Mikronährstofftherapie nach Kuklinski

Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Anmerkung Kate:

Dieser Thread wurde zunächst in der Rubrik "Kryptopyrrolurie" erstellt und dann hierher verschoben, weil er hier besser hinpasst.

Grüße
Kate

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo zusammen,

da ich schon einige Nährstofftherapien, ohne Erfolg, hinter mir habe, möchte ich Kuklinskis Behandlungskonzept probieren. Hat jemand bereits Erfahrung mit der Mikronährstofftherapie in 5 Schritten?
Ich habe mir B12 1000 mg Lutschtabletten bestellt und vertrage Sie, Gott sei Dank, bisher ganz gut. Jetzt frage ich mich natürlich wie lange darf ich das nehmen und wann geht es weiter mit den Minteralstoffen , Vitaminen, gesundes Fett, Q 10. Hat jemand hier bereist Erfahrungen gesammelt?
Nach Kuklinski gilt HPU/KPU als ein Symptom der Mitochondropathie. Wäre es vielleicht sinnvoll das Forum Mitochondriale Erkrankungen zu nennen? In die Rubrik nitrosativer Stress findet ja kein Mensch mehr hin, außer diejenigen, die sich hier auskennen. Ist nur so eine Idee, möchte nicht besserwisserisch erscheinen.

Falls jemand eine Idee für die Vorgehensweise hat, bitte Rükinfo.

Herzlichen Dank.

Kayen:wave:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
31.07.06
Beiträge
407
Liebe Kayen,

der Beitrag ist, wenn es um die Supplementation nach Kuklinski geht, besser im Bereich "Nitrosativer Stress" aufgehoben.

Zuvor noch eines : hast du Symptome, die für eine Mitochondropathie sprechen? HWS-Symptome?

Einfach so zu nehmen wäre eine Verschwendung. Es kommt darauf an, eine genaue Anamnese zu erstellen und danach die Nährstoffe gezielt einzusetzen.

LG Notoo
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
04.11.06
Beiträge
655
Was für Nährstofftherapien hast du denn vorher ausprobiert?Und gegen was überhaupt und wie lange haste es durchgezogen?Es braucht oft mehr als ein Jahr bis sie wirklich wirkt.
 
Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Hallo Notoo,

ich habe bewußt den Eintrag hierein gesetzt, weil ich die Befürchtung habe, dass zu wenige diesen Beitrag lesen.

Ich habe schon seit ca. 10 Jahren chronische HWS-Beschwerden. 1 Bandscheibenvorfall und Vorwölbung habe ich bereits schon hinter mir.

Hallo Asiate,

ich habe bereits Depyroll (Diagnose HPU) versucht. Dieses ging arg nach hinten los. Schlimme Kreislaufbeschwerden, ich hatte Angst die Nacht nicht zu überleben.

Dann versuchte ich Einzelgaben Vitamin B 6, Mangan, Zink.

Von Zink bekomme ich einen schlimmen Schwindel und von B 6 laufe ich an, wie eine rote Ampel.

Habe es auch mit Mini-Dosen versucht. Aber sobald sich B6 anhäuft im Blut, kommt diese Dauerröte. Insgesamt probiere ich schon 2 Jahre herum.

Habe jetzt Dr. Kuklinski angemailt, bezüglich dieser Symptome. Als einzige Antwort kam, dass ich ganz sicher eine Mitochondropathie hätte und bei meinen Symptomen auf keinen Fall Zink angezeigt ist.

Bei meiner weiteren Mail bezüglich weiterer Vorgehensweise bekomme ich keine Antwort mehr. (Ist jetzt ca. 3. Wochen her)

Also versuche ich jetzt herauszufinden, ob es ein Konzept gibt.

Z.B. 6 Wochen B 12, dann 6 Wochen Mineralstoffe u.s.w.

Herzliche Grüße an Euch beiden.

Kayen:wave:
 
Beitritt
31.07.06
Beiträge
407
Habe jetzt Dr. Kuklinski angemailt, bezüglich dieser Symptome. Als einzige Antwort kam, dass ich ganz sicher eine Mitochondropathie hätte und bei meinen Symptomen auf keinen Fall Zink angezeigt ist.
Hallo Kayen,

in diesem Fall würde ich dir unbedingt das Buch von Kuklinski empfehjlen ("Das HWS-Trauma"). Dort wird nicht nur die Nährstofftherapie beschrieben, sondern die ganzen biochemischen Zusammenhänge ebenso. Da es schließlich "deine" Krankheit ist, solltest du nicht nochmals weitere Jahre vergehen lassen durch hin- und herprobieren, sondern gezielt laut Buch Anamnese und dann erst die Therapie beginnen bzw. hier fragen, falls was unklar ist. Die Therapie richtet sich je nach Beschwerden, so daß dir unter Umständen manche Empfehlen schaden würde.

Lg Notoo.
 
Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Hallo Notoo,

kennst Du das Buch? Ist dort wirklich die genaue Vorgehensweise der Nährstofftherapie erklärt?
Sind dort Anamnesebögen vorhanden und wie wertet man diese aus?

