Palladium-Infos

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hallo ihr,

heute gab es mit meinem ZA ein gespräch über das palladium,
dass ich noch im mund trage,

er sagte mir, kupferhaltiges palladium wäre wesentlich gefährlicher
als silberhaltiges.

daraufhin hab ich mal gegoogelt, was sich dazu im netz findet
www.praxis-seegarten.ch/print.php?page=pages

und dort wird dann auf diese seite auf englisch verwiesen
www.praxis-seegarten.ch/print.php?m1=&m2=&page=pages

grüsse von karin
 
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14.09.06
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Hallo Karin,

ich bin ein wenig iritiert. Wieso hast du Palladium im Mund? Habe das noch nie gehört. Es ist das giftigste Element! Bekomme leider deine Links nicht geöffnet.
Wie willst du jetzt vorgehen? Ich würde den kompletten Zahn ziehen lassen!

Alles Gute
Marlon
 

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Eine Zeitlang galt Palladium als "Spargold" und über seine Giftigkeit wurde kein Wort verloren. Bei mir hat sogar ein ZA mit bekannt großer Erfahrung in EAV ausgetestet, daß das das optimale Material für mich wäre nach Amalgam. So ein Quatsch! - Aber damals war ich noch nicht so gut informiert, daß ich überhaupt auf die Idee gekommen wäre, das zu bezweifeln und mich dagegen zu wehren.

Der Allergieauslöser Palladium ist in 90 Prozent aller „Goldkronen“ enthalten.
http://www.schrotundkorn.de/2005/200503w7.html. Auch das ist nicht allen klar bzw es wird nicht darauf hingewiesen.

Gruss,
Uta
 
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Das ist ja langsam an Gruseligkeit kaum mehr zu überbieten.
Das heißt, mit Goldkronen muss man verflixt aufpassen und sie sich ebenso mit Dreifachschutz entfernen lassen.

LG
Marlon
 
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Soviel ich weiß hat Palladium immerihn einen Vorteil gegenüber Hg: es verdampft nicht beim Ausbohren.

Uta
 
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30.07.06
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hi,

wenn die links für einige nicht lesbar sind, stell ich hier nochmal den volltext rein
www.praxis-seegarten.ch/print...l&darstellung=
PALLADIUM-KAUGUMMI-TEST

Eine Sensibilisierung durch Palladium ist häufig anzutreffen. Palladium hemmt zahlreiche Enzyme bei Mensch und Tier. Es greift das DNS-Molekül an und führt häufig zu Herzrhythmusstörungen. in der Dentalindustrie unterscheidet man Palladium-Kupfer-Legierungen und Palladium-Silber-Legierungen. Die Legierungen enthalten zumindest 50 Prozent Palladium. Palladium gehört zur Platingruppe und ist als Edelmetall gegen chemische Angriffe äußerst widerstandfähig. Aufgrund seiner stabilen Oxidbildung ist es nur gering zytotoxisch. Palladium hemmt in vitro zahlreiche Enzymsystem wie Kratin-Kinase, Aldolase, alkalische Phosphatase usw. Als Wirkungsmechanismus wird eine Interaktion der Palladiumionen mit SH-gruppen der Enzyme angenommen. In vivo hemmt Palladium die Aufnahme von Thymidin in die DNS. Intravenöse Zufuhr von Palladiumsalzen führt mit steigender Dosis zu Herzrhythmusstörungen. Allergische Hautreaktionen gegen Palladium sind sehr selten zu beobachten. Besonders kritisch ist der Kupfergehalt in der Palladium-Basis-Legierung. Auch der Einfluss von Gallium und Indium ist nicht unerheblich. Gerade die kupferhaltigen Palladium-Basis-Legierungen rufen Irritationen an Dünn- und Dickdarm, an Niere und Leber hervor. Palladium-Silber-Legierungen dagegen zeigen eine gute biologische Verträglichkeit.

Die Anzahl der im Munde verwendeten Materialien sollte so gering wie möglich gehalten werden. Wenn schon metallhaltige Konstruktionen verwendet werden sollen, dann ist der Vorzug Gold-Platin-Legierungen sowie Titankonstruktionen zu geben.

