Phänomen Wünschelrute

Malve

Auf dem Internationalen Kongress "Schwingungswelten" auf Schloss Weikersheim wurde über die unterschiedlichsten Aspekte der Radiäesthesie informiert. In diesem Zusammenhang gibt das Magazin info3 einen Überblick über die Geschichte des Phänomens Wünschelrute:

Der Ursprung der Wünschelrute liegt in geheimnisvollem Dunkel und ist so geheimnisvoll wie sie selber. Wahrsagerinnen, Seher und Schamanen beherrschten einst die Kunst mit ihr umzugehen, Zauberer, Hexen und Weise, ja sogar Monarchen. Ein altes Flachrelief aus der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) zeigt den chinesischen Kaiser Ta Yü. In seiner Hand hält der Begründer der Hsia-Dynastie (2100 bis 1600 v. Chr.) einen eigenartig gegabelten Gegenstand. Die älteste Darstellung einer Wünschelrute? Die Relief-Inschrift jedenfalls scheint darauf hinzudeuten, dass der Monarch mit dem Auffinden unterirdischer Wasserläufe durchaus vertraut war. „Yü aus der Hsia-Dynastie war ein Meister in der Wissenschaft von der Erde und den Dingen, die sich auf Wasseradern und Quellen bezogen. Er war mit dem Yin-Prinzip vertraut und baute auch Dämme, wenn es erforderlich war.“ In einem Erlass befahl der Kaiser seinen Untertanen, den Baugrund vor Errichtung eines Hauses genauestens absuchen zu lassen – nach „bösen Erddämonen“. Ungünstige Plätze sollten nicht bebaut werden, um Schaden von der Bevölkerung abzuhalten.

Im alten China war der Glaube an die Existenz verborgener Wasseradern und Kanäle im Erdinnern weitverbreitet: ein Nachklang alter atlantischer Mysterienweisheit. Wie der menschliche Körper mit seinen Blutbahnen und Meridianen, die in der Akupunktur eine wichtige Rolle spielen, galt auch die Erde nicht als leblose Masse, sondern als ein lebendiges, beseeltes Wesen. So spricht ein gewisser Chen Ssu-Hsiao im 14. Jahrhundert von der Analogie zwischen Erde und Mensch, zwischen Makro- und Mikrokosmos. „Unter der Erdoberfläche gibt es wechselnde Schichten von Erde und Felsen einerseits und fließenden Quellwassern andererseits. Unter diesen Schichten liegen Gaslager, die in Zehntausenden von Verzweigungen, Adern und fadenartigen Öffnungen ausgebreitet sind... Der Körper der Erde ist wie der eines menschlichen Wesens“. „Die normalen Menschen“, so der Gelehrte weiter, „welche die sinnvoll angeordneten Adern und Gefäße ihres Körpers nicht sehen, halten diesen für einen Klumpen von festem Fleisch. So sehen sie auch die Adern und Gefäße nicht, die in einer sinnvollen Ordnung unter der Erdoberfläche verlaufen. Daher glauben sie, die Erde sei nur eine einförmige Masse“.

Doch „Adern der Erde“, unterirdische Wasserströme oder Erzgänge spielten nicht nur im Reich der Mitte und in der chinesischen Geomantie (= Erdwahrsagekunst), dem „Feng Shui“, eine Rolle, sondern auch in Europa. Die Wünschelrute stand dabei häufig im Mittelpunkt und hinterließ auch in der Sprache ihre Spuren. Spuren, die in althochdeutschen Worten wie „uunschiligarta“ oder „uunskilgartel“ ihren Niederschlag gefunden haben und auch im Wort „hasilriuta“ auftauchen, der „Haselrute“, also einem von einem Haselnussstrauch abgeschnittenen, gabelförmigen Ast. Der mittelhochdeutsche Dichter Konrad von Würzburg behauptet von der schönen Helena, sie sei „aufrecht und gerade im Gang, lieblich wie eine wunschelgerta“. Und im Nachlassverzeichnis von Mathis Nithart, dem Schöpfer des Isenheimer Altars und besser unter dem Namen Mathias Grünewald bekannt, wird neben Zirkeln, „alchymischem Grün“ und Reibsteinen auch ein Futteral mit vier „winnsel Ruden“ erwähnt. Ein Hinweis darauf, dass der Künstler, der auch als Brunnenbauer tätig war, bei seiner Arbeit Wünschelruten verwendete?