Also ich denke, dass man um das hin- und herprobieren nicht so einfach herumkommt. Schließlich wurden aufgrund von HPU, laut Aussage von Dr. Kamsteeg, diese Nährstoffe empfohlen. Da war mir die Mitochondropathie noch unbekannt.

Weiterhin habe ich in diesem Forum gelesen, dass Dr. Kuklinski ungefähr bei jedem das gleiche Konzept anwendet.

Auch wären Erfahrungen wünschenswert, falls irgendwelche Anfangssymptome dazukommen, dass man diese eindordnen kann.

Sicher ist es nicht ganz sicher, dass es meine Krankheit ist.

Liebe Grüße

Kayen:wave:
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.145
Hallo Kayen,

Nach Kuklinski gilt HPU/KPU als ein Symptom der Mitochondropathie. Wäre es vielleicht sinnvoll das Forum Mitochondriale Erkrankungen zu nennen? In die Rubrik nitrosativer Stress findet ja kein Mensch mehr hin, außer diejenigen, die sich hier auskennen.
Ich denke, DIESE Rubrik sollte ihren Namen behalten, denn viele gelangen über diese Bezeichnung hierher und nicht alle wollen oder können sich mit Kuklinskis Konzept beschäftigen. Die Verknüpfung zur Rubrik Oxidativer / Nitrosativer Stress, ebenso wie zu den Wikis Nitrosativer Stress und Mitochondropathie ist über den oben festgepinnten Thread "Die wichtigsten Informationen..." hergestellt. Ich weiß nicht, wie ich das besser machen soll, hast Du einen Vorschlag?

Die beiden genannten Wikis haben u.a. das von Notoo genannte Buch als Quelle. Ich kann mich Notoo nur anschließen, dass das Buch sehr empfehlenswert - und konkret! - ist. Es ist aber schon so, dass Kuklinski immer wieder betont, dass die Behandlung individuell angepasst werden muss (siehe Wiki). Dass er dies nicht per Mail leisten kann (und darf) ist klar. Ist ja schon nett, dass er überhaupt antwortet, das tun nicht alle.

Ich werde diesen Thread verschieben in die Rubrik Oxidativer / Nitrosativer Stress mit einem Verweis von hier (Kryptopyrrolurie) aus, denn dort gehört es hin. Ich hoffe, das ist Dir recht :) Erfahrungsgemäß finden die Leute, die schon mit Kuklinskis Ansatz Erfahrung haben, auch dahin ;)

"Mitochondriale Erkrankungen" wäre zwar auch ein irgendwie sinnvoller Rubriken-Titel, aber zum einen noch weiter von dem entfernt, was allgemein bekannt ist, zum anderen sieht ja auch Kuklinski letztlich den nitrosativen Stress (ausgelöst durch HWS-Traumen, Chemikalienbelastungen etc.) als ursächlich für die mitochondrialen Funktionsstörungen, die wiederum als ein Symptom KPU haben können.

Viele Grüße und alles Gute
Kate
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
18.05.07
Beiträge
643
Hallo Kayen,

ich habe bereits Depyroll (Diagnose HPU) versucht. Dieses ging arg nach hinten los. Schlimme Kreislaufbeschwerden, ich hatte Angst die Nacht nicht zu überleben.
Das ist gar nicht so ungewöhnlich, vor allem, wenn man es nicht ganz vorsichtig einschleicht und sehr empfindlich ist.

Dann versuchte ich Einzelgaben Vitamin B 6, Mangan, Zink.

Von Zink bekomme ich einen schlimmen Schwindel und von B 6 laufe ich an, wie eine rote Ampel.

Habe es auch mit Mini-Dosen versucht. Aber sobald sich B6 anhäuft im Blut, kommt diese Dauerröte. Insgesamt probiere ich schon 2 Jahre herum.
Es gibt Unterschiede zwischen B6 und P5P, der aktiven Form des B6, die gerade KPUler meist leichter aufnehmen können, da sie es nicht erst umwandeln müssen. Bei KPU liegt oft auch eine allg. Schwäche bezüglich Verstoffwechslung von NEMs vor.
Mein Sohn vertrug B6 gar nicht, mit P5P kommt er gut klar. Es haben schon einige im Forum geschrieben, dass sich gerade bei B6 oft der Stoff im Blut anhäuft und nicht dort ankommt, wo er hin soll. Dann gibt es diese Nebenwirkungen und keinen wirklichen Erfolg.

Zink ist bei etlichen KPUlern kritisch. Bei manchen geht es aber nach einiger Zeit, wenn man die anderen Vitalstoffe genommen hat und der Körper stabiler wird.

