Neurodermitis: Einfluss Umweltgifte

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Inwiefern muss man davon ausgehen, dass die immer häufiger auftretenden Fälle von Neurodermitis etwas mit Umweltgiften und insbesondere mit Schwermetallen aus Amalgamfüllungen zu tun haben?

Gruss, Marcel
 
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Quecksilber ist ja Plazenta durchlässig- jedes Baby, welches auf die Welt kommt und die Eltern Amalgamfüllungen haben, kommt belastet auf die Welt! Ein zusätzliches Problem die Impfungen ab 3 Monaten- viele Impfstoffe enthalten Quecksilber als Konservierungsstoff! Tipp an Eltern: Wenn schon diese Impferei- unbedingt Impfstoffe ohne Hg verlangen- gibt es!! Meine Tochter hatte auch Neurodermitis- ohne eine Amalgamfüllung im Mund- ich war der Grund! Generell muss gesagt werden, dass viele Umweltbelastungen eine Rolle spielen- die Summierung machts aus! Warum gibt es immer mehr Kinder mit Allergien und hyperaktive Kinder? Umweltbelastungen, Schwermetalle, viel zu hoher Zuckerkonsum, Impfungen- ist für mich die Hauptursache! Ich ärgere mich täglich ab unserem Bundesamt für Gesundheit- die machen einen "Ganzjahresschlaf"- bei allen gefundenen Belastungen kommt von ihnen die lapidare Anwort: Es ist ja nur ein "bisschen" Gift- das macht nichts! Ein deutscher Toxikologe sagte ganz deutlich: Das Gefährliche ist die Summierung von vielen verschiedenen Giften! Pfuuuusäd guat Susy
 

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27.01.04
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Hi Marcel!

Ursachen von Neurodermitis können auch andere als Umweltgifte/Schwermetalle sein. Ich denke, bei Hautkrankheiten spielt i.d.R. meines wissens die Darmflora eine große Rolle (wobei U/S ja die Darmflora schrotten). Nahrungsmittelallergien können wohl auch Ursache/Auslöser/Verstärker von Neurodermitis sein (erinnere mich dunkel, das gelesen zuhaben ;) ) Wichtig ist vor allem die gesunde Ernährung, die Susy schon angesprochen hat (s. Buch von Bruker "Allergien müssen nicht sein"). Hautprobleme können natürlich auch psychosomatischer Natur sein.
Wichtig ist auch zu wissen: Die Haut ist unsere zweite Niere! Man entgiftet über die Haut. Also bei Hautkrankheiten am besten mögliche innere Ursachen abchecken.

[geändert von aqua am 04-16-04 at 09:53 AM]
 
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... wobei sich da evtl. ein Kreis schließt, liebe aqua. Quecksilber stört oder zerstört ja ganz massiv alles Mögliche, u.a. auch die Darmflora, Verdauungsenzyme usw.
Eine gesunde Ernährung ist da sicher angebracht. Die Frage ist für mich nur, ob sie nützt, solange das Quecksilber alle möglichen Enzyme blockiert, die diese gesunde Ernährung dem Körper auch zuführen können.
Gruß,
Uta
 
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23.04.04
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Bei mir wurden vor 3 Jahren alle Amalgamplomben entfernt. Zeitgleich trat eine stark juckende Hauterkrankung im Gesicht im Augenbereich auf, ähnlich einer Neurodermitis - und der Weg durch die Schulmedizin begann. Ich habe insgesamt 3 Hautärzte und 2 Augenärzte verbraucht, war krankgeschrieben weil ich mich blutig gekratzt hatte und hatte inzwischen soviel Cortison im Körper, daß es auf Jahre reichte. Dann ging ich zu einem Naturheilkundearzt, der eine Akupunkturbehandlung begann. Während der Behandlung kam es nicht nur zu einer "Erstverschlimmerung", sondern schlichtweg zu einer "Erstkatastrophe". Mein Gesicht war ein einziger aufgequollener roter Luftballon. Und jeden Tag stand ich wieder mit gekrümmten Fingern vor dem Spiegel und versuchte mich zu beherrschen nicht zu kratzen. Dem Arzt gelang es, mich zu überzeugen die Behandlung weiter zu machen. Und nach der 9. Akupunktursitzung war von heute auf morgen der ganze Spuk vorbei und die "Neurodermitis" verschwunden. Ich hatte dann ca. 6 Monate später noch einen kleinen Rückfall, der jedoch nach der 2. Akupunkturbehandlung schon erledigt war. Ich bin davon überzeugt, daß diese Hauterkrankung durch die Entfernung der Amalgamfüllungen ausgelöst wurde - obwohl mein Zahnarzt das abstreitet. :mad:
 
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10.01.06
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an susy wegen Neurodermitis bei der Tochter

Hallo Susy,

auch ich habe eine 2-jährige Tochter, die Neurodermitis hat. Bin gerade bei einem Komplementär-Arzt in Behandlung, aber wir haben sie noch nicht geheilt.
Da ich seit kurzem weiss, dass auch ich amalgambelastet bin über meine Plomben, denke ich, es könnte auch der Grund für die Krankheit meiner Tochter sein.

Nun: du schreibst "meine Tochter "hatte" auch Neurodermitis", wenn sie es nicht mehr hat, wie habt ihr sie geheilt??? Ist sie vollständig geheilt? Bitte hilf mir weiter, wir suchen für unsere Tochter seit zwei Jahren Hilfe und sind fast verzweifelt! Welche Methode wurde angewendet etc. ??

