Nahrungsmittelallergien, Heuschnupfen & chronischer Pilz

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Hallo zusammen,

ich bin weiblich, 26 und trage jetzt seit sieben Jahren verschiedene gesundheitliche Probleme mit mir herum und bin langsam sehr müde und kraftlos. Ich möchte endlich gesund sein! Ich hoffe jemand kann mir neue Anregungen und Tips geben, wie ich weiter vorgehen kann. Im Folgenden versuche ich kurz zusammenzufassen worum es bei mir geht und ein bisschen was zu mir selbst zu erzählen. Ich bemühe mich es irgendwie übersichtlich und einigermaßen leserfreundlich zu gestalten. Vorab schon mal herzlichen Dank fürs Lesen.

Meine beiden Hauptsymptome, die mich am meisten belasten, sind Darmprobleme (Blähungen) und Juckreiz mit Entzündungen im Vaginalbereich.

Ich weiß nicht mehr welches Symptom zuerst auftrat, jedoch lagen beide recht nah beeinander. Zur gleichen Zeit stand ich psychisch unter einer extremen Belastung durch die Trennung meiner Eltern. Im gleichen Zeitraum (November 2008) wurde mir die Pille Yasminelle verschrieben.

Mit den Darmproblemen und dem Juckreiz ging ich zum Hausarzt und zum Gynäkologen.

Behandlung Pilz, Gynäkologe:

- Medikamente gegen Pilz (Kadefungin, MyFungar etc.)
--> heftige allergische Reaktion auf MyFungar - das stellte sich aber erst Jahre später heraus, als ich es von einem anderen Frauenarzt nochmals verschrieben bekam und es wieder so schlimm war, dass ich nichtmal laufen konnte (extremster Juckreiz, Brennen, Schwellung, Stechen)
- Bepanthen
- Antibiotikum gegen Bakterien (Aminkolpitis war das glaub ich)
- wieder verschiedene Medikamente (daraufhin weiterhin Juckreiz und irgendwann auch mal Bläschenbildung)
- Gewebeprobe Untersuchung auf HPV und Herpes - negativ
- Spermauntersuchung meines Partners, es wurden Streptokokken gefunden, Hausarzt meinte jedoch das wäre nichts ungewöhnliches bzw. besorgniserregendes
- Termin in den deutschen Kliniken Hannover, erneute Gewebeprobe (man stellte nur eine Entzündung fest und ich bekam eine Salbe, an die ich mich nicht mehr erinnere...)
-> weiterhin keine Besserung
- Präparat mit Jod was fürchterlich brannte und innere Wunden heilen sollte, trotzdem keine Besserung oder immer nur für kurze Zeit
- Zwischendurch ein Jahr fast 98 % Beschwerdefrei!
- 2009 Umzug und Frauenarztwechsel
- Immer wieder Diagnose von Pilzen, dann zweites Mal Myfungar + Festellung der allergischen Reaktion auf Inhaltsstoffe
- Eigenmedikation mit Multigyn Actigel, später auch Multigyn FloraPlus, teilweise Besserung, trotzdem nie von Dauer (Bei Anwendung von FloraPlus immer starkes Brennen und nach mehreren Tagen Verbesserung des Brennens, leider kein endgültiges Verschwinden des Pilzes)
- irgendwann keine Frauenarztbesuche mehr, Aushalten und Verdrängung der Beschwerden, insgesamt Verbesserung der Beschwerden, keine akuten Schübe
- ca. Oktober 2013 Wechsel von Tampons auf Menstruationstasse Meluna
- aus eigener Entscheidung Absetzen der Pille September 2014, Grund: Ähnliche Beschwerden + Trockenheit in ähnlichen Zeiträumen innerhalb des Zyklus
- Frauenarztwechsel Oktober 2014 Infos über Gynefix, Niederschmetterndes Urteil: Der Pilz ist nie weg gewesen, der Körper hat sich an den Pilz gewöhnt! Chronischer Pilz!
- daraufhin kein Einsetzen der Gynefix, Clamydientest wurde trotzdem gemacht: Ergebnis negativ

-> Seitdem keine Besserung der Beschwerden, leider hat das Absetzen der Pille nicht die Beschwerdefreiheit gebracht so wie ich mir das erhofft und gewünscht hatte. Aktuell seit mehreren Monaten keinerlei Medikation außer teilwese Mutigyn Actigel oder selten FloraPlus. Gynefix ist nicht eingesetzt. Mein Partner und ich haben seit September 2014 keinen Geschlechtsverkehr gehabt. ES MUSS SICH ETWAS ÄNDERN!! So kann das einfach nicht weiter gehen. Wir leiden beide sehr darunter.