[/QUOTE]

Also ich denke, dass man um das hin- und herprobieren nicht so einfach herumkommt. Schließlich wurden aufgrund von HPU, laut Aussage von Dr. Kamsteeg, diese Nährstoffe empfohlen. Da war mir die Mitochondropathie noch unbekannt.
Man ist tatsächlich sein eigenes Versuchskaninchen. Am besten fährt man nach meiner Erfahrung, wenn man die Aussagen von Dr. Kamsteeg und Doc Kuklinski studiert und dazu die Erfahrungen aus dem Forum.
Keiner von uns ist allwissend, jeder hat andere Erfahrungen gemacht und andere Unverträglichkeiten und Symptome.
Das ist genau wie mit den Kampagnen x mal Gemüse am Tag etc.. Auch das kann nicht jeder vertragen. Auf so etwas wird aber keine Rücksicht genommen, das sind immer Pauschalaussagen, die von Kranken und sehr empfindlichen Personen mit Vorsicht zu genießen sind und bei denen man seine persönlichen Erfahrungen berücksichtigen muss!!!

Die KPU-Medikation besteht übrigens nicht nur aus Zink, Mangan und B6, wenn man Erfolg haben will. Das reicht nur bei ganz milden Fällen, z.B. bei Kindern.
Bei ausgeprägter KPU sind noch viele andere Vitaltoffe wichtig, z.B. Glutathion, Q10 und D3 zur Stabilisierung des Zitronensäurezyklus (hält Kuklinski für extrem wichtig, und ich kann das nur bestätigen), Vitamin E, Carnitin, Selen, Chrom, Magnesium, Calcium, B-Vitamine. Bei uns sind nicht alle B-Vitamine verträglich, die sind am kritischsten, da ist Vorsicht geboten.

B6 und Mangan kommt eine besondere Bedeutung zu: Sie sind mit die wichtigsten Mittelchen, um sich bei KPU besser zu fühlen. Gleichzeitig lösen sie aber Kupfer aus dem Gewebe und können sehr schnell zu massiven Verschlechterungen führen!!!
Daher ist es wichtig, möglichst schnell auch eine Entgiftung und Chelatbildung anzuregen. Das kann mit Chlorella, Kohle oder anderen Methoden gehen. Fündig wird man dazu vor allem bei den Amalgamis unter Ausleitung, da gibt es eine große Bandbreite von Möglichkeiten und Erfahrungen bei Entgiftung.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die NEMS bei uns keinen durchschlagenden Erfolg gebracht haben. Wir haben die über mehrere Monate vorsichtig eingeschlichen und schon Verbesserungen bemerkt, aber nicht den Durchbruch. Zusätzlich haben wir jetzt mit Entgiftung durch Kohle begonnen.
Auch dabei kann man sich zunächst sehr mies fühlen, das muss man aber aussitzen.
Viele im Forum berichten, dass es ihnen erst nach Entgiftung und Chelatbildung viel besser gegangen ist.

Es ist möglich, dass die Schwermetallbelastungen durch Amalgam ud Kupfer etc. tatsächlich nicht die Folge, sondern der Auslöser von KPU sind. Insofern ist klar, dass SM abgebaut werden müssen, um Erfolg zu haben.

Auch ADS soll mit Schwermetallen und fehlenden Vitalstoffen zusammenhängen.

Viele Grüße nach Norden
Claudia
 
Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Liebe Claudia,

vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Es steckt sehr viel Mühe darin.

In Depyroll ist doch hauptsächlich auch das aktive B6 vorhanden(P5P). Da ich das nicht vertragen habe, traue ich mich nicht an die Einzelgabe. Oder sehe ich das falsch.?

Momentan nehme ich B 12/ 2 x 500 mg in der Woche und komme bis jetzt ganz gut klar. (Hatte als Erstversuch 1000 mg jeden 2 Tag und wurde vor Nebenwirkungen wieder fast arbeitsunfähig) und natürliches Progesteron.

Als weiteren Schritt habe ich mir das Buch HWS Trauma gekauft.

Bei der Durchsicht der Diagnosen stosse ich immer wieder auf den
Methionin Mangel, B 6 und B 1. Habe aber trotz Buch noch Null-Ahnung wie ich das ganze aufbauen soll?!

Bei dem Methionin Mangel frage ich mich, ob der Mangel durch die Gabe von B 12 behoben werden kann und was spielt dieses SAMe dabei für eine Rolle.
Dieses wird eine weitere Aufgabe für mich sein. Weiterhin ist die Stabilisierung des Zitronenzyklusses auch wichtig. Was hast Du genau für Erfahrungen gemacht?

Mit der Entgiftung hast Du natürlich auch recht. Aber ich habe Angst vor einer Verschlechterung und dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin.

Also momentan muss ich noch weiter ausprobieren.

Liebe Grüße zurück

Kayen:wave:
 

Horaz

in memoriam
Beitritt
05.10.06
Beiträge
4.016
Hallo Kayen,

in Threads dieser Art ist natürlich immer von Stoffen die Rede, die diese oder jene Wirkung erzielen (sollen). Trotzdem möchte ich dir den keineswegs ironisch gemeinten Rat geben, dass es auch Lebensmittel gibt, die B1 oder B12 beinhalten, die manchmal vom Körper leichter aufgenommen werden können als in isolierter Form.