Es sollten nur Legierungen verwendet werden denen eine Zertifizierung die biologische Unbedenklichkeit bestätigt. Und schließlich sollte das Ausstellen eines Legierungspasses für den Patienten mit den genauen Angaben zur Zusammensetzung der verwendeten Dentalllegierungen erfolgen.

Weiterer Arikel auf Englisch

Medizinisches Zentrum Seegarten
Seestrasse 155A, CH-8802 Kilchberg
Tel.: +41-(0)44 716 48 48 Fax: +41-(0)44 716 48 47
www.praxis-seegarten.ch, E-Mail: [email protected]
dort gibts dann wieder einen link auf die englische version
mit einer auflistung an symptomen

Wie willst du jetzt vorgehen? Ich würde den kompletten Zahn ziehen lassen!
es ist leider eine dicke brücke und ich muss erstmal meine amalgam-austauschungen bezahlen....

aber ich hab mir sagen lassen,
dass palladium sehr im preis gestiegen ist,

vielleicht kann ichs noch zu geld machen :rolleyes:

gruss von karin
 
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oh, der zweite link wird gar nicht angezeigt,
also...

www.praxis-seegarten.ch/print.php?m1=&m2=&page=pages
PALLADIUM
by E. Blaurock-Busch, PhD

Palladium is a silver-white ductile and malleable metal that belongs to the platinum group. Its atomic weight is 106; its melting point 1557 degrees Celsius. Palladium is found in the platinum mines of Russia, Canada and Columbia, and is used in electrical contacts, as a catalyst and in gold, silver and copper alloys. The use of Palladium (Pd) in dentistry dates back to 1986, and health insurance supported its use for what seem to be economic reasons only. German holistic medical doctors refer to palladium as the "fool's gold" of dentistry, saying it may be more dangerous than mercury.

The amount of Palladium used in the making of dental crowns vaires considerably. The more durable "gold" or "silver" filllings or crowns may contain up to 78.5% of this heavy metal. Like mercury, palladium is biomethylated in the digestive tract and once synthesized, these methylated metals are invariably more toxic than their inorganic substrates. This toxicity is thought to be due to the nonpolar nature of many organometallic compunds which allows them to diffuse rapidly into and through cell membranes. Dr. Elef Karkalis, MD of Oppenheim, Germany believes that methylated palladium is more toxic than methylated mercury, which is known to cause severe neurological disorders, including insanity. Methyl mercury poisoning has affected people in Japan, Guatemala, the Soviet Union and Iraq and the industrial dumping of mercury into Lake St. Clair touched off a hunt for mercury-contaminated fish that invariably caused human illness.

Since paladium is easily methylated, it is considered to be equally or possibly more dangerous to health than mercury, and the extensive use of palladium amalgams may indeed be a fool's choice. By exhanging gold with other metals such as nickel, copper, cobalt, gallium or silver, this replacement herapy may be more expensive healthwise. Dr. Karkalis is most concerned about the enzyme-blocking function of palladium.

He specifies early symptoms of palladium overexposure as:
Burning tongue
lymph node swelling
excessive salivation
feeling of coldness in mouth
fatigue
burning of eyes
allergies
immune weakness
headaches
Symptoms of advanced toxicity
loss of teeth
swollen tongue
palsy
nervous disorders
bronchitis
weight loss
muscle and joint pain
tinnitus
cardiac arrhythmia
excessive sweating
memory loss

According to German sources, gold fillings contain a maximum of 18% gold (Au) and aside from containing palladium, other metal compounds such as silver may be used. Metallic silver (Ag) has been reported as a solid state carcinogen, while soluble compounds of Ag(I) increased DNA miscopying in vitro.