Behandlung Darmbeschwerden:

- Stuhluntersuchung beim damaligen Hausarzt, Verdacht auf Pilze
- extreme Pilzdiät und ich glaube Medikament Nyastin
- Abnahme von 63 auf 54 kg (171 cm)
- keine Besserung der Beschwerden, keine anderen Untersuchungen oder Medikamente
- Umzug 2009 Hausarztwechsel, Beschwerden werden mal besser mal schlimmer (extremer Blähbauch, Blähungen, manchmal Schleim im Stuhl - teilweise leicht rötlich durchzogen (nur wenn die Beschwerden vorher sehr schlimm waren)
- H2 Atemtest Fructose (negativ), Laktose (negativ), Sorbit (positiv) Ergebnis: leichte Sorbitintoleranz
- Beschwerden lassen sich sehr langsam verbessern durch selbstständiges Herausfinden welche Nahrung Sorbit beeinhaltet etc. Beschwerden sind auszuhalten, manchmal sogar fast weg, größte Probleme bei Obst und Gemüse
- im Sommer extreme Verschlimmerung der Beschwerden
(resultierend daraus folgende Ernährung: Reis, Brot, Fleisch, Süßigkeiten, FastFood)
- Magen- und Darmspiegelung mit Gewebeentnahme beim Gastroenterologen ohne Befund - Im Arztbericht stand sowas wie "Nahrungsmittelintoleranzen unter Umständen denkbar"
- daraufhin keine weiteren Untersuchungen oder Vorschläge seitens des Hausarztes
- zwischendurch Diagnose Reizdarm und diverse Medikamente
- keine weiteren Vorschläge seitens des Hausarztes
- jahrelanges selbständiges Austesten der Nahrungsmittel, Verträglichkeit von Bio Obst und Gemüse subjektiv besser als konventionelles Obst und Gemüse, nie konstante Verträglichkeit von bestimmten Lebensmitteln
- irgendwann zwischendurch mal Test auf Schilddrüsenunterfunktion, der Wert sagte wohl zuerst aus, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe, nach einem weiteren Test einige Zeit später war alles wieder im Normalbereich
- Anfang 2015 Termin bei einer Allergologin
- Allergietest, positiv auf Baumpollen (Birke), Gräser und Beifus (Heuschnupfen hatte ich bereits jahrelang von Anfang März bis Ende September) Ergebnisse bei allen Tests: "hoch"
- Schlussfolgerung: pollenassoziierte Kreuzreaktionen mit Lebensmitteln
--> schon seit den Problemen mit dem Heuschnupfen hatte ich Juckreiz im Mund- und Rachenbereich nach dem Genuss von Äpfeln, Kirschen, Annanas, Mandeln, Haselnüssen etc,. je nach Jahreszeit mehr oder weniger
Nun sind also auch die Blähungen auf die Pollen bzw. Lebensmittel mit gleichem Aufbau zurückzuführen
- Bluttest, Ergebnis: Sojaunverträglichkeit, KEINE Histaminintoleranz, keine Unverträglichkeit gegenüber Gluten
- selbst weiß ich mittlerweile noch, dass mir auch Citronensäure erhebliche Beschwerden bereitet (interessant ist auch dass in MyFungar Citronensäure enthalten ist!!! Evtl. Zusammenhang??)
Aktuelles Gewicht bei 171 cm 71kg, schlechter körperlicher Zustand

Aktuell:

Ich lasse Soja und Citronensäure so gut es geht weg. Das hat bereits eine erhebliche Verbesserung der Beschwerden mit sich gebracht und ich konnte mich tatsächlich ca. 4 Wochen (April 2015) fast beschwerdefrei gesund und recht ausgewogen ernähren.:freu::freu::freu::freu: Das war vielleicht eine Geschmacksexplosion!!! Essen kann tatsächlich unheimlich glücklich machen ;) Z.B.
Frühstück: Haferflocken, Frühstücksbrei, Hafermilch und gefrorene Himbeeren, Blaubeeren, Banane, Erdnussmus, Stevia
Mittag: Hühnchen, Avocado, Schafskäse, Tomaten, Rucola, Salat, Gurke
Abends: Ofengemüse mit Kartoffeln, Zucchini, Kolrabi etc.

