seinen Weg selber finden.

weiter wirst Du hier auch noch ganz viele Tipps über Entgiftung erhalten (DMPS usw.).
 
Zuletzt bearbeitet:
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08.10.04
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hier was zum Blutzucker im Zusammenhang mit MPH:

Anleitung zur Reduzierung der Nebenwirkungen von Methylphenidat (Ritalin, Medikinet usw.) bei der Therapie des ADHS
20.02.2005 von www.ads-frauen.de/include.php?path=login

Anleitung zur Reduzierung der Nebenwirkungen von Methylphenidat (Ritalin, Medikinet usw.) bei der Therapie des ADHS
nach Dr. Simchen, Mainz

1. Kopfschmerzen

Als Nebenwirkung der Stimulanzientherapie sind sie oft Folge eines Glukose(Zucker)mangels bei zu geringer Nahrungszufuhr vor der Tabletteneinnahme. Methylphenidat regt das Frontalhirn und einige mit ihm zusammenarbeitende Basalganglien an, was im Positronen-Emmissions-Tomogramm (PET: computertomographische Messung der Aktivitätsverteilung im Gehirn) eindeutig und sehr beeindruckend zu sehen ist. Das bedeutet, dass der Glukoseverbrauch unter der Stimulanzienwirkung deutlich ansteigt und somit der Blutzuckerspiegel abfällt. Bei zu geringer Nahrungsaufnahme ist dann eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) mit Kopfschmerzen, Müdigkeit (Gähnen), Blässe, Schwindelgefühl und Zittrigkeit die Folge. Deshalb sollte auf ausreichende Nahrungszufuhr vor jeder Einnahme von Stimulanzien geachtet werden. Kommt es dennoch zu Kopfschmerzen, dann sollten alsbald als möglich oder besser noch sofort schnell verdauliche Kohlenhydrate, wie Traubenzucker, Bananen, glukosehaltige Fruchtsäfte, Süßigkeiten u.a. zugeführt werden zum schnellen Ausgleich des Glukosemangels im Blut. Damit lassen sich die Kopfschmerzen beseitigen, vorausgesetzt sie bestehen noch nicht über Stunden. Bestehen dagegen die Kopfschmerzen schon über einige Stunden auf Grund einer Hypoglykämie bei erhöhtem Glukoseverbrauch infolge Stimulanzienwirkung, dann haben sich bereits im Gehirn saure Stoffwechselzwischenprodukte gebildet, die nicht mehr so schnell beseitigt werden können. Es setzt nämlich bei erhöhter Hirntätigkeit und Glukosemangel ein Milchsäurestoffwechsel ein, dessen Zwischenprodukte intermittierend (zeitweise) zum leichten Hirnödem (vermehrter Flüssigkeitsgehalt im Gehirn) führen. Dieses Hirnödem löst durch seinen Druck auf die Hirnhäute, die der eigentliche Ort der Schmerzempfindlichkeit im Gehirn sind, die Kopfschmerzen aus.

Deshalb sollte auf eine ausreichende Nahrungsaufnahme während der Zeit der Stimulanzienwirkung geachtet werden. Lässt die Konzentration im Laufe des Schulvormittags trotz Methylphenidateinnahme am Morgen nach, so sollte nicht gleich eine weitere Tablette eingenommen, sondern erst etwas gegessen oder ein zuckerhaltiger Saft getrunken werden. Viele Kinder und Jugendliche mit Stimulanzieneinnahme vor Schulbeginn berichten: „Bemerke ich etwa nach der 4. Schulstunde ein Nachlassen der Konzentration, dann esse ich sofort. Danach kann ich mich wieder besser konzentrieren.“

Überhaupt kann bei zu niedrigem Blutzuckerspiegel das Methylphenidat nicht gut wirken, denn das Stirnhirn braucht Glukose, um arbeiten zu können. Hyperaktive Kinder verbrauchen schon wegen ihres großen Bewegungsdranges viel Glukose. Essen sie dann am Morgen sehr wenig (keine Zeit, keine Aufforderung zum gemeinsamen Frühstück, keinen Appetit), und auch in der Schule aus den gleichen Gründen nichts oder viel zu wenig, so kann es sehr schnell zur Hypoglykämie kommen, die aber vermieden werden sollte.