The following list was provided by Chafner Co. of Germany, providing information regarding various "gold amalams" on the market:

Silver-Palladium-Gold Amalgam
soft/white 4%Au 27%Pd 69%Ag
hard/light yellow 18%Au 20%Pd 39%Ag
hard/white 5%Au 23%Pd 59%Ag
extra hard/white 4%Au 27%Pd 61%Ag
extra hard/white 2%Au 41%Pd 40%Ag

Silver-Palladium Amalgam for Metal Ceramic
extra hard/white 0.1%Au 54.7%Pd 35%Ag

Silverfree Palladium Amalgam
extra hard/white 1.5%Au 78.5%Pd -0-%Ag

The deterioration of metallic compounds such as mercury, silver and palladium amalgams increases the oral intake of potentially toxic metals, yet unlike mercury amalgams which are known to slowly induce symptoms of mercury toxicity, palladium amalgams seem to induce toxicity problems much sooner.

If symptoms of palladium exposure start soon after placement of a dental crown or bridge, a blood analysis can provide needed information. Contact Trace Minerals International, Inc., at 6545 Gunpark Drive, Suite 240, Boulder, Colorado 80301-3347. Tel 303-530-5135 Newsletter: Tounsend Letter

Copyright: Townsend Letter

Published: August/September 1996
 
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22.02.07
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Hallo zusammen,

ich bin bei der Stichwortsuche "Herzrhythmusstörungen" auf diese Beiträge gestoßen. Es ist nämlich so, dass ich im letzten Jahr mit einem unerklärlichen Magen-Darm-Infekt im Krankenhaus gelegen habe und dort hat man dann auch festgestellt, dass ich einen sog. SA Block habe - sprich Aussetzer der Herzens und somit einen extrem langsamen Herzschlag meist nachts. Man riet mir zu einem Herzschrittmacher. Ich war doch recht entsetzt, da ich in meinem Alter (43) nicht mit einem Herzschrittmacher gerechnet habe und andererseits denke ich, wäre es nur eine reine Symptombekämpfung und die Ursache wäre außen vor gelassen. Mit den Ärzten kann man solche Theorien nur schwerlich besprechen und ich habe die Sache selbst in die Hand genommen. Eine recht schwierige Angelegenheit, aber ich hoffe, nicht hoffnungslos. Zunächst bin ich auf die Theorie von Dr. Boesser gestoßen, der davon ausgeht, dass Herzprobleme aufgrund von Zellvergiftungen und Übersäuerung entstehen. Diese Therapie schlug zunächst recht gut an, jedoch nicht ganz so erfolgreich wie gehofft. Ich habe danach eine Haaranalyse gemacht und dort wurde festgestellt, dass ich einen enorm hohen Silberanteil im Körper habe (normal 0,75 und ich habe 7,30). Niemand konnte mir bisher damit weiterhelfen. Nach diesen Beiträgen bin ich jedoch arg aufgewühlt, denn ich habe vor etlichen Jahren eine Zahnsanierung machen lassen mit Kronen und Brücken und dort wurde auch Palladium verwendet. Im Moment mache ich zu der Therapie von Dr. Boesser noch eine Ausleitungstherapie mit Glutathion und Derivatio H. Es bekommt mir gut, aber natürlich ist es wohl so, wenn die Zähne der Auslöser sein sollten, dann ist das "ein Faß ohne Boden". Andererseits ist es ja auch so, wenn ich jetzt grundlos meine ganzen Zähne nochmals sanieren lasse, dann bin ich eine ganze Stange Geld los, die ich vielleicht besser in alternativen Therapien anlegen würde. Vielleicht hat hier ja jemand noch eine Idee wie ich dem ganzen auf die Spur kommen könnte, bzw. Erfahrungswerte?

LG Chiara
 
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22.02.07
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Neben Gold und Zinn ist einer der Hauptbestandteile von Derivatio: Silber.
...aber in homöopathischer Form ;-) Da die Homöopathie ähnliches mit ähnlichem heilt, ist das schon so in Ordnung. So ist ja auch Mercurius (Quecksilber) ein hervorragendes Mittel in homöopathischer Form für vielerlei Erkrankungen. Argentum metallicum ist in der D30 in Derivato vorhanden - das ist, als wenn ein Tropfen Silber im Mittelmeer vermischt wäre...