Seit 3 Wochen bin ich aktuell wieder völlig in meinem alten Essverhalten, da ich wieder kaum etwas vertrage. Erst fing es mit dem Frühstück an, dann gingen keine Tomaten mehr, danach vertrug nichtmal Kartoffeln mit Salz und Pfeffer. Die Beschwerden kommen immer ca. 24 Stunden nach dem Essen! Die kleine Abnahme die ich durch das gesunde Essen schon geschafft hatte ist wieder völlig dahin und ich bin sehr deprimiert.


Das alles was ich hier jetzt aufgelistet habe passiert natürlich alles parallel.
Ich denke ich belasse es erst einmal dabei. Vielleicht hat ja der ein oder andere schon einen Ansatz.
Evtl. noch wichtig: Ich mache seit gut 2 Jahren eine Psychotherapie.

Ich wäre Euch unheimlich dankbar, wenn sich jemand die Mühe machen würde mir zu helfen. Ich greife nach jedem Grashalm. Ich möchte endlich wieder unbeschwert leben!!!

V I E L E N D A N K

liebe Grüße
Shule
 
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wundermittel
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Hallo Shule;
vermutlich leidest du an Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Hast du dich schon einmal auf Nahrungsmittelunvertäglichkeiten austesten lassen.
Dann könntest du dir eine Liste erstellen welche Nahrungsmittel du verträgst und welche du meiden sollst.
Wenn man sich ungesund und einseitig ernährt kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
Vitaminmangel - netdoktor.at
Du könntest einen Vollbluttest machen lassen um dies festzustellen. Zuständig wären Arzte oder Therapeuten,
die sich mit Nahrungsergänzungsmittel oder Orthomolekularer Medizin auskennen.
Zum Thema Pilzerkrankung gibt es mehrere Beiräge im Forum.
Ich habe dir dazu ein paar Links herausgesucht.
Dermatologie: Lavendelöl tötet auch hartnäckige Hautpilze ab - DIE WELT
Ernährung bei Pilzerkrankungen
Alles Gute
Rheingold
 
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Hallo Rheingold,

erstmal vielen Dank für deinen Beitrag!!

Dass ich unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leide, das weiß ich, denn ich wurde ja positiv auf Sorbit und Soja getestet. Die Unverträglichkeit auf Citronensäure habe ich selbst herausgefunden und die hat sich auch bestätigt.
Mein größtes Problem ist der Heuschnupfen, durch den ich ja die pollenassoziierten Kreuzallergien, vor allem bzgl. Obst und Gemüse habe. Wenn ich da zur falschen Jahreszeit was falsches esse, dann bekomme ich sehr starke Blähungen.
Die Ausprägung ist nicht immer gleich und variiert je nach Pollenflug.
Ich möchte gern wissen ob jemand Erfahrungen damit hat und ob es eine Möglichkeit gibt das zu behandeln.

Du sagst, und auch in deinen Links steht, Pilze ernähren sich von Zucker und den soll man komplett aus der Ernährung streichen.
Durch meine starken Probleme mit den Nahrungsmittelunverträglichkeiten bleibt mir aber kaum irgendetwas übrig was ich essen könnte.

Evtl. hat das alles noch eine andere Ursache die es zu finden gilt?
Hat vielleicht noch jemand eine Idee?

Das mit dem Lavendel klingt vielversprechend. Danke für den Tip!
Bin ich vielleicht mit meinem Beitrag im falschen Thema gelandet?
Falls dem so ist einfach verschieben ;)

Viele Grüße
Shule
 
regulat-pro-immune
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Hallo Shule,

nach meiner Meinung hast du Parasiten und verschiedene Gifte im Körper, deshalb haben sich auch Pilze angesiedelt, sie sind ein Symptom, bzw. die Folge von Parasiten und Giften (Theorie nach Hulda Clark)

Ich hab meine Parasiten mit frischen Wermutblättern, viel frischen Knoblauch, frisch gemahlene Gewürznelken, Kalmuswurzel, Bockshornkleesamen, Curcuma... und vielen anderen Gewürzen und Kräutern getötet, danach verschwanden auch die Pilze und der Heisshunger auf Zucker. Habe selber ein Bioresonanzgerät und konnte den Erfolg beobachten.

Durch den Verzicht auf Milchprodukte sind meine Entzündungen verschwunden. Ich verzichte auf Fertigprodukte und esse viel frisches Gemüse, rauche nicht, esse sehr selten Fleisch und Wurst.

