Niacin bzw.Niacinamid

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05.10.05
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Dr. Kamsteeg empfahl mir Niacin einzunehmen (ich hatte verstanden 250 mg 2 x am Tag). Ich hatte aber nun Unklarheiten mit der Dosierung, da die Apotheke nur was mit 40 mg beschaffen konnte.

Als Antwort bekam ich: "Sie sollten nicht Niacin aber Niacinamid 250 mg haben. Niacin dürfen Sie auch nur ein mahl am Tag einnehmen. Und die max. dosierung ist 100 mg. Trotzdem werden Sie so Rot wie ein Tomate wenn sie es einnehmen."

Die Apotheke kann mir beschaffen: Niacin 40 mg Vitamin Nicotinamid pro Kapsel. Das ist aber bestimmt zu wenig.

Im Internet habe ich jetzt gefunden: Vitamin B3 (Niacinamid)250 mg Tabletten bei www.podomedi.com/Artikel/23351%20Niacinamid%20250%20EUR.html
oder
Niacinamid 250 mg (Vit. B3) - Tabletten http://www.gesundheit.gs/info/produkte.htm

Könnt ihr mir mal erklären, was der grundsätzliche Unterschied von Niacin und Niacinamid erklären. Worauf haben es sich wohl die max 100 mg bezogen? Auf Niacin oder Niacinamid? Wenn 250 mg Niacinamid ohnehin zu viel sind, warum macht dann jemand tabetten mit 250 mg. Oder sind nur 100 mg Niacin.zu viel :confused:

Viielleicht könnt ihr mir helfen, die Antwort zu verstehen. Meine Rückfragemail lief offenbar dieses Mal ins Leere. Normalerweise bekommt man die Antworten ja gleich früh. Oder Hr. K. ist heute nicht da. Was haltet ihr von den Dosierungen ?

Anne
 
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14.01.04
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hallo Anne

Denke via google findest Du den Unterschied dieser beiden stoffe. Der eine ist der Vorläufer oder so des anderen, glaube Niacinamid ist vorläufern von Niacin.
Die beiden sind gleichwertig, Weiss jetzt nur nicht, ob dies auch für die Menge zutrifft, oder man weniger Niacid als Niacinamid nehmen sollte.

Wegen der dossierung: bei Schizophrenie und Depressionen wird langsag gesteigert, je nach Körpergewicht und Individualität 2 bis 5 gr (!!) / Tag von gewissen Medizinern empfohlen
 

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05.10.05
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Hallo Beat,

vielen Dank, langsam kommt Licht ins Dunkel.

Deine Dosierung scheint gut zu passen. Wahrscheinlich habe ich mich mit den 250 mg wirklich am telefon verhört und es sollten 50 mg sein.

Deine Angabe passt sehr gut mit einer weiteren Quelle zusammen, die ich unter www.vitaviva.com/de/Health/Health_Products_Details.3.aspx eben gefunden habe.

Spezielles betr. Nikotinamid (Niacinamid)
ADT (Empfohlene Tagesdosierung): 18 mg.
Diese Festsetzung wird von vielen Forschern als zu niedrig angesehen.
E. Cheraskin und andere haben eine "optimale ADT" im Durchschnitt als 6 mal höher festgelegt, was also ungefähr 115 mg entsprechen würde.

Therapeutische Dosierung:
Allgemein supplierend mit 50 mg täglich; bei schwereren Mängeln 0,1 bis 10 g täglich.
Und offenbar ist es wirklich das gleiche
Nikotinamid - auch Niacinamid oder Niacin - ist die am meisten angewandte Form
Als andere Form gibt es noch Nikotinsäure.

Allerdings beschreiben sie dort auch den Tomatenkopf bei der Einnahme. Was solls... Offenbar würde ich da mit den 40 mg Nicotinamid doch recht gut liegen, was mir die Apotheke angeboten hat.
 
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14.01.04
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Hallo Anne

Besten Dank für den sehr guten Link, den kannte ich nicht.
Habe auch wieder viel gelehrt:
Die Aminosäure Tryptophan wird im Organismus unter normalen Umständen zu einem gewissen Teil in Niacin umgewandelt. Indem man annimmt, daß 60 mg Tryptophan sich zu 1 mg Niacin umwandeln läßt, wird diese Menge als 1 Niacin-Äquivalent (NE) bezeichnet.
Das ist sehr interessant, da Tryptophan (oder die Abwandlung 5HTP) ebenfalls eine oft sehr nützliche Behandlung bei Depressionen, Schizophrenie und deren Sympotme wie Angstzustände ist.
Die Wirkungen und allfälligen Nebenwirkungen zB bei HI waren mir auch nicht alle bekannt.

