ORF2: "We feed the world"

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Nahrung bis zur Geschmacklosigkeit
www.teleboy.ch/img/stationlogos_id/7.gifDo, 15.03. 20:15 hVon Raubzügen im Meer bis zu Geflügelfabriken - der Österreicher Erwin Wagenhofer streift durch die globalisierte Foodproduktion. Das kann einem auf den Magen schlagen.

www.teleboy.ch/tipps/doc/7143.html&pic=2
[Bilder: PD]
[Cinergy] Die Menschen sind sensibilisiert und wollen zumeist wissen, woher Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat oder Früchte stammen, die auf ihrem Teller liegen. Der Österreicher Erwin Wagenhofer hat sich auf Nahrungssuche begeben von Frankreich und Spanien bis Rumänien, von Brasilien bis zur Schweiz. Als eine Art Moralapostel fungiert auf diesem globalen Streifzug der Schweizer Politiker Jean Ziegler. «We Feed the World» ist ein entlarvender Dokfilm über Mangel im Überfluss, bei dem einem der Bissen im Mund stecken bleiben kann.


OT: We Feed the World. Österreich, 2005. Regie: Erwin Wagenhofer. Länge: 100 Min.
Im Rahmen der ganzen Reihe zum Thema "Ernährung" wird heute dieser Film gezeigt.
 
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Hallo,

ist jetzt schon zu spät wieder aber gestern nacht kam auf ORF (= Österreichisches Fernsehen) auch "Super size me" über die Fast Food Konzerne usw.. Ein Mann machte den Versuch sich wochenlang unter ärztlicher Aussicht ausschließlich von Fast Food zu ernähren...die Ergebnisse waren aussagekräftig. Nebenher wird noch ausführlich von den Machenschaften der "Lebensmittel"konzerne insbesondere in den USA berichtet etc. etc. alles in allem ein hochinformativer Streifen.

Hier ein Link zum ORF:
tv.ORF.at

Der Mann hat sich nach 8 Wochen übrigens vollständig davon erholt - d.h. keine Dauerfolgen, per "Entgiftungs-Plan" d.h. naturbelassene Nahrungsmittel essen, nur noch Wasser trinken usw..

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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So, jetzt gibt es den Film auf der Tube:




cit:

"Wir sollten uns damit anfreunden, dass es eigentlich keine Lebensmittel mehr gibt, die gentechnisch frei sind."
Karl Otrok, Produktionsdirektor Pioneer Rumänien

Österreich gilt noch als weitgehend frei von Gentechnik, bislang wurden bei uns noch keine genmanipulierten Lebewesen freigesetzt und auch in den Supermärkten werden praktisch keine Lebensmittel angeboten, die als "genetisch verändert" gekennzeichnet sind. Doch die Gentechnik schleicht sich in Form von Tierfutter durch die Hintertür in die österreichische Landwirtschaft ein:

Unsere Futterpflanzen reichen nicht aus, um vor allem den Eiweißbedarf für unsere Viehwirtschaft zu decken. Dafür werden jährlich rund 550.000 Tonnen Soja importiert, davon sind nach Angaben von Greenpeace rund 60% genmanipuliert. Seit 2004 müssen zwar diese Futtermittel gekennzeichnet sein - für Produkte wie Fleisch, Eier oder Milch, die damit hergestellt wurden, gilt aber keine Kennzeichnungspflicht.

Viele Grüsse
Schwester E
 
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