Meine Bauchspeicheldrüse und die Leber waren von den Parasiten sehr geschwächt, durch die Ernährungsumstellung und das Töten der Parasiten haben sich die Organe erholt und alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind verschwunden.

Ich wünsche dir alles Gute!
 
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Hallo Ullika,

danke für deinen Beitrag!
An welche Ärzte könnte man sich denn bezüglich soetwas mal wenden?
Ich nehme an Heilpraktiker und Naturheilkundler? Ich weiß immer nicht wem man da vertrauen kann und wer einem nur das Geld aus der Tasche ziehen will... Die sind ja immer sehr schnell mit der Vereinbarung eines Termins und zack ist man 70 Euro los.... (Bericht von meinem Vater, der vor kurzem wegen seines Rückens bei einem Chiropraktiker war).
Bzgl. der Ernährungsumstellung möchte ich sagen, dass ich da ja leider großer Probleme mit Obst und Gemüse habe. Ich kann mir schon vorstellen, dass es meinem Körper nicht gut tut wenn ich kaum gesunde Lebensmittel zu mir nehme.
Nur wo soll ich anfangen? Welcher Arzt hat genug Wissen um mich ganzheitlich und sinnvoll zu behandeln?
Ich weiß wirlich nicht wie ich vorgehene soll.

Ganz liebe Grüße
Shule
 
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An welche Ärzte könnte man sich denn bezüglich soetwas mal wenden?
.... Ich weiß immer nicht wem man da vertrauen kann und wer einem nur das Geld aus der Tasche ziehen will... Die sind ja immer sehr schnell mit der Vereinbarung eines Termins und zack ist man 70 Euro los....

Eine schwierige Frage, der schulmedizinische Arzt kostet zwar nichts, den hat man zwangsweise schon mit den Krankenkassenbeiträgen bezahlt, aber der vertritt halt mehr oder weniger nur die Pharmaindustrie und arbeitet nicht "ganzheitlich".
Leider hat der Patient keine Wahl, wofür er seine Beiträge bezahlen will. Die, die ausserhalb dieses Monopols arbeiten, bekommen kein Geld aus diesem Topf und müssen daher vom Patienten Geld nehmen.

Ich vertraue keinem und habe mir selber ein Bioresonanzgerät gekauft und behandle mich selber- das ist, so hoffe ich, noch nicht verboten.
 
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Danke, ich mache mir mal Gedanken und werde mich etwas weiter belesen zu dem Thema. :wave:
 
regulat-pro-immune
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Immer wenn (lokale) Mykosen therapieressistent sind, sollte man eine systemische Erkrankung in Erwägung ziehen. Systemmykosen sind weit häufiger als das allgemein geglaubt wird, und der logische Zusammenhang, dass ein Pilz der trotz Behandlung immer wieder kommt anderswo sein Reservoir haben muss ist ja praktisch zwingend.

Allergien sind übrigens auch eine typische Folge von Systemmykosen.

Ich würde zwar prinzipiell eine Abkärung dahin gehend empfehlen, allerdings weiß ich auch, dass das in der Praxis nichts bringt bzw. falsch negativ bleiben wird. Sinnvoller ist es einfach systemische Antimykotika zu versuchen, die werden ja etwa auch bei Nagelpilz verordnet.
Das hilft meist bei ansonst ressistenten "lokalen" Mykosen.

Die Vorschläge wegen "Darmpilzen", Ernährungsumstellung oder ominösen "Vergiftungen" würde ich dagegen ignorieren, die führen letztlich nirgendwo hin..
 
Themenstarter
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@Leitwolf: Kann ich denn einfach zum Hausarzt gehen und sagen der soll mich auf eine Systemmykose untersuchen und behandeln? Der hält mich schon für bekloppt glaub ich....

@Rheingold: Danke für die Links!
Du könntest vereinzelt Sachen ausprobieren was bei dir weiterhilft.
Und nach Lebensmitteln suche, die du verträgst.
Ich weiß bereits welche Nahrungsmittelintoleranzen ich habe. Die Schwierigkeiten mit dem Obst und Gemüse kommen von dem Heuschnupfen und variieren in ihrer Stärke je nach Pollenflug. Deshalb konnte ich auch vor einigen Wochen relativ beschwerdefrei essen und jetzt nicht mehr. Ich kann mich auf nix verlassen. Ich probiere schon jahrelang aus was ich essen kann und was nicht. Wenn ich denke ich hab was gefunden freue ich mich und esse und nach einigen Wochen vertrage ich es wieder nicht mehr.
Mir geht es darum wie ich das Problem an der Wurzel angehen kann.

