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Mein Ergebnis

Themenstarter
Beitritt
25.10.04
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2.427
Hallo Ihr,
ich habe heute mein Ergebnis vom 24h- Urintest vom KEAC bekommen.

Meine Werte sind:

Hämopyrrollactam: 0,39 Normalwert: bis 1 microMol/L
Total ausgeschiedene Menge HPL: 0,78 Normalwert: bis 1,4 microMol/L

Interprätation des Testes: 0,6-0,9 microMol/24 Stunden HPU- schwach positiv, zweifelhaft

Kann mir jemand genauer sagen, was das Ergebnis des Testes aussagt?
Kann ich eine KPU relativ ausschließen?
Danke für die Antworten

liebe Grüße Kerstin
 
Beitritt
13.03.05
Beiträge
1.648
Hallo Kerstin!

Ich würde es so interpretieren: ob Du das KPU/HPU-Gen in Dir trägst, darüber kann der Test nichts sagen, aber bei Deinem Wert kann als sicher gelten, dass starke Gesundheitsbeschwerden nicht von der Pyrrolurie kommen.
Höchstens ein kleiner Heuschnupfen oder unreine Haut, aber wenn Du am Stocke gehst und den ganzen Tag vor Müdigkeit nicht aus der Koje kommst, ist bei Deinem Wert KPU/HPU als alleinige Ursache unwahrscheinlich, da müsste noch Schilddrüse oder so dazukommen. Hast Du mal Deine Schilddrüsenwerte machen lassen?
Ich persönlich halte viel davon, es medikamentös auszutesten. In meiner Familie (denen ich Depyrrol Plus testweise aufgeschwätzt hatte) gab es Reaktionen von:" da merkt man ja gar nichts" bis "das nehme ich nicht mehr, da werde ich ja aggressiv und depressiv zugleich".
Kapuste schreibt in seinem hpu-info.gmxhome.de/pdf/Kapuste%20H:
... stellen die meisten
nutrlologisch arbeitenden Ärzte die Diagnose der B6 & Zink - Degendenz aufgrund der typisch pyrrolurischen Persönlichkeit. Der aktuelle Bedarf wird nach den deutlichen klinischen Zeichen des Mangels und dem Erfolg der Behandlung mit den beiden Nutrienten ex iuvantibus bestimmt.
"ex iuvantibus" heißt "aus dem Nützenden, auf deutsch: ausprobieren, ob es hilft.
So sehe ichs, aber umwerfende Verbesserungen würde ich bei Deinem Wert nicht erwarten.
Und: was sagt den das KEAC, ob und was Du einnehmen sollst???:confused:

Alles Gute

Matthias
 

Leni Q

Wie ein HPU Test zu bewerten.

Hallo Kerstin, Hallo Rohi,

Wenn Patienten länger krank sind, und bei Einnahme bestimmter Medikamente, ist die HPL Ausscheidung sehr gering. Das deutet auf große Probleme bei der Entgiftung hin. Unter anderem möglich durch ein Defizit von SOD.

Derjenigen der keine Pyrrolurie hat scheidet mit dem Morgenurin nie mehr als 0.4µmol/l aus.
In einem 24 Stunden-Urin können Sie den Wert multiplizieren mit der Totalvolumenmenge. Bei einem Volumen von 1,9 Liter sollte das dann weniger als 0,76 sein.
Die Grenze ab der eine Therapie sinnvoll ist, liegt bei 0.6 x Volumen. In diesem Beispiel also 1,9x 0,6 = 1.14 µmol/l per 24 Stunden.
Trotz der Tatsache,,daß es Menschen gibt die mit einem Wert unter dem vorher genannten Wert auch sehr viel Erfolg mit der Einnahme der Medikation haben, gehört dies nicht zum Allgemeinen bild. Auch eine untere Grenze muss deutlich gezogen werden.

Wohlgemerkt kann man dieses nur auf einen HPU-Test anwenden.
Diese Entgiftungsstörungen haben mit HPU zu tun, weil der Körper nicht verstoffwechseln kann! Deshalb ist ein HPU-Test wichtig um zu klären ob diese Stoffwechselstörung vorliegt. Um dann gezielt zu therapieren. Das ist nicht gleichbedeutend mit Entgiften. Der Körper wäre gar nicht in der Lage dieses Gift zu entsorgen. Da entstehen dann noch größere Probleme. Das Behandlungsziel ist: den Körper über die eigenen Mechanismen wieder die Stoffwechselwechselvorgänge selbst zu steuern zu lassen. Deshalb ist es sehr wichtig einen genauen Therapieplan zu entwickeln,der zu den jeweiligen Patienten passt.
Und ein bisschen HPU ist auch HPU,weil eben auch da die Störungen in der Hämsynthese vorliegen, die den ganzen Stoffwechsel entgleisen lassen. Meistens läuft dies längere Zeit unbemerkt im Hintergrund ab. Ab und zu ein Zwicken und dann verschwindet es wieder. Das wiederholt sich aber mit größere dann mit kleineren Abständen. Bis sich dann massive Symptome einstellen, die die Lebensqualität beeinträchtigen. Organisch ist aber wenig nachweisbar; die meisten Untersuchungsergebnisse sind sehr gut bis grenzwertig. Symptome haben immer ein Grund, auch wenn sich wenig feststellen lässt. Deshalb ist ein HPU Test so wichtig, weil man dann handeln kann bevor sich zum Beispiel Autoimmunerkrankungen einstellen können.
Der Wert 0,78 bedeutet also: es ist HPU!!


