Massive psychische Störungen nach Covid Erkrankung,

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03.08.22
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Hallo Leute

Eine Bekannte von mir hat während einer Covid Infektion schlimme psychische Zustände bekommen zu den Symptomen:

-Körperwarnehmungstörungen, zb. sagt sie: Beine sind wie Ballons, sie fühlt sich 3 mal Breiter oder kleiner, sie könne fast nichts mehr sehen, Augen sind verklebt, sieht sich nicht mehr als Person usw...
-Sie sagt von sich selbst sie kann kaum zuhören und sich nicht ausdrücken wenn sie redet ist sie dann total in ihrem Wahn drinnen, hilflos und verzweifelt,
- Sie Ist nicht mehr dazu in der Lage sich um sich selbst zu kümmern, verweigert Essen und trinken, macht die Tür nicht mehr auf(Angehörige die sich kümmern haben einen Schlüssel)
-Suizidvorstellungen,

Sie wurde kürzlich in eine Psychatrie eingewiesen

Kurz zu ihrer Vorgeschichte:

Sie war die letzten 10 Jahre psychisch(körperlich) sehr krank und in Pflegeheimen untergebracht, hat sich die letzten 2 Jahre aber wieder zurück ins Leben gekämpft .
Sie hat so dafür gekämpft das sie eine Wohnung bekommt,und wollte endlich ihr Leben wieder leben, aber nach 1 bis2 Monaten in der neuen Wohnung kam die Covid Infektion und seitem leidet sie unter massiven psychotischen Selbstwarnehmungstörungen Depersonalisierung und ist Handlungsunfähig.

Die Psychopharmaka die sie jetzt bekommt schaden ihr mehr als sie nutzen, aber leider kennen die Ärzte da wohl keine Alternative.

ich frage mich jetzt wie ich ihr helfen kann. Das ist echt schlimm und traurig wie sie leidet.

In der Vergangenheit waren es meißt Psychopharmaka die diese schlimmen psychischen Zustände ausgelöst haben,sie reagiert sehr heftig auf Medikamente und Chemische Substanzen. Inwiefern könnte nun Covid das ausgelöst haben?
Sie hat auch eine Schilddrüsenerkrankung und Diabetes, während der Covid Infektion hatte sie ihre medis dafür auch nicht eingenommen, möglicherweise spielt das auch eine Rolle, Außerdem wurde die Wohnung frisch gestrichen und hat die erste Zeit extrem nach Chemie gerochen, vielleicht könnte auch das ihren Zustand beinflussst haben.

Wäre Dankbar wenn jemand was dazu sagen kann.
 
wundermittel
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12.05.11
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Hier ist eine knappe, aber ganz solide erscheinende Zusammenfassung zu Covid und Psychosen:
https://www.psychologytoday.com/us/...ral-edit/202108/covid-19-and-psychosis-update (übersetzt per Google Translate)

Einen zusätzlichen Grund braucht es neben der Infektion nicht unbedingt. Alle grippeartigen Viren können (selten) Psychosen auslösen.

Der Grund könnte eine Überreaktion des Immunsystems sein (Neuroinflammation), und offenbar vergehen diese Symptome meistens innerhalb einiger Wochen.

Alles Gute für deine Bekannte!
 
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25.08.20
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Einen zusätzlichen Grund braucht es neben der Infektion nicht unbedingt. Alle grippeartigen Viren können (selten) Psychosen auslösen.
Oder es liegt nur ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Covid und der Psychose vor und kein kausaler. Was ja aufgrund der Vorgeschichte auch nicht so unwahrscheinlich ist. Spielt letztlich aber auch keine Rolle denke ich.
 
regulat-pro-immune
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25.08.20
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ich frage mich jetzt wie ich ihr helfen kann.
Das ist sehr schwierig. Hier liegt ja offenbar eine Psychose vor mit Selbstgefährdung und da ist in unseren westlichen Geselllschaften halt das Abfüllen mit Antipsychotika angesagt, die leider gravierende Langzeitwirkungen haben und auch das Lebensalter erheblich verkürzen.