Viele Grüße, Horaz

PS: Liebe Grüße in meine Lieblingsstadt Hamburg
 
Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Lieber Horaz,
herzliche Grüße aus Deiner Lieblingsstadt.:wave:

Mit dem Thema Ernährung und der Bioverfügbarkeit hast Du natürlich recht.

Ich denke nur, dass ich nicht ganz auf die Nahrungsergänzungsmittel verzichten sollte, und zwar habe ich bereits als kleines Kind, aufgrund einer Erbkrankheit, Nahrungsergänzungen von der Uni Eppendorf verschrieben bekommen. Worüber ich auch heute noch sehr dankbar bin, dass man mich nicht mit soviel Chemie konfrontiert hat.

Irgendwann sind dann die Nahrungsergänzungsmittel in "Verruf" geraten und ich habe sie einfach abgesetzt.

Dann begann ein schleichender Prozess über Jahre, dass es mir immer schlechter ging.

Zufällig habe ich einen HPU-Arzt in Hamburg kennengelernt, der mir dazu riet einen Test, der positiv ausviel, machen zu lassen und ich bekam Depyroll.

Ich erinnere, das ich die erste Kapsel an einem Freitag mittag genommen hatte. Am Samstag wachte ich auf und fühlte, dass ich ein anderer Mensch war. Ich war wieder ganz ich. Ich hatte wieder Körpergefühl. Ich witterte richtig sozusagen Freiheitsluft und das von einem Tag auf den anderen.
Als ich dann am 3 Tag die 2 Kapsel nahm, bekam ich ganz, ganz, schlimme Nebenwirkungen und ich traute mich nicht mehr Depyroll weiterzunehmen. Seit dem beschäftigte ich mich mit der Nahrungsergänzung und möchte wieder ganz ich werden. Deswegen zusätzlich für mich Nahrungsergänzung.

Es ist ganz klar, dass "Außenstehende" mit dem Kopf schütteln und sagen, haben die nichts besseres zu tun, als sich auch noch mit den chemischen Formeln zu beschäftigen u.s.w. Nur leider wird einem kein Arzt dabei helfen, das Richtige für sich zu finden und man muss es leider selbst tun.

Nichts desto Trotz hast Du natürlich Recht und ich werde nochmal verstärkt auch auf die Nahrungsmittel achten.;)

Herzlichen Gruß

Kayen
 
Beitritt
18.05.07
Beiträge
643
Hallo,

@ Kayen

Wenn du Depyrrol nicht vertragen hast, heißt das noch lange nicht, dass Du P5P nicht verträgst, das D. ein Kombipräparat ist.
Empfindliche Personen vertragen meist besser Einzelpräparate, weil sie dann die herausfinden und weglassen können, die sich als problematisch erweisen.

Auch ist es für diesen Personenkreis und für 50kg Personen oft sinnvoller, die Dosis nicht zu hoch zu schrauben und vor allem sehr langsam zu beginnen.

Erstaunlich, dass Du B12 verträgst. Das und B1 können auch nervös machen bzw. sind oft bei empfindlichen Leuten unverträglich. Wir können das nicht verwenden.

B6 ist, wie gesagt, sehr wichtig, aber auch nicht immer nebenwirkungsfrei, wenn man nicht gleichzeitig entgiftet und die aktive Form nimmt.

Methionin ist eine Aminosäure. Ein ausgeglichener Aminosäurenhaushalt ist laut Kuklinski sehr wichtig für die Genesung. Das sehe ich auch so, nur ist es meist günstiger, wenn man nicht an allen Hebeln auf einmal zieht. Gerade bei KPU-Behandlung ist enorme Geduld angesagt.
Nimmt man alles auf einmal, weiß man weder, woher ev. Unverträglichkeiten kommen, noch was Verbesserungen bzw. den Durchbruch gebracht hat. viele NEMs sind vielleicht gar nicht nötig und man nimmt sie dann trotzdem weiter, eben weil man nie herausgefunden hat, was die Verbesserung brachte. Das ist teuer und auch belastend für den Körper. Je weniger künstliche NEMs, desto besser.

Es kann außerdem durchaus sein, dass bei ausgeglichenem Zitronensäurezyklus etc. sich die Aminosäuregeschichte, Hashimoto und andere Folgeerscheinungen von allein stabilisieren.

Erst wenn man nicht mit den üblichen NEMS zum Erfolg kommt, würde ich eine Aminosäurenanalyse im Urin und Blut machen lassen und entsprechend substituieren.

Was soll das SAMe sein?

Ich habe einige Monate Kuklinskis Aufsätze im Netz gelesen, die Bücher von Kamsteeg und Pfeiffer und diverse Erfahrungsberichte im Forum. Ich wollte einen möglichst umfassenden Überblick, da wir sehr empfindlich sind und ich Reinfälle schon vorab so weit wie möglich vermeiden wollte.

Erst danach habe ich mit der Zufuhr der Medis begonnen. Wir haben bewusst etwas unterschiedlich mit der Medikamentierung begonnen.

