Normale Augenveränderung oder Zeichen von Kayser Fleischer Ring

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Hallo liebes Forum, es betrifft nicht mich sondern meine Freundin, sie selber hat seit vielen Jahren chronische Symptome was akut sehr schlimm ist, nachts erbrechen übelkeit von magensäure, pulssynchronen tinnitus, schwindelanfälle, verdauungsstörungen, schmerzen im oberbauch, appetitlosigkeit, Lichtscheue, Zittern der rechte Hand in Ruhe Lage, Bandscheibeverwölbung, Nackenschmerzen.

Sie berichtete mir das sie vor einigen jahren ihr augen nur braun gewesen sind und jetzt sehen sie so aus, das bild mit schlechterer Qualtiät ist von 2016 circa.

Wir waren jetzt auch im Krankenhaus wo paar Werte gemacht wurde und entlassen wurde nur um wieder kalium im serum weiter zu untersuchen, ich weiß das paar Werte schon mies sind und das krankenhaus wie immer nicht interresiert sind daran weiter zu suchen.

Wir haben jetzt eh vor weiterzugehen und Kupfer im Serum und Couerluplasmin zu untersuchen als ersten Anhaltspunkt, nur hat ihre Hausärztin.

Wie gesagt sie hat schon ewig lange Symptome und seit Kindheit an, angefangen hat dies mit starken Drehschwindel mit 17 Jahren ungefähr wo sie einer Arbeit noch nachgehen konnte und dann nie wieder, sie ist jetzt 30, das Gehen hat sie auch damals verlernt und war Bettgebunden.

Wie jeder kennt des als verrückt abgestempelt zu werden und doch zum Psychologen abgeschoben zu werden, deshalb seitdem ich sie kenne haben wir vieles versucht, B12 und Vitamin D aufgefüllt, Intoleranzen getestet, keine fruktose oder Laktose intoleranz.

Erst vor kurzen habe ich erst mal den Blick genauer aufs Auge geworden und frage mich ob das dieser Ring vllt sei, ich weiß dafür braucht man eine Spaltlampe um genau was zu sagen. Ich hoffe echt das man beim Hausarzt irgendwie damit rannkommt sonst suchen wir weiter nach einen fähigen Arzt der mal das untersuchen kann.

Vllt hat jemand Rat und kann Hilfe geben ob diese Auge Veränderung vllt doch eine Zeichen ist. Weiters ist ihre sehfähigkeit auch den letzen paar jahren verschlechtert worden ohne eine auswirkung von draußen.

Dann Vielen Dank grüße Winterpracht
 

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wundermittel
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Hallo Winterpracht,

wenni ch mir die beiden Fotos der Augen anschaue, finde ich das Bild links eher seltsam: für mich sieht es nach einer Leberbelastung aus, weil das Weiße des Auges nicht weiß ist sondern eher gelblich. Bei den Blutwerten hier ist ein Leberwert (ALT) erhöht und die Lipase (Bauchspeicheldrüsenwert) ebenfalls. Insofern würde ich diesen Werten nachgehen.

https://www.uniklinikum-saarland.de...ges/Dokumente/Leber_und_Pankreas_Homepage.pdf

Ich kenne diesen blauen Ring um die braune Pupille auch. Meine Augenärztin meinte, das käme öfters vor und hing mit dem Calcium zusammen. Ich bin dem nicht weiter nachgegangen.
Was sagt denn die Augenärztin Deiner Freundin?
...
Blaue Ringe um die Iris werden durch Cholesterinablagerungen im Auge verursacht. Die Ablagerungen sind eigentlich weiß oder gelblich, können aber blau erscheinen.

Das mag gefährlich klingen, ist es aber nicht. Forscherinnen und Forscher schätzen, dass dieser Zustand zwischen 20 und 35 Prozent der Menschen und wird mit zunehmendem Alter immer wahrscheinlicher. Wenn du 80 Jahre alt bist, liegt die Wahrscheinlichkeit, einen Hornhautbogen zu entwickeln, bei fast 100 Prozent. ...

Evtl. ist das auch ein „Limbus“;

Grüsse,
Oregano
 
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Servus jop den werten gehen wir schon nach nur ja leider hat es den krankenhaus nicht interessiert, und nur gemeint kalium wert nachzukontrollieren.