Was ich definitiv weiß ist, der Heuschnupfen war zuerst da! Das ging einige Jahre mit Antihystaminika. Danach kamen die Probleme mit dem Darm und einige Wochen später das erste mal Juckreiz im Intimbereich.

Viele Grüße :wave:
 
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Hallo Oregano,

bei mir musste bisher, gottseidank, noch nicht viel an den Zähnen gemacht werden. Ich hatte jahrelang verschiedene Zahnspangen und habe als Überbleibsel davon noch einen Draht hinter den Schneidezähnen. Ansonsten wurden mir die Weisheitszähne rausoperiert und ich bin halt normal einmal im Jahr bei der Zahnreinigung.
Trotzdem vielen Dank für den Tip! Ich hab das direkt mal an meinen Papa weitergeleitet, der hat nämlich noch zwei Backenzähne mit Amalgam und viele gesundheitliche Probleme.

Liebe Grüße! :)
 
regulat-pro-immune
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.... Ich weiß bereits welche Nahrungsmittelintoleranzen ich habe. Die Schwierigkeiten mit dem Obst und Gemüse kommen von dem Heuschnupfen .....

Ich würde mich fragen, woher der Heuschnupfen kommt, klar, Reaktion auf Pollen, aber warum?

Vermutlich ein geschwächtes Immunsystem, auch die Frage, warum?

Das alles sind nur Symptome, meine Erklärung:

Umweltgifte und Parasiten, suzusagen als Symbiose, der Körper ist eine Mülldeponie und daher Parasiten, alles andere, was folgt, sind Symptome davon, zum Beispiel: Entzündung der Bauchspeicheldrüse - Bildung von zu wenig Enzymen - Folge Unverträglichkeiten ...
oder ungesunde Ernährung - Fehlbesiedlung des Darms - Darmparasiten, geschwächtes Immunsystem (es sitzt im Darm) - diese Belastung führt zur Überreaktionen - Allergie gegen irgendetwas, was eigentlich nicht schädlich ist, so sehe ich das zumindest aus meiner Erfahrung.

Am Ende, viele Gifte im Körper, mit die die Organe nicht mehr fertig werden, daher wird alles verpilzt um den Schaden zu minimieren.
 
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Macht auf jeden Fall erstmal irgendwie Sinn Ullika.
Was ich mich jetzt frage ist, wenn ich zum Beispiel ab sofort gesund esse und dafür diverse Beschwerden in Kauf nehme. Kann es sein, dass sich mein Immunsystem soweit erholt, dass die Beschwerden zurückgehen?
Oder sollte ich evtl. bevor ich das in Erwägung ziehe einen anderen Schritt vorher machen? Z.B Darmreinigung? Systemmykose behandeln lassen?
Ich habe auch schon überlegt ob ich zu einem Heilpraktiker gehe der Irisdiagnostik macht. Das wurde mir von einer Bekannten empfohlen. Falls der etwas in der Richtung erkennt, wäre ich zumindest schon mal bei einem Arzt dafür.

Die Allergologin wo ich war hatte übrigens gemeint, dass mein Immunsystem normal funktionieren würde. Es gab da wohl son Wert den sie bei der Blutabnahme mitgetestet hat oder so...? Ich hatte nämlich erwähnt, dass ich oft erkältet bin und mit Nasennebenhölenentzündungen zu tun habe.

:wave:
 
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wenn ich zum Beispiel ab sofort gesund esse und dafür diverse Beschwerden in Kauf nehme. Kann es sein, dass sich mein Immunsystem soweit erholt, dass die Beschwerden zurückgehen?

Vorerst würde ich Unverträglichkeiten meiden, der Körper vergisst sie irgendwann, bei echten Allergien weiß ich das nicht, die sollte man vermutlich immer meiden.

Zuerst würde ich Parasiten töten, das halte ich für das wichtigste (aus eigener Erfahrung), dann werden Bakterien und Viren frei, man bekommt Erkältungssymptome, ein Zeichen, dass viele Parasiten gestorben sind.

Das Immunsystem kann nun diese frei gewordenen einfach selber erledigen.

Damit sich die Bauchspeicheldrüse erholt, würde ich wenig, bzw. selten Fleisch- und Milchprodukte zu mir nehmen.

Vermutlich gehen die Unverträglichkeiten dann von selber weg, zumindest war es bei mir so.
 
