Mobilfunk verletzt biologische Systeme von Vögeln

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Ich finde es wichtig, daß das Thema der Mikrowellenstrahlung durch jede Art von Mobilfunk und andere Funkanwendungen bekannter wird, da viele Menschen immer noch nicht genug aufgeklärt sind, beispielsweise weil sie aus den Medien aufgenommen haben, das Thema der gesundheitlichen Auswirkungen (auf Mensch, Tier und Umwelt) sei "umstritten".
Es ist nicht umstritten, es gibt seit Jahrzehnten endlos viele Studien, die die Wirkungen belegen. Prof. Heyo Eckel sagt sogar, daß die Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung mit denen durch Radioaktivität vergleichbar sind.

Hier also etwas von Diagnose-Funk zur Tierwelt (und der kann man nun nicht unterstellen, alles sei "psychosomatisch" :rolleyes::

Mobilfunk verletzt biologische Systeme von Vögeln
17.10.2011

Quelle: The Times of India, 12.10.2011
Übersetzung: Diagnose-Funk

Studie
: Mobilfunktürme verletzen die biologischen Systeme von Vögeln

Neu-Dehli: Elektromagnetische Strahlung von Mobilfunktürmen stören die biologischen Systeme von Vögeln, ist die Aussage einer Studie des Umweltministeriums und sie fordert ein Gesetz zum Schutz von Flora und Fauna.

„Die Überprüfung der vorliegenden Literatur zeigt, dass die elektromagnetische Strahlung die biologischen Systeme mehrfach stört. Auch hätten schon im Fall von Bienen und Vögeln einige Alarmglocken geläutet, was wahrscheinlich die Ernsthaftigkeit des Problems ankündigt und auf die Verletzlichkeit auch anderer Arten hinweist“, fand die Studie heraus.

Im September 2010 hatte das Ministerium ein Komitee aus 10 Mitgliedern ins Leben gerufen unter der Leitung von Asad Rahmani, Direktor der Bombay Natural History Society (BNHS).

Es sollte die Auswirkungen von Mobilfunktürmen auf Vögel und Bienen studieren und Richtlinien für ihre Aufstellung formulieren. Die Expertengruppe beurteilte 919 Studien aus Indien und dem Ausland über die schädigenden Effekte von Mobilfunktürmen bei Tieren, Vögeln und Insekten. Von den 919 Studien fand die Gruppe 593, die negative Effekte durch Mobilfunk auf Vögel, Bienen, Menschen, Tierwelt und Pflanzen aufzeigten.

Sie zitieren eine internationale Studie, wonach die Verstrahlung/Verseuchung durch Radiofrequenzen eine mögliche Ursache für den Rückgang von Tierpopulationen ist. Sie sehen einen dringenden Bedarf, mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf diesem Bereich zu konzentrieren, bevor es zu spät ist.

Das Komitee betonte, das es fast keine Studien aus Indien über die Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf Vögel und die Tierwelt gibt. Nahezu 800 Millionen Inder haben Mobilfunktelefone, damit sind sie die zweitgrößte Handynutzer-Population der Welt nach China.

„Zur Zeit gibt es etwa 15 Mobilfunk-Betreiberfirmen. Aber mit der Geschwindigkeit des Wachstums der mobilen Kommunikation haben die notwendigen politischen Regelungen nicht Schritt gehalten“, sagt das Komitee. Die Expertengruppe schlägt vor, ein Gesetz einzuführen zum Schutz der urbanen Flora und Fauna vor den sich entwickelnden Gefahren der elektromagnetischen Strahlung.

„Um sich überschneidende hohe Strahlenfelder zu vermeiden, sollten neue Türme innerhalb eines Radius von 1 km zu bestehenden Türmen nicht genehmigt werden. Wenn neue Türme gebaut werden müssen, müssen sie über 80 Fuß und unter 199 Fuß gebaut werden, um den Erfordernissen der Flugsicherheitsbeleuchtung zu entsprechen,“ sagen die Experten.

