Persönliche Erfahrungen mit der Quecksilberausleitung

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Ich würde hier gerne einmal kurz meine Ausleitungserfahrungen niederschreiben.

Ich habe jetzt schon mehrere Jahre ausgeleitet und schreibe mal eine kurze Zusammenfassung von meinen Beobachtungen und Erfahrungen und Veränderungen die ich nach dem Austauschen meiner Amalgamfüllungen und einer anschliessenden Entgiftung hatte.

Vor der Amalgamsanierung war mein Gesundheitszustand wirklich schlecht. Man kann ohne weiteres sagen jeder Tag war eine Qual und es ging Jahr für Jahr bergab. Vor allem das Nervensystem war stark betroffen. Das beste Wort um den Zustand zu beschreiben war: Albtraum. Ich möchte jetzt meine Beschwerden nicht genauer beschreiben. Die Beschwerden die eine chronische Quecksilbervergiftung verursacht kann man überall nachlesen und ich hatte die meisten Symptome davon.

Nach der geschützten Amalgamentfernung merkte ich eine schlagartige Besserung. Ich fühlte mich ruhiger und klarer als vorher. Meine Laune war innerhalb von ein paar Wochen besser. Die nervliche Überreizung wurde besser. Hatte mehr Energie. Also schon alleine durch die Amalgamentfernung ging es mir besser. aber nicht genug leider.

Ich begann dann auszuleiten mit kleinsten Dosen Alphaliponsäure (nach Cutler Vorgabe) - nur 25mg weil ich nicht mehr vertrug. Das war am Anfang schon mehr als genug für mich. Ich nahm am Anfang nur ALA zusammen mit ein paar Vitaminen und Mineralstoffen ein. Ich weiss jetzt nicht mehr genau wie lange es dauerte bis ich eine wirkliche Besserung bemerkte aber ich glaube es war vielleicht ca. ein halbes Jahr. Da fiel mir auf nicht mehr so komplett verpeilt im Kopf zu sein. Ich hatte zu der Zeit auch schlimme Panikattacken die auch verschwanden bzw. kaum noch auftraten. :kraft:

Diese Verbesserungen waren sehr erfreulich und machten mir auch Hoffnung. Danach ging es aber nicht mehr so gut wie am Anfang, ich hatte immer mehr mit Erschöpfung zu kämpfen und die Psyche und die Nerven machten mir zu schaffen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht wie ich das deuten sollte, ich wollte einfach alles Gift aus dem Körper raushaben und machte weiter ohne etwas zu ändern. Wahrscheinlich hätte ich mir damals einiges an Bescherden ersparen können, wenn ich mich besser ausgekannt hätte und das besser deuten hätte können. Darauf komme ich aber später nochmal zurück. Die Verbesserungen gingen ab dem Zeitpunkt weiter allerdings weitaus zäher und langsamer aber gleichzeitig ging es in anderen Bereichen auch wieder bergab. Darmpilze kamen wieder sehr stark raus, ich hatte ständig einen Blähbauch, sah manchmal aus als ob ich schwanger wäre. Brainfog kam sehr stark wieder und viele psychischen Beschwerden auch. Aber gleichzeitig in anderen Bereichen Verbesserungen. Zum Glück habe ich zu der Zeit nicht aufgegeben auch wenn mir manchmal danach war. Also Rückblickend gesehen, auch wenn es mir damals nicht so bewusst war folgte auf eine anfängliche Phase des Aufwärtstrends, ein nur leichter Aufwärtstrend in manchen Bereichen ein und eine Rückkehr von anderen Beschwerden in anderen Bereichen. Ich kam zwar schon noch vorwärts aber es fühlte sich manchmal an als ob man gegen den Strom schwimmen müsste und jeder weitere Meter musste hart erkämpft werden.