Therapeutische Dosierung:
Allgemein supplierend mit 50 mg täglich; bei schwereren Mängeln 0,1 bis 10 g täglich.

die 0.1 bis 10 sind noch etwas grösser gespreitzt als meine 2 bis 5 g

Wegen dem Tomatenkopf. Wenn man es weiss, ist es absolut kein Problem, etwas ungewöhnlich ist das Gefühl, aber es nimmt relativ schnell wieder ab
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Anne,

auch von mir ein Danke für den Link.

Ich nehme, seit ich von meiner Histapenie weiß, das dort auch erwähnte Inositol-Hexanicotinat mit 400 mg Niacin und 100 mg Inositol pro Tag, das ich über meine Hausapo bestelle. Das ist tatsächlich völlig "flush free" und das war mir wichtig, da sich "Flush" bei mir (oft Histaminbedingt) so auswirkt, dass ich regelrecht krank bin (wie 39 Fieber, habe schonmal einen Konzertbesuch in letzter Minute deshalb gecancelt). Zu Kryptosan-Zeiten hatte ich schon vormittags oft eine rote Birne, ich kann allerdings nach meiner Medi-Tabelle nicht mehr rekonstruieren, welche Form Niacin da drin ist. (Zu den Unterschieden der Formen hatte ich dort geschrieben: Niacinamid bzw. Nicotinamid sind Derivate („Abkömmlinge“) des Niacins mit ähnlicher Vitaminaktivität.)

Der Text in Deinem Link gibt mir zu denken wegen der wenigen Indikationen, die dort für Inositol-Hexanicotinat angegeben sind (keine Histapenie, keine Hypoglykämie)... weiß jemand von Euch etwas darüber?

Ob meine Histapenie besser ist, weiß ich letztlich nicht, meine HI war schon immer etwas situationsbedingt schwankend (mal ging ein Glas Wein, mal war ich 4 Tage krank davon). Die Unterzuckerungsprobleme scheinen mir sogar schlimmer geworden, ganz sicher bin ich nicht.

Im ProHis sind übrigens 50 mg Niacinamid drin, wieviele davon pro Tag empfohlen werden weiß ich allerdings nicht.

Gruß
Kate
 
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05.10.05
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hallo Kate,

400 mg Niacin´sind aber ganz schön viel. Ich glaube, das traue ich mir wohl doch jetzt nicht.

Woran kann ich denn eigentlich erkennen, welche Produkte flushfrei sind?

Ich habe jetzt Niacin mit 40 mg Nikotinamid gekauft und probiert. Von einem tomatenroten Kopf ist da aber nichts zu spüren. Allenfalls ganz zart rosa. Ich bin aber normalerweise ein extremes Bleichgesicht mit einem Blutdruck von vielleicht 95:65 , da bekommt man nicht so schnell einen roten Kopf.
Ich glaube auf jeden Fall eine sehr positive Wirkung auf den Darm festgestellt zu haben. Ich habe jetzt so wenig Blähbauch wie schon lange nicht mehr. Aber von einer Kapsel kann man da vielleicht noch nicht viel sagen.

Wichtige Argumente, es unbedingt zu versuchen waren ebenfalls aus dem Link, einige Probleme, die alle auf mich zutreffen:
Schlaflosigkeit(bzw. Probleme), ...erdbeerrote Zungenspitze, weißer Belag auf der Zunge mit Rissen entlang der Mittellinie sowie Abdrücke der Zähne entlang des Zungenrandes, sehr schlechter Atem, schlechte Verdauung inkl. Luftbildung in den Gedärmen und ungleichmäßigem Stuhlgang
Mal sehen, was es bringt. Wenn ich es gut vertrage, kann ich ja evtl. 2 Kapseln am Tag versuchen. Das deckt sich auch noch mit den diversen Empfehlungen.
 
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31.07.06
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Hallo Anne,

von der Amid-Form bekomm man keinen roten Kopf.
Diese Form heißt in der orthomolekularen Medizin "Niacinamid".

Ebensowenig gibt es den roten Tomatenkopf von Inositolhexanikotinat, es ist eine sogenannten flush-free-Form, also ohne den plötzlichen Anlauf, das Rotwerden.