Auch wenn es für dich hart ist würde ich dir empfehlen das Buch "Tödliche Psychopharmaka" von Peter Goetzsche zu lesen um die ganzen Hintergründe zu verstehen. Nur wenn du korrekt informiert bist kannst du deiner Freundin evtl helfen. In dem Buch werden auch Lösungsansätze angeboten soweit ich mich erinnere.

Hier kann man etwas Probe lesen: https://www.google.de/books/edition...IERRCwAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&printsec=frontcover
 
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15.01.05
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Gute Besserung an deine Bekannte.
Psychosen können auch durch massiven Stress (innerer Stress) ausgelöst werden und ich könnte mir vorstellen, das eine Coronainfektion auch massiver Stress für den Körper bedeuten kann. Wahrscheinlich gibt es verschiedene Auslöser und wir wissen auch nicht, wie es ihr vor der Infektion geht und ob es nur noch der letzte Auslöser war.

Ich würde mich um die Rahmenbedingungen für den Alltag sorgen: braucht sie einen Pflegegrad, psychiatrische Hilfe im Alltag, Betreutes Wohnen mit Assistenz etc. persönliches Budget. Das sind alles Hilfen, die viele Ärzte nicht von sich aus koordiniert vorschlagen weil es eher soziale Angelegenheiten sind. Doch ich denke, das Wichtigste ist, das deine Bekannte sich sicher fühlt im Alltag und auch Hilfen im Alltag nach dem Psychiatrieaufenthalt bekommt. Vlt war sie auch in den 1-2 Monaten überfordert in der Wohnung allein zu leben.

Ich selber habe Pflegegrad 2 wegen PTBS was auch ähnliche Psychosesymptome machen kann (bei mir Stimmen Hören, Wahngedanken, massive Ängste, Flashbacks) und auch erst nach Widerspruch bekommen. Viele denken, das psychiatrische Erkrankungen nicht zu Pflegegraden führen aber das stimmt nicht. Sogar mein Pflegeberater hat mir vom Widerspruch abgeraten...aber ich habe es ohne ihn dann gemacht. Je nach dem an welchem Psychiater ich gerate, könnte die Diagnose PTBS oder Psychose vergeben werden. Meine Psychiaterin hat sich an die Befundberichte der Therapeuten orientiert.

Du solltest ihr gegenüber klar sein (abgrenzen) und bitte nicht in ihren Wahn mit einsteigen oder versuchen, die Inhalte zu verstehen. Ich bin mir sicher, das der Inhalt für den Betroffenene Sinn ergeben kann aber nicht für Aussenstehende. Das Innenleben sollte für Aussenstehende tabu sein und gehört wenn dann nur in therapeutische Stunden.

Immer wieder erden im Alltag und auch Skills (Düfte, Orientierungshilfen, Stress muss reduziert werden, Igelball etc.) einsetzen. Leider bekommt man SKilltraiing eher in Traumakliniken und nicht in Akutpsychiatrien und man muss man auch Geduld mitbringen und in Monaten rechnen statt Wochen.

Ich selber habe nie Neuroleptika genommen und habe das Glück, zu Hause solche Phasen durchstehen zu können . Meine Kinder sind nun älter und können auch schon mehr im Haushalt machen und ich weiss, solche Phasen gehen auch wieder nach Monaten vorbei. Natürlich gehe ich einmal im Quartal zur Ärztin und halte den Kontakt für Notfälle.
 
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15.05.22
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Lydia hat das alles gut erklärt.

Ich möchte noch etwas zum Gehirnstoffwechsel beisteuern. Der Vitamin- und Mineralstoffhaushalt kann bei körperlichen und geistigen Genesungen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Auch Psychosen können dadurch gemildert werden.