Sie schlagen außerdem vor, auffällige Zeichen und Warnungen über die Gefahren der Mobilfunktürme und ihre Strahlung in den Gebieten aufzustellen, wo sie errichtet werden.
„In der Nähe geschützter Tierweltgebiete, wichtiger Vogelgebiete, Schildkröten-Brutgebiete, Bienenkolonien und Zoos muss die Aufstellung von Mobilfunktürmen streng kontrolliert werden, bis zu einem bestimmten Abstand, der vor der Entscheidung untersucht werden und auch praktikabel sein soll“, sagen sie.

Die Gruppe fordert, die Orte für die Aufstellung der Mobilfunktürme und anderer Strahlenmasten unter Berücksichtigung ihrer Frequenzen mit öffentlicher Beteiligung festzulegen.

“Öffentliche Beratungen zur Legitimierung sind notwendig, bevor Mobilfunktürme in jeglichem Gebiet aufgestellt werden“ fügten sie hinzu.


Links:
Mobile towers hurting biological systems of birds: Study - Times Of India
Tehelka - India's Independent Weekly News Magazine
Environ panel seeks minimising radiation from mobile towers | Firstpost

Fernsehbericht:


Hier der Bericht bei Diagnose-Funk:
Mobilfunk verletzt biologische Systeme von Vögeln

Unten drunter sind noch weitere Berichte zu lesen:

Mobilfunk-Auswirkungen auf eine Schweinezucht

Der Fall Sturzenegger: Antenne weg, Kälber gesund!

Indien: Mobilfunkmasten bedrohen Vögel

Handy-Strahlung lässt Ratten früher sterben

Immer mehr krebskranke Hunde und Katzen

Mikrowellen und Pflanzenwachstum


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Und hier noch von "conrebbi" ein Beitrag u. a. zum
Verschwinden der Vögel, möglicherweise im Zusammen-
hang zu sehen mit dem derzeit stattfindenden Netz-
ausbau von LTE (Long Term Evolution).
Ich habe in den letzten Wochen von sehr vielen Leuten
gehört, daß sie seit Inbetriebnahme eines solchen
LTE-Senders in ihrer Umgebung Beschwerden entwickelt
haben - bis hin zu ständiger Vibration (Körper und
Gegenstände im Haus) und dauernden Krämpfen aller
Art.
Wie soll es also der Tierwelt damit ergehen...:schock:

Mobilfunk als Mikrowellenwaffe- Barrie Trower




Freue mich über Kommentare :wave:
 
wundermittel
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Hab noch etwas gefunden - man findet übrigens eine Menge, wenn man in die Suchmaschine nur "Mobilfunk" und "Vögel" eingibt:

Weltweites Vogelsterben

Technisch erzeugter Elektrosmog ist die wahrscheinlichste
Ursache dafür.


Ausschnitte (fett von mir):

Der schlimmste globale Faktor sind wohl die Einwirkungen technisch erzeugter Mikrowellen. Dazu gehören Mobilfunk-, Radio und Fernsehantennen aber auch Radar. In diesem Zusammenhang sind Veränderungen im Gefieder, Brut- und Flugverhalten dokumentiert. Vögel verlassen hochexponierte Gebiete und kehren nach Senkung der Belastung oder Verschwinden der Mobilfunk-Strahlungsquelle offensichtlich wieder zurück.

In London sind Spatzen durch massiven Rückgang der Population auf die rote Liste gefährdeter Tierarten gesetzt worden. Jedes Jahr, während der größten Vogelzüge von mehr als fünf Milliarden Vögeln, die über den nordamerikanischen Kontinent fliegen, werden immer mehr Zugvögel durch Kollision mit drahtlosen Kommunikationsantennen getötet. Das hochsensible Orientierungssystem wird durch die naturwidrige elektromagnetische Strahlung beeinträchtigt.

Schädliche technische Strahlung, wie sie zur Zeit noch erzeugt wird, ist nur durch grundsätzliche Veränderung der Technologie zu beseitigen. Bis dahin ist es durchaus empfehlenswert auf Handy und Schnurlostelefon schon allein im eigenen Interesse zu verzichten. Es sind immer wieder die gleichen Faktoren wie gesunder Menschenverstand, das rechte Maß und das Bewusstsein, dass alles was ich tue, seine Auswirkungen auf das Ganze hat, welche darüber entscheiden wie es auf der Erde aussieht.