Ich glaube im Nachhinein dass ich mir einiges ersparen hätte können wenn ich gleichzeitig die Pilze besser bekämpft hätte. Der Blähbauch und, der Brainfog und diese unangehmen Bescherden wurden glaube ich durch die Pilze verursacht die durch die Ausleitung anscheinend wieder aufblühten. Ich nahm zwar schon Anti-Candida Mittel aber die natürlichen waren nicht stark genug und ich war da nicht sehr konsequent damit. Ich sage nur Nystatin :idee:

Vor ca. 1.5 Jahren habe ich etwas seltsames bemerkt dauernd eine Art von Kribbeln und Jucken im Kopf, durchaus angenehm. Auch in anderen Teilen des Körpers genau dort wo ich ich das Gefühl hatte Beschwerden zu haben. Das geht bis heute so und kommt und geht noch immer obwohl es mit der Zeit wieder schwächer wurde. Meine naive und subjektive Interpretation davon ist dass an diesen Stellen eine Art Heilungsprozess stattfindet.

Vor ca. etwas weniger als vor 1 Jahr ist dann einer der interessantesten Teile der Ausleitung passiert und zwar so eine Art von Durchbruch. Das ist soweit ich mich erinnere kurz nach einer Nystatin Kur passiert. Deshalb vermutet ich auch einen starken Zusammenhang mit Darmpilzen.

Auf jeden Fall fiel mir auf dass auf einmal ein starkes angenehmes Wohlbefinden meinen Körper erfasste. Ein körperliches Gefühl das aber auch irgendwie auf den Geist wirkt. Das hielt für eine Stunde an. War eigentlich sehr stark und intensiv und mir gänzlich unbekannt also ganz überraschend.

Und in den folgenden Tagen passierte das wieder und wieder. Immer öfter und stärker ausgeprägt. Der Körper fühlt sich einfach wirklich sehr gut an. Ist schwer zu beschreiben. Und das wurde immer häufiger ab diesem Zeitpunkt. Nach einem halben Jahr war es fast ein Dauerzustand und ging nur weg wenn ich ausleitete und in den Tagen danach. Das war bis jetzt einer der angenehmste Auswirkungen der Entgiftung und Amalgamentfernung ein ganz anderes Körpergefühl. Geist inkl.

Das schöne an der Sache ist dass ich jetzt wahrscheinlich schon aufhören könnte mit dem Entgiften und die Verbesserungen würden weiter anhalten.
Ich könnte jetzt einfach aufhören (nach über 200 Entgiftungstagen) und mir würde es viel viel besser gehen als vorher. Dauerhaft.

Um das noch zu vervollständigen: Ich habe beschrieben jedes Mal wenn ich ausleite verschwindet dieses Gefühl wieder und ich fühle mich wieder "mies" im Vergleich zu vorher. Das kann auch noch Tage nach der Ausleitung anhalten. Meistens sind es ein paar Tage bis 2 Wochen maximal ca.

Also wenn ich pausiere geht es mir besser. Und wenn ich wieder ausleite und Gift Umlauf bringe habe ich sozusagen einen Rückfall und die alten Beschwerden sind wieder da. Entgiftung ist für mich auch eine Wieder(neu)vergiftung"

Am Anfang als ich anscheinend noch viel Gift im Umlauf hatte fiel mir das gar nicht so auf wen ich noch zusätzlich mehr in Umlauf brachte. Aber jetzt mittlerweile merke ich das ganz stark ob ich ausleite oder nicht.

Die Entgiftung erlebe ich deshalb als Balanceakt bei dem man vorsichtig versucht die Depots im Körper abzubauen aber das so macht dass der Körper damit klarkommt. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl und erkennt schon vorher wenn es kritisch ist und man mehr gemacht hat als man verträgt und kann so unangehme Abstürze besser vermeiden. Das vorrübergehende Auflammen der Beschwerden lässt sich bei mir zumindest nicht vermeiden nur geringer halten und das Quecksilber meldet sich noch einmal heftig zu Wort bevor es den Körper dann endgültig verlässt. Das führt bei mir zb. zu einer enormen inneren Unruhe und Anspannung, Unwohlsein, verschiedenen nervlichen Beschwerden, man fühlt sich erschlagen, wütend, down, das volle Programm halt. Man erlebt sozusagen nocheinmal die "Bad Old Times" Deshalb muss ich mir öfters Auszeiten nehmen. Der Körper und vor allem die Psyche spielen sonst nicht mit. Früher war das interessanterwiese nicht so schwierig weil da war ich es gewohnt mich fürchterlich zu fühlen, das machte nicht mehr so einen Unterschied aber mittlerweile geht es mir besser und ich möchte mich nicht mehr zu weit in Richtung alten Zustand bewegen.