Grüsse, Ania
 
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ania schrieb:
Hallo Susy,

auch ich habe eine 2-jährige Tochter, die Neurodermitis hat. Bin gerade bei einem Komplementär-Arzt in Behandlung, aber wir haben sie noch nicht geheilt.
Da ich seit kurzem weiss, dass auch ich amalgambelastet bin über meine Plomben, denke ich, es könnte auch der Grund für die Krankheit meiner Tochter sein.

Nun: du schreibst "meine Tochter "hatte" auch Neurodermitis", wenn sie es nicht mehr hat, wie habt ihr sie geheilt??? Ist sie vollständig geheilt? Bitte hilf mir weiter, wir suchen für unsere Tochter seit zwei Jahren Hilfe und sind fast verzweifelt! Welche Methode wurde angewendet etc. ??

Grüsse, Ania

hallo ania
wir haben die neurodermitis bei unseren mädels wegbekommen, unter anderem mit körperlichen entgiften (chlorella, ziegenmolke, nahrungsumstellung ). die mittelchen wurden kinesiologisch ausgetestet.
zusätzlich wurde das thema das hinter der ND steht aufgearbeitet (mittels Psychokinesiologie).

LG clemens
 
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@clemens

Danke für die Tipps und den Trost, dass ND auch mal bei jemandem wegzubekommen war!

Ich habe da noch einige vertiefende Fragen (hoffe du hast Lust sie zu beantworten;) ).

Was meinst du mit Nahrungsumstellung? Gibt es da allgemeine Ratschläge oder war das auch ganz individuell?

Was ist mit Ziegenmolke gemeint? Ist das die frisch gemolkene Ziegenmilch? Reicht da nicht auch die normale Pulver-Ziegenmilch oder die abgepackte vom Coop? Die geb ich meiner Tochter schon seit langem. Frische Ziegenmilch konnte ich bisher nirgendwo bekommen. Bei einem Bauer in der Nähe kann ich sie aber ab dem Frühjahr bekommen.
Muss sonst auf Kuhmilchprodukte verzichtet werden etc.?

Ansonsten möchte mein Arzt für Komplementärmedizin nicht mit den Chlorellas für so ein kleines Kind anfangen. Da kann ich bei ihm damit erstmal nicht anfangen.

Gruss, Ania
 
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ania schrieb:
@clemens

Danke für die Tipps und den Trost, dass ND auch mal bei jemandem wegzubekommen war!

Ich habe da noch einige vertiefende Fragen (hoffe du hast Lust sie zu beantworten;) ).

Was meinst du mit Nahrungsumstellung? Gibt es da allgemeine Ratschläge oder war das auch ganz individuell?

Was ist mit Ziegenmolke gemeint? Ist das die frisch gemolkene Ziegenmilch? Reicht da nicht auch die normale Pulver-Ziegenmilch oder die abgepackte vom Coop? Die geb ich meiner Tochter schon seit langem. Frische Ziegenmilch konnte ich bisher nirgendwo bekommen. Bei einem Bauer in der Nähe kann ich sie aber ab dem Frühjahr bekommen.
Muss sonst auf Kuhmilchprodukte verzichtet werden etc.?

Ansonsten möchte mein Arzt für Komplementärmedizin nicht mit den Chlorellas für so ein kleines Kind anfangen. Da kann ich bei ihm damit erstmal nicht anfangen.

Gruss, Ania
hallo ania
wir haben generell alles kinesiologisch getestet.
bzgl nahrungsumstellung:. bei ihr waren das zucker, weizen, milchprodukte (wobei die höherfettigen produkte besser waren; als milchersatz haben wir schlagobers/sahne mit wasser gemischt bzw sind auf schafs und ziegenmilch und deren produkte umgestiegen (aus dem superkarkt). weizen haben wir durch dinkel ersetzt usw. also das war individuell ausgetestet.
bzgl ziegenmolke: es gibt die gefriergetrocknete ziegenmolke von caprisan oder so. ich habe die von www.ink.ag bestellt. es kann sein das sie apotheken (die auf alternatives eingestellt sind) auch führen. wie haben die anfangs ins fläschchen und dann über die speisen gestreut. (menge und ziegenmolke war auch individuel ausgetestet)
sie hat dann auch chlorella bekommen (ab ca 2 jahren, sie hat es gerne als zuckerl gekaut, und wollte immer wieder etwas haben, wenn sie es wollte hat sie es dann auch bekommen. zusätzlich hat sie auch noch omega 3/6 fettsäuren bekommen (sie hat die tabletten immer mit einem grinsen gekaut, bzw wir haben es zum teil direkt auf die betroffenen hautstellen geschmiert.
zusätzlich haben wir wie schon erwähnt über psychokinesiologie eine ursache gefunden und auch entkoppelt.

achja über die ND meiner mädels habe ich dann auch noch vertiefte kinesiologieausbildungen gemacht, und auch schüsslersalze, etc ausgetestet.

ich hoffe ich habe dir weiterhelfen können.
als tipp würde ich dir raten einen therapeuten von www.ink.ag zu besuchen, der auch auf RD spezialisiert ist. in D gibt es viele HP´s die so etwas machen.

lg aus wien
clemens
:)
 

Malve

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Dr. med. Rainer Matejka

Das Hautleiden mit Ernährung bessern

Die Naturheilkunde betrachtet Neurodermitis nicht als Hauterkrankung, sondern als Hinweis auf einen überlasteten Stoffwechsel und ein gestreßtes Immunsystem. In der Ernährung als Quelle für Allergene liegt daher ein naheliegender Therapieansatz. Dabei muß der Neurodermitiker längst nicht auf alle tierischen Nahrungsmittel verzichten und nur bestimmte Obstsorten meiden. Lesen Sie, wie eine einfach zusammengestellte Kost hilft, die Entzündungsreaktionen zu mindern.