Bei meiner Tochter waren schon nach einigen Tagen mit B6 Erfolge da: Ihre häufige Bettnässerei (mit 11 Jahren) wurde schnell weniger, sowohl in Häufigkeit als auch in der ausgeschiedenen Menge. Da das eines ihrer größten Probleme war, waren wir sehr zufrieden damit. Heute ist die Windel nur noch ganz selten feucht, nicht einmal mehr 1x pro Monat, anfangs ca. jeden zweiten Tag.
Sie bekam auch keine Erscheinungen in Form von Verschlechterung durch B6. Später ist sie auf P5P umgestiegen, aber kam auch mit B6 klar. Sie nimmt P5P jetzt nur noch 2-3 x pro Woche in geringer Dosis, das reicht aus.

Mein Sohn konnte B6 nicht vertragen, daher habe ich bei ihm mit der Stabilisierung des Zitronensäurezyklus begonnen, also Glutathion, Q10 und D3 genommen, bekommt man zusatzstofffrei in Reinhildis-Apo gut und günstig.

Das war der zweite Schritt bei meiner Tochter. Sehr schnell bemerkte sie, dass sie weniger Klopapier benötigt, ein Zeichen eines gesundenden Darmes. Auch ihr Mundgeruch ist wesentlich weniger geworden. Sie hat aber immer noch die dunklen Augenringe, die auf eine Leberüberlastung und Vergiftung hinweisen. Das konnten die NEMs auch nicht abbauen.

Danach nahmen beide Carnitin, Vitamin C und E, Selen, Chrom, Chlorella, P5P, Mangan Kohle, ggf. Lecithin bei Konzentrationsstörungen. Letzteres vertragen einige überhaupt nicht, bei anderen wirkt es gut.
Zink, Magnesium, Kalium und Calcium nehmen wir alle schon viele Jahre.

Mit R5P (aktives B2) und B12 (Methycobalamin) von Thorne kommen wir nicht klar. Ich verhandele im Moment mit der Reinhildis-Apo deswegen, also Reinstoff ohne Zusatzstoff in Zellulosekapseln.
Bei P5P und R5P wird es wohl klappen, bei Methylc. und Adenosylcobalamin nicht, das steht schon fest.

All diese Maßnahmen haben bisher den allergischen Pegel nicht drastisch senken können. Zwar sind die Ekzeme weniger geworden, aber der Heuschnupfen und Dauerschnupfen blieb unbeeinflusst.
Aus diesem Grund sind wir jetzt zur Entgiftung mit Kohle übergegangen. Das soll gerade den Allergiepegel senken, auch bei Nahrungsmittelallergien.

Ich kann Deine Bedenken wegen Arbeitsunfähigkeit gut verstehen. Es ist Dir sicher aufgefallen, dass ich immer nur von den Medis und Erfolgen der Kinder spreche. Ich selbst habe mich bisher nicht an die NEMs herangetraut, da ich extrem schon auf kleine Veränderungen ind er Nahrung reagiere, meist monatelang mit Asthma.

Zu allem Überfluss wurde bei mir auch noch die Eisenspeicherkrankheit festgestellt und ich muss monatlich zum Aderlass, der jemanden wie mich auch sehr schwächt, selbst wenn man es nach den Mondphasen macht.

Die Kinder sind für mich die "Versuchskaninchen", da besonders mein Sohn sehr ähnlich reagiert. Im Nachhinein betrachtet, war es wohl sinnvoll für mich, nicht mit den NEMs herumzuprobieren, sondern gleich in die Entgiftung einzusteigen. Die scheint tatsächlich der Schlüssel zur Beseitigung der Allergien zu sein, hoffentlich.
Bisher habe ich nur Mundspülungen mit Kohle gemacht, aber demnächst muss ich mit oralen 10g-Kohlekuren beginnen, es hilft nichts.

Vielleicht ist das auch für Dich der richtige Weg.

Nach allem, was ich bisher nach Darmspülungen, Aderlässen, Glutenabsetzen und NEMS (habe jahrelang herumprobiert, waren aber alles keine KPU-Mittel, sondern Pankreasmittel etc.) für Nebenwirkungen hatte, fürchte ich mich gewaltig davor, aber ich werde nicht zu Potte kommen, wenn ich nichts unternehme, daher habe ich keine Wahl.

Wenn ich längere Zeit ausfalle, haben wir hier auch ein Problem, denn es gibt keine Oma, die mal eben das Ruder übernimmt. Meine Kinder haben ADS und mein Sohn Legasthenie (typisch für Schwermetallbelastung und Zink und B6-Mangel), die kriegen die Schule niemals allein geregelt, brauchen massive Unterstützung, damit es klappt.
Insofern habe ich auch arge Bedenken. Bei Kohle sollen die "Erscheinungen" aber normalerweise nicht monatelang anhalten, höchstens vier Tage, aber in denen kann es dann auch heftig sein mit Fieber, Apathie, Nervosität etc..
Das könnte man schon irgendwie überbrücken, wenn zwei Tage davon am Wochenende liegen. Man macht die Kohlekur dann eben nur 2x im Monat und nicht jede Woche. Dann dauert die Reinigung zwar länger, aber verläuft dafür schonender.

