Passivrauchen, neue Studie

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Die Nichtraucher wissen es sowieso, die Raucher möchten es lieber nicht wissen...

"Tabakrauch in Innenräumen ist nicht nur eine Belästigung sondern Gesundheitsgefährdung mit Todesfolge. 'Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak udn Kohlenmonoxid, aber auch eine Vielzahl krebserregender Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, N-Nitrosamine, aromatische Amine, Benzol, Finylchlorid, Arsen, Cadmiu, Chrom und das radioaktive Isotop Polonium 210', soe die Herausgeberin der Studie "Passivrauchen- ein unterschätztes Gesundheitsrisiko", Dr. Martina Langer....

Die Studie ... ist abrufbar unter www.tabakkontrolle.de "
 
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Passivrauch und Kindergebiß

Passivrauchen lässt Milchzähne faulenDie Kleinen sind wieder einmal die Leid tragenden: Sind Kinder häufig Zigarettenrauch ausgesetzt, haben sie auch mehr Zahnlöcher. Dies behaupten Forscher der Pediathink-Klinik in Rochester www.plccare.org/default.html und des Centers for Child Health Research. Der Studie zufolge haben sich bei einem Viertel der 3.500 untersuchten Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren keine Löcher in ihren Milchzähnen entwickelt, wenn sie keinem Qualm ausgesetzt waren.

Andrew Aligne und seine Kollegen untersuchten in einer Langzeitstudie den Zusammenhang zwischen passivem Rauchen bei Kindern und Karies. Es lag sowohl ein zahnärztliches Untersuchungsergebnis als auch eine Cotinin-Messung vor. Cotinin ist ein Abbauprodukt von Nikotin, mit dessen Hilfe die Menge des passiv eingeatmeten Zigarettenrauchs abgeschätzt werden kann.

Bei mehr als der Hälfte der Kinder lagen Cotinin-Werte vor, die für ein passives Rauchen sprechen, schreiben die Forscher im Fachblatt JAMA www.jama.ama-assn.org. Zudem war der Zusammenhang zwischen der gemessen Cotinin-Menge und der Karieshäufigkeit des Milchgebisses statistisch signifikant. Bei den zweiten Zähnen war der Zusammenhang nicht mehr nachweisbar.
http://www.zahnheilkunde.de/beitrag.asp?id=206&pid=1
 

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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wow :eek:
ich wusste ja schon, dass Passivrauchen nicht gut ist, aber so extrem?!
dann muss ich mir wohl in Zukunft zweimal überlegen, ob ich wirklich in den Ausgang will, wo sehr viel geraucht wird, denn meistens bekomme ich Atemprobleme dabei...
Der Hammer ist dann noch, wenn es Leute gibt, die behaupten, Passiv rauchen sei nicht schlimm...

Aber meine Eltern rauchen nicht, zumindest nicht in unserer Gegenwart, auch, als wir klein waren, und ich hatte trotzdem viele Löcher in den Zähnen...

Bei uns in der Schweiz wird das Rauchen zum Glück immer schwieriger... In einem Kanton ist das Rauchen in Restaurants bereits verboten und ich hoffe, dieses Gesetz weitet sich auch auf andere Kantone aus...
In den Zügen ist es bereits nicht mehr erlaubt zu rauchen!
 
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Rauchen in der Schwangerschaft und überhaupt

Wenn jemand raucht und das im stillen Kämmerlein, schadet er nur sich selbst. Wenn Frau aber mit Kind im Bauch raucht, raucht der Embryo gleich mit (igitt) und erleidet die entsprechenden Schäden. Sogar die Qualität der Samen kann leiden, wenn der Mann raucht.
Angeblich muss Frau ein Jahr, bevor sie schwanger werden will, mit dem Rauchen und überhaupt ungesunden Leben in Bezug auf Alkohol und Ernährung aufhören, um dem Kind die bestmöglichen Chancen zu geben. Gar nicht erst mit Rauchen, Trinken usw. anzufangen, ist natürlich die beste Lösung ;) .

Ist das nicht eine eindrucksvolle Liste?: :mad:
  • Das Frühgeburtenrisiko ist durch rauchende Eltern erhöht.
  • Das Fehlgeburtenrisiko steigt um das 1,5 - 2fache.
  • Die Zahl der Totgeburten ist bei Rauchern um ein Drittel erhöht.
  • Die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindstods wird um das 7fache erhöht, wenn die Mutter des Kindes in der Schwangerschaft mehr als 20 Zigaretten am Tag raucht.
  • Kinder von rauchenden Eltern wiegen bei der Geburt 200 - 300 Gramm weniger.
  • Das Kaiserschnittrisiko steigt bei Rauchern auf das Doppelte. Auch viele andere Komplikationen bei der Geburt treten durchs Rauchen gehäuft auf.

Aber auch nach der Geburt können noch Komplikationen auftreten.

  • Auch Neugeborene können bei rauchenden Eltern einen dem Raucherbein ähnlichen Defekt erleiden.
  • Mütter, die rauchen, erhöhen das Asthmarisiko für ihr Kind um 30%.
  • Das Risiko, als Kind an Leukämie zu erkranken ist 50 mal so hoch, wenn die Eltern während der Schwangerschaft geraucht haben.
  • Der IQ von Kindern, deren Mutter während der Schwangerschaft über 10 Zigaretten am Tag geraucht haben, liegt durchschnittlich um 9 Punkte unter dem von anderen Kindern.
  • Kinder von Rauchenden Eltern haben ein dreifaches Risiko, an ADHD zu erkranken. Es handelt sich bei dieser Krankheit um eine Art von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität.
  • Kinder rauchender Eltern entwickeln häufiger Allergien.
  • Kinder mit der Legg-Perthes-Krankheit kommen zu 86% aus Raucherhaushalten. Diese Krankheit hat oft Verkrüppelungen zur Folge.
  • Krebs kann sich auch nach der Schwangerschaft noch bilden.

Kinder werden oft zu Hause zum Passivrauchen gezwungen. Sie können nichts dagegen machen und ihr Immunsystem kann sich noch nicht so gut gegen die ganzen Gifte im Qualm wehren. Sie sind also besonders empfindlich gegen Zigarettenrauch.

  • Asthma kann bei den Kindern entstehen oder noch weitaus schlimmer machen.
  • Eine Mandeloperation kann notwendig werden.
  • Kinder deren Eltern Rauchen leiden 3,5 mal öfter an Erkältungskrankheiten.
  • Mittelohrentzündungen, Atemwegskrankheiten, Lungenentzündungen etc. treten auf.
http://www.infantologie.de/raucher/eltern.php
 
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24.09.04
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Wenn eine Schwangere raucht, sinkt die Sauerstoffzufuhr zum Ungeborenen auf 30 % ! :eek:

Vor ein paar Monaten sah ich vor dem Spital Lachen eine hochschwangere Frau rauchen. Ich sagte zu ihr, dass mir das ungeborene Kind leid täte weil sie rauche. Sie antwortete cool und mit einem Lächeln:
"Ich weiss....." :schlag:
 
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