Erkrankungen des „atopischen Formenkreises” nahmen in den vergangenen 25 Jahren stetig zu. Diese Erkrankungen können im weiteren Sinn dem allergischen Formenkreis zugeordnet werden. Die bloße Testung, auf welche Substanzen oder Stoffe der einzelne reagiert, mag dann zum Ergebnis führen, wenn nur wenige Einzelstoffe als Symptomauslöser in Frage kommen.

Bei den meisten Patienten liegt jedoch die Problematik tiefer. Werden die üblichen Allergietests durchgeführt, ergibt sich oft ein Sammelsurium stark und schwach positiver Reaktionen, von den fast schon standardmäßig auftauchenden Hausstaubmilbenallergien über Frühblüher, Roggen, Gräser, Katzenhaare, bis hin zu „Scheuermittelessenzen”. Alles zu vermeiden ist unrealistisch. Die Situation wird noch verwirrender, wenn Testwiederholungen abweichende Ergebnisse zeitigen. Hinzu kommen zahlreiche „Pseudoallergien”.

Überlasteter Stoffwechsel, überfordertes Immunsystem

Die Naturheilkunde setzt daher tiefer an. Sie fragt nicht primär nach dem einzelnen Auslöser, sondern möchte wissen, warum der betroffene Mensch allergisch beziehungsweise „atopisch” reagiert. Obwohl die klinische Medizin behauptet, die genauen Ursachen der Neurodermitis seien noch nicht erforscht, hat die Naturheilkunde eine treffende und plausible Erklärung parat: Die Neurodermitis ist keine Hauterkrankung, sondern Hinweis auf einen überlasteten Stoffwechsel und ein überfordertes Immunsystem. Der Einsatz von verschiedenen Salben und Lotionen kann bei schwerwiegendem akutem Ekzem notwendig werden. Oft helfen auch Klimakuren, zum Beispiel am Toten Meer.

Langfristig muß der maßgebliche Therapieansatz jedoch zuallererst die Frage klären, mit welchen Verfahren der Stoffwechsel entlastet und das Immunsystem unterstützt werden können. Im Naturarzt wurde bereits mehrfach über die breitgefächerte Vorgehensweise der Naturheilkunde mit ihren ausleitenden Verfahren berichtet. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Ernährung.

„Nichts essen, wofür Werbung gemacht wird!“

Der Ansatz über die Ernährung erscheint deswegen besonders nachhaltig, weil durch nichts anderes derart viele Allergene und damit Belastungsfaktoren für Stoffwechsel und Immunsystem zugeführt werden können. Neben „schon immer” unter allergischen Aspekten als problematisch eingestuften Lebensmitteln wie beispielsweise Kuhmilch und Sojaprodukten, Ei, Wurst und Fleischwaren, Weizen und Nüssen, kommen in den letzten Jahrzehnten besonders Farbstoffe und Konservierungsstoffe hinzu. Der hohe Gehalt an derartigen Zusatzstoffen in „westlicher Supermarktkost” wird auch als Grund für die starke Zunahme allergischer Erkrankungen auf dem Gebiet der früheren DDR seit der Wende angesehen.

Welche Empfehlungen lassen sich daraus für den Neurodermitiker ableiten? Konsequenter Verzicht auf farb- und konservierungsstoffhaltige Nahrungsmittel. Beachten Sie den Spruch des bekannten Ernährungsarztes Max-Otto Bruker: „Nichts essen, wofür Werbung gemacht wird”! Weichen Sie stattdessen auf Lebensmittel aus ökologischem Landbau aus. Die Aussage von Bruker ist auch deshalb treffend, weil die Deklarierungspflicht von Fertignahrungsmitteln lückenhaft ist. Deshalb führen zahlreiche Betroffene ungewollt oft doch Allergene zu, und die Ernährungsumstellung verläuft womöglich enttäuschend.

Auf Kuhmilcheiweiß testweise verzichten

Mit tierischem Eiweiß und überhaupt tierischen Nahrungsmitteln ist Zurückhaltung geboten. Dies gilt besonders für Kuhmilch- und Kuhmilchprodukte. Zwar bewirkt der Verzicht auf diese Lebensmittel nicht bei jedem Betroffenen eine Besserung. Dennoch empfiehlt sich eine testweise Kuhmilcheiweißkarenz über wenigstens vier Wochen. Ergeben sich darunter keine spürbaren Besserungen kann durch einen „Belastungstest” (erneuter Konsum von Kuhmilchprodukten) herausgefunden werden, ob sich nicht doch eine weitere Verschlechterung einstellt.

Die Behauptung zahlreicher Ernährungswissenschaftler, ein Verzicht auf Kuhmilchprodukte gefährde die Kalziumzufuhr ist nicht plausibel. Es gibt genügend gute alternative Kalziumquellen, beispielsweise Mandeln, Sesam und grüne Gemüse (besonders die „dunklen”). Außerdem: Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Kalziummengen sind keineswegs das Ergebnis fundierter wissenschaftlicher Untersuchungen, sondern allenfalls Richtwerte.

