Krebs, Antioxidantien und Fasten

Datura

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Guten Morgen,

Ich möchte nicht versäumen, Euch dies mitzuteilen:

Krebs: Antioxidantien fördern resistente Tumore - DIE WELT

Sauerstoffradikale können allerdings auch nützlich sein. Sie werden gezielt vom Immunsystem erzeugt, weil sie ebenso schädigend auf Viren und Bakterien wirken. Vor allem aber sind sie am kontrollierten Zelltod beteiligt, wie Watson berichtet.

Der Biochemiker schließt daraus, dass antioxidative Substanzen die Zellteilung und damit das Krebswachstum begünstigen. In ihrem späten Stadium weisen Tumore besonders hohe Level an Antioxidantien auf. So würde sich erklären, weshalb Krebs in diesem Stadium praktisch nicht mehr auf Behandlungen anspricht.

Ich weiß, dass alle alternativen Krebsbehandler, auch in Kliniken, massenhaft Antioxidantien verwenden, teils auch als Infusionen und wirklich hochdosiert, keiner von denen begründet das, es wird als gegeben angesehen, dass dies nützlich sei, zum "Entgiften" und was weiß ich noch alles. Es könnte sein, dass alle diese Behandler/Kliniken das machen, weil sie damit Geld verdienen und nicht weil es logisch begründbar ist. Ich habe sowieso den Verdacht, dass alle alternativen Krebsbehandler all ihre Therapien nur deshalb anbieten, weil sie damit Geld verdienen können.

Kaum einer von denen hat je ein logisch und sorgfältig aufgebautes Konzept vorgelegt, dass mit einer Anwendungsstudie begleitet wird- ich kenne keinen, habe von keinem gelesen.

Es wäre so einfach, wenn diese Leute eine Exeltabelle anlegen würden mit Diagnose, Therapie, Verlauf, anonymisiert natürlich und dies dann den neuen Patienten zur Verfügung stellen. Keiner, mit denen ich Kontakt hatte, macht sowas.

Dabei könnte richtig sein, was Watson da schreibt, das ist ja kein Depp.

Wenn das stimmt, was er sagt, könnte es richtig sein, gleich nach der Diagnose zu fasten (solange man noch nicht Kachektisch ist), dann die Breuss- Kur zu machen, ohne jede NEM's, dabei das Tumorwachtum zu kontrollieren.

7 Wochen hat man immer Zeit- vorrausgesetzt (wahrscheinlich- möglicherweise) man nimmt keine Antioxidantien / NEM's.

Zwar könnte man denken, dass es gerade im Fasten und in der Breuss- Kur nötig ist, NEM's zu nehmen, um keinen Mangel zu bekommen, aber womöglich ist gerade der Mangel entscheident (siehe auch die Arbeiten zum intermittierenden Fasten usw).

Übrigens: Fleischkonsum öfter als einmal die Woche lässt den IgF1 Hormonspiegel (ein Wachstumshormon) ansteigen, welches für das vermehrte Krebswachtum bei Fleischverzehr öfter als einmal die Woche verantwortlich sein könnte, also macht Sinn, diesen Spiegel zu bestimmen und seine ERnährung darauf abzustimmen, bei Krebs vor allem. Macht das jemand? Niente.

Ich weiß, dass jetzt alle hochdosierten NEM's- Verwender aufjaulen werden. Ich plädiere - aus gutem Grund und eigener Erfahrung, nur noch aufzufüllen, wo man einen Mangel hat. Beispiele, die getestet werden sollte, sind B12, D, Jod (als Kelp und auch nur nach Testung), Selen, und nur in moderaten Dosen. Diese Massen an D, die der van Helden empfielt, das könnte auch ein Fehler sein.

Bitte duchdenkt erstmal mein Post und den Link- Inhalt, vor dem Drauflosschimpfen. Ich habe gute Gründe, die Sichtweise von dem Watson zu Glauben, warum, schreibe ich vielleicht noch. Da steht ja auch, dass kleine Tumoren zum Wachesn angeregt werden können durch NEM's, also, sich darüber Gedanken zu machen, betrifft jeden.

Liebe Grüße
Datura
 

Kate

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AW: Krebs und Antioxidantien

Hallo Datura :)

Das Thema ist interessant. Ich habe jetzt eine ganze Zeitlang damit verbracht, einen Thread oder Beitrag zu suchen, an den ich mich meine zu erinnern, wo es schonmal darum ging.

