Oxalsäure und mehr ...

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Oxalsäure
Oxalsäure ist eine Carbonsäure und gehört zu der Klasse der
organischen Verbindungen. Sie ist eine Säure, die im Pflanzen-
und Tierreich weit verbreitet ist. Oxalsäure ist fähig, Kalzium und
Eisen zu binden und so deren Aufnahme im menschlichen Darm
zu behindern. Die Salze der Oxalsäure heißen Oxalate.
Reich an Oxalsäure (und Kaliumoxalat) sind z.B. Rhabarber,
Spinat, Schokolade, Mangold, Sauerklee, Rübenblätter, Sauer-
ampfer, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Tomaten, Grünkohl, Rote
Bete, Bambussprossen und Kakaobohnen.
Die Oxalsäure kann im Körper mit Kalzium das schwer lösliche
Kalziumoxalat bilden, das sich als Kristall in Harnkanälchen und
Nieren ablagern kann. Das ausgefällte Kalziumoxalat ist ungiftig
und wird durch viel Wasser ausgespült. Oxalsäure kann in größe-
ren Mengen für den Menschen giftig sein.
Die gefährliche Dosis für einen Erwachsenen wird mit 5 bis 15
Gramm angenommen – eine Menge, die man selbst durch hohen
Rhabarberverzehr niemals erreichen wird.
Das Kalzium der Milch bindet einen Teil der Oxalsäure. Der
menschliche Körper kann auch Oxalsäure selber bilden
www.nutriinfo.de/artikeldetails.php?aid=1407 Hier wird Getreide nicht bei den oxalsäurehaltigen Lebensmitteln genannt.

Aber hier:
Brote. Brote wurden in örtlichen Geschäften gekauft. Wie die Ergebnisse der Mahlversuche erwarten ließen, wurden in Vollkornbroten höhere Oxalatkonzentrationen gefunden als in hellen Broten (Abb. 12). Die Gehalte in dem Grahambrot, das überwiegend aus Weizenvollkornschrot besteht, und in den Roggenvollkornbroten entsprachen den durchschnittlichen Gehalten in Weizen und Roggen (s.o.). Diese Ergebnisse liefern keine Anhaltspunkte dafür, daß beim Backprozess Oxalsäure abgebaut oder gebildet würde.
http://www.bagkf.de/SEARCH/JBBAGKF_...&M=98&K=JAHRESBERICHTBAGKF1997III2_DOC&R=Y&U=

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Uta
 
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