Heute käme niemand mehr auf die Idee, den Gang einer schönen Frau mit einer Wünschelrute zu vergleichen. Doch auch in unserer Zeit beschäftigt das „magische Reis“ wieder verstärkt die Phantasie. „Radiästheten“ (auch: „Radiaestheten“ oder „Radiästhesisten“) nennen sich die Wünschelrutengänger inzwischen. „Strahlenfühlige“. Wer in diese mysteriöse Kunst eingeführt werden möchte, muss aber keine brodelnde Hexenküche aufsuchen, sondern kann bei diversen Ausbildungsinstituten Seminare belegen, um sich sachkundig zu machen. Etwa bei „axis mundi“, der von Hans-Jörg Müller geleiteten „Europäischen Akademie für Geomantie & Lebensraumkultur“, einer Einrichtung, die kürzlich im Schloss Weikersheim den Internationalen Radiästhesie-Kongress „Schwingungswelten“ durchgeführt hat. Ein passender Ort für eine derartige Veranstaltung, hatten sich doch die früheren Besitzer im Schloss mit alchemistischen Studien schon einen Namen gemacht. Die gut besuchte Tagung in den Schlossorangerien beschäftigte sich mit schädlichen Strahlen am Arbeits- und Schlafplatz ebenso wie mit Planetenlinien und Einstrahlpunkten ätherischer Herkunft, der umstrittenen Welt der Gitternetze, der heiligen Geometrie, der Baukunst, Formen- und Symbolresonanz sowie mit der historischen Radiästhesie (siehe auch Interview mit Hans-Jörg Müller). Vorträge, Ausstellungen, Diskussionsrunden und Exkursionen setzten dabei interessante Akzente.

Siegfried Prumbach nahm in seinem Vortrag „Hinter Gittern – Radiästhesie und Bewusstsein“ verschiedene radiästhetische Gittersysteme kritisch unter die Lupe. „Globalnetzgitter“ oder „Diagonalnetzgitter“, die nach Auffassung mancher Radiästheten in den Haupt- und Zwischenhimmelsrichtungen regelmäßig den gesamten Erdball in bestimmten Abständen unsichtbar umspannen und vor allem an ihren Schnittpunkten unliebsame Störzonen bilden – mit negativen Folgen für die Gesundheit, führte der Redner vor allem auf entsprechende Denkschablonen von Rutengängern zurück. Bei den gemuteten Feldern handle es sich allenfalls um kleinräumige Phänomene, die mit geologischen Verwerfungen einhergingen oder auch ein Erbe der Römer seien. Denn die römische Landvermessung, so Prumbach weiter, sei streng rechtwinklig gewesen und in allen eroberten Gebieten u. a. beim Straßenbau angewendet worden. Im Bereich der Limburgischen Niederlande liege zum Beispiel das von den Römern ausgemessene Raster genau in den Zwischenhimmelsrichtungen und stimme so mit dem großen Diagonalgitter überein. Manchmal sei die Wirklichkeit eben weitaus komplexer und dynamischer, als angenommen, lautete das Resümee des Redners.

Die Architektin Alexandra Dylla präsentierte in Weikersheim ihre Erfahrungen mit geomantisch geplanten Siedlungen, die sie – in indianischer Tradition – nach „Gesprächen mit der Erde“ und deren Elementarwesen entwirft. Oft würden allerdings die auf diese Weise entstandenen Bebauungspläne aus Profitinteresse und Engstirnigkeit von den Auftraggebern wieder verwässert. Aber zumindest sei in dieser Richtung ein Anfang gemacht und der Dialog mit den Wesen der Erde begonnen worden.