Der ring außerhalb ist eher grünlich nicht blau, wir müssen uns erst um einen augenarzt mal kümmern :)

Das bild ist auch recht alt 3 jahre hier ist ein aktuelles augenbild
 

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regulat-pro-immune
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Danke oregano :)

Gpt ist weiter auf 65 angestiegen. Billirubin auf 2,2

Wir warten noch auf coerluplasmin und kupfer im serum.
 
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So was bedeutet das alles ? Ist mw damit ausgeschlossen oder sind die werte erhöht wegen crp und was bedeutet das hämolyseserumindex ++ bei der blutabnahme ist ziemlich viel missgeschick passiert erste die andere hand alles voll geblutet und dann die andere genommen wo dann nicht mehr so viel hinausgekommen ist.

@margie vllt kannst du mir helfen
 

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Coeruplasmin ist bei dir im Durchschnitt, das ist doch gut. Bei mir sind Kupfer und Coeruplasmin extrem erniedrigt aber kein Arzt interessiert sich dafür solang die Leberwerte gut sind. Bei dir sind zwei Leberwerte erhöht und was sagt denn die Hausärztin dazu?

Ich würde zum Augenarzt gehen und direkt nach dem Kayser Fleischer Ring fragen. Das habe ich vor vielen Jahren gemacht und die Ärztin fand das amüsant aber konnte dann gezielt danach schauen.
Bei mir waren die Augen in Ordnung.
 
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Hallo Lydia, du schreibst von extrem niedrig? Wie niedrig ist das?
Hast du neurologische Symptome und wurden zumindest schon ein Urintest und ein MRT gemacht um MW auszuschließen?
Zu extrem niedrigen Kupferwerten habe ich auch mal das hier gefunden.
(Habe selbst niedrige Kupferwerte aber nicht so weit weg von der Norm und bin ebenfalls noch auf Diagnosesuche, da ich auch zunehmende neurologische Symptome aber eindeutig keinen MW habe).


lg catlady
 
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regulat-pro-immune
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was bedeutet das hämolyseserumindex ++
Hämolyse bedeutet, die roten Blutkörperchen in dem entnommenen Blut waren beschädigt, entweder durch falsches Abnehmen oder durch zu langen Rumstehenlassen. Das verfälscht manche Werte, die man dann nicht mehr auswerten kann.

[Neben vielen anderen Gründen ...] kann eine Hämolyse auch ex vivo auftreten, z.B. durch unsachgemäße Blutentnahme (Scherkräfte bei Anwendung von zu hohem Sog)
Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Hämolyse
 
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Hallo Lydia, du schreibst von extrem niedrig? Wie niedrig ist das?
Hast du neurologische Symptome und wurden zumindest schon ein Urintest und ein MRT gemacht um MW auszuschließen?
Hallo,
die Werte muss ich nachschauen aber Kupfer u couruplasmin im Blut waren beide Hälfte unter der Norm aber das Verhältnis zueinander war ok . Im sammelurin hatte ich Kupfermangel und das sprach gegen mw.
Meine ex Hausärztin hat mich für verrückt gehalten als ich mit Kupferwert ankam . Daher gab es kein mrt und das Thema mw ist ad Acta. Ich nehm täglich 0,5 mg Kupfer .
Vlt ist es auch genetisch aber ich kenn die Werte von meinen Eltern nicht .
 
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Hallo lydia.

Ja ich vermute bei mir auch dass es eine Veranlagung sein könnte.
Es werden bei Recherchen ja auch immer wieder (v.a. in der englischsprachigen Literatur) ungeklärte Fälle eines gestörten Kupferstoffwechsels im Zusammenhang mit diffusen Symptomen (vor allem neurologischer Art) beschrieben.

Hast du noch andere Mängel? Wie z.B. Eisen, Calcium oder Proteinmangel? Falls dem so ist, dann würde ich mich erstmal auf Zöliakie bzw. entzündliche Darmerkrankungen untersuchen lassen.

Hast du Leber- oder Nierenprobleme?

Ernährst du dich besonders kupferarm oder hast dich über längere Zeit so ernährt?