Meine Kinder haben nur eine leichtes Magengrummeln nach der Einnahme und sind am Tag danach etwas müde, sonst keine Nebenwirkungen. Nach drei Kuren kann man natürlich noch nciht sagen, dass sich etwas groß geändert hat. Aber die nächste Pollensaison nimmt mein Sohn hoffentlich nicht mehr so massiv mit.
Schön wäre es auch, wenn sich die Glutenüberempfindlichkeit legen würde. Die behindert ja doch erheblich, wenn man unterwegs ist. Aber bis dahin ist es sicher noch ein weiter Weg.

Ich werde Dir berichten, wie es mir mit Kohle ergeht. Vielleicht fängst Du ja auch schon vorher damit an und berichtest mir :).
Wir werden sehen.

@ Horaz

Ich habe mich jahrelang von NEMS und Medis ferngehalten, da ich auch kein Freund davon bin. Bei KPU bleibt einem aber nichts übrig, da man die gravierenden Mängel nicht durch Ernährung ausgleichen kann.

Es kommt sicher auch darauf an, was für NEMs man nimmt. Die üblichen Pharmaprodukte sind voller Chemie und Zusatzstoffe, manche sind nicht gegen den Reinstoff allergisch, sodnern gegen das Drumherum.

Zusatzstofffreie Medis bekommt man gut und günstig bei der Reinhildis-Apotheke.

Alles Gute
Claudia
 

Horaz

in memoriam
Beitritt
05.10.06
Beiträge
4.016
Liebe Kayen,

erstmal danke für deine Grüße aus Hamburg :D
Ich habe 18 Jahre in dieser sympathischen Stadt gelebt.

Was ich schrieb, war nicht als Kritik zu verstehen. Ich erlebe nur zu oft, dass Menschen auf Pillen und Präparate setzen, als wäre das die "natürlichste" Sache der Welt. Für einen vorübergehenden, unterstützenden Einsatz bin ich sehr wohl, aber irgendwann sollte man sie wieder ausschleichen dürfen. Wenn man sich intensiv mit den Inhalten von Lebensmitteln und Kräutern beschäftigt, stellt man fest, dass fast immer die gesuchten Stoffe in einer bioverfügbaren Form vorhanden sind.

Der Einsatz von Zusatzstoffen oder Ergänzungen bringt manchmal eine abrupte Verbesserung mit sich, meistens funktioniert das aber nicht dauerhaft. Vielleicht kannst du dich ja parallel damit beschäftigen, wo von dir benötigte Stoffe enthalten sind, um zu prüfen, welche Wirkung sie bei dir haben könnten. Wenn es so aber nicht läuft, ist es nur zu verständlich, wenn du zu Medikamenten greifst.

Herzliche Grüße, Horaz
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.145
Hallo Kayen,

nun hast Du ja schon jede Menge Anregungen bekommen :)

Ich fand eben zufällig noch das hier in der KPU-Rubrik: http://www.symptome.ch/vbboard/kryp...72-neue-beschwerden-depyrrol-2.html#post24204

Da geht es um Methionin und SAM, was Kuklinski dazu meint, was KEAC dazu meint und auch in welchen Lebensmitteln man Methionin in brauchbaren Mengen findet. Für mich z.B. ist da nicht viel dabei...

Ich selbst habe mich übrigens zwar mit Kuklinskis Konzept auseinander gesetzt, aber noch nicht viel ausprobiert. Was ich von seinen Empfehlungen umgesetzt habe, weil man da sicher nichts falsch macht:

  • HWS-belastende Sportarten (Cross-Trainer) gelassen
  • dafür regelmäßig schnelles Gehen bzw. Walken an der frischen Luft (soweit körperlicher Zustand das zulässt)
  • Isometrische Übungen für die HWS und einige Übungen für die Halsmuskulatur im Fitness-Center zeigen lassen
  • mein Kopfkissen versucht zu optimieren
  • Yoga wieder angefangen (wegen des "Sympatikus-Stress" - ich bin eine ziemliche Stress-Else, auch wenn das hier nicht so rüber kommt)
  • ab und an Physiotherapie (Kostenproblem... :mad:)
  • eine Zeitlang probeweise - trotz normalem Methylmalonasäure-Spiegel - Cyano-Cobalamin i.m. gespritzt und danach Methyl-Cobalamin oral und als Creme zu mir genommen... das tat mir nach meinem Gefühl ganz gut (kräftiger)

Das Letztere habe ich vor einigen Monaten wieder gelassen um
  • Holo-Transcobalamin (neuer noch besserer B12-Marker) und
  • einige von Kuklinskis Nitrostress- und Mitochondrien-Labormarkern checken zu können