Von deinen 40 mg Niacinamid bekommst du nicht diese flush-Wirkung. Dazu mußt du Niacin in der Form "Nikotinsäure" verwenden. Da spürt man nach wenigen Minuten, wie die gesamte Durchblutung steigt und das Gesicht sowie die Stirn rot anlaufen :p) keine Angst, ich hab das ausprobiert, es ist am Anfang etwas ungewöhnlich, da es leicht brennt (aber nicht juckt oder so). Innerhalb von einer bis zu zwei Stunden vergeht dieser "Flush".

Ich habe selbst mit 500mg Niacinamid (also das Zeug, wo man nicht rot anläuft) genommen, ohne das was passiert wäre. Jedoch ist der Nachteil, daß die Haut nach kurzer Zeit sehr fettig, ja talgig wird, vor allem an der Stirn. Nehme das also nicht mehr, sondern stattdessen abends Tryptophan mit Zink, welches den Histaminspiegel sehr gut steigert, aber ohne Nebenwirkungen.

Pfeiffer selbst hat 2x500mg L-Tryptophan abends vor dem Schlafengehen empfohlen bei Histapenie (zu den anderen Sachen).

Alles Gute :)
 
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Aber wirken müsste das Niacinamid doch trotzdem, auch wenn es keinen Flush gibt. Oder braucht es das zu einer ordentlichen Wirkung? Hr.K. hatte mir ausdrücklich Niacinamid empfohlen.

Anne
 
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31.07.06
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nein, das Niacinamid wirkt auch. Sogar weniger schädlich für die Leber als die Nikotinsäure.

Pfeiffer empfiehlt es auch, zusammen mit dieser flush-Form.

Doch Kamsteeg hat schon recht: das Niacinamid ist sicherer, bzw. macht weniger Probleme und dürfte genauso effektiv wirken. Ich selbst vertage diese hohen Dosierungen nicht (hab ja gesagt fettige Haut), insofern ist es gut, mit einer niedrigeren Dosierung anzufangen und diese dann zu steigern, wenn die Wirkung zu gering ist.

Aber Anne, was ich sehr schön fände: ein Foto von dir nach der Nikotinsäure Aufnahme, mit einem kleinen oder großen (weiß ja nicht) Tomatenkopf :D :D
 
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05.10.05
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Aber Anne, was ich sehr schön fände: ein Foto von dir nach der Nikotinsäure Aufnahme, mit einem kleinen oder großen (weiß ja nicht) Tomatenkopf :D :D
Aber ich experimentiere doch gerade gar nicht mit Nikotinsäure sondern mit Niacinamid... Da kann ich dir so ein Foto nicht bieten.

Anne
 

Kate

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Hallo Anne, hallo Notoo,

ich fasse mal die Flush-Situation zusammen, so wie ich es verstanden habe:

1. Nikotinsäure -> Flush
2. Nikotinamid = Niacinamid (beides Derivate von 1. mit ähnlicher Vitaminaktivität) -> kein Flush
3. Inositolhexanicotinat -> kein Flush

Bei Inositolhexanicotinat bleibt die Wirksamkeit bzw. Bioverfügbarkeit für mich etwas rätselhaft... Ich hatte mich von einem Behandler beraten lassen, der sagte, man nimmt davon üblicher Weise höhere Dosierungen - daher die 400 mg pro Tag (und ich gehe davon aus, dass es mit einer niedrigeren Bioverfügbarkeit zusammen hängt). Da mir das "flush free" das Wichtigste war (ich werde wie gesagt regelrecht krank davon), könnte ich aber nun auch auf 2. ausweichen - danke für den Tipp.

Das mit der fettigen Haut ist interessant, ist sie bei Dir gleichzeitig schuppig (wie bei Seborrhoe sicca)?

L-Tryptophan ist auch so ein Thema: Ich vertrage es nicht, genauso wenig wie 5-HTP (trotz der unzweifelhaft schlaffördernden Wirkung). Und ich führe das auf die HI zurück, da es sich um biogene Amine bzw. deren Vorstufen handelt. HI ist aber eine häufige Folge von Histapenie, von daher verstehe ich diese Medikationsempfehlung von vorn herein nicht ganz!

Gruß
Kate
 
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05.10.05
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Hallo Kate,

iregendwie habe ich das gefühl, dass mich Niacinamid auch bissel müder macht. Du schriebst so was auch vom L-Tryptophan..

Da sollte man das wohl besser abends nehmen...? Eiegtnlich wollte ich jetzt mit 2 x 40 mg einsteigen, aber müde war ich ja so schon. Mein Darm scheint sich aber drüber zu freuen :) . Wenigstens was.