Nimmst du Zink oder Molybdän (Gegenspieler von Kupfer) in höheren Mengen ein?

Da wären Blutwerte mal interessant, weil wenn diese Dinge alle nicht zutreffen (generelle Malabsorption und andere Faktoren die Organe, Ernährung und NEMs betreffen), dann würde ich persönlich auch eher auf eine Art Stoffwechsel- und/oder Entgiftungsproblematik tippen.
Denn ein (rein) ernährungsbedingter Kupfermangel sollte bei halbwegs ausgewogener Ernährung und normalen Organfunktionen hierzulande eher selten sein.

In meinem Fall liegt das Ceruloplasmin so zwischen 13 und 15, mein Cu im 50er Bereich. Im Urin wurde es einmal bestimmt, als vor Jahren MW ausgeschlossen wurde und mit nicht messbar als zu niedrig ausgewiesen.
Der KF Ring wurde zweimal nicht gefunden, das MRT war normal und auch die Bauchorgane sind gsd gesund.
Auch mir hat man Kupfer verschrieben, was aber nicht die gewünschte Wirkung zeigt(e).
Zudem habe ich keine Blutbildungsprobleme, die sich nach so langem Kupfermangel ja irgendwann mal zeigen müssten, dennoch nehme ich immer wieder mal Kupfer ein, da ich doch ein paar "Kupfermangelsymptome" (Histaminintoleranz, leichte Bindegewebs/Hautprobleme, Zahnfleischbeschwerden) habe.

Wie sieht es bei dir mit der Blutbildung aus? Hast du eine Anämie oder nicht? Falls ja könnte die aber mehrere Ursachen haben...

Was deine Hausärztin betrifft, würde ich eventuell wechseln oder mal zu einem anderen Arzt gehen.
Eigentlich müsste bei Auffälligkeiten im Kupferstoffwechsel ein MRT zumindest einmal angezeigt sein, da auch ein lang bestehender Mangel neurologische Symptome und Veränderungen im MRT auslösen kann, ein MW sowieso.

Hast du neurologische Symptome und wenn ja welche?
Vielleicht findest du ja einen kompetenten Neurologen in deiner Gegend und machst die Diagnostik über diese Schiene?

Bei einem erniedrigten Urinkupfer würde ich MW zwar auch eher ausschließen, allerdings gibt es auch Laborfehler und zumindest ein MRT des Gehirns und ein Ultraschall der Leber wären noch angezeigt.
Ich habe, da meine neurologischen Symptome seit Jahren stetig zunehmen und ich wieder ins Zweifeln bezüglich MW kam, mal diesen Test hier gemacht, um das Thema bei mir endgültig abzuschließen.


Kostet halt einmalig um die 100 Euro, aber soll ziemlich sicher sein. Würde das aber erst als letzten Schritt empfehlen, vorher wäre ein MRT vom Kopf meiner Meinung nach schon noch wichtig.

Geht es dir mit der Einnahme von Kupfer eigentlich besser?

lg catlady
 
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Da das Thema Kupferstoffwechselstörungen bzw."niedriges Ceruloplasmin/Kupfer aus ungeklärten Gründen" hier gerade wieder ziemlich aktuell wird, habe ich überlegt in nächster Zeit mal ein Thema in einer anderen Rubrik dazu aufzumachen.
So können sich Betroffene dann auch über diese "nicht-MW-bedingten" Kupferdysbalancen und neurologischen Symptome sowie deren mögliche Ursachen und Behandlung austauschen und eventuell gegenseitig helfen.


lg catlady
 

Kate

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... habe ich überlegt in nächster Zeit mal ein Thema in einer anderen Rubrik dazu aufzumachen.
So können sich Betroffene dann auch über diese "nicht-MW-bedingten" Kupferdysbalancen und neurologischen Symptome sowie deren mögliche Ursachen und Behandlung austauschen...
Mach' das doch gern :)

Ich erinnere dunkel, dass wir mal einen Thread zu nicht-MW-bedingten Gründen für niedriges Coeruloplasmin hatten, womöglich in der KPU-/HPU-Rubrik (weil dort auch vermehrt Auffälligkeiten im Kupferstoffwechsel beobachtet werden).