Lesen Sie unseren grossen Mobilfunkreport in der Ausgabe Nr.24

Ich hoffe auf Resonanz! :hexe:
 
regulat-pro-immune
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Habe eine Kopie bekommen von einer Seite in der ZeitenSchrift, tippe die Texte ab und setze sie hier rein, hier der erste:

ZeitenSchrift
unter der Überschrift:

Vogelzug & Magnetfelder
WENN DAS HANDY ZU OFT PIEPT, PIEPT DER VOGEL BALD NICHT MEHR


Aus der ganzen Welt mehren sich die Meldungen darüber, welch tödliche Bedrohung der Mobilfunk für die Vögel ist.

Brieftauben finden nicht mehr heim

„Die Vögel gelten als Orientierungskünstler. Sie können aus Hunderten von Kilometern den heimischen Schlag ansteuern. Doch in dieser Saison gingen bis zu 50 Prozent der Tiere bei den Preisflügen verloren. Die sich immer stärker verändernde Umwelt ist nach Experten-Ansicht daran schuld. Reiner Schrörs vermutet, dass die zunehmenden Strahlungen durch Mobilfunksender die Orientierungsfähigkeit der Vögel beeinträchtigen.

Als vor vier, fünf Jahren etwa 300 Meter von seinem Taubenschlag entfernt ein entsprechender Sender in Betrieb gegangen sei, habe er – ebenso wie ein Züchter in seiner Nachbarschaft – sofort eine deutliche Verhaltensänderung bei den Tieren festgestellt. „Die haben total verrückt gespielt“, berichtet der 59-jährige. Dass es die starke Veränderung der Umwelt, durch die Strahlung moderner Kommunikationsmittel, den Brieftauben möglicherweise immer schwerer macht, den Heimweg zu finden, vermutet ebenfalls der belgische Tierarzt Fernand Marien.“
 
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Hier also zwei weitere Ausschnitte:

Vögel, Fledermäuse und Mobilfunk


„Aus einem Vortrag von Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie/Journalist DJV: „Vögel und Fledermäuse verlassen ihre Nester nach Installation neuer Sender in der Nähe. (…) Prof. Dr. Andras Varga, Leider des Hygiene-Institutes der Universität Heidelberg, veröffentlichte 1991 seine Forschungsergebnisse.
„Die deutschen Grenzwerte sind zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer Grenzwerte bestrahlt und jedes Embryo getötet! Kein einziges Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus der Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde Tiere.“

Tauben brüten nicht mehr

„Wir haben einen Taubenzüchter im Verein, der eine Elektrosmogbelastung von 1.4 Volt pro Meter (V/M) im Taubenschlag festgestellt hat. Das Brutgeschäft ist auf die Hälfte zurückgegangen. Die Jungtiere werden von den Alten nicht mehr gefüttert und verhungern; verstärkt treten auch Missbildungen auf.
Ähnliches hört man von Turmfalken und Schwalben. Bei den Schwalben sind es die fehlenden Mücken und Insekten. Schwalben können ihre Nahrung nur im Flug einfangen. Nur gibt es in der Luft nicht mehr viel zu holen, weil Mücken schon bei 0.2 V/m tot zu Boden fallen. Wie viel andere Insekten vertragen, habe ich noch nicht herausgefunden.“
Hans-U. Jakob von Gigaherz - Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener - Home
 
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Hier noch die letzten Berichte:


Indien: Für Spatzen erklingen Alarmglocken

„Elektromagnetische Strahlung, die von Türmen ausgeht, stört Hausspatzen und andere kleine Vögel“, so Dr. Sainudeen Pattazhy, Präsident der indischen Kerala Environmental Researchers Vereinigung. „Die Strahlung mit sehr niedrigen Frequenzen – von 900 bis 1,800 MHz – kann die dünne Schädeldecke von Küken und die Schalen von Eiern beschädigen. Mikrowellen können die sensorischen Fähigkeiten stören und die Vögel während der Navigation und der Beutesuche fehl führen.“