Gefunden habe ich nur das hier: https://www.symptome.ch/vbboard/kre...rienolen-best-vitamin-e-arten.html#post828738

... habe aber gerade keine Ressoucen, um dem dort angegebenen Link (nochmals) zu folgen und den Abstract der Studie zu lesen, oder gar die Studie selbst. Dass man das letztlich muss, um sich auch nur im Ansatz (die Beurteilung von Labormethoden und der angewendeten Mathematik entziehen sich ja den Möglichkeiten der meisten Leser - leider) eine Meinung zur Studie zu bilden, ist ja klar.

Genauso geht es mir auch mit dem o.g. Artikel. Ich bin - vor allem was die Schlussfolgerungen bezügl. (Richtungen von) Kausalzusammenhängen betrifft - erstmal skeptisch. Die Presse hat schon zu viel verdreht bzw. unsachlich dargestellt.

Ein zweiter Gedanke noch: Das Ärzteblatt berichtete vor einiger Zeit von nachgewiesenen Erfolgen der Vitamin-C-Hochdosistherapie bei Krebs. (U.a. mit dem Artikel wurde bei einer mir nahestehenden Krebskranken sogar erreicht, dass die private Krankenversicherung diese Therapie übernahm.) Hier geht es aber - meine ich - nicht um eine antioxidative, sondern eine prooxidative Wirkung dieser hohen Dosen. Ich schaff's im Moment nicht, dies nachzurechercherieren, also bitte bei Interesse mal selbst schauen... und mich auf die Finger hauen, wenn ich was falsches geschrieben habe.

Liebe Grüße
Kate
 
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AW: Krebs und Antioxidantien

Hallo Datura,

ich hab vor ein paar Wochen gelesen, dass manche NEMs gegen Krebs wirken, jedoch manche Tumore, so schon vorhanden, diese selber aufnehmen und sich damit gegen die Angriffe der gesunden Zellen wehren. Ich meine, da gings um Selen und Vitamin E. Genannt wurden 3 Krebsarten, bei denen das so ist, ich hab mir nur den schwarzen Hautkrebs gemerkt. Weiter stand da, dass aber die NEMs, in anderer Dosierung, dazu verwendet werden können, eine sehr wirksame Tumorbehandlung durchzuführen, die der Körper ohne die NEMs nicht so richtig überstehen würde. Das ist aber alles noch in der Entwicklung. Es ist alles sehr vage, was ich schreibe, ich weiß, aber vielleicht als eine Idee, in welcher Richtung man bei dem Thema auch denken kann. Leider weiß ich auch nicht mehr, wo ich das gelesen habe.

Viele Grüße
 
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09.09.08
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Krebs und Antioxidantien

Wuhu,
eventuell hat das
... Krebs: Antioxidantien fördern resistente Tumore - DIE WELT
...
Ich weiß, dass alle alternativen Krebsbehandler, auch in Kliniken, massenhaft Antioxidantien verwenden, teils auch als Infusionen und wirklich hochdosiert, keiner von denen begründet das, es wird als gegeben angesehen, dass dies nützlich sei, zum "Entgiften" und was weiß ich noch alles. Es könnte sein, dass ...
auch mit der Qualität der gegebenen Mittel zu tun?!

Also nicht "chemisch / aus dem Labor" sondern "natürlich / von Mutter Natur"?!

Krebs ist in wenigen Wochen heilbar - Dr. Leonard Coldwell - Gesundheitliche Aufklärung

:idee:
 

Datura

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09.01.10
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Krebs und Antioxidantien

Danke, Orangerl,

Ja, in dem Link werden große Mengen V.C infundiert. Solange man nur VC gibt, wirkt das oxidativ gegen das Krebswachstum. In dem Moment, wo man außerdem E ,A, Selen, Gluththion (und was sonst noch alles, große Mengen B z.B.) dazu gibt, reduzieren sich die gegebenen Oxidantien gegenseitig und werden zu Antioxidantien, die den Krebs füttern.

"Alles, was man zuführt, füttert auch den Krebs" las ich irgendwo, das nahm ich zum Anlass, genauer zu recherchieren. Der Krebs freut sich, wächst er doch schneller als das umliegende Gewebe und braucht mehr Baustoff.

Antioxidantien aus Mutter Natur sind in Mikronährstoffreichen Lebensmitteln, nie inKapseln o.ä.

Ich WEISS natürlich nicht, ob Watson recht hat, aber das , was er analytisch aufdröselt (zugegeben ohne Studien- wie auch -) leuchtet mir ein.