2. Erhöhung der Herzfrequenz (Tachykardie)

Methylphenidat regt den Nervus sympathicus (dem Bewusstsein und Willen entzogenes Nervensystem) an, so dass es häufig bei Beginn der Behandlung durch zu schnelles Titrieren (Bestimmung der notwendigen Dosis), bei besonderer Empfänglichkeit oder infolge zu hoher Dosierung zum Herzrasen kommt. Hier muss dann entsprechend gehandelt werden – langsamer titrieren oder die Dosis reduzieren. Übrigens tritt diese Erscheinung nur zu Anfang der Behandlung auf, später stellt sich der Körper auf die Dosis ein. Auch nach einer längeren Therapiepause braucht die Dosis nicht mehr so langsam auftitriert werden, sie wird in der vorher verabreichten Dosis meistens gut toleriert.

wobei ich nicht mit allem übereinstimme:

ich glaube eigentlich nicht, dass MPH den Zuckerverbrauch steigert, sondern ich glaube eher, dass gerade Kinder mit MPH (noch) schwierigere Esser werden, unter MPH appetitlos sind und wenn, dann nur Heisshunger nach Süssem haben... weil eben die letzte richtige Nahrungsaufnahme zu lange her ist.

ob das MPH weniger gut wirkt bei Unterzuckerung - keine Ahnung, kann schon sein. Ich glaube einfach, dass sich die Unterzuckerung in Form von Hyperaktivität, Zittrigkeit, Unruhe und evtl. Aggressionen ausdrückt. MPH kann ja auch nicht die Unterzuckerung wegzaubern, im Gegenteil, es verhindert ja den Appetit.

deshalb sollte unbedingt auf ausgewogene Ernährung geachtet werden - was gerade bei AD(H)S-Kids natürlich schwierig ist, aber kommen wir zurück zu Dir und Deiner Hypoglykämie:

hier ein Auszug aus Orthomedis, siehe Zitat unten:
Hypoglikämie

Streß setzt Blutzucker und Minerale frei

Bei jedem physischen oder psychischen Stress (d.h. Schmerz, Überanstrengung, Schwangerschaft, Angst, Trauer, Furcht) setzt die Nebenniere Adrenalin frei; dadurch wird die Blutzuckermenge erhöht, um die zum Verarbeiten des Stress benötigte zusätzliche Energie zur Verfügung zu stellen. Steht ein Mensch unter anhaltendem Stress, muss die Nebenniere laufend Adrenalin freisetzen. Schliesslich wird die Nebenniere durch den ständigen Bedarf erschöpft. Bei Belastung kann sie nicht mehr genügend Adrenalin produzieren und es kommt zur nahrungsbedingten Hypoglykämie.

Zucker liefert nur leere Kalorien ohne Minerale

Nichtnahrhafte Speisen ohne Spurenelemente üben einen unscheinbaren, aber komplexen und schädigenden Stress auf die Körperorgane aus, die den Glukosestoffwechsel steuern. Am schädlichsten sind die raffinierten Kohlenhydrate. Saccharose, der raffinierte Zucker in Backwaren, Süssigkeiten und der Zuckerdose, besteht aus einem Glukose- und einem Fruktosemolekül. Im Dünndarm spalten die Enzyme leicht die Bindung zwischen den zwei einfachen Zuckern, wenn Zucker aufgenommen wurde, so dass Glukose und Fruktose in den Blutstrom gelangen und dem Pankreas signalisieren, Bataillone von Insulinmolekülen auszuschütten. Weil das Insulin die Glukose rasch zu den Zellen transportiert, nimmt der Blutzuckerspiegel rasch wieder ab. Dieser Vorgang ist für die prompte vorübergehende Energielieferung durch zuckerhaltige Schokolade verantwortlich, was vielen so angenehm erscheint, aber auf die Dauer schädlich ist.

Leere Kalorien belasten Pankreas und Nebennieren

Wenn das Pankreas wiederholt gezwungen wird, grosse Glukosemengen (aus einer an raffinierten Zuckern reichen Kost) zu verarbeiten, wird es sensibilisiert und es kommt zur nahrungsbedingten Hypoglykämie. Jedesmal, wenn Glukose in das Blut gelangt, kommt es zu einer Überreaktion des Pankreas; es setzt zu viel Insulin frei, so dass die Zellen die Glukose in maximalem Tempo speichern und verbrauchen. Die Nebenniere, die den erforderlichen Blutzuckerspiegel konstanthalten soll, wird dadurch erschöpft. Nach einer Mahlzeit sinkt der Blutzucker unter den Nüchternblutzuckerwert, und der Organismus verlangt nach Zucker und löst die Symptome der nahrungsbedingten Hypoglykämie aus. Durch weitere Zuckerzufuhr werden die Symptome kurzfristig behoben, und viele Hypoglykämiker essen ständig kleine Mengen an Süssigkeiten ohne Mineralstoffe, wodurch die ursächliche Stoffwechselstörung nur noch verstärkt wird.