Hoffe der Bericht macht anderen Mut.
 
wundermittel

blech200

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Ich würde hier gerne einmal kurz meine Ausleitungserfahrungen niederschreiben.


Vielen Dank für die Beschreibung!


Dadurch sehe ich mich angeregt, hier mal einen ganz anderen Teil von Verbesserungen zu schreiben - mal messwertbasiert. Nicht, weil ich auf sowas herumreite, nur habe ich der o.g. Beschreibung nichts hinzuzufügen, so ähnlich kennen wir das ja alle. Aber weil es so schwer ist, vor allem aus rein technischen Grünen, irgendwie messtechnisch einen Entgiftung nachzuweisen nicht im Sinne von relativ "was kommt raus" sondern absolut "was war vorher drin, was ist jetzt noch drin", und ich genau gestern da ein Aha-Erlebnis hatte...

Ich hatte letzten August auf Anraten meines Arztes, um die (vielen) vorhandenen Tests zu ergänzen, eine Haarmineralanalyse (empfohlen hatte er Microtrace(.de)) machen lassen. Ich hatte ca. 100 Elemente bestimmen lassen.

Gestern erhielt ich die Ergebnisse einer erneuten Analyse, gleiches Labor, aber "nur" ca. 50 Elemente (beim letzten Mal waren nur wenige auffällig, davon v.a. Kupfer und Quecksilber).

Das Ergebnis wirkt so fast gar nicht zufällig, dass ich nun doch glaube, dass zumindest wenn man's beim selben Labor machen lässt, sich mindestens die Trendaussagen sehr gut eignen. Ich hatte dieser Art Analyse eigentlich nicht soooo viel Bedeutung beigemessen.

Der Trend ist allerdings SEHR deutlich: SÄMTLICHE schädlichen Metalle, v.a. Alu, Arsen, Blei (die waren in der "Mitte", aber gegen 0 ist auch da natürlich besser), Hg (war stark erhöht) , Kupfer (war MEGA-SUPER hoch) hatten sich mindestens halbiert, in der Trendlinie lagen sie ALLE. Die "nützlichen" Stoffe waren dabei alle "i.O.", trotz fast gar keiner Supplementierung (außer ein wenig Zink, aber schon länger nicht mehr).

Fazit nach einem Jahr chelatieren mit DMPS (und ab und an, gleichzeitig, DMSA), immer injiziert: Chelatierung wirkt, die Belastung mit Schwermetallen sinkt messbar. (Das ich mich auch viel besser fühle, versteht sich, aber dazu liest man schon genug). Was mich diese Werte so freudig aufnehmen lässt ist nicht, dass ich einen Messwert brauche, um zu wissen, dass ich mich besser fühle, sondern dass der Trend eben auch messtechnisch so eindeutig ist. Das spricht doch sehr gegen Zufall. Es passt ja auch: wenn man so viel Chelatbildner spritzt, dann sollte sich das ja auch genau so zeigen.



PS: Bitte keine Diskussion wegen dem Kupfer (hier gibt's so ein paar M.Wilson "Fans", habe ich mitbekommen). Hohes Kupfer ist "normal" bei Hg, und ein Kupferproblem (an sich,, M.W.) wurde bereits schlüssig ausgeschlossen von kompetenten spezialisierten Ärzten, Blut-Cu und dazu Cu-Transportprotein wurden bestimmt).
 