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Okey passt, dann werde ich einen neuen Thread dazu starten, vielleicht in einer anderen Rubrik. Da ich doch ziemlich viel recherchiert habe dazu die letzten Monate. Unter anderem auch spezifische Fallberichte usw...
 
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Die kommende Woche hat dann meine freundin den augenarzt termin bin sehr gespannt, werden sicherheitshalber bilder mitnehmen wie sowas ausschaut.

Ebenfalls finde ich meine augen auch eigenartig.

Bei mir war coueruplasmin fast schon mal unter der norm. Serum werte von kupfer immer normal, dmps ausscheidung dafür sehr hoch von kupfer.
 

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zu #1 (@Winterpracht):

Für mich sieht das linke Augen-Foto eher auffällig aus:
Man sieht ein sonnenblumenähnliches Gebilde.
Beim M. Wilson gibt es den sog. "Sonnenblumen-Katarakt" im Auge, der wie der Kayser-Fleischer-Ring auf einen M. Wilson hinweisen kann.
Ob das nun ein solcher Sonnenblumen-Katarakt ist, kann ich schwer sagen, weil ich keine Fotos dazu habe.
Wenn ich googele finde ich einige Fotos.
Mmmh, schwer zu sagen, weil die gefundenen Fotos unterschiedlich sind.
Das Augenweiß ist m. E. etwas gelbstichig, was auf die Leber hinweisen kann - Oregano hat das gut beobachtet.

Zu den Laborbefunden:
Es ist schwer, dazu etwas zu sagen.
Denn das Kupfer und das Coeruloplasmin werden von einigen Faktoren beeinflusst wie Zinkeinnahme, wie Kupfereinnahme, wie Vitamin-C-Einnahme.
Ebenso wirken sich Chelatbildner auch auf den Kupferstoffwechsel aus.
Sobald man an diesen "Schrauben" dreht, gibt es größere oder kleinere Veränderungen.


Was das Labor genau mit "Hämolyse-Index" meint, kann ich nicht sicher sagen. Ggf. würde ich versuchen, dort anzurufen und die Nummer des Laborbefundes bereit zu halten, damit eine Auskunft möglich ist.

Entweder war das Blut "hämolytisch", weil bei der Abnahme Fehler passiert sind oder aber das Blut wurde infolge einer Hämolyse im Körper des Patienten hämolytisch.
Das erhöhte Bilirubin, das ich in den Befunden gesehen habe, könnte auch für letzteres sprechen. Ist das Bilirubin auch sonst erhöht?
Ich sehe gerade, dass das Bilirubin in 2 Befunden erhöht ist, was für eine Hämolyse im Körper des Patienten sprechen könnte.
Ich habe gesehen, dass das direkte Bilirubin auch mal erhöht war.
Beim M. Wilson ist eher das indirekte Bilirubin erhöht, wenn man durch M. Wilson eine Hämolyse hat.
Es gibt für Bilirubin-Erhöhungen auch andere Gründe.
M. Meulengracht fällt mir ein. Aber das ist sicher nicht der einzige weitere Grund.
Man sollte die Ursache der Erhöhung klären.

Auch sind die Leukozyten am 16. 11. 22. relativ hoch, so dass man vermuten kann, dass evtl. ein Infekt bestehen könnte?
Infekte wiederum können auch das Coeruloplasmin als "akute-Phase-Protein" ansteigen lassen - evtl. auch nur geringfügig und auch das Kupfer (wenn ich mich richtig erinnere).
Das CRP ist nicht auffällig, was gegen einen schweren Infekt spricht.
Ich bin kein Laborarzt und kenne nur ein paar Regeln, die ich entweder gehört oder gelesen habe.
Außerdem bin ich in der "Materie" nicht mehr so ganz drin, weil ich schon seit Jahren mich damit kaum mehr beschäftigt habe. Mein Wissen basiert daher mehr auf meiner Erinnerung.

Hast Du nicht die Möglichkeit zu einem Arzt für M. Wilson zu gehen?
Hier gibt es etliche Adressen:
 
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@lydia79
Zitat:
"die Werte muss ich nachschauen aber Kupfer u couruplasmin im Blut waren beide Hälfte unter der Norm aber das Verhältnis zueinander war ok . Im sammelurin hatte ich Kupfermangel und das sprach gegen mw."

