Knochenaufbaumaterialien. Hier: Bio-Oss von Geistlich

Mit hohem 25--OH-D3 Spiegel versaust du dir die Immunschwäche immer weiter. Erst bei +-18 ng/mL 25-OH-D3 ist das zurück im Gleichgewicht. Erst <15ng/mL bekommt man nennenswert Immunaktivität zurück.
Woher stammt diese Info? Gerade bei Covid 19 schützt doch ein hoher Spiegel vor schweren Verläufen? Auch MS - Symptomatiken verbessern sich eindeutig dadurch. Mein Vitamin D Spiegel liegt bei um die 90 - sinkt dieser, habe ich einige Verschlechterungen. Ich habe auch viele Implantate im Oberkiefer - Knochen sind mittlerweile stabil in diesem Bereich.
 
Wir hatten das Thema schon anderswo, weil @Granit das öfter erwähnt und auch andere schon fragten... müsste man mal raussuchen - es war eine Reihe von Studien, die genannt wurden.

Ich finde das auf die Schnelle nicht, vielleicht Du, @Granit?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir passt eigentlich trotzdem alles, was Parathormon, Calcitriol, Verhältnis 25 OH zu 1,25, Calcium etc angeht.

Aber ich nehme kein Bor zusätzlich.

In diesem Biogena Vortrag wird gesagt, dass Vitamin D das Immunsystem hoch reguliert und die Herunterregelung eine falsche Aussage wäre. Auch die Blutgefäße verlieren Steifheit. Bei den Knochen wird erwähnt, dass bis 20 000 Einheiten tägl. der Knochen aufgebaut wird, bis 50 000 stabil gehalten und alles darüber baut den Knochen ab. (Gibt aber auch Ausnahmen, wo der Knochenstoffwechsel bei 500 000 IE über Jahre noch völlig in Ordnung war).

Interessant fand ich, dass Magnesium vermehrt ausgeschieden wird und deshalb eine zusätzliche Einnahme wie auch auf B2 zu achten.

 
@Kate

?...
Das was ich suchte (eine Liste von Studien-Links von @Granit auf eine konkrete Nachfrage hin) fand ich da nicht. Aber hier gibt's eine zusammenfassende Aussage:
Es gibt immer mehr Hinweise, dass erst im oberen Bereich >70 ng/ml die vollen Vorzüge zu Tage treten. Im Einzelfall ist die Messlatte und das freie Vitamin D3 (epi)genetisch von der Menge des zirkulierenden VDBP abhängig. Tägliche Einnahme ist wöchentlicher Bolusgabe überlegen wegen der Direktwirkung über 24h.
Zu meinem vorherigen Beitrag möchte ich ergänzen und nicht unkommentiert lassen, weil ganz wichtig: Diese Hinweise auf immer höher steigende Vitamin-D3 Serumspiegel und Einnahmen sind eine Seite der Medaille. Spätestens langfristig kann das richtig in die Hose gehen, wenn man einen oder verschiedene versteckte Infekte in sich trägt. Zur Immunabwehr wird nämlich die Aktivierung des zellulären VDR Vitamin-D-Rezeptors benötigt, durch das aktive 1,25-Vitamin D. Das zugeführte oder in Haut und Augen synthetisierte Vitamin D3 sowie die Speicherform 25-OH-D3 sind aber Antagonisten des VDR - blockieren diesen also und die nachfolgenden Signalwege zur Infektabwehr.
Die ernstzunehmende Gegenthese bei allem um Vitamin D ist also, dass niedriges 25-OH-D3 nicht Ursache sondern intelligent vom Körper gesteuerte reaktive Folge von zugrundeliegenden Erkrankungen ist.
Siehe auch das Protokoll und die Veröffentlichungen von und um den australischen Biochemiker Trever Marshall, https://www.symptome.ch/threads/doxicyclin.59258/post-1153294
 
Ich denke, dass man mit regelmäßiger Überwachung der Blutwerte und Eigenbeobachtung gut herausfinden kann, welchen Vitamin D-Spiegel der Körper braucht.

Und manche Menschen brauchen einfach einen höheren Spiegel, vor allem wohl bei Autoimmunerkrankungen.

Bei 4000 Einheiten pro Tag verschlechtert sich mein Zustand rapide. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mindestens 7000 tgl. brauche.
 
In Minute 11:40 in dem von Dir (@Laurianna612) verlinkten Video wird übrigens explizit verneint, dass "Vitamin D" immunsupprimierend wirke (@Granit) und die Formulierung klingt so, als sei auch die Immunsuppression-These doch eine recht verbreitete Ansicht.

Es folgen etliche Folien, in denen Zusammenhänge zu Botenstoffen des Immunsystems dargestellt werden (u.a. geht es um TH1, TH2, TH17, aber auch viele andere). Jedenfalls eine komplexe Angelegenheit und "Vitamin D" wirkt demnach eher als Immunmodulator.
 
Danke für die Infos zum Vitamin D 3 Spiegel und die kontroverse Diskussion. Bisher hatte ich gute Erfahrungen mit höherem D 3 Spiegel gemacht, so bis 80 ng/ml und fühlte mich da auch besser betr. meiner Autoimmunerkrankung und auch ein Sonnenbad trug zum Wohlbefinden bei. Im Sommer (nicht bei extremer Hitze) geht es mir generell etwas besser. Jetzt habe ich meine aktuellen Vitamin D Werte und diese sind erstmalig etwas über Norm, war nicht so geplant. Schreibe im Marshall-Protokoll hierzu weiter, vielleicht sonst o.t.
 
Danke für Eure Rückmeldungen zum Vitamin D und den Hinweisen zu den Knochenersatzmaterialien incl. Erfahrungen, @Granit habe in der Praxis nachgefragt, wenn notwendig, soll ß-Tep als Calciumphosphatverbindung genutzt werden ohne Menbram. Genaueres weiß ich erst, wenn die Behandlung statttfindet über den Arzt. Werde mich weiter informieren und und werde darauf einwirken, wenn möglich , dass befallene Knochenbereiche ausgekratzt werden. So weit mein Plan, wie dann die Realität aussieht.....
 
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