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Lieben Dank für deine Beschreibung dmps123

Du beschreibst genau das was ich im Moment erlebe.
Ich war schon öfter der Meinung, ich hätte einen kompleten Sockenschuß, da z.B. mein Kopf an einer Stelle kribbelt oder ich mich von jetzt auf gleich depri in die Ecke werfe.
Dein Bericht macht Mut weiterzu machen. Danke.

Gruß Zwergpingu
 
regulat-pro-immune
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Herzlichen Dank für deinen Erfahrungsbericht dmps123,

gibt wieder etwas Motivation und Zuversicht.
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Gruß
Indianerblut
 
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Indianerblut

Ja ich denke schon. Ich bin ja noch nicht ganz fertig mit der Ausleitung und habe auch nicht vor in nächster Zeit aufzuhören. Ein paar Chelattherapien möchte ich mir unbedingt noch verpassen auf jeden Fall, das muss schon noch sein ;)
 

Dylan

Hallo dmps,

freut mich, dass es Dir nach so vielen Jahren des "Amalgam-Siechtums" heute wieder viel besser geht!

Man muss sich wirklich wundern was für eine Regeneration der menschliche Körper hat, wenn man bedenkt mit welchem hochtoxischen Gefahrenstoffen viele Menschen belastet sind.

Ich sage mir immer, alles hat seinen Grund. Für irgendetwas wird es gut sein. So schrecklich schlimm wie in unserem Fall eine Amalgamvergiftung ist, so hat sie mir doch in vielen Bereichen die Augen geöffnet.

Ich lebe heute viel bewusster wie früher. Ich achte auf meine Gesundheit. Ich kann mich an Kleinigkeiten erfreuen, die mir früher nie bewusst aufgefallen sind. Ich sehe das Leben nicht mehr als eine Selbstverständlichkeit an. Hinterfrage die Dinge.

Früher war ich wohl eine sogenannte "Muster-Patientin". Nach dem Motto: "Die Frau / der Mann ist Arzt. Sie / Er muss ja wissen was sie / er macht."
Heute gehöre ich eher zu den "unbequemen" Patienten. Hinterfrage wenn ich etwas nicht verstehe und gebe meinen Senf dazu wenn ich es für angemessen halte. Oder verweigere einfach eine Therapie-Maßnahme, wenn in meinem Hinterstübchen die Alarmglocke zu schrillen beginnt.

Jeder ist für sich und seinen Körper verantwortlich. Ich habe öfter mein "Bauchgefühl" schlichtweg ignoriert weil ich der Meinung war, dass es die anderen besser wissen müssen wie ich. Heute tue ich es nicht mehr.
Im Endeffekt habe ich meistens richtig mit diesem Gefühl gelegen.

Ich kann Euch nur raten: Gebt das Zepter nie ganz aus der Hand. Informiert Euch und hinterfragt, wenn Ihr die Zusammenhänge nicht versteht. Oder holt Euch eine zweite Meinung ein bevor Ihr Euch evtl. auf einen Kuhhandel einlasst.

Ich weiß, dass man oft so down ist, dass man am liebsten alles hinschmeißen würde. Tage, an denen einem alles egal ist. An denen es schwerfällt sich aufzuraffen und weiterzukämpfen...

Meine Oma sagt mir bis heute immer wieder den Satz: "Die Gesundheit ist das größte Gut auf der Welt!"
Früher habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn drüber gelächelt. Man ist ja noch jung, kerngesund. Älter werden wir später...
Heute kann ich ihr nur voll und ganz beipflichten.

Passt auf Euch auf!
 

Bodo

Freut mich zu lesen 123, dass es Dir besser geht! :)

Ich bin ja noch nicht ganz fertig mit der Ausleitung
und habe auch nicht vor in nächster Zeit aufzuhören.

Wie lange gedenkst Du denn überhaupt weiter zu chelatieren?
Machst Du das abhängig vom Befinden oder willst Du auch mal messen?
Manch Einer hält ja eine lebenslange Chelatgabe für notwendig (Umwelt).