Normalerweise bin ich überzeugte Homöopathieanhängerin, jedoch habe ich bisher noch kein wirklich helfendes Einzelmittel gefunden und ob der Dringlichkeit tut es dann auch schon mal ein Komplexmittel.
 

Lukas

...aber in homöopathischer Form ;-) Da die Homöopathie ähnliches mit ähnlichem heilt, ist das schon so in Ordnung.

Nein, gerade nicht. ;)

Schon Hahnemann wusste, dass dieser Grundsatz der Homöopathie auf Belastungen oder Vergiftungen mit Schwermetallen nicht zutrifft und keinesfalls angewendet werden darf.
Sollte Dir als
überzeugte Homöopathieanhängerin
allerdings bekannt sein.


So ist ja auch Mercurius (Quecksilber) ein hervorragendes Mittel in homöopathischer Form für vielerlei Erkrankungen.

Ein sehr gefährlicher Irrtum!


Argentum metallicum ist in der D30 in Derivato vorhanden - das ist, als wenn ein Tropfen Silber im Mittelmeer vermischt wäre...

Dann hast Du ja jetzt die Wahl:

Entweder ist das sooooo verdünnt, dass es ohnehin nichts bewirken kann, dann brauchst Du Homöopathika allerdings wegen Nutzlosigkeit sowieso nicht einzunehmen...

Oder aber Du bist von der Homöopathie überzeugt und glaubst daran, dass diese derart verdünnten Substanzen etwas bewirken können - dann allerdings solltest Du Dich auch an die Grundsätze der Homöopathie halten und zumindest so viel Vertrauen in den "Gründer" der Homöopathie haben, dass Du ihm schon zutraust, dass er weiß, was er sagt, wenn er behauptet, dass verdünnte Schwermetalle bei Schwermetallbelastung (die Du zu haben behauptest) niemals angewendet werden dürfen.

Grüße
Lukas
 
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22.02.07
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Nein, gerade nicht. ;)

Schon Hahnemann wusste, dass dieser Grundsatz der Homöopathie auf Belastungen oder Vergiftungen mit Schwermetallen nicht zutrifft und

hmmm - ich denke, da verlasse ich mich auf die Personen, die dafür eine ziemlich lange und harte Ausbildung absolviert haben ;-)
Jedoch sollte das hier wohl ein Forum sein, in dem man konstruktive Hilfe erwarten könnte - so habe ich das zumindest verstanden. Deine Antwort auf meine Frage erscheint mir jedoch eher destruktiv und tatsächlich wenig hilfreich, denn die Bestandteile von Derivatio sind mir hinlänglich bekannt. Ich habe meine Frage jedoch an anderer Stelle erneut eingestellt, da ich mich nicht einfach in einen bestehenden Beitrag "einklinken" wollte. Also lassen wir das Thema hiermit einfach.

Gruß Chiara
 

Lukas

Nein, gerade nicht. ;)

Schon Hahnemann wusste, dass dieser Grundsatz der Homöopathie auf Belastungen oder Vergiftungen mit Schwermetallen nicht zutrifft und

hmmm - ich denke, da verlasse ich mich auf die Personen, die dafür eine ziemlich lange und harte Ausbildung absolviert haben ;-)
Jedoch sollte das hier wohl ein Forum sein, in dem man konstruktive Hilfe erwarten könnte - so habe ich das zumindest verstanden. Deine Antwort auf meine Frage erscheint mir jedoch eher destruktiv und tatsächlich wenig hilfreich, denn die Bestandteile von Derivatio sind mir hinlänglich bekannt. Ich habe meine Frage jedoch an anderer Stelle erneut eingestellt, da ich mich nicht einfach in einen bestehenden Beitrag "einklinken" wollte. Also lassen wir das Thema hiermit einfach.

Gruß Chiara



Du bist ziemlich unverschämt.

Wenn es Dir in der Hauptsache darum geht, (falsche) Ansichten bestätigt zu bekommen, dann hast Du an anderer Stelle vielleicht wirklich mehr Glück.
 