Ein Ausweichen auf Sojamilch ist beim Allergiker nicht empfehlenswert, da Soja ebenfalls ein erhebliches Allergenpotential aufweist. Wer meint, unbedingt „Milch” trinken zu müssen, kann auf Mandel- oder Reismilch ausweichen.

Auf Schweineprodukte sollte in jeglicher Form verzichtet werden. Sie enthalten zum einen Histamine, also jenen Stoff, der allergische Reaktionen vermittelt, zudem reichlich Arachidonsäure, die Entzündungsreaktionen fördert und deswegen sowohl beim Neurodermitiker als auch beim Rheumatiker konsequent vermieden werden sollte. Ähnliches gilt auch für Wurstwaren.

Ein völliger Verzicht auf tierisches Eiweiß ist allerdings in der Regel nicht dauerhaft notwendig und bei Kindern auch nicht empfehlenswert. Schonend zubereitete Fleischsorten wie Lamm oder Geflügel in begrenztem Umfang – möglichst aus artgerechter Tierhaltung. Fischöl liefert die auch für den Neurodermitiker wertvollen Omega-3-Säuren. Bei allen im Grunde begrüßenswerten Kampagnen für Obst und Gemüsemahlzeiten zeigt die Erfahrung, daß gerade Obstsäuren, vor allem auch aus sauren Äpfeln, Zitrusfrüchten und Trauben, Neurodermitissymptome verstärken können. Deswegen: Meiden Sie diese Obstsorten! Dies gilt auch für „saure” Teesorten wie Früchtetees oder Hagebuttentee. Die Angst, bei einem Verzicht zu wenig Vitamine zu erhalten, ist unbegründet. Gemüse können in jeder Beziehung einen vollwertigen Ausgleich darstellen. Selbstverständllich „säuert“ auch Zucker. Deswegen gilt: Süßigkeiten so weit wie möglich einschränken, gegebenenfalls Zwischenmahlzeiten einlegen.

Glutamin mindert die Entzündungsreaktion

Gleichzeitig sollten diejenigen Nahrungsmittel verstärkt zugeführt werden, die die Darmschleimhäute stabilisieren und entzündungshemmend wirken. Dies sind vor allem Omega-3-Fettsäuren (in bestimmten Ölen wie Leinöl, Sojaöl und Seefischen), ferner lösliche Faserstoffe (Pektin zum Beispiel in Gemüse und teilweise in Hülsenfrüchten) und glutaminsäurereiche Rohstoffe.

Glutaminsäuren werden im Rahmen von Entzündungsreaktionen von den Immunzellen vermehrt verbraucht. Der Körper kann nicht genügend nachproduzieren. Deswegen kann die zusätzliche Glutamingabe sinnvoll sein. Dies mindert Entzündungsreaktionen und „dichtet” die Darmschleimhaut, so daß weniger Allergene in den Körper gelangen. Verwendet werden sollten „Dipeptide”, also die Bindung des Glutamins an eine andere Aminosäure. Freies Glutamin ist instabil und schlecht löslich. Generell ist die Glutaminzufuhr durch eine pflanzlich betonte Kost wesentlich günstiger als bei einer mehr „tierisch” ausgerichteten Ernährung.

Darüber hinaus hilft vermutlich Gamma-Linolensäure, weil diese beim Neurodermitiker meist vermindert ist. Deshalb bildet der Körper mehr Entzündungsstoffe. Die zusätzliche Zufuhr von Gamma-Linolensäure in Form von Nachtkerzensamenöl (z. B. Epogam® oder Neobonsen®) entlastet daher den Stoffwechsels des Neurodermitikers. Entzündungsfördernd wirkt dagegen die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure. Sie ist in tierischen Fetten enthalten. Allein dies legt bei allergischen Erkrankungen nahe, sich bei Tierprodukten zurückzuhalten. Heute wird auch bei entzündlichem Rheumatismus eine weitgehende Einschränkung der Arachidonsäurezufuhr empfohlen. Man könnte also zugespitzt sagen: Moderne Rheumadiät ist auch Neurodermitisdiät!

„Ernähren Sie sich möglichst vielseitig” – auch diese Empfehlung aus dem Bereich der Ernährungswissenschaft kann nicht ohne weiteres akzeptiert werden. Gerade das vielfältige Durcheinander bewirkt eine hohe Allergenzufuhr. Sinnvoller ist stattdessen eine eher einfach zusammengestellte Kost aus hochwertigen Produkten und die Beachtung jahreszeitentypischer Besonderheiten: Essen Sie Produkte, die die Jahreszeit hergibt. Dies vermindert den Allergendruck, weil es eine natürliche Rotationsdiät darstellt. Diese werden ansonsten in der Allergologie häufig durchgeführt, um Allergien besser diagnostizieren und behandeln zu können.

Die Effekte einer Ernährungsumstellung bei Neurodermitis sind mittlerweile durch verschiedene Studien dokumentiert worden.

Ein Präventionsprogramm einer Krankenkasse im Raum Pforzheim in Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten und Medizinern zeigte eine deutliche allgemeine Befindens und spezielle Besserung der Hauterscheinungen sowohl bei an Neurodermitis leidenden Kindern als auch Erwachsenen. Die Umstellung der Ernährungsweise beinhaltete vor allem eine deutliche Einschränkung von Wurstprodukten, Nüssen, Zitrusfrüchten, Süßigkeiten, Milch und Molkereiprodukten sowie Fleisch.