Ich bin in höchstem Maße skeptisch, wenn ich sowas lese:

Meiner Erfahrung nach kann jede Krebserkrankung innerhalb von 2 bis 16 Wochen geheilt werden.

Einige Krebsarten können innerhalb von Minuten geheilt werden. Jeder Arzt dieser Welt, der seit 20 Jahren oder länger praktiziert, weiß von Fällen der Spontanheilung. Es gibt sogar ein Buch, welches “Spontanheilung” heißt, […] welches darlegt, dass es wirklich viele Fälle von Spontanheilung gibt.

Wo ist die Exel- Tabelle? Die Anwendungsstudie?

Es gab ja vor einiger Zeit mal studien, wo man Rauchern große Mengen E oder A gegeben hat, diese Studien mussten abgebrochen werden, sie haben aber wohl auch Mängel im Studiendesign.

Hier ne google- Suche:

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Krebs+Vitamin+E+A

Diese Studien werden immer auch von der Pro- NEM's - Seite herangezogen, um zu zeigen, dass man eben ALLE Antioxidantien nehmen muss, um sich was gutes zu tun.

Die Sache mit dem Fasten aus meinem Eingangspost lohnt sich nachzuverfolgen.

Hallo, Kate,

Ich bin - vor allem was die Schlussfolgerungen bezügl. (Richtungen von) Kausalzusammenhängen betrifft - erstmal skeptisch. Die Presse hat schon zu viel verdreht bzw. unsachlich dargestellt.

Das stimmt, man muss sehr geneau sein.

Liebe Grße
Datura
 

Datura

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AW: Krebs und Antioxidantien

Ein Wort zum fasten bei Krebs:

Der olle Fastenpapst Buchinger hat immer dringend davor gewarnt, bei Krebs zu Fasten und alle habens nachgequatscht, deshalb bekommst Du auch keine Unterstützung bei Ärzten, wenn Du den 'Wunsch äußerst, zu fasten, Du wirst gewarnt und die alternativen Krebsärzte verdienen erstens anders ihr Geld als mit fastenempfehlungen und zweitens haben sie Angst, Ärger zu kriegen.

Grüße!
 
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AW: Krebs und Antioxidantien

Kann es nicht auch so sein , das Krebs auch keinen Stress mag und mit Antioxidantien vor ihm geschützt wird und so ein günstiges Milieu bekommt ?

Gruß !
 

Datura

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Krebs und Antioxidantien

Frank, wie genau meinst Du das? Ich verstehe Deine (rhetorische) Frage nicht.
Datura
 
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07.12.14
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AW: Krebs und Antioxidantien

Hallo D.,

das war nur so ein Gedanke ! Finde auch nichts gescheites im Netz dazu :( .
Gruß !
 

Datura

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Krebs und Antioxidantien

Hier stell ich nun diese ARTE- Doku ein und kopiere die wichtigsten Beiträge aus dem Thread

https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/123482-arte-doku-fasten-heilen.html

Bei Arte ist der Film nicht mehr zu sehen, aber auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=nPU65RormlY

Weil ich gerne möchte, dass die Fastenbeiträge (und die NEM-Beiträge) von Krebskranken/ frisch diagnostizierten gelesen werden.

Später mache ich weiter, muss jetzt den Tag beginnen.

Datura schrieb: Wenn man keinen Arzt findet, fängt man einfach alleine an, denn ein frisch entdeckter Tumor, da kann man sich Zeit lassen und z.B. 1 Woche streng fasten (nur Kräutertee), dann 3 Tage bisschen essen (Gemüse, Öl - kein Eiweiß, kein Fleisch), dann wieder streng fasten. Mit diesem Film hat man auch alleine Motivation, wenn's um die Wurst geht.

Schon nach zwei Tagen fasten schützt sich die gesunde Zelle, die Krebszelle kann das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Datura

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Krebs und Antioxidantien

Ich fange mal einen neuen Beitrag an für meine kopiererei:

Datura schrieb (aus dem Film):

Zum Beispiel hat vor vielen Jahrzehnten jahrelang ein Psychiater Schizophrene (und andere psychiatrisch Kranke) fasten lassen mit großartigem Erfolg. Da finden sich in russischen Archiven meterweise dokumentierte Krankengeschichten, aber niemanden in Mitteleuropa interessiert das, keiner macht sich die Mühe, mal was zu übersetzen, da liegen wirklich Schätze.

Ory zitiert Rene Gräber:

Auf zur “verrückten” Fastengeschichte…
In diesem Szenario tritt plötzlich eine neue und doch alte Methode auf den Plan, mit der solche Störungen besser behandelt werden könnten als mit der “chemischen Keule”.