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22.02.07
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Du bist ziemlich unverschämt.

Aber wenn Du meinst, dass es Dir mehr hilft, wenn Dir wird, wer weiß... vielleicht hast Du da an anderer Stelle ja wirklich mehr Glück.

Lieber Lukas,

ich sehe an meinen Zeilen nichts unverschämtes, ich möchte nur, wie du wohl auch, dass man mit meiner Fragestellung nach HILFE ernsthaft umgeht und nicht pauschal erklärt, dass ich ja eigentlich den absoluten Mist einnehme, weil dort ja Silber in homöopathischer Form drin ist. Das hilft wirklich niemandem. Ich weiß jetzt, dass du die Bestandteile von Derivatio auch kennst und dass du im Hinblick auf dieses Mittel anderer Meinung bist als mein Heilpraktiker und ich. Schön - dafür kann ich mir jedoch nichts kaufen. Wenn du mir was wirklich konstruktives zu meinem Problem sagen würdest, dann fände ich persönlich das toll. Denke, eigentlich sollten wir beide auch andere Probleme haben als uns zu fetzen - oder? Friede?

Gruß Chiara

Ach ja - ich weiß letztendlich auch nur, dass ich einen enorm hohen Silberanteil im Körper habe - mir hat bisher niemand, aber wirklich niemand erklären können, wieso das so ist und welche Folgen das haben kann, bzw. hat.
 

Lukas

Meine letzte Anmerkung zu der Sache:

Ich habe mich nicht mit Dir gefetzt, unterlasse bitte solche Unterstellungen.

Du hattest geschrieben, dass Du eine hohe Silberbelastung hast.
Ich habe Dir den Hinweis gegeben, dass ein Mittel, das Du einnimmst, Silber enthält.

Es war als Hilfe für Dich gedacht.

Du meintest, Dich deshalb mit Deiner darauf folgenden Bemerkung über mich lustig machen zu müssen, woraufhin ich Dir erklärt habe, dass kein ernsthafter Homöopath bei einer Silberbelastung homöopathisches Silber geben würde noch - lt. Hahnemann - dürfte.

Noch einmal habe ich Dir wertvolle Hinweise, als Hilfe dienend, gegeben.

Daraufhin wurde ich und meine Dir gelieferte Hilfe von Dir als "destruktiv" bezeichnet.

Nun gut. Wenn Du meinst, hier einen Kompetenteren zu finden, dann versuche es.
 

oli

hmmm - ich denke, da verlasse ich mich auf die Personen, die dafür eine ziemlich lange und harte Ausbildung absolviert haben ;-)
Jedoch sollte das hier wohl ein Forum sein, in dem man konstruktive Hilfe erwarten könnte - so habe ich das zumindest verstanden. Deine Antwort auf meine Frage erscheint mir jedoch eher destruktiv und tatsächlich wenig hilfreich, denn die Bestandteile von Derivatio sind mir hinlänglich bekannt. Ich habe meine Frage jedoch an anderer Stelle erneut eingestellt, da ich mich nicht einfach in einen bestehenden Beitrag "einklinken" wollte. Also lassen wir das Thema hiermit einfach.

Gruß Chiara
Tja, was nicht sein darf, das nicht sein kann...

Ich denke, Lukas hat Dir wertvolle Hinweise gegeben.

Ich weiss nicht, was daran destruktiv war. Ich finde Ratschläge à la "nimm doch mal XY ein" viel destruktiver.

Wenn man Probleme mit Schwermetallen hat, sollte man in der Tat keine homöopathischen Mittel mit denselben einnehmen.

Denn wenn man im Dogma der Homöopathie bleibt, ist es auch gefährlich: ich habe z.b. eine chronische Vergiftung mit Metall XY und daraus resultierende andere Probleme. Wenn ich nun ein XY-Homöopathikum nehme und - gesetzt den Fall, es wirkt - dieses setzt eine Mobilisierung in Gang. Dann ist dieses Mobilisierung keinesfalls mit Entgiftung gleichzusetzen.