Tropfen für Tropfen mit eigenem Blut

Ein hervorragendes Beispiel für wirksame Erfahrungsheilkunde bei Neurodermitis und Allergien ist die Eigenblutimmunisierung nach Imhäuser! Dieses von der Kinderärztin Hedwig Imhäuser entwickelte Verfahren wird folgendermaßen durchgeführt:

12 Fläschchen mit je 99 Tropfen Spiritus dilutus (25 Prozent) werden (in der Regel von der Apotheke) vorbereitet. In das erste Fläschchen wird ein Blutstropfen des Patienten gegeben und nach homöopathischer Art und Weise (zehnmal) verschüttelt. Es entsteht die Potenz C1. Aus diesem Fläschchen wird dann ein Tropfen entnommen und in das nächste Fläschchen gegeben und ebenfalls verschüttelt: C2. Aus diesem Fläschchen wird wiederum ein Tropfen in das dritte gegeben und verschüttelt und so fort bis zum 12. Fläschchen. Man erhält auf diese Weise die Potenzen C1 bis C12.

Die Einnahme erfolgt, indem von dem Fläschchen C5 täglich (am besten gleich morgens vor dem Frühstück) 5 Tropfen über eine Woche hinweg.auf die Zunge gegeben werden. Auch wenn noch ein Rest im Fläschchen C5 übrigbleiben sollte, wird jetzt auf C7 übergewechselt und ebenso verfahren, in der dritten Woche wird C9 verwendet, dann C11. Jetzt sind vier Wochen vergangen, und man macht eine Bestandsaufnahme. Hat sich die Situation bereits spürbar gebessert, kann eine ein bis mehrwöchige Pause eingelegt werden. Hat sich noch kein Effekt eingestellt, kann direkt im Anschluß an C11 mit der Benutzung der Fläschchen C6, C8, C10, C12 – ebenfalls jeweils über eine Woche/täglich 5 Tropfen fortgefahren werden.

Erklärungsmodell für die Wirksamkeit: In dem Blutstropfen ist die gesamte (gestörte) Immunologie gespeichert. Deren homöopathische Aufbereitung und Rückführung „moduliert” gleichsam das überlastete Immunsystem.

Die Eigenblutimmunisierung nach Imhäuser ist in der Fachliteratur zum Teil geringfügig modifiziert beschrieben. Dies gilt besonders für die Einnahmemodalitäten. Am grundsätzlichen Wirkprinzip ändert dies aber nichts.

Stop! Saure Äpfel, Zitrusfrüchte und Weintrauben sind tabu für den Neurodermitiker. Obstsäuren können die Symptome verstärken.
Quelle: Naturarzt 2/2003

LG,

uma
 
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Neurodermitis ist eine allergischje reaktion, dh kann wie erwähnt gut mit Nahrungsumstellung (meiden von Milch. saures, tierisches Eiweiss, Zucker oder andere Nahrungsmittel kuriert werden.

NMU hat meistens einen zusammenhang mit darmpilz, der den darm durchlässig macht und die Enzymproduktion, dh die Aufspaltung der nahrung hemmt. Gegen 90% haben erhöhte Darmpilzwerte.
Darmpilz widerum wird durch eine hg Belastung gefödert. nebebei plockiert Hg auch die Enzymproduktuktion und ist ein gegenspieler von Zink. Zinkmangel wiederum fördert Allergieen.
Mir sind aber keine Studien bekannt, welche hg mit Neurodermitis in zusammenhang bringen, aber zumindest bei einem teil scheint es logisch zun sein
 

Ringelblume

Hallo Beat,

ich glaube, es hat noch niemand daran gedacht einen Zusammenhang zwischen Hg-Belastung und Neurodermitis herzustellen. Deshalb vermute ich, dass es da keine Studie gibt. Für mich sieht es jedoch so aus, dass die Grundlage für Neurodermitis Giftstoffe sind. Unser Sohn war als Baby und Kleinkind schwerst Neurodermitis-betroffen. Damals - vor 23 Jahren - wusste ich noch nichts über Amalgambelastung oder andere Chemiekeulen. Auch war Neurodermitis eine "neue" Krankheit. Unser Sohn hatte nicht nur Neurodermitis, sondern hatte eine ganz fahle und scheckige Haut, die trotz Sonneneinstrahlung nicht braun wurde. Seine Haare waren ganz spröde. Als er 3 Jahre alt war ,stellte ein alternativ denkender Arzt eine schwere Quecksilberbelastung fest, im Urin. Unser Sohn war durch mich vergiftet. Damals kannte ich die Kinesiologie noch nicht. Durch diesen Arzt bin ich darauf gekommen. Durch konsequentes Entgiften ist er beschwerdefrei, hat schöne glänzende Haare, hat sich vom fast-Hauptschüler zu Abiturienten gemausert. Es war ein langer Weg, da auch er HPU ler ist. Bei ihm spielte jedoch nicht nur das Quecksilber eine Rolle, sondern auch Chemikalien wie Formaldehyd, Dioxine, diverse Lösungsmittel - durch Beschulung in einem Container.