Ist schwierig, alles in die richtigen Bahnen zu bekommen.

Anne
 
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Sagt mal, kann das sein, dass man durch das Niacin je nach Pegelstand in eine Art Achterbahnfahrt der Gefühle kommt, mal himmelhochjauchzend und dann wieder traurig und ängstlich...?

Vielleicht liegt es auch nicht daran. Ich weiß nicht recht.

Anne
 
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31.07.06
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Hallo Kate,

die Zusammenfassung stimmt so. Ich selbst würde das flush-free auch bevorzugen.

Bei Niacin bekomme ich eine fettige, ja sehr ölige Haut (ein richtiger Ölfilm) ab der Stirn bis in die Kopfhaut hoch. Es schuppt auch etwas. Auch fühle ich mich nicht besonders gut (werde das unten beantworten).

L-Tryptophan nehme ich abends (so 1,5 g) , finde es besser verträglich als
5 -HTP. Zum Letzteren: es kann vorzeitig in Serotonin umgewandelt werden, ja sogar unkopntrolliert und auf Dauer schädlich wirken. Ich würde sagen: 200mg 5-HTP sind das wohl beste Mittel gegen Verstopfung :D und ich weiß wovon ich spreche... Ach ja, bei Wiki steht ebenso was sehr Interessantes:


L-Tryptophan wird durch das Enzym Tryptophanhydroxylase (TPH) in 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) überführt. Die Tryptophanhydroxylase kann durch eine Reihe an Faktoren gehemmt werden, so z.B. durch Vitamin-B6-Mangel, Insulinresistenz, Magnesiummangel, aber auch durch Stress. Da der Übergang vom L-Tryptophan zum 5-HTP bei der körpereigenen Serotoninsynthese der geschwindigkeitsbestimmende Schritt ist, kommt der Tryptophanhydroxylase eine wichtige Regelfunktion dieses Syntheseweges zu.

5-HTP (auch bekannt unter dem Namen Oxitriptan) wird durch das Enzym Hydroxytryptophan-Decarboxylase (genauer: Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase, AADC) in Serotonin überführt. Das Vitamin-B6-Derivat Pyridoxalphosphat wirkt dabei als Cofaktor und verstärkt (oder vermindert) in Abhängigkeit seines Vorhandenseins die Aktivität der Hydroxytryptophan-Decarboxylase.[1][2]

Es ist zunächst unerheblich, ob L-Tryptophan oder 5-HTP eingenommen wird. 5-HTP wird wesentlich effizienter zu Serotonin verstoffwechselt; man kann also die gleiche serotonerge Wirkung von L-Tryptophan auch mit einer geringeren Menge 5-HTP erzielen.

5-HTP birgt jedoch die Gefahr ernster Gesundheitsschäden (Herzinsuffizienz und Herzklappenfehler in Form von Stenosen und Insuffizienzen) bei längerfristiger und/oder hochdosierter Einnahme (Einnahme über mehrere Wochen bis Monate und/oder mehrere hundert Milligramm täglich), da es im Gegensatz zu L-Tryptophan relativ unkontrolliert zu Serotonin ungewandelt wird und so zu überhöhten Serotoninwerten im Blut führen kann. Während Serotonin im Gehirn seine positiven Wirkungen entfalten kann, führt es im Blut in hohen Dosen und auf Dauer zu Fibrosen und Schädigungen der versorgten Gewebe. Dies gilt besonders in Verbindung mit vermehrter Zufuhr von Vitamin B6 deutlich über der empfohlenen Tagesdosis, da dies die Serotoninproduktion aus 5-HTP noch steigert. Außerdem geht im Blut befindliches Serotonin nicht ins Gehirn über, so dass es für eine etwaige stimmungsaufhellende oder antidepressive Wirkung nicht mehr zur Verfügung steht
Übrigens: aus L-Tryptophan bildet der Körper die Picolinsäure, die für eine optimale Zinkaufnahme unerläßlich ist. Daher nehme ich immer L-Tryptophan mit Zink zusammen ein, damit das Zink auch in den Zellen ankommt.