Vielmehr kann es sogar sein, dass die Gifte in´s Hirn oder andere Organe verschoben wurde, obwohl sie vorher z.b. im Fettgewebe gespeichert waren.

Ich würde übrigends mein Geld lieber in eine Zahnsanierung stecken, als in alternative Therapien, denn das ist auch nur Symptombekämpfung (die Du ja nicht betreiben wolltest).

Zum Thema Homöopathen:
Ein sehr bekannter Zahnsanierungsspezialist sagte mal zu mir, dass die "schlimmsten Fälle" die Homöopathen seien, denn diese heilen ihre Zipperlein so weit es geht mit Kügelchen. Wenn es garnicht mehr geht, mit der Gesundheit kämen diese dann zu ihm und seien komplett uneinsichtig, wenn es um Zahnsanierungen ginge und seien dabei aber schwer vergiftet.

Ich zitiere hier nur, es soll keiner Deiner Bekannten diffamiert werden. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass viele altrenative Heilpraktiker und Ärzte Zahnsanierungen ablehnen. Sogar der nach Klinghardt arbeitende Heilpraktiker meinte, es sei vollommen ok, wenn man den ganzen Mund voller Gold hat (nach Amalgam !) und ich solle mir lieber Algen von dem Geld kaufen.:confused:

Du musst entscheiden, was Du machst, wenn Du allerdings im Forum nach Meinungen fragst, sei bitte dankbar für jeden gut gemeinten Rat, auch wenn er Dir inhaltlich nicht gefällt.

In anderen Foren bekommst Du auf solche Fragen Tipps wie "Ringellblumensalbe" oder "Psychatrie". Ach ja oder "Pendeln" oder "Edelsteinessenzen" als alternative Methoden ...
 
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22.02.07
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Lieber Oli,

zunächst einmal kenne ich es aus anderen Foren, dass man allein der Höflichkeit folgt und eine Anrede und einen Gruß verwendet - das kenne ich im übrigen auch so von den Moderatoren ;-)

Es ist OK, wenn du Lukas Ratschlag als konstruktiv wertest, jedoch darf ich doch gewiß auch meine Meinung dahingehend kundtun, dass dieser Vorschlag für mich nicht konstruktiv ist - ich habe in meinem Eingangsbeitrag auch mit keinem Wort erwähnt, dass ich weiß, dass mein zuviel an Silber im Körper auch mit meinen Herzproblemen zu hat, lediglich den Verdacht habe ich geäußert. Auch habe ich recht klar geschrieben, dass ich zuerst eine Haaranlyse gemacht habe und erst einige Zeit später mit Derivatio begonnen habe. Also kann Derivatio gar nicht ursächlich an dem Zuviel beteiligt sein. Damit jedoch hier auch Fakten zur Sprache kommen: Ich habe gestern das Ergebnis einer erneuten Haaranalyse erhalten und mein Silbergehalt liegt mittlerweile bei 3,51 - immer noch zu hoch, aber so schlecht kann ich mit dem Mittel dann doch nicht bedient worden sein. Zu deinen grundsätzlichen Anmerkungen bzgl. Homöopathen... denen kann ich mich nicht anschließen, denn ich vertrete eine gänzlich andere Meinung. Ich habe mich im Laufe meines Lebens einigen allopathisch arbeitenden Medizinern anvertraut und einige sehr schwerwiegende Krankheiten schon überstanden (Krebs, Dickdarmdurchbruch) und wenn ich der allopathischen Medizin alleine vertraut hätte, dann würde ich ganz klar heute nicht mehr hier sitzen. So ist das ganz einfach und deshalb handle ich nach dem Motto: "Wer heilt, hat recht." Ich habe hier um Rat nachgefragt, aber ich denke, auch diesen Rat kann man konstruktiv diskutieren - oder? Und letztendlich macht auch immer noch der "Ton die Musik".

Gruß Chiara
 

oli

Bleibt nun die Frage, ob ein hochgradig giftiges Material in den Mund gehört.

Und, ob man die Giftwirkung mit Homöopathie oder sonstwie lindern kann.