Grüsse von Ringelblume
 
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Hallo Ringelblume

Interessant Dein Text. Was jetzt eben auch noch interessant wäre zu wissen, ob die Hautprobleme direkt vom Hg kamen, oder eher nicht, was ich annehme. Vermute das das Hg einen Pilz förderte und dieser den Darm durchlässug machte und zusammen mit dem hg die Verwertung von nahrung und Vitalstoffen verhinderte. Dies führte zu allergischen Reaktionen, welche durch den erwähnten Vitalstoffmangel und die damit zusammenhängende Immunstörung noch verstärkt wurden.
Vit B6 und gewisse fettsäuren werden durch Pilz plockiert, Zink ist ein gegensüpieler von Hg und denke es gäbe noch mehr. Saures, tierisches Eiweiss und speziell milch, können dann die Reaktionen auslösen.
Andere chemikalien können wegen der hg Belastung und der immunschwäche Störung wesentlich mehr schaden, als wenn Immunsystem völlig gesund ist.

Meine erste Vermutung von Hg scheint sich in deinem Fakll zu bestätigen. Meine vorher gemachten Vermutungen kann ich auch nicht beweisen, aber wie die erste würden sie sinn machen und erklären, warum eine Nahrungsumstellung meist so gut hilft, wie zumindest bei Dir (nehme an bei den meisten) auch die hg Ausleitung
 
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Ob nun diese Aufstellung zur Neurodermitis direkt auf einer Studie beruht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall finde ich diese Zusammenfassung der möglichen Ursachen zur Neurodermitis recht einleuchtend:

http://www.neurodermitis.ch/Ursachen/
Woher kommt die Neurodermitis?
Oft heisst es, die Allergie oder Atopie sei die Ursache für die Neurodermitis. Die Allergie ist aber - wie die Hautveränderungen auch - ein Symptom und nicht die Ursache.
Wie weit die Ursache zurück geht, weiss niemand aber es ist klar, dass aus irgend einem Grund der Darm in seiner Funktion beschädigt wurde. Dass diese Aussage richtig ist, lässt sich hervorragend an den Lippen (siehe Analyse / Pathophysiognomik) und der Zunge ablesen. Der beschädigte Darm resorbiert die B-Vitamine nicht mehr korrekt, was trotz genügender Ernährung zu einem Vitaminmangel führt. Dass die Symptome der Neurodermitis mit den bekannten Symptomen von Vitamin-Mängeln übereinstimmen, lässt sich in jedem besseren Vitaminbuch nachlesen (Übersicht der Vitamine mit Mangelerscheinungen).

Wie entstehen diese Vitaminmängel (Darmschäden)?
Es gibt viele Möglichkeiten zu solchen Darmschäden zu kommen. Die folgenden äusseren Einflüsse belasten den Darm:


Impfungen
Alle Impfungen sind ein enormer Eingriff in das Imunsystem. Ich bin unterdessen der Meinung, dass die Risiken der meisten Impfungen bei Kindern höher sind als der Nutzen (siehe Impfungen).


Antibiotikabehandlungen
Starke Medikamente wie Antibiotika (bei Neurodermitikern oft Cortison) schädigen die Darmflora. Die beschädigte Darmflora kann die B-Vitamine nicht mehr richtig aufnehmen. Darum sollte man nach Antibiotika-Behandlungen die Darmflora wieder "aufforsten". Nur so ist gewährleistet, dass Nach einer Antibiotika-Behandlung nicht andere Nebenwirkungen (Oft Hautausschläge) erscheinen.


Zu frühes Abstillen
Das natürliche Stillen eines Kindes ist die beste Ernährung, die es haben kann. Die Muttermilch (Zusammensetzung) enthält alle Vitamine, Spurenelemente und alles, was das Kind braucht. Ernährt sich die Mutter schlecht, so können durchaus bei Mutter und Kind Mangelerscheinungen entstehen.


Amalgamfüllungen
Das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen vergiftet den Körper laufend. Trotdem gibt es sehr viele Menschen, die gesund mit den Amalgamfüllungen leben können. Warum? Wie wir wissen, ist jeder Körper anders aufgebaut. Die meisten Menschen haben im Körper andere Schwermetalle, die sie mit dem Urin laufend ausscheiden. Das Quecksilber bindet sich bei diesen Menschen an diese Schwermetalle und wird laufend ausgeschieden. Dadurch erhöht sich der Quecksilbergehalt im Körper wenig. Bei den Menschen, die sehr wenig andere Schwermetalle im Körper haben, lagert sich das Quecksilber über die Jahre im Körper ab. Den Quecksilber-Gehalt im Körper kann ein guter Arzt bestimmen. Einen detailierten Bericht dazu findest Du in meinem Amalgambereicht.


Ernährung (Milch, Zucker, Alkohol ...)
Es gibt natürlich auch einen ganz einfachen Weg zu einem Vitaminmangel zu gelangen. Zum Beispiel wenn man zu wenig Vitamine zu sich nimmt (Gemüse, Salat usw.). Selbst wenn man der Meinung ist, man esse genügend Gemüse, dann muss das aber noch lange nicht heissen, dass die Vitamine in den heutigen Produkten ausreichen. Diese sind meistens so gezüchtet und präpariert, dass höchstens noch die Farbe mit dem Original übereinstimmt.
Es gibt aber auch Lebensmittel, wie Zucker und Alkohol, die zum "verstoffwechseln" so viele B-Vitamine brauchen, dass für den Körper keine übrig bleiben. Mais hat noch eine besondere Stellung. Er enhält nicht nur kein B2-Vitamin, sondern er behindert auch die Resorption der anderen B-Vitamine. Auch unsere Milch ist ein besonderer Kandidat. Erstens hat die Natur die Milch nicht für Menschen erfunden und zweitens hat unsere heutige Milch nichts mehr mit Milch zu tun. Sehr genau beschreibt Otto Bruker die Verbrechen mit der Milch in seinem Buch "Der Murks mit der Milch".