Das wäre ja durch hochdosiertes B12 verfälscht worden. Das Holo-T. war normal! - ich vermute wegen meiner Chorella-Einnahme. Ob Kuklinksi B12-Supplementierung auch empfiehlt, wenn kein Mangel nachweisbar ist, ist eine interessante Frage... Ich werde es noch einmal mit Adenosyl-Cobalamin/Dibencozid versuchen, davon habe ich etwas aus den USA mitgebracht bekommen. Das "Untersuchungsgut" für die anderen Laborwerte (Lactat/Pyruvat, Nitrotyrosin, Citrullin) habe ich gestern abgegeben... schaun wir mal :)

Grundsätzlich ist es auch mein Ziel, so wenig wie möglich zu supplementieren, deshalb kümmere ich mich derzeit auch ein bisschen um meinen "Reizdarm".

Grüße
Kate
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
18.05.07
Beiträge
643
Hallo nochmal,

habe gerade in dem Link von Kate gelesen, dass Methionin ein Vorstufe von Glutathion ist. Möglicherweise reicht dann schon die Glutathiongabe aus, mit der man den Zitronensäurezyklus stabilisiert.

Ist schon alles kompliziert mit den ganzen Wechelwirkungen.

Der Einsatz von Zusatzstoffen oder Ergänzungen bringt manchmal eine abrupte Verbesserung mit sich, meistens funktioniert das aber nicht dauerhaft.
Nach meiner Erfahrung funktioniert es nur dann nicht dauerhaft, wenn das Umfeld noch durch viele andere unerkannte bzw. unbehandelte Störungen zu durcheinander ist. Dann kann es nicht klappen.

Bei meiner Tochter hat z.B. die tägliche B6-Gabe für ca. drei Monate gereicht und das Problem Bettnässen ist so gut wie vergessen, obwohl sie nun nur noch selten P5P zur Erhaltung des Zustandes nimmt.
Da scheint also B6 ganz großen Anteil an einer Regulierung einiger Stoffwechselentgleisungen gehabt zu haben. Das ist bei KPU ja auch normal, dass gerade B6 viel Positives bewirkt und es leider meist nicht ohne geht.

Günther hat mal geschrieben, dass er durch massive Entgiftungsmaßnahmen inzwischen deutlich weniger B6 benötigt, auch mal eine längere Pause machen kann.
Es scheint also nicht nur für Kinder und leichte Fälle zu gelten, dass man durch allgemeine Genesung (vor allem von Schwermetallen) insgesamt stabiler wird und weniger an NEMS benötigt. Auch Autoimmunerkrankungen gehen dann oft zurück und sind nicht mehr im Labor nachweisbar. Damit entfällt die Notwendigkeit weiterer Medieinnahme für diesen Bereich.

NEMS sollten möglichst nur eine Übergangslösung sein, und wenn man gezielt auf mehreren Ebenen ansetzt, so wie Günther z.B., dann kann man ggf. trotz KPU den Einsatz der NEMS minimieren.

Alles Gute
Claudia
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.145

Für die drei Beiträge, die ursprünglich hierauf folgten, habe ich ein eigenes Thema eröffnet: www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/13210-citratzyklus.htm. Ich fand diesen komplizierten Stoffwechselvorgang einen eigenen Thread wert. Vielleicht können wir uns so der Sache etwas annähern ;)


Grüße
Kate
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
14.03.07
Beiträge
5.822
Hallo Zusammen,

@ Claudia,

vielen, vielen Dank für die Mühe die Du Dir machst. Ich drücke Dich mal ganz doll!:kiss:

Zu B12:

Ich habe das erste Mal Vitasprint genommen. Dieses habe ich überhaupt nicht vertragen. Gott sei Dank habe ich es am Wochenende probiert und hatte ein Bett in der Nähe. Der Kreislauf war sofort völlig im Keller.

Dann habe ich B12 (Methyl-Cobalamin) von Supplementa bestellt. Ein Monopräparat ohne weitere Stoffe, wie z.B. bei Vitasprint. Hatte zunächst auch zu hoch dosiert und bin jetzt schon von 2 x 500 µg auf 1 x 500 gegangen. Nervös bin ich davon auch ein bisschen und Fieberbäckchen habe ich auch, aber das ist alles noch besser vom Zustand her als wenn ich garnichts nehme.

Mit Methionin und SAM-e bin ich noch am nachlesen. Ich kann noch nicht so viel darüber schreiben, nur soviel dass B12 (Methyl-Cobalamin )sich definitiv in Methionin umwandeln soll.

Nach Deinem Bericht sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich wohl erstmal mit einer Entgiftung /Z.B. Kohle anfangen sollte. Dazu werde ich dann erst im nächsten Jahr kommen.(Muss 6 Wochen Urlaubsvertretung machen) Das mit der Stabilisierung des Zitronensäurezyklusses bei Deinem Sohn ist auch sehr interessant. Wahrscheinlich sollte ich bis dahin das schon mal versuchen. Schickt Deine Apotheke die Ware auch per Post?
Wieviel kosten ca. alle 3 Produkte zusammen und nimmt Dein Sohn so ca. den Tagesbedarf ein?