Veränderungen im Gefieder, Brut- und Flugverhalten

Nach einer Untersuchung des Biologen und Mitglieds der Spanischen Gesellschaft für Ornithologie, Alfonso Balmori, „verlassen bestimmte Vogelarten Gebiete, die starken Strahlenbelastungen durch Mobilfunk ausgesetzt sind und kehren nach Verschwinden der Strahlenbelastung oder starker Senkung der Exposition wieder in ihre angestammten Gebiete zurück. Balmori beobachtete unter anderem außerdem Veränderungen im Gefieder, die von Ornithologen als erste Anzeichen für chronischen Stress interpretiert werden sowie Änderungen im Brut- und Flugverhalten.
Balmori nimmt mit seinen Untersuchungen in Valladolid Bezug auf ähnliche Beobachtungen in London, wo ein starker Rückgang der Spatzenpopulationen festgestellt wurde und die zunehmende Belastung durch elektromagnetische Felder, wie sie beispielsweise von Mobilfunknetzen ausgeht, von Ornithologen als momentan wahrscheinlichste Ursache für das Verschwinden der Vögel aus der Stadt gesehen wird.
Der Rückgang soll so stark sein, dass die ehemals in Massen vorhandenen Spatzen in London mittlerweile vom Aussterben bedroht sind und auf die Rote Liste gefährdeter Arten gesetzt werden soll.
Die beobachteten Wirkungen scheinen sehr stark dosisabhängig zu sein. Balmori beobachtete beispielsweise in niedrig belasteten Gebieten keine auffälligen Veränderungen, während die Wirkungen in hochbelasteten Gebieten offensichtlich waren.
Auch in Deutschland steht der Spatz („Haussperling“) mittlerweile au der Vorwarnliste für bedrohte Arten. Alleine in der Hansestadt Hamburg soll der Spatzenbestand um 80 Prozent zurückgegangen sein!

Ist der Mobilfunkmast erst einmal abgestellt, mögen ihn die Vögel durchaus!
 
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Hier ein neuer Text zum leidigen Thema "Grenzwerte", einige Zitate daraus auch unter dem Thread "Wichtige Nachrichten zum Thema Funktechnologien" unter der Rubrik "Elektrosmog".

KOMPETENZINITIATIVE zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

Stellungnahme zum Entwurf einer Novellierung der 26. BImSchV


www.kompetenzinitiative.net/assets/ki-zu-novellierung-26-bimschv-12-11-15.pdf

Ausschnitte:
5. Die Aussparung von Tieren und Pflanzen
Auch der möglichen Gefährdung und Schädigung von Tieren und Pflanzen wurde bei der Festlegung der Grenzwerte offensichtlich keine Bedeutung beigemessen. Aber wie derMensch haben auch sie sich in der Geschichte der Evolution mit ihrem Informations- und Funktionssystem auf die natürlichen biophysikalischen Strahlungsverhältnisse der Erde eingestellt und reagieren auf die Überlagerung durch künstliche elektromagnetische Felder z. T. mit hoher Sensibilität - so z. B. die Bienen.

Das macht die Störungen und Schädigungen verständlich, die wir auch an Tieren und Pflanzen beobachten, wenn millionen- bis milliardenfach höhere künstliche Strahlungen die biophysikalischen Bedingungen des natürlichen Lebensraums überlagern dürfen.

IV. Fazit:
Nach den vorgebrachten Argumenten, die wir mit den folgenden beiden Anhängen noch weiter stützen, bitten wir dringend darum, den Entwurf nicht in der vorgesehenen Form zu verabschieden.
Er würde mit diesem Text einen gesundheits- und umweltpolitisch, aber auch juristisch höchst unbefriedigenden Zustand abermals für mutmaßlich längere
Zeit festschreiben. Von vielen Seiten mag genau das gewollt sein. Mit Blick auf
Gesundheit und Umwelt wäre es aus unserer Sicht ein nicht zu verantwortender Weg.


:hexe:
 
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