Zu viel Zucker

Der vermehrte Genuss raffinierter Kohlenhydrate (ohne Minerale) in den vergangenen 50-100 Jahren ist möglicherweise für die steigende Inzidenz der nahrungsbedingten Hypoglykämie in jüngerer Zeit verantwortlich. Im 19. Jahrhundert betrug der Pro-Kopf-Verbrauch in England, wo er gemessen wurde, nur 7 Pfund pro Person und Jahr. Heute verzehren die Menschen in den westlichen Ländern durchschnittlich 128 Pfund Zucker pro Jahr, und der Organismus hat sich bisher auf diese drastische Veränderung nicht eingestellt. Das Pankreas kann derartig enorme Zuckermengen nicht verarbeiten.

Mark Twain hat einmal gesagt, „das Geheimnis, im Leben Erfolg zu haben, bestehe darin, zu essen, was einem schmecke, und es die Nahrung im Inneren ausfechten zu lassen", jedoch stammt diese Äusserung aus einer Zeit, bevor die zuckerhaltigen Lebensmittel auf den Markt kamen. Heutzutage befriedigen die meisten Menschen ihr Verlangen nach Süssigkeiten mit raffinierten Kohlenhydraten, so dass die Nahrung es tatsächlich im Inneren ausficht, in vielen Fällen, indem sie einen Sieg über die glukoseregulatorischen Mechanismen erzielt. Medizinische Experten für Stoffwechselerkrankungen schätzen, dass mind. 10 Millionen Menschen in den USA (von rund 200 Millionen Amerikanern insgesamt) an nahrungsbedingter Hypoglykämie leiden.

Ein vom Senat eingesetzter Ausschuß empfiehlt Drosselung der Zuckerzufuhr

Der vom Senat eingesetzte Ausschuss hat nach der Beratung durch Ernährungswissenschaftler für die amerikanische Öffentlichkeit eine Herabsetzung des Zuckerverbrauchs um 45% gefordert. Das entspricht einem vorgesehenen Verbrauch von nur 1/6 Pfund pro Person und Tag im Vergleich zu der jetzigen erstaunlichen Menge von 1/3 Pfund pro Person und Tag. Zucker ist ein Streck- und Konservierungsmittel für Lebensmittel, so dass man sich kaum wundern muss, dass die Nahrungsmittelindustrie dem Ketchup fast 30% Zucker und den Hamburger-Zutaten und manchen Salatsossen 23% zusetzt. Eine bestimmte Firma hat in den wichtigen Tageszeitungen doppelseitige Anzeigen veröffentlicht, um diese Praxis zu verteidigen. Der Verbraucherbericht für März 1978 weist auf die zahlreichen Halbwahrheiten in den Anzeigen hin. Der informierte Hypoglykämie-Patient hat möglicherweise gelernt, zuckerhaltige Lebensmittel zu vermeiden, jedoch „produziert" die Lebensmittelindustrie viele weitere Hypoglykämie-Patienten, indem sie ihre zuckerhaltigen Lebensmittel an die arglose Bevölkerung verfüttert.

Symptome der nahrungsbedingten Hypoglykämie



Wenn Zellen die verfügbare Glukose so rasch utilisieren, daß der Organismus den ständigen Bedarf an zusätzlichem Brennstoff nicht decken kann, müssen die Zellen verhungern. Glukosemangel verändert die Hirnfunktion drastisch, weil die Hirnzellen keine Glukose speichern können und deshalb auf eine ständige Versorgung zur Energieerzeugung angewiesen sind. Ist der Zustand des Glukosemangels erreicht, ist das Gehirn weniger leistungsfähig und kann die lebenswichtigen Prozesse nicht länger zuverlässig steuern; dadurch werden physisches und psychisches Verhalten gestört. Bei den hypoglykämischen Erkrankungen wechseln physische und psychische Störungen je nach Schweregrad der Erkrankung und des betroffenen Patienten. Zu den psychischen Symptomen der nahrungsbedingten Hypoglykämie zählen Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Nervosität, Depression und Weinkrämpfe, Vertigo oder Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Schlaflosigkeit, geistige Verwirrung oder Vergesslichkeit, Unfähigkeit sich zu konzentrieren, Angstgefühle, Phobien, Wahrnehmungs-Störungen, destruktive Ausbrüche mit Aggressionen und Kopfschmerzen. Diese unspezifischen Symptome können bei zahlreichen Erkrankungen vorhanden sein, sprechen aber bei episodischem Auftreten in starkem Masse für eine Hypoglykämie; sie tritt als Nüchtern‑Hypoglykämie am späten Abend oder frühen Morgen auf, die nahrungsbedingte Hypoglykämie steht im direkten Zusammenhang zur Essenszeit und Zusammensetzung der letzten Mahlzeit.