Übrigens finde ich es ganz lieb, dass Du Deine Kinder nicht einfach mit irgeneiner Chemie behandelts, sondern Dich mit möglichen Ursachen auseinandersetzt. Nur solltest Du Dich dabei nicht vernachlässigen und sehen, dass es Dir auch wieder besser geht. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft dazu. Haben die Mundspülungen mit Kohle eine Wirkung erzielt?

Herzliche Grüße
Kayen

@ Kate

Dich drücke ich auch mal ganz herzlich, für Dein ganzes Engagement hier im Forum.
Lieben Dank noch einmal für alles.:kiss:

Meine Ernährung sieht hinsichtlich Methionin schonmal ganz gut aus. Ich esse sehr gerne Fleisch und vertrage es bestens. Dafür vertrage ich leider Gemüse und Obst und Gluten ganz schlecht.

Ich bin sehr gespannt, wie Deine Werte aussehen. Hoffentlich kommst Du damit ein Stück weiter.

@Horaz

also 18 Jahre Hamburg, sind ja eine lange Zeit. Dann kennst Du Dich ja bestens aus.
Also mit den Medikamenten ist es solche Sache. Also ich vertrage sozusagen fast nichts und deshalb versuche ich mich mit den NEM's zu stabilisieren.

Herzliche Grüße

Kayen
 
Beitritt
18.05.07
Beiträge
643
Hallo Kayen,

die Apotheke schickt auch per Post, ab 100 Euro portofrei. Einige Artikel stehen auch in ebay drin. Ansonsten kannst Du unter heilkraft-der-natur.de alle Preise etc. selbst einsehen.

Am teuersten von den drei Zitronensäurezyklusmitteln ist Q10, alles andere geht eigentlich. Da wir überall nur eine sehr geringe Dosierung verwenden (bei zu hoher Dosierung bekommen wir Durchfall etc.), halten sich die Kosten in Grenzen.

Meine Hp sagt immer "viel hilft nicht unbedingt viel", die meisten Leute würden viel zu hoch dosieren, was gerade bei sehr empfindlichen Leuten und schlechten Entgiftern oft kontraproduktiv sei.

Da wir es immer sofort an Durchfall, Übelkeit oder Bauchweh merken, wenn es zu viel war, ermitteln wir so zu Beginn der Einnahme einmal die Toleranzschwelle und bleiben danach ein bisschen drunter.
Wir können meist höchstens die angegebene Minimaldosis verkraften. Das ist aber besser als nichts und wirkt vor allem auch ausreichend.

Manche Leute denken wahrscheinlich auch, dass sie dagegen allergisch sind, wenn sie von neuen NEMs Beschwerden wegen zu hoher Dosierung bekommen, und brechen dann ab. Man kann das aber mit Bioresonanz etc. klären, ob man es grundsätzlich verträgt oder die Dosis das Problem ist.

Ich habe gerade selbst mit KPU-NEMs angefangen, habe abgewartet, bis die einigermaßen pollenfreie Zeit von Dezember bis März ist, da ich in dieser Zeit weniger belastet und fitter bin und etwaige Fehlschläge besser verkrafte.
Im Januar will ich mit Kohle beginnen, vorher aber eben noch einige Vitalstoffe zuführen, damit ich den Entgiftungsstress besser verkrafte. Es passiert also auch bei mir etwas inzwischen :).

Viele Grüße
Claudia
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.144
Hallo Claudia

Sie hat aber immer noch die dunklen Augenringe, die auf eine Leberüberlastung und Vergiftung hinweisen
Kommt eher von einer NMU oft gluten! Gluten ist zu 30% auch an ADS mitverantwortlich

Für Darm und ADS empfehle ich sehr Omega 3. Speziell eye q (Cenaverde B.V. Nahrungsergänzungsmittel: Startseite)

Danach nahmen beide Carnitin
Meist wirkt dioe Form Acetyl L Carnitin vieeeel besser, bzw wirkt oft auch wenn normales Carnitin nicht wirkt. Würde es unbedingt versuchen!

Dies so als ergänzungstips auf deinem Weg
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.145
Hallo Kayen,

ich danke Dir für die lieben Worte. Das tut gut :) Die Werte habe ich inzwischen und werde sie demnächst mal mit denen, die ich vorher schon hatte, zusammenstellen und hier darstellen.

Mit B12 habe ich direkt nach der Abgabe der Laborproben wieder angefangen, erstmal B12 forte von Hevert i.m. alle 2 Tage. Ich fühlte mich grad mal wieder eine Woche ziemlich furchtbar, seit gestern geht es wieder halbwegs. Das Adenosyl-B12 nehme ich parallel dazu auch schon ein. Geplant ist jetzt eine Mineralstoffanalyse, Mineralstoff-Depots auffüllen ist ja nach Kuklinski der zweite Schritt in der Therapie.

Liebe grüße
Kate
 
Oben