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27.08.13
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Damit sich die Bauchspeicheldrüse erholt, würde ich wenig, bzw. selten Fleisch- und Milchprodukte zu mir nehmen....
Zur Erklärung kann ich den Artikel empfehlen.

Es geht darum, dass der Genuss von Fleisch zum Einbau von Fremdeiweissen in den menschlichen Körper führt und Pathogene Erreger – blinden Passagieren gleich – gemeinsam mit tierischen Proteinen in den Körper von Fleisch- und Milchkonsumenten gelangen.

Harmlose Keime wie nützliche Darmbakterien heften sich an die SIGLECs (Sialinsäure-erkennende Lektine) der Darmzellen, ohne diese zu zerstören. Das angeborene Immunsystem bekämpft diese harmlosen Darmbakterien nicht. Gefährliche Keime schädigen die SIGLECs und alarmieren das Immunsystem.

Viele Krankheitserreger haben gelernt, sich unter den SIGLECs ihres Wirtes zu tarnen, das Immunsystem schlägt keinen Alarm, eine latente Infektion besteht, die erst bei Stress zum Ausbruch von Symptomen führt.

Vor etwa 2 Millionen Jahren wurde nahezu die gesamte Menschheit durch den Malaria-Stamm P. reichenowi ausgerottet, sie tarnten sich unter den SIGLECs Nr. 5 und 12. Nur die Menschen überlebten, die über diese Siglecs nicht verfügten, eine Mutation also, das sind wir, die Überlebenden.

Das Problem: Alle anderen Säugetierarten, deren Produkte (Milch und Fleisch) wir heute essen, besitzen aber noch SIGLEC-5 und -12, unser Immunsystem behandelt sie wie körpereigenes Protein, baut es in körpereigenes Gewebe ein und bietet auch den Parasiten der Tiere samt Bakterien und Viren Unterschlupf. Im Stadium der latenten Infektion kommt es zu chronischen Entzündungsprozessen, der Beginn vieler moderner Zivilisationskrankheiten und typischer Alterskrankheiten.
 
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19.05.15
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Hallo zusammen,

danke Ullika für deinen Beitrag, ich werde bei Gelegenheit noch mal drauf zurück kommen.
Meine Allergien versuche ich momentan mit einem Mehr-Trinken-Projekt in den Griff zu bekommen. Ich habe hier im Forum dazu einen tollen Strang gefunden und viele Allergiker haben von Verbesserungen berichtet.
Wer mag kann ja mal reinschauen: https://www.symptome.ch/vbboard/erfolgsberichte/69557-heuschnupfen-mehr.html

Aber jetzt zu einem wichtigen neuen Punkt!

Ich habe vor ein paar Tagen eine spannende Entdeckung gemacht: Ich habe einige Unterhöschen aus Biobaumwolle gekauft und alle hintereinander getragen. In den Tagen hatte ich sehr wenig bis gar keine Beschwerden!!
Meint ihr ich könnte eine Allergie auf sowas wie Elasthan oder so haben?
Ich habe jetzt erstmal noch einen ganzen Schwung gekauft und werde alle anderen in die Tonne schmeißen. Ich hatte vorher nur ein paar Höschen die komplett nicht aus Baumwolle waren, aber selbst die mit Baumwolle haben einen erhöhten Stretch-Anteil und daher wohl irgendwas Künstliches mit drin? Leider kann man das auf den Schildern nicht mehr nachlesen.
Ich wäre so happy wenn sich das als wahr herausstellt.
Kann man sowas irgendwie testen?
Kennt sich jemand aus mit sowas?

Herzlichen Dank und viele Grüße :)
 
regulat-pro-immune
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10.01.04
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Hallo Shule,

ich denke, daß Stretch-Anteile in der Unterwäsche zu Unverträglichkeits-Reaktionen führen können. Es lohnt auf jeden Fall, das auszuprobieren, und bei Dir scheint es ja einen Unterschied zu machen, ob Bio-Baumwolle oder Stretch ;).
Dazu kommt meiner Meinung nach, daß sich der STretchanteil ja mit dem Alter der Hose auch ändert und vielleicht Fasern direkt auf der Haut freilegt, die dann reizen?

Auf eine Latex-Allergie kann man sich testen lassen. Kommt dabei nichts heraus, heißt das aber nur, daß die Latex-Allergie nicht nachgewiesen ist. Auf Materalien in Stretch kann man trotzdem reagieren.

https://www.onmeda.de/krankheiten/latexallergie-ursachen-6068-3.html

Grüsse,
Oregano
 
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