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Niedriger Blutdruck and niedrige Körpertemperatur

Ein eindeutiges Merkmal der nahrungsbedingten Hypoglykämie sind niedriger Blutdruck und Hypothermie oder herabgesetzte Körpertemperatur. Hypoglykämiker klagen häufig über kalte Hände und Füsse, viele auch über kalten Schweiss. N. Freinkel (1972) und G. W. Molar (1974) haben Untersuchungen über die Hypothermie bei der im Labor ausgelösten Hypoglykämie angestellt und bei signifikanten Senkungen der Körpertemperatur Auftreten auch anderer hypoglykämischer Symptome nachgewiesen. Beide Ärzte führen dieses Phänomen auf den Einfluss des Glukosemangels auf die Hirnzellen zurück, da der Hypothalamus die Thermoregulation steuert. Zahlreiche Ärzte registrieren den niedrigen Blutdruck, beachten ihn aber nicht und sagen: „Sie werden niemals an hohem Blutdruck sterben!" Der normale Blutdruck gewährleistet, dass die Hände warm und der Geist wach Bind. Mangan steigert den Blutdruck bei zahlreichen Hypoglykämie-Patienten besteht ein Manganmangel.

Wie sieht die Zukunft bei nahrungsbedingter Hypoglykämie aus?

Für viele „durch Lebensgewohnheiten bedingte Erkrankungen" sind die Aussichten schlecht, für die nahrungsbedingte Hypoglykämie hingegen rosig. Die Erkrankung klingt schon ab, wenn man lediglich seine Lebensgewohnheiten ändert. Eine Umstellung auf die Ernährung eines Höhlenbewohners und tägliche körperliche Betätigung bringen nicht nur die Symptome zum Abklingen, sondern sämtliche Tests werden negativ -und zwar so, dass der Arzt im Krankenhaus möglicherweise erklärt: „Sehen Sie, Ihr Glukosetoleranztest ist normal, Sie haben niemals an der mysteriösen Krankheit gelitten, die man als nahrungsbedingte Hypoglykämie bezeichnet. Sie sollten es besser wissen, denn Sie haben sich ja selbst geheilt, indem Sie Nahrung mit natürlichen Mineralstoffen zu sich genommen haben, indem sie sich an eine entsprechende Mineral- und Vitaminsubstitution gehalten haben und indem Sie sich täglich so viel wie möglich körperlich betätigt haben."
 
regulat-pro-immune
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02.03.04
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@elfe: ich fand das jetzt sehr interessant und es hat mir einiges meiner eigenen symptome erklärt. ich nehme ein antidepressivum, welches aus einem teil von ritalin besteht. und jedesmal, wenn ich nicht ausreichend esse, habe ich spätestens um 16h einen schlimmen blutzuckersturz. das hab ich erst, seit ich das AD nehme. es ist eigentlich auch bekannt, dass hirn stimulierende substanzen den zuckerverbrauch steigern, da das gehirn schon bei normaler tätigkeit bis zu 100g zucker täglich verbraucht. das ist eine menge, wenn man sich z.b. zuckerfrei ernährt, weil man diabetiker ist oder einen darmpilz hat.

lg
alanis
 
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08.10.04
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ja, und wenn es nun so ist, dass das Hirn mehr Zucker braucht, umso wichtiger ist es dann auch, dass man auf ausgewogene Vollwert-Ernährung achtet. Also keine einfachen Zucker, auch keine versteckten Zucker wie Müesliriegel, gezuckerte Joghurte usw. Sondern zBsp. eher ein Vollkornbrot mit Schinken und Gurke als Zwischenmahlzeit.