https://www.hputest.nl/deutsch.htm


Liebe Grüße


Leni Q:) ;)
 
Themenstarter
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25.10.04
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2.427
Hallo Leni, hallo Rohi,

danke für Eure Antworten!
Sooooo schlecht, dass ich den ganzenTag nicht aus dem Bett komme geht es mir nicht, aber laut Arzt ist das Quecksilber draussen, aber ich fühle mich halt immer noch nicht gesund...vielleicht ist ja die HPU der Grund, warum ich mich noch nicht richtig gut fühle.
Mit vielen der HPU-Symptome kann ich mich identifizieren und falls es durch diese Medikation besser wird, wäre ich natürlich froh!
Die KEAC sagt zu meinem Ergebnis, dass eine Therapie sinnvoll ist. (ab 0,6).
Aber hast Du, Leni, nicht in Deiner Rechnung einen anderen Grenzwert für eine Therapie angegeben? (Wenn ich es richtig verstanden habe...)
In meinem Fall: 2 x 0,6 = 1,2 => wäre der Wert, ab dem eine Therapie sinnvoll wäre dann nicht 1,2 und ich läge mit 0,78 darunter?

Vitamin B6 - und Zinkmangel hatte mein Arzt vor Monaten schon festgestellt (mit einem Vegatest) und seit dem nehme ich die Vitamine auch sporadisch ein. Also, ich hatte nicht das Gefühl, dass ich sie nicht vertrage oder es mir dadurch schlechter geht. Im Gegenteil. Mangan müsste ich dann austesten.

Meine Schilddrüse ist untersucht worden und ich habe eine Unterfunktion. Ich nehme deshalb auch seit 1 Jahr L-Thyroxin ein. Die Schilddrüsenwerte sind laut Bluttest jetzt ok.

Ich habe noch 2 Fragen:

1. Ist es wirklich sinnvoll noch einen weiteren Bluttest zu machen? (= HPU Screening,) oder reicht es, wenn ich B6, Zink und Mangan einschleiche?

2. Hat jemand Erfahrung damit, dass Symptome wirklich durch eine Therapie besser geworden sind? Bzw. können Symptome wie z.B. Allergien oder Histaminintoleranz dadurch auch wieder verschwinden?

Vielen vielen Dank für Eure Hilfe!

Liebe Grüße Kerstin
 

Leni Q

Hallo Kerstin,

Ich weiß es ist ein bischen verwirrend.
Fest zu halten ist:

Bei einem HPU Wert ( Morgenurin) von 0,6 µmol/l
Bei einem HPU Wert (24 Stunden) ist dies 0.76µmol/l

ist ein Behandlung sehr sinnvoll in Hinblick mit Stoffwechselstörungen(Enzym etc) Und weil man bei alle Umwandlungsprozesse Stoffe braucht, die bei einer Störung nicht produziert werden b.z.w. nicht zur Verfügung stehen sollte man sich das gut überlegen. Auch die Umwandlung von Schilddrüsenhormonen braucht u.a. Enzyme

Ein HPU Screening ist dann angebracht wenn der begründete Verdacht besteht das einige
Mechanismen im Körper durcheinandergeraten sind. Zum Beispiel weil das Zink runter geht (durch HPU) geht das Kupfer in die Höhe und das Histamin runter.
Folgen können sein Übergewicht, Angst, Panikattacken, schlecht heilende Wunden, Reaktion auf Medikamente, Schlafproblemen um nur einige zu nennen. Dies kann man sehr gut regulieren. Nur………… weil man nicht weiß ob der Histaminspiegel zu hoch, das kommt auch vor, (Ödeme, Kopfschmerzen, Durchfall, Erschöpfung, Schwindel, erhöhter Puls und viele Beschwerden mehr) oder zu niedrig ist ist, macht man einen HPU Screening.
Ebenso darin enthalten ist eine Gluten, Fruktosamin und THS Untersuchung. Außerdem hängt es von der Stoffwechsellage ab welche Medikation am besten zu verwenden ist.
Die THS Untersuchung kann man natürlich weglassen wenn man Hashi
( Unterfunktion) hat weil im diesem Fall der TSH regelmäßig kontrolliert wird.

Liebe Grüße

Leni Q
 
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