Kleine Ausflüge beim Weikersheimer „Schwingunsgwelten“-Kongress führten zu versteckten „Kraftplätzen“ im Walde, aber auch zu romanischen Achteck-Kirchen, die auf heute noch mutbaren geomantisch signifikanten Strukturen errichtet wurden. Gotteshaus, Marktplatz, Schloss und Park in Weikersheim selber – davon konnten sich Kursteilnehmer in persönlichen Übungen überzeugen – sind nach Meinung von Hans-Jörg Müller auf so genannten „Leylines“ gebaut worden. Ein Begriff, den der Engländer Alfred Watkins einst geprägt hat, als er die geradlinige Ausrichtung von prähistorischen Wegen bemerkte und feststellte, dass auf diesen Linien oft Dolmen, Kirchen oder Orte mit der Endung „-ley“ lagen. Heute werden Leylines als feinstoffliche, vitalenergetische Bahnen interpretiert, die von Bergspornen ausgehen oder auch andere, z. B. ätherische Ursprünge haben. Manche halten diese geomantischen Zonen aber auch für Verbindungslinien zwischen verschiedenen, miteinander in Resonanz befindlichen Gebäuden. Denkbar, dass etwa bei Kirchenneugründungen durch Gebete und gleiche Maße wie bei der Mutterkirche früher unsichtbare Verbindungen entstanden, feine Ströme, die von Sensitiven immer noch wahrnehmbar sind. Zumindest scheinen alte Gotteshäuser oft auf energiegeladenen Plätzen gebaut worden zu sein. Denn wie sonst ist es zu erklären, das überall in Deutschland an historischen Kirchen so genannte „Wetzsteine“ zu finden sind? Deren Rillen dienten nicht – wie irrtümlich angenommen – dazu, stumpfe Schwerter zu schleifen, sondern entstanden, als Bürger mit Löffeln an den Steinen kratzten, um heilkräftiges Pulver gegen die Pest oder andere Krankheiten zu erhalten, da die Steine eben durch Vitalkräfte aufgeladen waren. Heute werden allerdings diese Kratzspuren an den Kirchen oft aus Unkenntnis wieder zugekleistert. Ein auf radiästhetischen Ursachen basierendes volkstümliches Wissen gerät auf diese Weise immer mehr in Vergessenheit.
www.info3.de/ycms/printartikel_1763.shtml

Malve
 
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wundermittel
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Danke Malve für den Beitrag. Was meiner Ansicht zuwenig durchkommt ist, dass die Rute lediglich ein Anzeigeinstrument ist, auch wenn sie H3-Antenne oder wie auch immer heisst. Die wirkliche Antenne ist immer der Rutengeher selber.

Phil
 
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Malve

Hallo Phil,

ich stimme Dir zu - die Rute ist immer nur ein Hilfsmittel; eine gute Messung steht und fällt mit dem Rutengeher selbst - je nach seinen Fähigkeiten.
Eine Wünschelrute - oder eine Antenne - funktioniert nur, wenn sie mit dem Körper/Organismus eines Menschen in Verbindung steht. Es wird also nicht möglich sein, eine Antenne z.B. auf einem "neutralen" Gerät anzubringen und dann eine Reaktion zu erwarten. Es gehört ein Mensch dazu, der mit Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit an die Sache herangeht.

Liebe Grüsse,
Malve
 
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regulat-pro-immune
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25.01.05
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Grüss euch,
im Rahmen unseres Vereinsprogrammes bieten wir jedes Jahr einen Pendel/Rutenkurs für Anfänger an. Mir ist dieses Jahr der 3. Part zugefallen: Gitternetze. Teufel auch, es ist nicht mein Thema, habe wieder mal nicht nein sagen können (man kann ja nicht so sein) und so kam's denn, wie's kommen musste. Wohl hatte ich schön gestaltete und inhaltlich stimmige Unterrichtsmaterialien zusammengestellt, nur, mit dem lehren... also es harzte und ich kannte mich selber nicht wieder.