Es ist wichtig, den Zuckerspiegel konstant aufrecht zu erhalten. Mit Traubenzucker schiesst der Zuckerspiegel im Blut ganz kurz nach oben, dabei wird vom Körper viel Insulin ausgeschüttet, was dann wieder zu einem tiefen Blutzucker führt. Ein Teufelskreis.
 
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14.01.04
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Elfe zustimme und dazu noch den Darmpilz bekäpfen und darmflora aufbauen. Das hilft den gehirn doppelt, einerseits wegen dem Zucker und andererseits wil es nicht mehr nit toxischen belastungen der Stoffwecshelprodukte des Candida belastet wird.

Aber zurück zu Tyrosin - Phenylalanin:
Ist sehr interessant, weisas jemand noch mehr zu dem Thema im Zusammenhang mit dem Gehirn, ADS etc???
 
Themenstarter
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19.09.07
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Vielen Dank Elfe, für die ausführliche Antwort :)

Das Problem ist nur, die Umstellung klappt einfach nicht.
Wenn ich mich nur von Vollwertprodukten ernähre, habe ich den Eindruck ständig unterzuckert zu sein.
Selbst wenn ich morgens Haferflocken esse (sie wurden irgendwo mal empfohlen, bei Hypoglykämie), habe ich meist nach einer Stunde schon wieder Hunger und Schwindelig / Kalt wird mir auch schnell.

Es geht doch eigentlich um den Unterschied zu Einfach- und Mehrfachzucker (wenn ich das richtig versandenen habe?),
Produkte mit Mehfrachzucker sollen länger anhalten, weil sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben (welcher dann schnell wieder abfällt),
könnte es aber sein, das mein Körper mit Mehrfachzucker nichts anfangen kann?
Vielleicht nicht "aufspalten" / verwerten oder speichern?
 
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14.01.04
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Hallo Träumerin

Könnte sein das Candida in Dir den zucker auffrisst.
Schau mal unter Candida hier im WIKI, ob Du darunter leidest.
Speziell wie ist dein Stuhlgang?

iM WEITEREN WENN ICH EINE mAILADRESSE HABE, KANN ICH dIR EINEN fRAGEBOGEN ZUSTELLEN. aUGFGRUND DER ANTWORTEN DANN MEHR SAGEN
 
regulat-pro-immune
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19.09.07
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Beat,

du erkennst wahrscheinlich gerade meinen Nicknamen nicht,
aber ich hatte dir ja schon meine Symptome geschildert und den Fragebogen ausgefüllt. (Vielen Dank nochmal!)
Mittler Weile ist das Test Kit von Labbio gekommen und ich werde morgen die Porphyrin und Kryptopyrrole Test abschicken.

Ich habe gerade noch mal meine Unterlagen durchgeguckt, und ich bin auf ein alte Stuhluntersuchungsergebnis gestoßen, bei der vereinzelt Candida Albicans gefunden wurde. (Vor einem Jahr).

Es wird nur ziemlich schwierig werden auf Gluten, Gasein und Zucker/Stärke zu verzichten...

Da ich ja auch einiges an Obst und Gemüse sowie Nüsse, nicht essen darf.

Fehlen einem dann nicht vor allem die Balaststoffe, welche ja für die Verdauung wichtig sind?
 
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14.01.04
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Hallo Träumerin

Ja, habe Dich vorher nicht erkannt.
Candida im Stuhl ist schon interessant und sagt genug aus.
Balaststoffe kannst Du Dir in Vollreis, Hirse, Quinoa etc holen.
Wenn u nicht alles aufs mal schaffst, dann zuerst candida behandeln (Zucker einschräänken) dann milch, dann Gluten, nebst dem das Du jetzt (kann sich danmach ändern) ganz sicher nicht essen darfst

Bin auf Testergebnisse gespannt

LG
Beat
 
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08.10.04
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Die Idee mit dem Pilz könnte durchaus stimmen. Warum Dein Blutzuckerspiegel ansonsten nicht konstant gehalten werden kann, kann ich Dir auch nicht konkreter sagen.

Eine Möglichkeit wäre Chrom einzunehmen, dies ist aber im Prinzip auch nur Symptombekämpfung.

Bei einer Diät würde ich persönlich nicht alles aufs mal beginnen. Eine Zuckerdiät müsste eigentlich schon einiges bewirken, und da müsste doch Obst und Gemüse trotzdem noch drinliegen...