Der Trend ist allerdings SEHR deutlich: SÄMTLICHE schädlichen
Metalle
, v.a. Alu, Arsen, Blei (die waren in der "Mitte", aber gegen 0 ist
auch da natürlich besser), Hg (war stark erhöht) , Kupfer (war MEGA-SUPER
hoch) hatten sich mindestens halbiert, in der Trendlinie lagen sie ALLE.
Die "nützlichen" Stoffe waren dabei alle "i.O.", trotz fast gar keiner
Supplementierung (außer ein wenig Zink, aber schon länger nicht mehr).

Fazit nach einem Jahr chelatieren mit DMPS (und ab und an, gleichzeitig,
DMSA), immer injiziert: Chelatierung wirkt, die Belastung mit Schwermetallen
sinkt messbar. (Das ich mich auch viel besser fühle, versteht sich, aber dazu
liest man schon genug).

Ich habe Erfahrungen gemacht, die Blechs sehr ähnlich sind:

Über mehrere Jahre leitete ich erfolgreich vor allem Quecksilber, aber auch Kupfer, mittels
DMPS-Injektion intravenös und intramuskulär aus. Die Abstände betrugen dabei 4-6 Wochen.
Nach drei bzw. vier Spritzen legte ich jeweils eine längere Pause ein. Um Probleme einer potentiellen
Umverteilung zu vermeiden - DMPS bindet ausgezeichnet, auch wenn dabei nie das mobilisierte Hg
komplett zur Ausscheidung gebracht wird - ließ ich das Chelat langsam über fünf Minuten spritzen.

Diese Ausleitung machte mich vom halbtoten Hg-Vergifteten zum aktiven Menschen.

Die abnehmenden Hg-Werte sind in Ausschnitten hier dokumentiert -
je kleiner die Hg-Werte dabei wurden, umso mehr blühte ich auf.





LGB
 
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18.06.10
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Hallo

Ich kann das Geschriebene ebenfalls bestätigen.

Vor allem dieses:
"Am Anfang als ich anscheinend noch viel Gift im Umlauf hatte fiel mir das gar nicht so auf wen ich noch zusätzlich mehr in Umlauf brachte. Aber jetzt mittlerweile merke ich das ganz stark ob ich ausleite oder nicht."

In der ersten Zeit habe ich mich auch im Grunde immer beschissen gefühlt (körperlich wie psychisch). Und jetzt (nach ein paar Monaten) hat man einfach wieder mehr "Raum". Vorher war alles furchtbar eng. Die Giftwirkung grenzt sich allmählich gewissermaßen deutlicher ab vom "normalen" Wohlbefinden. (und manchmal ertappt man sich beim Wundern darüber ;-)

Grüße!
 
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regulat-pro-immune
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Bodo schrieb:
Wie lange gedenkst Du denn überhaupt weiter zu chelatieren?
Machst Du das abhängig vom Befinden oder willst Du auch mal messen?
Manch Einer hält ja eine lebenslange Chelatgabe für notwendig (Umwelt).

Ich weiss nicht genau. Hängt sicher in erster Linie vom Befinden und der Motivation ab. Lebenslang möchte ich das aber nicht machen, halte das auch nicht für notwendig oder sinnvoll.

Bodo schrieb:
Die abnehmenden Hg-Werte sind in Ausschnitten hier dokumentiert - je kleiner die Hg-Werte dabei wurden, umso mehr blühte ich auf.

Ja ich kann das auch bestätigen dass wenn die Belastung sinkt man sich immer besser fühlt. Wegen deinen abnehmenden Hg-Werten die du gepostet hast. Hast du da mit noch liegenden Füllungen chelatiert?

Grüsse
 

Bodo

Hi 123. :)


Wegen deinen abnehmenden Hg-Werten die du gepostet hast.
Hast du da mit noch liegenden Füllungen chelatiert?