Dennoch, die Kursteilnehmer blieben länger als sonst, zeigten auch kaum Zeichen von Müdigkeit, denn ihre Aufmerksamkeit galt nicht mehr diesen ganzen Gitternetzen, sondern dem Thema, wie beobachtet man die energetischen Qualitäten eines Raumes, wie testet man, ob eine Person auf Reizzonen reagiert usw. Ganz ohne Gitternetze sondern nur anhand dessen wo was ist wo wer drauf in Resonanz ist. An jenem Abend war es offensichtlich: eine ganzheitliche Herangehens- und Betrachtungsweise liess die Menschen weitaus aufmerksamer sein, als eine an einer rechtwinkligen analytischen Vorstellungswelt verhaftete Vorgehensweise.

Quintessenz: Ich werde künftig wieder vermehrt das an die Kursteilnehmer weitergeben, mit dem ich selber arbeite und das ich selber erfahren haben und das sich auch bewährt hat und weiterhin zu bewähren scheint.

herzlichst - Phil
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Was für eine köstliche Prof.-Bienlein-Zeichnung, Phil.
Ich denke, Du hast da eine sehr wichtige Erfahrung gemacht.

Grüsse,
Uta
 
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Hallo zusammen

Stimme nicht zu, dass es primär der Rutengänger ist.
Die Informationen kommen von wo, das sieht man auch dadurch, wer sich damit beschäftigt hat. Wahrsagerinnen, Seher und Schamanen beherrschten einst die Kunst mit ihr umzugehen, Zauberer, Hexen
Klar kann man dies "lernen" wenn man sich der Informationsquelle zur verfügung stellt, kann sie durch einem wirken. Da man die Infoquelle nicht kennt ist es wie bei einem medikament das man nicht kennt, die nebenwirkungen kennt man auch nicht, aber sie sind da, auch wenn man diese nicht sehen kann oder will.
 
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25.01.05
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Lieber Beat,

praktizierst Du selber, dass Du Dich so dezidiert darüber äussern kannst? Hast Du diesbezüglich eigne konkrete Erfahrungen? Sagt Dir OM CM IM etwas? Wirst Du von armen Seelen, Polergeistern oder gar Dämonen gepiesackt? Bleiben bei Dir zuhause die Uhren stehen und wackeln die Stühle. :idee:

Mit all diesen Ängsten und Schuldgefühlen, von denen Du immer wieder berichtest, reichlich ausgestattet, müsstest Du eigentlich erste Wahl für all diese jenseitigen Ungeheuer sein! :D

Phil :rolleyes:
 
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Hallo Phil

Bist Du Gegner von Amalgam und wenn ja, tust Du dies rein? Findest Du Blausäure giftig und wenn ja hast Du Erfahrung mit dem Trinken von der?

Wirst Du von armen Seelen, Polergeistern oder gar Dämonen gepiesackt? Bleiben bei Dir zuhause die Uhren stehen und wackeln die Stühle.
Nein, auch wenn ich so ähnliche auch persönliche Erfahrungen hatte und möchte das es so bleibt wie es jetzt ist.

Mit all diesen Ängsten und Schuldgefühlen, von denen Du immer wieder berichtest, reichlich ausgestattet,
Habe weder Ängste wie Du auch keine Ängste vor Blausäure hast
 
regulat-pro-immune
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25.01.05
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Beat, Du verstehst es vortrefflich Äpfel und Birnen zu vermischen. Wenn ich Dir eine Runterhaue, ist es dann dasselbe, wie wenn Du glaubst, ein kleines Teufelchen würde Dich pisaken?

Dein HERR hat es wohl verstanden in "Bildern" zu reden. Warum nimmst Du Dir diesbezüglich kein Vorbild an IHM? Seine Gleichnisse scheinen mir nicht an den "Haaren herbeigezogen" zu sein, im Gegensatz zu einigen von Deinen, oder täusche ich mich da vielleicht?

Und, ich kann wohl zwischen Amalgam, Blausäure (grobstofflich) und feinstofflichen Dingen unterscheiden. Also bitte, bleib des Niveaus der Diskussion willen auf dem Boden. :) Daher nochmals, hast Du konkrete eigene Erfahrungen beispielsweise mit Radiästhesie? Ich halte mich im Übrigen nicht fur einen allwissenden und alleskönnenden Pendler und Rutengänger, sondern tue das zu was ich zu tun hingeführt werde mit der passenden Demut, Achtsamkeit und dem stimmigen Respekt zum Wohle des Allganzen.