Gleichzeitig noch auf Gluten und Casein zu verzichten, halte ich schon für sehr schwierig, und die Gefahr einer Unterversorgung mit Vitaminen und Spurenelementen ist dann hoch. Was ja wieder kontraproduktiv ist.

Wenn Du am Morgen diese Haferflocken isst, was isst Du noch dazu? Ich persönlich täte noch Früchte, Naturjoghurt, Weizenkeime und zBsp. gemahlene Mandeln druntermischen. Einfach ein richtig herzhaftes Frühstück!
 
Themenstarter
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19.09.07
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Das Problem ist,
ich reagiere allergisch auf Kern-/Steinobst (aber auch Erdbeeren), (sowie verschiedene Gemüsesorten.. gestern mußte ich feststellen das ich plötzlich sogar auf Karotten allergisch reagiere..es wird immer schlimmer.) Sowie fast alle Nusssorten.

Dann wurde ich mal auf diese "verzögerten" Allergien getestet (die richtige Bezeichnung fällt mir gerade nicht ein),
da kam raus das ich neben den anderen "sofort" Allergien, auch noch auf
Bananen,Soja, Mandeln (konnte ich bis dahin essen), Casein reagiere.

Da ich kaum Obst und Nüsse vertrage habe ich besonders viel Bananen und Mandeln (sind ja in vielen Süßigkeiten) gegessen.

Bei Casein war der Wert nicht ganz so hoch, weshalb die Ärztin meinte ich solle besser nicht auch noch darauf verzichten.

Weshalb ich es ehrlich gesagt auch wieder verdrängt habe.

Allerdings trinke ich sowieso weder Milch noch esse ich Yoghurt oder Quark.

Dafür bin ich ziemlich inkonsequent bei Milchschockolade, Sahnesoßen, Yogurtdressings und Kräuter-Frischkäse. :)

Milch und Quark/Yoghurt pur vertrage ich allerdings auch nicht. Da grummelt es mir sofort im Bauch und er ist den ganzen Tag gebläht.
Weshalb mir der Verzicht nicht so schwer fällt.
(Eine Laktose Intoleranz habe ich allerdings nicht)

Deshalb habe ich die Haferflocken nur mit Wasser (oder auch mal Saft..ist aber nicht so mein Fall),
einem kleinen Schuss Agavensaft (Sirup) und Rosinen gegessen.

Ich habe schon seit 3 Jahren keinen Haushaltszucker mehr Zuhause, zum süßen nehme ich immer den Agavensaft von Alnatura (ich bilde mir ein das dies besser ist als "nur" Zucker.. und ich mag das Aroma), allerdings bin ich, wie schon sagt, bei den Süßigkeiten und Fertiggebäck total inkonsequent.
(Ich weiß, da kann man nur mit dem Kopf schütteln)

Ich habe im Schrank noch einen Hypoallergenen Hirsebrei (Pulver) stehen,
vielleicht probiere ich den nochmal aus.
Allerdings schmecken die mit Wasser angerührten Sachen ja nie so besonders.. Als ich ihn das letzte mal probiert habe, habe ich ihn mit Zimt "gewürzt", das war auch ganz ok, aber auf Dauer..

Übrigens habe ich gerade gelesen das Tyrosin vor allem in Casein vorkommt.
Dann müßten alle Menschen die auf Casein oder Milch ansich , verzichten, ja automatisch mit dieser Aminosäure unterversorgt sein?
 
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02.03.04
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Das Problem ist nur, die Umstellung klappt einfach nicht.
Wenn ich mich nur von Vollwertprodukten ernähre, habe ich den Eindruck ständig unterzuckert zu sein.
Selbst wenn ich morgens Haferflocken esse (sie wurden irgendwo mal empfohlen, bei Hypoglykämie), habe ich meist nach einer Stunde schon wieder Hunger und Schwindelig / Kalt wird mir auch schnell.
genau das problem hab ich auch. wenn ich kein süßes stückchen, nutella- oder marmeladenbrot krieg, dann kommt unweigerlich das aus.
natürlich hängt das auch mit dem candida zusammen. wer soviel süßes ist, kommt kaum am candida vorbei. aber es ist ja auch so, dass beim versuch, den candida auszuhungern, in dem man den zucker weglässt, sich der pilz glucose aus dem blut holt. genau wie das medikament. also hat man das problem gleich doppelt, das macht die umstellung so schwierig m.e.
 
regulat-pro-immune
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19.09.07
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Was mir gerade wieder einfällt.
Unter HPU/KPU habe ich gelesen das ein Mangan-mangel dazu führen kann das der Darm Fructose nicht gut verwerten/verdauen kann, und dies hätte wiederrum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck.