Vor mehr als 60 Jahren begann in der damaligen Sowjetunion der Arzt Dr. Juri Nikolajew, seine psychisch kranken Patienten mit Fastenkuren zu behandeln.
Fasten ist nicht neu, aber als Behandlungsmethode solcher Erkrankungen eben schon.
Dieser Dr. Nikolajew verordnete seinen Patienten ein 25- bis 40-tägiges Fasten.
Die Dokumente aus jenen Tagen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einsehbar wurden, zeigen, dass bei seinen über 6000 Patienten die Fastenkur positive Ergebnisse produzierte.
Bei Schizophrenie z.B. wurden über 70 Prozent der Patienten geheilt.

Solche Zahlen und Behauptungen sind derart ungeheuerlich, dass hier der Widerstand schon vorprogrammiert ist.
So auch in der damaligen Sowjetunion.
Auf der Suche nach der Ursache für diese Heilungserfolge durch das Fasten fand er heraus, dass Schizophrenie in der überwiegenden Zahl der Fälle durch eine Proteinvergiftung bewirkt wird.
Unter Proteinvergiftung kann man eine Vergiftung verstehen, die auf Proteinen beruht, die von Mikroorganismen produziert werden und die für den menschlichen Organismus unphysiologische Wirkungen auslösen.

Bis heute besteht seine Fastenklinik
.

Zum Weiterlesen:

Eine "verrückte" Fastengeschichte - Heilfasten Blog

Damit nicht aus versehen alles verschwindet, speichern
 

Datura

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Krebs und Antioxidantien

Gleerndil schrieb:

Ich habe mal im Buch 'Das Heilfasten' von O. Buchinger sen. nachgesehen (20. Aufl. 1982, 1. Aufl. 1935), was er zu Krebs und auch seelisch/geistigen Erkrankungen schreibt.
Da findet man in Kapitel IV - Wirkung des Fastens auf verschiedene Krankheiten -
"Leider kann ich aus begreiflichen Gründen nicht von klaren Erfolgen des Fastens bei Fällen von Präkanzerose sprechen. Wie jeder Fastenarzt weiß, verbietet sich der Versuch des Fastens beim offenbaren Krebs. Denn das Krebsgewebe zerfällt beim Fasten so rasch, dass der Fastende infolge der 'Rückvergiftung' durch die hochgiftigen Abbauprodukte des Tumorgewebes unmittelbar in Lebensgefahr geraten kann."

Zu Schizophrenie, Epilepsie und Melancholie liest man da:
"Und doch ist das längere Fasten für diese drei zu versuchen. (Davor ein Hinweis auf Anfälle und Selbstmordgefahr.) Die Anfälle der Fallsüchtigen werden seltener und leichter, die Depressionen werden oft schon mit einem gründlichen Fasten stark gebessert oder geheilt und die Nahrung verweigernden Schizophrenen scheinen uns ja selbst den Weg ihrer eventuellen Heilung oder Besserung (bei der notwendigen Pflege) zu zeigen, was durch manchen interessanten Bericht bewiesen wird."
 

Datura

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Krebs und Antioxidantien

Mir war wichtig, gegenüberzustellen, dass es zu beiden Themen konträre aussagen gibt:

zum Fasten: Fasten bei Krebs nein auf keinen Fall . Hierzu gibt es traditionsreiche Aussagen aus der Buchingerrichtung.

vs.

Fasten bei Krebs ja, dazu gibt es diesen Film "Fasten und Heilen", aber auch anderes aus der Richtung Intermittierendes Fasten bzw. "Alle Säugetiere haben Fastenzeiten in ihrem genetischen Programm, um zu überleben, haben diese Rettungsmöglichkeiten Und immer wieder auch ERfolgsberichte zum Fasten bei Krebs. (Natürlich fastet man nicht bei Krebs, wenn man nach diversen Chemos schon klapperdürr ist, für mich ist das nur eine Möglichkeit ganz am Anfang oder auch um Rezidive zu vermeiden, wenn man sich schon wieder eine kleine Speckschicht angefuttert hat.

Der springende Punkt scheint hier zu sein, das beim fasten der Stoffwechsel in Ketose umschaltet, was ja auch bei der ketogenen Ernährung erreicht werden soll (bei dieser wird mir entschieden zuviel Fleisch gegessen).