Weitere "Betriebsgeheimnisse" werden hier nicht geäussert. :zwinkern:

herzlichst - Phil
 
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14.01.04
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Hallo Phil

Beat, Du verstehst es vortrefflich Äpfel und Birnen zu vermischen. Wenn ich Dir eine Runterhaue, ist es dann dasselbe, wie wenn Du glaubst, ein kleines Teufelchen würde Dich pisaken?
Mein Vergleich galt als Gleichnis um die Antworten auf Deine Fragen auch zu begründen.

Dein HERR hat es wohl verstanden in "Bildern" zu reden. Warum nimmst Du Dir diesbezüglich kein Vorbild an IHM? Seine Gleichnisse scheinen mir nicht an den "Haaren herbeigezogen" zu sein, im Gegensatz zu einigen von Deinen, oder täusche ich mich da vielleicht?
Ich bin nicht so gut wie ER :). Ob Du Dich täuscht weiss ich nicht, ich fand das Gleichnis so schlecht nicht, Du fandest es schlecht, weiss nicht ob es eine objektive Antwiort darauf gibt. Wichtig ist für mich das Du verstehst was ich meinte, auch wenn ich es schlecht gesagt haben sollte.

Und, ich kann wohl zwischen Amalgam, Blausäure (grobstofflich) und feinstofflichen Dingen unterscheiden.
Natürlich, wie gesagt, es war ein Vergleich. Geld und Talente sind auch eine andere Ebene und Jesus konnte damit ein gleichnis vom Materiellen ins geistliche darstellen.
Mir ist es halt nicht so gelungen.

hast Du konkrete eigene Erfahrungen beispielsweise mit Radiästhesie?Nein und weiso weisst du ja jetzt, oder?

Ich halte mich im Übrigen nicht fur einen allwissenden und alleskönnenden Pendler und Rutengänger, sondern tue das zu was ich zu tun hingeführt werde
Oh denke das weiss ich und achte Dich als Person auch entsprechend sehr. Aber wer Dich bewusst oder unbewusst "zum tun hinführt" das ist die entscheidende Frage.

zum Wohle des Allganzen.
Wer oder was ist das? Bis du Dir da sicher) Und wenn ja kennst Du ES/ER persönilch?
 
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25.01.05
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Grüess euch,

heute war ich mit einer kleinen Gruppe Kursteilnehmern für eine Geländeübung unterwegs: Gitternetze, Verwerfungen und Wasseradern vor Ort aufspüren. Dazu gehört auch die Beobachtung des Geländes und des Pflanzenwuchses.

Wir waren also zu viert unterwegs. Die erste Wasserader war in diesem Gelände schnell gefunden. Gut sichtbar waren auch zwei Obstbäume, der eine mit Schrägwuchs, der andere mit Drehwuchs. Vom Standort auf dem Weg war es eigentlich klar: Wir stehen auf einer Wasserader und die kommt aus der Richtung der beiden Bäume! Falsch: Bei der Testung vor Ort zeigte sich, dass der Schrägwuchs bei einer Wasserader steht, die aber in einer ganz anderen Richtung verläuft, der Drehwuchs hingegen auf einem 10-m-Benker.Gitternetz-Linie. Ein energetische Verbindung der beiden Bäume bezüglich Gitternetz oder Wasserader konnte nicht beobachtet werden.

Ich bin froh, dass Anfänger bereits eine solche Erfahrung machen konnten: Es ist selten das, wonach es auf den ersten Blick ausschaut.

Denn, hätten wir uns aus einer anderen Richtung dem Platz genähert, hätte sich uns ein anderes Bild präsentiert.

Ich denke, dies gilt nicht alleine für die Pendlerei. Deshalb, es lohnt sich die Dinge aus unterschiedlicher Warte zu betrachten, will man sich ein eingermassen vollständiges Bild machen können.

herzlichst - Phil :)
 
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14.06.09
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Kammerflimmern, letztlich Amputation des Armes, Nahtoderfahrung nach Wünschelrutengehen

 
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