Hallo Anne,

also bei mir macht das Niacin Probleme. Mein Gesicht wird blaß, die Haut sehr ölig, und meine Stimmung geht nach unten. Habe das ein paar Mal wiederholt, rein aus Neugier und weil das empfohlen wird. Doch das Ergebnis war immer dasselbe, so daß ich das Zeug erst mal ganz weit weg verstaut habe. Das macht keinen Sinn, sich das Leben schwieriger zu machen.. nee nee..
Im ProHis sind gerade mal 50mg B3 enthalten, Pfeiffer empfiehlt da 2x500mg. Irmgard Niestroj (Praxis der Orthomolekularen Medizin, S.288) redet von 400-800mg B3 bei Histapenie. Aber gleichzeitig empfiehlt sie Folsäure bei Histadelie, was ja geradezu verboten ist (das Buch lieber nicht kaufen).

Willst du das trotzdem über längere Zeit nehmen? wenn ja, kannst du hier berichten, ob diese stimmungssenkende Wirkung bzw. diese Achterbahnfahrt nachläßt.

viele Grüße
Notoo
 
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05.10.05
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Hallo Kate, hallo Notoo,

vielen Dank für eure ausführlichen Erklärungen. Es ist schon faszinierend, wie alles so zusammen hängt.

Ich gehe momentan davon aus, dass ich das erstmal 4 Wochen lang nehme.

Zu meiner Überraschung habe ich jetzt eben doch noch Mailantwort von D. Kamsteeg bekommen (wahrscheinlich ist er freitags nicht da, die Sprechzeiten sind ja auch nur von Montag bis Donnerstag):

"Den Niacinamid 250 mg ist prima. Sie sollten davon 2 x Täglich einen Tablette nehmen"
Nun weiß ich endlich , wie es gemeint war. Niacin macht roten Kopf und da darf es max. 100 mg am Tag sein. Von Niacinamid hält er bei mir 2 x 250 mg für verträglich.

Aber wie schon gesagt nochmal die Bitte an die anderen, das nicht unkritisch einfach nachzumachen. Wie ihr ja gelesen habt, verträgt das nicht jeder.

Da werde ich wohl meine 40 mg Kapseln erstmal langsam versuchen zu erhöhen. Mal sehen , ob ich iregndwann bei der Dosis rauskomme
 
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Hallo Notoo,

ich habe nun vier Wochen Niacinamid genommen. zunächst hatte ich eine Woche ein Niacinamid mit 40 mg und habe 2 x 40 mg genommen, die anderen Wochen waren es dann 2 X 250 mg pro Tag.

Positive Wirkung war, dass ich endlich mal wieder wunderbar einschlafen konnte. Vorher war das schwierig, Ich bin dauernd aufgewacht nachts. Das Schlafproblem hatte ich allerdings erst seit der Einnahme von Depyrrol Kind. Früher könnte ich tags und nachts am liebsten ständig schlafen :sleep:

Mit der Haut hatte ich keine Probleme. Haare waschen musste ich allerdings nun doch aller zwei Tage und nicht nur nach drei.

Irgendwelche anderen Wunderwirkungen habe ich aber nicht feststellen können. Herr Kamsteeg meinte aber, dass die Behandlung mit Niacinamid eher eine Langzeitbehandlung ist. Das wirkt einfach nicht von jetzt auf gleich. Da reichen vier Wochen nicht, um zu sagen, ob es geholfen hat oder nicht.

Anne
 
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Hallo Anne

Bleichgesicht: Anzeichen füür eisenmangel und/oder hg Belastung. Hast Du das getestet?
 
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07.12.06
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Was Nährstoffe angeht (und nicht nur das) ist die heutige Medizin noch auf mittelalterlichem Level: Wenn wirklich was substituiert werden soll, müßte man erstmal wissen wieviel derjenige wirklich braucht (individuell verschieden), denn ein zuviel könnte auch schaden. Außerdem müßte man wissen wieviel die Person momentan hat (schwierig festzustellen), und wieviel er gewohnt ist, und welche anderen Stoffe wechselwirken. All das wissen wir noch nicht außreichend und schütten mal dies mal das in uns rein. So kann durch Wechselwirkung bspw. ein Überschuß von Magnesium Kalziummangel auslösen, und dann bekommt man ganz andere Probleme... Und wenn man dann man Kalzium im Übermaß nimmt und tritt man womöglich wieder irgendeine andere Lawine los.. Das kanns doch nicht sein. Es gibt Eskimos, die ernähren sich nur von rohem Fleisch, andere Völker ernähren sich fast nur von Mais, und die sind allgemein gesünder als wir. Wohl weil sie die Nährstoffe optimal rausziehen können. Warum können wir das zunehmend nicht? Warum bekommen wir Allergien, Asthma, Diabetes, und all das ganze? Ich weiß es nicht! Aber ich glaube da schon eher an die Vergiftungstheorie als Ursache für solche Nährstoffaufnahme- und Verwertungsstöungen. Irgendwas muß dem ganzen doch zugrundeliegen. Oder wird ein Kind mit Diabetes geboren?
 

