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Krawatte in der Wüste?

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09.01.04
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Nach einer Notlandung in der Wüste, versucht der glücklose Pilot eine Oase zu finden. Er irrt durch die Wüste und ist dem verdursten nahe. Plötzlich, hinter einer Düne erblickt Er einen Verkaufsstand. Zuerst denkt er an einen Fatamorgana, aber der geschäftige beduinische Händler winkt Ihm freundlich zu.
Mit letzter Kraft schleppt er sich zum fliegenden Händler und bittet um Wasser.

"Nein, nein" wehrt der Händler ab "ich verkaufe nur Krawatten" "Wasser bekommen Sie in der nächsten Oase, ca 10Km Nördlich"

Der Pilot, etwas verärgert "was soll ich mit einer Krawatte, inmitten der Wüste"

Unverrichteter Dinge muss Er weiter. Mit letzter Kraft erreicht Er die besagte Oase. Eine pompöse Hotel Anlage ragt aus der üppigen Vegetation.
Vor dem Portal angekommen, bittet Er den Portier um etwas Wasser

Der Portier antwortet sehr distinguiert "Nein mein Herr, das ist ein fünfstern Hotel und ohne Krawatte kann ich niemanden reinlassen!!"

Fazit: ....über kleine Umwege erreichst Du Dein Ziel womöglich schneller!!!
 
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10.01.04
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... :) wenn man's nur immer wüßte, lieber MIchael, der Du Witze mitten in der Nacht aufschreibst :p . Wäre der Krawatten-Beduine ein Menschenfreund und geschäftstüchtig dazu gewesen, hätte er dem armen Bruchpiloten klargemacht, was 10 km weiter auf ihn zukommt...
 
Themenstarter
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09.01.04
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Hallo Uta

Wenn damals, unser Schweizerischer Gründungsmitglied, der Tell Willy nicht mit seiner Armbrust auf ordinäre Äpfel geschossen hätte, dieser Banause, sondern gleich den Habsburgischen Schurken Gessler nieder gemacht hätte, müssten wir auch keine Käse mit Löchern herstellen!!
Die Überlieferung schweigt sich über die Tatsache aus, wie offt Willy auf den Apfel geschossen hat und wieviele Söhne Er hatte?!
Die Schweizerische Armbrustvereinigung bezweifelt die Treffgenauigkeit einer Armbrust, wenn der eigene Sohn unter dem Apfel steht und vor lauter Angst zittert!!
Die Schweizerischen Historiker halten sich natürlich eisern an die überlieferung, schon wegen dem Fremdenverkehr. Welcher Tourist würde auch nur einen Franken springen lassen für einen Vater, der seine Söhne zur belustigung der Habsburger (immernoch Schurken), blutrünstig hingerichtet hatte!
Dabei war unser Willy ein Obsthändler, und wurde von der beduinischen Krawatten Mafia um seinen Marktstand geprellt!!

Diese kleine Historische Geschichte soll Dir aufzeigen, dass Krawatten-Beduine keine Menschenfreunde sind!!

Gruss, Michael
 
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10.01.04
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Hallo Michael :) ,
ich sehe ein, daß um des Fremdenverkehrs , aber auch um Schillers Drama und der Armbrustindustrie in der Schweiz willen die Geschichte um Wilhelm Tell so bleiben muß. Der Zusammenhang zur beduinischen Mafia ist mir allerdings ganz neu. - Haben die denn die Krawatten damals aus Obst hergestellt :? :D ? - mh - darüber muß ich jetzt erst einmal tiefsinnig nachdenken. Danke für den Denkanstoß ... ;) :p .
Uta
 
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09.01.04
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Hallo Uta

Bist Du Schweizerin oder möchtest Eine werden!? Mit Deinem Beitrag signalisierst Du mehr Wissen über den tragischen Gründungsverlauf der Eidgenossenschaft, als manch einer der von Geburt an den roten Pass gegen den Himmel reckt.
Schiller hatte ein Frisiersalon neben dem Obst-Markt von Tell Willy, daher kannten Sie Sich!!

Krawatten aus Obst, weiss ich nicht, wird von den Historikern verschleiert.

Sicher ist nur, dass es die Beduinen waren, die die Krawatte erfunden haben.

Einige Beduinische Kamelreiter, die es besonders eilig hatten, wurde es mit der Zeit leid, dass Sie sich immerwieder auf die Zunge bissen.
Diese Wüstenschiffe, in schneller Gangart, schaukeln nicht nur seitwerts sondern auch rauf und runter. Verständlicherweise mussten sich die Reiter mit grossem Geschick und Körpereinsatz im Sattel halten, dabei ist halt dem Einen oder Anderen, vor lauter Konzentration die Zunge aus dem Mund gerutscht, folglich war, bei einem Stolperer des Kamels, die Zunge an, ab oder blutig gebissen.
Einer der lispelnden Schnellreiter Beduinen band sich seinen roten Stirnband um den Hals, und auf Distanz dachten alle, Er reite besonders schnell da seine vermeintliche Zunge bis zum Bauchnabel reichte.

Der besagte Krawatten Beduine wollte mal seine Ferien in Europa verbringen, und buchte über Sizilen eine Städtereise. Die Sizilianer fanden unheimlich grossen Gefallen an der Krawatte, die lokalen Mafia Bosse entwarfen flugs die "Sizilianische Krawatte", im Gegenzug unterwiesen Sie den Beduinen in den Handwerk der Mafiosi. In Mailand wurde die Krawatte von Mode Designern weiterentwickelt, und so kam die Krawatte zum Rütli am Vierwaldstättersee, den Rest kennst Du ja schon!!

Fazit: Ohne Krawatte, gäbe es keine Schweiz, keine Schweizer Käse und auch keine Schweizer Banken und auch keine dreieckige Schokolade usw.......!!

Ich wünsche Dir ein Tiefsinniges Wochenende

Michael
 
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