Sowohl als auch. Mai 1997 wurden 16 Plomben ohne Sauerstoff rausgebohrt.
Meine verlinkten Ergebnisse stellen nur einen kleinen Ausschnitt dar.
Sie sollen die Abnahme der Werte insgesamt darstellen.
Sie nahmen sowohl mit wie auch ohne Füllungen ab.



LGB
 

Windpferd

Hallo,

nach meinen Erfahrungen (die ich Anfang der 90er bei Dr. Max Daunderer, später bei Dr. Joachim Mutter gemacht habe) gibt es ein paar einfache Möglichkeiten, sich unangenehme Erfahrungen bei der Ausleitung, Gift-Verlagerung, Rückvergiftung zu ersparen.

1) Organismus alkalisieren. (Am Tag der Ausleitung muß der erste Morgenurin pH > 7.0 haben. Teststreifen Uralyt U (Apotheke). Erreicht man durch viiiel Pellkartoffeln & Gemüse + Verzicht auf Süßes, Eiweiß, Alkohol. Es gibt Basentabletten (mit Ca-, Mg-, K-Citraten); notfalls Natron.

2) Eine ganze Weile vor der Ausleitung das reduzierte Glutathion vermehren - DAS Ausleitungsenzym. Man kann's direkt vor DMPS spritzen (Tationil, ein italienisches Produkt, Klösterl-Apotheke München) oder ein paar Wochen vorher täglich einnehmen (Orales Glutathion, bei Heidelberger Chlorella, lange im Mund behalten). Ferner N-Acetyl-Cystein (1500 mg / Tag) - die strategische Aminosäure für die körpereigene Glutathion-Synthese. (Die beiden anderen Komponenten sind Glutamin und Glycin; die braucht man ber vernünftiger Ernährung nicht einzunehmen.)

3) Stunden vor bis unmittelbar vor der DMPS-Injektion 900 mcg Selen (Selenase, unter der Zunge zergehen lassen). Se fängt das Quecksilber auf, das durch DMPS mobilisiert wird aber "unterwegs" wieder verloren geht, und bildet damit eine unlösliche Verbindung. (Daunderer hält Se für hochgiftig. Ich habe erlebt, daß Patienten während langer DMPS-Infusionen flau wurde oder wie auch immer - ein paar Minuten den Dreiwegehahn auf Selenase umgestellt und sie fühlten sich wieder wohl.)

4) Lieber mehr als 1 Amp. DMPS auf einmal und dafür seltener. Je höher die Einzeldosis, desto geringer der Anteil des mobilisierten Quecksilbers, das aus den "Zangen" des Chelatbildners herausfällt. Außerdem vermindert das die Gefahr der Allergisierung.

5) Sehr viel Chlorella vor und nach den Injektionen. (Mehrere gehäufte Eßlöffel in sehr viel Wasser, sonst kann's Verstopfung machen.) Chlorella unterbindet den enterohepatischen Kreislauf. Der besteht darin, daß mit der Galle ausgeschiedene Toxine im Darm wieder rückresorbiert werden.)

6) Während und eine Weile nach der Injektion die Leber mit Rotlicht oder Wärmflasche erwärmen. Sie hat ja eine Menge zu tun.

7) Nach der Injektion einen Ort mit möglichst wenig Hochfrequenzbelastung aufsuchen, für ein paar Stunden. Dann wird mehr ausgeschieden.

Alles, was oben falsch ist, wird Bodo hoffentlich korrigieren :))) . Er und ich sind hie und da geringfügig :schlag: :bier: verschiedener Meinung.