Umweltgifte (Rauchen, Luftverschmutzung, Lösungsmittel ...)
Klar vorstellbar ist, dass alle äusseren Einflüsse wie Rauch oder andere Gifte das Immunsystem belasten. Sehr oft werden solche Einflüsse über eine lange Zeit vertragen. Es kommt aber der Zeitpunkt, bei dem der Körper überlastet ist.


Psyche (Stress ...)
So wie auch die Muskeln bei hoher Leistung mehr Brennstoffe umsetzen, so verbraucht ein gestresster Mensch überdurchschnittlich grosse Mengen an B-Vitaminen. Da solche Menschen sich auch selten genügend Zeit zum Essen nehmen, kommt ein Vitaminmangel sehr schnell vor. Dieser äussert sich dann in Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Depressionen. Hält dieser Stress
Auch die Tabelle in diesem Text ist lesenswert.

Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Hallo Uta

Eien frage: Wo kann ich folgendes ansehen? "Lippen (siehe Analyse / Pathophysiognomik) und der Zunge ablesen"

Ein guter Artikel, dem ich in vielen Punkten zustimme. Nachfolgend die Punkte, denen ich nicht oder nict ganz zustiimmen kann:

Frühes abstillen: Glaube das so was keinen wesentlichen Einfluss auf Neurodermitis hat. Ausserdem bekommt beim Stillen das Kind das Hg der Mutter mit.

Amalganfüllungen:
Das beim Menschen die wenig Schwermetalle haben, sich Quecksilber über die jahre hinweg ablagert ist entschuldige den ausdruck, völlig stupid! Ebenso die Erklärung wieso dies angeblich so ist. Die Aussage fionde ich sogar Gefährlich, da es verleiten könnte Hg mit anderen schwermetallen auszuleiten.
Auch aus Erfahrung kann ich sagen, das Hg Belastete mehrheitlich auch andere Schwermetallbelastungen haben.
Der Grund wieso gewisse Amalganträger Hg belastet sind und andere nicht, sogar wenn die Umgebung und die Nahrung auch vergleichbar ist, ist folgender
Genetisch (?) bedingt können nicht alle Menschen gleich gut Hg ausscheiden. Dies kann man heute sogar labormässig testen lassen.

Ernährung:
Die Ernährung alleine kann keine Ursache wegen neurodermitis sein, sonst hätten die meisten Neurodermitis. Ausserdem ist nicht entscheidend was wir Essen, sondern was unser Körper aufnimmt. Letzteres ist nur teilweise von der nahrung abhängig. Im weiteren führt ein Vitaminmangel (alleine) nie zu Neurodermitis)

Umweltgifte:
Diese köpnnen meines erachtens "nur" verstärkend wirken, bzw indirekt über das sonst scghon gestörte Immunsystem.
 
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Hallo Beat,
Stillen: Ich glaube schon, daß heute langes Stillen sehr zu empfehlen ist, weil die Muttermilch trotz der Belastungen darin immer noch die optimale Zusammensetzung für den Säugling hat. Dessen Immunsystem kann sich anscheinend immer noch am besten entwickeln mit Muttermilch (s. auch "Basis-Allergie".

Was wir essen ist , wenn man schon eine Neurodermitis oder sonstige "Empfindlichkeiten" hat insofern wichtig, als wir durch allergene Nahrungsmittel das Immunsystem noch mehr schwächen und damit der Teufelskreis bestehen bleibt. Essen wir viel Junk Food, wird unser Darm > Immunsystem > Vitamin- und Spurenelemente-Versorgung sich ziemlich quälen und motzen... Die Ernährung ist somit beim Betroffenen direkt nicht unbedingt der ursprüngliche Auslöser (es sei denn Basis-Allergie) für Neurodermitis, aber sie kann sie stark beeinflussen.

Ausscheidung von und mit Quecksilber Ich glaube, auf die Idee, den Teufel (= Hg) mit dem Beelzebug (=andere SM) auszuscheiden, kommt niemand, der diesen Text liest. Es ist aber doch wohl so, daß z.B. Gold durch seine Affinität zu Quecksilber dieses bindet. Kann nun der Mensch gut SM ausscheiden, weil seine GST z.B. in Ordnung ist, könnte ich mir gut vorstellen ,daß der auch gleichzeitig Gold und Hg ausscheidet als Komplex. - Aber in Chemie war ich immer schon schwach; - leider.

Umweltgifte: Hier kommt es sicher darauf an, was zuerst da war, um das Immunsystem zu schwächen und zu irritieren. Angenommen, ein Baby kommt ohne Hg-Belastung von Seiten der Mutter her auf die Welt, liegt dann aber in einem Zimmer voller Wohngifte, so sind die evtl. der Auslöser für Neurodermitis.
Kommt es schon mit einer Hg-Belastung zur Welt, ist das die ursächliche Belastung, die durch Wohngifte verstärkt wird.