Oder ob das Geld in eine sachgerechte Sanierung nicht besser angelegt wäre...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Silvia P

Hallo, Chiara!

Du schreibst Du hattest schon schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs und dazu noch Dein Problem mit dem Herzen.

Wie siehts denn mit den Zähnen aus?
Hattest Du Amalgamfüllungen, welche Materialien hast Du jetzt im Mund?

Ich würde Dir dringend raten mal ein Panoramabild Deiner Zähne an Amalgam & Co.: Das Tox Center e.V. informiert. zu schicken.
Falls das Problem Deine Zähne sind werden Deine Beschwerden therapieresistent bleiben und sogar zunehmen.

Die meisten Menschen wollen aber an Ihren Zähnen nichts machen lassen, weil sie ja an den Zähnen " keine Beschwerden haben, bzw. nichts spüren".

Mir hat die Zahnsanierung sehr geholfen.

Liebe Grüsse, Silvia
 
Beitritt
22.02.07
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Hallo Silvia,

mit meinen Zähnen bekam ich erst richtig Probleme nach meiner Krebserkrankung und ich hatte zu diesem Zeitpunkt auch keine Amalgamfüllung. Danach hatte ich einiges an Zahnsanierungen machen lassen, jedoch bin ich, da mein Großvater Zahnarzt war, schon immer vor Amalgam gewarnt worden. Wie es aussieht, waren die toxischen Auswirkungen von Amalgam unter Zahnärzten durchaus schon lange ein Thema ;-) Ich habe vor einigen Jahren einen biologisch arbeitenden Zahnarzt aufgesucht um meine Kronen und Brücken überprüfen zu lassen. Lt. seiner Auskunft konnte er keine toxische Belastung feststellen. Nichts desto trotz werde ich mir nochmals einen Zahnarzt suchen. Aber das stellt sich nicht gerade einfach dar. Man könnte gar sagen, dass ich zu Zahnärzten ein recht gespaltenes Verhältnis habe. Das liegt daran, dass ich halt immer schon sensibilisiert war für Zahnmaterialien und Wert auf einen möglichst "gesunden" Zahnersatz gelegt habe. Ich habe damals einen Kostenvoranschlag von Zahnarzt 1 bekommen und fand diesen mit 25000 DM doch erschreckend hoch. Dann bin ich zu einem anderen Zahnarzt gegangen, habe von diesem einen Kostenvoranschlag über 12000 DM bekommen. Ein weiterer Zahnarzt hat mir erklärt, dass was die anderen Zahnärzte als sanierungswürdig ansehen würde, wäre nur Geldmacherei und ich brauchte nur Zahnersatz für 4000 DM. Letztendlich bin ich bei einer Bekannten meiner Eltern gelandet und dort hat das Ganze dann rund 10000 DM gekostet. Tja und wenn man gebranntes Kind ist, dann hat sich das im Laufe meines Lebens auch so fortgesetzt. Mittlerweile hole ich mir mindestens 2 Meinungen ein, wenn ich was an meinen Zähnen machen lasse. Es ist auch immer wieder erstaunlich was da rauskommt und wie weit die Meinungen auseinander gehen. Gegipfelt haben meine Zahnarzterfahrungen in gezogenen Zähnen, die auf der falschen Seite gezogen wurden... Den Gerichtsprozeß habe ich zwar gewonnen, jedoch die Zähne konnte mir niemand ersetzen. Auch hat sich herausgestellt, dass die ursprünglich zu ziehenden Zähne gar nicht zum ziehen waren. Mir ist da nichts mehr eingefallen ob der ganzen Dreistigkeiten die ich bisher mit den diversen Zahnärzten erlebt habe. Ich werde deinen Ratschlag jedoch befolgen und ein Panoramabild meiner Zähne an das Tox Center schicken - kann ja sein, dass ich dort fündig werde. Ich danke dir.

Liebe Grüße

Chiara

P. S. Nichts desto trotz konnte mir bisher noch niemand sagen, ob und welche Auswirkungen ein zuviel an SILBER hat.
 
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