Kupfermangel soll extrem selten sein.
Wurde der Sammelurin auch korrekt gemacht?
Es gibt gerade bei diesem Sammelurin einige Fehlerquellen, die man nicht immer auf Anhieb erkennt.
Wenn ich früher aus einem Sammelurin 3 Proben an verschiedene Labore zur Kupferbestimmung sandte, bekam ich 3 teils voneinander stark abweichende Werte.
Nicht jedes Labor kann offenbar eine korrekte Bestimmung durchführen.
Das ist nur ein Beispiel für evtl. Fehlerquellen.
Auch ich bekam von einem Labor mal einen Befund, der von meinen übrigen stark abgewichen ist. Es stellte sich heraus, dass das Labor bei der Berechnung ein Komma an die falsche Stelle setzte und schon war der Befund eben falsch.
Angenommen vor dem Sammelurin wurde längere Zeit Zink eingenommen, dann senkt das das Urinkupfer für längere Zeit. Ebenso sollte man zuvor auch für längere Zeit keinen Chelatbildner wie DMPS etc genommen haben.

Das nur als kleiner Hinweis.

Niedriges Coeruloplasmin und niedriges Kupfer im Blut wären ansonsten typisch für einen M. Wilson.
 
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Okay xa

Okay ich habe schon fotos von den sonnenblumenkatarakt gesehen, vllt findet der augenarzt Mittwoch was, sicherheitshalber nehmen wir fotos mit wie kf ringe aussehen.

Okay das foto meiner freundin das Linke ist schon wesentlich älter, akut sind ihre augen auch wieder leicht gelb.

Sie hat noch keine chelatbildner genommen und zink ist auch monate jetzt zurück.

Zu der hämolyse ja da ist was schief gegangen, der wert wird nochmals gemacht, montag gehen wir zum arzt das besprechen.

In der vergangenheit 2015 haben wir einen befund gefunden wo auch das blut hämolysiert war.

Bei ihr sind ja die kälteagglutine positiv, sie hat ja Sekunderes raynaud syndrom was nur zu den kalten jahreszeiten Auftritt.
Schwierig inweit sich das auswirkt auf alles. Anscheiend erhöht das auch billirubin.

Weiteres von zahlreichen krankenhausbefunden war immer billirubin erhöht seit 2015, der nieren wert gfr war auch mal erhöht und blutgasanalyse ergaben immer wieder metabolische alkolosen, auch kalium fast im serum erniedrigt.

Zu erwähnen sie hat eine extrem starke Refluxsymptomatik, anfangen mit 15 jahre.
Sie selber meint sie musste mehrmals am tag magensäure erbrechen. Bis sie 27 wurde und dann einen zwechfellbruch bekamm und dann erstmalig unter ppi eingestellt wurde so wurde das gestoppt erstmals.

Extrem schwierig wir sind in nähe graz daheim und können nicht weit fahren, da lange autofahren sich extrem schlecht bei ihr auswirken.

Wir checken weiterhin ab, vllt erfahren wir noch mehr
 
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Bis sie 27 wurde und dann einen zwechfellbruch bekam und dann erstmalig unter ppi eingestellt wurde so wurde das gestoppt erstmals.
Hallo Winterpracht,

nimmt Deine Freundin denn immer noch PPI’s? Eine Dauereinnahme ist da eigentlich nicht vorgesehen.
Bei langer Einnahme kann sich u.a. ein Vitamin b12-Mangel einstellen.


Grüsse,
Oregano
 
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Jop leider, ohne gehts derzeit nicht sonst muss sie nur mehr säure erbrechen und kann garnix mehr essen.

Vitamin b12 und b6 mangel ist ausgeschlossen durch messen von methylmalonsäure und cystathionin im urin. B12 hat sie sehr lange genommen und auch holo tc wurde mal gemessen wo die werte sogar erhöht waren.

Ich weis das die ppi Teufelzeugs, ich hoffe wir finden die grundursache davon, zöliakie und histaminitoleranz wäre noch zum ausschließen.
 
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