Hier im Forum gibt es einen Thread, der von Psychosen berichtet, die alleine durch Magnesiummangel entstanden sind. Ich selbst hatte auch einmal einen Magnesiummangel gehabt. Zwar hatte ich keine Psychosen, aber andere Probleme, unter anderem eine Unverträglichkeit auf ein Medikament, das ich vorher vertragen habe. Nur Magnesium aufzufüllen hat bei mir allerdings nicht geholfen, weil ich auch das nicht vertragen habe. Man kann es aber auch über die Haut zufügen, zum Beispiel durch Bäder. Dazu findet man hier im Forum einige Erfahrungsberichte.
Bei mir half nur das Auffüllen von allen Vitaminen und Mineralstoffen, die einen nachgewiesenen Mangel darstellten. Danach war auch der Magnesiummangel von selbst verschwunden, ohne das ich es extra zu mir genommen hatte.
Somit sind alle Stoffe wichtig. Eine Bekannte von mir hat Schizophrenie. Ich habe ihr mal Erfahrungsberichte von Personen ausgedruckt, denen Vitamine/Mineralstoffe hier eine Verbessung gebracht haben. Man braucht hier einen Arzt, der sich auskennt oder der bereit ist sich einzulesen und der entsprechende Tests macht. Leider zahlt die Kasse nicht alles.

Zu nennen wären hier Magnesium, Calcium, Kalium, Zink, Selen, B12, Mangan, Vit. D, Folsäure, aber auch Vit. A und Vit. E. Im Grunde braucht man für die Nerven alle B-Vitamine. Diese testen zu lassen ist aber extrem teuer. Deshalb würde ich diese moderat einfach so einnehmen. Manche Stoffe kann man ohne Tests einnehmen, wenn man nicht überdosiert, anderes kann man unmöglich selbst wissen und man kann hier Fehler machen.
Ich würde mich damit einmal auseinandersetzen und versuchen, jemanden zu finden, der hier Tests macht und der mich begleiten kann. Leider bezahlt die Kasse hier nicht viel.

Vorsichtig ausgedrückt in Sachen Covid - Charakteristisch ist Covid ein Schmarotzer, ein typischer Virus, der eine andere Lebensform braucht und der sie in seinem Sinne programmieren will. Im Grunde ein ganz armes Würstchen, dass nicht aus sich selbst leben kann.;) Aus uns selbst heraus können wir Menschen auch nicht leben. Deshalb kommt es im Weltgeschehen zu einigen Kolleteralschäden, Missverständnissen, zu Spannungen, Unverständnis und man lässt sich auch gerne mal vereinnahmen.

Wenn man psychisch angeschlagen ist, dann hat das seine Gründe und es braucht einiges an Reflektion und Eigenarbeit um daraus zu kommen. Es ist schon eine tolle Leistung, dass deine Bekannte es geschafft hat wieder ihr eigenes Leben zu leben. Ich sehe so ein Virus aber nicht nur als ein Virus an, sondern als eine Lebensform, die ganz bestimmte Charaktereigenschaften hat. Corona hat vor allem eine Eigenschaft, es löst gerne Autoimmunprozesse aus.
Autoimmun heißt unter anderem, dass sich das Immunsystem gegen einen selbst richtet. Auch bei den Gehirnproblemen, da hat man festgestellt, dass das Virus eher nicht die Schäden verursacht, sondern ein Autoimmunprozess, der dann in Gang gesetzt wird.
Wie man dann damit umgeht, das ist die Frage. Es gibt zu solchen Umständen keine gescheite Literatur. Stattdessen sieht man nur die Symptome.
Von mir kann ich sagen, dass Virenerkrankungen und psychische Schwachstellen eine Wechselwirkung eingehen können. Mir persönlich hat diese vorsichtige etwas andere Sichtweise schon öfters geholfen, dass ich mich hier nicht nur als Opfer gesehen habe, sondern ich mir gesagt habe, dass ich immer "für" mich da sein werde und ich nichts gegen mich richten werde. :giggle: Ich bilde mir mal ein, dass es mir schon geholfen hat es so zu sehen.


Vitamin-C soll bei Long Covid eine helfende Wirkung haben, aber auch Enzyme. Einfach mal googeln. Enzyme wie Papain und Bromelain haben mir vor einigen Jahrzehnten bei den Nachwirkungen einer Infektion gut geholfen.
 