Alles Liebe,
Windpferd
 
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25.02.11
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Hallo Winpferd,
deine Tips höhren sich gut an.Bin gespannt ob Bodo das auch so sieht.
Ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet.
Seid März bekomm ich DMPS gepritzt.
Chlorella ,Selen ,Zink und VitaminD nehm ich zusätzlich.Zur Unterstützung meiner Blase ,Nieren und Leber trink ich Tausendgüldnerkraut und Goldrutentee.Wenn die Blase zwickt(was schon öfter vorgekommen ist)nehm ich Schachtelhalmtropfen.
Ich mache regelmäßig Basenbäder (sehr gut) .Bei Bedarf Basentabletten.
Bis jetzt hab ich noch keine schlimmen Nebenwirkungen.
Hoffe das es auch so bleibt.
Mein Gesamtzustand hat sich nach Zahnsanierung und DMPS stark gebessert.
Hab mit der Behandlung angefangen als ich noch 6 Amalgamfüllungen hatte.
Liebe Grüße Mickymaus
 
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25.02.11
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Hallo,
ich hoffe das die Frage hier rein passt.Wenn nicht nehmt sie einfach wieder raus.
Hat jemand Erfahrung mit Höhenluft.Mein Doc meint ich soll Urlaub in den Alpen machen da würde man viel Schwermetall los.
Konnte im Forum nichts darüber finden.
Liebe Grüße Mickymaus
 
regulat-pro-immune
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17.08.09
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Vor ca. etwas weniger als vor 1 Jahr ist dann einer der interessantesten Teile der Ausleitung passiert und zwar so eine Art von Durchbruch. Das ist soweit ich mich erinnere kurz nach einer Nystatin Kur passiert. Deshalb vermutet ich auch einen starken Zusammenhang mit Darmpilzen.
Hallo dmps123,

VIELEN DANK für Deine Erfahrungen! Könnest Du uns bitte diese Nystatin-Kur beschreiben? Wie macht man das?

DANKE!!!
 
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05.09.08
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Hallo dmps123,

VIELEN DANK für Deine Erfahrungen! Könnest Du uns bitte diese Nystatin-Kur beschreiben? Wie macht man das?

DANKE!!!

Hallo,

Ich weiss nicht wie man die Nystatin Kur normalerweise macht. Bei mir war das eher zufällig. Ich habe eine Flasche Nystatin in die Hand bekommen und die innerhalb von kurzer Zeit "verputzt". Vorsicht: Das Pilzsterben kann ganz schön heftig sein, aufpassen!!

Danach habe ich kurz Pause gemacht und mir dann noch 2 Flaschen gekauft und die auch relativ schnell verputzt :)

Zu dieser Zeit habe ich dann auch positive Veränderungen gemerkt.

Ich habe dann ein paar Monate später wieder eine sehr intensive Nystatin Kur gemacht ca. 2 Wochen glaube ich und währendessen hatte viele Symptome vom Absterben der Pilze.

Ich bin draufgekommen dass die Symptome der absterbenden Pilze sich genauso angefühlt haben wie die "Ausleitungsymptome".

Die Nystatin Kur hat sich angefühlt wie eine Quecksilberausleitung!

Während der Kur ging es mir schlechter(zum Teil wirklich mies) und danach besser. Ich habe für die ganzen Kuren glaube ich 4-5 Flaschen Nystatin verbraucht. Im Moment mache das nicht mehr aber wenn ich weiter ausleite und merke es geht mir wieder schlechter(Pilze) werde ich sicher wieder eine Kur machen.

Ich habe das Nystatin nur nach Gefühl angewendet wahrscheinlich macht man das normalerweise anders als ich es gemacht habe.

Ich hatte schon mehrere Pilzbekämpfungsversuche hinter mir, ohne Wirkung deshalb glaubte ich Pilze wären kein so grosses Problem für mich.

Vorher probiert habe ich: GKE, Oreganoöl, Olivenblattextrakt hat überhaupt nichts gemacht.
 
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01.06.10
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@Andrew

Wenn du dir Nystatin in der Apotheke kaufst,
ist eigentlich immer ein Beipackzettel mit einer Einnahmeempfehlung dabei.
Aber natürlich kann ein Expertenforum nicht schaden.

lg
 
regulat-pro-immune
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02.04.10
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Kannst Du hier schreiben oder mir per Boardmail verraten, wo Du wieviel Nystatin zu welchem Preis bestellt hast und wie oft Du eine Nystatin-Kur gemacht hast, bis Du Dich gesund gefühlt hast?
 
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