Aber für die Pilzdiät und den Blutzuckerspiegel müßte es doch eine Lösung geben..
 
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14.01.04
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Hallo Träumerin

Den Test den Du gemacht hast ist wahrscheinlich ein IgG Test. Zunahme von Unverträglichkeiten kommt meist durch den Candida Pilz. Er macht den Darm durchlässig und verhindert die Enzymproduktion und gewisse Vitalstoffverwertungen zB B6.
Empfehle Dir sehr eine Antipilzkur mit Caprylsäure (nebst der Zuckerarmen Diät) wie im WIKI hier unter Candida beschrieben. Meiden würde ich in erster Linie noch alles milchige, in zweiter Linie auf das was Du reagierst.

Wenn Du Zucker zu Dir nehmen willst,, nimm es in Form von Früchten die Du verträgst und zwar VOR dem Essen bzw zwischendurch. Wenn Du keine Fruccht verträgst, dann nimm ein klein wenig Honig. Wenn Du auch dies nicht verträgst, dann nimm Kohlenhydrate die wandeln sich in Zucker um. Wenn Du genug Caprylsäure nimmst (2gr/Tag), sollte der Pilz trotzdem weggehen.

Vielleicht wäre der Test auf Mangan auch nicht schlecht
 
Themenstarter
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19.09.07
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Sind Rosinen als "Zuckerquelle" empfehlenswert?

Und dieser Test auf Mangan, ist das ein Bluttest den man beim Arzt machen muß?

Mit der Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen möchte ich ja erstmal den KPU Test abwarten...wobei letztendlich wird es wahrscheinlich sowieso darauf hinauslaufen das ich die ganzen Vitamine erstmal (bis hoffentlich die nahrungsumstellung greift) in irgendeiner form einnehmen muss, also B6(B3, MB12 sowieso) Magnesium, Zink, Mangan etc..
 
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14.01.04
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Noch besser wären Trauben ungetrocknet. Getrocknete haben einen sseeeehr hohen Zuckergehalt

Leider weiss ich nicht, welcher Mangantest der beste ist.
Denke die Einnahme der erwähnten Stoffe wird nützlich sein.
Gegen den Candida kannst Du ja sofort angehen (gemäss WIKI)
 
Themenstarter
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19.09.07
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Kann ich Caprylsäure in der Apotheke kaufen (Gibts das als Pulver, Tropfen?) oder würdest du ein bestimmtes Mittel empfehlen?

Was mir auch schon länger durch den Kopf geht,
bei meinen Nahrungsmittel "Sofort"-Allergien, reagiere ich nicht allergisch wenn ich Gemüse/Obst länger koche (ein Arzt meinte mal das würde an der Hitze-instabilität liegen, allerdings gehen damit natürlich auch die Nährstoffe verloren),
so kann ich dann wenigstens Tomatensoße essen, wenn ich schon keine Tomaten vertrage.

Dann kam bei dem IgG Test allerdings auch eine "verzögerte" Allergie auf Tomaten raus. Ich habe die Ärztin damals gefragt ob ich nur rohe oder auch gekochte Tomaten auslassen soll, daraufhin meinte sie, sie wüßte es nicht und ich solle am besten auf beides verzichten (was mir nicht gerade leicht fällt..).

Trifft diese Instabilität der Eiweiße auf die ich allergisch reagiere nicht allgemein zu?
 
regulat-pro-immune
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14.01.04
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9.084
Caprylsäure ist zu billig, Apotheken haben es meist nicht. Im Netz gibbt es aber viele Anbieter. Sind immer Tabletten.

Sobald die Eiweisse erhitzt (> ca 45°C Kerntemperatur lange genug, werden sie immer verändert) oder sonst verändert werden, kann auch der Körper anders darauf reagieren. Es ist also möglich, dass Du es erhitzt besser verträgst. Wenn das bei Dir so ist, würde ich es ausnützen dh probieren welche Eisweisse Du so verträgst. Milch(produkte) würde ich aber sein lassen!
Achtung bei Histamin hat die Erhitzuung glaube ich auch einen Einfluss. Frag da sonst in diesem Thread oder direkt Uta an
 
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