Themenstarter
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03.08.22
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Hallo Malvegil, Grantler, Lydia und Iris Vielen Dank für eure Antworten.

Meine Bekannte hat denke ich keine klassische Psychose , ihre Wahrnehmungstörungen beziehen sich vorallem auf ihren Körper so eine Art Körper Halluzination, die sie aber als real wahrnimmt und die Panik in ihr auslöst. Sie ist verzweifelt das die Menschen in ihrer Umgebung das nicht auch wahrnehmen können und ihr nicht glauben. Sie kann sich auch nicht mehr selbst als Mensch warnehmen. Wahnvorstellungen nach außen hin oder Stimmen hören hat sie eher nicht.
Oder es liegt nur ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Covid und der Psychose vor und kein kausaler. Was ja aufgrund der Vorgeschichte auch nicht so unwahrscheinlich ist. Spielt letztlich aber auch keine Rolle denke ich.
Ich denke es gab einen Auslöser für ihre Zustände da es in der Vergangenheit ja auch so war das Medikamente - die sie zb. gegen Depressionen oder Unruhezustände bekommen hat -ihren Zustand so massiv verschlechtert haben, das sie immer wieder Zwangsweise in Psychatrien eingwiesen wurde.
Die letzten Jahre hat sie eine Elektrokrampftherapie gemacht und die Psychopharmaka mithilfe ihrer Ärztin schleichend abgesetzt und das hat vermutlich zu einer Besserung geführt. Ich denke ihr Gehirnstoffwechsel und das ZNS reagieren sehr sensibel auf Substanzen und Äußere Einflüsse und das ganze System entgleist dann völlig.

Danke für den Buchtipp.

ich stelle mir die Frage was nun der Auslöser für ihre Zustände war, wie man das herausfinden kann und welche Maßnamen helfen könnten.

war es die Covid Infektion? ( zb. dadurch ausgelöste Enzündungen des ZNS, Autoimmunrekationen?) sie hatte während der Corona Infektion auch wahnsinnige Kopfschmerzen) sie hatte dann eine Antikörpertheraphie bekommen dannach sind ihre psychischen Zustände schlimmer geworden.
Die Frage ist wie kann man Entzündungen im ZNS festellen? (MRT?)und wie überschießende Autoimmunreaktionen

-Vitaminmangel spielt bei ihr auch eine Rolle, sie hatte mir (als es ihr noch etwas besser ging )gesagt das der Folsäurespiegel sehr niedrig ist und Vitamin B12 glaube ich auch. Magnesiumcitrat hatte ich ihr von mir gegeben, aber das hat sie wohl nicht regelmäßig eingenommen und in letzter Zeit hat sie wenig gegessen und getrunken, sicher ist ihr Vitamin und Mineralstoffgehalt ganz im Keller.
Aber was solll man machen, sie verweigert alles, eigentlich müsste sie eine Infusion bekommen allein schon um Flüssigkeitsdefizite auszugleichen.

-Diabetes und ihre Schildrüsenerkrankung kommen auch in betracht, da sie seit der Covid Infektion ihre Medis nicht regelmäßig genommen hat.

Eigenlich gehört sie in die Uniklinik und sollte dort gründlich untersucht werden,
Aber die Hausärztin ist im Urlaub und die Angehörigen gerade auch ziemlich hilflos mit der Situation.

Ich würde mich um die Rahmenbedingungen für den Alltag sorgen: braucht sie einen Pflegegrad, psychiatrische Hilfe im Alltag, Betreutes Wohnen mit Assistenz etc. persönliches Budget
Sie hat schon Pflegegrad 3 oder 4 wegen ihrer körperlichen Erkrankungen und mehrmals täglich kam der Pflegedienst zu ihr, aber der war dann auch überfordert mit ihrem Zustand und hat die Einweisung in die Psychatrie veranlasst.