Zu Antioxidantien:

einerseits das, was ich im ersten Beitrag hier geschrieben habe vs

Bei Krebs massenhaft NEM's, wie es alle alternativen Behandler machen.

Also bei beiden Themen entweder füttern oder hungern.

Ich finde einfach, man muss die konträren Seiten kennen. Die Sache mit dem Intermittierenden Fasten z.B. ist ja noch nicht sooo lange in der Pipeline; nur wenige wissen, wie segensreich das ist.

Man sehe mir nach, wenn ich jetzt nicht alles mit Quellen hinterlegt habe, dazu fehlt mir einfach die Zeit (und auch die Lust).

Grüße von Datura
 

ory

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Krebs und Antioxidantien

Der springende Punkt scheint hier zu sein, das beim fasten der Stoffwechsel in Ketose umschaltet, was ja auch bei der ketogenen Ernährung erreicht werden soll (bei dieser wird mir entschieden zuviel Fleisch gegessen).

ketose ,so beschreibt man es in diesem link Ketose: Wie der Körper durch Fasten Krebs und Krankheiten heilt – Paleosophie soll das eigentliche heil-fasten sein : sie räumt auf, baut krankheitserreger ab und bekämpft dem anschein nach sogar krebs.

lg ory
 

Datura

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09.01.10
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Danke Dir, Ory, ja, die Seite war mir auch schon bei meiner Sucherei untergekommen - reichlich Fett, superwenig Kohlehydrate, kein Eiweiß.

Natürlich ist das nicht zur Dauerernährung geeignet, man könnte nach und nach Wochentage einfügen mit ergänzend verschiedenen Gemüsen (Blumenkohl, Brokkoli, Möhren - haben relativ viele Kohlehydrate, deshalb davon nur wenig u.a. )

Die ketogene Ernährung nach Kämmerer und Schlatterer (Krebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fett, findet sich auch hier im Forum) empfiehlt riesige Mengen Eiweiß, sogar Eiweißbrot, eine regelrechte Eiweißmast, das kann aus meiner Sicht und nach allem was ich weiß, nicht funktionieren.

Und danke sehr fürs ändern der Überschrift an die Moderation.

Liebe Grüße
Datura
 

Artis

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Hallo ,

ich lass hier etwas von Hochdosis-Vitamin C -Therapie bei Krebs ! Hier soll Vitamin C nicht als Antioxidans wirken,
sondern genau gegenteilig , als Helfer zur Radikalenbildung (Hydroxyl-Radikal ) in der Krebszelle !

Auch wir begleiten viele Patienten mit u.a. auch orthomolekular medizinisch begründeten Vitamin-C-Hochdosisinfusionstherapien und können uns den beschriebenen positiven Einflüssen von Vitamin C aus unserer Sicht anschließen. Ebenso gilt es, diese Therapie in einem ganzheitlichen Rahmen zu applizieren, um die Wirkung zu verstärken und dem Regenerationsbedarf des Körpers Rechnung zu tragen, z.B. durch gezielte Gabe von Eiseninfusionen vor Applikation des Vitamin C:
Da Ascorbinsäure biochemisch Zucker ähnlich ist, nimmt die Krebszelle über ihre multiplen BZ-Rezeptoren eine Übermenge von Vitamin C auf. Da die Krebszelle zusätzlich Fe+++ (dreiwertiges Eisen) in Form von Ferritin gespeichert hat bzw. aus Infusionen aufnimmt, reduziert Vitamin C das dortige Fe+++ (dreiwertiges Eisen) zu Fe++ (zweiwertiges Eisen). Da fast alle Mitochondrien in der Krebszelle defekt sind und der Gärung unterliegen, wird übermäßig viel Wasserstoffperoxid in der Krebszelle frei, welches nicht schnell genug abtransportiert werden kann. Dieses reagiert mit Fe++ (zweiwertiges Eisen) zu dem gefährlichen, absolut zellzerstörenden Hydroxyl-Radikal, wobei sich anschließend das ganze wiederholt, da wieder erneut Fe+++(dreiwertiges Eisen) durch Ascorbinsäure reduziert wird.

Vitamin C in der komplementären Onkologie - Flora Apotheke Hannover

Ich habe CFS und faste den dritten Tag ! Ich habe den pH-wert öfter kontrolliert !- 7,4-7,7 -.
Da CFS mit Übersäuerung zu tun hat , nahm ich nun Dichloracetat-Natrium (DCA) 2mal 7,5ml mit dazu .
Der pH-wert ist nun 5,6 .
Warum wohl ?

:wave:
 

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