Pathophysiognomik: Dazu habe ich nur dieses hier gefunden http://www.neurodermitis.at/Analysen/Pathophysiognomik.html und bin etwas skeptisch. Aber vielleicht würde ja die Skepsis verfliegen, wenn ich den Atlas hätte? - Will ich mir aber nicht auch noch anschaffen.

Grüsse,
Uta
 
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Hallo Uta

Beim Stillen dir grundsätzlich zustimme, aber wie gesagt, wenn die Mutter hohe hg belastungen hat, dann ist das nicht stillen die weniger schlechte Alternative.
Meinte wegen dem nicht stillen nur, das es nicht Neurodermitzis auslösen kann.

Wegen dem Essen, stimme Dir völlig zu, aber glaube dass es nicht die UIRSACHE/HUINTERGRUND von Neurodermitis sein kann. Empfhele aber jedem zumindest saures und Milch zu meiden

Ausscheidung von und mit Quecksilber: Vieleicht hast Du da recht, aber das Problem ist ja, dass die meisten der hg belasteten eben Hg nicht gut ausscheiden können. Wenn sie es können (und auich wenn ie es nicht können), dann gibt es andere Sachen die besser sind als Gold oder anderes einzunehmen.

Umweltgifte: Glaube nicht, dass das Baby ohne hg Belastung in einem Umweltgifteraum Neurodermitis bekommen würde. Will damit aber nicht sagen, dass die umweltgifte im genannten raum keine negativen Auswirkungen auf das Baby haben, wenn es nicht hg belastet ist.

Pathophysiognomik: Vielen dank für den Link,dessen Aussage ich grossmehrheitlich teile. Bin aber wegen der lippen auch skeptisch. Musst Dir übrigens nicht das buch besorgen, auf der page hat es links mit genug angeben dazu
 

Ringelblume

Hallo Beat,

Du schreibst, dass Umweltgifte "nur" verstärkend wirken. Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Insbesondere Dioxin ist im Stande eine Neurodermitis-Haut zu produzieren. Unser Sohn muss hier mal wieder herhalten. Es ist schon ein paar Jahre her, da kam er zu mir und zeigte mir seine schuppig- trockene-rote Haut um die Augen herum und im ganzen Stirnbereich. Sah ungefähr so aus wie die Haut von Back (hier im Forum). Ich testete kinesiologisch aus, dass die Ursache dafür sein Haargel sei, dass Dioxine enthält. Ich entgiftete Dioxin und testete für ihn ein anderes Gel aus. Nach 1 Woche war alles restlos abgeheilt, bis heute. Zeitgleich hatte ich den gleichen Fall im Freundeskreis. Auch hier heilte nach entsprechender Behandlung alles restlos ab. Dioxin wird am Zellrand bedingt durch den Dioxinrezeptor direkt in den Zellkern transportiert und entfaltet da seine hohe schädliche Wirkung. Ich halte es für problematischer als Hg.

Grüsse von Ringelblume
 
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Ein ganz prominentes Opfer einer Dioxin-Vergiftung ist der ukrainische Präsident geworden:
Zuvor war Juschtschenkos Behauptung, dass er mit Hilfe der Dioxinvergiftung am ukrainischen Wahlkampf gehindert werden sollte, von vielen Experten bezweifelt worden. Die ukrainische Staatsanwaltschaft nahm zwar wegen des Verdachts der Vergiftung Ermittlungen auf. Nachdem eine Ärztekommission zu dem Schluss kam, die Erkrankung Juschtschenkos beruhe auf dem "Ausbruch einer latenten Herpesinfektion", waren die Untersuchungen in der heissen Pahse des Wahlkamps jedoch eingestellt worden.

Rückendeckung hatte Juschtschenko dagegen vom britischen Journal "Nature" bekommen. In einem Bericht des klinischen Toxikologen John Henry war der Vergiftungsverdacht bestätigt worden. Demnach sei die Chlorakne, die das Gesicht Juschtschenkos entstellt, ein charakteristisches Symptom einer Dioxinvergiftung.

Allerdings stellte Henry diese "Diagnose" nach Fotos, die die gravierenden Veränderungen Juschtschenkos dokumentierten. Deshalb äußerten andere Toxikologen Zweifel an dieser Annahme. Zudem müsste die Menge des verabreichten Dioxins sehr hoch sein, um diese Veränderungen zu bewirken. Eine Dioxinvergiftung hat auf jeden Fall nicht nur schwere Folgen zum Beispiel für die inneren Organe - sie kann auch Depressionen bis hin zu Suizid auslösen...
www.medizin.de/gesundheit/deutsch/1201.htm
www.welt.de/media/pic/000/199/19951v1.jpg

Gruss,
Uta
 
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Hallo Ringelblume

Meinte das mit dem "nûr" verstärkend so, dass die Umweltgifte alleine nicht neurodermitis auslösen koönnen. Oder anders gesagt, wenn du tausende von Kinder mit dem shampoo die Haare waschen würdest, dann gäbe es vieleicht 2 bei denen die Neurodermitis auschlagen würde. Wenn man diese 2 Dann genauer analysieren würde, würde man meiner meinung nach feststellen, dass sie gleichzeitig noch Hg Belastung und/oder Nahrungsunverträglichkeiten etc haben.
Aber ich kann das nicht belegen. wenn Du also sicher sagen kannst, dass dein Kind aufgrund tests weder hg noch NMU oder Candida hat, dann ist meine annahme faslch.
 
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