Immer wieder erden im Alltag und auch Skills (Düfte, Orientierungshilfen, Stress muss reduziert werden, Igelball etc.) einsetzen. Leider bekommt man SKilltraiing eher in Traumakliniken und nicht in Akutpsychiatrien und man muss man auch Geduld mitbringen und in Monaten rechnen statt Wochen.

Ich weiss nicht ob sie das in ihren Zustand wahrnehmen kann. Sie mag die Katze ihrer Kinder sehr gerne, Ich werde versuchen die Katze orignal getreu nachzubasteln und hoffe das ihr das gut wenn sie die Katze sieht und anfassen kann.

Liebe Grüße an euch

Juggling
 
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15.05.22
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Ich weiss nicht ob sie das in ihren Zustand wahrnehmen kann. Sie mag die Katze ihrer Kinder sehr gerne, Ich werde versuchen die Katze orignal getreu nachzubasteln und hoffe das ihr das gut wenn sie die Katze sieht und anfassen kann.
Die Idee finde ich ganz toll. Eine Bekannte von mir hat zum Beispiel eine Roboterkatze ihrer demenzkranken Mutter mitgebracht. Das künstliche Tier hat ihr geholfen. Sie konnte sich kümmern und hat auch wieder positive Gedanken von früher gehabt.


Aber was solll man machen, sie verweigert alles, eigentlich müsste sie eine Infusion bekommen allein schon um Flüssigkeitsdefizite auszugleichen.

Das ist schwierig. Eine regelmäßige Einnahme wird sie zur Zeit erst einmal nicht mitmachen. Ob das mit dem jetzigen Zustand zusammenhängt oder ob sie wirklich will, das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Wenn man einen Arzt für die Gabe von Vitamininfusionen gewinnen kann, dann würde ich das noch versuchen. Es sollten aber Infusionen sein, die auch Allergiker gut vertragen. Die Verträglichkeit ist leider sehr unterschiedlich. Zweiwertiges Eisen vertragen einige Menschen nicht, zum Beispiel.
Vielleicht kann man ihr auch Fesubin Hochkaloriennahrung geben. Das gibt es als Saft, Pudding, aber auch herzhaft. Aber auch da ist Eisen enthalten. Da geht leider nur Versuch und Irrtum oder etwas Vergleichbares zu finden, ohne Eisen.
Und wenn sie gar nicht mehr will, dann würde ich mich auch mit diesem Gedanken erst einmal anfreunden. Das fällt schwer, ich kann das nachempfinden.

Eigenlich gehört sie in die Uniklinik und sollte dort gründlich untersucht werden,

Sie ist ja jetzt in einer Behandlung. Vielleicht findet man einen Arzt der die Verlegung befürworten würde. Ansonsten kann man nur schwer wechseln.
 
regulat-pro-immune
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03.08.22
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Hallo Iris,

Danke für die Antwort
Wenn man einen Arzt für die Gabe von Vitamininfusionen gewinnen kann, dann würde ich das noch versuchen. Es sollten aber Infusionen sein, die auch Allergiker gut vertragen. Die Verträglichkeit ist leider sehr unterschiedlich. Zweiwertiges Eisen vertragen einige Menschen nicht, zum Beispiel.
Da sie körperlich/psyhisch immer sehr empfindlich reagiert auf zugeführte Stoffe denke ich eine Infusion mit Vitaminen wäre vielleicht doch zu heikel,
Eine Karolorienflüssignahrung muss auch abgestimmt werden auf ihr Übergewicht und Diabetes.
ich würde ihr erstmal eine Kochsalz verordnen wegen der Dehydrierung.

Seit ein paar Tagen habe ich von ihr auch nicht mehr gehört vielleicht wurde sie"Ruhig gestellt" Vor ihrer einweisung hat sie mind. 10 mal am Tag angerufen.

Momentan kann ich nicht viel tun.
Ich habe mir überlegt eine Alternativbehandlung vorzuschlagen wenn die Ärztin wieder da ist, mit Vitaminen Mineralstoffen, Homöophatisches Mittel bei Psychosen, und gg. Pflanzliche mittel.

LG,
 
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