Leni Q

Ich denke dass die wenigsten Kinder mit Diabetes zu Welt kommen.

Aber.........http://www.taz.de/pt/2006/10/06/a0104.1/text

Warum bekommen wir Allergien, Asthma, Diabetes, und all das ganze? Ich weiß es nicht!
Ich schon. Schon die kleinst Kinder werden zunehmend von alle Seiten "bombardiert" mit giftige krankmache Stoffe, und nicht zu vergessen den allgegenwärtigen Stress. Gerade Stress legt das Immunsystem lahm.

Eine Bekannte erzählte mir Sie hätte große Probleme mit ihr Neugeborenes. Das Kind wollte und konnte nicht schlafen Nachts. Es war ansonsten putzmunter gesund(Sie ist Mutter von drei weitere kinder also Ahnung vom Babypflege hat sie schon)Es stellte sich nun heraus dass wenn sie de Fernsehen einschaltete und laufen ließ, schlief das Kind wie ein Röschen.

Sie berichte von der Hektik und Krach und Geräusche die Tag und Nacht im Krankenhaus waren, auch auf der Säuglingsstation. Das Baby hatte sich daran gewöhnt. Ihm fehlte der Stress Zuhause.

Es gibt Eskimos, die ernähren sich nur von rohem Fleisch, andere Völker ernähren sich fast nur von Mais, und die sind allgemein gesünder als wir. Wohl weil sie die Nährstoffe optimal rausziehen können./QUOTE]
Die Naturvölker essen auch kein Tomaten aus Holland, oder Getreide von tausenden Kilometer Entfernung, Obst Gemüse etc. Schimmel, Pilze, man kann sich nicht vorstellen was mit unsere Nahrung alles angestellt wird. Sie hängen sich auch kein duftendes Tannebäumchen im Kajak. ( Chemie pur)

Nein, Sie ernähren sich von dem was die Natur ihnen bietet. Aus Überlieferungen wissen sie welche Spielregeln es zum Überleben braucht.

Wir wissen das nicht mehr, oder werden überrollt von Fremdstoffe, Fremdeinwirkungen die wie nicht oder schlecht beeinflussen können. Wir leben auf ein Karussell die sich immer schneller dreht.

Wir sind Kinder unsere Zeit und müssen schon einiges aushalten. Aber fremde Hormone (Fleisch, Duftstoffe Chemikalien)legen unser sensibeles Hormonsystem lahm. Stress ist ein Auslöser für HPU.

Wie viele Kinder können sich mit der Natur auseinander setzen? Ich ging früher mit einem selbst gebastelten Netz (Alter Strumpf, Stock aus Bambus und ein Stück Draht)mit anderen Kindern auf Kaulquappen Fang. Ich habe am Meer Muscheln gesammelt etc. War fast immer draußen und Zuhause konnte ich in Ruhe ein Buch lesen. Natürlich hatte ich auch reichlich Pflichten, wir hatten ein kleines Geschäft und. Ich müsste schon sehr jung viele Aufgaben übernehmen. Dennoch waren Spannung und Entspannung im Gleichgewicht.

Ja, ja hör ich manche sagen die guten alte Zeit. Die alte Zeit war nicht immer gut. Nur es gab nicht diesen Stress, bis in den fünfziger sechziger Jahre waren unsere Nahrungsmittel im Allgemeinen gut verträglich und Nährstoffreich.

Wir leben in einer Welt mit fantastischen Möglichkeiten. Wir haben die Wahl unser Leben Bunt und abwechslungsreich zu gestalten. Nur wir haben auch die Verantwortung für uns selbst und unsere Kinder. leben zu können in diese Welt, dafür müssen wir auch wählen. Und ich werde mir auch kein duftendes Tannebäumchen im Auto hängen weil mir das nicht bekommt. Jeden Tag muss ich mich neu entscheiden was ich wohl oder nicht möchte nur so geht es. HPU ist gut behandelbar, es liegt bei einem selbst Dingen zu meiden den einen Schaden, da gibt es keine Kompromisse. Und nur mit Tabletten und Pülverchen ist es oft nicht getan. Auch das was um und herum passiert hat ein großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten unsere Ernährung.

Liebe Grüße

[FONT=&quot]Leni Q ;)

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